43 episodes

Ein Gemeindeprojekt mit über sechzig Mitwirkenden, Gemeindegliedern von acht bis über achtzig.
Schade, dass Horváth in Paris von einem Ast erschlagen wurde, aber immerhin ist somit sein Werk inzwischen gemeinfrei. - Wie begründen wir eigentlich, was wir für "richtig" für "legitim" halten? Woher beziehen wir die Kriterien unserer Ethik, Moral und unseres Gewissens? - Der Roman versucht eine Antwort, wir haben das Buch mit verteilten Rollen gesprochen, geschnitten, montiert. Danke an die Jugend! F.W.

Jugend ohne Gott - EmK Johanneskirche Hannover (MP3 Feed‪)‬ Ödön v. Horváth

    • Arts

Ein Gemeindeprojekt mit über sechzig Mitwirkenden, Gemeindegliedern von acht bis über achtzig.
Schade, dass Horváth in Paris von einem Ast erschlagen wurde, aber immerhin ist somit sein Werk inzwischen gemeinfrei. - Wie begründen wir eigentlich, was wir für "richtig" für "legitim" halten? Woher beziehen wir die Kriterien unserer Ethik, Moral und unseres Gewissens? - Der Roman versucht eine Antwort, wir haben das Buch mit verteilten Rollen gesprochen, geschnitten, montiert. Danke an die Jugend! F.W.

    Die Neger

    Die Neger

    "Warum brauchen wir Kolonien?" - Dazu mussten die Schüler, staatlich verordnet, einen Aufsatz schreiben. Der Lehrer feiert seinen 34 Geburtstag und kommt sich alt vor, denn die Schüler leben in einer ganz anderen Welt als er...

    • 7 min
    Es regnet

    Es regnet

    Der Lehrer kommt in die Schule, wo einige Schüler einem anderen dessen Buttersemmel gestohlen haben. Sie hatten alle selbst ein Pausenbrot, aber sie wollten, dass er keine Semmel habe, so warfen sie seine auf den Hof. Der Lehrer tadelt das unritterliche Verhalten. Die Schüler verstehen den Lehrer nicht, sie denken anders, sie sprechen eine andere Sprache. Schon nach der Sintflut hieß es ja in der Bibel, dass das Trachten des menschlichen Herzens von Jugend an böse sei.

    • 3 min
    Die reichen Plebejer

    Die reichen Plebejer

    Der Lehrer gibt die Geographiearbeit zurück, in der es um Kolonien ging. - Er erlaubt sich, eine kritische Bemerkung zu einem der Schüleraufsätze zu machen, woraufhin dessen Vater zur Sprechstunde kommt. Der beschwert sich schließlich bei der Aufsichtsbehörde, der Rektor spricht mit dem Lehrer. Alles ist von der Jugend fernzuhalten sei, was deren militärische Fähigkeiten beeinträchtigen könnte.

    Der Rektor versteht sich als frei, auch wenn er sich dem Zeitgeist anpasst, denn er möchte die volle Pension beziehen. - Verhältnisse wie im alten Rom 287 vor Christus.

    • 8 min
    Das Brot

    Das Brot

    Der Lehrer kommt in seine Klasse, die einen Brief vorbereitet hat, dass sie nicht mehr wünscht, von ihm unterrichtet zu werden. - Der Lehrer geht zum Direktor, der die Klasse ermahnt, es stände ihr nicht zu, einen anderen Lehrer zu wünschen.

    • 3 min
    Die Pest

    Die Pest

    Werte wandeln sich: Warum nur wollen die Schüler den Lehrer vernichten? Ist die Kluft zwischen den Generationen größer als sonst? Warum sind die Schüler so verseucht. Statt weiterzudenken, geht der Lehrer ins Kino und dann in eine Bar.

    • 4 min
    Das Zeitalter der Fische

    Das Zeitalter der Fische

    Julius Caesar deutet die Welt aus geschlechtlicher Perspektive. Drei Generationen: Er selbst, Julius Caesar, rund sechzig, der Lehrer, rund dreißig, die Schüler, rund vierzehn: Jede Generation hatte in ihrer Pubertät andere Möglichkeiten, die eigene Sexualität zu entdecken und entwickeln. Das ist bedingt durch die politischen und sonstigen Umstände. – Einige der Schüler gehen über das, was das Radio ihnen als "richtig" vorgibt weit hinaus, sie lesen heimlich. Nihilistische Bücher, streng verboten. Aber sie lesen nur, um anschließend drüber spotten zu können. Ein kaltes Zeitalter kommt, das Zeitalter der Fische.

    • 9 min

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