In aller Ruhe

Die Krisen überschlagen und verbinden sich: Pandemie, Klima, russischer Angriffskrieg. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stellen die Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen. Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Es lohnt sich deshalb, aus der schnellen Aktualität und der eigenen Perspektive auf die Welt auszutreten. Philosophin, Publizistin und SZ-Kolumnistin Carolin Emcke spricht in diesem Podcast dafür mit Aktivistinnen, Autoren, Künstlerinnen oder Wissenschaftlern über politisch-philosophischen Fragen hinter aktuellen Ereignissen und sortiert mit ihnen große gesellschaftliche Debatten. Die Folgen erscheinen alle zwei Wochen ab dem 25. Februar 2023.

  1. „Auch ein Staatsverbrechen“ – Manuela Bauche bei Carolin Emcke über die Erinnerung an Kolonialismus

    5 FEB • SÓLO PARA SZ PLUS

    „Auch ein Staatsverbrechen“ – Manuela Bauche bei Carolin Emcke über die Erinnerung an Kolonialismus

    Gehört der deutsche Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption des Bundes? Die Historikerin Manuela Bauche sagt: Ja. Sie plädiert für ein solidarisches Erinnern. Die Bundesregierung hat im November ein neues Konzept für das Gedenken an NS-Verbrechen und die SED-Diktatur vorgelegt. Die ehemalige Kulturstaatsministerin Claudia Roth hatte vorgesehen, dass auch die Erinnerung an den deutschen Kolonialismus Teil dieses Konzepts sein soll. Doch ihr Nachfolger Wolfram Weimer hat den Passus gestrichen. Der deutsche Kolonialismus ist nun also kein Teil der neuen Gedenkstättenkonzeption. Dieser Schritt hat eine Debatte über die Notwendigkeit multidirektionaler Erinnerung ausgelöst. Stellt das Gedenken an unterschiedliche Unrechtssysteme die Singularität des Holocaust infrage, wie es Kulturstaatsminister Weimer befürchtet? Darüber spricht Publizistin Carolin Emcke in dieser Podcastfolge mit der Historikerin Manuela Bauche. Sie leitet den Erinnerungsort Ihnestraße, der die Geschichte des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik aufarbeitet. Bauche, geboren 1977, forscht an der FU Berlin zur Geschichte der Lebenswissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Dabei beschäftigt sie sich mit den Verbindungen unterschiedlicher Unrechts- und Gewaltgeschichten. Im Podcast kritisiert Manuela Bauche die neue Gedenkstättenkonzeption als „unglaublichen Rückschritt“. Die Begründung des Kulturstaatsministers, dass eine Gedenkstättenkonzeption, die auch die Erinnerung an den Kolonialismus beinhaltet, die Singularität des Holocaust infrage stelle, hält sie nicht für schlüssig. Es sei so, „dass durch die Erinnerungen ein Unrecht des anderen nicht grundsätzlich verwischt wird“. Die Historikerin argumentiert, dass es viele Vorteile hat, unterschiedliche Unrechtssysteme parallel in den Blick zu nehmen. Nur so könnten Kontinuitäten und Gemeinsamkeit sichtbar gemacht werden. „Bei der Sorge um den Verlust der Singularität geht es ja eigentlich um die Sorge einer Gleichsetzung. Es fordert aber niemand eine Gleichsetzung.“ Bauche plädiert für ein „solidarisches Erinnern“, das „nicht in Konkurrenz zueinander tritt und gegenseitige Bezüge zueinander erlaubt“. Warum das die Debatte um Erinnern und Gedenken bereichern könnte, hören Sie mit SZ Plus im Podcast – auf sz.de, in der SZ-Nachrichtenapp und hier auf Spotify. Manuela Bauche empfiehlt das Buch „Eine runde Sache“. Tomar Gardi stellt darin zwei sehr unterschiedliche Geschichten gegenüber, die sich beide mit Fragen von Freiheit und Unfreiheit beschäftigen. Die eine Geschichte beginnt als absurdes Märchen – und endet in einer Art Untergangsparabel; die andere handelt vom Leben eines immer reisenden Künstlers. „Es geht ganz viel um Zugehörigkeit, Suche nach Ankommen, es geht um Sprache“, fasst Bauche zusammen. „Es ist ein wunderbares Buch, und ich war hoch beeindruckt.“ Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Manuela Bauche/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    1 h y 23 min
  2. „Außerplanetarisch“ – Luisa Neubauer bei Carolin Emcke über die Antarktis

    22 ENE • SÓLO PARA SZ PLUS

    „Außerplanetarisch“ – Luisa Neubauer bei Carolin Emcke über die Antarktis

    Die Antarktis ist der südlichste Kontinent der Erde und fast vollständig von dickem Eis bedeckt. Die Natur hier ist in Teilen noch völlig unberührt. Damit das auch so bleibt, ist die Antarktis international geschützt. Der Kontinent wurde in den 1990er-Jahren zum Naturreservat erklärt, was sowohl militärische Aktivitäten als auch den Abbau von Rohstoffen verbietet. Auch die Fischerei ist stark reguliert. Was bedeutet dieser umfassende Schutz für das Ökosystem in der Antarktis? Darüber spricht Publizistin Carolin Emcke im Podcast mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahme auf einem Forschungsschiff in der Antarktis befand. Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der einflussreichsten Stimmen in der deutschen Klimabewegung. Zudem ist sie Podcasterin, Geografie-Studentin und außerdem Autorin mehrerer Bücher. Zuletzt ist „Was wäre, wenn wir mutig sind“ erschienen, worin sie Machtkämpfe hinter der Klimakrise analysiert. Im Podcast mit Carolin Emcke schildert Neubauer die strengen Regeln und Genehmigungsverfahren, die sie und die Crew des Forschungsschiffes einhalten müssen, um sich überhaupt in dieser geschützten Welt aufhalten zu dürfen. Ein Vorgehen, das essenziell für den Erhalt des Kontinents ist und gleichzeitig auch daran erinnere, wie wenige Regeln es andernorts im Umgang mit der Natur gibt. „Hier als Menschen einfach nur zu gucken, ohne kaputtzumachen, ohne einzugreifen, ohne umzuändern, was hier eigentlich ökologisch selbständig funktionieren soll – das sind wir in keiner Weise gewohnt.“ Die Klimaaktivistin erzählt im Gespräch auch von der Faszination und Demut, die sie angesichts der gewaltigen Natur spürt, sowie der Erkenntnis, wie wenig wir eigentlich über die Antarktis wissen. „Ich glaube, ich habe noch nie im Leben einen Moment erlebt, bei dem ich so sehr das Gefühl hatte: Ich komme in einer anderen Welt an.“ Carolin Emcke und Luisa Neubauer sprechen auch über das „Globale Klassenzimmer“, eine Aktion von „Mission Antarctica“, an der sich die Klimaaktivistin beteiligt. In digitalen Schulstunden, für die sich deutsche Schulen vorab bewerben konnten, spricht Neubauer zu mehreren Tausend Schülern über das Ökosystem der Antarktis. „Das waren solche Bereicherungen, ein solches Glück, kurz die Welt einzuladen.“ Ziel der Aktion ist es, das Verständnis für die Bedeutung des Kontinents zu fördern. Was Luisa Neubauer darüber hinaus noch im Podcast erzählt und wie man sich verhält, wenn man auf eine Pinguin-Kolonie trifft, hören Sie mit SZ Plus auf sz.de, in der SZ-Nachrichtenapp und auf Spotify. Empfehlung von Luisa Neubauer: Statt eines Buchs, eines Films oder eines Theaterstücks zu empfehlen, rät Luisa Neubauer, die Natur bewusst wahrzunehmen, das Handy wegzulegen und den Vögeln zuzuhören. „Was ich zuletzt gesehen und gehört habe, was mich beglückt und begeistert hat, war ein ganz einsamer Vogel“, sagt die Aktivistin. Und sie rät, dass sich die Geräusche der Natur am besten genießen lassen, wenn man die Augen schließt. Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Marin Le Roux / PolaRYSE / Team Malizia/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    1 h y 23 min
  3. „Substanz des Lebens“ - Andrea Zietzschmann über die Kraft des Orchesters

    8 ENE • SÓLO PARA SZ PLUS

    „Substanz des Lebens“ - Andrea Zietzschmann über die Kraft des Orchesters

    Hat diese Frau den schönsten Job der Welt? Mit dieser Vermutung startet Moderatorin Carolin Emcke in das Podcastgespräch mit Andrea Zietzschmann, die seit mehr als acht Jahren die Stiftung Berliner Philharmoniker leitet. Mit der Intendantin spricht Emcke über die gesellschaftliche Bedeutung von Musik und darüber, warum Kultur nicht als überflüssiger Luxus verstanden werden darf. Außerdem gibt Zietzschmann im Gespräch Einblicke in die Funktionsweise eines Orchesters und die Zusammenarbeit mit Stardirigenten wie Kirill Petrenko und Simon Rattle. Zietzschmann, geboren 1970 in Baden-Württemberg, studierte Musikwissenschaft, Betriebswirtschaft und Kunstgeschichte. Anschließend leitete sie diverse Orchester, wie etwa das Mahler Chamber Orchestra und die vier NDR-Orchester. Zudem war sie Orchester- und Musikleiterin beim Hessischen Rundfunk. Seit dem 1. September 2017 ist sie die Intendantin der Berliner Philharmoniker. Im Podcast erzählt Zietzschmann, inwiefern die Krisen der vergangenen Jahre ihre Arbeit geprägt haben, angefangen mit der Corona-Pandemie, deren erzwungene Stille für das Orchester eine „tiefe Zäsur“ gewesen sei. „Es war eine herausfordernde Zeit, in der die Bedeutung der Kultur für die Gesellschaft erkannt werden musste.“ Der Wert der Musik sei politisch lange nicht gesehen worden. Aber auch heute fragt sich die Intendantin angesichts jüngster Budgetkürzungen und innerstädtischer Etatdiskussionen, ob diese Erkenntnis tatsächlich bei jedem angekommen ist. „Wir schaffen Erlebnisse, die in diesen Zeiten einfach so wichtig und gut sind für Körper und Seele.“ Trotz finanzieller Herausforderungen wollen die Berliner Philharmoniker den Zugang für alle Bevölkerungsgruppen ermöglichen, nicht nur für gut verdienende Akademiker. „Wir müssen immer noch daran arbeiten, dass wir ein offenes Haus sind, dass das Orchester nichts Elitäres ist“, sagt Zietzschmann. Die Philharmoniker wirken deshalb in unterschiedlichen Bildungsprogrammen mit, die die Begeisterung und Wertschätzung für klassische Orchestermusik vermitteln sollen. So besuchen einige Musiker etwa regelmäßig Berliner Schulen und Kitas. Gerade hier brauche es „Identifikationsfiguren, die begeistern können“. Was Andrea Zietzschmann darüber hinaus über den Alltag der Berliner Philharmoniker und deren internationale Tourneen berichtet, hören Sie mit SZ Plus im Podcast, hier auf Spotify, auf sz.de und in der SZ-Nachrichtenapp. Empfehlung von Andrea Zietzschmann: Andrea Zietzschmann empfiehlt allen Zuhörerinnen und Zuhörern, sich Aufnahmen der Berliner Philharmoniker anzuhören. Sie selbst habe kürzlich eine Aufnahme von „Frau ohne Schatten“ gehört, an welcher die Berliner Philharmoniker 2023 in Baden-Baden mitgewirkt hatten. „Das ist so inspirierend, so unglaublich schön, was da entstanden ist. Das kann man nur jedem Mal ans Herz legen, sich damit zu beschäftigen“, sagt die Intendantin. Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Stefan Höderath/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    1 h y 16 min
  4. „Gruppennarzissmus“ – Carolin Amlinger bei Carolin Emcke über Demokratie und Zerstörungslust

    11/12/2025 • SÓLO PARA SZ PLUS

    „Gruppennarzissmus“ – Carolin Amlinger bei Carolin Emcke über Demokratie und Zerstörungslust

    Warum wählen Menschen Parteien, die die Demokratie zerstören wollen? Im Podcast spricht Soziologin Amlinger darüber, wie die Lust am Chaos den Rechtspopulismus nährt. Trump, Musk, die AfD - sie alle sagen der Demokratie öffentlich den Kampf an. Und bekommen dafür immensen Zuspruch. Warum folgen so viele Menschen dem libertären Autoritarismus? Und damit denjenigen, die individuelle Freiheiten abschaffen würden? Darüber spricht Carolin Emcke in dieser Folge von „In aller Ruhe“ mit der Literaturwissenschaftlerin und Soziologin Carolin Amlinger, die gemeinsam mit Oliver Nachtwey ein Buch über die Triebkräfte des Rechtspopulismus geschrieben hat. Ihre These lautet: Die Enttäuschung über nicht eingelöste Versprechen des Kapitalismus nährt Wut. Und die Lust daran, die liberale Demokratie zu zerstören. Carolin Amlinger, geboren 1984 in Zell, lehrt Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Basel. 2022 erschien das gemeinsam mit Oliver Nachtwey verfasste Buch „Gekränkte Freiheit“ über Verschränkungen von Libertarismus und Autoritarismus. Es wurde für den Literaturpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Für die in diesem Jahr erschienene Fortsetzung „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“ bekamen Amlinger und Nachtwey den Geschwister-Scholl-Preis des Jahres 2025 verliehen. Im Gespräch mit Carolin Emcke erzählt die Amlinger, wie sie und Oliver Nachtwey die zentrale These ihres gemeinsamen Buches geformt haben. Am Anfang habe die Frage gestanden, ob und wie die Normen der Selbstverwirklichung in modernen Gesellschaften zu autoritären Tendenzen führen können. „Zerstörungslust“ knüpfe an eine Soziologie an, die die „mobilisierende emotionale Kraft des Faschismus in den Vordergrund rückt, der eben nicht nur das Volk passiv beherrschen möchte, sondern das Volk selbst energetisiert.“ Dabei beschreibt der Begriff „Zerstörungslust“ für Amlinger das „affektiv lustvolle Negieren von Akteuren, Personengruppen, die eigentlich für eine liberale Öffnung der Gesellschaft stehen“ und die Unterstützung derjenigen Kräfte, die genau das Gegenteil bewirken. Diese Lust am Chaos innerhalb des demokratischen Systems erklären sich Amlinger und Nachtwey mithilfe des Philosophen Erich Fromm, der das Phänomen des „Gruppennarzissmus“ beschrieben hat. Bei ihren Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern seien immer wieder ähnliche Sätze gefallen, erklärt Amlinger. „Viele meinten zu uns: Es interessiert uns gar nicht wirklich, welche konkrete Politik die AfD macht, aber sie setzt einen Wandel in Gang, der eben unserer Nation und eben mir als Teil dieser Nation wieder zu einer Größe verhilft.“ Die Literatursoziologin leitet daraus ab, dass die AfD oder Figuren wie Donald Trump und Elon Musk diesen Menschen ein „Gefühl von Größe“ vermitteln. Genau die Größe, die sie auch für sich selbst beanspruchen. Was Carolin Amlinger noch über die Ursachen der „Zerstörungslust“ berichtet, hören Sie im Podcast, hier auf [sz.de](https://www.sueddeutsche.de/thema/In_aller_Ruhe) und auf Spotify. Empfehlung von Carolin Amlinger: Der italienische Marxist Furio Jesi hat schon 1969 das Buch „Spartakus. Symbologie der Revolte“ verfasst. Veröffentlicht wurde es dann allerdings erst posthum im Jahr 2000 in italienischer Sprache. In diesem Jahr erschien erstmals eine deutsche Übersetzung. Carolin Amlinger empfiehlt die Lektüre dieser Rekonstruktion des Berliner Spartakusaufstandes. Besonders fasziniert sie, dass Jesi im Spartakusaufstand, „der ja grandios gescheitert ist, einen neuen Mythos von Gesellschaft gesehen hat“, der gerade, weil er gescheitert ist, „die politische Einbildungskraft beflügeln konnte und nicht im Morgen verbleibt, sondern das Übermorgen adressiert.“ Moderation, Redaktion: Carolin Emcke Redaktionelle Betreuung: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Bildrechte Cover: Kostas Maros/Bearbeitung SZ Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts unter podcast@sz.de – wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik.

    1 h y 44 min

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Die Krisen überschlagen und verbinden sich: Pandemie, Klima, russischer Angriffskrieg. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stellen die Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen. Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Es lohnt sich deshalb, aus der schnellen Aktualität und der eigenen Perspektive auf die Welt auszutreten. Philosophin, Publizistin und SZ-Kolumnistin Carolin Emcke spricht in diesem Podcast dafür mit Aktivistinnen, Autoren, Künstlerinnen oder Wissenschaftlern über politisch-philosophischen Fragen hinter aktuellen Ereignissen und sortiert mit ihnen große gesellschaftliche Debatten. Die Folgen erscheinen alle zwei Wochen ab dem 25. Februar 2023.

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