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Edle Federn

Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreiben und Erzählen. Immer am letzten Sonntag im Monat, immer um 10 Uhr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  1. 1 FEB • SUBSCRIBERS ONLY

    Juli Zeh spricht mit Simon Strauß über „In der Nähe…”

    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller, Historiker und FAZ-Redakteur Simon Strauß über sein neues Buch In der Nähe – Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht. Was bedeutet Heimat – biografisch, geografisch, politisch? Woher kommt das Unbehagen an politischen Entscheidungsprozessen, das sich vielerorts in Ablehnung und Protest entlädt? Und wie können lokale Erfahrungen unsere Vorstellung von Demokratie verändern? Ein Gespräch über Stadt und Land, Prenzlau und Berlin – und darüber, warum Demokratie vor Ort beginnt. Es geht um Verantwortung, Reibung und Nähe – und die Frage, wie man Gräben überwindet, statt sie zu vertiefen. Juli Zeh sagt über das Buch: „Simon Strauss schreibt über Ostdeutschland und über die AfD. Aber er stellt sich nicht in sicherer Distanz auf den Hügel einer moralischen Überlegenheit mit Blick auf die Niederungen der schattigen Täler. Sondern geht buchstäblich in die Nähe, was auch bedeuten kann, dahin, wo es manchmal wehtut. Was dieses Buch so stark macht, ist sein Misstrauen gegenüber fertigen Erklärungen. Es nimmt Kränkung ernst, ohne sie zu verklären. Es sucht Verständnis, ohne Entschuldigung zu liefern. Es weigert sich, den Osten auf ein politisches Symptom zu reduzieren und fordert damit auch den Westen heraus, sich selbst als Haltung zu erkennen.“ Ein Gespräch über politische Realität, persönliche Begegnungen – und warum der direkte Blick oft mehr erklärt als jede Debatte.

    59 min
  2. Juli Zeh spricht mit Terézia Mora über „Fleckenverlauf“

    30/08/2025

    Juli Zeh spricht mit Terézia Mora über „Fleckenverlauf“

    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit der Büchnerpreisträgerin Terézia Mora über ihr jüngstes Buch Fleckenverlauf. Das Schreibtagebuch der vielfach ausgezeichneten Autorin öffnet die Tür zu ihrem Alltag, ihrem Denken und ihrem literarischen Prozess – und zeigt, wie aus kleinsten Beobachtungen Literatur entsteht. Mora erzählt von den Freuden und Qualen des Schreibens, in denen der Alltag das Schreiben beinahe unmöglich macht, von Euphorie und Selbstzweifel und von dem Ringen mit Figuren. Dabei wird deutlich: Ihre Literatur ist nicht nur Selbstbeobachtung, sondern immer auch Spiegel der Zeit – von politischen Entwicklungen in Ungarn über Fragen der Demokratie bis hin zu den Erfahrungen der Pandemie. Juli Zeh sagt über Fleckenverlauf: „Terézia Mora paart den unbedingten Willen zur Wahrhaftigkeit mit ihrer poetischen Kraft, wodurch eine besondere Erkenntnisfähigkeit entsteht, die nur der Literatur vorbehalten ist. Erst in dem man sich die Welt anverwandelt, kann man ihr wahres Gesicht enthüllen. Besser gesagt eines ihrer acht Milliarden wahren Gesichter, denn es gibt so viele Welten, wie es Menschen gibt. Terézia lässt uns für 300 Seiten in ihre ganz eigene Welt ein, sodass man geradezu zum Mitbewohner eines schreibenden Bewusstseins wird. Besessen und beseelt.” Im Gespräch geht es um die Kraft des Schreibens als Form der Weltaneignung, um literarische Vorbilder und um die Frage, wie sich persönliche Geschichte, Sprachbewusstsein und gesellschaftliche Realität in der Literatur verweben. ID:{3KEci7WtDoaws56U7fVKMy} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1h 19m
  3. 29/08/2025 • SUBSCRIBERS ONLY

    Juli Zeh spricht mit Terézia Mora über „Fleckenverlauf“

    In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit der Büchnerpreisträgerin Terézia Mora über ihr jüngstes Buch Fleckenverlauf. Das Schreibtagebuch der vielfach ausgezeichneten Autorin öffnet die Tür zu ihrem Alltag, ihrem Denken und ihrem literarischen Prozess – und zeigt, wie aus kleinsten Beobachtungen Literatur entsteht. Mora erzählt von den Freuden und Qualen des Schreibens, in denen der Alltag das Schreiben beinahe unmöglich macht, von Euphorie und Selbstzweifel und von dem  Ringen mit Figuren. Dabei wird deutlich: Ihre Literatur ist nicht nur Selbstbeobachtung, sondern immer auch Spiegel der Zeit – von politischen Entwicklungen in Ungarn über Fragen der Demokratie bis hin zu den Erfahrungen der Pandemie. Juli Zeh sagt über Fleckenverlauf: „Terézia Mora paart den unbedingten Willen zur Wahrhaftigkeit mit ihrer poetischen Kraft, wodurch eine besondere Erkenntnisfähigkeit entsteht, die nur der Literatur vorbehalten ist. Erst in dem man sich die Welt anverwandelt, kann man ihr wahres Gesicht enthüllen. Besser gesagt eines ihrer acht Milliarden wahren Gesichter, denn es gibt so viele Welten, wie es Menschen gibt. Terézia lässt uns für 300 Seiten in ihre ganz eigene Welt ein, sodass man geradezu zum Mitbewohner eines schreibenden Bewusstseins wird. Besessen und beseelt.” Im Gespräch geht es um die Kraft des Schreibens als Form der Weltaneignung, um literarische Vorbilder und um die Frage, wie sich persönliche Geschichte, Sprachbewusstsein und gesellschaftliche Realität in der Literatur verweben.

    1h 19m
  4. Juli Zeh und Burkhard Spinnen über „Erdrutsch“

    02/08/2025

    Juli Zeh und Burkhard Spinnen über „Erdrutsch“

    Abonnieren Sie hier den neuen "Edle Federn Newsletter" von Juli Zeh. In dieser Folge von „Edle Federn“, dem Literatur Podcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit Burkhard Spinnen über seinen neuen Roman Erdrutsch, den er gemeinsam mit Charles Wolkenstein geschrieben hat. Ausgangspunkt der Geschichte ist ein drohender Hangabgang in einer Alpenregion – ein Szenario, das vor den jüngsten Ereignissen in der Schweiz beunruhigend real erscheint und Fragen zum Umgang mit Naturgefahren, Klimawandel und gesellschaftlicher Verantwortung aufwirft. Im Zentrum des Romans steht eine ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Figur: der sogenannte Vogelmann, der möglicherweise die Sprache der Tiere versteht – und damit zum Hoffnungsträger einer hochtechnisierten Welt wird, die den Kontakt zur Natur zu verlieren droht. Juli Zeh sagt über Erdrutsch: „Ein intelligenter, spannender Roman, den man als Klima-Thriller bezeichnen kann – und der weit darüber hinausgeht. Spinnen und Wolkenstein verbinden Figuren aus Kirche, Wissenschaft, Aktivismus und KI-Forschung zu einem Panorama unserer Zeit. Mit großem Gespür für Sprache, Atmosphäre und Humor gelingt ihnen ein Drahtseilakt zwischen Ernst und Leichtigkeit – ein literarisches Vergnügen mit Tiefgang.“ Burkhard Spinnen erzählt in diesem Gespräch unter anderem, wie ihn die Faszination für das Wissen der Tiere und die Unsicherheiten des Klimawandels zum Schreiben inspirierte – und warum Literatur helfen kann, drängende Zukunftsfragen auf eine neue, fühlbare Weise zu durchdringen. ID:{5gk0B4kAJoIHbKPHIueZIY} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1 hr

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