In aller Ruhe

Die Krisen überschlagen und verbinden sich: Pandemie, Klima, russischer Angriffskrieg. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stellen die Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen. Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Es lohnt sich deshalb, aus der schnellen Aktualität und der eigenen Perspektive auf die Welt auszutreten. Philosophin, Publizistin und SZ-Kolumnistin Carolin Emcke spricht in diesem Podcast dafür mit Aktivistinnen, Autoren, Künstlerinnen oder Wissenschaftlern über politisch-philosophischen Fragen hinter aktuellen Ereignissen und sortiert mit ihnen große gesellschaftliche Debatten. Die Folgen erscheinen alle zwei Wochen ab dem 25. Februar 2023.

  1. „Klare Machtdynamiken“ – Sylvia Haller bei Carolin Emcke über Gewalt in Partnerschaften

    2 APR • SZ PLUS ONLY

    „Klare Machtdynamiken“ – Sylvia Haller bei Carolin Emcke über Gewalt in Partnerschaften

    Sylvia Haller arbeitet in einem Frauenhaus. Im Podcast spricht sie darüber, wie finanzielle Zwänge ihre Arbeit einschränken. Und warum häusliche Gewalt häufig übersehen wird. Frauenhäuser sind wichtige Zufluchtsorte für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind. Ohne sie hätten viele Frauen keine Möglichkeit, aus einer gewalttätigen Beziehung zu entkommen. Hier werden sie beraten, geschützt und in ihrer Selbstbestimmung gestärkt. Gleichzeitig kämpfen viele Frauenhäuser aber mit chronischer Unterfinanzierung. Es fehlen Plätze und Personal. Wie sich das im Alltag der Frauenhäuser bemerkbar macht, darüber spricht Carolin Emcke für diese Folge des Podcasts mit Sylvia Haller. Sie arbeitet im autonomen Frauenhaus Heidelberg. Haller ist Sozialarbeiterin und engagiert sich seit Jahren gegen Gewalt an Frauen. Beim Deutschen Frauenrat ist sie Sonderbeauftragte für Gewaltschutz. Zudem ist Haller Mitglied des Vereins „Frauen helfen Frauen e.V. Heidelberg“, Träger eines autonomen Frauenhauses, und eine der drei gleichberechtigten Vertreterinnen des Verbands „Zentrale Informationsstelle autonomer Frauenhäuser“ (ZIF). Im Podcast kritisiert Sylvia Haller, dass der Diskurs über Gewalt in der Partnerschaft auch heute von rassistischen Stereotypen bestimmt wird. Bei deutsch-deutschen Paaren mit Hochschulabschluss und geregeltem Einkommen würden gewalttätige Machtdynamiken zu selten erkannt, während sie Paaren mit Migrationsgeschichte unterstellt würden. „Wir sehen das zum Beispiel auch vor Familiengerichten, dass da ganz wenig Vorstellungskraft ist, was sich in deutschen Wohnzimmern abspielen kann.“ Zudem spricht Haller über den Alltag im autonomen Frauenhaus Heidelberg, in dem immer die Bedürfnisse der betroffenen Person im Vordergrund stehen sollen. Die Sozialarbeiterin beschäftigen dabei auch die begrenzten Kapazitäten ihrer Einrichtung. „Bis heute haben wir in diesem Jahr 48 Mal am Telefon eine Frau gehabt, die gesagt hat: Ich brauche Schutz! Und wir mussten sagen: Wir können Sie nicht aufnehmen.“ Für Gewaltbetroffene, die sich ohnehin überwinden mussten, um sich bei einem Frauenhaus zu melden, ein fatales Zeichen. Welche Maßnahmen gegen Partnerschaftsgewalt Sylvia Haller von der Bundespolitik fordert und wie antifeministische Bewegungen ihre Arbeit beeinflussen, hören Sie mit SZ Plus im Podcast, auf sz.de/inallerruhe, in der SZ-Nachrichtenapp und auf Spotify. Empfehlung von Sylvia Haller: Sylvia Haller empfiehlt die dänische Miniserie „The Investigation – Der Mord an Kim Wall“, die zurzeit in der Arte-Mediathek gestreamt werden kann. Die Serie ist zwar fiktiv, basiert aber auf dem realen Mord an der Journalistin Kim Wall. Wall hatte für ein Interview das selbstgebaute U-Boot eines dänischen Konstrukteurs bestiegen und wurde dort von ihm ermordet. In der Aufarbeitung des Falls und der Beweisführung im anschließenden Gerichtsprozess sieht Sylvia Haller Parallelen zur Situation von sexualisierter Gewalt betroffener Frauen. „Ich fand es gut herausgearbeitet. Die Frage, was passiert ist und was juristisch nachgewiesen werden kann.“ Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Giulia Vitali Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    1hr 25min
  2. „Völkerrechtsverletzungen an allen Enden“ – Daniel Gerlach über Iran, den Krieg und die Nahostregion

    19 MAR • SZ PLUS ONLY

    „Völkerrechtsverletzungen an allen Enden“ – Daniel Gerlach über Iran, den Krieg und die Nahostregion

    Imperien stiften Chaos und die Bevölkerung muss mit den Ergebnissen leben. Der Nahost-Experte Daniel Gerlach erklärt, warum sich im Iran-Krieg gerade ein altes Muster wiederholt. Der amerikanisch-israelische Beschuss auf Iran dauert schon fast drei Wochen. Längst hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion und den Nahen Osten ausgeweitet. Über die fragile Situation in der Region spricht Carolin Emcke in dieser Folge mit dem Nahost-Experten Daniel Gerlach. Er erklärt, welche Lehren sich aus der Geschichte ziehen lassen und warum der historische Kontext für die Menschen in der Region bedeutsam ist. Gerlach, geboren 1977 in Wuppertal, ist Mitherausgeber und Chefredakteur des Magazins „Zenith“, das er schon während seines Studiums der Geschichte und Orientalistik mit ins Leben gerufen hat. 2014 gründete er gemeinsam mit anderen Nahost-Spezialisten die Candid Foundation, eine Denkfabrik zur Förderung internationaler und interkultureller Beziehungen mit dem Schwerpunkt Naher Osten. Gerlach leitet die Organisation als Direktor. Am 23. März spricht er im Carl-Orff-Saal in München über sein neues Buch „Die Kunst des Friedens“ und die Geschichte des Nahen Ostens. Im Gespräch mit Carolin Emcke analysiert Daniel Gerlach, wie die arabische Welt auf diesen Krieg blickt. Er erklärt, welche historischen Narrative die Denkweise der Menschen dort geprägt haben. Etwa treibe die arabische Welt gerade die große Sorge um, dass sich die Geschichte wiederholen und die Region mit den Folgen des Krieges alleingelassen werden könnte. Aus der Vergangenheit wüssten die Menschen: „Es kommen irgendwelche Imperien, stiften hier Chaos und wir müssen mit den Ergebnissen leben.“ Denn Iran werde ja weiterhin Nachbarstaat sein, egal, wie der Krieg ausgeht. Gerlach kritisiert, dass die Bundesregierung das Völkerrecht nicht entschieden verteidigt. Selbst wenn der Historiker nachvollziehen kann, warum Friedrich Merz und seine Minister die amerikanisch-israelischen Angriffe lange nicht wirklich kritisiert haben, nämlich um Donald Trump nicht zu verärgern, sieht er darin eine „Entwertung des Völkerrechts“. Und die sei gefährlich. „Denn wenn Europa und Deutschland daran nicht mehr festhalten, wer soll es dann tun?“ Was Daniel Gerlach aus Iran hört und was er über die Perspektive Israels denkt, hören Sie mit SZ Plus im Podcast, hier auf Spotify, auf sz.de/inallerruhe und in der SZ-Nachrichtenapp. Empfehlung von Daniel Gerlach: Daniel Gerlach empfiehlt „Palästina 1936. Der Große Aufstand und die Wurzeln des Nahostkonflikts“. Der israelische Historiker Oren Kessler zeichnet darin nach, wie eine arabische Rebellion gegen jüdische Einwanderer zu einem weltpolitischen Schlüsselmoment wurde. Sein Buch hilft, die Ursachen des Nahostkonflikts zu verstehen und ist dabei auch noch „unglaublich gut erzählt“, sagt Gerlach. Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Mahmut Koyaş Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    55 min
  3. „Eine Intervention in Südamerika ist eine Art Tabubruch“ – Claudia Zilla über Trumps Neoimperialismus

    5 MAR • SZ PLUS ONLY

    „Eine Intervention in Südamerika ist eine Art Tabubruch“ – Claudia Zilla über Trumps Neoimperialismus

    Die Lateinamerika-Expertin spricht im Podcast außerdem über radikale Rechte wie Argentiniens Präsident Milei und darüber, warum der globale Süden eine gerechtere internationale Ordnung braucht. Lateinamerika ist in den vergangenen Wochen eher unfreiwillig in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit gerückt. Zunächst durch die Angriffe der US-Regierung auf vermeintlich mit Drogen beladene Schnellboote aus Venezuela, dann durch die völkerrechtswidrige Entführung des Machthabers Nicolás Maduro und dessen Frau in die USA. „Mir wäre eine wohlwollende Vernachlässigung lieber, das ist eher eine negative Aufmerksamkeit“, sagt die Lateinamerika-Expertin Claudia Zilla im Gespräch mit Carolin Emcke. Der Angriff der USA habe sich zwar durch die erhöhte Militärpräsenz und die Ende 2025 in Washington veröffentlichte Sicherheitsstrategie bereits angedeutet. Überrascht habe Zilla allerdings die Offenheit der USA in Bezug auf ihren Herrschaftsanspruch: „Eine Intervention in Südamerika ist eine Art Tabubruch.“ Dazu komme die Unterstützung der USA für Populisten und radikale Rechte wie den argentinischen Präsidenten Javier Milei und den ehemaligen, inzwischen verurteilten Präsidenten Jair Bolsonaro in Brasilien. Im Fall des Argentiniers richte sich die mediale Aufmerksamkeit oft nur auf dessen Wirtschaftspolitik – dabei gefährde Milei auch die Rechtsstaatlichkeit des Landes. Sie wolle den Blick in Deutschland und Europa weiten, sagt Zilla. In Hinblick auf die neoimperiale Bedrohung der USA spricht Zilla außerdem über die Bedeutung des Mercosur-Abkommens mit der EU und darüber, wie sie sich einen gerechteren Umgang der EU mit Lateinamerika vorstellt. „Deutschland und Europa genießen ein sehr gutes Image in Lateinamerika“, sagt Zilla. Aber man brauche Gespräche auf Augenhöhe und keine „Negativagenda“ gegen China und die USA – das könne nur der Impuls für eine Zusammenarbeit sein. Claudia Zilla, geboren 1973 in Buenos Aires, ist promovierte Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Lateinamerika. Seit 2005 arbeitet sie bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Dort leitete sie von 2012 bis 2019 die Forschungsgruppe Amerika. Hinweis: Am 25. März diskutiert Carolin Emcke in Berlin mit dem SZ-Redakteur Ronen Steinke dazu, wie die Demokratie besser geschützt werden kann. Sie können live dabei sein. Alle Infos zur Veranstaltung und zum Kartenverkauf finden Sie hier: https://sz-erleben.sueddeutsche.de/pages/sz-gefahrdete-demokratie Was Claudia Zilla darüber hinaus berichtet, hören Sie mit SZ Plus im Podcast, auf sz.de, in der SZ-Nachrichtenapp und auf Spotify. Claudia Zilla empfiehlt Hannah Arendts Lessing-Rede aus dem Jahr 1959. „Menschen in finsteren Zeiten“ sei für Zilla ein Text, „der mich immer berührt“ und immer wieder intellektuelle Anregungen liefere. Darin geht es unter anderem um die politische Bedeutung von Freundschaft, die von der Pluralität der Menschen lebe. Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Claudia Zilla/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    1hr 31min
  4. „Alles um uns herum zerbricht“ – Katja Gloger über Deutschlands Russlandpolitik

    19 FEB • SZ PLUS ONLY

    „Alles um uns herum zerbricht“ – Katja Gloger über Deutschlands Russlandpolitik

    Den harmlosen Putin habe es nie gegeben. Die Journalistin und Russlandexpertin über strategische Fehleinschätzungen, Männerfreundschaften und Merkels Schweigen. Als Russlands Machthaber Wladimir Putin im Jahr 2001 eine Rede vor dem Bundestag hielt, präsentierte er sich als bescheidener Reformer, auf der Suche nach Demokratie. Als jemand, der Russland für Geschäfte mit dem Westen öffnen wollte und dafür in Deutschland warb. Bis heute gilt dieser Auftritt Putins manchen als Indiz dafür, dass es den anderen – harmlosen – Putin doch gegeben habe. Der Westen, so die Erzählung, habe Putin durch die Erweiterung der Nato an Russlands Grenzen in die Ecke gedrängt. Eine Argumentation, die „immer wieder verblüfft, verwirrt und in Teilen verzweifeln lässt“, sagt die Russlandexpertin und Journalistin Katja Gloger im Gespräch mit Carolin Emcke. Putin sei als ehemaliger Offizier des russischen Geheimdienstes KGB schon immer jedes Mittel Recht gewesen, die eigenen Machtinteressen durchzusetzen. „Diesen anderen Putin, so wie wir ihn sehen wollten, den gab es nicht“, sagt Gloger in der neuen Folge des Podcasts von Carolin Emcke. Der Fehler deutscher Russlandpolitik lag also nicht darin, Putin nicht die Hand zu reichen. Sondern sie ihm überhaupt anzubieten. „Diesen anderen Putin, so wie wir ihn sehen wollten, den gab es nicht.“ Katja Gloger, geboren 1960 in Koblenz, beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit Russland. Sie studierte einige Zeit lang in Moskau, arbeitete später für den Stern unter anderem als Moskau-Korrespondentin. 2010 erhielt Gloger den Henri-Nannen-Preis (den heutigen Stern-Preis). Heute arbeitet sie aus Hamburg als freie Journalistin und schreibt über Russland und Sicherheitspolitik. In ihrem zuletzt erschienenen Buch „Das Versagen“ arbeitete Gloger gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Investigativjournalisten Georg Mascolo, die deutsche Russlandpolitik auf. Hinweis: Am 25. März diskutiert Carolin Emcke mit dem SZ-Redakteur Ronen Steinke in Berlin darüber, wie die Demokratie besser geschützt werden kann. Dabei können Sie live dabei sein. Alles Infos zur Veranstaltung und zum Kartenverkauf finden Sie auf SZ.de Im Podcast spricht Katja Gloger über die strategischen Fehleinschätzungen und Illusionen, die jahrelang die deutsche Russlandpolitik geprägt haben. So haben etwa Politiker wie Gerhard Schröder und Angela Merkel gehofft, dass enge wirtschaftliche Verflechtungen mit Russland zu einer Demokratisierung des Landes führe. Doch diese Annahme habe sich, genau wie der Glauben daran, dass Wladimir Putin als rationaler Nutzenmaximierer agiert und deswegen keinen Angriffskrieg führen wird, als falsch herausgestellt. Eine frühere Unterstützung der Ukrainer – zum Beispiel als Russland 2014 die Halbinsel Krim völkerrechtswidrig annektierte – hätte laut Gloger die Verhältnisse zugunsten der Ukrainer verändern können und müssen. Doch „jetzt stehen wir da und alles um uns herum zerbricht“. Was Katja Gloger als Lehre aus der Geschichte fordert, hören Sie mit SZ Plus im Podcast, hier auf sz.de, in der SZ-Nachrichtenapp und auf Spotify. Katja Gloger empfiehlt ein Buch all jenen, die sich mit Russland und der Geschichte des Landes beschäftigen oder dies tun möchten. In Swetlana Alexijewitschs „Secondhand-Zeit“ komme ein Chor von Stimmen zu Wort, „in all ihrer Verzweiflung, ihrer Hoffnung und ihrem Alltag, den die Menschen dann am Ende so meisterhaft und mit diesem alltäglichen Mut bestehen“. Das sei ebenso rührend wie lehrreich. „Schlicht wunderbare Literatur.“ Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Hans-Jürgen Burkard/Bearbeitung SZ Hinweis: Katja Glogers Mitautor Georg Mascolo leitete von 2014 bis 2022 den Rechercheverbund des NDR, des WDR und der „Süddeutschen Zeitung“. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    1hr 38min

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Die Krisen überschlagen und verbinden sich: Pandemie, Klima, russischer Angriffskrieg. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stellen die Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen. Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Es lohnt sich deshalb, aus der schnellen Aktualität und der eigenen Perspektive auf die Welt auszutreten. Philosophin, Publizistin und SZ-Kolumnistin Carolin Emcke spricht in diesem Podcast dafür mit Aktivistinnen, Autoren, Künstlerinnen oder Wissenschaftlern über politisch-philosophischen Fragen hinter aktuellen Ereignissen und sortiert mit ihnen große gesellschaftliche Debatten. Die Folgen erscheinen alle zwei Wochen ab dem 25. Februar 2023.

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