SMART Innovation

Klaus Reichert

Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung – im Kontext des Klimawandels. -- Es geht, umsetzungsorientiert und fokussiert, um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Neues auch enkeltauglich zu entwerfen. -- In den mittlerweile über 160 Episoden haben Gesprächspartner/innen von Zeppelin, der Klimaschutzstiftung BW, Fraunhofer, KIT, TUM, DLR, Wuppertal Institut, acatech, Öko-Institut, ZF, EnBW, WMF, Bertelsmann Stiftung, Bayer, der Deutschen Telekom und vielen mittelständischen Unternehmen & Startups wie Trumpf, Schunk, Sacher, Simmler, Alb-Gold, Winterhalter, BITO, OPES Solar, Sonnenwagen, 3D-Werk, Rement, VCG AI schon etwas beigetragen. -- Der Innovationspodcast wird unabhängig produziert und finanziert. Alle Episoden sind bei Apple, Spotify, Youtube & Co zu finden, sowie hier mit Extras: https://www.klausreichert.de/podcast/ -- Mein Name ist Dr. Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite engagierte Innovationsteams remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Stuttgart, Karlsruhe und dem Bodensee. -- Newsletter: https://www.klausreichert.de/newsletter/ Linkedin: https://www.klausreichert.de/linkedin

  1. 2d ago

    Anwendung von KI im Unternehmen als nächste Schritte der Digitalisierung

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Das Abwarten oder Ignorieren von AI ist für KMU definitiv keine Lösung mehr. Die Episode vermittelt wertvolle Erkenntnisse, wie ein strukturierter KI-Workshop Unternehmen dabei hilft, Risiken zu minimieren und den KI-Einsatz KMU sicher zu gestalten. Episode 166 des Smart Innovation Podcast beschäftigt sich mit dem Thema Anwendung von KI im Unternehmen als nächste Schritte der Digitalisierung. Dr. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach aus Baden-Württemberg, begrüßt den KI-Berater Jürgen Kroder. Er ist Ein-Mann-Marketing-Agentur mit KI-Team, Betreiber des Blogs KI-Känguru und erläutert praxisnah die Potenziale von neuen Arbeitsweisen wie Vibe Working.Kapitelübersicht und Zeitmarken00:00 Start und das Risiko von Schatten-KI im Unternehmen00:03 Begriffsklärung und Praxis: Vibe Working und Vibe Coding00:07 Datenschutz, Datensicherheit und rechtliche Haftung für KMU00:12 Digitalisierung planmäßig gestalten statt blind Tools kaufen00:16 Menschen im Change-Prozess mitnehmen durch konkrete Use Cases00:24 Der Weg zur KI-Beratung und die Entstehung des Blogs KI-Känguru00:29 Das RTF Framework für zielgerichtetes Prompting00:37 Markensprache erhalten und KI im internen Wissensmanagement nutzen00:45 Die Zukunft der Arbeit: Verdrängung oder Ergänzung durch AIVertiefende Erläuterung der GesprächsinhalteGefahren von Schatten-KI und mangelndem DatenschutzIn vielen Betrieben etabliert sich bereits eine unkontrollierte Schatten-KI, da Mitarbeiter ohne klare Richtlinien kostenlose AI-Tools nutzen. Jürgen Kroder warnt ausdrücklich vor den Risiken im geschäftlichen Kontext: Wenn ein Produkt nichts kostet, bist du das Produkt, oder die Daten, die da eben reingehen. Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse in kostenlosen Versionen hochzuladen, kann zu gravierenden Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung führen. Die Einführung von KI-Lösungen darf laut Kroder nicht die alleinige Entscheidung der IT-Abteilung sein. Da es um Compliance, Haftung und Datenschutz geht, steht die Geschäftsführung in der persönlichen Verantwortung und kann sich im Ernstfall nicht herausreden. Eine professionelle Innovationsberatung hilft KMU, diese Chancen strukturiert zu realisieren.Eine Arbeitswelt mit Vibe Working und dem RTF FrameworkDer aktuelle Begriff Vibe Working leitet sich vom Programmiertrend Vibe Coding ab. Der Mensch schreibt dabei nicht mehr mühsam Zeile für Zeile selbst, sondern agiert wie ein Dirigent, der die verschiedenen KI-Tools koordiniert und steuert. Für die effiziente Kommunikation mit großen Sprachmodellen empfiehlt der KI-Experte das RTF Framework. Die Abkürzung steht für Role, Task und Format. Anwender sollten der AI zuerst eine klare Fachrolle zuweisen, danach die konkrete Aufgabe stellen und schließlich das gewünschte Ausgabeformat exakt vorgeben. Zudem betont Kroder, dass das erste Ergebnis einer KI immer nur als rohe Masse und erstes Konzept zu betrachten ist. Erst durch den anschließenden interaktiven Austausch entsteht echte Qualität in der Produktentwicklung.Wissensmanagement und die menschliche Rolle im DigitalisierungsprozessKI-Tools bieten enorme Vorteile für das interne Wissensmanagement und das Onboarding neuer Mitarbeiter im Mittelstand. Komplexe Betriebsanleitungen, Richtlinien oder firmeninterne Dokumente lassen sich in eine geschützte KI-Datenbank einspeisen. Mitarbeiter können das System danach in natürlicher Sprache befragen und komplexe Inhalte auf das Niveau eines Zwölfjährigen eindampfen oder in verschiedenen Sprachen nutzen. Bezüglich der weit verbreiteten Angst vor dem Wegfall von Arbeitsplätzen durch KI positioniert sich Kroder differenziert. Er rät Unternehmen davon ab, KI rein für Personalentlassungen zu nutzen. Sinnvoller ist es, die Technologie als zusätzlichen virtuellen Mitarbeiter zu betrachten, der repetitive Aufgaben übernimmt und Freiräume für anspruchsvollere Tätigkeiten schafft.--Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/anwendung-von-ki-im-unternehmen-als-naechste-schritte-der-digitalisierung/--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    53 min
  2. Jun 17

    Verkehrswende - Szenarien für autonomes Fahren im ÖPNV

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Das Thema Autonomes Fahren entwickelt sich rasant und bildet den technologischen Schlüssel, um auch den akuten Fahrermangel im öffentlichen Nahverkehr zu lösen. Thomas Drewes, Leiter autonomes Fahren bei DB Regio Straße, stellt in Episode 165 des Smart Innovation Podcast die wissenschaftliche Studie „Autonomes Fahren - Schlüssel zur Mobilität von morgen“ vor, die durch ioki, KIT Karlsruhe, DLR und Prognos erstellt wurde.Die Ergebnisse zeigen Szenarien für den Zeithorizont 2045, wie ein flächendeckender, fahrerloser ÖPNV autonom und wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Umstellung sichert die Daseinsvorsorge, reduziert Kosten für den On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und bietet Fahrzeiten auf dem Niveau eines privaten Pkw. Ein umfassender Marktumschwung im deutschen Ausschreibungsmarkt für den Bus kann ausgelöst werden, sobald der fahrerlose Betrieb kostengünstiger als fahrerunterstützte Linien sein wird. Aktuell arbeitet DB Regio weiter am Produkt autonomes Fahren und am Aufbau gezielter Modellregionen.Kapitelübersicht und Zeitmarken00:00 Technologieentwicklung und die Notwendigkeit von Modellregionen03:00 DB Regio Straße als Mobilitätsanbieter und die Relevanz fahrerloser Systeme10:30 Regulatorische und wirtschaftliche Meilensteine bis zum Break-Even18:00 Vorstellung der drei Zukunftsszenarien für das Jahr 204534:00 Fokus auf On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum und Kundennutzen49:00 Technische Anforderungen an Fahrzeughersteller und globale Software-AnbieterVertiefende Erläuterung der GesprächsinhalteWirtschaftliche Treiber und der technologische Sprung zu Level 4Der deutsche Nahverkehr leidet unter einem wachsenden Fahrermangel, da geburtenstarke Jahrgänge kontinuierlich in den Ruhestand gehen. Um den Betrieb systemrelevanter Linien langfristig zu sichern, treibt DB Regio die Einführung fahrerloser Flotten voran. Das technologische Fundament bilden Technologien des autonomen Fahrens, bei der das System die alleinige Verantwortung für die Steuerung übernimmt. Der entscheidende nächste Schritt im Markt ist die Erteilung der Typgenehmigung für eine Serienzulassung ohne Sicherheitsfahrer. Sobald dieser Meilenstein erreicht ist, verschieben sich die wirtschaftlichen Parameter im wettbewerbsgeprägten Ausschreibungsmarkt für den Bus nachhaltig.Thomas Drewes führt dazu aus: "Wenn dieser Ausschreibungsmarkt dieses Thema bekommt dass die Fahrzeuge günstiger sind, autonom als fahrerbasiert. Dann kippt der Markt automatisch weil im Ausschreibungsmarkt ist der Preis das Relevante das Wichtigste."Drei Szenarien für die Mobilität von morgen im VergleichDie in Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsinstituten erstellte Studie vergleicht drei Entwicklungspfade bis zum Jahr 2045. Das Basisszenario digitalisiert den bestehenden ÖPNV autonom, senkt Kosten bei Linienbussen, verändert jedoch das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung kaum. Das Wettbewerbsszenario simuliert einen freien Robotaxi Einsatz rein privatwirtschaftlicher Anbieter in Ballungsräumen. Dieser Ansatz führt in Metropolen zu einem Mehrverkehr von bis zu 40 Prozent durch Leerfahrten und veränderte Gewohnheiten, während ländliche Gebiete unversorgt bleiben. Den maximalen gesellschaftlichen Nutzen stiftet das Daseinsvorsorge-Szenario, welches beschleunigte Hauptachsen mit flexiblen Zubringerdiensten vernetzt.Das autonome Geschäftsmodell im ländlichen Raum und die PraxisEin zukunftsfähiges Geschäftsmodell Autonomes Fahren entfaltet seine Stärken primär über den flexiblen On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum. Die Verknüpfung virtueller Haltestellen mit digitaler Disposition ermöglicht kurze Zustiegszeiten von durchschnittlich 13 Minuten abseits der Städte. Die Fahrzeit verlängert sich im Vergleich zum eigenen Auto um lediglich 10 Prozent, wodurch Haushalte durch den Systemwechsel monatlich rund 170 Euro einsparen können. Zur Absicherung dieser Konzepte baut DB Regio auf Modellregionen wie das Tira-Projekt im Rhein-Main-Gebiet. Hier werden Fahrzeugspezifikationen und Preissysteme direkt mit den Kunden evaluiert, um den Transformationspfad vom heutigen zum zukünftigen System praxistauglich zu gestalten.Thomas Drewes verdeutlicht die Relevanz der Kundenerprobung: "Wir müssen das mit dem Kunden verproben. Was braucht der für Fahrzeuggrößen? Was braucht der für Innenraumausstattung in diesen Fahrzeugen? Was braucht der für Buchungsmöglichkeiten? Was braucht der für Preismodelle? Das sind entsprechend alles Themen, die wir noch entwickeln müssen und das idealerweise gemeinsam mit Kunden in Modellregionen."Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes:https://www.klausreichert.de/verkehrswende-szenarien-fuer-autonomes-fahren-im-oepnv/--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    1h 3m
  3. Jun 2

    Systematisch Vorgehen um ganzheitlich Wandel im Unternehmen zu gestalten

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Wie gelingt erfolgreiche Corporate Innovation in einem traditionsreichen Familienunternehmen?In Episode 164 des Smart Innovation Podcast begrüßt Innovationscoach Dr. Klaus Reichert zwei Gäste der Melitta Gruppe aus Minden: René Korte (Geschäftsführer Innovation, Digitalisierung und Startup) und Johanna Ober-Sundermeyer (Leiterin Corporate Innovation). Gemeinsam zeigen sie, wie eine mutige Innovationsstrategie etablierte Denkmuster aufbricht und den langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Die wichtigsten Erkenntnisse: Echte Transformation erfordert eine klare Trennung vom Tagesgeschäft, den Mut zum „Probleme feiern“ und den Aufbau agiler Strukturen abseits bestehender Großanlagen. Erfahren Sie, wie Melitta mit einem eigenen Corporate Inkubator neue Märkte erschließt und erfolgreiche Startup-Investments wie zB Roastmarket realisiert.Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/systematisch-vorgehen-um-ganzheitlich-wandel-im-unternehmen-zu-gestalten/Kapitelübersicht & Zeitmarken00:00 – Trends im Blick: Erwartungen von Menschen verstehen01:00 – Intro: Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert aus Baden-Württemberg02:15 – Wer macht was? Die Innovationsverantwortlichen bei Melitta04:15 – Inkrementell vs. Substanziell: Definition von ganzheitlicher Innovation06:15 – Der Geist von 1908: Problemorientierung als Erbe von Melitta08:30 – Strategische Neuausrichtung: Strukturierte Wege zum Unternehmenswachstum13:30 – Evolution einer Idee: Vom dualen Studium zur Abteilungsleitung15:15 – Abgrenzung zum Kerngeschäft: Die Rolle der internen Agentur17:30 – Kulturwandel: Sneaker, Jeans und bunte Post-its im Großunternehmen20:30 – Core Beliefs: Warum wir Probleme feiern müssen22:30 – Das Team-Setup: Vier Säulen für die Zukunft24:30 – Der Methodenkoffer: Vom Business Model Canvas zum Testing Playbook26:15 – Trendanalyse & Foresight: Trends konkret auf Produkte herunterbrechen27:30 – Das neue Buch: Ein praktischer Leitfaden aus Fehlern und Erfolgen32:30 – Die drei Barrieren: Was Veränderungsbereitschaft im Unternehmen blockiert35:30 – Case Study Roastmarket: Wenn die eigene Struktur für neue Ideen zu groß ist38:45 – Q&A aus der Live-Aufnahme: PMO-Strukturen und Hochschulkooperationen41:30 – Jumping the Curve: Drei fundamentale Tipps für den Aufbau von InnovationseinheitenGesprächsinhalte1. Die Struktur der Zukunft: Vier Säulen für radikale InnovationDie Melitta Gruppe trennt inkrementelle Produktverbesserungen strikt von substanziellen Neuerungen. Während die Optimierung bestehender Produkte direkt bei den jeweiligen Produktmanagern liegt, agiert das zentrale Team um René Korte und Johanna Ober-Sundermeyer als strategischer Impulsgeber weit abseits des Kerngeschäfts. Die Einheit ruht auf vier spezialisierten Abteilungen: Digitalisierung (6 Personen), Innovation (5 Personen), Venture Startups (2 Personen) und einem eigenen Corporate Inkubator mit aktuell 12 Mitarbeitenden. Letzterer sorgt gezielt dafür, validierte Ideen bis zur Marktreife zu pilotieren.2. Methodik und Kultur: Kundenzentrierung durch Trendanalyse & ForesightErfolgreiche Neuerung basiert bei Melitta auf einer tiefen Problemorientierung, die historisch auf die Unternehmensgründerin im Jahr 1908 zurückgeht. Um Kundenbedürfnisse systematisch zu erfassen, nutzt das Team moderne Werkzeuge wie Personas, Customer Profiles und das Business Model Canvas. Ergänzt wird dies durch ein internes „Testing Playbook“, das kosteneffiziente Marktforschungsmethoden für die Teams greifbar macht. Ein wesentlicher Hebel ist zudem eine kontinuierliche Trendanalyse & Foresight: Trends werden systematisch gescannt und konkret auf die einzelnen Produktbereiche heruntergebrochen, um veränderte Erwartungen frühzeitig zu antizipieren.3. Barrieren überwinden: Von der Geschäftsmodell-Innovation zur AusgründungEchte Transformation stößt intern oft auf drei Barrieren: starre Denkmuster im Kopf, historisch gewachsene Prozesskulturen und unflexible operative Strukturen. Wie man diese überwindet, beweist die Geschäftsmodell-Innovation rund um den Online-Premiumkaffee-Markt. Weil die eigenen Industrieanlagen auf riesige Röstmengen ausgelegt waren und Kleinmengen blockierten, investierte Melitta stattdessen strategisch in das externe Startup Roastmarket. Diese gesammelten Praxiserfahrungen – inklusive wertvoller Fehler – flossen in das neu veröffentlichte Buch: "The Adaptive Company".--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    47 min
  4. May 26

    Orange is the new Green: dezentrale Wasserstoffproduktion aus biogenen Reststoffen

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Dezentrale Wasserstoffanlagen können regionale Reststoffe hocheffizient verwerten und gleichzeitig kommunale Entsorgungsprobleme lösen. Klaus Reichert, kreativer Innovationscoach und Innovationsexperte, spricht in Episode 163 des Smart Innovation Podcast über ein zukunftsweisendes Verfahren zur Wasserstoffproduktion aus biogenen Reststoffen. Gesprächspartner ist Rolf Schmitt, Gründer und Geschäftsführer des Startup byho. Das Unternehmen wandelt kommunale Abfälle wie Klärschlamm in wertvolles Synthesegas aus Biomasse um. Das Ergebnis ist echter biogener Wasserstoff, der in der Fachwelt auch als oranger Wasserstoff bezeichnet wird. Das System soll Kommunen wirtschaftlich entlasten und eine krisensichere, regionale Wertschöpfungskette für Energie etablieren.Kapitel & Zeitmarken00:00 Einleitung & Vision: Nachhaltige Prozesse durch byho 01:55 Markenname und Positionierung von byho 04:30 Oranger Wasserstoff: Die Farblehre der Energie 05:00 CO2-negativer Wasserstoff: So entsteht eine CO2-Senke 06:40 Systemdenken und Kopplung mit der chemischen Industrie 08:40 Komplexität reduzieren in der Kommunikation 09:55 Kommunen im Fokus: Regionale Wertschöpfungskette Energie 11:10 Klärschlamm Verwertung Wasserstoff & Abwärmenutzung 11:55 Das Team: Junge Forscher und Ingenieure gewinnen 13:45 Die Gründerstory: 25 Jahre Forschung und Durchhaltevermögen 14:45 Neugründung, Investoren und staatliche Fördermittel 17:50 Regulatorik, Abfallrecht und Genehmigungsverfahren 20:40 Klärschlammasche und Phosphorrückgewinnung 22:25 Gärreste nutzen Biogasanlage: Kreisläufe schließen 23:10 Das Geschäftsmodell: Anlagenverkauf statt Eigenbetrieb 23:40 Die Pilotanlage und die nächsten Schritte zur Skalierung 26:20 Vier unbezahlbare Tipps für angehende Gründer und Innovationsteams Einblicke in die Episode1. Was ist Oranger Wasserstoff und wie entsteht er?Biogener Wasserstoff aus Reststoffen wird in der Energiewirtschaft als oranger Wasserstoff klassifiziert. Das alte Startup byho nutzt einen thermochemischen Reaktor, um organische Abfälle zu spalten. Dabei entsteht ein hochreines Synthesegas aus Biomasse, das primär aus Wasserstoff und CO2 besteht. Da der Kohlenstoff zuvor von den Pflanzen via Photosynthese aus der Luft aufgenommen wurde, ist das Verfahren von Natur aus CO2-neutral. Wird das entstehende CO2 im Prozess isoliert und dauerhaft in der chemischen Industrie gebunden, arbeitet die Anlage als CO2-Senke. Es entsteht CO2-negativer Wasserstoff, der aktiv zum Klimaschutz beiträgt.2. Kommunale Kreislaufwirtschaft und die Lösung von EntsorgungsproblemenDas technologische Konzept adressiert gezielt die drängendsten Probleme von Städten und Gemeinden. Dezentrale Wasserstoffanlagen ermöglichen eine hocheffiziente Klärschlamm Verwertung und Wasserstoff vor Ort. Zudem können Betreiber die Anlage erweitern und Gärreste nutzen um Biogasanlage-Kreisläufe damit zu schließen. Anstatt teure Entsorgungsgebühren für Klärschlamm zu zahlen, erzeugen Kommunen hiermit grundlastfähige Energie. Ein starker Zusatznutzen für die Umwelt liegt in der stofflichen Verwertung der Rückstände: Aus der verbleibenden Klärschlammasche kann eine gezielte Phosphorrückgewinnung erfolgen, wodurch wertvolle Rohstoffe im Kreislauf bleiben.3. Das Geschäftsmodell und der Weg zur industriellen SkalierungDie Innovationsstrategie von byho ist differenziert. Das Geschäftsmodell sieht ausschließlich den Verkauf schlüsselfertiger Anlagen an Kommunen, die Industrie oder Projektgesellschaften vor. Ein Eigenbetrieb der Anlagen ist nicht geplant. Gründer Rolf Schmitt setzt bewusst auf dezentrale Wasserstoffanlagen, die auf das Reststoffaufkommen von Regionen mit rund 100.000 Einwohnern zugeschnitten sind. Dies verhindert unnötigen Mülltourismus über weite Strecken. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme einer Testanlage im Jahr 2025 befindet sich aktuell die erste kommerzielle Pilotanlage nahe Frankenthal im Bau. Diese wird stündlich etwa 50 Kilogramm Wasserstoff produzieren.--Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/orange-is-the-new-green-dezentrale-wasserstoffproduktion-aus-biogenen-reststoffen/--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    41 min
  5. May 18

    Klimafinanzierung und Know-How mit der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Unternehmerischer Klimaschutz ist kein bloßer Trend mehr, sondern eine Managementaufgabe für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. In Episode 162 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationscoach Dr. Klaus Reichert mit Julia Kovar, Leiterin der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg, über konkrete Wege für Unternehmen, durch Klimafinanzierung Verantwortung zu übernehmen. Erfahren Sie, wie der Know-How Transfer gelingt, warum regionale Klimafinanzierung an Bedeutung gewinnt und wie das Label BW Zero echte Fortschritte in der Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen messbar macht.Kapitelübersicht00:00 – Begrüßung und Vorstellung von Julia Kovar04:52 – Pionierarbeit: Der Start der Stiftung während der Pandemie10:56 – Klimaschutz im Diskurs: Vom Trend zum strategischen Management16:58 – Zahlen und Wirkung: Ergebnisse aus fünf Jahren Stiftungsarbeit21:46 – Der Klimafonds Baden-Württemberg: Naturbasierte Projekte vor Ort33:24 – BW Zero: Das Label für umfassende Klimaschutzstrategien37:46 – Der ideale Einstieg: Treibhausgasbilanzierung als BasisInsightsKlimaschutz als strategisches RisikomanagementKlimawandel wirkt nicht nur durch Emissionen eines Unternehmens auf die Umwelt, sondern beeinflusst direkt dessen Geschäftsmodell. Besonders Unternehmen mit komplexen Lieferketten müssen Klimarisiken heute einpreisen, um überlebensfähig zu bleiben. Julia Kovar betont, dass eine solide Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen die Zukunftsfähigkeit sichert und weit über eine bloße Belastung hinausgeht.Regionale Klimafinanzierung statt reiner KompensationDer Fokus der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg hat sich von der reinen CO2-Kompensation hin zur Klimafinanzierung verschoben. Mit dem neu geschaffenen Klimafonds Baden-Württemberg werden naturbasierte Projekte wie die Vernässung von Mooren oder Agroforstsysteme direkt im Land gefördert. Ein wissenschaftlicher Standard sorgt dabei für Transparenz und eine gesicherte Pflege der Flächen über mindestens 20 Jahre.Messbarkeit durch BW Zero und klare ProzesseUm Greenwashing vorzubeugen, bietet das Label BW Zero eine unabhängige Prüfung der Klimaschutzmaßnahmen. Unternehmen erhalten damit ein Instrument, um ihre Fortschritte nach außen glaubwürdig zu kommunizieren. Der erste Schritt für jede Innovation im Klimabereich bleibt dabei die Treibhausgasbilanzierung, um Emissionsquellen präzise zu identifizieren und Reduktionsziele festzulegen.Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/klimafinanzierung-und-know-how-mit-der-klimaschutzstiftung-baden-wuerttemberg/--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut, kreativer Business Coach und Experte für Innovation. Ich begleite Unternehmen remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    46 min
  6. May 11

    Projektmanagement & KI im Bauwesen: Wie das KIT Startup Valoon Bauprozesse effizient macht

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Die Digitalisierung im Bau scheitert oft nicht an der Technik, sondern an der Akzeptanz der Nutzer vor Ort. In Episode 161 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationsexperte Dr. Klaus Reichert mit Diego Cisterna, Mitgründer des KIT Startup Valoon. Sie diskutieren, wie aus dem Forschungsprojekt Smart Design and Construction (SDAC) eine praxisnahe App für Bauleiter wurde, die eine einfache Lösung nutzt: WhatsApp im Bauwesen. Valoon verwandelt informelle Chats in strukturierte Daten für die Bau Projektmanagement Software.Kapitelübersicht00:00 – Das Akzeptanzproblem bei digitalen Lösungen am Bau 02:14 – Vorstellung Diego Cisterna und die Verbindung zum KIT Karlsruhe 04:50 – Die Gründungsgeschichte: Vom Fraunhofer ISST und KIT zu Valoon 09:12 – Datensilos und Medienbrüche in der Bauwirtschaft 16:04 – Der Hebel: Warum WhatsApp die ideale Dateneingabe ist 21:26 – Funktionsweise: Vom QR-Code zum digitalen Bautagesbericht 30:00 – Flexibilität durch den Bericht-Konfigurator 34:00 – KI im Bauwesen: Die Zukunft der Software-Schnittstellen 43:10 – Drei Praxistipps für den Einstieg in die Digitalisierung 48:04 – Fazit und Verabschiedung InsightsVom Forschungsprojekt zur MarktreifeDas KIT-Startup Valoon entstand aus dem Kontext des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und dem Projekt Smart Design and Construction (SDAC). Die Gründer beobachteten, dass KI-Modelle zwar Daten exzellent strukturieren können, die Mitarbeiter auf der Baustelle jedoch oft die Motivation verloren, komplexe Software zu bedienen . Diese Erkenntnis führte zur Entwicklung einer Lösung, die dort ansetzt, wo die Kommunikation bereits stattfindet.WhatsApp als Interface für ProfisAnstatt eine neue, komplizierte App einzuführen, nutzt Valoon WhatsApp als Eingabekanal. Bauarbeiter können Fotos, Sprachnachrichten oder Texte senden, die das System automatisch in einem Bautagesbericht digital zusammenfasst und in der Cloud speichert. Da 99 % der Mitarbeiter WhatsApp bereits nutzen, entfällt der Schulungsaufwand nahezu vollständig.Die Rolle von KI und AutomatisierungValoon nutzt KI im Bauwesen, um den Kreis zwischen Baustelle und Büro zu schließen. Zukünftig sollen über KI-gestützte Schnittstellen Daten direkt in ERP-Systeme oder die Lohnbuchhaltung fließen, ohne dass eine manuelle Programmierung nötig ist . Dies reduziert Verschwendung und erhöht die Transparenz für das Management.Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind auf der Episoden Seite: https://www.klausreichert.de/projektmanagement-ki-im-bauwesen-mit-dem-kit-startup-valoon/--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels.Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    49 min
  7. May 1

    Betonrecycling neu gedacht - Rement treibt die Kreislaufwirtschaft im Bau voran

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Wie lässt sich Beton vollständig recyceln? Und welche Rolle spielt CO2-Speicherung im Beton für die Dekarbonisierung der Bauindustrie? In Episode 160 des Smart Innovation Podcast spricht Innovationscoach Dr. Klaus Reichert mit Robert Schleinhege, CEO des Startups Rement.Das Unternehmen entwickelt ein Verfahren, mit dem sich Betonabfälle vollständig recyceln lassen – ohne Downcycling. Gleichzeitig wird CO2 in wertvolle Baustoffe umgewandelt.Im Gespräch geht es um chemisches Betonrecycling, nachhaltige Baustoffe und neue Geschäftsmodelle für Baustoffrecycling. Robert Schleinhege erläutert, wie Rement die Kreislaufwirtschaft im Bau vorantreibt, warum die Zementindustrie vor einem tiefgreifenden Wandel steht und welche Chancen sich für Innovationsteams, Bauunternehmen und Investoren ergeben.Kapitel00:00 Einführung und Vorstellung von Rement03:12 Warum Betonrecycling neu gedacht werden muss08:45 Wie Rement Betonabfälle vollständig recycelt 15:20 CO2-Speicherung im Beton und neue Wertstoffe22:10 Kreislaufwirtschaft Bau: Chancen und Herausforderungen29:40 Geschäftsmodell, Skalierung und Marktpotenzial37:15 Was Innovationsteams von Rement lernen können42:30 Ausblick auf die Zukunft nachhaltigen BauensDie wichtigsten Themen im ÜberblickBetonrecycling statt DowncyclingRement hat ein Verfahren entwickelt, das Abbruchbeton in seine wertvollen Bestandteile zerlegt. Statt minderwertiger Weiterverwendung entstehen hochwertige Rohstoffe für neue Anwendungen. Das verbessert die Ressourceneffizienz der Bauindustrie und stärkt die zirkuläre Wertschöpfungskette Bau.CO2-Nutzung in der BaustoffindustrieEin zentraler Baustein des Verfahrens ist die CO2-Speicherung im Beton. Kohlendioxid wird chemisch gebunden und in Calciumcarbonat umgewandelt. So entstehen nachhaltige Baustoffe, während gleichzeitig Emissionen reduziert werden. Ein wichtiger Hebel für die Dekarbonisierung der Bauindustrie.Innovationen für nachhaltige BauwirtschaftDas Gespräch zeigt, wie technologische Innovation, Circular Economy und Unternehmertum zusammenwirken. Rement steht exemplarisch für neue Geschäftsmodelle im Baustoffrecycling. Es geht um Skalierung, Markteintritt und die Frage, wie Startups etablierte Industrien transformieren können.--Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/betonrecycling-neu-gedacht-rement-treibt-die-kreislaufwirtschaft-im-bau-voran/--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags.Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    38 min
  8. Apr 24

    Vom Hörsaal zum Unicorn - Weltklasse Startup-Ökosysteme bauen

    Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/------------------------------------------------- Wie entstehen Weltklasse-Startup-Ökosysteme und was kann Deutschland vom Silicon Valley lernen? In Episode 159 des Smart Innovation Podcast spreche ich mit Prof. Dr. Helmut Schönenberger, CEO von UnternehmerTUM und Vizepräsident für Entrepreneurship an der Technische Universität München (TUM).Wir sprechen darüber, warum Unternehmertum ein zentrales Studienziel werden sollte, wie aus Hochschulen erfolgreiche Startups entstehen und welche Zutaten es braucht, damit innovative Cluster wachsen. Und wie wir es schaffen können, dass Deutschland durch Startup Factories, bessere Wachstumsfinanzierung und eine neue akademische 'Third Mission' zum innovativsten Land der Welt werden kann.Beispielhaft beschreibt Helmut Schönenberger die Startup "Maschine" hinter Europas größtem Gründerzentrum TUM/UnternehmerTUM und formuliert einen klaren "Wake-up-Call" für den Innovationsstandort Deutschland.--Weitere Informationen, Links und die Möglichkeit mitzureden sind in den Show Notes: https://www.klausreichert.de/vom-hoersaal-zum-unicorn-weltklasse-startup-oekosysteme-bauen/--0:00 Intro & Was macht gute Innovationscluster aus1:34 Einführung & Gast: Prof. Dr. Helmut Schönenberger5:45 Was ist ein Startup? Definition & Skalierung7:11 Mut, Risikobereitschaft & unternehmerische Kompetenzen11:18 UnternehmerTUM: Das Spielfeld für Gründer22:26 Deutschland vs. Silicon Valley: Wo stehen wir?27:28 Das ideale Startup-Ökosystem: Kräfte bündeln39:48 Startup als Studienziel: Die dritte Mission der Hochschulen47:23 Ausgründungen aus Hochschulen & Innovationsfreiheitsgesetz50:08 3 Schritte für ein Weltklasse-Startup-Ökosystem--Im Smart Innovation Podcast gibt es umsetzungsorientierte und fokussierte Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung im Kontext des Klimawandels. Es geht um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Zukunft auch enkeltauglich zu entwerfen. Ebenso geht es um wechselnde aktuelle Themen wie neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Produkte & digitale Dienstleistungen. Episoden erscheinen dienstags. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie der Show, wo immer Sie Ihre Podcasts hören, bei Linkedin und per Newsletter. Alle Folgen mit Extras, Links, Kommentaren & Transkript sind hier: https://www.klausreichert.de/podcast/ Mein Name ist Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe, Stuttgart und dem Bodensee.

    54 min

About

Gespräche mit engagierten und kreativen Menschen über Innovation, Innovationsmanagement, Unternehmertum und Verantwortung – im Kontext des Klimawandels. -- Es geht, umsetzungsorientiert und fokussiert, um innovative agile Organisationen mit Vision, Dynamik und Energie sowie den passenden Vorgehensweisen, Neues auch enkeltauglich zu entwerfen. -- In den mittlerweile über 160 Episoden haben Gesprächspartner/innen von Zeppelin, der Klimaschutzstiftung BW, Fraunhofer, KIT, TUM, DLR, Wuppertal Institut, acatech, Öko-Institut, ZF, EnBW, WMF, Bertelsmann Stiftung, Bayer, der Deutschen Telekom und vielen mittelständischen Unternehmen & Startups wie Trumpf, Schunk, Sacher, Simmler, Alb-Gold, Winterhalter, BITO, OPES Solar, Sonnenwagen, 3D-Werk, Rement, VCG AI schon etwas beigetragen. -- Der Innovationspodcast wird unabhängig produziert und finanziert. Alle Episoden sind bei Apple, Spotify, Youtube & Co zu finden, sowie hier mit Extras: https://www.klausreichert.de/podcast/ -- Mein Name ist Dr. Klaus Reichert. Ich bin unabhängiger Berater mit Herzblut und kreativer Business Coach für Innovation. Ich begleite engagierte Innovationsteams remote auf dem Weg von der Vision zu nachhaltigen Leistungen. Mein Standort ist Baden-Württemberg, zwischen Stuttgart, Karlsruhe und dem Bodensee. -- Newsletter: https://www.klausreichert.de/newsletter/ Linkedin: https://www.klausreichert.de/linkedin

You Might Also Like