Cash or Crash - Der Wirtschaftspodcast

Der Podcast CashorCrash behandelt jede Woche die Hintergründe zu wichtigen nationalen wie internationalen Wirtschaftsthemen. Analysiert werden Zusammenhänge und die Folgen der jeweiligen Ereignisse sowie die Auswirkungen auf die finanzielle Situation für die Menschen in Österreich. Feedback bitte an: cashorcrash@missing-link.media

  1. hace 1 día

    #24: Wie die Politik den Staat (nicht) reformieren will und welche Lebensmittel nun billiger sein sollten

    Diese Woche geht es in meinem Podcast Cash or Crash zunächst um die Staatsreform, die uns die Regierung vor einem Jahr versprochen hat. Dazu hat sie eine sogenannte Reformpartnerschaft gegründet. Jetzt wurden die Ergebnisse präsentiert. Zentrales Thema war der Bereich Gesundheit. Bei der Spitalsfinanzierung und Planung sind nämlich Bund und Länder gemeinsam zuständig. Der Rechnungshof kritisiert das immer wieder und plädiert für eine Entflechtung. Weil in Österreich die Gesundheitsausgaben explodieren. 2024 betrugen sie 57 Milliarden Euro. Das sind knapp zwölf vom gesamten BIP. Innerhalb der EU gehört Österreich gemeinsam mit Deutschland und Frankreich damit zu den Ländern mit den höchsten Gesundausgaben in Relation zur Wirtschaftsleistung. Und was haben Regierung, Länder und Gemeinden vor? Die Antwort lautet: Die Steuerung des Systems muss koordinierter ablaufen. Wie genau, das haben die Politiker nicht gesagt. Nur, dass es mehr Primärversorgungszentren geben soll. Mehr dazu in meinem aktuellen Podcast. Zweites Thema sind die teuren Lebensmittel. Seit 1. Juli sollten einige Lebensmittel billiger sein. Weil die Regierung die Umsatzsteuer für einige Lebensmittel gesenkt hat. Dennoch herrschen Verwirrung und großer Ärger. Weil es enorm viele Ausnahmen gibt und die Wirtschaft erneut mehr Bürokratie verdauen muss.  Links: https://orf.at/stories/3434894/ https://orf.at/stories/3434382/ https://www.meinbezirk.at/c-wirtschaft/welche-lebensmittel-jetzt-billiger-werden-und-welche-nicht_a8769810   Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

    16 min
  2. 11 jun

    #21 Warum man Angst vorm Fliegen und Vorsicht bei Elon Musk haben sollte

    Die Fluglinien wollen für Verspätungen oder Flugausfälle künftig weniger Entschädigungen bezahlen. Bei vielen Regierungen in der EU haben die Airlines damit Gehör gefunden. Auf EU-Ebene wird derzeit darüber intensiv verhandelt. Derzeit erhält man ab drei Stunden Verspätung 250 Euro bei Kurzstrecken, 400 Euro bei Strecken zwischen 1500 und 3500 Kilometern und 600 Euro auf der Langstrecke. Die Airlines wolle das deutlich reduzieren. Dafür gibt es gute Nachrichten aus Italien und Kroatien. In Italien heißt es auf den Autobahnen seit 1. Juni „Maut zurück“, wenn man in einen längeren Baustellen-Stau gerät. Und Kroatien will ab September ein neues Mautsystem einführen und die bisherigen Mautstellen abschaffen, vor denen es immer wieder zu langen Staus kommt. In der Finanzwelt ist das Thema der Woche der Börsengang von SpaceX; das ist die Weltraumfirma von Elon Musk. Dabei handelt es sich um den größten Börsengang der Geschichte.  Warum ich trotzdem vorsichtig bin, sage ich Euch in diesem Podcast.   Links:  https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/verhandlung-fluggastrechte-100.html https://www.oeamtc.at/laenderinfo/italien/news/italien-rueckerstattung-der-maut-bei-stau-durch-baustellen-87267967 https://www.oeamtc.at/laenderinfo/kroatien/kroatien-umstellung-auf-digitale-maut-84319698 https://www.zeit.de/news/2026-06/11/was-den-spacex-boersengang-besonders-macht   Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

    17 min
  3. 28 may

    #19: Das Milliardengeschäft mit der Fußball-WM und wer davon profitiert

    Am 11. Juni beginnt die Herrenfußball-WM in Nordamerika. 48 Mannschaften nehmen daran teil. Der Präsident des Weltfußballverbandes FIFA, Gianni Infantino, hat angekündigt, dass die WM „das größte Sport-Ereignis werden wird, dass die Menschheit je gesehen hat“. Wie auch immer. Eines steht jedenfalls schon fest: Diese WM wird für die FIFA die lukrativste aller Zeiten. Der Weltfußballverband FIFA rechnet aktuell mit rund 9,3 Milliarden Euro an Einnahmen. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Einnahmen bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris. Der Verkauf der weltweiten Fernsehrechte ist die größte Einnahmequelle der FIFA. Dazu kommen die Einnahmen von den Ticketverkäufen und die Gelder von den Sponsoren. Auch der Österreichische Fußball-Bund profitiert von seiner Teilnahme am Großereignis sowie der Handel und die Wettanbieter. Zahlen stehen natürlich noch aus. Aber allein die Fußball-EM 2024 brachte dem österreichischen Handel und der Wirtschaft branchenübergreifend geschätzte Zusatzeinnahmen von rund 200 Millionen Euro.  Links:  https://www.businessinsider.de/wirtschaft/es-geht-um-milliarden-die-fussball-wm-2026-bricht-alle-rekorde/ https://www.theguardian.com/football/ng-interactive/2026/apr/30/the-13bn-world-cup-how-the-numbers-stack-up-on-fifas-2026-balance-sheet Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

    14 min
  4. 25 may

    #18: "Entweder ignorieren oder regulieren"

    In meinem Podcast Cash or Crash habe ich heute Carmen Treml zu Gast. Sie ist Analystin beim wirtschaftsliberalen Think Tank Agenda Austria. Mit ihr spreche ich darüber, ob es zwischen Österreich und Argentinien Parallelitäten gibt, wie attraktiv unser Land als internationaler Standort ist und ob unser Bildungssystem noch zeitgemäß ist.  Für Carmen Treml steht fest, dass der Kurs von Argentiniens Präsident Javier Milei erfolgreich ist. Nicht zuletzt, weil er die Inflation dramatisch gesenkt und notwendige Einsparungen im staatlichen Verwaltungsbereich vorgenommen habe. Dies sei auch ein Punkt, wo sich Österreich ein Beispiel nehmen könne.  Die von der österreichischen Regierung beschlossene Senkung der Lohnnebenkosten für die Wirtschaft um einen Prozentpunkt ist für Treml ein Schritt in die richtige Richtung. Ansonsten sieht Treml die Arbeit der Regierung kritisch. „Es wurde extrem viel versprochen. Eine Pensionsreform, eine Bildungsreform eine Gesundheitsreform. Und passiert ist in Wahrheit sehr wenig.“ Die Ursache dafür kann Treml nicht orten. „Es ist wirklich fragwürdig, warum da einfach nichts weitergeht.“ Gerade in puncto Pensionssystem sei es inzwischen allgemein bekannt, dass ein höheres Antrittsalter nötig sei.  Eine aktuelle Studie des KSV, wonach jeder sechste Betrieb in Österreich daran denkt, zumindest Teile der Produktion oder des Geschäftes ins Ausland zu verlagern, sieht Treml als „Alarmsignal“. Dazu passe auch, dass es in Österreich keine großen internationalen Betriebsansiedlungen mehr geben würde so wie etwa in Ost-Europa. Dafür sei Österreich einfach als Standort zu un-attraktiv.  Hauptproblem sei die Bürokratie. Die ufere seit Jahren aus. Hier sei es dringend notwendig, radikale Schritte zu setzen und Doppelgleisigkeiten endlich abzubauen. Treml: „Also dieser Föderalismus, so wie er jetzt gelebt wird, ist wirklich tödlich, weil Sachen doppelt und dreifach gemacht werden, weil es Bereiche gibt, wo sich keiner so wirklich zuständig fühlt.“ Gerade das Bildungssystem sei ein Beispiel dafür, dass der Föderalismus den effizienten Einsatz der finanziellen Mittel eher verhindern als fördern würde. Denn grundsätzlich sei das Bildungssystem in Österreich gut, man bräuchte allerdings mehr Transparenz, sagt Treml. Die Integration neuer Technolgien wie KI in den Unterricht sei dringend erforderlich. Österreich sei hier viel zu lange säumig gewesen. Österreich würde neue technologische Entwicklungen "entweder ignorieren oder regulieren". Die Debatte, ob Fächer wie Latein zu streichen seien, sei die falsche, sagt Treml. Viel sinnvoller sei es, neue Fächerkombinationen anzudenken.   Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

    38 min
  5. 21 may

    #17: Die Kriegsgewinner - wer von der Iran-Krise profitiert

    Der Iran-Krieg verteuert unser Leben. Die Preise für Benzin und Diesel sind eine Belastung für die Menschen und die Unternehmen. Als nächstes werden die Preise in den Supermärkten steigen. Und generell wird die Inflation wieder anziehen. Gleichzeitig aber gibt es auch eine Reihe von Kriegsgewinnern. Das sind in erster Linie einmal die großen Öl- und Energiekonzerne. Die drei größten europäischen Ölkonzerne Shell, BP und TotalEnergies erzielten im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Mehreinnahmen von mehreren Milliarden Euro. Der saudi-arabische Staatskonzern Saudi Aramco steigerte den Gewinn trotz des Iran-Kriegs um 26 Prozent. Der Ölkonzern umgeht die Blockade der Straße vom Hormus mit Hilfe einer Pipeline durch das Land. Zu den großen Profiteuren zählen auch die Rüstungskonzerne. Wobei die schon seit dem Ukraine-Krieg Hochkonjunktur haben. Der Krieg im Nahen Osten hat die Nachfrage nach Raketen und Drohnen jetzt weiter befeuert. Vor allem die drei großen US-Rüstungsunternehmen Lockheed Martin, Boeing und Northrop Grumman profitieren davon. Auch die Hersteller von E-Autos zählen zu den Kriegsgewinnern, weil  der Anstieg der Spritpreise die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigen lässt. Insbesondere Chinas Hersteller profitieren. Und schließlich gibt es auch noch geostrategisch ein paar große Gewinner.  Links:  https://www.journal21.ch/artikel/wer-sind-die-gewinner-und-verlierer-im-iran-krieg https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-diese-branchen-und-firmen-profitieren-vom-iran-krieg/100224434.html https://taz.de/Kriegsgewinner-Iran/!6167331/ https://www.merkur.de/wirtschaft/energie-wendepunkt-wie-der-iran-krieg-die-welt-veraendert-zr-94310716.html   Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

    17 min

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Der Podcast CashorCrash behandelt jede Woche die Hintergründe zu wichtigen nationalen wie internationalen Wirtschaftsthemen. Analysiert werden Zusammenhänge und die Folgen der jeweiligen Ereignisse sowie die Auswirkungen auf die finanzielle Situation für die Menschen in Österreich. Feedback bitte an: cashorcrash@missing-link.media

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