Max und die SupplyChainHelden Podcast

Max Meister

Dein Unternehmer Podcast. Interviews und Erkenntnisse von und mit Profis aus dem Bereich Supply Chain Management – ganz ohne Berater-Mission.

  1. Mehr als Burger: Wie burgerme Marketing und Franchise neu definiert

    FEB 11

    Mehr als Burger: Wie burgerme Marketing und Franchise neu definiert

    Burger liefern kann heute fast jeder. Doch eine starke Marke aufbauen, über 120 Franchise-Stores steuern und Marketing, Daten sowie Künstliche Intelligenz intelligent miteinander verzahnen – das schaffen nur wenige. Im Gespräch geht es darum, warum burgerme konsequent auf Digital First Marketing setzt, wie Markenbekanntheit ohne klassische Schaufenster entsteht und welche Rolle Performance-Marketing, Social Media und Lieferplattformen dabei spielen. Gleichzeitig gibt Luigi tiefe Einblicke in den strategischen Ausbau der Own Channels – von App und Webshop bis hin zu einem neuen Loyalty-Programm mit Levels, Prämien und exklusiven Erlebnissen. Ein zentrales Thema ist außerdem der datengetriebene Ansatz im Franchise-Marketing. burgerme bündelt Verkaufs-, Marketing- und Kanal-Daten in einem eigenen BI-System und nutzt KI-gestützte Analytics, um Entwicklungen nahezu in Echtzeit zu erkennen. Für Luigi ist klar: KI ist kein Hype, sondern ein entscheidender Hebel für Produktivität, bessere Entscheidungen und nachhaltiges Wachstum. Spannend wird es auch beim Thema Virtual Brands. Mit digitalen Marken wie Projekt B, Einburger oder Chickie Chick holt burgerme mehr Umsatz aus derselben Küche – ein echter Vorteil für Franchise-Partner ohne zusätzliche Standorte oder Infrastruktur. Diese Folge zeigt eindrucksvoll, wie modernes Franchise heute funktioniert: datenbasiert, digital und partnerschaftlich. Jetzt reinhören und erfahren, wie burgerme Marketing und Franchise neu denkt.

    41 min
  2. Spreat macht den Laden zur Plattform: Der digitale Marktplatz für den Einzelhandel

    11/05/2025

    Spreat macht den Laden zur Plattform: Der digitale Marktplatz für den Einzelhandel

    Paul Kirchbichler zählt zu den jüngsten Gründern Deutschlands – und hat mit Spreat eine klare Mission: Er will den stationären Einzelhandel transformieren und mit einem digitalen Marktplatzmodell neu denken. Im Gespräch mit Max Meister erklärt er, wie Läden zu Plattformen werden, auf denen Produzenten ihre Produkte direkt verkaufen können – ohne Risiko für den Händler und ohne gebundenes Kapital. Statt klassischer Handelsmarge basiert das Modell auf einer Provisionslogik, die Händler entlastet und gleichzeitig neue Sortimentsvielfalt ermöglicht. Spreat lässt sich als eigenständiges Kassensystem oder über Schnittstellen integrieren und eröffnet damit auch großen Filialnetzwerken ganz neue Perspektiven. Erste Pilotprojekte laufen bereits. Auch das Einkaufserlebnis wird neu gedacht: Retouren könnten künftig standortunabhängig erfolgen, Lieferungen werden lokal organisiert und effizient abgewickelt. So entsteht ein hybrides Modell, das digitale Prozesse mit den Stärken des stationären Handels verbindet. Die Episode gibt einen spannenden Einblick in ein wachsendes Ökosystem, das Produzenten und Händler auf neue Weise zusammenbringt. Paul Kirchbichler spricht über Plattformlogik, Skalierbarkeit, technische Umsetzung und darüber, warum es gerade jetzt eine mutige Antwort auf veraltete Handelsstrukturen braucht. Jetzt reinhören und entdecken, wie Spreat den Einzelhandel neu denkt – direkt, digital und effizient.

    43 min
  3. Digitalisierung in der Landtechnik: Wie HORSCH mit KI und Prozessen die Zukunft gestaltet

    09/24/2025

    Digitalisierung in der Landtechnik: Wie HORSCH mit KI und Prozessen die Zukunft gestaltet

    In dieser Folge von „Max und die Supply Chain Helden“ spricht Max Meister mit Johann Neidl, dem Leiter des D.LAB der HORSCH Maschinen GmbH, über digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und den intelligenten Wandel eines internationalen Familienunternehmens mit über 3000 Mitarbeitenden. Was 2019 mit einem motivierten, interdisziplinären „wilden Haufen“ begann, entwickelte sich zu einer strukturierten Digitalisierungsstrategie bei HORSCH. Das achtköpfige D.LAB-Team arbeitet heute eng mit den Fachabteilungen zusammen und entwickelt gemeinsam zukunftsfähige Lösungen, die unmittelbar im operativen Geschäft Wirkung zeigen. Der Weg zur Digitalisierung: Vom „wilden Haufen“ zum strukturierten D.LAB Was heute als strukturiertes Digitalteam firmiert, begann vor wenigen Jahren als informelle, bereichsübergreifende Gruppe digital-affiner Mitarbeitender – oder wie Johann Neidl es nennt: „ein wilder Haufen“. Ohne große Strategie, aber mit der klaren Ansage „Macht mal“ seitens der Geschäftsführung, startete HORSCH in die digitale Transformation. Heute bildet das achtköpfige D.LAB die zentrale Koordinationsstelle für Digitalisierungsprojekte und ist bewusst eng mit den Fachabteilungen verzahnt, um praxisnahe, realitätsfeste Lösungen zu entwickeln. Die Devise: Digitalisierung muss aus dem Unternehmen heraus entstehen, nicht von außen aufgesetzt werden. Digitalisierung zum Anfassen: Konkrete Use Cases aus dem Alltag Das D.LAB hat bereits zahlreiche Projekte angestoßen und umgesetzt – viele davon mit unmittelbarem Mehrwert für die tägliche Arbeit. So wird aktuell eine Lösung zur automatisierten Verarbeitung von Lieferscheinen, Auftragsbestätigungen und Angeboten implementiert. Ziel: Dokumente in unstrukturierter Form maschinell auslesen, verarbeiten und direkt ins ERP-System integrieren – inklusive Bewertung und Entscheidungshilfe für den Einkauf. Ein weiteres Beispiel aus der frühen Phase war die automatisierte Ableitung von Zolltarifnummern oder Schätzpreisen für neue Konstruktionsteile – ebenfalls mit KI-Unterstützung. Auch wenn sich im Laufe der Zeit neue, effektivere Wege ergeben haben, bleibt der Lerngewinn aus diesen Projekten hoch. Übersetzungsplattform: 23 Sprachen, vollautomatisch, integriert Ein echtes Highlight: Die selbst entwickelte Übersetzungsplattform, die Inhalte in bis zu 23 Sprachen automatisiert verarbeitet. Ob Broschüren, Schulungsunterlagen oder Konfigurator-Texte – das System erkennt Änderungen in der Nacht, übersetzt neu erstellte Inhalte automatisch und liefert sie im ursprünglichen Format zurück. Stammdatenqualität: Fundament der digitalen Zukunft Wie bei vielen Unternehmen ist auch bei HORSCH das Thema Stammdatenpflege eine Dauerbaustelle – aber mit klarer Vision. Ziel ist es, mittelfristig einen Großteil der Stammdaten automatisiert zu generieren und zu pflegen. Erste regelbasierte Prozesse laufen bereits, etwa zur Ableitung technischer Eigenschaften aus ähnlichen Teilen. Parallel arbeitet das D.LAB daran, durch Anomalieerkennung und Machine Learning Lücken und Fehler frühzeitig zu identifizieren – denn nur mit verlässlichen Daten lassen sich wirklich intelligente Prozesse aufbauen. Der Mensch bleibt im Zentrum: Change Management als Erfolgsfaktor Trotz aller Technologie ist für Johann Neidl eines klar: Der Schlüssel zur erfolgreichen Digitalisierung liegt im Change Management. Es geht darum, Mitarbeitende mitzunehmen, Ängste zu nehmen und echte Mehrwerte aufzuzeigen. Insbesondere im deutschen Mittelstand, wo Prozesse oft seit Jahrzehnten bestehen, sei Veränderung eine Frage des Mutes – aber auch der Notwendigkeit. Denn wie Johann es formuliert: „Asien und die USA schauen nicht darauf, ob wir in Deutschland mit KI vorankommen – sie ziehen einfach durch.“ ________________________________________ Reinhören lohn

    49 min

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