Mindful Mama Lounge - der Mama-Podcast für Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit

Tabea Laue

Der Mama-Podcast für alle, die ihr Mama-Leben bewusst gestalten möchten. Wenn du dir wünscht, die Bedürfnisse deines Babys bestmöglichst zu erfüllen und dabei gut auf dich selbst zu achten, lass dich gerne inspirieren. Völlig gleich, ob du gerade mitten in der Schwangerschaft bist oder dein Baby schon in den Armen halten darfst - hier bist du richtig. Klick einfach Play, damit es losgehen kann!

Episodes

  1. 03/01/2019

    MML010 – Die ideale Wochenbett-Vorbereitung

    Na? Bist du schon perfekt vorbereitet auf das Wochenbett? Oder haben sich Fehler eingeschlichen, die du bereuen wirst? Als ich das erste Mal schwanger war, hatte ich einen entscheidenten Vorteil gegenüber vielen anderen Schwangeren! Ich hatte schon mehrere 1000 frisch geborene Mamas kennengelernt. Auf der Wochenstation durfte ich erleben, welche Erfahrungen sie in den ersten Tagen machten. Ich bekam mit, wenn Sachen fehlten, Besuch zu viel wurde und was das Stillen und Wohlbefinden am Meisten beeinflusste. Später erzählten viele von ihnen auch im Stillcafe der Klinik, wie es ihnen ergangen war. So konnte ich meine eigenen Rückschlüsse ziehen - die waren manchmal auch ein wenig zu krass - davon erzähle ich in diesem Podcast. https://vfiai9.podcaster.de/download/folge10-wochenbett-vorbereiten.mp3   Aus dem Inhalt: 1. Papiere für nach der Geburt vorbereiten Ich bin sicher nicht die ideale Person, um im Detail in den Papierkram einzugehen - das überlasse ich lieber den Profis von Maternita oder SmartMama! Stöber da einfach oder lass dir direkt helfen. Aber neben allen Unterlagen von Krankenkasse und Arbeitgeber, braucht es manchmal auch Nachweise vom Standesamt - wenn ihr nicht verheiratet seit. Idealerweise vorher informieren und alles vorbereiten, damit es keine nervigen Überraschungen gibt. 2. Termine für Baby und Mama planen Untersuchungen und Nachuntersuchungen für dich und dein Baby stehen an. Kommt euer Kinderarzt auch nach Hause? Was passiert in der Klinik? Worum kümmerst du dich selbst. Ich habe für alles eine Liste an unsere Wohnungstür gehangen um nichts zu vergessen. So konnte ich das auch jederzeit ergänzen. 3. Kontaktpersonen für mögliche Probleme Wer ist die Stillberaterin, an die du dich bei Stillproblemen wenden möchtest? Wer ist euer Kinderarzt? Wer hilft dir im Notfall? Über welche Telefonnummer erreichst du den kinderärztlichen Notdienst? Eine Liste zu erstellen wer hilft, gehört zu den essentiellen Punkten im Stillvorbereitungskurs online. Hör dich da ruhig nach Empfehlungen um! 4. Stillen vorbereiten Ja, Stillen ist natürlich. Aber lernen muss man es trotzdem. Oder vielmehr den Umgang damit. Damit du nicht von veraltetem Stillwissen und Ammenmärchen direkt in die Stillprobleme hinein geleitet wirst! Das notwendige Stillwissen und deinen inneren Standpunkt zum Stillen und dem Umgang mit eventuellen Holpersteinen zu finden, hilft da sehr! 5. Einkäufe planen Eine gute Lagerhaltung wird in Deutschland ganz offiziell empfohlen! Es könnte ja auch einmal ein Notfall eintreten. Aber auch das Wochenbett kann mit einer gewissen Lagerhaltung leichter werden! Für die regelmäßigen Einkäufe kann eine Kochkiste oder Biokiste helfen. Oder ein Einkaufsservice. 6. Essensversorgung planen Du kannst für das Wochenbett vorkochen. Hier findest du Rezeptideen. Die Sammlung ist auf Basis vieler anderer Mamis entstanden. In städtischeren Gegenden gibt es meist verschiedene Lieferservices, die auch gesund und lecker sein können. Oder ihr beauftragt alle Familienmitglieder und Freunde obligatorisch bei einem Besuch auch Essen mitzubringen. Ein gemeinsames Mahl hilft euch, nimmt Stress und begrenzt den Besuch automatisch. Damit nicht jeder das gleiche bringt, ist die Orga deiner Wunsch-Essen über eine App möglich - so schmeckt es dir lecker. Die Besucher können es in jedem Browser abhaken, was sie mitbringen werden. Voll praktisch. Auch, wenn es offiziell ein Online-Wunschzettel ist. 7. Ruhe einplanen fürs Wochenbett Es geht nicht darum, alle auszuschließen, sondern darum, dass du dich nicht verausgabst. Auch dein Baby braucht erstmal Ruhe, um anzukommen. Das Stillen klappt auch manchmal erst aufs zweite Go. Wenn dann viel Besuch ein- und ausgeht, wird es möglicherweise schwieriger. Regelt das so, dass es euch gut dabei geht. 8. Hygienische Versorgung fürs Wochenbett mit bedenken Neben fliesendem, sauberen Wasser solltest du große und mittlere Binden haben, bequeme Slips und bequeme Kleidung. Vielleicht ist es dir unangenehm jemandem deine Wäsche zu überlassen. Die Schmutzwäsche. Aber spätestens das Herausholen, Aufhängen, Abhängen, Falten und aufräumen kann dir jemand abnehmen. 9. Haushalt im Wochenbett delegieren Eine Mütterpflegerin steht dir als gesetzliche Leistung in den ersten Tagen nach der Geburt obligatorisch zu. Das wird dir aber kaum vermittelt - deshalb gibt es hier eine ausführliche Broschüre zu dem Thema. Bereits in der Schwangerschaft oder bei Beschwerden im Verlauf des Wochenbettes kannst du statt einer Haushaltshilfe eine Mütterpflegerin beauftragen. Als tolles Geschenk an dich selbst kann dir für eine gewisse Zeit auch eine Haushaltshilfe oder Putzfrau den Alltag erleichtern. 10. Der Einsamkeit im Wochenbett zuvorkommen Nutze die Besucher im Wochenbett so, dass sie dir die Einsamkeit vertreiben. Auch die Gespräche mit deiner Hebamme, Telefonate mit einer Freundin (die schon Kinder hat!), eine Stillgruppe oder ein Babykurs kann dir helfen die Einsamkeit zu bewältigen. 11. Geschwister im Wochenbett bedenken Ein großes Geschwisterkind findet das Baby nicht immer toll und spannend - und wir sollten das auch nicht erwarten. Außerdem ruckelt es in der Struktur der Familie - das ist ganz normal! Beschäftige dich vorab mit den Bedürfnissen deines Kindes und was ihm helfen wird ganz entspannt in seine Geschwisterrolle hineinzuwachsen. Fazit. Auch wenn du nicht weißt, was auf dich zukommt - die Vorbereitung lohnt sich! Nimm dir die Ruhe und geh die Bereiche durch. Lieber anfangen und etwas vorbereiten, als zu erwarten, dass es perfekt vorbereitet ist. "Better done, than perfect" Such dir 3 Menschen, denen du Dinge delegieren darfst und die es dir nicht übel nehmen, wenn du es nicht in Anspruch nimmst. Ich wünsch dir ein wunderbares Wochenbett! Hinterlasse gern deine besten Tipps und Links unten in den Kommentaren.     Shownotes Die perfekte App für deinen Essens-Wunschzettel an Wochenbettbesucher Lagerhaltung mit dem offiziellen Vorratskalkulator Die nachgeburtliche Geschwisterkrise - die Entthronung Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App „Podcast-Addict“ (Englisch) Podcast mit dem Android-Handy abonnieren Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)

    29 min
  2. 02/11/2019

    MML009 – Stillen, das geheime Baby-Code-Programm

    Ist Stillen "Das Beste" fürs Kind? Wir leben gerade in einer Zeit und oft auch in einer Region, in der wir den Luxus haben, frei entscheiden zu können. Die Entscheidung Stillen oder Flasche hat dennoch Auswirkungen. https://vfiai9.podcaster.de/download/folge9-stillen-normal.mp3   Aus dem Inhalt: 1. Stillen als biologische Norm Wir können es toll finden oder nicht - unsere biologische Anlage entspricht der eines Säugetiers. Damit sind wir vergleichbar mit Walen, Eseln oder, ja, der Kuh. Wenn das Junge eines Säugetiers verstossen wird, dann hat es schlechte Überlebenschancen - außer es hat das Glück in einer Handaufzucht einer fremden Spezies zu landen. Aber prinzipiell passiert das trotzdem nicht so häufig, wie beim Menschen. Glaubst du nicht? Über 50% der Neugeborenen werden in den ersten 1-3 Tagen zugefüttert! Allein diese Zahl zeigt, dass etwas gehörig schief läuft. 2. Die physiologischen Aspekte des Stillens Alle Körperabläufe sind darauf ausgerichtet zu Stillen. Dein Mama-Körper bereitet sich mit zusätzlichen Energiedepots während der Schwangerschaft auf das Stillen vor. Diese werden in den folgenden 9 Monaten nach der Geburt meist wieder reduziert. Langsam! Das Stillen nimmt Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel. Verzichten wir, steigt die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken. Wir erkranken häufiger an Brustkrebs und Eierstockkrebs, wenn wir auf das Stillen verzichten, weil HAMLET nicht wirken kann. Das ist ein spezieller Eiweiss-Stoff in der Milch. Dein Baby wartet auch auf das Stillen. Seine Muskulatur wird trainiert und formt das Gesicht in den Details mit aus. Der Kiefer wächst natürlich und mit Platz für die Zähne. Es lernt bereits während dem Stillen die Geschmacksvariation kennen. Durch die Summe aus Schwangerschaft und Stillzeit sogar die Geschmacksvariationen eines gesamten Erntejahres! Auch Sinne & Gleichgewicht werden von vorne herein mit dem Stillen geschult. 3. Stillen - historisch ein Überlegensgarant Historisch gesehen gab es praktisch keine Alternative. Natürlich gab es krude Rezepte, um aus Tiermilch einen Ersatz herzustellen, wenn das Stillen nicht klappte. Aber häufig bedeutete das auch das Todesurteil. Wie schnell das auch heute noch gehen kann, zeigte ein Fall in Belgien (Link in den Shownotes). Ein Baby verhungerte, weil die Eltern nur Superfood fütterten. Das Baby litt zuvor unter Bauchschmerzen. Nein, die Eltern wollten ihrem Kind sicher nicht schaden. Trotzdem ist es wichtig zu sehen, dass es gefährlich ist, auf eine adäquate Ernährung zu verzichten. Sollte das Stillen nicht funktionieren, stehen medizinisch versierte Stillberaterinnen zur Verfügung! Auch bei Pulvernahrung ist es wichtig auf die einwandfreie Zubereitung zu achten. Das Mischverhältnis ist auf jeder Packung angegeben. Und die Materialien müssen auch hygienisch sorgfältig benutzt werden. Immer wieder kommt es beim Nahrungspulver zu Rückrufaktionen, weil es doch zu einer zu hohen Verkeimung kam. Das Pulver ist einfach nicht steril - umso wichtiger hier alle Hygiene-Vorgaben einzuhalten. Stillen hingegen ist tatsächlich immer hygienisch einwandfrei! Selbst im Erkrankungsfall. Die Zusammensetzung ist herstellungsbedingt einer ganz engen Norm unterworfen - die Brust kann nur so! Sollte die Milch nicht reichen, gibt es Hilfe! 4. Stillen - Psychologisch gesehen Abhängig davon, ob das Stillen leicht ist oder mit großen Problemen einhergeht: Es hat eine Wirkung auf die Bindung. Wie gehen wir mit Stillproblemen um? Wann nimmt das Stillen positiv Einfluss auf die Bindung? Welchen Stellenwert hat die Bindung zum Partner? Das alles sind Fragen, die wir ganz unterschiedlich beantworten werden. Die Möglichkeiten des Bindungsaufbaus sind ganz unterschiedlich. Unabhängig vom Stillen kann ein Baby einen Erwachsenen als zuverlässigen, adäquaten Bindungspartner erleben. Auch die Mama! Dennoch ist das Stillen beteiligt daran, wenn es versucht uns auf hormoneller Ebene den Bindungsaufbau zu erleichtern. 5. Stillen als gesellschaftliche Norm Ist Stillen noch normal? In Peru, Madagaskar und Nepal stillen 99% der Babys. In Schweden 98% und Norwegen 95%. In Deutschland sind es gerade mal 82%. Das bemerkt die Unicef und mahnt zu einer Rückkehr zur physiologischen Ernährung von Babys. Gleichzeitig schnellen die Gesundheitskosten nämlich in die Höhe - von einem Zusammenhang wird ausgegangen. Wir haben einfach erneut Glück. Das große Glück, dass viele gesundheitliche Probleme behandelt werden können. Gesellschaftlich ist ein anderer Aspekt essentiell: Die Wahlfreiheit von dir als moderner Frau. Was wir dabei manchmal vergessen ist, dass Wahlfreiheit auf dem Rücken anderer unserer eigenen Vergangenheit angehört. Damals war es der Rücken der Frauen einer ungleichen Gesellschaft. Bei der Frage nach der Wahlfreiheit - einem wichtigen Gut - vergessen wir oft, dass es nicht nur um das Stillen ja/nein geht, sondern viel mehr um das WIE. Fazit. Die WHO ist bei der Wahl der richtigen Babynahrung sehr klar Stillen Muttermilch Frauenmilch Formula-Nahrung Durch die Globalisierung haben wir die bombastische Chance in andere Kulturen reinzusehen - uns inspirieren zu lassen. Wir müssen es nur nutzen. So können wir als Frauen voneinander lernen. Über den Tellerrand hinaussehen und für uns und unsere Kinder die besten Entscheidungen treffen.     Shownotes   Stillen in der Mongolei (englisch) Baby verhungert, weil Eltern nur Superfood füttern Vorbereitung auf die Stillzeit Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App „Podcast-Addict“ (Englisch) Podcast mit dem Android-Handy abonnieren Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)

    31 min
  3. 01/21/2019

    MML008 – 4 Arten das Baby verstehen zu können

    Wünscht du dir dein Baby verstehen zu können? Gerade in den Abendstunden folgt geradezu stakkatoartig ein Bedürfnis auf das andere. Bei anderen Babys ist das die Situation, die den ganzen Tag vorherrscht (High-Need-Babys). Das eigene Baby und seine Bedürfnisse nicht zu verstehen und daher nicht unmittelbar handeln zu können, führt zu großem Stress auf beiden Seiten. Und macht das Zusammenleben schwer. Du fängst an, an dir zu zweifeln. https://vfiai9.podcaster.de/download/folge8-baby-verstehen.mp3   Aus dem Inhalt: 1. Verbale Kommunikation über Dunstan Baby Language Babys haben bereits einen Wortschatz! Die 5 Worte der Dunstan Baby Language Neh, Eh, Eairh, Owh und Heh werden in diesem Blogartikel genauer erklärt. 2. Non-Verbale Kommunikation des Babys Körpersprache in Form von Abwenden, Hinwenden oder später das darauf zeigen gehört zur non-verbalen Kommunikation deines Babys. Auch Baby-Gebärden können Babys bereits im 1. Lebensjahr lernen. 3. Kommunikation über Körperreaktionen Körperreaktionen, wie Schluckauf, kommen nicht nur auf, wenn einem Baby kalt ist! Gähnen oder Schluckauf zeigen auch, wenn ein Baby überfordert ist. Ein schwitziges Gefühl in der Nackenfalte ist meist ein recht zuverlässiges Zeichen, dass dein Baby für die Umgebungstemperatur zu warm gekleidet ist. 4. Art des Weinens als Teil des Ausdrucks Schrilles Schreien aufgrund von Schmerzen oder starken Emotionen zeigt deutlich die Dringlichkeit! Ebenso bei starkem Hunger - das Schreien gewinnt an Intensität. Im Laufe der Zeit siehst du auch, ob dein Baby einen bestimmten Charakter übers Schreien und dessen Intensität zeigt. Fazit. Die Kommunikationsmöglichkeiten sind vielfältig - wenn du anfängst sie zu nutzen gewinnt eure Baby-Mama-Beziehung an Stärke und Sicherheit. Die Bindung wird durch eine funktionierende Kommunikation gestärkt. Das Verstehen des Babys kann man erlernen!   Shownotes 51 Gründe, warum Babys Weinen Buchtipp: Mit Händen Sprechen (Affiliate / Werbung) Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App „Podcast-Addict“ (Englisch) Podcast mit dem Android-Handy abonnieren Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)

    16 min
  4. 04/26/2018

    MML007 – Windelfrei? Oder: Was dein Baby von Windeln hält…

    Gehörst du zu der Minderheit von 20% der Weltbevölkerung, die ihr Baby in Plastikwindeln verpacken? In dieser Podcastfolge erzähl ich dir mehr über Windeln & Windelfrei, warum Windelfrei bei meinem 1. Kind in die Hose ging (total fail I can tell) und wie ich es beim 2. Kind angehe. http://vfiai9.podcaster.de/download/folge7-baby-windelfrei.mp3   Aus dem Inhalt: 1. Windelfrei ist Kommunikation Windelfrei ist weniger etwas, was du mit deinem Kind "machst" wie zb. Babymassage oder einen Pekip-Kurs! Windelfrei ist die Entscheidung, eure Kommunikation um einen weiteren Aspekt zu erweitern. 2. Windelfrei garantiert kein frühes Trockenwerden Windelfrei ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg, wenn dein Ziel ist, dass dein Kind früh trocken wird. Das kann dir 1. niemand garantieren und 2. wirst du damit innerlich eine Einstellung zu Windelfrei bekommen, die es euch in der Kommunikation schwer macht. 3. Windelfrei funktioniert nicht von selbst Windelfrei ist natürlich - und dennoch kein Selbstläufer. Kaum jemand der sich heute für Windelfrei entscheidet, ist selbst windelfrei aufgewachsen oder hat windelfrei aufwachsende Geschwisterkinder erlebt. Daher ist Windelfrei etwas, was du "on-the-go" erlernen wirst. Fazit. Wenn du an dir oder an windelfrei zweifelst und diesen Aspekt der Kommunikation erhalten möchtest, dann melde dich gerne bei mir oder einem anderen Windelfrei-Coach. Lass dich über einen längeren Zeitraum begleiten und ich versprech dir, dass du irre viel über dich lernen wirst. Shownotes Windelfrei funktioniert nicht - Lucia M. Pichler Babys und Windeln gehören zusammen Was dir dein Baby sagt - 5 Worte die jede Säugling-Mama kennen sollte Trocken werden ohne Windeln - Hebammenblog.de Windelfrei Coach finden Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App „Podcast-Addict“ (Englisch) Podcast mit dem Android-Handy abonnieren Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)

    23 min
  5. 06/27/2017

    MML004 – 7 Babybedürfnisse, die du im Blick haben musst

    Dein Baby bringt viele Bedürfnisse mit in diese Welt. Babybedürfnisse zu erfüllen ist die große Aufgabe der ersten Wochen und Monate. http://vfiai9.podcaster.de/download/folge4-baby-beduerfnisse.mp3 Shownotes dieser Episode [Podcast] - Was bedeutet "bedürfnisorientiert" für dein Baby [Blogartikel] - 51 Gründe, warum dein Baby weint [Blogartikel] - 13 Brücken in den Babyschlaf [Online-Kurs] - Dein Baby verstehen Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App "Podcast-Addict" (Englisch) Podcast mit dem Android-Handy abonnieren Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)   Was sind die Grundbedürfnisse eines Babys? Wenn wir von Babybedürfnissen sprechen, dann denken wir - zumindest nehme ich das oft so wahr - an 3-4 Grundbedürfnisse. Schlaf, Ernährung, Wärme & Sauberkeit. Die Grundbedürfnisse sind für die meisten sonnenklar. 1. Schlaf Ohne ausreichenden Schlaf oder bei längst überschwänglicher Müdigkeit werden Babys und Kleinkinder unausstehlich. Dann brauchen sie im besonderen Maße unsere Geduld und unser Verständnis. Der Schlaf von Babys in der Gesellschaft erhält dabei dennoch einen Stellenwert, der manchmal fragwürdig ist. Vor allem, wenn du schon beim Spaziergang in den ersten Wochen gefragt wirst, ob dein Baby schon durchschläft. In den ruhigen Schlaf zu kommen ist für viele Babys alleine gar nicht möglich. Doch es gibt viele "Brücken", die den Übertritt in den Schlaf auch für dein Baby erleichtern können. 2. Ernährung Für dein Baby gilt - wenn wir nur den "jetzt-Moment" betrachten: Hauptsache satt. Deshalb wenden sich Babys bei Stillproblemen auch schnell einmal der "leichteren" Nahrungsquelle zu. Langfristig gesehen, also wenn man die Nährstoffversorgung, die Hirnentwicklung, die Darmflora, die Erkrankungswahrscheinlichkeit und die Muskelentwicklung im Gesicht (und damit die Sprachentwicklung & Zahngesundheit) haben einen entscheidend besseren Stand, wenn ein Baby die Möglichkeit hat zu Stillen. Dabei gilt für die Wahl der Nahrung in den ersten 6 Monaten ganz klar die WHO-Empfehlung für Industrieländer Stillen Muttermilch der eigenen Mutter Frauenmilch von einer anderen Mutter Pre-Nahrung (Formula) Spezialnahrungen zb. auf Sojabasis sind dabei nur in absoluten Ausnahmesituationen (also wenn das Baby mit einer Unverträglichkeit auf Pre reagiert) zu verwenden. Jede Nahrung, die nicht als Pre-Nahrung ist weniger streng kontrolliert und hat weniger Auflagen für die Zusammensetzung der Nährstoffe. Der Alternativ-Trend Babynahrungen selbst herzustellen, katapultiert die betroffenen Familien in der gesundheitlichen Gefährdung zurück ins Mittelalter. Eine gesundheitsgefährdende, teils lebensgefährliche Entscheidung! 3. Wärme In den ersten Lebenstagen verbraucht dein Baby deutlich weniger Kalorien, wenn es warm gehalten wird. Es hat weniger Hunger, weil keine Energie verpufft. Auch die Sauerstoffversorgung von Babys, die im direkten Hautkontakt mit ihrer Mama liegen, ist unmittelbar und messbar besser! Als Mama bist du die beste Wärmflasche, denn dein Körper wird besonders warm dort auf Brust & Bauch, wo dein Baby am kuscheligsten liegt. Doch es gibt auch Bedürfnisse von Babys, die uns oft nicht ganz so klar sind Nicht immer ist es leicht, herauszufinden, was die Babys denn genau brauchen. Vor allem, wenn wir eher an die kurzfristigen "Problemchen" wie Hunger oder Bauchweh denken. 4. Kommunikation Manche Mütter kommunizieren völlig intuitiv mit ihren Babys. Doch das ist keine gott-gegebene, an jederman verteilte Fähigkeit. Viele von uns müssen erst nach und nach lernen, wie ein Baby kommuniziert. In einem Experiment in dem man die Ursprache der Menschen herausfinden wollte, verbot man den Pflegerinnen in einem Waisenhaus mit ihren Schützlingen zu sprechen. Ein katastrophaler Fehler. Die Babys starben! Kontakt über Sprache ist wichtig! Und dein Baby spricht bereits ab dem Moment der Geburt, wie wir aus der reflexbasierten Laut-Sprache (Dunstan Baby Language) wissen. Diese Sprache verliert sich allerdings nach 12 Wochen, wenn sie nicht beantwortet wird. 5. Bindung Wenn wir von Bindung sprechen, dann sprechen wir von der Bedeutung, die unser gegenüber für uns hat. Und in welchem Verhältnis wir zueinander stehen. Haben wir eine Beziehung die vertrauenswürdig und stabil ist? Trauen wir einander? Auch Babys können bereits die Bindungen zu mehreren Personen in ihrer Bindungspyramide unterbringen. Da stimmen die Beobachtungen in traditionell lebenden Stämmen und in der Bindungsforschung überein. Doch es gibt relevante Unterschiede! Die Bindungsqualität kann ganz unterschiedlich sein. Und die Bindungsqualität kann verbessert werden in der liebevoll zugewandten Pflege, bei der Babymassage, beim Tragen, im Spiel und im Dialog. Nicht nur Stillen fördert eine gute Bindung - sondern Bindung kennt viele Wege! Das ist wichtig zu wissen, wenn das Stillen nicht geklappt hat und auch, wenn du der Nicht-Stillende Part in eurer Familie bist. 6. Sicherheitsgefühl Sicherheit ist wichtig - und unser Gefühl sagt uns oft, ob eine Situation sicher ist. Wenn Vertrauen ständig oder nachhaltig enttäuscht wird, dann leidet das Sicherheitsgefühl. Das zeigt sich oft darin, dass nach einer schwierigen Geburt oder einem Kaiserschnitt mit Trennung zwischen Mama und Baby, auch das Vertrauen in die Sicherheit gelitten hat. Zum Glück gibt es gute Möglichkeiten dieses Vertrauensband wieder herzustelle und an den Herzensfaden - der bereits in den 9 Monaten im Bauch geknüpft wurde - anzuknüpfen. Im Re-Bonding und Babyheilbad tun wir genau das im Rahmen von 3 liebevoll gestalteten Schritten und sehen die immense Auswirkung auf die Beziehung und auf das Stillen. 7. Selbstwirksamkeit Wir können selbst wirksam sein. Ab Minute 0 auf der Erde. Dazu gehört auch, dass Babys selbstwirksam sind, wenn sie die Geburt selbst anstupsen dürfen. Und wenn sie sich beim Bonding den Weg zur Brust selbst suchen können. Selbstwirksamkeit heisst aber nicht (!!) etwas zu erzwingen. Denn manchmal sind gerade Einflussfaktoren am Werk, die es deinem Baby unmöglich machen selbstwirksam zu agieren. Dein Baby braucht dir nichts zu beweisen. Doch du kannst lernen achtsam zu sein und den Raum zu geben, damit dein Baby Chancen hat verpasste Gelegenheiten nachzuholen. Warum dein Baby weint Es gibt viele Tagesbedürfnisse, die kleine Babys Weinen lassen. Eine neue Möglichkeit, dem Weinen deines Babys zu begegnen ist, dein Baby und seine Reflex-Worte zu verstehen. Nicht für alle Grundbedürfnisse wird dich dein Baby mit Weinen erinnern. Du kannst lernen einen guten Rahmen von Bindung-Sicherheit-Selbstwirksamkeit zu erlernen. Alles Liebe und bis bald, Deine ~Tabea   Quelle: Das Babyheilbad ist Teil eines 3-schrittigen Prozesses den du ausführlich im Buch von Brigitte R. Meissner "Emotionale Narben aus Schwangerschaft und Geburt auflösen"* kennenlernen kannst.

    29 min
  6. 06/20/2017

    MML003 – Was bedeutet „bedürfnisorientiert“ eigentlich für dein Baby?

    "Bedürfisorientiert" ist ein großes Wort, mit dem sich viele Familien "schmücken". Zum Glück! Heute betrachten wir genauer, was die Babys ihrerseits brauchen. http://vfiai9.podcaster.de/download/folge3-final.mp3 Shownotes dieser Episode   Termin für ein 15-20minütiges kostenfreies Gespräch Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App "Podcast-Addict" (Englisch) Podcast mit dem Android-Handy abonnieren Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)   AP in der Mitte der Gesellschaft... Attachment Parenting, geprägt vom amerikanischen Kinderarzt Dr. William Sears, scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Gleichzeitig scheint es zu immer neuen Auswüchsen zu kommen. Grenzenlosigkeit. Ausgebrannten Mamas. War das ursprünglich so gedacht? Und was brauchen Babys, um gut gedeihen zu können? Das perfekte Bild der glücklichen Familie Ein zufriedenes Baby ist satt & gewickelt. Wahlweise schläft oder lächelt es. In seiner Umgebung lächelnde Eltern und Großeltern, in einem hübschen Haus. Ordentlich ist es - jederzeit. Gesunde Mahlzeiten nimmt die Familie gemeinsam ein. Lächelnd. Wenn Eltern, die einen bedürfnisorientierten Umgang bewusst oder aus dem Bauch heraus, wählen, sind sie wahlweise überrascht oder überfordert. Manchmal sind die Ansprüche des kleinen Wesens unverständlich und unüberwindbar. Bevor ich auf 4 eng verknüpfte Aspekte von Bedürfnisorientierung genauer eingehe, möchte ich dir eine Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte von der Maus und dem Äffchen. Die Geschichte von Mama Maus und Mama Affe Hoch in den dick beblätterten Ästen sitzen auf einem der stabilsten und bequemsten Äste nebeneinander Mama Maus und Mama Affe. Hier treffen sie sich Abend für Abend – schon seit ihrer Jugend, um der Sonne zuzusehen, wie sie sanft am Horizont hinabgleitet. Dabei erzählen sie sich von ihren Abenteuern zwischen den tropischen Bäumen hier im Urwald. Diese Treffen hatten zu einer Zeit begonnen, als beide noch ganz jung waren und selbst – zur gleichen Zeit – ihre Mama verloren hatten…. Doch das ist eine andere Geschichte. Sie waren gerade selbst Mutter geworden Inzwischen waren viele Jahre vergangen. Sie selbst waren Mütter geworden. Die Maus hatte einen Wurf von 5 kleinen, kräftigen Mäuschen geboren. Anfangs ganz nackt, hatten sie inzwischen das erste Fell bekommen. Das Affenweibchen war bereits zum zweiten Mal Mutter geworden und deshalb an diesem Abend – wie an vielen vorangegangenen – nicht alleine an dem Treffpunkt auf dem Ast erschienen. Das kleine Äffchen schlummerte auf Mamas Rücken. Heute war es außerdem spät geworden und die Sonne hing schon sehr tief. Es hatte eine ordentliche Rangelei zwischen den größeren Affenkindern gegeben, die hatte sie aufgehalten. Mama-Maus ist sehr bedrückt Nun setzte sie sich neben die Maus und hörte, wie diese seufzte. Schon beim herklettern hatte sie gedacht, die Maus schluchzen zu hören. Und jetzt sah sie, wie diese verstohlen ein Tränchen beiseite wischte. Das Affenbaby war gerade aufgewacht und war nach vorne geklettert, um ein paar Schluck der süssen Affen-Mamamilch zu trinken. Da fragte die Affenmama die Mäusemama was sie denn so bedrücke. „Ach weisst du….“ Erneut seufzte sie tief. „Du hast dein Kleines immer bei dir. Sorgst dafür, dass es jederzeit bekommt was es braucht. Mit meinen Mäusebabys ist das so völlig anders.“ „Anfangs machte ich mir oft Sorgen, dass sie in unserer Höhle gefunden würden. Doch sie verhielten sich mucksmäuschenstill. Irgendwann hatte mich mein Mäusemann überzeugt: wir machen schon alles richtig. Schließlich sind alle 5 gesund und entwickeln sich prächtig. Doch….“ Sie seufzte erneut. „Doch weisst du. Jedes Mal wenn ich die Höhle verlasse plagt mich die Angst ihnen könnte doch noch etwas zustoßen. Und zuletzt nach unseren Abendtreffen….“ Sie machte eine Pause und schluckte. „….da haben alle 5 so sehr gepiepst als ich kam. Wenn ich doch nur wüsste, was sie mir sagen wollten. Sie waren gar nicht mehr so zufrieden, wie ich das seit der Geburt kannte.“ Und dann setzte sie fort: „Außerdem ist es bald soweit, dass sie aus der Mäusehöhle das erste Mal hinaus dürfen. Und was soll ich denn dann tun, wenn sie unentweg piepsen?“ Die Äffin wiegte den Kopf hin und her, ehe sie sagte: „Du klingst wirklich sehr besorgt.“ Können wir unsere Kleinen vor allen Gefahren beschützen? „Ja, ja, ja natürlich!“ antwortete die Maus schon ganz hektisch. „Was soll ich denn tun? Bei dir sieht das immer so leicht aus – du hast dein Junges dabei und bewegst dich weiter so elegant, als wäre gar nichts anders als früher. Doch wie soll ich denn alle 5 beisammen halten und vor all den Gefahren da draußen schützen?“ „Du hast Angst, du könntest den Herausforderungen die da auf euch warten nicht gerecht werden. Vor allem weil du noch gar nicht weisst wie deine Kleinen reagieren werden, wo sie nun ein ganzes Stück älter sind.“ „Ja. Du hast recht.“, antwortete die Maus. „Alles scheint sich gerade zu verändern. Sie sind kaum noch zu halten, die kleinen Racker. Dabei dachte ich, es würde einfacher, wenn sie irgendwann selbst die Welt entdecken werden. Doch tatsächlich habe ich große Angst, dass ihnen etwas zustoßen sollte.“ Sie schaute zur Äffin hinauf, die noch immer ihr Kleines auf dem Schoss hielt und es trinken lies. „Du machst das alles so wunderbar. Hast ein Junges, dass fähig ist sich selbst festzuhalten. Bei dir läuft das so einfach nebenher!“ Vom Loben war die Maus nun in ein Jammern übergegangen. Wann war Angst jemals ein guter Ratgeber? „Weißt du,…“, sagte die Affendame. „Das klingt jetzt sicher erst einmal wunderbar, wie du das formulierst. Doch wirklich einfach war es auch nicht immer. Obwohl ich es nicht anders kenne von all den Tanten aus dem Clan." Und sie fuhr fort. "Weisst du - als Mama spürst du genau die Bedürfnisse deiner Mäuschen. Und manche ihrer Bedürfnisse können dich mit deiner Angst konfrontieren. Und wann ist Angst schon ein guter Ratgeber?" "Du hast recht.", sagte die kleine Maus - zwischen Erkenntnis und Erleichterung. "Könnte mich meine Angst in der Höhle halten, würden wir verhungern!" Da verschwand nun auch der letzte Sonnenstrahl am Horizont und die Maus verabschiedete sich mit einer festen Umarmung des Fingers der Affendame. Und strahlte diese noch einmal an, ehe sie losflitzte um zu ihren Jungen zu kommen. Sie kuschelte sich zu ihren Kleinen und lies sie trinken Sie flitzte so schnell den Baum hinunter wie sie sich gerade noch stabil halten konnte und zögerte auch nicht auf dem Weg zurück zur Höhle. Und welch ein Wunder - die Mäuschen schliefen noch ganz ruhig und hatten noch gar nicht angefangen zu piepsen, wie sonst, als sie immer nur gelauscht hatte aus Angst die Kleinen aufzuwecken. Offenbar hatten die Kleinen also gar nicht unentweg gepiepst oder sich in Gefahr gebracht. Sie war erleichtert. Und wie sie sich so zu Ihnen kuschelte, fingen die ersten von ihnen auch schon an die kleinen Zitzen zu suchen, um warme, leckere Mäusemilch zu trinken. Nun wusste die Maus, dass sie sich wieder mehr vertrauen durfte. Anstatt sich aus Angst zurückzuhalten. Also noch einmal die Frage... Was bedeutet "bedürfnisorientiert" für dein Baby Wie wichtig wird es deinem Baby sein, ob die Kleidung die es trägt wirklich neu ist? Oder abgetragen? Bedürfnis-Aspekt Nummer 1 - Individuelle Bedürfnisse. Natürlich gibt es Grundbedürfnisse an denen wir uns orientieren können. Dazu werden wir uns auch in der kommenden Folge detaillierter sprechen. An der Geschichte vom Mäuschen und vom Äffchen konntest du es aber schon feststellen: Bedürfnisse sind vor allem auch immer (!) individuell! Auch unter den Menschenbabys finden wir die Mäuschen und die Äffchen. Und während letztere lauter nach ihrer Bedürfniserfüllung schreien, dann tun dies die Mäuschen oft erst nach langer Zeit. Dann ist es wichtig die entsprechende Sprache zu erkennen. Wenn du ein Mäusebaby hast, dann wird es dir leichter fallen, frühe Bedürfnissignale zu bemerken. Wenn du ein Affenbaby hast, dann hörst du manches Bedürfnis vielleicht immer nur laut geschrien. Du bist deshalb keine schlechtere Mama. Bedürfnis-Aspekt Nummer 2 - Das Warten Lernen. Die Fähigkeit auf etwas zu warten muss erlernt werden. Dieses Lernen kommt mit dem natürlichen Lebensalter. Unter Druck lernen wir hingegen sehr ineffektiv. Deine Bemühungen, deinem Kind mit Nachdruck das Warten beizubringen, brauchen daher viel mehr Energie, als wenn du dich dem Fluss der natürlichen Entwicklung hingeben kannst. Sobald die Bereitschaft für das Erlernen des "Wartens" da ist, ist es hingegen viel leichter darauf einzugehen. Dafür braucht es deine Aufmerksamkeit dafür. Lernen braucht außerdem Vorbilder. Und es lohnt sich immer wieder, wenn du dich fragst, wo du deine Vorbildfunktion noch besser ausleben kannst. Bedürfnis-Aspekt Nummer 3 - Die Dimension der Zeit. Wusstest du, dass die Dauer von Zeit sich ständig ändert? Überleg mal. Wenn du früher eine Reise gemacht hast. Oder zu deinen Großeltern gefahren bist. Wie lange hat das gedauert? Wie lange dauert es heute? Das liegt daran, dass wir Zeit abhängig von der Zeit erleben, die wir schon gelebt haben. Je länger wir leben, desto kürzer dauert der Moment im Verhältnis dazu. Je kürzer unser Baby erst lebt, desto länger dauert der Moment im Verhältnis hierzu. So hat dein Kind, wenn du umgehend reagierst, dennoch eine Weile gewartet, die du gar nicht wahrnehmen konntest. Bedürfnis-Aspekt Nummer 4 - Die Angst vor dem Verwöhnen. Vielleicht hast du schon einmal die Behauptung gehört, man könne ein Baby im 1. Lebensjahr nicht verwöhnen. Und dann plötzlich schon? Woher kommt diese ständige Angst vor dem Verwöhnen? Vermutlich daher, dass wir mit der

    18 min
  7. 06/13/2017

    MML002 – Die 7 Widerstände gegen ein bedürfnisorientiertes Leben

    Wer könnte etwas gegen eine bedürfnisorientierte Einstellung haben? Und warum ist das so? http://vfiai9.podcaster.de/download/folge2-04-final.mp3   Shownotes dieser Episode Vera Birkenbihl über die Erziehung in Episode MML001 Mutterschutzgesetz-Änderungen (gültig ab 1. Januar 2018) Mutterschutzgesetz MuSchuG (PDF) Mutterschaftsrichtlinien für die Schwangerschaftsvorsorge (PDF) Buch: Effektive Betreuung während Schwangerschaft und Geburt: Ein evidenzbasiertes Handbuch (Affiliate) Termin für ein 15-20minütiges Gespräch Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App "Podcast-Addict" (Englisch) Subscribe on Android Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)   Möchtest du lieber Lesen? Das habe ich nicht gewollt Oft höre ich den Satz "Das habe ich so nicht gewollt" - auch ich habe ihn schon so verwendet. Meist passiert das nach Situationen, in denen wir nicht voll und ganz im Hier & Jetzt waren. In der uns eigene ängstliche Gefühle oder die der Anderen, die dich überrollen konnten. Dabei geht es in dieser Episode nicht darum Asche auf dein Haupt zu streuen, sondern die Dynamik zu verstehen. Es zukünftig anders machen zu können. Vielleicht kennst du also Situationen, in denen zu innerlich kurz zusammenzuckst. Manchmal spürst du dabei vielleicht einen dumpfen Druck im Bauch. In solchen Situationen oder nachträglich kann es sein, dass du dich unverstanden oder übergangen fühlst. Wenn du diese Signale ignorierst, entspricht das weder deinen Bedürfnissen oder es spielt sogar mit deinem Sicherheitsgefühl. Zu wissen, was dein Gegenüber bewegt oder was da im Hintergrund an Motiven mitschwingt, kann nur ein erster Schritt sein. Letztlich hilft es nur, immer wieder zu reflektieren und im Gespräch zu sein. Mit deinem Partner, mit einer Freundin oder mit einem Mentor. Ich selbst habe zu den verschiedenen Themen in meinem Leben, die mich bewegen, tatsächlich jeweils Gruppen, in denen ein konstruktiver Austausch herrscht. Und ich habe seitdem ich 11 Jahre alt war, immer wieder Mentoren und Coaches an meiner Seite gehabt. Es lohnt sich sehr! Welche Widerstände solltest du also kennen, wenn du eine Familie gründest? 7 Widerstände gegen ein bedürfnisorientiertes Leben Natürlich ist es toll, wenn du schon "vor den Kindern" ein bedürfnisorientiertes und achtsames Leben führen kannst. Nicht für jeden ist DAS selbstverständlich. So oft gehen wir über unsere Grenzen hinweg. Halten uns an Normen, die uns zurechtgestutzt haben. In dieser Episode geht es ganz konkret um die Widerstände, die dir begegnen können ab dem Moment ab dem du Mama wirst. Also - mit dem positiven Schwangerschaftstest :) 1. Widerstand: Dein Arbeitgeber Dein Schwangerschaftstest ist gerade positiv. Vielleicht schon zum zweiten Mal. Dein erstes Baby ist leider zu den Sternen geflogen. Oder du hast schon in der ersten Schwangerschaft gleich die Befürchtung, dass dir bestimmte Tätigkeiten oder Stoffe mit denen du in deiner Tätigkeit in Berührung kommst nicht gut tun. Im Gespräch mit Mamas die mir von ihrem ganz frischen Schwangerschaftstest erzählen, ist die Frage nach "Wann sag ich es meinem Arbeitgeber" immer präsent. Schon häufig habe ich vom Procedere gehört, es "für sich zu behalten" bis zur 12. Woche. Weil das im Betrieb so üblich ist. Sogar weil der Arbeitgeber bei der mündlichen Bekanntgabe empfiehlt, die Schwangerschaft noch für sich zu behalten. Dann wissen es alle - und alles läuft weiter wie bisher. Das Mutterschutzgesetz (im Audio sage ich an dieser Stelle versehentlicherweise Mutterschaftsrichtlinien, doch die kommen erst im nächsten Punkt) gibt ganz klar vor, dass du unter einen Schutz gestellt gehörst. Und es kann gut sein, dass du gerne weiter arbeiten möchtest! Wichtig ist, dass die getroffene Entscheidung deine Seite mit beachtet. Statt dessen werden Schwangere genötigt, die Schwangerschaft nicht offiziell bekannt zu geben in ein vollständiges Beschäftigungsverbot geschickt, obwohl sie noch weiter tätig sein wollten mit einer Unterschrift in die totale Selbstverantwortung gedrängt, weil sie ja nun wissen, welche Tätigkeiten sie nicht "dürfen" (obwohl kein anderer da ist, der diese übernehmen kann) und anderes. Warum ist das so? Dein Arbeitgeber sieht seine eigene Position ganz unterschiedlich. Als Unternehmer. Als Vorgesetzter. Als Verantwortlicher. Das, wie er seinen Job definiert und welche Erlebnisse er selbst schon mit Schwangeren im Betrieb gemacht hat - oder selbst in der eigenen Familie - beeinflusst auch seine Entscheidungen. Was kannst du tun? Da kann es durchaus so sein, dass du mehr Steine im Weg findest - als die Unterstützung, die du dir erhofft hättest. Dann ist es gut, wenn du dir deiner rechtlichen Position und deiner Möglichkeiten sehr gut bewusst bist oder wirst. Um dann ein offenes Gespräch zu führen, wie deine Tätigkeit während der Schwangerschaft gestaltet werden kann. 2. Widerstand: Deine Frauenarztpraxis Hast du dich vor der Schwangerschaft sehr wohl gefühlt bei den üblichen Vorsorgen, kann es sein, dass dein Gefühl sich in der Schwangerschaft plötzlich ändert. Manche Praxen reagieren regelrecht "allergisch" auf den Wunsch einer geteilten Vorsorge mit der Hebamme. Andere Praxen verkaufen direkt zu Beginn eine "Flatrate" für Baby-TV und häufige Ultraschalluntersuchungen zusätzlich. Gerade wenn sonst wenig über die Schwangerschaft geredet wird, kann es sein, dass dies der einzige Weg ist, um dein Sicherheitsgefühl in der Schwangerschaft zu befriedigen. Oder es werden die unterschiedlichsten Diagnosen gestellt und es werden viel häufiger Ultraschalluntersuchungen gemacht, als du dachtest und es in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen ist. In vielen Praxen werden auch in jeder völlig normal verlaufenden Schwangerschaft regelmäßige CTG-Kontrollen angeordnet. Obwohl dies weder in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen ist, noch in der Fachliteratur auf Basis der Studien überhaupt für sinnvoll erachtet wird. Warum ist das so? Vor einigen Jahren gab es einen großen Aufruhr, weil ein Gynäkologie die Behinderung eines ungeborenen nicht vorab erkannt hatte. Im Januar 2016 erst stand letztlich fest, dass die Eltern mit der Schmerzensgeldklage gescheitert sind. Doch immer, wenn zu einem Gerichtsverfahren kommt, steigt die Angst. Die Angst vor dem beruflichen Ende. Das Gefühl die ständige Kontrolle über alles behalten zu müssen, zeigt sich in der Schwangerschaftsbegleitung häufig so, dass aus lauter Angst eine Über-Kontrolle stattfindet. Dass es durch diese Überkontrolle und dem Handeln aus Angst heraus zu einer unnötig höheren Anzahl an Kaiserschnitten kommt, konnte sowohl eine Befragung durch die Bertelsmann-Stiftung, als auch die Auswertung von Studien nachweisen. Was kannst du tun? Lerne durch Achtsamkeitsübungen und Gespräche mit achtsamen Menschen wieder mehr Vertrauen in dich und deinen Körper zu bekommen. Arbeite einschneidende Erlebnisse deiner Vergangenheit auf. Und sorge dich um dein Wissen, wenn du eine gesunde Schwangerschaft & Geburt erleben möchtest. Um dann im richtigen Moment selbstbewusst auch auf die medizinischen Helfer zurückgreifen zu können, wenn du sie wirklich brauchst. 3. Widerstand: Deine Geburtsklinik Hast du dir einige Kliniken angeschaut, um zu entscheiden, in welcher du dich am wohlsten fühlst? Da war es anfangs doch so nett! Doch du hast etwas vergessen. Du warst auf einem Werbeabend. Hast du dich getraut auch nachdrücklich Fragen zu Kaiserschnitt- und Stillraten zu stellen? Zur Verfügbarkeit der Hebammen während der Geburt? Wie offen ist deine Klinik dafür, dass du eine Doula mit zur Geburt bringst? (Auch wenn du das nicht vor hast, kann diese Frage sehr wohl zeigen, ob die Klinik offen dafür ist, dass unbeteiligte Personen mit über deiner Geburt wachen.) Je näher du der Geburt rückst, desto deutlicher zeigt sich erfahrungsgemäß das wahre Gesicht einer Klinik. Wie sehr wird mit deinen Ängsten um dein Baby gespielt - oder wie beruhigend? Wirst du ermutigt einen natürlichen Weg zu gehen? Oder spricht man eher davon, dass im Notfall der Kaiserschnitt-OP-Saal ja nicht weit wäre? Welche Berichte hörst du von anderen Mamas? Wie wurde mit deren Geburtswünschen umgegangen? Warum ist das so? Ähnlich wie bei Ärzten in der Praxis, geht es auch dem Personal in Kliniken. Im Laufe der Zeit haben sich viele Routinen eingefahren. Manche davon sind niemals hinterfragt worden. Eigene Ängste, Berufsängste und Rechtssorgen können das Leitmaß sein. So ist es zum Beispiel in der Rechtssprechung "in Ordnung", wenn ein Arzt die Entscheidung trifft, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden soll Was kannst du tun Manchmal lernen wir erst mit der ersten Geburt, was uns tatsächlich wirklich wichtig war. Doch schon vorher tragen wir den Samen davon in uns. Und können uns darauf einlassen diese inneren Stimmen wahrzunehmen. Gemeinsam mit einer Fachperson diese Wünsche und die "wenns" und "abers" auch aus medizinischer Sicht zu besprechen, macht den Kopf frei für Eventualitäten. Die dann aber überhaupt nicht den Fokus bekommen müssen - und dennoch einen guten Plan parat halten. 4. Widerstand: Deine Familie Ein neues Familienmitglied stellt die vorherige Konstellation meist einmal völlig auf den Kopf. Es kann sogar sein, dass dein Baby zu einem lebendig gewordenem Trigger für manche Menschen in deiner Familie wird. Da werden Ratschläge gegeben, die längst überholt sind, weil man es früher eben so gemacht hätte. Schließlich sind die eigenen Kinder ja auch gross geworden. Warum ist das so? Omas - egal ob die eigene Mama, Schwiegermama oder sogar Tanten - werden bewusst und unbewusst an ihre eigene Zeit als frische Mama erinnert. Häufig wurden zu dieser Zeit die eigenen Bedürfnisse völlig übergangen. Oder die des Babys.

    32 min
  8. 06/08/2017

    MML001 – 5 Klischees, welche Familien – die bedürfnisorientiert leben – begegnen

    In dieser Podcast-Episode spreche ich über die 5 Klischees, die Familien begegnen, wenn sie sich für einen bedürfnisorientierten Umgang mit ihren Kindern entscheiden. http://vfiai9.podcaster.de/download/folge1-02.mp3 Shownotes dieser Episode "Malte, du weißt dass du dich verletzen kannst" - Rüdiger Hoffmann Familienbett & Plötzlicher Kindstod - Herbert Renz Polster Download: Worksheet, um in dich hineinzuhören Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App "Podcast-Addict" (Englisch) Subscribe on Android Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)   Hier geht's weiter mit einer schriftlichen Kurzversion. 1. In bedürfnisorientierten Familien dürfen Kinder ALLES Egal wann, was oder wie sie es wollen. Es scheint völlig egal, welche Grenzen sie dabei überschreiten. Und diese Familien, in denen absolute Grenzenlosigkeit herrscht, die gibt es ja wahrhaftig auch. Kein Wunder, dass erfahrene Mitglieder der Familie warnen "Der wird dir nur noch auf dem Kopf herumtanzen". Eltern, die sich für einen bedürfnisorientierten Umgang entscheiden, haben erlebt, dass ihre eigenen Bedürfnisse als Kinder häufig unbeachtet blieben. erlebt, dass ihre Kinder-Bedürfnisse gefüllt wurden. Die Wahrheit Unabhängig aus welcher Motivation heraus Eltern sich für einen bedürfnisorientierten Umgang entscheiden, fallen mir 3 Faktoren auf, die ihnen wichtig sind. Das Selbstbestimmungsrecht der Kinder zu wahren Die Selbstwirksamkeit der Kinder zu fördern Sonderbehandlungen nicht nur bei "Oma & Opa"  zu erleben Die Kinder dürfen nicht alles Über die Grundbedürfnisse hinaus kann es sein, dass es dir sehr wichtig ist, dass du dein Kind in seiner Entwicklung nicht beschränkst. Denn genau das tun wir, wenn wir auf Vorgaben pochen. Oft schon im Babyalter. Vera Birkenbihl erklärt das in diesem Video anhand von "Erziehung". https://www.youtube.com/watch?v=LgwMeykxYCQ   Von außen wirkt es schnell, als "dürften" die Kinder alles. Aufgabe der Eltern ist im bedürfnisorientierten Kontext zu schauen, was möglich ist und was tatsächlich auch nicht möglich ist, weil es Grenzen anderer missachtet. 2. Bedürfnisorientierte Familien leben immer öko-bio-dynamisch Möglicherweise wünscht sich so manche Familie "etwas mehr" von Bio oder Öko. Auf der anderen Seite auch wieder nicht. Bedürfnisorientiert hat nichts mit der Wahl der Lebensmittel zu tun. Zumindest nicht primär und so lange die einzelnen Bedürfnisse eben geachtet werden. So gehört es im bedürfnisorientieren Umgang dazu, den anderen Familienmitgliedern etwas nicht vorsätzlich vorzuenthalten, aber doch zu akzeptieren, wenn etwas übliches eben nicht gegessen wird. Einem vegetarisch leben wollendem Kind vorzumachen Wurst sei kein Fleisch In einer veganen Familie auch jenseits des Familientisches jeglichen Kontakt zu Fleisch zu unterbinden Beides Beispiele die WEIT weg von bedürfnisorientiert wären. 3. Eine Mama ist nur bedürfnisorientiert wenn sie stillt Bei diesem Klischee - welches aus der AP-Szene kommt - stellen sich mir als IBCLC-Stillberaterin regelmäßig die Haare im Nacken auf. Am Besten "soll" Frau auch dann noch besonders lange Stillen. Natürlich wünsche ich jeder Frau von Herzen, dass sie sowohl Freude am Stillen findet, als auch körperlich Stillen kann. Und aufgrund meiner Ausbildung kann ich bei Fragen zu beiden Bereichen gerne jederzeit weiterhelfen. Doch Stillen kennt die buntesten Varianten und die Stillzeit hat manchmal Herausforderungen bereit, die nicht erwartet waren. Das schöne ist: Es gibt Hilfe bei jeder Art von Stillproblemen und die Lösung von Stillproblemen ist mindestens ebenso bunt, wie das Stillen selbst. 4. Bedürfnisorientierte Familien haben ein Familienbett Ich muss zugeben - sowohl ich als auch viele der Frauen die ich begleite, wollen den Platz im Familienbett nicht mehr missen. Vor allem dann, wenn die Nächte gerade voller Herausforderungen sind und an ruhigen Schlaf kaum zu denken ist. Die Erwartungen an das Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern sind hoch und können oft nicht erfüllt werden. Dann braucht es individuelle Schlaf-Lösungen, die gemeinsam erarbeitet werden können. Wichtig ist, dass der Schlaf ausreichend und sicher für alle Beteiligten gestaltet wird. Und dass bei der Gestaltung auf harte Trainingsmethoden a la Ferber verzichtet wird, weil das nicht zu einem besseren Schlafverhalten, sondern zu einem "bei Not nicht mehr melden"-Verhalten führt. 5. Die bedürfnisorientierte Mutter ist Hausfrau Am besten bleibt sie zu Hause, bis das jüngste Kind mindestens 10 Jahre alt ist. So scheint es. Die Wahrheit ist, dass es hier viel mehr Freiraum braucht. Familien sind heute bunt. Alleinerziehende, Patch-Workfamilien, Regenbogenfamilien und Familien mit Hausfrauen sind nicht die einzigen Modelle. Wichtig ist, dass es die Möglichkeit gibt, einmal getroffene Entscheidungen auch zu überdenken und umzugestalten, wenn sie Bauchweh verursachen. Was ist wirklich bedürfnisorientiert? Wenn du dich für Attachment Parenting und bedürfnisorientierte Elterschaft entscheidest ist es wichtig, dass du gerade auch auf dich selbst achtest. 1. Bedürfnisorientiert wägt ab "Wer leidet mehr" ist da eine wichtige Leitfrage. Natürlich wird im Leben mit einem kleinen Baby der Ausschlag der Waage häufig zur Seite des Babys zeigen. Deshalb noch 2 weitere wichtige Punkte 2. Bedürfnisorientiert kostet erstmal mehr Energie Es kostet Zeit und Gedankenschmalz abzuwägen. Das fliegt euch nicht einfach zu! 3. Bedürfnisorientiert schließt euch Eltern nicht aus Doch ist im bedürfnisorientierten Kontext nicht euer Kind dasjenige, welches zurückstecken muss. Viel mehr geht es darum, wer euch helfen kann eure eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Und hier um Hilfe zu fragen ist eine Entscheidung und ein Raum für Wachstum gleichermaßen. Um hier weiterzukommen habe ich dir oben in den Shownotes ein Worksheet verlinkt, mit dem du nochmal anhand von 2-3 Fragen in die hineinhören kannst. Ich wünsche dir alles Liebe und freu mich auf bald, ~Deine Tabea

    26 min
  9. 06/01/2017

    MML000 – Der Mama Podcast „Mindful Mama Lounge“ startet heute!

    In dieser Podcast-Episode erfährst du mehr über die Mindful Mama Lounge und findest heraus, ob dieser Podcast genau der Richtige für dich ist.   http://vfiai9.podcaster.de/download/folge0-opt.mp3 Shownotes dieser Episode Die Gruppe für Austausch mit anderen "Mindful Mama Lounge - Mamas" - hier geht's zum Mindful Mama Clan Anleitung zum Installieren und Einrichten der Podcast-App "Podcast-Addict" (Englisch) Subscribe on Android Podcast auf iTunes abonnieren Bewertung in iTunes abgeben (nur für registrierte iTunes-Nutzer möglich)   Hier geht's weiter mit einer schriftlichen Kurzversion der Inhalte. 1. Warum es diesen Mama-Podcast gibt? Vor ziemlich genau 5 Jahren erzählte ich meiner Kollegin während der Weiterbildungs-Seminare zur Vorbereitung aufs IBCLC-Examen von meiner Vision einen Podcast für Mamas zu gestalten. Denn: ich liebe Podcasts. Und: ich liebe es zu helfen. Zu erklären. Für mich ist Babyverhalten nicht nur natürlich, sondern vor allem auch ziemlich logisch. Allerdings sehe ich, wie herausfordernd es für viele Mamas & Eltern ist, ihre eigenen Bedürfnisse mit dem Babyverhalten und den Babybedürfnissen in Einklang zu bringen. Ich glaube daran, dass es möglich ist im Einklang zu leben. Auch mit herausfordernden Babys :) Und auch, wenn es Konflikte geben wird. Dann gilt es genau diese zu lösen. Weil in mir dabei ein "kleiner" Rebell steckt (ich glaube meine Mama und meine Lehrer fanden das gar nicht sooo witzig), nehm ich bei der Suche nach Lösungen die "Vorgaben" einfach nicht als gegeben hin. Obwohl ich ganz schön harmoniesüchtig bin, eigentlich. Diesen Podcast gibt es, um dir von den Babys zu erzählen. Wie sie ticken und wie du euch achtsam unter einen Hut bekommen kannst. 2. Ist der Mama-Podcast für dich? Hast du Lust dich mit auf diese Reise zu begeben? Wenn du gerade schwanger bist, ist es eine tolle Möglichkeit, um dich auf das Leben mit dem Baby vorzubereiten. Dich inspirieren zu lassen. Ist dein Baby schon auf der Welt und an manchen Tagen ein Rätsel? Auch für dich habe ich Ideen & Tipps im Gepäck. Allerdings solltest du die Bereitschaft in dir tragen, dass du dich weiterentwickeln wirst. Manchmal wirst du dich inspiriert fühlen. Manchmal vielleicht auch etwas vor den Kopf gestossen oder desillusioniert. Dann geht es darum neue Schritte zu wagen. Gemeinsam mit deiner kleinen Familie. Du kannst dir einfach das mitnehmen was sich für dich stimmig anfühlt :) 3. Wer spricht im Mindful Mama Lounge Podcast? Nachdem ich über 10 Jahre in der Klinik gearbeitet habe, wusste ich, dass ich irgendwann dem Kliniksystem entwachsen würde, um die Eltern - wie ich sie dort kennenlernte - besser begleiten zu können. Meine Weiterbildung zur IBCLC-Stillberaterin hatte ich bereits abgeschlossen und ich war schwanger mit einem Sohn, der im Herbst 2013 auf die Welt kam. Heute bin ich die "Online-Stillberaterin", die auch Hausbesuche macht, wenn Eltern hier in der Heilbronner Region wohnen. Allerdings berate ich (noch nie) nur zum Stillen oder zu Stillproblemen, sondern auch zu vielen Themen rund um das Baby von der Vorbereitung auf das Baby bis hin zum Abstillen - egal wie alt das Baby oder Kleinkind bis dahin ist. Wer schon mit mir zu tun hatte weiß - ich bin eine strukturierte Chaotin, die es nicht immer schafft allen gerecht zu werden. Dazu habe ich einen Hang zum Perfektionismus - mit allen seinen Schattenseiten :) 4. Worum dreht sich dieser Mama-Podcast? Im Podcast werden wir sicher immer wieder das Thema "Stillen" anschneiden, weil es in viele andere Themenbereich mit hineinspielt. Dennoch bekommen hier eher all die "Nebenschauplätze" einen Platz, die Babys nun einmal so mit in unser Leben bringen. Mein Anliegen in meiner Zusammenarbeit mit den Mamas ist es immer sowohl bedürfnisorientiert, als auch praktisch umsetzbar zu sein. Das werde ich auch hier im Podcast praktizieren. Gleichzeitig sind die Themeninhalte eine Einladung deine Sichtweisen immer wieder einmal zu überprüfen. Neue Wege zu testen. Vielleicht auch zu gehen. 5. Was ist ein Podcast überhaupt? Hast du bisher noch nie von einem Podcast gehört? Weisst gar nicht was das ist? Letztlich ist es nichts anderes als gesprochene Blogpostings. Oder vielleicht doch. Stimme transportiert so viel mehr als reiner Text - deshalb unterscheiden sich die Zusammenfassungen auch vom Textlaut der Episoden. Genau. Episode oder Folge wird die Audiodatei genannt, die dir jeweils ganz oben zur Verfügung steht. Ich plane diesen Podcast staffelweise zu führen. Das kennst du von tollen TV-Serien. In dieser Staffel wird es 12 Episoden zu verschiedenen Themen geben, die (voraussichtlich) wöchentlich erscheinen. Die Audios kannst du hier im Blog anhören, oder - sehr praktisch - mit einer App herunterladen. Wie das funktioniert habe ich dir in den Shownotes unter dem Audio verlinkt. Eine solche App lädt dir die neue Folge automatisch herunter auf dein Smartphone - wenn du möchtest. Dann, wenn du zum Beispiel im heimischen WLAN bist. So wird deine Datenoption nicht belastet und du hast völlig unabhängig von der Netzverfügbarkeit auch unterwegs die beste vorliegende Audioqualität. 6. Themenausblick für die nächsten Folgen in der Mindful Mama Lounge Die Themen der ersten Folgen drehen sich rund um die Bedürfnisse deines Babys. In Folge 1 besprechen wir einige Klischees, die es rund um das bedürfnisorientierte Elternsein so gibt. Die zweite Folge finde ich besonders spannend - und ich hoffe du auch - denn da schauen wir uns einmal an, welche Widerstände es so gegen ein bedürfnisorientieres Leben mit Baby gibt. Mit der dritten Folge wenden wir uns dann deinem Baby zu und schauen einmal, was "bedürfnisorientiert" für dein Baby eigentlich bedeutet. Um in der nachfolgenden Episode dann auf einige Baby-Bedürfnisse genauer einzugehen, die wir uns nach und nach auch noch einzeln ansehen werden. Was sind deine Themen und Herausforderungen? Möchtest du die erste Staffel mitgestalten? Dann schreib mir unbedingt in die Kommentare über welche Themen du dich freust, was dich interessiert oder vor welchen Herausforderungen du standest oder stehst. Ich freue mich auf deinen Kommentar direkt hier im Blog oder auf iTunes. Alles Liebe und bis bald, ~Deine Tabea

    11 min

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Der Mama-Podcast für alle, die ihr Mama-Leben bewusst gestalten möchten. Wenn du dir wünscht, die Bedürfnisse deines Babys bestmöglichst zu erfüllen und dabei gut auf dich selbst zu achten, lass dich gerne inspirieren. Völlig gleich, ob du gerade mitten in der Schwangerschaft bist oder dein Baby schon in den Armen halten darfst - hier bist du richtig. Klick einfach Play, damit es losgehen kann!