Bildung rockt! - Der Lerncoaching-Podcast

Sandra Mareike Lang

Bildung rockt - Der Lerncoaching Podcast richtet sich an (e)Trainer:innen, (e)Berater:innen oder (e)Coaches, die ihre Lern- / Lehrlust und Neugierde auch zukünftig umsetzen wollen. Lernen und Lehren kann so einfach sein. Hier geht es um FUTUReLearnings mit Themen rund um Didaktik, Methodik, Technik und Mindset. Hole Dir hier Anregungen oder Impulse, wie Du die Bildungswelt aktiv mit gestalten kannst. Nachhaltiges Lernen und Lehren sowie Erfolge bei den Teilnehmenden erzielen ist hier ganz wichtig. Sandra Mareike Lang eröffnet Dir neue Ansichten zum den Themen Lernen, Bildung und Digitalisierung von heute und morgen. Sie bringt Dich dazu Deine Verhaltensweisen zu hinterfragen und gibt Dir viele Anregungen für neue Wege die zukunftsweisend für Dich sowie Deinen Erfolg im Lern- und Lehralltag sind. Wenn Du Coach, Trainer, Berater, Personalentwickler oder jemand bist, der hungrig nach Lernen und Lehren ist bzw. auf Bildung stehst, dann ist dieser Podcast genau richtig! Hier rockt die Bildung!

  1. 5d ago

    Prompt Engineering vs. Loop Engineering: Was brauchst Du wirklich?

    Loop Engineering? Muss ich das jetzt auch noch lernen?   Vielleicht hast Du gerade erst das Gefühl, Prompt Engineering einigermaßen verstanden zu haben. Du arbeitest mit ChatGPT, Claude, Gemini oder anderen KI-Tools, führst gute Dialoge, gibst Kontext, stellst Rückfragen und plötzlich taucht der nächste Begriff auf: Loop Engineering. Die gute Nachricht: Nein, Du musst jetzt nicht sofort losziehen und Loop Engineering lernen. Aber ich glaube, Du solltest den Begriff kennen. Denn während es beim Prompt Engineering vor allem um die Frage geht: 👉 Was soll die KI jetzt tun? Geht Loop Engineering einen Schritt weiter: 👉 Was soll passieren, wenn die KI damit fertig ist? 👉 Was wird geprüft? 👉 Was passiert bei einem Fehler? 👉 Wann wird etwas verbessert und erneut versucht? 👉 Wann ist das Ergebnis wirklich gut genug? 👉 Und wann muss der Mensch wieder übernehmen? In dieser Episode erzähle ich Dir auch von Franz, den ich gerade dabei beobachte, wie sich seine Arbeit mit KI massiv verändert. Er denkt nicht mehr nur darüber nach, welchen Prompt er braucht, sondern lässt mit Code, Codex und anderen KI-Werkzeugen Dinge bauen und beschäftigt sich damit, wie diese Systeme selbstständig weiterarbeiten können. Und vielleicht denkst Du jetzt: „Mareike, ich bin Trainer:in, Coach, Berater:in oder arbeite in L&D. Ich programmiere doch nicht!" Genau deshalb ist diese Folge für Dich. Denn vielleicht musst Du heute noch gar nichts davon können. Aber möglicherweise stehst Du in ein paar Wochen oder Monaten plötzlich vor der Frage: 🤟 Könnte KI mir für diesen wiederkehrenden Prozess etwas bauen? 🤟 Könnte ich mir ein eigenes kleines Tool oder Dashboard erstellen lassen? 🤟 Muss ich diesen Ablauf wirklich jedes Mal wieder selbst durchführen? Dann verändert sich die Frage. Es geht nicht mehr nur darum, wie Du besser promptest, sondern darum, wie ein System für Dich arbeiten soll. Und dafür brauchen wir vielleicht künftig weniger klassische Programmierkompetenz, als viele heute denken, dafür aber deutlich mehr Prozess- und Systemkompetenz. Das Spannende: Gerade Trainer:innen, Coaches, Berater:innen und L&D-Professionals bringen davon bereits unglaublich viel mit. Denn Lernen selbst funktioniert in Schleifen: Ausprobieren → Feedback → reflektieren → verändern → erneut ausprobieren. Mein Impuls nach dieser Folge ist deshalb nicht: „Lerne jetzt Loop Engineering." Sondern: Merke Dir den Begriff. Und beobachte, wo Du anfängst, KI nicht mehr nur um Antworten zu bitten, sondern Dir mit KI etwas bauen zu lassen. Jetzt meine Frage an Dich: 🤟 Was würdest Du Dir heute von einer KI bauen lassen, wenn Du wüsstest, dass Du dafür selbst nicht programmieren können müsstest? Bis demnächst in Deinem Ohr, Deine Mareike

  2. Aug 9

    NotebookLM heißt jetzt Gemini Notebook

    Google hat NotebookLM in Gemini Notebook umbenannt. Am Namen hängt wenig, an dem, was darunter liegt, umso mehr: Jedes Notebook kann jetzt Code ausführen, Daten auswerten und Diagramme erzeugen. Ich habe das an zwei eigenen Notebooks durchgespielt. Aus einer Deep Research zu KI-Kompetenzen im Mittelstand habe ich 52 gefundene Quellen auf 17 reduziert. Aus einem zweiten Notebook zu Tool-Neuerungen habe ich mir Kosten ausrechnen lassen, was eine Trainerin im Monat für ihren Stapel zahlt. Anschließend habe ich die Zahlen auf den Anbieterseiten nachgesehen, und da stimmten sie nicht mehr. Dollar gegen Euro, Add-on gegen Bundle, Listenpreis gegen Aktionspreis. Nicht falsch gerechnet, sondern nicht dasselbe verglichen. Dazu mein eigener Fehler: Ich hatte die Ergebnisse zuerst von einem anderen KI-Tool verifizieren lassen und erst mitten in der Arbeit gemerkt, dass ich damit eine Behauptung gegen eine Behauptung stelle. Das nimmst Du aus dieser Episode mit: → Was sich durch die Umbenennung ändert und was nicht: Adresse, Links und Notebooks bleiben → Was der abgesicherte Cloud-Computer wirklich bringt und für welche Tarife er verfügbar ist → Warum Quellen kuratieren Deine Aufgabe bleibt, auch wenn die Recherche automatisch läuft → Wofür das Werkzeug stark ist: eigene Daten, Feedback, Evaluationen → Wofür es nicht taugt: Preise und Verfügbarkeiten aus dem Netz → Warum eine saubere Tabelle wie ein geprüftes Ergebnis wirkt, obwohl sie nur eine geordnete Behauptung ist Die Prompts aus der Episode: "Werte ausschließlich die Quellen dieses Notebooks aus. Erstelle eine Tabelle mit Spalten: Kompetenzbereich, konkrete Kompetenz, Belege aus Quellen, Relevanz für KMU, Trainingsimplikationen. Kennzeichne widersprüchliche oder nicht ausreichend belegte Aussagen als Prüfpunkt." "Erstelle aus den recherchierten Neuerungen eine Tabelle mit Tool, Anbieter, Anwendungsfall, Verfügbarkeit, Kostenmodell, Relevanz für Trainer. Werte aus, welche Kategorien am häufigsten vorkommen, und visualisiere das als Diagramm." Bis demnächst in Deinem Ohr,  Deine Mareike

  3. Aug 2

    ChatGPT hört jetzt zu - Was kann die neue Funktion wirklich?

    ChatGPT kann jetzt sehen, was auf deinem Bildschirm liegt, und hört mit, während Du sprichst. Ich wollte das in meiner Techniksprechstunde zeigen und es ging nicht, weil ich die Berechtigungen am Mac vorher nicht freigegeben hatte. In dieser Folge erzähle ich Dir, was der neue Sprachchat in ChatGPT Work kann, was Du dafür freigeben musst, und was passiert ist, als ich mir darüber ein Thumbnail bauen ließ. Inklusive der Stelle, an der die KI mir Elemente beschrieben hat, die in meinem Entwurf gar nicht vorhanden waren. Und dann die Frage, die bleibt: Die Screenshots landen bei OpenAI, nicht auf deinem Rechner. Das Mikrofon läuft durchgehend. Was heißt das für uns, die wir mit Teilnehmerdaten und Kundenmaterial arbeiten? Meine Ampel dazu: Grün ist alles, was nur dir gehört. Gelb fängt beim Kundenkontext an. Rot ist, wenn Menschen im Spiel sind, die nicht gefragt wurden. Passend dazu meine Episode "ChatGPT und Datenschutz: was Du eingeben darfst und was nicht". Darum geht's im Überblick: 🤘Wie ChatGPT Deinen Bildschirm live unterstützt 🤘Warum Datenschutz wichtiger denn je ist 🤘Weshalb Vollzugriff keine gute Idee ist 🤘Welche Einstellungen Du aktivieren solltest Bis demnächst in Deinem Ohr, Deine Mareike Komm in die kostenlose "Bildung rockt mit KI" - Community 👉 https://www.skool.com/bildung-rockt-mit-ki Buche Dir ein Gespräch 👉 https://bildungrockt.trafft.com 🎓 AI Practitioner L&D Ausbildung, nächste Kohorte startet am 22. September: 👉 https://sandramareikelang.de/ai-practitioner-ausbildung/ 📙 Interaktives Lernbuch: Mit KI lernen, ohne den Kopf abzugeben 👉 https://sandramareikelang.de/mit-ki-lernen/

  4. Jul 26

    Claude Skill Recording: Mein erster Versuch

    Es gibt ein neues Feature in Claude: Du nimmst deinen Bildschirm auf, erklärst dabei laut, was du tust, und daraus entsteht ein wiederverwendbarer Skill. Kein Prompt, keine Anleitung, kein Tippen. Ich habe es an meiner eigenen Skool-Community getestet und in dieser Folge zeige ich dir beides: was dabei erstaunlich gut funktioniert hat und was mir durchgerutscht ist. Das nimmst du aus dieser Episode mit: → Warum Zeigen im Lernen oft mehr trägt als jede saubere schriftliche Anleitung, und was das damit zu tun hat, dass ich die Gebrauchsanweisung für die Aquariumpumpe nicht gelesen habe → Der Unterschied zwischen einem Skill, den du selbst schreibst, und einem aufgenommenen. Der eine ist lesbar und prüfbar, der andere ist eine Interpretation → Die Regel, nach der du entscheidest: Gibt es einen Connector, nimm den Connector. Aufnehmen lohnt sich dort, wo keiner existiert → Der komplette Klickweg. Wichtig: Du brauchst die Claude App auf deinem Rechner, im Browser geht es nicht → Was tatsächlich aufgezeichnet wird. Bildschirm, Mausklicks, Tastatureingaben und deine Stimme. Und die Sternchen im Passwortfeld schützen dich nicht → Warum ich zwei Mitgliedernamen im Video gelassen habe, obwohl sie da nicht hingehören → Was sich zum Aufnehmen eignet, von der Seminarnachbereitung bis zum Umbenennen von Dateien, und was bei mir grundsätzlich nicht in eine Aufnahme kommt → Datenschutz konkret: Für Aufnahmen gibt es bisher keine gesonderten Aufbewahrungsregeln, ein AVV existiert erst ab dem Team-Plan, und ein Pro-Account ist kein Datenschutzkonzept → Die größere Frage: Was gibst du ab und was bleibt bewusst bei dir Der Satz, der für mich alles zusammenfasst: Aufnehmen ersetzt nicht das Denken. Es ersetzt das Tippen. Mein Tipp zum Schluss: Bevor du das erste Mal aufnimmst, mach einen Trockenlauf. Nimm ein Zoom- oder Teams-Meeting mit dir selbst auf und schau dir an, was auf deinem Bildschirm alles zu sehen ist. Auf die Ränder achtest du sonst nämlich nicht. Ich bin keine Rechtsanwältin. Alles, was ich hier zu Datenschutz sage, ist Einordnung aus meiner Praxis. Bis demnächst in Deinem Ohr, Mareike   🎬 Das Video zur Folge auf YouTube: https://youtu.be/0hJdH-iq4XI 🎓 AI Practitioner L&D Ausbildung, nächste Kohorte ab 22. September: https://sandramareikelang.de/ai-practitioner-ausbildung/ 📙 Interaktives Lernbuch: Mit KI lernen, ohne den Kopf abzugeben: https://sandramareikelang.de/mit-ki-lernen/  🌐 sandramareikelang.de

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