Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu

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  1. Aug 21

    [Buchrezension] Politisch werden: Cesy Leonard und die Kraft des Machens

    Heute sprechen wir über die Sachbuchrezension zu Machen macht Mut gegen die Gleichgültigkeit von Cesy Leonard. Im Mittelpunkt steht das Buch als Aufruf, trotz Ohnmacht und Resignation aktiv zu werden und Gleichgültigkeit nicht hinzunehmen. Wir fassen zusammen, dass Leonard mit Geschichten aus ihrer Praxis und konkreten Ideen zeigt, wie politisches Handeln im Kleinen und Großen aussehen kann. Dabei betont sie, dass nicht Wut, sondern Gleichgültigkeit das eigentliche Problem ist, und dass Mut und Gemeinschaft für Veränderungen wichtig sind. Wir greifen auch den persönlichen Bezug auf: Der Sprecher beschreibt eigene politische und kulturelle Erfahrungen, unter anderem im Umfeld von Kunstaktionen, Anfeindungen und seiner Arbeit gegen Klassismus und für Teilhabe. Das Buch wird als etwas beschrieben, das wieder Kraft gibt und dazu anregt, weiterzumachen. Ein weiterer Schwerpunkt ist Leonards politischer Kunst- und Bildungsansatz, unter anderem ihre frühere Arbeit beim Zentrum für politische Schönheit und ihr späteres Projekt der radikalen Töchter mit Workshops zur politischen Bildung. Außerdem wird hervorgehoben, dass das Buch Themen wie Demokratie, Feminismus, Patriarchat, europäische Grenzen und zivilen Widerstand aufgreift. Zum Schluss wird betont, dass auch kleine Handlungen wie Postkarten oder gemeinsame Aktionen Wirkung entfalten können. Das Buch wird als ermutigend beschrieben und als Erinnerung daran, dass wir durch Gemeinschaft, Offenheit und praktisches Handeln mutiger werden können.

  2. Aug 5

    [Buchrezension] Sebastian Fitzek: Playlist – Wenn Musik zur Spur eines Verschwindens wird

    In dieser Folge sprechen wir über Sebastian Fitzeks Thriller „Playlist“. Im Mittelpunkt steht das Verschwinden der 15-jährigen Feline Jagow, die auf dem Weg zur Schule spurlos verschwindet. Ihre Mutter beauftragt den Privatermittler Alexander Zorbach, der nach Hinweisen in einem Musikdienst im Internet sucht, über den Feline ihre Lieblingssongs hört. Wir erläutern, dass Felines Playlist verändert wurde und möglicherweise versteckte Hinweise enthält. Zorbach versucht, diese Spur zu entschlüsseln und folgt dabei mehreren Hinweisen, die ihn zu weiteren Orten und Personen führen. Dabei spielt auch die Verbindung zu Alina Gregoriev eine Rolle, die aus früheren Fitzek-Romanen bekannt ist. Außerdem geht es um den besonderen Aufbau des Buches, weil die Playlist mit echten Songs verbunden ist. Genannt werden unter anderem verschiedene nationale und internationale Künstler, deren Titel als Teil des Projekts veröffentlicht wurden. Wir heben hervor, dass Musik und Handlung eng miteinander verknüpft sind. In der Besprechung schildern wir auch unsere persönliche Einschätzung. Wir finden die Grundidee spannend und das Zusammenspiel von Text und Musik interessant, empfinden die Handlung aber stellenweise als konstruiert. Insgesamt sehen wir den Thriller als solide und an einigen Stellen gelungen, mit einem neuen Ansatz, der jedoch aus unserer Sicht nicht immer die gewünschte Spannung erreicht.

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