HZaborowski - mit HR & CSR die Welt retten!

Henrik Zaborowski

CSR wird in den nächsten Jahren in alle Unternehmensbereiche einziehen. Dieser Podcast beschäftigt sich mit der Frage, wie HR & CSR Hand in Hand die Transformation der Unternehmen und damit auch unserer Gesellschaft gestalten können.

  1. Aug 12

    #216 Klimaschutz im Sozialwesen: Von der AWO als Vorreiterin und warum weniger Fleisch mehr Bio heißt

    In dieser Folge spreche ich mit Thomas Diekamp vom AWO Bundesverband über ein Thema, das uns alle betrifft. Aber das irgendwie aktuell trotz Hitzekrise kaum Beachtung findet: Klimaschutz in der sozialen Arbeit. Thomas leitete Initiativen zur klimafreundlichen Pflege und Verpflegung und arbeitet eng mit den Landesverbänden zusammen, um den AWO-Klimaplan bis 2040 umzusetzen. Er erklärt mir, warum Umweltschutz untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit verbunden ist und wie ein Verband wie die AWO mit 240.000 Beschäftigten den Wandel hin zur Klimaneutralität bis 2040 plant. Wir reden über echte Hürden, politische Lücken und warum weniger Fleisch in der Pflegeküche nicht Verzicht, sondern Gewinn bedeutet. Unsere Kernthemen: Warum Klimaschutz tief in der DNA der Wohlfahrtspflege verankert ist. Die schockierenden Auswirkungen der Hitzewellen auf vulnerable Gruppen in Pflegeheimen. Ernährungswende in der Gemeinschaftsverpflegung: Weniger Fleisch, mehr Bio und wirtschaftliche Vorteile. Die Finanzierungslücke: Warum gute Ideen an der Refinanzierung durch Kostenträger scheitern. Mobilitätswende: Von E-Flotten bis zum Pflege-Fahrrad im Kiez. Der interne „Kulturkampf“ um pflanzenbasierte Kantinen und wie man ihn gewinnt. Ist Dein Unternehmen auch Vorbild im Thema Klimaschutz? Dann melde Dich sehr gerne bei mir und komm in meinen Podcast :-) Jedes gute Beispiel hilft, dass wir uns inspirieren lassen und alle besser werden!

    #216 Klimaschutz im Sozialwesen: Von der AWO als Vorreiterin und warum weniger Fleisch mehr Bio heißt
  2. Jul 29

    #215 Recruiting 2026: Warum Quantität nicht Qualität ersetzt – Insights aus der neuen Studie

    In dieser Folge spreche ich mal wieder mit Alexander Baumann von Jobcluster. Diesmal geht es um die Ergebnisse der Studie „Recruiting Trends 2026“. Und die zeigen, in was für einer verrückten Zeit wir gerade sind: Obwohl uns langfristig Millionen an Fachkräften fehlen, erleben wir aktuell eine Phase, in der sich Unternehmen die Bewerber:innen wieder aussuchen können. Wir diskutieren, warum Stellenanzeigen oft zu unscharf sind, wie KI wirklich sinnvoll im Recruiting eingesetzt wird und warum ein dynamischer Talent-Pool wichtiger ist als je zuvor. Unsere Kernthemen: Der aktuelle Arbeitsmarkt: Warum sich das Blatt gewendet hat und Unternehmen wieder wählerischer sein können. Stellenanzeigen-Realitätscheck: Warum generische Texte zu viel Quantität statt passender Qualität führen. KI im Recruiting: Sinnvolle Automatisierung von Admin-Prozessen vs. inhaltliche Schärfung durch den Menschen. Kanäle im Wandel: Die Coexistenz von Jobbörsen, Social Media (TikTok/Snapchat für Azubis) und der eigenen Karriereseite. Datengetriebenes Recruiting: Warum Messbarkeit und dynamische Anpassung über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Active Sourcing 2.0: Vom statischen Einsammeln zum aktiven Marketing mit Talent-Pools. Die Zukunft: Der drohende Mangel von 4,3 Millionen Fachkräften und die Notwendigkeit wertschätzender Absagen. Und Alexander hat auch eine klare Ansage zum Einsatz von KI am Start: „Unternehmen geben gerade in vielen Fällen ihre Identität auf. Sie lassen sich ihre Stellenanzeige von KI schreiben und lösen damit nur Quantität aus, statt Qualität.“ Dem kann ich nur zustimmen. Oder wie siehst Du das? Viel Spaß beim Hören und lass uns gerne diskutieren. Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter auf https://www.hzaborowski.de/newsletter/.

    #215 Recruiting 2026: Warum Quantität nicht Qualität ersetzt – Insights aus der neuen Studie
  3. Jun 24

    #214 Bauen als CO2-Senke: Wie Kreislaufwirtschaft die Immobilienbranche revolutioniert

    In dieser Folge spreche ich mit Sven Urselmann, Experte für zirkuläre Innenarchitektur aus Düsseldorf. Ehrlich gesagt musste ich zu diesem Gespräch überredet werden. Grüße gehen raus an Sarah Böning :-). Aber dann war ich total gehookt! Sven ist gelernter Tischler und Mitgründer eines Büros für Innenarchitektur und Umsetzung in Düsseldorf. Seit 2019 spezialisiert er sich auf Kreislaufwirtschaft (Cradle to Cradle) im Bauwesen. Sein Team plant und realisiert Bürokonzepte, die durch Refurbishment, wiederverwendbare Materialien und biobasierte Stoffe CO2-negative Bilanzierungen ermöglichen. Sven und ich tauchen tief ein in die Welt der Kreislaufwirtschaft und entdecken, wie Büros und Wohnungen nicht nur ressourcenschonend, sondern aktiv CO2-negativ gestaltet werden können. Sven erklärt, warum „Design for Disassembly“ der Schlüssel ist und wie Unternehmen durch Refurbishment nicht nur der Umwelt, sondern auch ihrem Budget Gutes tun. Kernthemen: Vom linearen Wegwerf-Modell zur zirkulären Wirtschaft im Bausektor. „Design for Disassembly“: Warum Schrauben besser ist als Kleben. Mietmodelle für Technik: Warum Besitz bei Kühlschränken und Beleuchtung ausgedient hat. CO2-negative Materialien: Wie Seegras, Stroh und Holz zu Klimarettern werden. Die wirtschaftliche Realität: Warum Nachhaltigkeit 2026 nicht teurer sein muss. Herausforderungen bei der Transformation von Großkonzernen und der öffentlichen Hand. Die Vision: Der Innenausbau als globale CO2-Senke. Wer noch zögert, darf sich einmal folgende Aussage von Sven auf der Zunge zergehen lassen: „Wir können den gesamten Innenausbausektor, der sich alle fünf bis zehn Jahre erneuert, als eine CO2-Senke umgestalten – und das zum gleichen Preis wie eine konventionelle Einrichtung.“ Das ist doch ein Hammer, oder? Was für ein Potential! Lass Dich inspirieren und anstecken. In der Kreislaufwirtschaft liegt ein riesiges Potential für nachhaltigeres Wirtschaften - und damit für eine lebenswerte Zukunft! Viel Spaß beim Hören und lass gerne einen Kommentar oder eine Bewertung da ;-) Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter auf https://www.hzaborowski.de/newsletter/.

    #214 Bauen als CO2-Senke: Wie Kreislaufwirtschaft die Immobilienbranche revolutioniert
  4. May 27

    #213 KI im HR: Hype, Haftung und der Realitätstest – Warum Validität vor Innovation kommt

    Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge! Heute habe ich Nina Dirks im Gespräch, eine der führenden Stimmen, wenn es um Datenschutz, IT-Recht und Arbeitsrecht in Deutschland geht. Nina berät Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei der Implementierung von Software und KI-Systemen und ist eine gefragte Expertin für die rechtlichen Implikationen des EU AI Acts. Wir zerlegen den aktuellen KI-Hype im Personalwesen und schauen hinter die Kulissen von „intelligenten“ Algorithmen. Nina erklärt uns schonungslos ehrlich, warum viele KI-Tools im HR rechtlich kaum haltbar sind, wo die Fallstricke des EU AI Acts liegen und wann der Mensch im Loop wirklich noch eine Chance hat. Die Kernthemen der Folge: Mythos Intelligenz: Warum aktuelle KI-Modelle reine „Wahrscheinlichkeitsmaschinen“ sind und keine logischen Schlüsse ziehen. Das Validitäts-Problem: Warum KI in der Personalauswahl oft an mangelnder Reliabilität und Halluzinationen scheitert. Rechtliche Stolpersteine: Der EU AI Act klassifiziert HR-Tools als Hochrisiko-Systeme – was das für Unternehmen bedeutet. Diskriminierungsrisiko: Wie algorithmische Bias (z. B. beim CV-Screening) zu illegalen Ausschlüssen führen kann. Human in the Loop: Warum die geforderte menschliche Aufsicht in der Praxis oft eine Illusion ist. Kosten-Nutzen-Rechnung: Wann sich der massive Aufwand für Compliance wirklich lohnt und wann einfache Automatisierung reicht. Data Leakage: Die Gefahr durch private KI-Nutzung von Mitarbeitenden und der Abfluss sensibler Personaldaten. Ich weiß, das liest sich alles etwas rückständig. Die KI Versprechen lesen sich ganz anders. Aber vielleicht müssen wir einfach genauer hinschauen, wer welche Versprechen macht - und was die Motive dahinter sind? Wie sieht es in Deinem Unternehmen aus? Ist Euch da schon der große Wurf mit KI gelungen? Habt Ihr schon erfolgreich spannende Cases umgesetzt? Oder seid ihr auch eher skeptisch? Ich bin gespannt und freue mich auf eine angeregte Diskssuion :-) Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter auf https://www.hzaborowski.de/newsletter/.

    #213 KI im HR: Hype, Haftung und der Realitätstest – Warum Validität vor Innovation kommt
  5. May 13

    #211 Wir gegen die? Warum wir den Dialog zwischen Unternehmen und Gesellschaft neu erfinden müssen

    In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich mit Eva Stock über die aktuelle Zerreißprobe unseres Sozialstaats und die wachsende Kluft zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und sozialer Gerechtigkeit. Eva ist Soziologin, erfahrene HR-Expertin und Führungskraft und eine der bekanntesten Stimmen in der deutschen Personalbranche. Sie ist Mitgründerin der Initiative „Love HR, Hate Racism“ und setzt sich für Demokratie und Haltung in der Arbeitswelt ein. Wir beleuchten, warum der Ruf nach Flexibilität am Arbeitsmarkt oft auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird und wie wir als Unternehmer:innen und Arbeitnehmer:innen wieder in einen ehrlichen Dialog kommen können. Eva teilt ihre einzigartigen Einblicke aus der HR-Bubble, dem Mittelstand und ihrem Engagement für Demokratie am Arbeitsplatz. Unsere Kernthemen: Die Illusion des „Sprungbretts“ im Niedriglohnsektor und die Realität von Armut. Warum Unternehmen in guten Jahren Gewinne privatisieren, aber in Krisen Verluste vergesellschaften wollen. Der Unterschied zwischen echtem unternehmerischem Risiko und der Komfortzone in Konzernen. Wie fehlende Transparenz und Angst auf beiden Seiten (Chef:innen und Mitarbeitende) zu Eskalationen führen. Die Notwendigkeit einer Vermögensbesteuerung als fairen Ausgleich für den Sozialstaat. Warum „American-Style“ (Hire and Fire) ohne soziales Netz keine Lösung für Deutschland ist. Evas Engagement bei „Love HR, hate Racism“ für eine demokratische Haltung in Unternehmen. Wie erlebst Du die Stimmung aktuell? Siehst Du Bereiche, in denen Arbeitgeber und Belegschaft gemeinsam Lösungen suchen – oder überwiegt schon das „Wir gegen die“? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. 👇 Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter auf https://www.hzaborowski.de/newsletter/.

    #211 Wir gegen die? Warum wir den Dialog zwischen Unternehmen und Gesellschaft neu erfinden müssen
  6. May 6

    #210 Mensch.Macht.Maschine - Führung im KI Zeitalter!

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Sebastian Rosengrün über das brillante Buch „Mensch.Macht.Maschine“, das er vor kurzem mit seinem Co-Autor Dr. Dr. Christian Hugo Hoffmann veröffentlicht hat. Beide Autoren zerlegen in ihrem Buch den aktuellen KI-Hype und zeigen, warum echte Innovation nicht in der Technik, sondern in der menschlichen Haltung und klaren Prozessen beginnt. In unserem Gespräch erklärt Sebastian, wie Führungskräfte durch Charakterstärke und Weltwissen ihre Teams souverän durch die KI-Transformation führen – ganz ohne Angst, aber mit viel Pragmatismus. Kernthemen der Folge: Warum KI-Einführung primär ein Organisations- und kein Technologieproblem ist. Die Gefahr, ineffiziente Prozesse (wie schlechte Meetings) nur mit KI zu übertünchen. „Human in the Loop“: Warum menschliche Kontrolle in der Personalauswahl unverzichtbar bleibt. Wie Führungskräfte durch Vorleben und offene Fehlerkultur Vertrauen im Team aufbauen. Der EU AI Act als Chance für europäische Unternehmen, statt als bürokratisches Hindernis. Vibe-Coding: Chancen und Risiken beim programmieren mit KI ohne tiefe Code-Kenntnisse. Warum „Weltwissen“ und humanistische Bildung die wichtigsten Skills für Manager:innen der Zukunft sind. Warum solltest Du Sebastian zuhören? Er ist Geschäftsführer des AI Impact Lab in Berlin, wo er Unternehmen dabei unterstützt, Compliance (EU AI Act) mit Innovation zu verbinden. Zudem leitet er ein Forschungsprojekt an der Universität Augsburg zur ethischen Führung in der KI-gestützten Produktion. Mehr Infos zum Buch findest Du u.a. hier. Du musst eine unternehmenskritische Position besetzen oder brauchst eignungsdiagnostische Unterstützung bei der Personalauswahl? Dann melde Dich sehr gerne bei mir oder buch direkt einen Termin.

    #210 Mensch.Macht.Maschine - Führung im KI Zeitalter!
  7. Apr 22

    #209 Wie sich der Personal Fit schon vor dem Interview klären lässt

    In dieser Folge spreche ich mit Anselm Roger Albrecht-Ndoung, Mitgründer von Yeliq, über das Phänomen des "Nasenfaktors". Viele Bewerbungsgespräche enden mit einem negativen Ergebnis, weil es persönlich zwischen Bewerber:in und Führungskraft nicht passt. Aber, wie hätte man das auch vorher rausfinden können? Genau für diese Problem hat Yeliq eine Lösung entwickelt, die sie "Work Relationship Intelligence“ nennen – ein Ansatz, der das Interview vor das Interview zieht, um echte Passungen zwischen Führungskräften und Kandidat:innen sichtbar zu machen. Wir diskutieren, wie Unternehmen Fehlbesetzungen vermeiden und warum die Chemie im Team messbar wird, ohne in klassische Persönlichkeitstests zu verfallen. Wir sprechen über: Das Problem mit Lebensläufen: Warum fachliche Qualifikation nichts über den Erfolg im spezifischen Team aussagt. Work Relationship Intelligence: Der Ansatz, dyadische Beziehungen (zwischen zwei Personen) statt abstrakter Kulturwerte zu analysieren. Das „Interview vor dem Interview“: Wie situative Fragen Präferenzen im Arbeitsstil aufdecken, bevor das erste Gespräch stattfindet. Führungsfit vs. Arbeitsumgebungsfit: Unterscheidung zwischen der Art, wie eine Führungskraft führt, und den Normen des Unternehmens. Der Resonanzkreis: Eine neue visuelle Darstellung von Kandidat:innen-Daten statt starrer Listen, um Passungsabweichungen sofort zu erkennen. Transparenz für Bewerber:innen: Warum Kandidat:innen ein Feedback zu ihren Präferenzen erhalten sollten und wie das die Akzeptanz steigert. Effizienz im Recruiting: Wie sich die Vorbereitungszeit für Interviews halbiert und die Trefferquote bei Einstellungen steigt. Was hältst Du von diesem Ansatz? Unsinnige Spielerei? Oder ein spannender, ernstzunehmender Ansatz? Ich bin gespannt und freue mich auf den Austausch. Du musst eine unternehmenskritische Position besetzen oder brauchst eignungsdiagnostische Unterstützung bei der Personalauswahl? Dann melde Dich sehr gerne bei mir oder buch direkt einen Termin.

    #209 Wie sich der Personal Fit schon vor dem Interview klären lässt

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