NZZ Machtspiel

Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

  1. Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?

    21 HR AGO

    Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?

    Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken. Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken." Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: Neueste Umfrageergebnisse sehen die Grünen mit leichten Gewinnen - [hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) zu lesen bei der NZZ Wirtschaftspolitisches Positionspapier der Grünen [zum Nachlesen](https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/dateien/downloads/autor_innenpapiere/AP_Wirtschaft_03-2026.pdf) [DIHK-Studie ](https://www.dihk.de/de/newsroom/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-141284)zu den Kosten der Energiewende

    40 min
  2. Muss das Gesundheitssystem unsozialer werden, Andreas Gassen?

    19 MAR

    Muss das Gesundheitssystem unsozialer werden, Andreas Gassen?

    Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter Druck: steigende Beiträge, hohe Defizite, fehlende Reformen und ein System, das für viele Patientinnen und Patienten immer schwerer zugänglich wirkt. In dieser Folge von Machtspiel spricht Beatrice Achterberg mit Andreas Gassen über die zentralen Schwächen des deutschen Gesundheitssystems: versicherungsfremde Leistungen, zu viele Krankenhäuser, Bürokratie, stockende Digitalisierung und fehlende Steuerung beim Zugang zu Fachärzten. Es geht um die Frage, wo tatsächlich gespart werden kann, welche Reformen realistisch wären und warum politische Ankündigungen oft folgenlos bleiben. Gast: Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [NZZ-Artikel zum Gesundheitssystem als tickende Zeitbombe](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/krankenkassenbeitraege-in-deutschland-es-braucht-mehr-generationen-gerechtigkeit-ld.1918881) [Zahlen und Fakten zur aktuellen Lage im deutschen Gesundheitssystem (OECD-Profil)](https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2025/12/country-health-profile-2025-country-notes_7e72146d/germany_51f2550b/a5911973-en.pdf) [Übersicht zru aktuellen Debatte um das deutsche Gesundheitssystem](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/gesundheitssystem-warken-probleme-100.html) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

    37 min
  3. Wie politisch darf der dm-Chef sein, Christoph Werner?

    12 MAR

    Wie politisch darf der dm-Chef sein, Christoph Werner?

    Der Chef der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, spricht mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder über die Landtagswahl in Baden-Württemberg, den Umgang von Wirtschaft und Politik mit der AfD und darüber, wie politische Vielfalt in einem großen Unternehmen funktioniert. Für Werner ist entscheidend, dass Politik sich stärker an den Bürgerinnen und Bürgern orientiert. „Wenn in einem Wettbewerb eine andere Partei stärker wird, ist es offensichtlich so, dass das eigene Konzept nicht mehr überzeugt“, sagt er. Ein Gespräch über Vertrauen in der Politik, Debattenkultur und die Frage, welche Rolle Unternehmen in gesellschaftlichen Diskussionen spielen. Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Dominik Schottner [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [NZZ-Übersicht](https://www.nzz.ch/visuals/wahl-in-baden-wuerttemberg-2026-alle-ergebnisse-im-ueberblick-ld.1928175) über die Wahlergebnisse in Baden-Württemberg DM- und Rossmann-Chef diskutieren in der [ZDF-Sendung "Markus Lanz"](https://www.youtube.com/watch?v=OR4WsPEnHRA) über den Umgang mit der AfD Statt Bürgergeld: dm-Chef ist dafür, dass alle in Deutschland [1.200 Euro im Monat](https://www.fr.de/wirtschaft/dm-chef-1200-euro-buergergeld-sozialstaat-grundeinkommen-bedingungsloses-gehalt-zr-93695310.html?utm_source=chatgpt.com) bekommen „Große Reformen sind notwendig“, sagt dm-Chef Werner im [Gespräch mit Welt-TV](https://www.welt.de/wirtschaft/video69a0308e2cfe24517f7c9bdc/welt-talk-spezial-grosse-reformen-sind-notwendig-sagt-dm-chef-werner.html) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

    34 min
  4. Wo steht Deutschland im Iran-Krieg, Guido Steinberg?

    5 MAR

    Wo steht Deutschland im Iran-Krieg, Guido Steinberg?

    Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran eskaliert – doch welche Rolle spielt Deutschland dabei? In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Bea Achterberg mit dem Nahostexperte Guido Steinberg darüber, welche Folgen der Konflikt für Berlin und Europa haben könnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Bundesregierung zwischen Bündnissolidarität mit den USA, diplomatischem Druck und völkerrechtlichen Bedenken positioniert. Außerdem geht es um mögliche Auswirkungen auf Deutschland: steigende Sicherheitsrisiken, mögliche Terroranschläge iranischer Netzwerke und die Gefahr neuer Flüchtlingsbewegungen nach Europa. Steinberg erklärt zudem, warum Deutschland außenpolitisch kaum Einfluss auf die Entwicklung im Nahen Osten hat – und welche Rolle die SPD bei der Bewertung der Lage durch die Bundesregierung spielt. Gast: Guido Steinberg, Islamwissenschaftler und Terrorismusexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Produzenten: Hanna Ender und Utz Dräger Du findest Podcasts wie diesen super und möchtest noch mehr digitale Inhalte der NZZ für drei Monate testen? [Hol dir unser Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/): Drei Monate zu je 5 Euro! Mehr zum Thema: Die NZZ sammelt ihre Berichterstattung zum Iran-Krieg [auf dieser Seite](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg). Was ist der Plan von Donald Trump für diesen Krieg? Eine [hörenswerte Analyse im NZZ-Podcast "Geopolitik"](https://www.nzz.ch/podcast/iran-regimewechsel-aus-der-luft-eine-amerikanische-strategie-voller-widersprueche-ld.1927350). Wozu Guido Steinberg bei der [Stiftung Wissenschaft und Politik](https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/guido-steinberg) forscht. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

    35 min
  5. Retten Sie mit Provokation die Demokratie, Harald Martenstein?

    26 FEB

    Retten Sie mit Provokation die Demokratie, Harald Martenstein?

    In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit Harald Martenstein über sein Plädoyer gegen ein AfD-Verbot und darüber, was das für die Demokratie bedeutet. Martenstein hält ein Verbot der größten Oppositionspartei für "extremes Harakiri" und warnt vor "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen", wenn es doch passiere. Entscheidend sei, ob die Forderungen der AfD "legitim" seien – etwa eine strengere Migrationspolitik – und ob sie tatsächlich die Demokratie abschaffen wolle. Außerdem geht es um Martensteins Rede beim "Prozess gegen Deutschland", Cancel-Culture-Debatten und die Frage, ob der Meinungskorridor enger wird. Martenstein nennt Hausdurchsuchungen wegen zugespitzter Aussagen gegen Politiker "absurdes Theater" und plädiert für mehr Austausch zwischen politischen Lagern: "Wir brauchen wirklich Streit." Gast: Harald Martenstein, Kolumnist unter anderem bei "BILD" und "Welt am Sonntag" Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Produzenten: Patricia Corniciuc und Dominik Schottner Foto Harald Marteinstein: Vadim Gerske Du findest Podcasts wie diesen super und möchtest noch mehr digitale Inhalte der NZZ für drei Monate testen? [Hol dir unser Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/): Drei Monate zu je 5 Euro! Mehr zum Thema: Die Rede von Harald Martenstein zum [Nachlesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/feuilleton/der-kampf-gegen-rechts-ist-eigentlich-ein-kampf-gegen-die-demokratie-sagt-harald-martenstein-ld.1924727) Der komplette "Prozess gegen Deutschland" als [Video zum Nachschauen](https://www.youtube.com/watch?v=ywnRSvyiwCI) [Studie zur Meinungsfreiheit ](https://www.freiheit.org/de/deutschland/umfrage-zur-meinungsfreiheit-juengere-und-social-media-nutzer-fuehlen-sich-haeufiger)der Friedrich-Naumann-Stiftung Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

    37 min
  6. Schafft die CDU mit Friedrich Merz jetzt die Wirtschaftswende, Thorsten Alsleben?

    19 FEB

    Schafft die CDU mit Friedrich Merz jetzt die Wirtschaftswende, Thorsten Alsleben?

    Deutschland steckt schon länger in einer deutlichen wirtschaftlichen Schwächephase – doch der von der Regierung angekündigte „Herbst der Reformen“ bleibt bislang aus. Warum kommt die Wirtschaftswende nicht voran? Und wie groß ist der Reformstau wirklich? Darüber spricht Beatrice Achterberg In dieser Folge von "Machtspiel" mit Thorsten Alsleben von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Sie diskutieren, welche Reformen wie groß sein müssten, wie streng Klimaziele sein sollten und warum die SPD aus der erfolgreichsten Wirtschaftsreform, der Agenda 2010, nicht gestärkt hervorging. Gast: Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Produzenten: Utz Dräger und Dominik Schottner Mehr zum Thema bei der NZZ: Der frühere Bundesfinanzminister [Peer Steinbrück spricht in "NZZ Machtspiel"](https://www.nzz.ch/podcast/wie-kann-sich-deutschland-reparieren-peer-steinbrueck-ld.1882309) darüber, wie der wirtschaftliche Aufbruch in Deutschland gelingen kann. Er war einer der sogenannten "Rentenrebellen" der CDU: der Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig. In ["NZZ Machtspiel" erklärt er,](https://www.nzz.ch/podcast/bringen-die-jungen-das-rentenpaket-zu-fall-pascal-reddig-ld.1912406) wieso er die Rentenreform nicht unterstützte. Die fünf größten Probleme der deutschen Wirtschaft [in fünf Grafiken](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-deutsche-wirtschaft-steckt-weiterhin-in-der-krise-fuenf-grafiken-zum-ernst-der-lage-ld.1918223). Du willst noch mehr digitale Inhalte der NZZ hören und lesen?[ Probier`s drei Monate aus für nur 5 Euro je Monat!](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de

    27 min

About

Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

More From NZZ

You Might Also Like