Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen

Marco Herack

Wirtschaft betrifft uns alle. Die Mikroökonomen sind Im Mai 2016 aus dem Gefühl und der Beobachtung heraus entstanden, dass in Deutschland zu wenig über Wirtschaft gesprochen wird. Eine Meinung hat natürlich jeder, doch abseits des Gefühls, dass hier etwas schief läuft, fand und findet wenig substanzielle Debatte statt. Die Berichte über das Finanzsystem und die Wirtschaft mehren sich, wenn das Jubiläum einer Finanzkrise ansteht, die Pleite eines großen Arbeitgebers droht oder tausende Anleger ihr Geld in obskuren Finanzanlagen des grauen Kapitalmarktes versenkten. Uns interessiert nicht die Nachricht, sondern das, was hinter der Nachricht steht. In diesem Sinne wandelt sich auch der Podcast. Es begann mit einer wöchentlich erscheinenden Gesprächsrunde. Doch wir merkten immer wieder, dass dies zu wenig ist. Daher wollen in Zukunft vermehrt die verschiedenen Perspektiven auf ein Thema sichtbar machen. Die Erneuerung der Internetseite ist hierzu ein Vorläufer. Weitere Neuerungen sind bis Ende 2018 geplant und werden dann hier aufgeführt. Damit es diesen Podcast weiterhin geben kann, benötigen wir deine Spende!

  1. JAN 22

    Mikro338 Wie Donald Trump um dein Trinkgeld kämpft

    In dieser Folge von Mikroökonom beschäftigen sich die Moderatoren Marco Herack und Jens mit drei Hauptthemen, beginnend mit der Kontroverse um digitale Trinkgelder. Marco äußert seine Ablehnung gegenüber dem zunehmenden Druck, bei digitalen Transaktionen Trinkgeld zu geben, und argumentiert, dass dies eher einer Forderung als einer Wahl gleichkomme. Er hebt die psychologischen Auswirkungen dieses Trends hervor, insbesondere wie er sich auf das Kundenerlebnis und die Wahrnehmung der Dienstleistung auswirkt. Die Diskussion geht in eine breitere Analyse der Trinkgeldkultur in Deutschland über, wo sie die Auswirkungen steigender Preise und des Mindestlohns auf das Trinkgeldverhalten untersuchen und einen Rückgang dieser Praxis in verschiedenen Dienstleistungsbranchen aufzeigen. Das Gespräch wendet sich dann der politischen Landschaft in den USA zu und konzentriert sich auf Donald Trumps Strategien im Vorfeld der Zwischenwahlen. Jens skizziert Trumps Versuche, die wirtschaftlichen Bedingungen zu manipulieren, um sein Image zu stärken, darunter der Druck auf die Federal Reserve, die Zinssätze zu senken, und das Eintreten für niedrigere Kreditkartenzinsen. Die Moderatoren diskutieren die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Wirtschaft und die möglichen Folgen für die amerikanischen Verbraucher und betonen dabei den transaktionalen Charakter von Trumps Regierungsstil. Insgesamt bietet die Folge eine kritische Betrachtung sowohl der Trinkgeldkultur als auch der politischen Manöver im Kontext wirtschaftlicher Zwänge. In dieser Folge tauchen Marco Herack und Jens in die Komplexität der US-Politik ein und konzentrieren sich dabei insbesondere auf die Auswirkungen von Trumps Außenpolitik und die bevorstehenden Zwischenwahlen. Sie diskutieren die gemischten Gefühle der Wähler gegenüber Trumps Maßnahmen, insbesondere unter evangelikalen Gruppen, und die möglichen Auswirkungen von Taktiken zur Unterdrückung von Wählern auf das Engagement der Demokraten. Das Gespräch wendet sich dann wirtschaftlichen Themen zu, wobei sie die aktuelle Lage der US-Wirtschaft, die Inflation und die Rolle der Federal Reserve unter Trumps Einfluss analysieren. Sie äußern sich skeptisch über die Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums und die Risiken einer übermäßigen Abhängigkeit von Konjunkturmaßnahmen, die zu einem Vertrauensverlust in Finanzinstitute führen könnten. Die Diskussion geht dann über zur Gig Economy, insbesondere zu den jüngsten Änderungen der Mindestlohngesetze für Lieferfahrer in New York. Marco hebt die unbeabsichtigten Folgen dieser Gesetze hervor, wie z. B. einen Rückgang der Trinkgelder und eine Verringerung der aktiven Fahrer, während Jens die weiterreichenden Auswirkungen auf Gig-Economy-Plattformen betont. Sie schließen mit Überlegungen zur sich wandelnden Natur von Arbeit und Vergütung im digitalen Zeitalter und betonen die Notwendigkeit eines tieferen Verständnisses dafür, wie sich diese Veränderungen sowohl auf Arbeitnehmer als auch auf Verbraucher auswirken. (Zusammenfassung von Riverside AI)

    1h 14m

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Wirtschaft betrifft uns alle. Die Mikroökonomen sind Im Mai 2016 aus dem Gefühl und der Beobachtung heraus entstanden, dass in Deutschland zu wenig über Wirtschaft gesprochen wird. Eine Meinung hat natürlich jeder, doch abseits des Gefühls, dass hier etwas schief läuft, fand und findet wenig substanzielle Debatte statt. Die Berichte über das Finanzsystem und die Wirtschaft mehren sich, wenn das Jubiläum einer Finanzkrise ansteht, die Pleite eines großen Arbeitgebers droht oder tausende Anleger ihr Geld in obskuren Finanzanlagen des grauen Kapitalmarktes versenkten. Uns interessiert nicht die Nachricht, sondern das, was hinter der Nachricht steht. In diesem Sinne wandelt sich auch der Podcast. Es begann mit einer wöchentlich erscheinenden Gesprächsrunde. Doch wir merkten immer wieder, dass dies zu wenig ist. Daher wollen in Zukunft vermehrt die verschiedenen Perspektiven auf ein Thema sichtbar machen. Die Erneuerung der Internetseite ist hierzu ein Vorläufer. Weitere Neuerungen sind bis Ende 2018 geplant und werden dann hier aufgeführt. Damit es diesen Podcast weiterhin geben kann, benötigen wir deine Spende!

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