Was jetzt?

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  1. 7 HR AGO

    Haben in Sarajevo auch Deutsche zum Spaß auf Menschen geschossen?

    Während des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren sollen reiche Ausländer nach Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diesen Vorwurf erhebt der italienische Autor Ezio Gavazzeni in seinem kürzlich erschienenen Buch »Die Wochenendscharfschützen«. 11.541 Menschen wurden während der vier Jahre andauernden Belagerung von Sarajevo getötet, 1.601 von ihnen waren Kinder. Schon 1995 gab es Zeitungsberichte darüber, dass Ausländer in Sarajevo auf Menschen schießen würden. Sie sollen umgerechnet 25.000 Euro gezahlt haben, um einen Mann zu erschießen, 40.000 Euro für eine Frau, 50.000 Euro für ein Kind. Gehörten auch Deutsche zu den mutmaßlichen Tätern? Zu den Vorwürfen recherchiert hat Pia Schreiber aus dem Investigativressort der ZEIT. Kerosin hat sich auf dem Weltmarkt enorm verteuert, seitdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen haben. Die Kerosinpreise reagierten deutlich stärker als die für Rohöl, in Nordwesteuropa kostet der Flugzeugtreibstoff jetzt knapp doppelt so viel wie vorher. Deutschland verbraucht im Jahr gut neun Millionen Tonnen Jet A-1. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beteuerte kürzlich, in Deutschland sei Kerosin noch nicht knapp. Allerdings könnte sich das bei einem Anhalten des Krieges und der Blockade der Straße von Hormus bald ändern. Wie lange das Kerosin in Deutschland noch reicht, schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang im Podcast ein. Und sonst so? Am Internationalen ME/CFS-Tag empfehlen wir noch einmal unsere Sonderfolge zum Thema.   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Hanna Heim und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Belagerung von Sarajevo: 50.000 Euro, um ein Kind zu erschießen Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica Bosnien: Der Krieg, der nicht vergeht Kerosinversorgung in Deutschland: Der weltweite Run auf Kerosin Lieferstopp für Öl aus Kasachstan: Beschäftigungsgarantie für Raffinerie in Schwedt wird verlängert Globale Energiewende: Sonne oder Öl? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min
  2. 20 HR AGO

    Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)

    Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400 Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast. Gegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans. Außerdem im Update:  Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw, um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen. Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt, die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind: Vermögen eingefroren, Einreiseverbot.   Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im Jahr an.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU verbessern Großbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel Türkei: Tausende protestieren am Jahrestag der Verhaftung von Ekrem İmamoğlu Türkische Opposition: Zahlreiche Mitglieder der Istanbuler Stadtverwaltung festgenommen Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Verteidigungsminister: Pistorius reist zu Gesprächen über Rüstungskooperation in die Ukraine Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    10 min
  3. 1 DAY AGO

    Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Zudem brachte Putin den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder vermitteln könnte. Der jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über Generationen weitergegeben. Wie stark wird Reichtum in Deutschland tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X der ZEIT.  Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Krieg in der Ukraine: Putin sieht Krieg »zu einem Ende« kommen Ukrainekrieg: Bundesregierung hält Putins Äußerungen für unglaubwürdig Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie Studie zur Vermögensteuer: Was bringt eine Vermögensteuer? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min
  4. 2 DAYS AGO

    Die »Hondius« legt an – wie gefährlich ist das Hantavirus?

    Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« mit bislang drei Todesfällen und mehreren Infektionen legt das Schiff am heutigen Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa an. Dort sollen die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder medizinisch untersucht werden. Spanische, niederländische und internationale Behörden bereiten derzeit mögliche Quarantänemaßnahmen vor. Auch die Organisation der Heimreisen soll anschließend von den Behörden übernommen werden. Spanien erlaubte das Anlegen des Schiffs in Abstimmung mit der WHO und der EU aus humanitären Gründen. Anna Carthaus, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet die neusten Erkenntnisse zum Hantavirus im Podcast ein. Martin Hogger berichtet aus Teneriffa.  Viele Menschen in Deutschland blicken derzeit pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Die verbreitete Krisenstimmung erinnert laut Historikern jedoch an frühere Phasen deutscher Geschichte, in denen gerade das Gefühl des Rückstands zum Motor für wirtschaftlichen Fortschritt wurde. Deutschland habe sich immer wieder an anderen Ländern orientiert und daraus eigene Stärke entwickelt. Trotz der aktuellen Debatten über wirtschaftliche Probleme und Reformstau funktionierten viele Bereiche weiterhin stabil. Welche Chance also im Jammern über die deutsche Wirtschaft liegt, erklärt Ileana Grabitz, Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.   Und sonst so? Vögel haben mehr Angst vor Frauen.   Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge:  Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf Kreuzfahrtschiff Hantavirus: Spanien will Gäste des Kreuzfahrtschiffs auf Kanaren versorgen Hantavirus-Ausbruch: Wie groß ist das Risiko, wenn die »Hondius«-Passagiere von Bord gehen? Kreuzfahrtschiff: WHO schließt Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit Hantavirus nicht aus Hantavirus: WHO bestätigt sechs Hantavirusfälle nach Kreuzfahrt Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut gering« ein Deutschland: Wir jammern uns an die Spitze! Ifo Institut: Deutsche Industrie sieht Wettbewerbsfähigkeit auf Rekordtief Made in Germany: Deutsche Exporte im März leicht gestiegen Serie: Wo Deutschland noch funktioniert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 min
  5. 3 DAYS AGO

    Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?

    81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt, fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, zusammen. Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind. Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp.   Weitere Links zur Folge:  80 Jahre Kriegsende: Steinmeier beklagt »doppelten Epochenbruch« Sowjetische Denkmäler: Kann das so stehen bleiben? 80 Jahre Kriegsende: Putins Anschlag auf die gemeinsame Erinnerung Russland: »Zwischen Deutschen und Russen gibt es eine Fixierung« Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán Ungarn: Nun soll Orbáns System weichen Parlamentswahl in Ungarn: Tisza-Partei von Péter Magyar baut Mehrheit nach Endauszählung aus Ungarn: Magyar spricht mit EU-Vertretern über eingefrorene Milliarden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13 min
  6. 3 DAYS AGO

    Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)

    1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen Energiekosten – freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich die Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig überlegt. Sehr zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen wirtschaftlich nicht gut geht. Selbst der Bund als öffentlicher Arbeitgeber wollte die Prämie nicht auszahlen, die steuerfrei gewesen wäre und die Unternehmen als Betriebsausgabe hätten absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat überraschend keine Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die Zustimmung verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein. Deutliche Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel Farage: Darauf deuten erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43 Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr als 350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor dagegen mehr als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in Mittel- und Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von über 136 Kommunalvertretungen in England sowie der Regionalparlamente in Schottland und Wales gelten als wichtigster Stimmungstest vor der nächsten regulären Parlamentswahl 2029. Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast, warum Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt sind und ob nun eine Regierungskrise droht. Außerdem im Update: Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen Hinweis auf den Beginn einer Pandemie. Und sonst so? Wie spirituell kann ein buddhistischer Roboter sein?   Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel,  Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.    Weitere Links zur Folge: Entlastungsprämie: Bundesrat verweigert 1.000-Euro-Entlastungsprämie die Zustimmung Entlastungsprämie: Grüne sehen in Bundesratablehnung Schwäche des Kanzlers Großbritannien: Labourpartei erleidet schwere Verluste bei britischen Kommunalwahlen Regionalwahlen in Großbritannien: Herzkammer-Infarkt Hantavirus: WHO stuft Risiko nach Hantavirus-Ausbruch als »absolut gering« ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11 min
  7. 4 DAYS AGO

    Gewaltschutz mit GPS

    Der Bundestag beschließt am Freitagvormittag voraussichtlich das neue Gewaltschutzgesetz. Im Zentrum steht die elektronische Fußfessel für Gewalttäter nach spanischem Vorbild: ein GPS-Sender am Knöchel des Täters. Nähert sich der Täter dem Opfer, geht ein Alarm los, und die Polizei rückt aus. Das Gesetz sieht auch verpflichtende Täterarbeit vor. Was das heißt, erklärt Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT. Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Am vergangenen Donnerstag hat der US-Amerikaner US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan empfangen – nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit US-Präsident Donald Trump. Ist das ein Anzeichen für eine Aussöhnung? Die ZEIT-Glaubensredakteurin Evelyn Finger erklärt, was für ein Papst Robert Prevost ist.   Und sonst so? Alles Gute zum 100. Geburtstag, David Attenborough!   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten? Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Femizid: »Ein Mann, der kneift und würgt? Das konnte ich mir nicht eingestehen« Papst Leo XIV.: Der Amerikaner in Rom Leo XIV.: Ein Papst namens Bob Schneider des Papstes: »Die Kleider für den Chef zu machen, ist das Größte« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12 min
  8. 4 DAYS AGO

    So wahrscheinlich ist ein AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt (Update)

    Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte die AfD eine absolute Mehrheit bekommen und damit zum ersten Mal Regierungsverantwortung übernehmen. Denn im aktuellen Sachsen-Anhalt-Trend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap kommt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei auf 41 Prozent. Deutlich dahinter folgt die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze mit lediglich 26 Prozent. Auf Platz drei steht die Linke mit zwölf Prozent. Im Vergleich zur vorangegangenen Infratest-Umfrage im September legte die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund damit zwei Prozentpunkte zu, während die CDU einen Punkt verlor. Wie wahrscheinlich es nach heutigem Stand ist, dass die AfD es in die Regierung schafft, hat der stellvertretende Leiter des Datenressorts der ZEIT, Christian Endt, berechnet. Eine Gruppe von Abgeordneten aus allen Bundestagsfraktionen außer der AfD will die sogenannte Widerspruchsregelung in Deutschland einführen, um mehr Organspender zu gewinnen. Der Vorschlag besagt, dass künftig alle Menschen potenzielle Organspender sind, solange sie dem nicht aktiv widersprechen. Nach der bisherigen Regelung muss man aktiv zustimmen. Am Ende wäre aber auch mit der neuen Lösung immer noch der eigene Wille entscheidend, erklärte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Anders als bisher würde ein Schweigen dann aber als Zustimmung gewertet. Befragungen des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit zeigen, dass 85 Prozent der Bevölkerung einer Organspende positiv gegenüberstehen. Aber: Nicht einmal halb so viele haben einen Spenderausweis und rund 8.000 Menschen in Deutschland warten derzeit auf ein Spenderorgan. Wie sich die Widerspruchslösung in anderen Ländern auf die Anzahl an Spenderorganen ausgewirkt hat, erklärt der ZEIT-Gesundheitsredakteur Ingo Arzt. Außerdem im Update: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Donnerstagnachmittag die Ergebnisse der Steuerschätzung vorgestellt. Bis 2030 werden 87,5 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen erwartet. Das entspricht einem Minus von etwas mehr als 17 Milliarden Euro pro Jahr. Und sonst so? Eine Universität erfinden, um einen Preis zu gewinnen   Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Regiert hier bald die AfD? AfD in Sachsen-Anhalt: Jetzt geht es wirklich um alles Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD in Sachsen-Anhalt vergrößert in Umfrage Vorsprung vor CDU Organspende in Deutschland: Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht Organspende: Leben und sterben lassen Organspende: Niere zu vergeben, selbstlos und ohne finanzielles Interesse Steuerschätzung: Weniger Steuereinnahmen für den Staat als erwartet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11 min

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