Predigten der FeG Fischbacherberg

Freie evangelische Gemeinde Fischbacherberg

Predigten aus den Gottesdiensten der Freien evangelischen Gemeinde Fischbacherberg in Siegen. Immer mal wieder lassen wir uns abseits der bekannten Pfade von den Texten der Bibel inspirieren. Hör doch mal rein.

  1. Sep 13

    Jesus first

    13.09.2026 | Christian Spiertz Jesus first! Die Frage, woran ich mein Herz hänge, wer also mein Gott ist – diese Frage stellt sich für alle Menschen. Es gibt dafür keine bessere Grundorientierung als das Erste Gebot: „Ich bin der Herr, dein Gott; du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Und es gibt keine bessere Auslegung als diejenige, die Martin Luther in seinem Großen Katechismus gefunden hat: „Was heißt: ‚einen Gott haben’, beziehungsweise was ist ‚Gott?’ Antwort: Ein ‚Gott’ heißt etwas, von dem man alles Gute erhoffen und zu dem man in allen Nöten seine Zuflucht nehmen soll. ‚Einen Gott haben’ heißt also nichts anderes, als ihm von Herzen vertrauen und glauben; wie ich oft gesagt habe, dass allein das Vertrauen und Glauben des Herzens etwas sowohl zu Gott als zu einem Abgott macht. Ist der Glaube und das Vertrauen recht, so ist auch dein Gott recht, und umgekehrt, wo das Vertrauen falsch und unrecht ist, da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die zwei gehören zusammen, Glaube und Gott. Worauf du nun, sage ich, dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott.“ im Gottesdienst am Sonntag gehen wir dem 1. der Zehn Gebote nach: „Du sollst keine Götter neben mir haben.“ Was heißt das eigentlich für unsere heutige Zeit und die Moderne Gesellschaft, in der ein Gottglaube häufig nur einen nachgeordneten Stellenwert hat. Wie lässt sich der Glaube an Jesus attraktiv gestalten? Wie können wir unser Herz an diesen Gott hängen?

  2. Jun 14

    Helden Gottes

    14.06.2026 | Boris Schmidt (Allianz Mission) Hallo, du starker Held! Wer wollte nicht schon einmal ein Held sein? In meiner Kindheit gehörte diese Vorstellung ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Egal ob beim Fußballspielen auf dem Bolzplatz, wo wir den Super Kickers nacheiferten und selbst die Helden auf dem Platz sein wollten, oder beim Spielen mit Lego – als Kind war man überall ein kleiner Held. Irgendwann zwischen Pubertät und Erwachsenwerden kam dann der Realitätscheck. Die Sehnsucht, ein Held sein zu können, blieb zwar bestehen, wurde jedoch mit den äußeren und inneren Erfahrungen der Wirklichkeit konfrontiert. Manchmal fühlte ich mich stark und voller Energie und war überzeugt, alles schaffen zu können, was ich mir vorgenommen hatte. An anderen Tagen kam ich mir klein und unbedeutend vor. Egal, wo du gerade stehst: Ich bin mir sicher, dass wir eine gemeinsame Sehnsucht teilen. Wir wollen über uns hinauswachsen! Der Psychologe Klaus Grawe hat herausgearbeitet, dass das Bedürfnis nach Selbstwertschutz und Selbstwerterhöhung zu unseren grundlegenden psychischen Bedürfnissen gehört. Tief in uns steckt die Sehnsucht, wertvoll zu sein, Bedeutung zu haben und über uns selbst hinauszuwachsen. Doch worauf gründen wir eigentlich unseren Wert? Und was macht uns wirklich stark? Im nächsten Gottesdienst wollen wir der Frage nachgehen und ich bin gespannt auf die Predigt von Boris Schmidt, der uns einen kleinen Helden der Bibel vorstellen wird und wie Gott uns dabei Hilft, über uns hinaus zu wachsen.

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