Yogisch By Nature mit Christine Raab

Christine Raab | Yogateacher

Yoga Podcast

  1. FEB 13

    177 – Podcast Comeback mit Abhyasa

    Heute feiert mein Podcast tatsächlich 9jähriges Jubiläum. WOW! Da kann man sich doch schon mal selbst auf die Schulter klopfen. Allerdings hatte ich jetzt ja eine längere Pause und möchte mit dieser Folge versuchen wieder einigermaßen regelmäßig über Yoga zu sprechen und das dann im Podcast zu veröffentlichen. In welchem Abstand kann ich aber noch nicht sagen und möchte da auch vorab Druck und Erwartungen rausnehmen. Immerhin gibt es schon über 170 Folgen, da kannst du dich ja solange mal durchhören. Abhyasa – das kontinuierliche Üben In der Yogaphilosophie findet sich der Begriff „Abhyasa“, was so viel wie kontinuierliches Üben, Dranbleiben meint. Ich möchte das gerne etwas weiter ausdehnen und sage: Es ist immer wieder möglich die Entscheidung zu treffen wieder neu zu starten. Genau das mache ich also heute hier im Podcast. Letzte Woche habe ich die Entscheidung getroffen endlich wieder regelmäßig schwimmen zu gehen und so war ich gestern zum 2. Mal schwimmen. Schwimmen hilft mir seit vielen Jahren den Kopf frei zu bekommen und schenkt mir auch immer wieder Inspiration. Heute gab es die Inspiration wieder mit dem „Yogisch by Nature“ Podcast zu starten. Mein Krebspodcast seit letztem Jahr Denn: Seit März 2025 gibt es ja einen zweiten Podcast von mir. Gemeinsam mit Babett vom Krebscampus veröffentlichen wir regelmäßig alle zwei Wochen eine neue Folge im „Onko & OM – vom Labor zum Lotussitz“ Krebspodcast. Höre auch da gerne rein, wenn du magst. Wir haben tatsächlich auch schon über 25 Folgen veröffentlicht zum jetztigen Stand. Als Krebspatientin ist alles etwas anders Vielleicht bist du ja neu hier und weißt nocht nicht, dass ich an metastasiertem Brustkrebs erkrankt bin. Und als Krebspatientin ist alles etwas anders. Ich habe nicht die Kapazitäten wie ein gesunder Mensch und deshalb möchte ich mir nicht mehr so viel Druck machen – erst Recht nicht, wenn es um kostenlose Angebote geht. Danke für deine Unterstützung Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn du meinen Podcast mit 5 Sternen bewertest und am besten auch einen Kommentar dazu schreibst. Das ist immer hilfreich damit auch anderen Menschen ihn finden und hören und im besten Fall etwas daraus für sich mitnehmen können. Das geht auf allen Podcast Apps, z.B.: Spotify Itunes Wenn du magst gib gerne etwas in meine KAFFEEKASSE. Das ist gerade bei den kostenlosen Angeboten wie den Podcastfolgen oder Blogbeiträgen, aber auch den Social Media Posts, eine liebe Wertschätzung. Vielen Dank für deine Zeit und bis zum nächtsten Mal, Christine Der Beitrag 177 – Podcast Comeback mit Abhyasa erschien zuerst auf Christine Raab.

    21 min
  2. 06/16/2024

    176 Let´s talk about it!

    Es gibt so viele Themen über die wir mehr sprechen sollten. In der neuen Podcast Folge Nr. 176 „Let´s talk about it“ geht es genau darum. Warum Tabuthemen nicht tabu bleiben sollten und worüber ich deshalb ganz besonders viel spreche. Viel Spaß mit der neuen Podcast Folge.   Shownotes: Besser leben mit und nach Krebs Onlinekurs Instagram: www.instagram.com/christineraab_moksha YouTube: www.youtube.com/ChristineRaabDE Danke sagen für meinen Content Moksha Magazine (& Newsletter) 1/Monat abonnieren für 0 Euro Persönlicher Newsletter Meditation am Morgen im Podcast Meditation am Abend im Podcast Komm in meine Discord Community! Selbstständigkeit und Krebs Talk auf YouTube anschauen   Hallo und Herzlich Willkommen beim Yogisch by Nature Podcast, dem Podcast rund um undogmatisches Yoga, bodenständige Spiritualität und ganzheitliche Gesundheit. Ich bin dein Host, Christine Raab und ich freue mich sehr, dass du da bist und wünsche dir ganz viel Freude mit der heutigen Podcast Folge.   Tabuthema Krebs Selbstständigkeit und Krebs Palliativ Patientin sein   Vielen Dank, dass du dir meinen Podcast angehört hast oder hier den Blogartikel durchgelesen hast. Ich empfehle tatsächlich die Folge anzuhören, weil ich natürlich nicht alles Wort für Wort hier aufschreiben kann oder möchte und das hier tatsächlich einfach nur die „Facts“ sind. Im Podcast kann ich die Gedanken etwas freier fließen lassen und dir noch mehr und tieferen Einblick geben. Schreib mir gerne deine Meinung und Gedanken dazu unter den Instagram Post. Ich freue mich sehr, wenn wir uns auch im real Life sehen und treffen. Du hast die Möglichkeit mit mir gemeinsam die Sonnenfeste im Jahreskreis hier im Studio zu feiern. Die nächsten Termine sind: 06. Sommersonnenwende 09. Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche Richtig entspannt ist es immer bei meiner Entspannungsreise im MOKSHA Studio an ausgewählten Terminen im Laufe des Jahres. Abonniere das Moksha Magazin für 0 Euro unter www.moksha-kahlgrund.de/moksha-magazine und dann bekommst du das einmal pro Monat als PDF Magazin zugeschickt. Dort findest du alle Infos und Termine immer frühzeitig und hast dadurch die Möglichkeit zuerst zu buchen. Außerdem gibt es im MOKSHA MAG immer die Asana des Monats erklärt, Yoga Philosophie, ein leckeres Rezept und vieles mehr.   Alles Liebe, Christine Der Beitrag 176 Let´s talk about it! erschien zuerst auf Christine Raab.

    32 min
  3. 05/29/2024

    175 – Meditation für den Abend und zum Einschlafen

    Heute komme ich einem oft geäußerten Wunsch nach und teile meine Anleitung zur Endentspannung in Shavasana aus dem Yoga in einer „Meditation für den Abend und zum Einschlafen“ im Podcast mit euch. Danke, dass ich deine tolle Musik dafür nutzen darf, Martin Neuhold. Der Song heißt „Neubeginn“ und ist auf Martins Seite zu finden. Wenn du den Podcast zum Einschlafen hören möchtest empfehle ich einen Timer einzustellen, sodass der Podcast nach 10 Minuten abgeschaltet wird. Falls du diese Meditation einfach im Laufe des Tages hören möchstest, was selbstverständlich auch gut geht, dann kannst du sie einfach zu Ende hören. Wie im Yoga auch habe ich dann eine „Rückhol-Anleitung“ eingesprochen. Die Position Wenn du Yoga bisher gar nicht kennst wundere dich nicht über den Begriff „Shavasana“. Das ist eine bestimmte Yoga Haltung, eine Asana, die in der Regel für die Entspannung am Ende der Yogastunde eingenommen wird. Ich leite dich also an dich in Shavasana zu legen. Das kann am Anfang ungewohnt sein. Nimm dir gerne alles was du brauchst um gut und bequem zu liegen. Das kann eine Unterpolsterung unter den Oberschenkeln sein, damit dein Rücken etwas entspannter liegt. Oder auch ein kleines Kissen unter dem Kopf. Achte darauf, dass der Kopf nicht zu hoch liegt, sondern der Kopf möglichst in der Verlängerung der Wirbelsäule liegt. Wenn du gar nicht gut auf dem Rücken liegen kannst lege dich einfach auf die Seite. Lass dich dann nicht irritieren von den Ansagen, sondern gehe einfach gedanklich mit. Ich wünsche dir ganz viel Freude und Entspannung mit dieser Meditation zum Einschlafen. Danke sagen und Support Wenn dir die Folge gefällt oder du meinen Podcast oder meine sonstigen Inhalte (hier im Blog, auf YouTube oder Social Media) gut findest, dann freue ich mich sehr über eine 5-Sterne-Bewertung mit Rezension auf Google oder auch über die Podcast Apps (Spotify, Itunes, Android). Das hilft sehr, damit auch andere meine Sachen finden. Seit einiger Zeit habe ich eine „Kaffeekasse“ über Paypal.me eingerichtet und freue mich da über eine freiwillige Spende. Warum, weshalb, wieso habe ich HIER ein bisschen genauer erzählt. Mehr Entspannung gibt es regelmäßig mit mir im MOKSHA CLUB online. Ich freue mich, wenn du auch dabei bist. Probiere es doch einfach mal aus. Kennst du schon  meine „Meditation am Morgen„? Die ist der ideale Start in deinen Tag. Auch diese Meditation kannst du direkt hier auf der Webseite im Blogbeitrag hören oder über die bekannten Podcast Apps über dein Handy. Life is for Living! Christine Der Beitrag 175 – Meditation für den Abend und zum Einschlafen erschien zuerst auf Christine Raab.

    13 min
  4. 04/08/2024

    174 – Ich muss gar nix – Podcast

    In der Podcast Folge 174 – Ich muss gar nix – teile ich mit dir sehr persönlich was in den letzten Wochen bei mir los war. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen monatlich eine neue Episode mit dir zu teilen, was direkt im März schon mal nicht geklappt hat. Aus Gründen. Diese teile ich mit dir hier und gebe dir einige Impulse und Gedankenanstöße für dich mit.   Shownotes: Moksha Club Krebs Campus Moksha Magazine Newsletter für 0 Euro Besser leben mit und nach Krebs – mein Onlinekurs Angebote im Studio vor Ort „Wort des Jahres“ Podcast Folge Wenn dir meine Beiträge gefallen würdest du mir einen riesen Gefallen tun, wenn du das auch mit anderen teilst. Du kannst ganz einfach meine Blogbeiträge teilen oder direkt meine Webseite. Du kannst mir aber auch sehr gerne eine 5 Sterne Bewertung auf Google geben oder meinen Podcast in Itunes direkt bewerten.   Spendiere mir doch einen Hafercappuccino über  Paypal.me. Damit hilfst du mir sehr weiterhin so viele Beiträge, Videos und Audios kostenlos für dich zur Verfügung zu stellen. Unterstütze mich mit Paypal.Me Wenn du mich regelmäßig supporten willst kannst du das über Steady schon ab 3 Euro im Monat. Dann bekommst du meine YouTube Videos immer schon etwas früher und, je nach Paket, auch eine Grußkarte oder ein Buch von mir.   Ich danke dir sehr! Supporte mich via Steady   Podcast Zusammenfassung, schöner ist es aber die Folge anzuhören.   In den letzten Wochen war so viel los bei mir! Deshalb habe ich es leider nicht geschafft im März die geplante Folge zu produzieren. Und nachdem ich gemerkt habe wieviel Druck das in mir erzeugt habe ich beschlossen: Ich muss gar nix! Ich muss weder Podcasts, noch YouTube Videos oder Posts und Reels für Instagram veröffentlichen. Denn all das sind kostenlose Angebote von mir und ich alleine darf entscheiden was ich wann und wie machen möchte und kann. Klar, ich mache das alles FÜR DICH, denn ich weiß ja alles, was ich erzähle. Deshalb bin ich wahnsinnig dankbar, wenn entsprechende Wertschätzung dafür folgt. Das kann in Form von Likes und Kommentaren sein, indem du mich und meine (bezahlte) Arbeit empfiehlst oder tatsächlich auch monetär über Steady oder PayPalMe, wie hier oben drüber geschrieben. Aber ich muss auch auf meine Energie achten und durch meine metastasierte Krebserkrankung ist die einfach nicht mehr so wie sie mal war. Und meine Hauptenergie richte ich deshalb auf meine Kund*innen in den bezahlten Angeboten.   Yoga Ausbildung gestartet   Im März ist beispielsweise meine Yoga Ausbildung gestartet und das hat vorher nochmal sehr viel Zeit gekostet. Ich habe mein komplettes Skript überarbeitet und als Buch drucken lassen. Dieses Buch ist so gut und ich bin sehr stolz auf mich! Es sieht so toll aus!   Außerdem durfte ich im März einen Impulsvortrag halten bei der Veranstaltung „Goldbach babbelt“ und habe über „Besser leben mit und nach Krebs“ gesprochen. Auch das wollte vorbereitet werden. Fokus – Community – Netzwerk   Ich habe in der Podcast Folge über mein „Wort des Jahres“ schon ein bisschen von meiner Rauhnächte Zeit erzählt. Mein Wort des Jahre ist FOKUS. Passend dazu habe ich ein Bild oder eine Grafik im Kopf. Ein Kreis, der mit Strichen in 8 Tortenstücke unterteilt ist. Dieses Symbol passt so perfekt zu meinem Wort FOKUS und ich habe festgestellt, dass es auch sehr gut für Netzwerk stehen kann. Denn netzwerken und Community ist mir außerdem so unglaublich wichtig und ich stelle fest, dass all meine (kostenlose) Vorabeit der letzten 10 Jahre nun anfängt Früchte zu tragen. Das macht mich so froh und dankbar!   Jahreskreis   Außerdem steht dieses Symbol für die Jahreskreisfeste und vier davon biete ich 2024 auch im Studio als Angebot an. Das erste Jahreskreisfest, die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, war ebenfalls im März und es war so wunderschön! Diese Termine sind perfekt um immer wieder innezuhalten, reinzuspüren ob der Weg aktuell für mich noch der Richtige ist. Es ist ein Zusammenkommen, eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig trägt und unterstützt und eben genau das ist es, was ich so liebe. Teil einer Gemeinschaft sein ist so ein enorm großer Wert für mich! Komm gerne auch noch dazu!   Und Apropos Gemeinschaft: Ich bin total happy, dass ich Babett vom Krebs Campus kennengelernt habe und wir verstehen uns so gut und sind sehr viel im Austausch. Im Mai lernen wir uns endlich auch im Real Life kennen, auf der YesCon. Sie hat den Krebs Campus gegründet, eine Plattform für Menschen mit Krebs und auch deren Angehörige. Unter dem Motto „Wissen ist Macht“ geht es darum die eigene Krankheit zu verstehen und sich damit auszukennen um die bestmögliche Therapie zu haben. Und natürlich auch um die Gemeinschaft und den Austausch. Dafür wurde der Krebs Campus nominiert und hat so die Möglichkeit einen Publikumspreis auf der YesCon zu gewinnen. Deshalb stimmt doch alle mal für den Krebs Campus ab, da würde ich mich sehr freuen! Hier abstimmen!     Der Beitrag 174 – Ich muss gar nix – Podcast erschien zuerst auf Christine Raab.

    38 min
  5. 02/12/2024

    173 – das Wort des Jahres 2024

    Podcast Folge 173 – Dein Wort des Jahres   Shownotes: Yoga Ausbildung: moksha-kahlgrund.de Instagram: instagram.com/christineraab_moksha YouTube: youtube.com/ChristineRaabDE Unterstütze mich via Steady Moksha Magazine (& Newsletter) 1/Monat abonnieren für 0 Euro Jahreskreise Podcast Folge Workbook zu den Jahreskreisen Komm in meine Discord Community! „Routinen und Rituale für jeden Tag“ mein Buch auf Amazon kaufen     Heute möchte ich über mein Wort des Jahres sprechen. Das ist etwas, was ich noch gar nicht so lange mache. Zwei oder drei Jahre vielleicht. Aber im Rahmen meiner Rauhnächte ist das so zu mir gekommen und ich finde die Idee sehr schön und auch hilfreich. Ich suche ein Wort oder vielleicht auch einen Satz, der mich das ganze Jahr begleiten soll und mich immer wieder erinnert. Eine Art Gedankenstütze.     Für 2024 ist es das Wort Fokus   Ich habe immer so viele Ideen, aber die verwirklichen sich nicht von alleine. Und tatsächlich kann es mir passieren, dass ich mich dann sehr verzettele und mich selbst mit Arbeit vollpacke, weil ich alles auch gut erledigen will. Das Jahr ist gerade mal 6 Wochen alt und es ist schon wieder so viel passiert.   Da ich aber nicht mehr diese Menge an Energie habe wie vor meiner Metastasen Diagnose und ich auch gleichzeitig viel Energie für die ganzen medizinischen Termine brauche, muss/will ich das etwas ändern. In diesem Jahr will ich mich also mehr fokussieren. Auf meinen Krebs Onlinekurs, auf die Yoga Ausbildung, die am 16.03. starten soll (vorausgesetzt es gibt genug Anmeldungen). Und das war es in erster Linie.   Du möchtest Unterstützung und Begleitung während oder nach deiner Therapie? Dann ist mein "Besser leben mit und nach Krebs - mit Yoga" Onlinekurs genau das Richtige!   Ich begleite dich durch deine Krankheit und darüber hinaus. Nach meiner eigenen Brustkrebs Erkrankung habe ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht und ich hätte mir genau so einen Kurs damals gewünscht. Du kannst dir im Kurs einzelne Module zusammenstellen so wie es für dich gerade passt.   Tagesformabhängig. So kannst du dich körperlich fit halten, aber auch an einem positiven Mindset arbeiten und was für die Seele tun.   Alle Informationen zum Kurs findest du hier: KLICK   Yoga Ausbildung   Wenn du Interesse hast schau auf www.moksha-kahlgrund.de/ausbildung, dort findets du alle Infos und kannst dich entweder direkt anmelden oder eine Nachricht schreiben und wir können gerne telefonieren. Den Link packe ich natürlich auch in die Shownotes Mein Yogakurs vor Ort ist aktuell ausgebucht, darüber freue ich mich sehr. Und ich biete auch immer mal das ein oder andere Special an, wie meine Entspannungsreise oder die kleine Jahreskreis Reihe. Aber das darf sozusagen nebenher mitlaufen und ist nicht das wo ich die Hauptenergie reinstecke.   Mehr Kultur & Wellness   Außerdem nehme ich mir seit Jahren immer wieder vor mehr kulturelle Dinge zu tun. Ins Museum gehen, mal ins Kino. Oder auch Wellness in Form von Thermenbesuchen. Und auch da möchte ich mehr Fokus drauf geben.   Jahreskreisfeste   Passenderweise kam mir in den Rauhnächten dieses Symbol in den Sinn. Ich dachte an die Jahreskreisfeste, weil mich die schon seit so vielen Jahren begleiten. Die kann man gut mit solchen Tortenstücken darstellen. Es gibt 8 dieser Feste und dann hat man den Kreis, mit einem Strich quer durch sind es zwei Teile, noch ein Strich quer durch sind es vier Teile und so wird es eben aufgeteilt bis 8 Stücke. Und als ich dieses Symbol in mein Rauhnächte Buch gemalt habe, fiel mir auf, dass auch hier der Fokus drinsteckt. In der Mitte. So passend!   Und wieder vergessen…   Leider passiert es mir immer wieder, dass ich mir etwas vornehme und das dann wieder vergesse und doch nicht mache. Vielleicht kennst du das auch? So geht es mir jetzt schon seit geraumer Zeit mit Ritualen. Vor einigen Jahren habe ich mir jeden Morgen rund 2 Std. Zeit genommen zum meditieren, Pranayama und Asana Praxis, habe etwas gelesen, den Körper eingeölt und eben so eine richtig „spirituelle“ Morgenroutine gehabt.   Zeiträuber Handy   Aber irgendwie ist mir das abhanden gekommen und ich vertüddel so viel Zeit unnötig am Handy. Auch hier möchte ich wieder mehr Fokus reinbringen. Fokus auf das, was mir gut tut und mir Freude macht. Also Fokus auf ME-Time, wie das ja neudeutsch immer heißt. Oft ist es bei mir so: Wenn ich es morgens nicht mache schaffe ich es gar nicht mehr wirklich im Tag. Deshalb Fokus auf den Morgen, auch wenn es nicht die 2 Stunden sind. Und Zeit für Rituale, täglich und für die Jahreskreisfeste. Manche davon können wir ja gemeinsam verbringen, die anderen möchte ich tatsächlich wieder intensiver für mich zelebrieren!   Mehr zu den Jahreskreisfesten   Übrigens hatte ich zu den Jahreskreisen auch schon mal eine Podcast Folge aufgenommen, die verlinke ich dir auch im Blogartikel bzw. in den Shownotes und du findest sie wenn du in meiner Podcast Show durchscrollst. Auch im Moksha Club, meiner Online Membership, haben wir ausführlich über alle Jahreskreisfeste gesprochen. Wenn du dich da anmeldest kannst du die Aufzeichnungen aller 8 Thementalks anschauen. Die Workbooks dazu gibt es auch separat als Bundle zu kaufen. Auch das kann ich gerne in den Shownotes verlinken.   Netzwerk   Dann hat sich witzigerweise noch ein weiteres Wort eingeschlichen im Laufe meiner Rauhnächte Zeit, nämlich Netzwerk. Damit meine ich nicht das klassische berufliche Netzwerk und auch nicht Network Marketing, sondern vor allem das Gefühl Teil einer Gruppe zu sein und sich gegenseitig zu supporten. Und witzigerweise habe ich in diesem Jahr schon zwei mega tolle Anfragen bekommen für Vorträge und Workshops und da dachte ich direkt „Netzwerk“. Es ist oft da und wir sehen es nicht.   Support in der  Gruppe   Und auch hier passt das gut zu den Jahreskreisfesten wie ich mir das vorstelle, nämlich als supportive Gruppe, als Gemeinschaft. Überhaupt sind die Themen Gemeinschaft, Gruppe, Gesellschaft bei mir immer präsent in unterschiedlicher Art und Weise. Kleiner privater Einblick: Meine Sonne und Chiron stehen bei mir zusammen im Horoskop im 11. Haus, das ja eben genau dafür steht…   Hast du ein Jahreswort?   Jetzt würde mich interessieren ob du auch ein Wort oder mehrere Worter oder sogar einen Satz für das Jahr für dich festlegst? Wenn ja lass mich gern wissen was das bei dir ist und kommentiere mir das gerne unter den Instagram Beitrag zu dieser Podcast Folge.   Wenn dir meine Beiträge gefallen würdest du mir einen riesen Gefallen tun, wenn du das auch mit anderen teilst. Du kannst ganz einfach meine Blogbeiträge teilen oder direkt meine Webseite. Du kannst mir aber auch sehr gerne eine 5 Sterne Bewertung auf Google geben oder meinen Podcast in Itunes direkt bewerten.   Spendiere mir doch einen Hafercappuccino über  Paypal.me. Damit hilfst du mir sehr weiterhin so viele Beiträge, Videos und Audios kostenlos für dich zur Verfügung zu stellen. Unterstütze mich mit Paypal.Me Wenn du mich regelmäßig supporten willst kannst du das über Steady schon ab 3 Euro im Monat. Dann bekommst du meine YouTube Videos immer schon etwas früher und, je nach Paket, auch eine Grußkarte oder ein Buch von mir.   Ich danke dir sehr! Supporte mich via Steady   Vielen Dank, dass du dir meinen Podcast angehört hast oder hier den Blogartikel durchgelesen hast. Ich empfehle tatsächlich die Folge anzuhören, weil ich natürlich nicht alles Wort für Wort hier aufschreiben kann oder möchte und das hier tatsächlich einfach nur die „Facts“ sind. Im Podcast kann ich die Gedanken etwas freier fließen lassen und dir noch mehr und tieferen Einblick geben. Schreib mir gerne deine Meinung und Gedanken dazu unter den Instagram Post.   Möglichkeiten für dich   Ich freue mich sehr, wenn wir uns 2024 auch im real Life sehen und treffen. Du hast die Möglichkeit mit mir gemeinsam die Sonnenfeste im Jahreskreis hier im Studio zu feiern oder auch Teil der Yoga Ausbildung zu werden. Richtig entspannt ist es immer bei meiner Entspannungsreise im MOKSHA Studio an ausgewählten Terminen im Laufe des Jahres.   Immer als Erstes informiert   Abonniere das Moksha Magazin für 0 Euro unter www.moksha-kahlgrund.de/moksha-magazine und dann bekommst du das einmal pro Monat als PDF Magazin zugeschickt. Dort findest du alle Infos und Termine immer frühzeitig und hast dadurch die Möglichkeit zuerst zu buchen. Außerdem gibt es im MOKSHA MAG immer die Asana des Monats erklärt, Yoga Philosophie, ein leckeres Rezept und vieles mehr.   Alles Liebe, Christine   Der Beitrag 173 – das Wort des Jahres 2024 erschien zuerst auf Christine Raab.

    48 min
  6. 01/08/2024

    Meditation am Morgen – Podcast Folge 172

    In der Podcast Folge 172 schenke ich dir eine Meditation am Morgen. So kannst du richtig gut in deinen Tag starten. Du kannst sie dir gerne jeden Morgen anhören.   document.createElement('audio'); https://christine-raab.de/wp-content/uploads/sites/1/2024/01/172-Morgenmeditation-AUDITION_mixdown.mp3   Meditation am Morgen – Text   Willkommen beim Yogisch By Nature Podcast, dem Podcast rund um undogmatisches Yoga, bodenständige Und und ganzheitliche Gesundheit. Ich bin dein Host, Christine Raab, und ich freue mich sehr dass du da bist und wünsche dir viel Freude mit der heutigen Podcast Folge!   Guten Morgen, ich wünsche dir einen schönen guten Morgen und heiße dich herzlich willkommen zu dieser Morgen Meditation! Du kannst ruhig erst mal deine Sachen erledigen die du morgens machst und kannst dir gerne auch einfach schon einen Tee oder Kaffee machen bevor du dann hier diese Meditation weiter hörst. Wenn du soweit bist, dann stell dich erst mal hin, recke dich. Streck die Arme nach oben und lass den Körper locker nach links und nach rechts fallen. Dehne dich.Vielleicht gähnst du nochmal und nimm ein paar tiefe Atemzüge. Gerne auch am offenen Fenster. Atme diese frische Luft ein. Atme diesen neuen Tag ein.   Wertfrei wahrnehmen   Setz dich dann ganz bequem hin. Auf einen Stuhl oder auf einem Meditations Kissen. Was auch immer für dich jetzt gerade passt. Schließe deine Augen und spüre erst mal in dich hinein. Mache einen kleinen Check in in dir und in deinem Körper. Nimm wahr, wie es dir geht, wie du dich fühlst. Ganz ohne zu werten, einfach nur wahrnehmen. Übe dich immer wieder darin einfach nur wahrzunehmen. Versuche die Bewertung wegzulassen. Wie fühlst du dich heute morgen? Motiviert, optimistisch, unruhig oder ängstlich? Locker und weich oder spürst du Schmerzen? Ganz egal was es ist, versuche es wertfrei zu sehen und nicht zu bewerten. Lass es einfach sein.   Stabilen Sitz einnehmen   Vielleicht wackelt du noch mal so ein kleines bisschen hin und her. Spüre die Sitzbeinhöcker.  Nimm einen stabilen Sitz ein. Roll die Schultern nach oben, nach hinten, nach unten. 2-3 Mal. Richte dich innerlich auf. Stell dir vor, wie eine Schnur am Scheitelpunkt deines Kopfes nach oben zieht. Dein Steißbein zieht leicht nach unten. Roll dich Wirbel für Wirbel auf. Ziehe den Bauchnabel ein bisschen Richtung Wirbelsäule, öffne deinen Brustkorb. Senke dein Kinn leicht in Richtung Brust. Nimm´die Zahnreihen auseinander und lasse den Kiefer ganz locker. Die Augen sind sanft geschlossen. Streiche von innen noch mal deine Stirn glatt. Spüre für einen Moment in diesen aufrechten Sitz. Atme noch mal tief ein und aus und lasse dann den Atem ganz natürlich fließen.   Atem fließen lassen   Verbinde das außen und das innen über deine Atemzüge. Spüre wie neue und frische Energie in jede Zelle deines Körpers fließt. Richte dich innerlich aus auf deinen Tag. Setze gern eine Intention für den heutigen Tag. Das ist eine Absicht, fasse einen Entschluss. Sag dir diese Intention in Gedanken als kurzen, positiv formulierten Satz. Voller Vertrauen. Es muss gar nicht das riesig große Ziel sein. Dieser Tag heute muss nicht der beste Tag deines Lebens werden, ein ganz normaler Tag ist völlig ausreichend. Mache dich frei von diesem Druck. Überlege dir was heute schön wäre. Was möchtest du heute erleben, wer und wie möchtest du heute sein? Gibt es eine Sache, die du heute unbedingt erledigen möchtest? Etwas, das du heute fühlen willst etwas Besonderes das dich durch diesen Tag begleiten soll?   Tag in Gedanken durchgehen   Vielleicht magst du auch in Gedanken deinen Tag heute schon mal durchgehen einfach um dich darauf vorzubereiten, was heute alles passieren wird. Der heutige Tag ist einmalig und wird so nie mehr kommen. Mit welcher Absicht möchtest du diesen Tag heute erleben?   Dankbar und in Frieden sein   Zum Abschluss dieser Morgen Meditation gehe ich ein Gefühl der Dankbarkeit. Dankbar, dass du heute wach geworden bist. Dankbar, dass der heutige Tag vor dir liegt mit den verschiedenen Möglichkeiten. Dankbar, dass du am Leben bist. Dankbar für dein Sein. Dankbar, dass du dir diese Zeit für dich genommen hast. Atme einmal ganz tief ein und aus und vielleicht spürst du ein bisschen Frieden in dir. Nimm dieses Gefühl mit in deinen heutigen Tag.   Atme tief ein und aus, so 2-3 mal, bringe Bewegung in deinen Körper, Reck dich, streck dich. Komm ganz in diesem Moment an und öffne dann langsam die Augen und sei ganz im hier und jetzt.   Ich wünsche dir einen ganz wundervollen Tag mit vielen freudigen Momenten. Es ist so schön, dass es dich gibt und ich danke dir fürs Zuhören und dabei sein.   Christine     An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Martin Neuhold von Seelenklänge für die zauberhafte Musik, die ich hier für diese Meditation benutzen durfte. Schaut gerne bei Martin auf Instagram vorbei oder abonniert ihn auf Spotify oder YouTube. Und ich freue mich natürlich auch über ein Abo auf Instagram und über eine positive Podcast Bewertungen auf Spotify oder ITunes. Vielen Dank und alles Liebe!   Noch mehr Meditationen von mir: Krafttier Meditation Raum des Friedens Meditation Kraftort Meditation   Wenn dir meine Beiträge gefallen würdest du mir einen riesen Gefallen tun, wenn du das auch mit anderen teilst. Du kannst ganz einfach meine Blogbeiträge teilen oder direkt meine Webseite. Du kannst mir aber auch sehr gerne eine 5 Sterne Bewertung auf Google geben oder meinen Podcast in Itunes direkt bewerten.   Spendiere mir doch einen Hafercappuccino über  Paypal.me. Damit hilfst du mir sehr weiterhin so viele Beiträge, Videos und Audios kostenlos für dich zur Verfügung zu stellen. Unterstütze mich mit Paypal.Me Wenn du mich regelmäßig supporten willst kannst du das über Steady schon ab 3 Euro im Monat. Dann bekommst du meine YouTube Videos immer schon etwas früher und, je nach Paket, auch eine Grußkarte oder ein Buch von mir.   Ich danke dir sehr! Supporte mich via Steady Der Beitrag Meditation am Morgen – Podcast Folge 172 erschien zuerst auf Christine Raab.

    9 min
  7. 12/04/2023

    Podcast 171: Tabuthemen und Resilienz

    Die Podcast Folge 171: Tabuthemen und Resilienz ist etwas anders als sonst. Diese Podcast Folge ist etwas anders als sonst. Ich wurde nämlich dieses Mal interviewed und habe mit Nicole über Resilienz gesprochen. Eigentlich wollten wir das auf einem anderen Podcast veröffentlichen, aber aus verschiedenen Gründen haben wir uns dagegen entschieden. Aber wir möchten euch das Gespräch nicht vorenthalten und deshalb teile ich es nun hier bei mir. Vielen Dank, liebe Nicole, für unser tolles Gespräch, inkl. Tränen. Ich danke dir sehr dafür! Und ich danke dir ganz besonders für deine „Scarborough Fair“ Wünsche.   Inhalt der Podcast Folge 171: Tabuthemen und Resilienz   Nicole: Heute bin ich etwas weiter aus der Stadt rausgefahren und bin zu Besuch bei Christine Raab. Christine, ich habe dich gesehen auf Instagram und habe gedacht „Wow, was für eine Energie, was für eine Frau“ und habe Kontakt aufgenommen. Die heutige Folge widmet sich dem Thema „Resilienz“. Stell dich gerne selbst vor.   Christine: Ich bin jetzt 41 Jahre und wohne im schönen Kahlgrund, in Schimborn, mit Mann und Hund im Eigenheim seit 2020. Ich bekam 2014 mit 32 Jahren die Diagnose Brustkrebs und habe letztes Jahr, 2022, Metastasen in Lunge, Rippenfell und Knochen diagnostiziert bekommen. Sprich: jetzt palliativ Situation, unheilbar. Das war ein Schock weil jetzt natürlich alles anders geplant war. Ich bin Yogalehrerin, habe im Haus ein Yogastudio mit drin und wir wollten uns jetzt gerade den Kinderwunsch erfüllen nachdem die erste Erkrankung inkl. 5 Jahre Antihormontherapie jetzt rum war.   Nicole: Da ist die Planung, die man Leben hat, geändert. Und ihr habt ein wunderschönes Haus, du hast einen total sympathischen Mann, der dich ja auch super unterstützt, und ihr zwei als Team wirkt auch beneidenswert. Das ist ja nicht selbstverständlich. Du machst so viel Öffentlichkeitsarbeit und klärst auf mit so einer so wunderbaren getragenen Art, das ist so berührend. Obwohl du weißt, dass dein Leben ohne all diese schönen geplanten Dinge stattfinden wird und du weißt, dass du aussteigen wirst. Wie machst du das?   Christine: Das ist immer die große Frage und ich habe da kein Pauschalrezept. Ich kann nicht sagen „mach Schritt 1, dann 2, dann 3 und dann happy life“. Und es ist natürlich auch nicht immer so. In dem Moment als die Diagnose kam, habe ich wochenlang nur geheult. Das war wirklich schlimm, weil man sich alles anders vorgestellt hatte. Im Moment der Diagnose wusste ich gleich das der Kinderwunsch nicht mehr machbar ist. Das war am Anfang fast schlimmer als die Diagnose selbst, weil dadurch ja der ganze gesamte Lebensplan durcheinander kommt. Von daher habe ich kein direktes Pauschalrezept. Irgendwie geht´s einfach immer weiter. Es sind nicht alle Tage gut und ich habe zwischendurch viele Tage mit emotionaler Achterbahnfahrt, gerade auch wegen der Selbstständigkeit. Wäre ich angestellt wäre ich einfach krankgeschrieben, würde zu Hause bleiben und nichts machen.   Nicole: Ah, das kann eine gute Motivation sein sein Leben weiterhin so zu behalten?   Christine: Es hat immer gute und schlechte Seiten. Das Schlechte ist: Man MUSS arbeiten, dadurch hat man Druck und Stress. Aber das Gute ist: Dadurch beschäftige ich mich mit anderen Sachen. Ich habe letztes Jahr, im März 2022, das erste Mal eine eigene Yoga Ausbildung angeboten und die konnte ich ja nicht einfach absagen. Dadurch habe ich mich immer wieder auch mit dem Yoga Thema beschäftigt, weil ich ja das Skript schreiben musste und so. Und Yoga kam tatsächlich so intensiv bei der ersten Diagnose in mein Leben. Ich will nicht sagen, dass das mein Lebenssinn ist, aber ich habe darin etwas gefunden das mich trägt.   Nicole: Das habe ich auch gerade gedacht. Yoga kam dazu und begleitet dich maßgeblich.   Christine: Und da meine ich gar nicht das Rumturnen. Das ist ja das was ich immer sage, dass Yoga nicht nur das Turnen auf der Matte ist. Auch wenn das natürlich auch sinnvoll und hilfreich ist. Aber das ganze Drumherum, die Schriften lesen oder Mantras hören. Das klingt jetzt vielleicht für Leute komisch, die nichts mit Yoga zu tun haben oder das nur als „Rumturnen“ kennen .Aber gerade während der Zeit letztes Jahr war es so hilfreich für mich mich mit yogischen Themen zu beschäftigen für das Ausbildungsskript. Und auch das Unterrichten der Ausbildung und meines regulären Yogakurses. Ich hatte aber auch sehr viel Glück das alle Teilnehmerinnen sehr viel Verständnis hatten. Das liegt, glaube ich, daran, dass hier alles sehr familiär ist. Es ist ein Miteinander, ein Gemeinschaftsding. Dann ist es so, dass jeder in der Gruppe getragen wird und jetzt war halt ich mal dran. Ich glaube es ist sehr hilfreich sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, jetzt mal allgemeiner gesprochen. Aber auch mit der Krankheit. Ich möchte schon wissen was es für ein Tumor ist und welche Therapien kommen für mich in Frage. Für mich sind diese Wissensdinge schon auch sehr wichtig. Gut, ich mache auch gerade noch eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, aber ich finde es eben gut auch andere Themen zu haben als nur noch Krankheit. Ich will nicht den ganzen Tag nur noch über die Krankheit reden.   Du möchtest Unterstützung und Begleitung während oder nach deiner Therapie? Dann ist mein "Besser leben mit und nach Krebs - mit Yoga" Onlinekurs genau das Richtige!   Ich begleite dich durch deine Krankheit und darüber hinaus. Nach meiner eigenen Brustkrebs Erkrankung habe ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht und ich hätte mir genau so einen Kurs damals gewünscht. Du kannst dir im Kurs einzelne Module zusammenstellen so wie es für dich gerade passt.   Tagesformabhängig. So kannst du dich körperlich fit halten, aber auch an einem positiven Mindset arbeiten und was für die Seele tun.   Alle Informationen zum Kurs findest du hier: KLICK   Nicole: Du hast also auch immer mal deine Sprialen, in denen du in dieser Klage- oder Angstspirale bist. Aber du schaffst es auch wieder da raus zu kommen weil du Themen abseits davon hast?   Christine: Ja, so könnte man es wahrscheinlich sagen. Wobei diese Tiefpunkte schon auch sehr schlimm sind. Dann steckt man so drin, weiß eigentlich, dass es bescheuert ist. Es fühlt sich dann so unendlich an obwohl ich weiß, dass es zwei Tage später wieder besser ist. Aber wenn ich mich so reinfallen lasse wird es nur schlimmer. Wenn ich mich ablenke, lese oder mich mit einem Thema geistig beschäftige und etwas lerne, dann hilft mir das.   Nicole: Oder auch körperlich durch Sport oder eben Yoga. Dann konzentrierst du dich ja darauf wie du stehst, wie lange kannst du das halten. Das tut bestimmt auch gut und stärkt dich für Phasen in denen du nicht so gut hochkommst.   Christine: Auf jeden Fall! Das ist für das gesamte System gut. Es ist ja oft auch das ganze Lymphsystem betroffen. Ich habe ja auch ein Lymphödem am Arm und das Bewegen und Entspannen sind zwei ganz wichtige Bausteine im Genesungsprozess.   Tipps für Resilienz   Nicole: Wir hatten es vorhin darüber, dass nicht jeder diese Resilienz hat. Es hat nicht jeder die Möglichkeit eine Yoga Ausbildung zu machen, ein eigenes Studio aufzubauen oder auch einen Yogakurs zu mache. Und auch das ist okay. Man muss nicht DER Überflieger sein.   Christine: Ja, es muss auch gar nicht Yoga sein. Man kann auch spazieren gehen oder schwimmen, wenn es um Sport geht. Oder stricken oder so.   Nicole: Oder man lernt ein Musikinstrument.   Christine: Ich glaube es geht oft darum etwas zu machen was schön ist und was den Kopf beschäftigt. Denn der ist ja oft der Querschläger.   Nicole: Wie bei Angststörungen auch.   Christine: Atmung kann helfen. Den Atem hat man immer dabei. Ich finde das ist immer ein ganz tolles Tool!   Nicole: Da kann man sich ja bei dir oder auch anderen gut Hilfe holen. Das ist bei einer chronischen Erkrankung sehr gut.   Christine: Oft betrifft sowas ja alle, auch ohne Krankheit. Aber mit Krankheit bekommt das alles eine andere Wichtigkeit. Man sagt ja gerne, dass Gesundheit so wichtig ist, aber richtig wertschätzen kann man das, leider, oft doch erst wenn man mal krank war. Jeder der schon mal eine zweiwöchige, hartnäckige Erkältung hatte weiß wie wichtig Gesundheit ist. Wenn man eine größere Krankheit hat wie Krebs dann ist das eben sehr präsent und sehr wichtig.   Ein gutes Umfeld hilft sehr   Nicole: Wieviel Anteil hat dein Mann an deinem gut fühlen und deiner Resilienz?   Christine: Der hat einen großen Anteil. Wir sind ein gutes Team und ich kann mich da glücklich schätzen. Es ist ja so, dass nicht jede Partnerschaft oder Ehe gut durch so eine Krankheit geht. Wir verbringen ja sehr viel Zeit miteinander. Timo hat sich gerade bei meiner Erstdiagnose komplett selbstständig gemacht als Fotograf. Dadurch war er ab dem ersten Therapietag den ganzen Tag zu Hause. Das ist für viele nicht immer einfach, das wurde ja mit Corona auch schön sichtbar. Wenn man den ganzen Tag aufeinander hängt ist es nicht immer nur leicht. Aber bei uns klappt das irgendwie gut. Wir arbeiten ja auch beide zu Hause und hängen nicht nur aufeinander. Aber wir schaffen es gut den ganzen Tag miteinander zu sein. Wir können gut miteinander arbeiten, aber auch unsere Freizeit zusammen genießen. Timo ist auch jede Woche bei mir im Yogakurs dabei. Das klappt tatsächlich alles gut und wir lachen jeden Tag mehrmals miteinander über Sachen. Ich finde das ist ein gutes Zeichen.   Nicole: Ihr seid beide sehr kreativ und ich finde ihr seid auch sehr ästhetisch. Wenn man sich hier Haus und Garten anschaut.   Christine: Beim Garten ist meine Mama auch ganz vorne mit dabei. Meine Eltern wohnen nicht weit weg und das war auch ein Geschenk während der Therapie. Timo hat sich viel gekümmert, aber er konnte sich ja nicht 24 Stunden u

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  8. 11/20/2023

    Podcast Folge 170: Druck, Kompromisslosigkeit und Lebensfragen

    Fast ein Jahr lang gab es keine neue Podcast Folge und ich kann das selbst kaum glauben. Deshalb passt die Podcast Folge Nummer 170 mit dem schönen Titel „Druck, Kompromisslosigkeit und Lebensfragen“ wohl ideal um den Widereinstieg zu schaffen. Lies dir gerne dazu auch den Blogpost von Paulina Paulette zum Thema Mental Load durch: https://paulinapaulette.com/2023/11/16/2023-mental-load-und-krebs/     Hier kommt das Podcast Transkript. Bitte entschuldige manche Rechtschreibfehler oder seltsame Formulierungen. Geschrieben ist doch immer etwas anders als gesprochen…   Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge im Yoga by Nature Podcast! Es ist kaum zu glauben, dass es ein Jahr her ist, seit ich meine letzte Podcastfolge veröffentlicht habe. Ein Jahr voller Herausforderungen, Lernmomente und Veränderungen. Heute möchte ich mit euch teilen, was in diesem Jahr passiert ist, welche Erkenntnisse ich daraus gezogen habe und was meine Pläne für die Zukunft sind.   Es ist erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Mein Podcast besteht bereits seit Februar 2017, und ich erinnere mich noch daran, wie ich am Anfang jede Woche eine neue Folge veröffentlichte. Strukturiert und ehrgeizig ging es voran. Doch mit der Zeit wurde es weniger, weil ich feststellte, dass es mit all meinen anderen Aktivitäten einfach zu viel wurde. Im Juni 2022 erhielt ich die überraschende Metastasen-Diagnose, die meine Perspektive auf vieles veränderte.   Meine letzte Podcastfolge war der Jahresrückblick Ende 2020, in dem ich ausführlich über meine Situation gesprochen habe. In der Zwischenzeit habe ich mich vor allem auf Instagram aktiv gezeigt und einige Einblicke in meine Gedanken und Aktivitäten geteilt. Aber die Arbeit auf Instagram erfordert viel Zeit und Aufwand, und ich habe gemerkt, dass ich diesen Druck verringern möchte.   Meine Learnings aus der Podcast Pause   Ein großes Learning für mich war, dass ich in Zukunft nur noch reine Audio-Podcasts erstellen werde, die nicht mehr auf YouTube hochgeladen werden. Damit möchte ich mir den zusätzlichen Aufwand für die Videoproduktion sparen. Stattdessen plane ich, monatlich einen Podcast und ein YouTube-Video zu veröffentlichen. Der Podcast wird eher ein „Laber“-Podcast sein, weniger strukturiert, mehr ein freier Gedankenaustausch.   Nach meiner Reha im Oktober bin ich wieder motivierter für Podcasts und YouTube. Mein Ziel ist es jedoch, nicht wieder so viel zu machen wie zuvor. Mein wöchentlicher Yogakurs bleibt bestehen, und ich plane, monatlich Inhalte online zu stellen. Der Fokus liegt auf Qualität, nicht Quantität. Instagram möchte ich entspannter angehen, weniger Postings, weniger Stress.   Die Entscheidung, weniger für Instagram zu produzieren, hängt auch mit den Veränderungen durch Meta zusammen. Die Einführung eines Abos, um werbefrei zu bleiben, könnte die Reichweite weiter einschränken. Deshalb möchte ich meine Energie in Projekte investieren, die nachhaltiger sind. Mein Hauptaugenmerk liegt auf Podcasts und YouTube, kombiniert mit Blogbeiträgen auf meiner Webseite.   Ich plane, mehr Zeit und Energie in meine bestehende Community zu investieren, sei es in meinen Yogakursen oder den direkten Kontakt über den Newsletter. Ich freue mich auf diese neue Ausrichtung und darauf, gemeinsam mit euch die nächsten Schritte zu gehen!     Von Kompromisslosigkeit und Druck Und es hängt gut zusammen eigentlich mit dem Thema, dass ich heute noch anschneiden will. Denn ein Wort, das mir glaube ich, schon das ganze Jahr immer wieder im Kopf rumschwirrt, ist Kompromisslosigkeit. Und auch da hatte ich tatsächlich mal einen Instagram Post dazu gemacht nachdem wir John Wick geschaut hatten und ich dann für mich irgendwie so festgestellt habe: Ja, ich mache mir immer mal Gedanken über alles mögliche und reflektiere mein ganzes Leben so durch und habe dann irgendwie gedacht „Warum finde ich John Wick so gut, Was gefällt mir da so dran?“ Oder was gefällt mir an solchen Figuren? Denn es ist tatsächlich oft, dass mir eine gleiche Art von von Figur, von klassisch Held *in in Filmen gefällt. Und das, was mir da immer wieder gut daran gefällt, ist diese Kompromisslosigkeit, dass eben nicht irgendwo faule Kompromisse eingegangen werden. Und das ist wirklich was, was ich jetzt immer mehr für mich umsetzen möchte.   Du möchtest Unterstützung und Begleitung während oder nach deiner Therapie? Dann ist mein "Besser leben mit und nach Krebs - mit Yoga" Onlinekurs genau das Richtige!   Ich begleite dich durch deine Krankheit und darüber hinaus. Nach meiner eigenen Brustkrebs Erkrankung habe ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht und ich hätte mir genau so einen Kurs damals gewünscht. Du kannst dir im Kurs einzelne Module zusammenstellen so wie es für dich gerade passt.   Tagesformabhängig. So kannst du dich körperlich fit halten, aber auch an einem positiven Mindset arbeiten und was für die Seele tun.   Alle Informationen zum Kurs findest du hier: KLICK   Wirklich weniger Kompromisse machen im Leben weniger. Nicht „Ach komm, ich mache es doch noch irgendwie“,  sondern wirklich ganz kompromisslos, tatsächlich ganz hundert Prozent das machen, was ich machen will. Dem zu folgen, was mir Freude bringt. Und da ich dann dazu neige, wenn ich mich irgendwo mal verpflichtet habe das auch zuverlässig zu liefern, bringt mich das selbst immer so ein bisschen in die Bredouille, dass ich mich dann stresse und das machen möchte.   Und ich habe festgestellt oder ich habe so das Gefühl, besser gesagt, dass es am Ende eigentlich, ich sage jetzt mal gar niemanden so richtig interessiert oder das gar niemand merkt, ob man jetzt mal in der Woche einen Post mehr oder weniger zum Beispiel auf Instagram hat. Das ist am Ende eigentlich Jacke wie Hose und letztendlich machen wir uns da oft selber so unnötig verrückt im Leben mit so vielen Dingen, weil wir denken, es ist so wichtig und eigentlich ist es überhaupt nicht so wichtig.   Was ist wirklich wichtig?   Eigentlich hat es gar nicht so diese Priorität und eigentlich hat es gar nicht diese riesen Auswirkungen. Und ich möchte wirklich gucken, Sachen zu machen, die auch irgendwie was bewirken, die eine Auswirkung haben. Und das funktioniert einfach besser  im Yogakurs oder jetzt demnächst ist mein Raunächte Tag im Dezember. Bei diesem Raunächte Tag, wo wir hier vor Ort sind und uns wirklich gezielt vorbereiten und gemeinsam Reflektieren, in gemeinsamen Übungen und Meditationen. Uns mit diesem Jahr, das jetzt vorbei ist, beschäftigen und rückblickend schauen und uns auch auf das neue Jahr einstimmen.   Oder auch der Moksha CLUB, meine Online Membership. Da sind wir regelmäßig online zusammen und da ist eben die Zeit für Journaling, passend zu den aktuellen Energien.  Yogapraxis in diesen Energien und da merke ich, das bewirkt auch was, im Gegensatz zu irgendeinem Post, den ich nur raus haue, weil ich das Gefühl habe, ich müsste das jetzt machen für den Algorithmus oder so. Also weniger Dinge tun, wo man denkt, die müsste man tun und wirklich Sachen tun, die irgendwie eine Rolle spielen. Die letztendlich wirklich eine Wichtigkeit haben. Ja, und das ist irgendwie das, was für mich diese Kompromisslosigkeit darstellt. Wo ich denke, ich will keine faulen Kompromisse mehr machen für irgendwas, irgendwen. Sondern wirklich gucken, was will man mit der Zeit anfangen, die man so hat? Ja, so ist auf jeden Fall der Plan bisher. Ich weiß noch nicht genau, wie es klappt.     Struggle im Alltag   Jetzt ist es ja so, dass ich von der Reha zurück bin und in der Reha tatsächlich auch vier Wochen Pause gemacht habe. Komplett und quasi so gut wie gar nicht gearbeitet habe und auch tatsächlich keine Instagram Posts gemacht habe und das wirklich einfach mal schön war, so dieses diesen Druck rauszunehmen. Nichts tun zu müssen. Und bei mir hängt Social Media und Onlinemarketing eben auch mit dem Beruf und meiner Tätigkeit zusammen. Aber das hat ja jeder letztendlich in seinem Beruf. Wir haben ja alle irgendwie so dieses Gefühl, diesen Druck, dass wir irgendwelche Dinge machen müssen, obwohl wir das vielleicht gar nicht richtig wollen. Und dann ist ja die Frage: Warum? Warum glauben wir denn, dass wir das machen müssen? Also wo kommt dieser Druck her?   Mache ich mir den selber? Habe ich das Gefühl, dass der von außen gemacht wird? Und was würde denn passieren, wenn ich es einfach mal lasse? Also in meinem Fall zum Beispiel: Ich habe jetzt wirklich diese Wochen nicht auf Instagram gepostet und es passiert letztendlich gar nichts. Dann verliert man vielleicht ein paar Follower. So what? Also es hat letztendlich überhaupt keine gravierenden Ergebnisse auf mein echtes Leben und ich glaube, das ist bei ganz vielen Dingen so, auch gerade eben im Beruf, aber vielleicht auch im privaten Bereich.   Druck rausnehmen   Wenn wir mal irgendwo Druck rausnehmen und eigentlich kompromisslos ehrlich mit uns sind und zu uns selbst stehen, unsere eigenen Bedürfnisse achten und deswegen vielleicht auch mal Termine absagen oder in einem Berufsleben auch einfach nicht diesen vermeintlichen Erwartungen gerecht werden von anderen. Und vielleicht sind es ja gar keine echten Erwartungen. Vielleicht glauben wir nur, dass andere diese Erwartungen haben. Oder wir setzen uns selbst so unter Druck oder machen diesen Maßstab für uns selber so nach oben, dass wir dann eben Kompromisse eingehen, dass wir dann sagen, wir machen es irgendwie halbgar und wir machen es besser ein bisschen als gar nicht.   Ja, manchmal ist es vielleicht auch okay, aber ich wünsche mir wirklich mehr Kompromisslosigkeit, wenn es darum geht, für uns selber einzustehen. Und da meine ich jetzt nicht, dass wir irgendwie sozial unkompatibel werden (Das ist einer meiner Lieblings Ausdrücke), sondern ei

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