What's Next, Agencies?

Kim Alexandra Notz

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft. Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um. Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

  1. 4日前

    #186, Daniel Adolph, Independent Brand, Marketing & Pitch Consultant, Thema: Braucht es die Beratung noch?

    „Wer sich Berater nennt, sollte Rat haben.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Daniel Adolph, Independent Brand, Marketing & Pitch Consultant, über eine Frage, die in vielen Kunden-Agentur-Beziehungen neu gestellt wird: Wofür braucht es Beratung eigentlich noch? Daniel beschreibt, warum der Wert von Beratung auf Kundenseite oft nicht mehr klar erkennbar ist. Zu häufig wird sie mit Projektmanagement, Abstimmung und Weiterleitung verwechselt. Genau dadurch entsteht der Eindruck, dass der eigentliche Mehrwert eher in Strategie oder Kreation liegt. Im Gespräch geht es darum, wie Beratung diese Lücke wieder schließen kann. Nicht durch mehr Organisation, sondern durch mehr Substanz: mit echter Meinung, besserem Businessverständnis, kreativem Wissen, Media- und Plattformkompetenz und der Fähigkeit, Kundinnen und Kunden auch unbequeme Orientierung zu geben. Im Zentrum steht Daniels 20-Punkte-Plan für Beratungsteams. Er zeigt, welche kleinen, konkreten Schritte helfen können, Beratung wieder relevanter zu machen, intern wie extern. Denn Beratung muss nicht alles können, aber sie muss wieder spürbar beitragen. Es wird deutlich, warum Beratung gerade jetzt gebraucht wird. Nicht als Durchreiche zwischen Kunde, Strategie und Kreation, sondern als Rolle, die Klarheit schafft, Tempo ermöglicht und Kundinnen und Kunden hilft, bessere Entscheidungen zu treffen.

    1 小時
  2. 4月21日

    Folge #183, Adel Gelbert, CEO von C3

    Thema: Hat Content eine Zukunft? „Nichts ist unsinniger, als etwas effizienter machen zu wollen, was man besser gar nicht macht.“ Was Adel Gelbert, CEO von C3 Creative Code & Content, damit beschreibt, trifft den Kern einer Entwicklung, die gerade viele Agenturen beschäftigt. Wenn Content durch KI immer schneller und günstiger produziert werden kann, verschiebt sich die eigentliche Frage: Nicht mehr, wie viel Content wir machen, sondern welcher Content überhaupt seine Berechtigung hat. In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Adel darüber, wie sich Content Marketing vom großen Heilsversprechen zu einer Disziplin entwickelt hat, die heute neu gedacht werden muss. Der Hype, den es einmal gegeben haben mag, ist vorbei – nicht weil Content an Bedeutung verloren hätte, sondern weil einige Versprechen zu kurz gegriffen haben. Am Beispiel von C3 wird deutlich, wie tiefgreifend dieser Wandel ist. Die Agentur hat sich vom klassischen Content-Player hin zu einem deutlich stärker beratungsgetriebenen Modell entwickelt, mit Fokus auf Strategie, echter Wirksamkeit und Performance. Es geht nicht mehr nur um Volumen und effiziente Produktion, sondern um die vorgelagerten Fragen: Welche Inhalte entfalten überhaupt Relevanz, wie verändert KI die Wertschöpfung und wo entsteht künftig noch substantielle Marge? Warum Content nicht verschwindet, sondern neu organisiert werden muss und warum Agenturen, die ihren Wertbeitrag klar definieren, strategisch denken und Wirkung messbar machen, auch künftig relevant bleiben, ist Inhalt dieses Gesprächs.

    50 分鐘
  3. 4月14日

    Folge #182, Janine Schumann und Susanne Marohn, Campaigns & Brand Solutions der Sparkassen Finanzgruppe

    Thema: Welches Agenturmodell brauchen Marketiers? „Wir müssen weg von Projekten und hin zu echter Co-Autorenschaft in der Markenführung.“ Was Janine Schumann und Susanne Marohn, beide verantwortlich für Campaigns and Brand Solutions im Newsroom der Sparkassen-Finanzgruppe, damit beschreiben, ist ein grundlegender Wandel in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Agenturen. In einem zunehmend fragmentierten Marketingumfeld reicht es nicht mehr, Kampagnen zu steuern. Es geht darum, Marke ganzheitlich zu führen und dauerhaft wirksam zu machen. In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Janine und Susanne darüber, wie sich ihre Marketingorganisation genau in diese Richtung verändert. Im Zentrum steht der Abschied von der klassischen Kampagnenlogik hin zu einem integrierten Ansatz, der Marke als durchgängiges System denkt, über alle Kanäle, Zielgruppen und Ebenen hinweg. Dabei verändern sich nicht nur Prozesse, sondern auch Rollen. Auf Kundenseite entstehen neue Verantwortlichkeiten, die stärker orchestrieren, integrieren und priorisieren müssen. Gleichzeitig verschiebt sich auch die Erwartung an Agenturen: weg vom Dienstleister, hin zum echten Sparringspartner, der strategisch mitdenkt, kulturelle Entwicklungen einordnet und Marke langfristig mitprägt. Ein zentrales Prinzip dabei ist Co-Autorenschaft. Briefings sind nur noch der Ausgangspunkt, danach beginnt ein kontinuierlicher Klärungsprozess, in dem Kundinnen, Kunden und Agenturen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Auch das Agentur-Setup wird dadurch flexibler, spezialisierter und anspruchsvoller. Führung, Vertrauen und Transparenz werden zu entscheidenden Faktoren der Zusammenarbeit.

    54 分鐘
  4. 4月7日

    #181, Andreas Weber, Co-Founder & CEO von Stan Hema

    Thema: Warum Selbstorganisation oft zu viel will. „Selbstorganisation ist keine Selbstverwirklichung.“ Was Andreas Weber, Mitgründer und Geschäftsführer der Berliner Markenagentur Stan Hema, damit beschreibt, ist die Realität hinter einem Modell, das in vielen Agenturen lange als Heilsversprechen galt: flachere Hierarchien, mehr Eigenverantwortung, bessere Zusammenarbeit. Doch der Weg dorthin ist deutlich komplexer, als es oft klingt. In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Andreas darüber, warum sich seine Agentur bereits 2017 bewusst für Selbstorganisation entschieden hat und was seitdem passiert ist. Ausgangspunkt waren der Wunsch nach mehr Zukunftsfähigkeit, mehr Effektivität und einer spürbaren Entlastung der Führung. Die Hoffnung: klarere Rollen, bessere Entscheidungen und mehr Verantwortung im Team. Im Gespräch wird schnell deutlich, wie groß die Lücke zwischen Ideal und Realität sein kann. Neue Strukturen bringen nicht automatisch Klarheit, sondern oft erst einmal mehr Abstimmung, mehr Komplexität und eine intensive Beschäftigung mit sich selbst. Andreas beschreibt offen, wie schnell Selbstorganisation zur Überforderung werden kann, für Teams genauso wie für die Führung. Ein zentrales Learning ist, dass Selbstorganisation Führung nicht ersetzt, sondern anspruchsvoller macht. Es braucht Klarheit, Entscheidungen und die Fähigkeit, Spannungen auszuhalten, statt sie weichzuzeichnen. Heute arbeitet Stan Hema weiterhin selbstorganisiert, aber deutlich pragmatischer: weniger Konstruktion, mehr Fokus, mehr Raum für gute Arbeit. Warum Selbstorganisation kein Kuschelkurs und kein Allheilmittel ist, sondern ein System, das realistisch gedacht und konsequent geführt werden muss.

    49 分鐘
  5. 3月31日

    #180, Franziska von Lewinski, Managing Partner bei Observatory.

    Thema: Wie wird im AI-Century gepitched? „Heute geht es im Pitch nicht nur um Kreation, sondern um das richtige Zusammenspiel von Setup, Steuerung und Kompetenz.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Franziska von Lewinski, Managing Partner bei Observatory, über eine Frage, die in der Agenturwelt gerade noch einmal neu verhandelt wird: Wie wird im AI-Century eigentlich gepitcht? Franziska beschreibt, wie stark sich die Anforderungen auf Kundenseite verschärft haben. Marketing-Verantwortliche müssen mehr integrieren, mehr steuern und zugleich mit begrenzten Ressourcen auskommen. Genau daraus entsteht ein wachsender Druck auf Agenturmodelle, Pitch-Setups und Zusammenarbeit. Im Gespräch geht es darum, warum integrierte Lösungen heute deutlich stärker gefragt sind als noch vor wenigen Jahren, weshalb Bietergemeinschaften an Relevanz gewinnen und warum klassische Rollen wie die der Lead-Agentur neu bewertet werden müssen. Ein zentraler Punkt ist die Frage, was in Pitches heute überhaupt noch funktioniert und was nicht mehr. Franziska macht deutlich, dass gute Pitch-Prozesse kompakt, transparent und präzise sein müssen, mit klaren Kriterien, möglichst wenig Bietern und Aufgaben, die echte Aussagekraft haben, ohne unnötig Ressourcen zu verbrennen. Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig es geworden ist, nicht nur kreative Exzellenz zu beweisen, sondern auch tiefes Verständnis für das Geschäftsmodell der Kunden mitzubringen und daraus tragfähige Lösungen abzuleiten. Auch KI spielt dabei eine neue, sehr konkrete Rolle. Nicht mehr als Buzzword, sondern als echter Differenzierungsfaktor im Pitch. Entscheidend ist aus Franziskas Sicht längst nicht mehr, ob Agenturen KI einsetzen, sondern wie gut sie zeigen können, welchen Mehrwert sie damit für Geschwindigkeit, Qualität und Wirkung auf Kundenseite schaffen. Genau darin liegt ein Teil der neuen Wettbewerbslogik.

    48 分鐘
  6. 3月24日

    #179, Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG.

    #179, Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG. Thema: Wem gehört die Zukunft des Sportmarketings? „Sportmarketing ist die Disziplin, die Marken glaubwürdig in Kulturen und Communities hineinführt.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG, über eine Frage, die im Sportmarketing gerade immer relevanter wird: Wem gehört eigentlich die Zukunft dieses Marktes? Michael gibt Einblicke in den Aufbau von Apollo18, von der Gründung im Wohnzimmer bis hin zur internationalen Sportmarketingagentur mit Anbindung an ein großes Agenturnetzwerk. Er beschreibt, warum gerade diese Verbindung aus unternehmerischer Spezialisierung und strukturellem Zugang zu größeren Kunden entscheidend ist, um Sportmarketing weiterzuentwickeln und sichtbarer zu machen. Im Gespräch wird deutlich, warum Sportmarketing heute deutlich mehr ist als klassische Sponsoring-Logik. Es geht um kulturelles Verständnis, um Nähe zu Fans und um die Fähigkeit, Marken glaubwürdig in bestehende Sportökosysteme zu integrieren. Denn wer die Codes nicht versteht, läuft schnell Gefahr, als austauschbar oder opportunistisch wahrgenommen zu werden. Ein zentraler Punkt ist die zunehmende Komplexität des Marktes. Neue Ligen, Plattformen und Formate verändern die Spielregeln grundlegend. Sport verschmilzt immer stärker mit Entertainment, Influencer übernehmen Distributionsrollen und schaffen eigene Ökosysteme, die klassische Strukturen herausfordern. Für Marken entstehen dadurch neue Chancen, aber auch neue Anforderungen an Strategie, Kreation und Umsetzung. Michael zeigt auf, warum Sportmarketing ein hochspezialisiertes Feld ist, das tiefes Verständnis für Business, Kultur und Community erfordert und warum gerade darin eine große Wachstumschance für Agenturen liegt.

    47 分鐘

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Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft. Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um. Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

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