F.A.Z. Bücher-Podcast

Die F.A.Z.-Redakteure Maria Wiesner, Fridtjof Küchemann und Kai Spanke stellen im Bücher-Podcast der F.A.Z. ausgewählte Neuerscheinungen und Klassiker der Literatur vor. Sie sprechen mit Schriftstellern, Übersetzern und anderen Experten des Literaturbetriebs und beschäftigen sich mit den Eigenheiten des literarischen Lebens und Lesens. Jeden Sonntag erscheint eine neue Episode. Einmal im Monat wird ein Literaturrätsel gestellt und unter den Einsendern der richtigen Lösung ein Buch verlost. Viel Spaß beim Mitmachen! Die E-Mail-Adresse für Anmerkungen, Nachfragen, Lob und Kritik: buecher-podcast@faz.de. Der Bücher-Podcast auf Instagram: @fazbuecher. Alle Folgen können jederzeit hier angehört werden: https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-buecher-podcast

  1. hace 3 días • Sólo para F.A.Z. Podcasts+

    Jochen Missfeldt über seinen Roman „Abschiedssommer“

    Für Gustav Hasse ist es ein ziemlicher Schreck: Er solle mal aus seiner Zeitung aufschauen, hat der Campingplatzbesitzer gesagt, „vielleicht sagst du mal Guten Tag“. Und am Kiosk vorbei schiebt Lidia, die Urlaubsbekanntschaft aus dem letzten Sommer, einen Kinderwagen. Was, wenn er der Vater wäre, durchfährt es den Achtzehnjährigen. Es könne nicht recht sein, aber den Schreck wird er so schnell nicht wieder los. Sommer 1959 an der Geltinger Bucht, am Ausgang der Flensburger Förde, Ferien im Zelt, in denen Gustav Hasse einiges hinter sich lassen will und in denen ihn einiges einholt. „Abschiedssommer“ heißt der neue Roman von Jochen Missfeldt, Jahrgang 1941 wie sein Erzähler. Es geht um das Heranwachsen vierzehn Jahre nach Kriegsende, um die Liebe und um Küsse und eine Ohrfeige, um eine Schülerband, um „Rock around the Clock“. In einer Zeit, in der die einen sagen, es müsse mal Schluss sein mit den alten Geschichten, und andere, eine andere: wenn sie nur erzählen könnte. Um alte Geschichten in einer neuen Zeit geht es in dieser Folge des Bücher-Podcasts: Jochen Missfeldt ist mit seinem Roman „Abschiedssommer“ zu Gast. Auf das Gespräch folgt ein neues Literaturrätsel von Tilman Spreckelsen, zusammen mit der Lösung des Rätsels aus dem Juni 2026 und dem Namen der Gewinnerin oder des Gewinners eines Buchs, das unter den richtigen Einsendungen verlost wurde. Jochen Missfeldts Roman „Abschiedssommer“ auf der Website von dtv: https://www.dtv.de/buch/abschiedssommer-28573 „Wo kommt die glatte Rede her?“ Tilman Spreckelsen zum Achtzigsten von Jochen Missfeldt: https://www.faz.net/17164604 Der Preis des Literaturrätsels im Juli 2026, die Adresse für Ihre Einsendung und die Teilnahmebedingungen: http://www.faz.net/201054227 Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/16399058 Hören Sie mit FAZ+ unsere exklusiven Podcast-Folgen auf FAZ.NET, in der FAZ-App sowie über Apple Podcasts und Spotify – inklusive Zugriff auf alle Artikel der F.A.Z. Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 4 € im Monat – hier geht’s zum Angebot: faz.net/buecher-angebot Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner

  2. 11 jul • Sólo para F.A.Z. Podcasts+

    So geht man am besten mit Narzissten um

    Die Diagnose „Narzissmus“ wird, wenn nicht alles täuscht, immer häufiger gestellt. Nicht von Ärzten, sondern von jedermann. Auf Social Media etwa oder im Arbeitsumfeld und Freundeskreis. Wer egoistisch ist, steht genauso unter Narzissmusverdacht wie Leute, die Konkurrenzdruck suchen oder aufmerksamkeitshungrig sind. Was aber verbirgt sich tatsächlich hinter dem allenthalben herumgereichten Befund? Thomas Arnold und Thomas Fuchs schreiben in ihrem neuen Buch: „Die Unersättlichkeit treibt den Narzissten ebenso voran wie das bedrohliche Bewusstsein der eigenen Endlichkeit. Die Angst vor der Leere wie die Angst vor dem Tod sind seine ständigen Begleiter.“ Die Autoren entwerfen in ihrer Abhandlung „Das unersättliche Selbst“ eine Phänomenologie des Narzissmus. Was das genau bedeutet, wie man mit Narzissten am besten umgeht und ob sie therapierbar sind, erläutert Thomas Fuchs, Karl-Jaspers-Professor für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg, in dieser Folge des Bücher-Podcasts. Ach so, Donald Trump kommt natürlich auch vor. Hören Sie mit FAZ+ unsere exklusiven Podcast-Folgen auf FAZ.NET, in der FAZ-App sowie über Apple Podcasts und Spotify – inklusive Zugriff auf alle Artikel der F.A.Z. Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 4 € im Monat – hier geht’s zum Angebot: faz.net/buecher-angebot Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner

  3. 20 jun • Sólo para F.A.Z. Podcasts+

    Ulrike Draesner und Annett Gröschner auf dem Festival LiteraTurm, moderiert von Jan Wiele

    Zwischen den Stühlen zu sitzen, zwischen Ost und West, Mann und Frau, Stadt und Land: Das hat Annett Gröschner einmal ihr Lieblingsgefühl genannt. Und Ulrike Draesner hat ihre Vaterfamilie erwähnt, nach dem Krieg aus Polen geflüchtet: „Ich weiß, was gemeint ist, wenn man von intergenerationellem Gedächtnis spricht, weil ich von Kindheit an Ängste und Albträume hatte, die etwas Fremdes und gleichzeitig Eigenes waren. So einem Thema entwächst man nicht.“ „Von ungezähmten Leben“ war das Gespräch überschrieben, das die beiden Schriftstellerinnen am 12. Juni 2026 unter dem Festivalmotto „Ost West Text“ bei LiteraTurm in Frankfurt am Main geführt haben. Mit dabei: Ulrike Draesners Postepos „penelopes sch()iff“ und Annett Gröschners Roman „Schwebende Lasten“. Gleich eingangs kommen sie auf ein Buch, ohne dessen Lektüre in den Achtzigerjahren sich die eine ihr jüngstes Buch nicht vorstellen kann. Und die andere berichtet, wie sie mit anderen die dreißig Zeilen, die in der DDR-Ausgabe der Zensur zum Opfer gefallen waren, mit der Schreibmaschine abgetippt und eingefügt hatte. Das Gespräch moderierte Jan Wiele. Die Veranstaltung wurde über eine Konferenztechnik aufgezeichnet, die Applaus als vermeintliches Störgeräusch herausgefiltert hat. Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner

  4. 6 jun • Sólo para F.A.Z. Podcasts+

    Wie viel Einfluss hatte Stephen King auf „Kala“, Colin Walsh?

    Am Scheitel des Hügels steht die Clique um Kala mit ihren Fahrrädern. Die Lücke zur Straße unten ist schmal. Der Verkehr donnert vorbei. „Ein Spalt zwischen zwei Häusern, durch den sich der Radweg auf die Hauptstraße ergießt. Autos flitzen und blitzen darin auf, von links nach rechts. Der Plan lautet, auf dem Rad den Abhang runter, blindlings durch den Spalt und geschmeidig und ohne Kratzer über die Hauptstraße zu rasen. Eine Prüfung der Willigen, die zeigen wird, ob wir dem Augenblick gewachsen sind.“ Von solchen Prüfungen stellen sich die Jugendlichen in diesem heißen, nicht enden wollenden Sommer so einige. Bis Kala eines Tages verschwindet. Fünfzehn Jahre später treffen sich drei der Jugendfreunde wieder in der Stadt ihrer Kindheit – und blicken zurück auf das, was damals eigentlich passiert ist. Colin Walsh hat aus seinem Debütroman „Kala“ mehr gemacht als eine Coming-of-Age-Geschichte. Aus der Perspektive der drei Erwachsenen schaut er aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Erlebte. Er fängt dabei nicht nur ein, wie sich solche endlosen Sommer während der Adoleszenz anfühlten, ihm gelingt auch ein Blick auf die dunklen Seiten, die es selbst in einer so harmlos scheinenden Kleinstadt gibt. Colin Walsh hat aus seinem Debütroman „Kala“ mehr gemacht als eine Coming-of-Age-Geschichte. Aus der Perspektive der drei Erwachsenen schaut er aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Erlebte. Er fängt dabei nicht nur ein, wie sich solche endlosen Sommer während der Adoleszenz anfühlten, ihm gelingt auch ein Blick auf die dunklen Seiten, die es selbst in einer so harmlos scheinenden Kleinstadt gibt.In dieser Folge des F.A.Z.-Bücherpodcasts spricht Colin Walsh über die irische Literaturszene, berühmte Vorbilder und die Abkehr vom autofiktionalen Erzählen. Die Adresse für Anregungen, Lob, Kritik: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-podcast/e-mail-adresse-zum-buecher-podcast-16399058.html Hören Sie unsere exklusiven Podcast-Folgen auf Apple Podcasts, FAZ.NET oder in der FAZ-App und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel: Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 1 € im Monat. Hier geht’s zum Angebot: faz.net/angebot-podcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie hier: faz.net/werbepartner

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