Hinter der Schlagzeile

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen! #Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

  1. hace 4 días

    Aargauer Missbrauchsskandal: Zweites Trauma durch die Behörden

    Im Missbrauchsfall um den Aargauer Ex-SVP-Grossrat sehen sich die Opfer mit behördlicher Härte konfrontiert. Trotz der massiven Straftaten forderte das Migrationsamt zunächst die Ausweisung der betroffenen Frauen. Die Polinnen waren vom mutmasslichen Täter finanziell abhängig. Nach dessen Verhaftung beantragten sie Sozialhilfe. Die Ämter stuften den damaligen Arbeitsvertrag jedoch als Scheinarbeitsverhältnis ein und verfügten die Wegweisung aus der Schweiz. Dies geschah im Wissen um die Ermittlungen wegen Delikten wie Vergewaltigung und versuchtem Mord. Inzwischen stellte das Departement eine Neubeurteilung in Aussicht, was einen Verbleib ermöglichen könnte. Sermîn Faki, Nachrichtenchefin von CH Media, bemängelt, dass der gesetzliche Spielraum für Härtefälle ungenutzt blieb. Sie kritisiert die kantonale Vorgehensweise: «Ich würde sagen, die Menschlichkeit, die in jedem Staatsangestellten drin ist, dass man dort das Leid nicht gesehen hat, das ist für mich ein Stück weit unverständlich.» Warum verfügten die Behörden trotz der schweren Umstände zunächst eine Wegweisung? Was führte zum plötzlichen Kurswechsel beim Migrationsamt? Und weshalb entschieden sich die Opfer für den Schritt in die Öffentlichkeit?   Mehr Artikel zum Thema:  Aargauer Missbrauchsopfer sollten die Schweiz verlassen – jetzt gibt es neue Hoffnung «Das ist ein besonders krasser Fall»: Psychiater über die Anklage gegen Aargauer Ex-Grossrat   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Sermîn Faki Kontakt: podcast@chmedia.ch

  2. hace 5 días

    Aufstand am Leutschenbach: SRG-Spitze taucht ab

    Ein Protestbrief mit knapp 600 Unterschriften erschüttert die SRG. Auslöser für den internen Aufstand sind drastische Sparmassnahmen und eine Konzernleitung, die der Kritik ausweicht. Das Medienhaus steht unter massivem finanziellem Druck. Bis 2029 müssen 270 Millionen Franken eingespart werden, was den Abbau von 900 Stellen durch das Projekt «Enavant» bedeutet. Die Kündigung von vier Sprechausbildnern liess die Situation eskalieren. Die Belegschaft wirft der Führung rücksichtsloses Vorgehen vor, während die Generaldirektion regionale Kompetenzen zentralisiert. CH Media-Journalist Francesco Benini, der die internen Vorgänge intensiv verfolgt, kritisiert das Krisenmanagement der Chefetage: «Susanne Wille und Roger Elsener sind bei der Kommunikation nach dem Protestbrief schlichtweg abgetaucht.» Wie stark gefährdet der Sparkurs die Qualität des Service public? Handelt es sich bei den Protestierenden um eine isolierte Minderheit? Wird die Leitung ihre Strategie anpassen, um den Vertrauensverlust in der Bevölkerung abzuwenden? Mehr Artikel zum Thema:  Aus für «Sendung des Monats»: SRF opfert Satireshow der Streaming-Strategie 600 Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens unterschreiben Protest gegen SRG-Spitze   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Francesco Benini Kontakt: podcast@chmedia.ch

  3. 14 jul

    Radikaler Katholizismus im Wallis: Piusbrüder provozieren den Papst

    Die Gemeinschaft steht für einen kompromisslosen Bruch mit Rom. Die Beziehung ist seit Jahrzehnten von verhärteten Fronten, Exkommunikationen und Skandalen um Holocaust-Leugner geprägt. Papst Leo fährt aktuell einen harten Kurs: Seine massive Einschränkung der alten lateinischen Messe zielt direkt auf den ideologischen Kern der abgeschotteten Parallelgesellschaft. Die medienkritische Gruppierung schirmt sich konsequent ab. Mauro Pfammatter, Journalist beim «Walliser Bote», war dabei, als 17'000 Anhänger aus der ganzen Welt ins Wallis pilgerten: «Wem der Vatikan zu progressiv ist, der findet bei der Piusbrüderschaft ein Zuhause. Das spürte man in Ecône stark.» Trotz der strengen Abkapselung rücken die internen Strukturen zunehmend in den Fokus. Wie durchdringt man als Journalist die Mauern von Ecône, um an verifizierbare Informationen zu gelangen? Und warum könnte der Vatikan auf die Piusbruderschaft sogar neidisch sein?   Mehr Artikel zum Thema:  «Sie wollen andere bekehren und auf den richtigen Weg führen»: Kirchenhistoriker erklärt das Wesen der Piusbrüder Papst wirft sechs Pius-Brüder aus der Kirche Erzkonservative Piusbruderschaft weiht im Wallis vier neue Bischöfe   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler   Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Mauro Pfammatter Kontakt: podcast@chmedia.ch

  4. 9 jul

    Infantino und die Politik: Warum die FIFA Autokraten braucht

    Nach der Intervention von Donald Trump hob die FIFA eine rote Karte an der Weltmeisterschaft auf. Dieser Vorfall offenbart die politische Dimension des Weltfussballverbands. Sportliche Grossanlässe sind ein politisches Geschäft geworden. Da demokratische Staaten teure Events oft ablehnen, weichen Verbände zunehmend auf autokratische Länder aus. Dort lassen sich Stadienbauten ohne politische Gegenwehr durchsetzen. Diese strategische Abhängigkeit zwingt die FIFA-Spitze zu intensiven Kontakten mit Staatsoberhäuptern. Stefan Wyss von der Sportredaktion sieht in dieser Verflechtung eine Notwendigkeit für den Verband. Eine Weltmeisterschaft sei aufgrund der hohen Kosten in basisdemokratischen Ländern kaum noch zu realisieren. Wyss erklärt zur Durchführung solcher Anlässe: «Es ist demokratisch theoretisch schon möglich durchzubringen, aber in der Praxis ist es heutzutage fast nicht mehr möglich.» Wo stösst der Einfluss der FIFA an staatliche Grenzen? Welche Vorteile ziehen Machthaber tatsächlich aus diesen Allianzen? Wer profitiert am stärksten von der anhaltenden Verstrickung zwischen Sport und Weltpolitik?   Mehr Artikel zum Thema:  «Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum WM-Titel»: Das sind die Helden von Vancouver «Eine rote Linie ist überschritten»: Reaktionen auf den Fall Balogun   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stefan Wyss Kontakt: podcast@chmedia.ch

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