Ecclesia Kirche Podcast

Ecclesia Kirche

Eine Kirche - mehrere Campusse, hier findest du die Predigten der Ecclesia Kirche. Ob unterwegs oder daheim, du kannst unseren Podcast überall mitnehmen.

  1. 1d ago

    Der Abstecher zum Weinberg – wo Sünde wirklich beginnt

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Gereift" führt uns Moritz durch Jakobus 1,13–15 und die Geschichte von Simson. Er geht der Frage nach, wo Sünde eigentlich beginnt, warum Gott uns zwar prüft, aber nie in Versuchung führt, und wie gereifte Christen mit ihrer eigenen Sünde umgehen. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Gott prüft, aber er versucht nicht: Das griechische Wort peirasmos kann sowohl Versuchung als auch Prüfung bedeuten, und genau darum geht es auch im Vaterunser bei „führe uns nicht in Versuchung". Gott verführt niemanden zur Sünde, aber er stellt uns manchmal auf die Probe, um zu sehen, ob wir ihn von ganzem Herzen lieben (5. Mose 13). Dabei lässt er nicht zu, dass eine Prüfung deine Kräfte übersteigt, sondern zeigt dir den Ausgang (1. Korinther 10,13). Sünde lockt wie ein Köder: Nicht Gott, sondern unsere eigene Begierde zieht uns weg und lockt uns, so wie ein Angler den Fisch mit dem Köder aus der Tiefe holt. Dann wechselt Jakobus das Bild: Die Begierde wird schwanger und bringt Sünde zur Welt, und wenn die Sünde ausgewachsen ist, bringt sie den Tod hervor. Sünde beginnt auf dem Weg zum Weinberg: Simson ist Nasiräer und darf mit Wein und Trauben nichts zu tun haben, trotzdem macht er auf dem Weg nach Timna einen scheinbar harmlosen Abstecher in die Weinberge. Dort zerreißt er einen Löwen, und beim nächsten Mal isst er sogar Honig aus dem verwesenden Kadaver. Jesus in der Bergpredigt und Sprüche 5 („Komm nicht in die Nähe ihres Hauseingangs") zeigen dasselbe: Sünde beginnt nicht erst bei der Tat, sondern beim ersten Schritt vom Weg ab. Bring die Sünde zu Gott, statt dich vor ihm zu verstecken: Simson erzählt seinen Eltern nichts, und genau so will Sünde uns durch Scham von Gott und anderen Menschen trennen. Gereifte Christen sündigen auch, aber sie wissen, wohin sie damit gehen: „Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet" (Jakobus 5,16), denn Gott gibt umso mehr Gnade (Jakobus 4,6). Moritz' Challenge: Schreib heute noch jemandem „Wir müssen mal reden". Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Der Abstecher zum Weinberg – wo Sünde wirklich beginnt
  2. 3d ago

    Glaube ohne Werke ist tot – wie passt das zur Gnade?

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Gereift" führt uns Bea durch Jakobus 2,14–26. Sie geht der Frage nach, wie „allein aus Gnade" und „Glaube ohne Werke ist tot" zusammenpassen und warum ein gereifter Glaube genau diese Spannung aushalten kann. Zum Auftakt der Serie lernen wir außerdem den Verfasser kennen: Jakobus, den Halbbruder Jesu, der dem Auferstandenen begegnete und später die Gemeinde in Jerusalem leitete. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Gereifter Glaube hält Spannungen aus: Wir sind aus Gnade gerettet, und trotzdem sagt Jakobus, dass ein Glaube ohne Werke tot ist. Der Schlüssel liegt im biblischen Verständnis: Glaube ist nicht nur eine innere Überzeugung, sondern Vertrauen, das sich auf dein Leben auswirkt. Werke sind auch nicht ein paar gute Taten, sondern dein ganzes Leben – alles, was du in Liebe tust. Geh in die Werkstatt, statt Sticker zu kleben: Wenn beim Lesen solcher Bibelstellen dein Versagen hochkommt, ist das kein erhobener Zeigefinger, sondern ein Check-up wie beim TÜV. Blinkt etwas am Armaturenbrett, klebst du keinen Sticker drüber und nimmst dir vor, dich einfach mehr anzustrengen. Du gehst zuerst in Gottes Werkstatt, denn Jesus sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun" (Johannes 15). Werke sind Frucht, nicht Ursache: Du wirst nicht gerettet, weil du ein guter Mensch bist. Aber wer gerettet ist, ist zu guten Werken berufen, „die Gott vorbereitet hat, dass wir darin wandeln sollen" (Epheser 2,10). Jesus ist nicht von deinen Gaben beeindruckt, so wie ein Vater nicht von der Puppe beeindruckt ist, die er seinem Kind geschenkt hat. Was ihn freut, ist ein Herz, das ihn liebt und seinen Willen tun will. Dein Leben predigt mit: Ob Menschen Ja zu Jesus sagen, hängt auch davon ab, wie wir als Christen leben. Abraham und Rahab sind Vorbilder, und Abraham zeigt zugleich: Du bist nicht durch dein Versagen definiert, denn Gott erneuert seinen Bund. Das gilt von Friedrich von Bodelschwingh, der nach dem Tod von vier seiner Kinder Menschen mit Epilepsie ein Zuhause gab, bis zu dem Jugendlichen, der zu Neon kam, weil ihn die Nächstenliebe seines Klassenkameraden fasziniert hat: Gelebter Glaube verändert Menschen. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Glaube ohne Werke ist tot – wie passt das zur Gnade?
  3. Sep 25

    Gestillter Lebensdurst

    In dieser Episode nimmt uns Gastprediger Jörg mit in die bekannte Begegnung zwischen Jesus und der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen (Johannes 4). Er geht der existenziellen Frage nach unserem tiefsten Lebensdurst auf den Grund: Womit versuchen wir die Leere in unserer Seele zu füllen – und warum können Anerkennung, Beziehungen, Konsum oder Erfolg uns niemals dauerhaft satt machen? Anhand von Jesu Beispiel zeigt die Predigt auf, wie lebensverändernde Gespräche in Liebe und Wahrheit gelingen und wie eine echte Begegnung mit Christus dazu führt, dass wir alte Scham und falsche Sicherheiten endgültig hinter uns lassen können. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Lebensdurst verstehen: Warum der Mensch darauf angelegt ist, nur von seinem Schöpfer erfüllt zu werden, und weshalb weltliche Ersatzmittel uns auf Dauer immer durstig zurücklassen. Begegnung auf Augenhöhe: Was wir von Jesus über Kommunikation lernen können – warum echtes Zuhören, Wertschätzung und Vertrauen immer vor konfrontierender Wahrheit kommen sollten. Den Krug stehen lassen: Wie die lebensverändernde Gnade Gottes uns die Freiheit schenkt, unser altes Leben mitsamt vergangenem Schmerz und Schuld einfach am Brunnen zurückzulassen. Vom Beschenkten zum Schenkenden: Wie das lebendige Wasser in uns zu einer Quelle wird, die ganz natürlich überfließt und Menschen in unserem Alltag mit der Hoffnung des Evangeliums ansteckt. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Gestillter Lebensdurst
  4. Sep 9

    Vom Zuschauer zum Nachfolger

    In dieser Episode führt uns Tobi durch Matthäus 4,19 – Jesu Einladung „Kommt, folgt mir nach". Er nimmt uns mit in seine eigene neue Begeisterung für die Evangelien und geht der Frage nach, warum es zu kurz greift, bei der Faszination für Jesus stehen zu bleiben. Denn Jesus ruft nicht in seinen Fanclub, sondern in seine Nachfolge – und dieser Unterschied verändert alles. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Jesus ist faszinierend – und das ist erst der Anfang: Wer die Evangelien mit offenem Herzen liest, entdeckt eine Person, die alles umdreht: Sie stellt das Herz über die Performance, definiert Größe und Erfolg neu und spricht vom Vater, wie es nur ein Sohn kann. Selbst schärfste Kritiker wie Nietzsche, Rousseau und Einstein konnten sich dieser Faszination nicht entziehen. Bewunderung allein verändert nichts: Genau diese Kritiker zeigen, dass man von Jesus zutiefst beeindruckt sein kann, ohne dass sich das eigene Leben verändert. Wenn dein Glaubensleben sich manchmal langweilig anfühlt, könnte das daran liegen, dass du auf dem Bewundererplatz außerhalb des Spielfeldrands sitzt. Was ein Jünger wirklich ist: Jüngerschaft war keine Erfindung Jesu, sondern Teil des jüdischen Bildungswesens – und das Ziel war immer, so zu werden und das zu tun, was der Lehrer tat. „Ein Jünger, der alles gelernt hat, wird sein wie sein Meister" (Lukas 6,40). Tobi zeigt fünf konkrete Unterschiede: Ein Bewunderer stimmt Jesu Worten zu, ein Jünger richtet sein Leben danach aus. Ein Bewunderer sucht sich aus wie am Buffet, ein Jünger nimmt alles auf. Ein Bewunderer staunt, was Jesus tut – ein Jünger tut, was Jesus tut. Nachfolge kostet mehr – und gibt mehr: Als Bewunderer musst du nie wirklich eine Entscheidung treffen. Jüngerschaft bedeutet den schmalen Weg, Teilhabe auch am Leiden Christi – aber genauso Teilhabe an seinem Leben, seiner Herrlichkeit und echter Gemeinschaft mit dem Vater. Wie ein Musiker, der dich nicht nur applaudieren lässt, sondern auf die Bühne ruft: „Ich bring dir bei, das zu tun, was ich tue." Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Vom Zuschauer zum Nachfolger
  5. Aug 25

    Gesegnet

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Playlist 2026 – Ein Song für jede Lebenslage" führt uns Pastor Tobi durch Psalm 1 – die Eintrittstür ins Buch der Psalmen. Er geht der Frage nach, warum ausgerechnet das Wort „gesegnet" den Grundton für die folgenden 149 Psalmen setzt und was das über Gottes Herz für dich verrät. Denn Psalm 1 zeichnet zwei Wege: den des Baumes, der an Wasserbächen gepflanzt ist, und den der Spreu, die der Wind verweht. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Gott ist ein Gott des Segens: Das Erste, was Gott nach der Schöpfung tut, ist segnen. Er segnet Abraham, Jesus beginnt die Bergpredigt mit achtfachem Segen, und die Bibel endet mit dem Ausblick auf eine Zeit, in der jeder Fluch vorbei ist. Wenn dein Bild von Gott ist, dass er dir etwas vorenthalten will, könntest du kaum weiter weg sein von dem Gott, der sich in der Bibel zeigt. Ein Ja braucht drei Neins: Der Weg des Segens beginnt mit dem, was ein Gesegneter nicht tut – nicht dem Rat der Gottlosen folgen (auf welche Stimme hörst du?), nicht den Weg der Sünder gehen (welche Gewohnheiten prägen dich?), nicht im Kreis der Spötter sitzen (wo willst du dazugehören?). Es beginnt harmlos mit einem Gespräch und endet damit, dass du mittendrin sitzt. Glück ist immer nur Nebenprodukt: Nirgends sagt die Bibel „glücklich ist, wer glücklich sein will". Wenn dein einziges Lebensziel dein eigenes Glück ist, wirst du es nicht finden. Aber wer seine Freude an Gott und seinem Wort hat, dem fängt der Segen an nachzujagen. Die ehrliche Frage dahinter: Kommst du zu Gott, weil du ihn willst – oder weil du glücklich werden willst? Erfüllung kommt aus den Wurzeln, nicht aus den Umständen: Der Baum in Psalm 1 wurde bewusst gepflanzt, an einer Quelle, die nie versiegt. Er kennt Hitze, Dürre und Jahreszeiten wie jeder andere Baum – aber er trägt Frucht zur rechten Zeit und seine Blätter verwelken nicht. Genau das beschreibt Paulus: von allen Seiten bedrängt und doch nicht erdrückt. Wer sein Glück aus den Umständen zieht, fällt tiefer, als der Umstand es hergibt. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Gesegnet
  6. Aug 25

    Erschaffe mir ein reines Herz

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Playlist 2026 – Ein Song für jede Lebenslage" führt uns Yvonne durch Psalm 51 – Davids Gebet, nachdem der Prophet Nathan ihn mit seiner Schuld konfrontiert hat. Sie geht der Frage nach, warum wir wie ein Pilot eine Orientierung von außerhalb brauchen und was passiert, wenn nicht die Umstände, sondern unser eigenes Herz die Ursache des Problems ist. Eine ehrliche Predigt über Schuld, Gottes Bundestreue und ein Herz, das nur Gott neu erschaffen kann. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Dein Leben hat einen Rhythmus – und Gott ist in beidem: So wie das Herz Systole und Diastole braucht, hat Gott die Welt nicht als gerade Linie erschaffen, sondern dynamisch – Tag und Nacht, Anspannung und Entspannung. Genau diesen Rhythmus finden wir in den Psalmen: „Warum, Gott?" und gleichzeitig „und dennoch vertraue ich auf deine Gnade". Die Psalmen geben unserem Herzen eine Sprache vor Gott, wenn uns selbst die Worte fehlen. Chesed – Gott steht zu seinem Bund: Gottes Treue hängt nicht an unserer Treue. Chesed meint seine bedingungslose Liebe, Barmherzigkeit und Loyalität – „Egal wo ich bin, du bist ein Gott, der zu deinem Bund steht." Das gilt selbst für einen David, der zum Ehebrecher und Auftragsmörder wird, und für einen Petrus, der Jesus dreimal verleugnet. Wenn das Herz selbst die Ursache ist: Davids Fall beginnt nicht plötzlich – es gab mehrere Stoppschilder, die er überging. Und die entscheidende Frage dahinter lautet: Wo ist meine Quelle? Wenn das, was Gott mir gegeben hat, nie genug ist, suche ich Erfüllung dort, wo sie nicht zu finden ist. Nathans „Du bist dieser Mann" wirkt wie eine geistliche Kardioversion – ein Eingriff von außen, damit das Herz wieder in den Takt kommt. Ein neues Herz, keine Reparatur: David bittet nicht „repariere mein Herz", sondern benutzt das Wort bara – dasselbe Wort wie bei der Schöpfung: aus nichts etwas ins Dasein rufen. Rund 400 Jahre später antwortet Gott in Hesekiel: „Ich will euch ein neues Herz geben." Das Evangelium will dich nicht ein bisschen freundlicher machen oder dir eine religiöse Maske verpassen – es will dir ein neues Herz schenken. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Erschaffe mir ein reines Herz
  7. Aug 25

    Was traut Gott dir zu?

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Playlist 2026 – Ein Song für jede Lebenslage" führt uns Pastor Moritz durch Psalm 66. Er geht der Frage nach, warum es in diesem Psalm ausgerechnet Gott ist, der prüft, läutert und durch Feuer und Wasser führt – und was das für dich bedeutet, wenn dein Leben sich gerade genau so anfühlt. Denn derselbe Gott, der uns Schweres zutraut, ist der, der uns am Leben erhält und ein wunderbares Ziel mit uns hat. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Erinnere dich, was Gott schon getan hat: Der Psalm beginnt mit dem Rückblick – wo hat Gott geholfen, wo ist er drangeblieben, wo hat er durchgetragen? Diese Erinnerung ist kein frommes Nice-to-have, sondern das Fundament, auf dem Vertrauen für die aktuelle Situation wächst. Gott traut dir mehr zu, als du denkst: „Du hast uns geprüft, uns wie Silber geläutert, uns ins Gefängnis gebracht, schwere Lasten auferlegt" – Psalm 66 nennt Gott als den Handelnden. Das ist unbequem. Vielleicht fühlst du dich gerade gefangen, niedergetrampelt, überlastet oder mitten im Feuer. Diese Erfahrungen sind real und werden nicht schöngeredet. Er erhält dich am Leben und bewahrt dich vor dem Fall: Direkt vor der harten Passage steht die Zusage. Gott führt dich vielleicht hinein, aber er lässt dich nicht darin zugrunde gehen. Und wenn du fällst, hilft er dir wieder auf. Das Ziel ist nie die Last selbst, sondern der Überfluss dahinter – wie beim Volk Israel, das aus Ägypten in ein Land voller Milch und Honig geführt wurde. Lobpreis liegt schon unter der Zunge: „Zu ihm hatte ich um Hilfe gerufen, während Lobpreis schon auf meiner Zunge lag." Schrei Gott ehrlich an mit dem, was zu schwer ist – und wisse gleichzeitig, dass der Dank schon bereitliegt. Der Psalm schließt mit der Aufforderung, anderen zu erzählen, was Gott getan hat. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Was traut Gott dir zu?
  8. Aug 3

    Sünde liebt die Dunkelheit, Gnade führt ins Licht

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Playlist 2026 – Ein Song für jede Lebenslage" führt uns Rob Zillmann durch 2. Samuel 11–12 – die Geschichte von David, Batseba und Nathan. Er geht der Frage nach, warum ausgerechnet der „Mann nach dem Herzen Gottes" so tief fallen konnte und was das mit uns zu tun hat. Denn der Bibeltext ist kein Bericht über einen anderen, sondern ein Spiegel für unser eigenes Herz. Der passende Song für diese Lebenslage ist Psalm 51 – Davids Gebet um ein reines Herz. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Sünde beginnt im Herzen: Davids Fall beginnt nicht mit einer großen Tat, sondern mit einem kleinen Schritt – er bleibt zurück, wird passiv, schaut ein zweites Mal hin. Jakobus 1 zeigt: Die Tat ist nur die Frucht, die Wurzel liegt viel tiefer. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht „Was hast du getan?", sondern „Was wächst gerade in deinem Herzen?" Gott geht dem Sünder nach: „Dem Herrn missfiel, was David getan hatte" – Gott redet Davids Schuld nicht klein, aber er gibt ihn auch nicht auf. „Da sandte der Herr Nathan zu David." David sucht Gott nicht, Gott geht den ersten Schritt. Genau hier beginnt das Evangelium: Nicht wir finden Gott, sondern Gott sucht uns. Das Bekennen ist nicht die Last – das Verstecken ist es: Rob erzählt offen von seinem eigenen Nathan-Moment: neun Monate Doppelleben als engagierter Christ und heimlich Abhängiger – und dem Tag, an dem er alles ans Licht brachte. Was er monatelang gefürchtet hatte, wurde zur Befreiung. Ein Nathan-Moment ist kein Zeichen dafür, dass Gott dich aufgegeben hat, sondern dass er dir nachgeht. Jesus trägt das Urteil, das wir verdient hätten: „Du wirst nicht sterben" – wie kann Gott vergeben und trotzdem gerecht bleiben? Die Antwort führt ans Kreuz. David nimmt, Jesus gibt. David lässt einen Unschuldigen sterben, Jesus stirbt freiwillig als Unschuldiger für Schuldige. Der Spiegel kann dir zeigen, dass dein Gesicht schmutzig ist – reinigen kann dich nur Jesus. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

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