VENTURE AI PODCAST

KI-Transformation ohne Filter. Norman Müller spricht mit führenden Köpfen über Chancen, Risiken und Innovationen. Kritisch, direkt, nah dran. www.ventureaistack.com

  1. 2d ago

    TWO MINDS - ONE ESSAY | Wer KI entfesselt, darf sich nicht selbst kontrollieren. (#1301)

    Norman Müllers Essay über die Kontrolle mächtiger KI-Systeme steht im Mittelpunkt dieser Folge des Venture AI Podcasts. Die Diskussion geht der Frage nach, ob Hersteller ihre eigenen Sicherheitsgrenzen bestimmen dürfen, wenn autonome KI-Agenten Finanztransaktionen auslösen oder in kritische Infrastruktur eingreifen. Dabei werden auch die Gegenargumente geprüft: drohende Innovationsbremsen, die Grenzen internationaler Aufsicht und die schwierige Kontrolle frei verfügbarer KI-Modelle. Eine kontroverse Auseinandersetzung über unternehmerische Freiheit, unabhängige Prüfungen und die Frage, warum Verantwortung etwas kosten dürfen muss. * Wer kontrolliert mächtige KI? * Vom Textassistenten zum autonomen Agenten * Warum Wettbewerb die Selbstkontrolle erschwert * Das Dilemma freiwilliger Sicherheitsversprechen * Wo der Vergleich mit Atomkontrolle scheitert * Open Source und die Grenzen der Aufsicht * Wie belastbar sind existenzielle Risikoschätzungen? * Blackbox KI: Wer muss Sicherheit nachweisen? * Europas Rolle: Prüfkompetenz und Red Teaming * KI skalieren und Sicherheit nachweisen * Verhältnismäßigkeit: Fähigkeiten statt pauschaler Pflichten * Warum Verantwortung etwas kosten dürfen muss Hier geht’s zum Essay von Norman Müller: Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner. Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf. Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen. Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen. Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von: * Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes * Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf * Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen * Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate * Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern * einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidet Wichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award. Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis. Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können. Dein Unternehmen gehört dazu? Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support. Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen. Zur Plattform: https://www.venture-ai-germany.space Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

    TWO MINDS - ONE ESSAY | Wer KI entfesselt, darf sich nicht selbst kontrollieren. (#1301)
  2. 4d ago

    Vom taktischen KI-Ansatz zur zukunftsfähige KI-Architekturen (#1300)

    Norbert Ehreke, Geschäftsführer der impetus Unternehmensberatung und Senior Advisor im Umfeld von Anthira, spricht mit Norman Müller darüber, warum KI-Projekte nicht beim nächsten Tool beginnen sollten. Im Mittelpunkt stehen Datenqualität, klare Verantwortlichkeiten und eine Architektur, die Unternehmenswissen präzise, nachvollziehbar und sicher nutzbar macht. An konkreten Beispielen erklärt Norbert, weshalb ein messbarer Use Case wichtiger ist als Tool-Shopping und was es braucht, damit KI in sensiblen Bereichen produktiv eingesetzt werden kann. Die Folge richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, die aus ersten KI-Experimenten belastbare Anwendungen entwickeln wollen. * 00:00 Warum Unternehmenswissen erst strukturiert werden muss * 00:45 Norbert Ehreke: IT, Security und Datenkompetenz * 04:17 Der erste KI-Use-Case: E-Mails und PDFs in Vertriebsdaten überführen * 07:30 Warum Tool-Shopping der falsche Startpunkt ist * 13:16 IREC: Unstrukturierte Daten mit Unternehmenslogik anreichern * 15:12 Praxisfälle: DSGVO, Verträge und präzise Recherche * 17:44 Berechtigungen, Auditierbarkeit und das Halluzinationsrisiko * 22:16 Das häufigste Datenproblem: zu viel, zu alt, zu unaufgeräumt * 26:35 Wie Geschäftsleitungen KI-Projekte richtig aufsetzen * 31:15 Vom messbaren Use Case zur passenden KI-Architektur * 34:06 Private AI: Betrieb im eigenen sicheren Perimeter * 40:31 Wann Unternehmen vom Experiment zur KI-Strategie wechseln sollten * 43:38 Veraltete Daten, Expertise und die Grenzen von KI-Ausgaben * 50:01 KI als Chance für maßgeschneiderte Software und neue Verantwortung * 53:33 Die ersten Schritte zu belastbaren KI-Anwendungen * 57:48 Warum KI immer einem konkreten Unternehmensziel folgen muss * 01:00:16 Schlussfrage: Common Sense und die Bereitschaft zur Einigung Shownotes * Norbert Ehreke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-ehreke * Website von impetus: https://www.impetus.biz Warum der Fokus auf KI-Reifegrad Unternehmen ausbremst. Es gibt gerade zwei Sorten von KI-Euphorie. Die eine klickt sich durch neue Tools, verteilt Lizenzen und hofft auf Produktivität. Die andere ist mühsamer. Sie fragt, welches Wissen im Unternehmen überhaupt vorhanden ist, wer dafür Verantwortung trägt und wer es sehen darf. Nur die zweite wird auf Dauer Wert schaffen. Das klingt zunächst unerquicklich. Niemand will in einer Zeit, in der jede Woche ein neues Modell seine Fähigkeiten demonstriert, über Dokumentenablagen, Berechtigungen und Datenqualität sprechen. Es fühlt sich nach Keller an, während oben auf der Bühne die Zukunft versprochen wird. Aber genau dort entscheidet sich, ob KI im Unternehmen ein nettes Experiment bleibt oder zu belastbarer Infrastruktur wird. In einer neuen Folge des Venture AI Podcast beschreibt Norbert Ehreke, Geschäftsführer der impetus Unternehmensberatung und Senior Advisor im Umfeld von Anthira, diese Unterscheidung mit einer bemerkenswert einfachen Beobachtung: Der Nutzen seiner ersten KI-Anwendung lag nicht allein darin, Informationen aus E-Mails und PDFs auszulesen. Der eigentliche Fortschritt entstand, weil die Daten anschließend zentral, einheitlich und kontrolliert vorlagen. Erst diese Ordnung machte den Vertriebsprozess automatisierbar. Das ist die entscheidende Umkehrung. KI ist nicht der Anfang des Projekts. Sie ist der Beschleuniger eines Prozesses, den ein Unternehmen vorher verstanden haben muss. Der falsche Reflex: Erst kaufen, dann denken Die typische Frage lautet heute: Brauchen wir Copilot, Claude, Gemini oder eine spezialisierte Lösung? Sie ist nicht falsch. Sie kommt nur zu früh. Wer Unternehmenswissen faktenbasiert abfragen will, muss zuvor klären, was dieses Wissen eigentlich ist. Wo liegen die Daten? Welche Begriffe, Produktnummern, Vertragsbeziehungen oder Zuständigkeiten stecken in ihnen? Welche Informationen sind aktuell, welche veraltet? Und wer darf auf was zugreifen? Eine KI, die auf einen ungeordneten Dokumentenbestand trifft, wird nicht automatisch zur Unternehmensintelligenz. Sie wird zunächst zum sehr eloquenten Spiegel der bestehenden Unordnung. Die Antwort kann überzeugend formuliert sein und trotzdem auf einer veralteten Arbeitsanweisung, einer überholten Produktlogik oder einem Dokument beruhen, das längst hätte archiviert werden müssen. Norbert nennt deshalb einen Punkt, der in vielen KI-Debatten zu kurz kommt: Data Ownership. Es braucht Menschen und Rollen, die nicht nur Daten erzeugen, sondern für ihre Qualität, Aktualität und Verwendung verantwortlich sind. Das ist kein rein technisches Thema. Es ist eine Managementaufgabe. Der Bibliothekar als Architekturmodell Im Gespräch entsteht ein hilfreiches Bild. Ein gutes System für Unternehmenswissen funktioniert wie ein Bibliothekar. Es weiß, welche Informationen wo liegen, versteht ihre fachliche Einordnung und liefert für eine Anfrage nur das Relevante. Gleichzeitig ist dieser Bibliothekar Türsteher: Er prüft, wer fragt, und lässt niemanden in Regale, für die keine Berechtigung besteht. Dieser zweite Teil wird unterschätzt. Besonders Rechtsanwaltskanzleien, Steuerberater, Executive-Search-Unternehmen oder Organisationen mit vertraulichen Vertrags- und Personaldaten können sich den ungeprüften Umgang mit externen KI-Diensten nicht leisten. Wer sensible Unterlagen wahllos hochlädt, erzeugt ein Risiko, das sich später nicht mit einer guten Präsentation wegmoderieren lässt. Das heißt nicht, dass jedes Unternehmen künftig alles selbst betreiben muss. Aber es muss wissen, an welcher Stelle seine Daten den eigenen sicheren Bereich verlassen, welche Daten überhaupt weitergegeben werden und welche Kontrolle danach noch existiert. Private AI ist kein Marketingbegriff, sondern eine Architekturfrage. Auch Präzision entsteht nicht durch Magie. Eine Lösung kann unstrukturierte Dokumente mit fachlichen Metadaten anreichern: etwa mit der Logik von Artikelnummern, Kundenbeziehungen, Vertragsarten oder Berechtigungen. Dann wird aus einer Volltextsuche ein System, das Informationen nicht nur findet, sondern im richtigen Zusammenhang bereitstellt. Das reduziert das Risiko falscher oder irrelevanter Antworten deutlich. Es ersetzt allerdings nicht die fachliche Prüfung. KI braucht weiterhin Urteilskraft Die bequemste Fantasie lautet: Wir geben der KI genug Daten, und sie übernimmt den Rest. Die Realität ist strenger. Wer eine Antwort nicht bewerten kann, sollte sie nicht ungeprüft zur Grundlage einer Entscheidung machen. Das gilt beim Programmieren ebenso wie beim Vertragsentwurf, in der Medizin, in der Produktion und im Management. KI kann Arbeit beschleunigen, Alternativen generieren und Muster sichtbar machen. Sie kann aber nicht von sich aus entscheiden, ob eine historische Information noch gilt, ob ein Vertrag zur aktuellen Rechtsprechung passt oder ob ein Softwareentwurf im eigenen Betrieb langfristig wartbar bleibt. Je stärker Unternehmen KI einsetzen, desto wichtiger wird deshalb Domänenwissen. Nicht als nostalgische Restgröße der alten Arbeitswelt, sondern als Voraussetzung dafür, die neue richtig zu nutzen. Ein Unternehmen, das seine erfahrensten Leute in Rente gehen lässt, ohne ihr Wissen strukturiert zu sichern, verliert mehr als Personal. Es verliert Teile seines Gedächtnisses. Nicht mit dem Modell beginnen, sondern mit dem Ziel Was folgt daraus für Geschäftsleitungen, die in zwölf Monaten belastbare KI-Anwendungen betreiben wollen? Nicht ein großes Transformationsprogramm um seiner selbst willen. Sondern ein konkreter, messbarer Use Case. Zum Beispiel: Wie verkürzen wir die Recherche nach früheren Projektreferenzen? Wie finden wir zu einem Kunden alle relevanten Verträge? Wie beantworten wir eine datenschutzrechtliche Auskunft präzise und vollständig? Wie sorgen wir dafür, dass eingehende Informationen zuverlässig in einen Prozess gelangen? Erst wenn die Frage klar ist, lässt sich bestimmen, welche Daten erforderlich sind, welche Qualität sie haben müssen, wer sie verantwortet und welche technische Architektur passt. Dann wird KI vom Buzzword zum Werkzeug für ein Unternehmensziel. Das ist weniger spektakulär als die nächste Modellankündigung. Es ist aber die Arbeit, aus der ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Denn das künftige KI-System eines Unternehmens wird nicht nur daran gemessen werden, wie gut es spricht. Sondern daran, ob es das Richtige weiß, ob es dieses Wissen sicher verwendet und ob die Organisation ihm zu Recht vertraut. Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner. Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf. Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen. Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen. Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von: * Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes * Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf * Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen * Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate * Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern * einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidet Wichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award. Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis. Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in De

    Vom taktischen KI-Ansatz zur zukunftsfähige KI-Architekturen (#1300)
  3. 6d ago

    TWO MINDS - ONE ESSAY | Die Hacker bekommen KI. Und wir? (#1299)

    Zwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge die zentrale Frage, wie Unternehmen und öffentliche Institutionen auf die Industrialisierung von Cyberangriffen reagieren müssen. Ausgangspunkt ist ein Ransomware-Szenario mit Datenabfluss, Betriebsunterbrechung und langfristigen Folgen für Betroffene. Im Mittelpunkt stehen KI-gestützte Angriffsketten, die Grenzen klassischer Prävention und die Frage, welche Sicherheitsentscheidungen Organisationen in Minuten statt in Tagen treffen können müssen. Die Folge argumentiert für mehr Resilienz, unveränderliche Backups und klar vorab definierte Verantwortlichkeiten, ohne die Risiken einer unkontrollierten Vollautomatisierung auszublenden. * 00:00 Die neue Realität der Cyberangriffe * 01:13 Warum KI Angriffe industrialisiert * 02:21 Prävention reicht nicht mehr aus * 03:26 KI als Scheinwerfer im Sicherheitsrauschen * 04:46 Die gefährlichste Latenz ist organisatorisch * 06:03 Angriffsketten erkennen, bevor sie eskalieren * 07:04 Automatisierung und das Risiko von Fehlalarmen * 09:25 Wer darf im Ernstfall die Notbremse ziehen? * 11:40 Resilienz statt architektonischer Hysterie * 12:39 Notfallmanagement wird zur Chefsache * 13:57 NIS-2 und die Pflicht zur Transparenz * 15:18 Wiederanlaufzeit statt Illusion der Festung * 16:16 Resilienz schützt nicht automatisch die Betroffenen * 18:34 KI-Verteidigung, Abschreckung und staatliche Akteure * 20:55 Fazit: Geschwindigkeit, Verantwortung und Verwundbarkeit Hier geht’s zum Essay von Norman Müller: Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner. Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf. Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen. Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen. Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von: * Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes * Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf * Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen * Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate * Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern * einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidet Wichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award. Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis. Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können. Dein Unternehmen gehört dazu? Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support. Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen. Zur Plattform: https://www.venture-ai-germany.space Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

    TWO MINDS - ONE ESSAY | Die Hacker bekommen KI. Und wir? (#1299)
  4. Sep 8

    Die KI-Zukunft gehört nicht den Lautesten, sondern den Handelnden (#1298)

    Norman Müller gibt in dieser Solo-Folge einen persönlichen Einblick in die aktuellen Projekte des Bundesverbandes für KI-Transformation. Es geht um den Anspruch, KI nicht nur zu diskutieren, sondern konkrete Umsetzung zu ermöglichen. Norman spricht über das Execution Partner Programm, den Venture AI Excellence Award, neue Weiterbildungsangebote, regionale AI Cluster und den geplanten Startup Accelerator. * 00:00 Die neue Solo-Folge und der Content Hub auf Substack * 01:20 Warum es den Bundesverband für KI-Transformation gibt * 03:15 Von politischen Debatten zu konkreter Umsetzung * 04:35 Geschwindigkeit als Prinzip: Menschen und KI-Agenten * 05:45 Das Execution Partner Programm * 08:10 Warum Qualität und Nachweise entscheidend sind * 10:15 Der Venture AI Excellence Award als Qualifizierung * 11:45 Academy, Weiterbildung und KI-Kompetenz * 13:40 Neue Benefits und Kooperationen für Mitglieder * 14:45 AI Cluster für regionale Begegnung und Zusammenarbeit * 16:35 Der Startup Accelerator des Bundesverbandes * 18:20 Ausblick auf kommende Projekte und Podcast-Folgen * 19:25 Verabschiedung und Einladung zum Abonnieren Shownotes * Norman Müller bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/muellernorman * Abonniere den Bundesverband für KI-Transformation e.V. bei Substack: https://www.ventureaistack.com Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren! KI muss ins Handeln kommen In Deutschland wird viel über künstliche Intelligenz gesprochen. Auf Konferenzen, in politischen Gremien, in Unternehmen und in den sozialen Netzwerken. Doch zwischen der großen Debatte und der konkreten Umsetzung klafft weiterhin eine Lücke. Genau dort will der Bundesverband für KI-Transformation ansetzen. In einer neuen Solo-Folge des Venture AI Podcasts gibt Norman Müller einen Einblick in die aktuellen Vorhaben des Verbandes. Es geht um die Frage, wie aus Interesse, Expertise und guten Absichten konkrete Projekte werden. Und um den Anspruch, eine Organisation zu bauen, die nicht nur über Transformation spricht, sondern sie organisiert. Nicht noch eine Debatte, sondern ein Ort für Umsetzung Verbände haben in Deutschland traditionell eine wichtige Funktion. Sie bündeln Interessen, vertreten Positionen und bringen Themen in politische Debatten ein. Auch das ist notwendig. Gerade bei einem so grundlegenden Thema wie künstlicher Intelligenz braucht es Orte, an denen gesellschaftliche und politische Fragen diskutiert werden. Der Bundesverband für KI-Transformation versteht sich jedoch als Ergänzung zu dieser klassischen Verbandslogik. Sein Anspruch ist es, mit Mitgliedern an konkreten Projekten, Initiativen und Maßnahmen zu arbeiten. KI soll nicht in endlosen Abstimmungsprozessen stecken bleiben. Sie soll dort ankommen, wo sie Wirkung entfalten kann: in Unternehmen, in Organisationen und in der Gesellschaft. Dafür braucht es aus Sicht von Norman Müller vor allem Geschwindigkeit. Der Verband arbeitet remote first und versteht sich als hybride Organisation, in der Menschen und KI-Agenten selbstverständlich zusammenarbeiten. Die zentrale Idee dahinter ist einfach: Die Energie am Anfang eines Projekts darf nicht verloren gehen. Wer eine gute Idee hat, sollte nicht monatelang auf den ersten Workshop warten müssen. Orientierung in einem Markt voller KI-Experten Der Markt für künstliche Intelligenz wächst schnell. Gleichzeitig wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, zwischen belastbarer Expertise, guten Lösungen und bloßer Selbstdarstellung zu unterscheiden. Auf LinkedIn scheint inzwischen fast jeder zum KI-Experten geworden zu sein. Für mittelständische Unternehmen ist das ein echtes Entscheidungsproblem. Das Execution Partner Programm des Bundesverbandes soll hier Orientierung schaffen. Unternehmen, die professionelle KI-Dienstleistungen und Lösungen anbieten, können Teil eines kuratierten Partnernetzwerks werden. Voraussetzung ist ein Qualifizierungsprozess, der über den Venture AI Excellence Award läuft. Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen Wettbewerb, bei dem ein Unternehmen gegen andere antreten muss. Der Award soll vielmehr sichtbar machen, welche Unternehmen und Teams ihre Kompetenz nachweisen können. Bewertet werden unter anderem die Qualität der Lösungen, die fachliche Substanz sowie Fragen zu Datenschutz, Compliance und ethischen Standards. Das ist ein aufwendigerer Weg als eine bloße Empfehlung aus dem Netzwerk. Genau darin liegt jedoch der Anspruch des Programms. Wenn ein mittelständisches Unternehmen in ein KI-Projekt investiert, geht es häufig um erhebliche Summen und langfristige Entscheidungen. Empfehlungen müssen deshalb auf mehr beruhen als auf einer überzeugenden Präsentation. Im Execution Partner Programm können daraus auch gemeinsame Projekte und Konsortien entstehen. Der Verband bringt Unternehmen zusammen, entwickelt eigene Vorhaben und unterstützt Mitglieder dabei, passende Kompetenzen zu bündeln. Ein Beispiel ist das Venture X Projekt, ein KI-Betriebssystem für den Mittelstand, das vom Verband kuratiert und von Unternehmen aus seinem Netzwerk umgesetzt wird. Weiterbildung, regionale Netzwerke und neue Allianzen Transformation scheitert selten nur an fehlender Technologie. Häufig fehlen Wissen, Orientierung und ein gemeinsames Verständnis davon, was sich in einer Organisation verändern muss. Deshalb baut der Bundesverband parallel sein Academy-Angebot aus. Gemeinsam mit Education-Partnern entstehen Weiterbildungen zu Themen wie KI-Beirat, KI-Beauftragte und AI Transformation Management. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche Technologie eingesetzt werden kann. Es geht auch um Change, Psychologie und die Fähigkeit, Mitarbeitende auf dem Weg in eine KI-geprägte Arbeitswelt mitzunehmen. Ein weiterer Baustein sind die AI Cluster. Der Bundesverband arbeitet auf seiner überregionalen Ebene remote first. Gleichzeitig brauchen Menschen reale Begegnungen, Vertrauen und regionale Zusammenarbeit. Die Cluster sollen deshalb Räume schaffen, in denen Mitglieder eigene Netzwerke aufbauen, bestehende Initiativen integrieren und gemeinsam an Projekten arbeiten können. Wichtig ist dabei die dezentrale Idee. Die Cluster werden nicht zentral vom Verband gesteuert. Sie entstehen aus dem Engagement der Mitglieder vor Ort. Das erste neue Cluster wurde in Niederbayern angekündigt. Weitere regionale und thematische Netzwerke sollen folgen. Der nächste Schritt: Startups mit dem Mittelstand verbinden Auch Startups spielen in der Strategie des Verbandes eine zentrale Rolle. Deutschland braucht neue Lösungen, wenn die Transformation nicht bei Pilotprojekten stehen bleiben soll. Gleichzeitig benötigen viele Startups Zugang zu etablierten Unternehmen, belastbaren Kontakten und konkreten Anwendungsfällen. Der geplante Startup Accelerator soll genau an dieser Schnittstelle arbeiten. Der Bundesverband will interessante Startups aktiv identifizieren, ihre Lösungen prüfen und sie mit Unternehmen aus seinem Netzwerk zusammenbringen. Der Verband kann dabei als Türöffner wirken, aber auch bei der Entwicklung gemeinsamer Projekte unterstützen. Damit entsteht ein Ökosystem mit mehreren Ebenen: kuratierte Anbieter im Execution Partner Programm, Weiterbildung für die Menschen in den Organisationen, regionale Cluster für persönliche Zusammenarbeit und Startups mit neuen technologischen Ansätzen. Die Solo-Folge ist damit vor allem ein Lagebericht. Sie zeigt, wie aus einem Verband eine operative Plattform werden soll. Nicht jede Idee ist bereits abgeschlossen, manches befindet sich noch im Aufbau. Genau das macht den Einblick interessant. Transformation beginnt nicht erst dann, wenn alle Strukturen fertig sind. Sie beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Verbindungen herstellen und ins Handeln kommen. Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren! Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner. Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf. Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen. Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen. Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von: * Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes * Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf * Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen * Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate * Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern * einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidet Wichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award. Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis. Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können. Dein Unternehmen gehört dazu? Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für de

    Die KI-Zukunft gehört nicht den Lautesten, sondern den Handelnden (#1298)
  5. Sep 3

    Die unbequeme Wahrheit über KI im Mittelstand (#1297)

    Dr. Dieter Steiner und Martin Ulbricht sprechen mit Norman Müller darüber, warum viele KI-Projekte im Mittelstand nicht an der Technologie scheitern, sondern an fehlender Datenbasis, schlechten Prozessen und mangelnder Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen aus Pilotprojekten echte Wertschöpfung machen und warum digitale Souveränität dabei mehr ist als ein technisches Schlagwort. Die Folge zeigt, weshalb KI-Transformation Führung, Vertrauen, Partnerschaften und eine klare Architektur braucht. * 00:00 Warum KI im Mittelstand an der Realität scheitert * 01:35 Dieter Steiner und Martin Ulbricht stellen sich vor * 04:54 KI als kollaborative Intelligenz * 06:10 Datenchaos, Papierprozesse und überforderte Unternehmen * 12:40 Warum Agentic AI ohne Fundament nicht trägt * 16:57 Machtfragen, Entscheidungsebene und blockierte Transformation * 22:35 Welche KI-Kompetenz Unternehmen wirklich brauchen * 29:03 Autonome Agenten und die Frage der Nachvollziehbarkeit * 34:00 Warum spätes Handeln immer teurer wird * 36:07 Use Cases, Datenschutz und ganzheitliche Einführung * 40:40 Wenn IT-Abteilungen Innovation ausbremsen * 50:43 Partnernetzwerke, Softwarezukunft und Venture X * 01:18:23 Lernen, Vertrauen und der Blick auf die nächste Generation Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren! Shownotes Dr. Dieter Steiner * LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/dr-dieter-steiner/ * u-know GmbH / U-KNOW.AI https://www.u-know.ai Martin Peter Ulbricht * LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-ulbricht/ * QLERO https://www.qlero.de * mAikit https://www.mAikit.ai Warum KI im Mittelstand an der Realität scheitert Daten, Prozesse, Vertrauen: Die eigentlichen Baustellen Der Mittelstand hat kein Problem mit künstlicher Intelligenz. Er hat ein Problem mit sich selbst. Das klingt hart, ist aber vermutlich die ehrlichste Zusammenfassung dieser Folge des Venture AI Podcast. Denn wer heute über KI im Mittelstand spricht, redet meistens über Tools, Modelle, Automatisierung und Effizienz. Über Chatbots, Agenten, Copilot, Prompts und die nächste Software, die angeblich alles einfacher macht. Nur bleibt die entscheidende Frage oft liegen: Warum kommen so viele KI-Projekte trotzdem nicht aus der Pilotphase heraus? Mit Dr. Dieter Steiner von U-KNOW.AI und Martin Peter Ulbricht von QLERO geht es deshalb nicht um die nächste glänzende Oberfläche. Es geht um das, was darunterliegt. Um Daten, Prozesse, Verantwortung, Machtfragen, Souveränität und Vertrauen. Um die unbequeme Wahrheit, dass künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen nicht an zu wenig Technologie scheitert, sondern an zu wenig Fundament. Das Fundament fehlt Dieter Steiner bringt in dieser Folge die Perspektive eines Unternehmers ein, der über Jahrzehnte IT, Security, Enterprise File Sharing und Plattformarchitektur gesehen hat. Sein Blick auf den Mittelstand ist deshalb unromantisch. In vielen Unternehmen fliegt noch Papier herum. Daten wandern von analog zu digital und wieder zurück. Dokumente liegen im Fileserver, in Teams, im E-Mail-Postfach, in Fachsystemen, in Wikis, in Excel-Tapeten und in persönlichen Ablagen. Irgendwo ist alles da. Aber nichts ist wirklich anschlussfähig. Dann kommt KI. Und plötzlich soll ein System Wertschöpfung erzeugen, obwohl niemand sauber sagen kann, wo das Wissen liegt, welche Daten zuverlässig sind, welche Prozesse tatsächlich gelebt werden und wer am Ende Verantwortung trägt. Das ist der eigentliche Bruch. KI verstärkt nicht nur Kompetenz. Sie verstärkt auch Unordnung. Genau hier liegt der Denkfehler vieler KI-Debatten. Der Mittelstand fragt zu oft: Welches Tool brauchen wir? Die bessere Frage wäre: Welche Wahrheit über unsere Organisation zeigt uns dieses Tool? Wenn ein schlechter Prozess digitalisiert wird, bleibt er ein schlechter Prozess. Wenn ein Unternehmen seine Daten nicht versteht, wird ein Sprachmodell daraus keine belastbare Entscheidungsgrundlage bauen. Wenn Abteilungen ihre Abläufe nie sauber beschrieben haben, entsteht durch Automatisierung nicht automatisch Klarheit. Es entsteht Geschwindigkeit. Und Geschwindigkeit ist gefährlich, wenn sie auf falscher Richtung beruht. Martin Ulbricht setzt in der Folge einen wichtigen Kontrapunkt zur üblichen KI-Euphorie. Er beschreibt Effizienz nicht als Magie, sondern als bessere Informationsverarbeitung. Unternehmen müssen Informationen aufnehmen, analysieren, bewerten und daraus Entscheidungen ableiten. KI kann diesen Weg massiv verkürzen. Aber die Entscheidung bleibt eine Führungsaufgabe. Und genau deshalb reicht es nicht, Systeme einzuführen. Man muss nachvollziehen können, auf welcher Datenbasis sie zu Ergebnissen kommen. Souveränität ist Führungsarbeit Das ist der Punkt, an dem digitale Souveränität konkret wird. Sie ist kein politisches Schlagwort für Sonntagsreden. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen versteht, wo seine Daten liegen, wie sie verarbeitet werden, wer Zugriff hat, welche Modelle eingebunden sind und ob Ergebnisse überprüfbar bleiben. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, hat kein KI-System. Er hat eine Blackbox mit Budget. Besonders stark wird das Gespräch dort, wo es um Macht geht. Denn KI-Transformation ist nicht nur ein technisches Projekt. Sie greift in Zuständigkeiten ein. Sie verändert Status. Sie bedroht Gewohnheiten. In manchen Unternehmen gibt es Menschen, die von unübersichtlichen Prozessen profitieren, weil sie als Einzige wissen, wie das alte System funktioniert. In anderen Unternehmen blockieren Fachabteilungen aus Vorsicht, Überlastung oder Kontrollverlust. Und manchmal beruhigt sich die Geschäftsleitung schon damit, dass irgendwo Copilot ausgerollt wurde. Das ist gefährlich. Denn eine KI-Lizenz ersetzt keine Strategie. Ein Pilotprojekt ersetzt keine Architektur. Und ein Tool ersetzt keine Führung. Vom Use Case zur Organisation Dieter Steiner beschreibt deshalb einen anderen Zugang. Bevor über Lösungen gesprochen wird, müssen Unternehmen drei Schritte zurückgehen. Wie steht die Geschäftsleitung dazu? Welche Fachbereiche sind beteiligt? Was ist mit Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsrat und Regulierung? Welche Use Cases kosten wirklich Zeit oder Geld? Wo entstehen Monat für Monat manuelle Aufwände, die niemand mehr rechtfertigen kann? Erst dann wird KI praktisch. Nicht als Theaterstück für Innovationsfolien, sondern als operative Entlastung. In der Folge fällt das Beispiel von Zertifizierungen und Audits. ISO 27001, ISO 9001, Dokumentationspflichten, interne Nachweise, Rezertifizierungen. Viele Unternehmen kämpfen dort mit gewachsenen Ablagen, manuellen Prüfungen und Systemen, die nicht miteinander sprechen. Wenn diese Wissensbasis sauber strukturiert wird, können Berichte, Vorbereitungen und Dokumentationen plötzlich drastisch effizienter werden. Nicht weil KI alles weiß. Sondern weil das Unternehmen endlich weiß, was es selbst weiß. Das ist der eigentliche Charme dieser Folge: Sie entzaubert KI nicht, sie erdet sie. Sie macht klar, dass die Zukunft nicht darin liegt, Mitarbeitende mit Prompt-Schulungen zu überfordern. Ulbricht nennt Prompting eine Übergangstechnologie. Langfristig werde nicht der Mensch lernen müssen, wie er mit Maschinen spricht. Maschinen werden besser verstehen müssen, was Menschen wollen. Entscheidend wird dann nicht mehr die perfekte Eingabe, sondern die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Auch die Softwareentwicklung wird dadurch neu sortiert. Norman Müller formuliert in der Folge eine radikale Nutzerperspektive: Er will nicht mehr zwischen Oberflächen wechseln, Schnittstellen verstehen oder Software bedienen müssen. Er will ein Ergebnis. Eine aktualisierte Website. Eine erledigte Buchhaltung. Einen abgeschlossenen Prozess. Wie das System dorthin kommt, interessiert den Nutzer immer weniger. Steiner und Ulbricht widersprechen dem nicht. Aber sie verschieben den Fokus. Ja, Oberflächen werden verschwinden oder zusammenwachsen. Ja, Agenten werden Aufgaben übernehmen. Ja, Sprache und Ergebnisorientierung werden wichtiger. Aber im Unternehmenskontext braucht diese neue Freiheit harte Architektur. Authentisierung, Berechtigungen, Dokumentation, Sicherheit, Datenqualität, Testbarkeit. Je autonomer Systeme handeln, desto wichtiger wird die Struktur dahinter. Venture X als Gegenmodell Damit wird auch klar, warum Partnerschaften in dieser neuen Arbeitswelt nicht Beiwerk sind, sondern Infrastruktur. QLERO, mAikit, U-KNOW.AI und Venture X stehen in dieser Folge als Beispiel für einen Ansatz, der nicht alles neu erfinden will. Wissen strukturieren, Nutzung vereinfachen, Berechtigungen durchtragen, Schnittstellen sinnvoll zusammenführen, den Einstieg für Unternehmen bezahlbar und skalierbar machen. Das ist weniger spektakulär als die nächste KI-Demo. Aber es ist genau das, was entscheidet, ob aus KI ein produktives Betriebssystem für den Mittelstand werden kann. Der vielleicht wichtigste Satz der Folge steht unausgesprochen über allem: Wer später anfängt, spart kein Geld. Er vergrößert den Rückstand. Denn die Entwicklung wird nicht langsamer. Die Anforderungen steigen. Die Kosten verschieben sich. Die Systeme werden komplexer. Die Konkurrenz lernt schneller. Wer heute noch wartet, bis KI einfacher, billiger oder risikofreier wird, wartet möglicherweise auf eine Welt, die es nicht geben wird. Die gute Nachricht ist: Niemand muss sein Unternehmen in zwei Wochen revolutionieren. Aber jedes Unternehmen muss anfangen, ehrlich hinzusehen. Wo liegen unsere Daten? Welche Prozesse sind wirklich wertschöpfend? Welche Abteilungen müssen beteiligt werden? Wo brauchen wir externe Perspektive? Wo schützt uns unsere eigene IT, und wo blockiert sie Veränderung? Welche Entscheidungen wollen wir künftig schneller und besser treffen? Am Ende führt diese Podcast-Folge weg vom Hype und zurück zum Kern von Unternehmertum. KI ist kein Ersatz für Führung. Sie is

    Die unbequeme Wahrheit über KI im Mittelstand (#1297)
  6. Sep 1

    Wie KI Unternehmen bis 2035 verändert

    Sven Gábor Jánszky spricht mit Norman Müller über die Frage, wie Unternehmen im Jahr 2035 funktionieren könnten und welche Rolle künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue Formen von Arbeit dabei spielen. Im Zentrum steht die These, dass Wertschöpfung künftig weniger durch klassische Lohnarbeit und stärker durch Technologie, Kapital und intelligente Systeme entsteht. Die Folge fragt, was Unternehmen, Schulen, Politik und Gesellschaft heute tun müssen, um nicht nur auf KI zu reagieren, sondern Zukunft aktiv zu gestalten. * 00:00 Warum Unternehmen 2035 anders funktionieren könnten * 01:19 Der technologische Kipppunkt der nächsten zehn Jahre * 04:39 Welche Rolle Deutschland und Europa noch spielen können * 09:21 Sichere KI als europäische Chance * 13:38 Superintelligenz, Geschwindigkeit und menschliches Verstehen * 17:34 Warum KI uns nicht ersetzen, sondern Gesellschaft verändern wird * 21:24 Menschlichkeit als Zukunftsfähigkeit * 26:31 Von KI-Tools zu Agent-Teams in Unternehmensprozessen * 30:24 Human in the Loop und autonome KI-Prozesse * 31:09 Brain-Computer-Interfaces und die nächste Mensch-Maschine-Verbindung * 39:10 KI-Kompetenz als neue Grundbildung * 46:18 Warum wir ein Schulfach Zukunft brauchen * 49:22 Haltung, Neugier und Veränderungsbereitschaft * 57:45 Warum Zukunft nicht aus Vergangenheit entsteht Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren! Shownotes * Buch „2035: Die Zukunft beginnt heute“: https://2035.2bahead.com/ * Sven Gábor Jánszky: https://janszky.de/ * 2b AHEAD ThinkTank: https://2bahead.com/ * LinkedIn-Profil von Sven Gábor Jánszky: https://de.linkedin.com/in/svengaborjanszky * LIVE Webinar „KI für den Mittelstand“: https://gpt.2bahead.com/webinar/ * LIVE Webinar „Wie komme ich zu einem zukunftssicheren Zukunftsbild“: https://webinar.2bahead.com/trendmanagement * 2b AHEAD Kontakt: kontakt@2bahead.com Sven Gábor Jánszky über Arbeit, Führung und Zukunft Es gibt Gespräche über künstliche Intelligenz, die sich an der nächsten Modellversion festbeißen. GPT 5.5, 5.6, 5.7, Benchmark rauf, Benchmark runter. Und dann gibt es Gespräche, die eine Ebene höher ansetzen. Nicht: Was kann das neue Tool? Sondern: Was bleibt vom Unternehmen, wenn die eigentliche Wertschöpfung nicht mehr aus menschlicher Lohnarbeit entsteht? Genau darum geht es in dieser Folge des Venture AI Podcast mit Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher, Chairman und Geschäftsführer von 2b AHEAD. Anlass ist sein neues Buch „2035. Die Zukunft beginnt heute“. Der Titel ist kein dekorativer Ausblick. Er ist eine Frist. Neun Jahre sind im Maßstab von Technologieentwicklung keine lange Zeit mehr. Der Kipppunkt 2035 Jánszkys zentrale These ist radikal, aber nicht dystopisch: Um 2035 herum könnte ein Kipppunkt erreicht sein, an dem künstliche Intelligenz, Robotik, synthetische Biologie und neue Energieformen so leistungsfähig werden, dass viele Formen menschlicher Lohnarbeit ökonomisch nicht mehr der zentrale Motor von Wertschöpfung sind. KI mit Händen, also Roboter, Agentensysteme und automatisierte Prozesse, werden in vielen Bereichen schneller, günstiger und besser sein als Menschen. Das klingt zunächst nach Kontrollverlust. Nach Jobverlust. Nach sozialem Absturz. Jánszky dreht die Perspektive. Wenn die globale Wertschöpfung tatsächlich so stark steigt, wie es einige Akteure aus dem Silicon Valley prognostizieren, dann geht es nicht nur um Verdrängung. Dann geht es um Verteilung, politische Anschlussfähigkeit und die Frage, wer an diesem Produktivitätsschub teilnimmt. Für Deutschland und Europa ist das die unbequeme Stelle des Gesprächs. Wir haben keine dominierenden Hyperscaler. Wir haben kein führendes eigenes LLM auf Weltniveau. Viele Grundlagen wurden hier entwickelt, aber selten hier skaliert. Jánszky sagt es ohne Schonung: Wenn Deutschland so weitermacht, wird es nur eine kleine Rolle spielen. Gleichzeitig sieht er eine Chance. Deutschland sei weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt und bei der Anwendung von KI stark. Die Frage ist also nicht nur, ob wir die Basistechnologie besitzen. Die Frage ist, ob wir sie schnell genug in produktive Anwendung bringen. Norman Müller bringt im Gespräch einen europäischen Hoffnungsanker ein: sichere KI. Könnte Europa der Ort werden, an dem leistungsfähige, vertrauenswürdige, datensichere KI entsteht? Jánszky hält das für möglich, aber nur unter einer Bedingung. Sicherheit allein reicht nicht. Eine sichere KI muss vergleichbar leistungsfähig sein wie die unsichere Alternative. Wenn sie deutlich schwächer ist, werden Unternehmen trotzdem die stärkere Lösung wählen. Nicht aus Bosheit, sondern weil Wettbewerb am Ende ökonomisch entschieden wird. Vom KI-Tool zum Agententeam Der härteste Teil des Gesprächs beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug verstanden wird, sondern als Organisationsprinzip. Jánszky beschreibt eine Entwicklung in Stufen. Erst entdecken Unternehmen einzelne Tools. Dann setzen sie KI auf Prozessschritte. Danach entstehen Agententeams, die ganze Prozessketten übernehmen. In der nächsten Stufe werden nicht mehr nur alte Menschenprozesse automatisiert. Die Prozesse selbst werden so umgebaut, dass KI-Agenten sie besser ausführen können. Dann verändert sich Führung. Der Mitarbeiter wird nicht verschwinden, aber seine Rolle verschiebt sich. Er wird zunächst Teamleiter von KI-Agenten, Qualitätskontrolleur, Trainer, Orchestrator. Er macht weniger selbst und verantwortet mehr Systemleistung. Doch auch diese Zwischenstufe ist nicht endgültig. Jánszky hält es für wahrscheinlich, dass viele Kontrollaufgaben irgendwann ebenfalls besser von KI erledigt werden. Dann verschwindet der Mensch aus bestimmten Unternehmensprozessen nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil er dort nicht mehr gebraucht wird. Das ist die eigentliche Provokation der Folge: Der Mensch verliert nicht seinen Wert. Aber der Wert verlagert sich. Nicht Zahlen schneller schieben. Nicht Kästchen schneller ausfüllen. Nicht gegen Maschinen antreten. Menschlichkeit wird dort wichtiger, wo Empathie, Energie, Motivation, Vertrauen, Bildung, Begleitung und Verantwortung zählen. Jánszky nennt das Empathieberufe. Und er glaubt, dass diese Berufe wertvoller, besser bezahlt und gesellschaftlich relevanter werden könnten. Bildung als Überlebensfrage Damit ist die Folge auch ein Gespräch über Bildung. Für Jánszky ist der Umgang mit KI eine Grundkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wer in zehn oder fünfzehn Jahren keine KI-Kompetenz hat, wird an der Gesellschaft nur eingeschränkt teilnehmen können. China, die USA und Dubai beginnen bereits sehr früh mit KI-Bildung. Deutschland diskutiert währenddessen über Handyverbote an Schulen. Das ist mehr als ein pädagogisches Versäumnis. Es ist ein Zukunftsproblem. Wenn Unternehmen ihre Leute nicht befähigen, Schulen KI meiden und Politik nur reagiert, entsteht eine Generation von KI-Analphabeten. Viele Kinder werden sich die Kompetenz privat aneignen. Manche mit Unterstützung ihrer Eltern. Manche allein, ungeführt und zufällig. Das ist kein Bildungssystem. Das ist ein Lotteriespiel. Besonders stark wird das Gespräch, als Jánszky das Schulfach Zukunft fordert. Gemeint ist keine Utopiestunde, sondern eine Methode: Umfeld der Zukunft analysieren, eigenes Idealbild definieren, von dort rückwärts planen. Backcasting. Was in Unternehmen strategische Arbeit ist, könnte Kindern helfen, Zukunft nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern als gestaltbaren Raum. Am Ende landet die Folge bei Haltung. Warum verändern sich manche Menschen freiwillig, während andere erst handeln, wenn es nicht mehr anders geht? Jánszky verweist auf die Sensation-Seeker-Theorie: Ein kleiner Teil der Menschen sucht Veränderung aus sich heraus. Die Mehrheit bevorzugt Stabilität und passt sich erst unter Druck an. Für Unternehmen ist das eine harte Diagnose. Wer heute KI ignoriert, verliert nicht irgendwann Anschluss. Er verliert ihn bereits. Normans Fußballbild trifft deshalb den Punkt: Deutschland liegt in der 90. Minute zurück und versucht jetzt, noch schnell den Ausgleich zu erzwingen. Man kann das dramatisch finden. Oder man kann endlich wechseln, laufen und schießen. Die wichtigste Frage der Folge steht am Ende: Vertraust du deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit mehr oder den Möglichkeiten der Zukunft? Wer heutige Entscheidungen nur auf alte Erfahrungen baut, trifft Vergangenheitsentscheidungen. Wer sie auf belastbare Zukunftsprognosen stützt, trifft Zukunftsentscheidungen. Vielleicht ist genau das die Aufgabe für Unternehmen bis 2035: nicht auf die nächste KI-Welle warten, sondern vor die Welle kommen. Nicht KI auf alte Strukturen schrauben, sondern Organisationen neu denken. Nicht den Menschen gegen die Maschine stellen, sondern klären, wo der Mensch künftig wirklich gebraucht wird. Die Zukunft beginnt nicht 2035. Sie beginnt mit der Entscheidung, die man heute nicht mehr auf gestern gründet. Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner. Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf. Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen. Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen. Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von: * Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes * Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf * Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen * Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Forma

    Wie KI Unternehmen bis 2035 verändert
  7. Aug 27

    Warum KI ohne saubere Akten nicht funktioniert (#1296)

    Gregor Lietz spricht mit Norman Müller darüber, warum die Akte durch KI plötzlich wieder zu einem strategischen Thema wird. Im Zentrum steht die Frage, ob KI-Agenten Organisationen wirklich souveräner machen oder nur die Unordnung automatisieren, die vorher nie gelöst wurde. Es geht um Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, digitale Souveränität, demografischen Wandel und die Frage, wie Unternehmen ihr vorhandenes Wissen endlich nutzbar machen. Gregor zeigt, warum KI nicht nur beim Ablegen hilft, sondern zur Grundlage besserer Entscheidungen und wissensbasierter Prozesse werden kann. * 00:00 Warum die Akte durch KI wieder relevant wird * 01:01 Vom Ablageproblem zum neuen Dokumentenmanagement * 05:40 Autonomes Ablegen statt besserer Chatbot * 07:52 Wissen als Machtzentrum in Organisationen * 11:03 Digitale Souveränität und geschützte Unternehmensdaten * 14:14 Warum klassische Systeme das Wissensproblem nicht lösen * 17:57 Von Dokumenten zu wissensbasierter Prozesssteuerung * 20:29 Warum KI Ordnung nicht ersetzt, sondern ermöglicht * 24:03 Demografischer Wandel und der drohende Wissensverlust * 29:45 Warum KI für Menschen arbeiten muss * 36:23 Der konkrete Nutzen für CEOs * 43:19 Haftung, Human in the Loop und Verantwortung * 52:48 Gregors Antwort auf die Schlussfrage Es gibt Begriffe, die klingen nach Kellerregal, Behörde und Faxgerät. Die Akte gehört dazu. Sie riecht nach Verwaltung, nicht nach Zukunft. Nach Vorgang, nicht nach Transformation. Und doch führt ein ernsthaftes Gespräch über künstliche Intelligenz in Organisationen genau dorthin zurück. Nicht zur Akte als Papierstapel. Sondern zur Akte als Struktur. Als Gedächtnis. Als Ort, an dem Entscheidungen, Verträge, Vorgänge, Mails, Fachwissen und Verantwortung zusammenlaufen. Wer über KI-Agenten spricht, ohne über Akten, Dokumente und Wissensbestände zu sprechen, spricht oft über Automatisierung ohne Fundament. Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Sein Ausgangspunkt für Agile Office war erstaunlich unspektakulär: zu viele Dokumente, zu viel tägliche Ablage, zu wenig brauchbare Werkzeuge. Die Aufgabe klang klein. Ein System sollte helfen, Dokumente richtig abzulegen und später wiederzufinden. Doch aus dieser Alltagsfrage wurde eine strategische Frage: Was muss eine Organisation wissen, damit KI sinnvoll in ihr arbeiten kann? Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren! Ablage ist noch kein Wissen Der Unterschied ist entscheidend. Viele Unternehmen setzen KI noch wie einen besseren Assistenten ein. Der Mensch sagt, wohin ein Dokument gehört. Das System nimmt ein paar Klicks ab. Das ist bequem, aber keine Transformation. Der eigentliche Sprung beginnt dort, wo ein System selbst versteht, was ein Dokument ist, in welchen Zusammenhang es gehört und welches Wissen daraus für die Organisation entsteht. Lietz spricht deshalb von autonomer Ablage, autonomem Finden und selbstständigem Arbeiten. Nicht als Showeffekt, sondern als Antwort auf ein sehr reales Problem: Organisationen wissen oft nicht, was sie wissen. Der alte Siemens-Satz fällt im Gespräch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß. Er trifft bis heute nicht nur Konzerne, sondern Mittelständler, Verwaltungen, Verbände und gewachsene Institutionen. Das Wissen liegt nicht an einem Ort. Es liegt in Postfächern, DMS-Systemen, ERP-Systemen, Fachverfahren, Laufwerken, Archiven, Tickets, Angeboten, Verträgen und Protokollen. Jeder Bereich hat seine eigenen Töpfe. Jeder Bereich hat seine eigene Suchlogik. Und oft gibt es Personen, deren Macht genau darin liegt, dass nur sie wissen, wo etwas liegt. KI verändert diese Machtstruktur. Nicht automatisch zum Guten, aber grundsätzlich. Wenn ein intelligentes System verteilte Dokumente erschließen, verbinden und befragbar machen kann, wird Wissen weniger abhängig von einzelnen Personen. Das ist kein kleines Effizienzthema. Es berührt Führung, Verantwortung und Souveränität. Demografie macht Wissensmanagement dringend Besonders stark wird das Gespräch dort, wo es um den demografischen Wandel geht. Viele Organisationen verlieren in den nächsten Jahren erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen verschwindet nicht nur Arbeitszeit. Es verschwindet implizites Wissen, das nie sauber dokumentiert wurde. In Verwaltungen und Unternehmen ist das kein Zukunftsproblem, sondern ein laufender Prozess. KI kann hier helfen, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss mit dem richtigen Wissen versorgt werden. Agenten, die Prozesse unterstützen, Angebote vorbereiten, Qualitätssicherung beschleunigen oder Vorgänge einschätzen sollen, brauchen Kontext. Lietz beschreibt Agile Office deshalb auch als eine Art Onboarding-Maschine für KI-Agenten. Neue digitale Mitarbeiter müssen befähigt werden, bevor sie sinnvoll arbeiten können. Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung. KI-Agenten werden nicht einfach angeschaltet. Sie werden eingebunden. Sie brauchen Rollen, Regeln, Zugriff, Grenzen und Wissen. Genau hier trennt sich echte KI-Transformation von Spielerei. Wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen, verschwindet nicht nur Arbeitskraft. Es verschwindet Kontext. Es verschwinden Entscheidungslogiken. Es verschwinden informelle Abkürzungen, die nie dokumentiert wurden. Der Mensch bleibt der Maßstab Gleichzeitig warnt Lietz vor einer KI-Euphorie, die sich von menschlichen Zielen löst. Nicht alles, was glänzt, ist nützlich. Nicht jeder Agent braucht den nächsten Agenten, der ihm Arbeit liefert. Der Empfänger der KI-Arbeit muss der Mensch bleiben. Sonst entsteht eine absurde Ökonomie aus Systemen, die Angebote schreiben, lesen, ausführen und bewerten, ohne dass klar bleibt, welchem menschlichen Zweck das dient. Die Haftungsfrage zeigt, wie wichtig diese Grenze ist. Wenn ein KI-Agent Dokumente falsch einordnet oder eine Entscheidung auf unvollständiger Aktenlage vorbereitet, wer trägt Verantwortung? Lietz verweist auf Kennzeichnungspflichten und den EU AI Act, bleibt aber pragmatisch: Der Mensch muss in der Verantwortung bleiben. KI soll vorbereiten, beschleunigen und verbessern. Sie soll nicht heimlich die Entscheidung übernehmen. Für CEOs ist die Botschaft unbequem und klar. Wer KI ernsthaft nutzen will, muss nicht zuerst fragen, welches Tool gerade modern ist. Er muss fragen: Wo liegt unser Wissen? Wer kann darauf zugreifen? Welche Systeme sprechen nicht miteinander? Welche Entscheidungen treffen wir heute auf unvollständiger Informationsbasis? Und wie schaffen wir eine Struktur, in der KI-Agenten produktiv arbeiten können, ohne Kontrolle und Verantwortung zu verlieren? Die alte Akte war ein Verwaltungsinstrument. Die neue Akte könnte ein strategischer Wissensraum werden. Nicht, weil Dokumente plötzlich sexy sind. Sondern weil jede Organisation nur so intelligent handeln kann, wie ihr Wissen zugänglich, verlässlich und nutzbar ist. KI macht aus Unordnung keine Strategie. Aber sie kann Organisationen helfen, ihre verborgene Ordnung zu finden. Genau darin liegt die Chance. Shownotes In dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Gregor Lietz über Dokumentenmanagement, Wissensmanagement und die Frage, warum KI-Agenten ohne saubere Informationsgrundlage kaum sinnvoll in Organisationen arbeiten können. Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Aus einem persönlichen Ablageproblem entstand bei ihm die Plattform Agile Office. Im Gespräch geht es darum, wie KI Dokumente nicht nur schneller verarbeitet, sondern verteiltes Organisationswissen erschließen, nutzbar machen und für bessere Entscheidungen verfügbar machen kann. Zentrale Themen der Folge: * Warum Dokumentenmanagement durch KI strategisch neu relevant wird * Der Unterschied zwischen Ablage, Suche und echtem Wissensmanagement * Warum viele Unternehmen zwar Dokumente besitzen, aber ihr Wissen nicht aktiv nutzen * Wie KI-Agenten in Organisationen fachlich onboarded werden müssen * Was demografischer Wandel und Wissensverlust für Unternehmen und Verwaltungen bedeuten * Warum SharePoint, Mailboxen und DMS-Systeme allein noch kein Gesamtbild liefern * Welche Rolle Konnektoren, Prozessplattformen und wissensbasierte Steuerung spielen * Warum der Mensch trotz KI in der Verantwortung bleiben muss * Was CEOs aus alten Dokumentenbeständen für bessere Entscheidungen gewinnen können Kontakt: * Gregor Lietz bei LinkedIn * A & O Software GmbH: https://a-and-o.com Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner. Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf. Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen. Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen. Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von: * Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes * Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf * Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen * Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate * Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern * einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidet Wichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award. Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.

    Warum KI ohne saubere Akten nicht funktioniert (#1296)
  8. Aug 25

    TWO MINDS - ONE ESSAY | Deutschlands KI-Versagen: Wir lernen zu langsam! (#1295)

    Zwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge des Venture AI Podcast die These, dass Deutschlands KI-Rückstand nicht primär an fehlender Technologie oder zu wenig Geld liegt. Im Zentrum steht die Frage, warum Organisationen bei KI scheitern, wenn sie Fehler nicht eingestehen, schlechte Prozesse nicht beenden und Daten nicht transparent machen. Die Debatte stellt radikale Ehrlichkeit als Effizienzvorteil dem Einwand gegenüber, dass deutsche Institutionen Fehler oft rechtlich, politisch und kulturell bestrafen. * 00:00 Deutschlands KI-Versagen und die zentrale These * 01:05 Warum KI alte Organisationen nicht erlöst * 02:15 KI als Diagnosegerät für kaputte Prozesse * 03:20 Wahrheit als Effizienzvorteil * 04:35 Daten, Macht und das Scheitern von CRM-Projekten * 05:25 Fehlerkultur ohne Kuschelton * 06:20 Irlands Grow Digital Voucher und kleine Umsetzungsschritte * 07:35 Milliardenprogramme und die Gefahr der Gießkanne * 08:35 Warum radikale Ehrlichkeit institutionell riskant ist * 10:20 Singapur, Estland und die Grenzen internationaler Vergleiche * 12:20 Finnland, Pragmatismus und der Streit um rechtliche Sicherheit * 14:00 Warum Unternehmen für KI erst lesbar werden müssen * 16:20 Was sich in der staatlichen KI-Förderung ändern müsste * 18:40 Transparenz, Kontrollverlust und die Angst der Führung * 19:55 KI als organisatorische Wahrheitsdroge * 20:55 Bundesverband für KI-Transformation und konkrete Zusammenarbeit * 21:35 Der entscheidende Satz: Wir haben uns geirrt Hier geht’s zum Essay von Norman Müller: Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner. Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf. Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen. Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen. Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von: * Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes * Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf * Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen * Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate * Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern * einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidet Wichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award. Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis. Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können. Dein Unternehmen gehört dazu? Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support. Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen. Zur Plattform: https://www.venture-ai-germany.space Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

    TWO MINDS - ONE ESSAY | Deutschlands KI-Versagen: Wir lernen zu langsam! (#1295)

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