Hörspiel

Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten

  1. 1 DAY AGO

    1/2 «Hier ist noch alles möglich» von Gianna Molinari

    Literarischer Bestseller als zweiteiliges Hörspiel. Da soll sich ein Wolf auf dem Fabrikgelände herumtreiben. Das erfährt die junge Nachtwächterin gleich zu Beginn, als sie den Job anfängt. Und sie soll ihn fangen. Ihre Neugier ist geweckt. Gibt es den Wolf wirklich? Und ist er eine Gefahr? Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 13.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Hier ist noch alles möglich – dieses Lebensgefühl sucht die junge Frau, deshalb hat sie ihr altes Leben aufgegeben. Viel ist in der Kartonfabrik allerdings nicht mehr los, bald wird sie stillgelegt. Da kommt ihr der Wolf gerade recht. Sie befragt den Kantinenkoch, der das Tier als Einziger gesehen haben will, starrt mit Nachtwächterkollege Clemens auf Monitore und untersucht den löchrigen Fabrikzaun … Der Roman «Hier ist noch alles möglich» der jungen Schweizer Autorin Gianna Molinari wurde 2018 von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. Das preisgekrönte Buch bietet eine Steilvorlage fürs Hörspiel: Atmosphärisch dicht folgt es den Gedanken der Ich-Erzählerin. Sie versucht die Welt zu fassen, erfassen, auch den Wolf. Die Suche nach ihm, das Warten wird mehr und mehr zu ihrer Obsession. «Hier ist noch alles möglich» ist im Aufbau Verlag erschienen. ____________________ Mit: Henni Jörissen (Ich), Michael Neuenschwander (Chef), Sven Schelker (Clemens), Thomas Douglas (Koch), Bodo Krumwiede (Lose), Inga Eickemeier (Erika) ____________________ Musik: Fatima Dunn – Hörspielfassung: Stephan Heilmann und Julia Glaus – Tontechnik: Franz Baumann und Roland Fatzer – Regie: Julia Glaus ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 51’ Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

    50 min
  2. 7 MAR

    «Atlas der abgelegenen Inseln» von Thom Luz / Judith Schalansky

    Eine musikalische Weltreise und ein Hörvergnügen der besonderen Art! Der international erfolgreiche Schweizer Regisseur Thom Luz erkundet auf seine ganz eigene Art ein paar jener fernen, kaum bekannten Inseln, welche die Autorin Judith Schalansky in ihrem Kultbuch poetisch beschrieben hat. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 07.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Es gibt heutzutage rund um den Globus kein Fleckchen Erde mehr, das unentdeckt geblieben wäre. Jede Küste, jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. Dennoch hat sich die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky zu einer neuerlichen Entdeckungsreise aufgemacht. In früheren Zeiten hätte sie dafür ein Schiff besteigen müssen, beseelt vom Wunsch, unversehens irgendwo auf eine unbekannte Landmasse zu stossen. Aber Judith Schalansky ist aufgewachsen als «Atlas-Kind», ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns in Form einer ebenso abstrakten wie ästhetischen Darstellung die fernen Welten nahezubringen versuchen. In ihnen, den erdkundlichen Folianten und Atlanten, hat Judith Schalansky ihre Expeditionen unternommen. Und ist dabei bis an die Ränder des Erdkreises vorgestossen, zu fünfzig abgelegenen Inseln: «Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde». Inseln, die sich – weit entfernt von jeder Bounty-Romantik – aus der rauen See erheben, abweisend und karg die allermeisten. Und es hat sich auf ihnen Schreckliches zugetragen. Denn die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft in Entsetzen. «Das Paradies mag eine Insel sein», schreibt Judith Schalansky. «Die Hölle ist es auch.» Thom Luz montiert aus der Buchvorlage eine faszinierend skurrile Klang- und Hörreise, komponiert aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten – wie nicht von dieser Welt. ____________________ Mit: Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivo ____________________ Musik: Iris Maron (Violine), Maria Pache (Viola), Mikael Rudolfsson (Posaune), Karoline Steidl (Violine) – Musikalische Leitung: Mathias Weibel ____________________ Dramaturgie: Judith Gerstenberg – Textfassung, Montage und Regie: Thom Luz – Redaktion: Reto Ott (SRF) und Isabel Platthaus (WDR) ____________________ Produktion: SRF und WDR, in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Hannover, 2015 ____________________ Dauer: 53’ Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

    54 min
  3. 20 FEB

    1/2 «Der Baron auf den Bäumen» von Italo Calvino

    Moderner Klassiker aus Italien. Fantasiereich, witzig und melancholisch entfaltet Italo Calvino in seinem Roman aus dem Jahre 1957 einen Raum der Wunder, wie ihn nur die Literatur erfinden kann. Ein abenteuerlicher Fall von Eskapismus und poetischem Protest in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs. Wer das Hörspiel am Radio hören will:  Freitag, 20.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 (Teil 1) Freitag, 27.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 (Teil 2) Am 15. Juni 1767 beschliesst der zwölfjährige Baron Cosimo Piovasco di Rondò, das dekadente Milieu seiner aristokratischen Familie zu verlassen, um fortan auf den Bäumen zu leben. Er erhebt sich von der Familientafel, klettert auf eine Steineiche und wird bis zu seinem Tod die Erde nicht mehr betreten. Cosimo baut sich in den Baumkronen eine eigene Welt auf: Er isst und schläft, wächst und entwickelt sich, er lernt und arbeitet, liest und kommuniziert, ohne jemals den Boden zu berühren. Er unternimmt sogar Reisen durchs Land, entlang von Alleen, und nimmt an gesellschaftlichen und politischen Ereignissen teil. Sein Dasein auf den Bäumen wird zum Symbol der Freiheit und des Widerstands gegen Konventionen und Zwänge. Im Laufe seines Lebens begegnet Cosimo vielen Menschen, auch berühmten Persönlichkeiten wie Voltaire und Napoleon. Und er verliebt sich in die geheimnisvolle Viola. Die Hörspielbearbeitung des Schauspielers Wolfgang Stendar (1929–2017), der auch die Hauptrolle spricht, entstand 1968 im Radiostudio Zürich. Es ist ein Fundstück aus dem SRF-Archiv und wurde letztmals 1985 gesendet. ___________________ Mit: Gert Westphal (Erzähler/Biagio), Wolfgang Stendar (Cosimo), Jöns Andersson (Baron), Valerie Steinmann (Baronin), Gisela Zoch (Viola), Eva Wächter (Violas Tante), Guido von Salis (Graf von Estomac), Willy Birgel (Don Federico), Verena Muntwyler (Ursula), Jacques Musso (Voltaire), Alex Freihart (Napoleon), Renate Reger und Karen Meffert (Frauenstimmen) ____________________ Übersetzung: Oswalt von Nostitz – Hörspielbearbeitung: Wolfgang Stendar – Musik: Emil Moser – Regie: Hans Jedlitschka ____________________ Produktion: SRF 1968 ____________________ Gesamtdauer: 93’ (Teil 1: 51’; Teil 2: 42’)

    1h 35m
  4. 14 FEB

    «Die eingebildete Maske» von Johannes Mayr und Wolfram Höll

    Eine Komödie nach Molière. Anett will eigentlich nur eins: Bus fahren. Denn das ist ihr Beruf. Doch etwas will sie nicht: die Maskenpflicht! So gerät sie erst an einen falschen Arzt, dann an einen YouTube-Koch, der das grosse Geschäft wittert – und wird wider Willen zum Star der Corona-Skeptiker! Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 14.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Molières Theaterstücke sind bevölkert von Ärzten wider Willen, eingebildeten Kranken, gierigen Geldsäcken, listigen Töchtern und Opportunisten, die nur im Moment leben. Und genau 400 Jahre nach Molières Tod sind das die perfekten Figuren, um der Pandemie ins Gesicht zu lachen. Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus «Stromberg») trägt dazu bei als Koch Hilda Attelmann, genauso wie die eigens eingespielte Kammermusik, die humorvoll Barock-Motive aufgreift. ____________________ Mit: Charlotte Müller (Anett), Lucia Kotikova (Lucy), Christoph Maria Herbst (Hilda), Heinrich Schafmeister (Herr Urs), Hans-Georg Panczak (Sganarelle), Mona Petri (Anruferin) und Jürg Kienberger (Bänkelsänger) ____________________ Musik: Claus Filser (Violine), Evi Keglmaier (1. Viola), Andreas Höricht (2. Viola), Georg Karger (Kontrabass, Viola da Gamba), Silvia Berchtold (Blockflöten), Ulrich Bassenge (Portativ, Schlagwerk, Sampler) – Tontechnik: Björn Müller – Regie und Komposition: Ulrich Bassenge ____________________ Produktion: SRF 2022 ____________________ Dauer: 54’

    51 min
  5. 13 FEB

    «Das Rendezvous» von Fritz Zaugg

    Absurd-amüsantes Konversationshörspiel. In vier Szenen werden Küsse und Bisse im Multipack ausgetauscht: Ganz gewöhnliche Begegnungen zwischen Männern und Frauen kippen ins Groteske und erzählen von verqueren, merkwürdigen Träumen und Erfahrungen in Sachen Liebe. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 13.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Da begegnen sich zum Beispiel ein Mann und eine Frau auf einer Parkbank und vereinbaren zwecks ganzheitlicher Erregung ein seltsames Rendezvous. Im zweiten Stück spricht ein Mann an der Tramhaltestelle eine Frau an, macht ihr ein verblüffendes Kompliment und äussert einen Wunsch, der die Frau in die schiere Verzweiflung treibt. In Stück drei übt sich ein Paar im Geschichtenerzählen und versucht krampfhaft, sich einen lustigen Abend zu machen. Und im letzten Stück begegnet ein Softie, der sein Leben radikal verändern möchte, einer netten jungen Frau, die sich ebenfalls Radikales vorgenommen hat. ____________________ Mit: «Das Rendezvous»: Sara Capretti (Frau), Hanspeter Müller-Drossaart (Mann) / «Schöne Schultern»: Nikola Weisse (ältere Frau), André Jung (Mann), Michaela Steiger (jüngere Frau) / «Small Talk»: Doris Wolters (Frau), Ingo Ospelt (Mann) / «Zufällige Begegnung»: Barbara Falter (Frau), Moritz Dürr (Mann) ____________________ Musik: Hanspeter Dommann – Tontechnik: Norbert Elser, Monica Kilchenmann – Regie: Fritz Zaugg ____________________ Produktion: SRF 1993 ____________________ Dauer: 51’

    52 min
  6. 7 FEB

    Premiere: «Der Gehülfe» von Robert Walser

    Erste Hörspiel-Adaption des Romans über die prekäre Existenz eines Angestellten. Schauplatz ist die herrschaftliche Villa Abendstern am Zürichsee. Der Eintritt der Hilfskraft Joseph Marti in das Reich des Erfinders Tobler und seiner Frau scheint eine groteske Untergangsmechanik in Gang zu setzen. Wer das Hörspiel am Radio hören will:  Samstag, 07.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur In «Der Gehülfe» verarbeitete Robert Walser sein eigenes Erleben als Büroangestellter bei dem Wädenswiler Ingenieur Carl Dubler im zweiten Halbjahr 1903. Dessen Erfindungen einer Reklameuhr, eines Schiessapparates oder eines Krankenstuhls übernahm der junge Dichter für seinen zweiten Roman, den er 1907 in Berlin zu Papier brachte. Im Getöse der Grossstadt imaginierte Walser die beschauliche Zürcher Seegemeinde Bärenswil, von wo aus der in Tobler unbenannte Start-up-Unternehmer (wie man heute sagen würde) die Welt mit seinen innovativen Produkten zu erobern versucht. Der Erfolg will sich jedoch nicht einstellen, und die Finanzen werden knapp. Der umtriebige Genussmensch Tobler, dem drohenden Ruin zum Trotz, lässt sein Anwesen immer weiter aus- und umbauen und rauschende Feste feiern. In seiner akustischen Umsetzung konzentriert sich der Schweizer Klangkünstler Stefan Weber auf den kammerspielartigen Kern des Romans. Joseph Marti, ausgeliefert den Launen und Verzweiflungen des Herrn Tobler und gleichzeitig angezogen vom sublimen Begehren der Frau Tobler, versucht sich zwar mit dem Selbstbewusstsein des jungen Aussenseiters abzugrenzen, verliert sich jedoch mehr und mehr in luftig verwegenen Träumereien. Der Untergang des Hauses Tobler bleibt auch den Bürgerinnen und Bürgern von Bärenswil nicht verborgen, die ihn heimlifeiss vergnügt aus nüchterner Distanz beobachten: «Da oben liegt es, still und winterlich vereinzelt, als fröre es ein wenig. Von den Nachbarkaminen steigen zarte, bläuliche Rauchsäulen auf, sich in der grauen Luft verbreitend. Die Landschaft scheint Augen zu haben, und dieselben zu schliessen, ganz ruhig, um nachzudenken.» ____________________ Mit: Mario Fuchs (Joseph Marti), Urs Jucker (Carl Tobler), Sylvie Rohrer (Frau Tobler), Carina Braunschmidt und Gottfried Breitfuss (Die Bärenswiler) ____________________ Dramaturgie: Reto Ott (SRF), Philip Scheiner (ORF) – Hörspielfassung, Aufnahmen, Klangdesign und Regie: Stefan Weber ____________________ Produktion: SRF/ORF 2026 ____________________ Dauer: ca. 55’

    55 min

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