Ecclesia Kirche Podcast

Ecclesia Kirche

Eine Kirche - mehrere Campusse, hier findest du die Predigten der Ecclesia Kirche. Ob unterwegs oder daheim, du kannst unseren Podcast überall mitnehmen.

  1. 5d ago

    Nicht nur schön, sondern wahr

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Credo – das glaube ich" führt uns Pastor Moritz durch den Mittelteil des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, von „empfangen durch den Heiligen Geist" bis „zu richten die Lebenden und die Toten". Er geht der Frage nach, warum unser Glaube mehr ist als ein gutes Gefühl: Jesus hat wirklich gelebt, ist wirklich gestorben und ist wirklich auferstanden. Genau deshalb können wir uns mutig zu ihm bekennen und anderen von ihm erzählen. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Warum Pontius Pilatus im Glaubensbekenntnis steht: Neben Vater, Sohn, Heiligem Geist und Maria taucht nur ein einziger weiterer Name im Bekenntnis auf: Pontius Pilatus, römischer Statthalter von Judäa von 26 bis 36 n. Chr. Er verankert unseren Glauben fest in der Geschichte, denn Jesus ist weder Mythos noch Legende. Selbst der christenkritische Historiker Tacitus berichtet, dass „Christus" unter Pontius Pilatus hingerichtet wurde, und unter Historikern ist unbestritten, dass Jesus gelebt hat. Tot, tot und nochmal tot: „Gekreuzigt, gestorben und begraben" – das Bekenntnis lässt keinen Zweifel daran, dass Jesus wirklich gestorben ist. Die Römer waren Profis im Hinrichten, eine medizinische Studie im Journal of the American Medical Association kommt zum selben Ergebnis, und keine Bewegung hätte sich die schmachvolle Kreuzigung ihres Anführers freiwillig ausgedacht. Weil Jesus bis in den Tod ging und dort sogar vom Vater verlassen war, musst du nie wieder allein sein. Der Puritaner John Preston sagte auf dem Sterbebett: „Ich wechsle den Ort, aber meine Begleitung bleibt dieselbe." Die Auferstehung ist der Notarstempel: „Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist auch unsere Predigt sinnlos und euer Glaube ohne Inhalt" (1. Korinther 15,14). Die Auferstehung beglaubigt alles, was Jesus gesagt und getan hat. Mehr als 500 Augenzeugen, die man damals noch befragen konnte, haben sie bezeugt, und die Apostel gingen dafür in den Tod, obwohl niemand für seine eigene Lüge stirbt. Gefühle und Erfahrungen kommen und gehen, aber Wahrheit trägt länger, und wer seinen Glauben auf Tatsachen baut, hat ein Fundament, das auch in stürmischen Zeiten hält. Jesus kommt, Jesus richtet, Jesus rettet: Seit der Himmelfahrt sitzt Jesus schon jetzt zur Rechten des Vaters, und wir sind seiner Wiederkunft so nah wie keine Generation zuvor. Statt Termine auszurechnen, sollen wir wachsam sein wie die klugen Jungfrauen mit genug Öl in ihren Lampen (Matthäus 25) und die Sache mit Jesus nicht auf später verschieben. Wir alle werden vor seinem Richterstuhl stehen (2. Korinther 5,10). Doch für alle, die mit Christus verbunden sind, gibt es keine Verdammnis (Römer 8,1), und darum dürfen wir diesem Tag mit Zuversicht entgegensehen. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Nicht nur schön, sondern wahr
  2. Oct 20

    Prophet, Priester, König – wer Jesus wirklich ist

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Credo – das glaube ich” führt uns Pastor Tobi durch den zweiten Teil des Apostolischen Glaubensbekenntnisses: „und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn.” Er geht der Frage nach, warum gerade dieser Abschnitt das Zentrum des christlichen Glaubens ist, an dem er sich von allen anderen Religionen unterscheidet, und was wir eigentlich bekennen, wenn wir Jesus „Christus”, „eingeborenen Sohn” und „Herr” nennen. Am Ende stehen drei Antworten: Vertrauen, Anbetung und Gehorsam. Das nimmst du aus dieser Episode mit: An Jesus kommt niemand vorbei: Dass Jesus von Nazareth gelebt hat, bezeugen nicht nur die Bibel, sondern auch Historiker wie Josephus, Tacitus und Plinius der Jüngere. Kein Mensch hat die Weltgeschichte so geprägt wie er, bis hin zu unserer Zeitrechnung. Und seine Aussagen über sich selbst lassen keine Gleichgültigkeit zu: Mit C. S. Lewis gesagt, war er entweder Gottes Sohn oder ein Narr oder Schlimmeres, aber kein bloß guter Morallehrer. Christus ist kein Nachname: „Christus” ist ein Titel und bedeutet „der Gesalbte”, auf Hebräisch Messias. Im Alten Testament wurden Propheten, Priester und Könige gesalbt, und in Jesus kommen alle drei Ämter zusammen. Als Prophet zeigt er uns, wer Gott ist, weil er selbst das Wort Gottes ist. Als Priester hat er sich selbst ein für alle Mal geopfert und so keine brüchige Waffenruhe, sondern echten Frieden mit Gott geschaffen. Als König befreit er uns aus der Herrschaft der Sünde und holt uns in sein Reich (Kolosser 1,13). Einzig in seiner Art: Als der Priester Arius im 4. Jahrhundert behauptete, der Sohn habe einen Anfang und sei darum nicht Gott, kamen 325 rund 300 Bischöfe in Nicäa zusammen. Sie bekannten: „wahrer Gott aus wahrem Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater”. Auch das griechische Wort monogenes in Johannes 3,16 meint den Einzigen seiner Art, denn Jesus war schon immer Gott. Gerade weil dieser ewige Sohn Mensch wurde und bis ans Kreuz ging (Philipper 2), gebührt ihm unsere Anbetung. Wer hat das Sagen in deinem Leben?: Für die ersten Christen war „Jesus ist Herr” kein höflicher Titel. In der griechischen Bibel stand Kyrios für Gott selbst, und im Römischen Reich war das Bekenntnis „Der Kaiser ist Herr” Bürgerpflicht. Polykarp von Smyrna ging im Jahr 155 lieber auf den Scheiterhaufen, als den Herrn zu verleugnen, dem er 86 Jahre lang gefolgt war. Wer heute sagt „Jesus ist mein Herr”, lässt nicht mehr Begierden, Gefühle, Ängste oder die Meinung anderer sein Leben bestimmen, sondern Jesus, auch bei Geld, Beruf, Beziehungen und Zeit. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Prophet, Priester, König – wer Jesus wirklich ist
  3. Oct 12

    Mehr als eine Meinung – was „Ich glaube” wirklich heißt

    In dieser Episode unserer neuen Predigtserie „Credo – das glaube ich” führt uns Pastor Tobi durch den ersten Satz des Apostolischen Glaubensbekenntnisses: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.” Er geht der Frage nach, was Christen seit Jahrhunderten eigentlich bekennen, wenn sie diese Worte sprechen, und warum nichts dein Leben so sehr prägt wie dein Bild von Gott. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Ein Bekenntnis mit tiefen Wurzeln: Das Apostolische Glaubensbekenntnis stammt nicht direkt von den Aposteln, reicht aber bis in die frühe Kirche zurück. Es entstand aus dem Taufbekenntnis der ersten Jahrhunderte, bei dem Täuflinge dreimal untergetaucht und jedes Mal nach ihrem Glauben an Vater, Sohn und Heiligen Geist gefragt wurden, und aus der „Glaubensregel”, mit der sich die Kirche von Irrlehren abgrenzte. Seitdem wurde es in Palästen gelesen, in Kathedralen gesungen und in Gefängnissen geflüstert. Es ist ein Fundament, das uns davor bewahrt, vom Zeitgeist weggespült zu werden. „Ich glaube” heißt vertrauen: Wer an UFOs oder an die Demokratie glaubt, hält etwas für wahr, ohne dass sich dadurch sein Leben ändern muss. Das lateinische credo meint mehr: kein bloßes Für-wahr-Halten, sondern ein Hineinglauben – ich vertraue mich Gott an und baue mein Leben auf ihn. Deshalb ist es auch ein Ich-Bekenntnis, eine persönliche Entscheidung, die niemand für dich treffen kann. Gott ist zuallererst Vater: An erster Stelle steht nicht Schöpfer oder Herrscher, sondern Vater, denn so nennt Jesus Gott öfter als mit jeder anderen Bezeichnung. Alles, was Gott tut, tut er als Vater, und er ist anders als jede enttäuschende Erfahrung mit irdischen Vätern: gegenwärtig, verlässlich und nicht an Leistung gebunden. Kind Gottes wird man nicht automatisch, sondern durch Jesus (Johannes 1,12). Wir werden adoptiert und bekommen, wie bei einer Adoption im römischen Recht, einen neuen Namen, eine neue Familie und das volle Erbe (Epheser 1,5). Allmächtig und Schöpfer – darum bist du gewollt: Ein Vater ohne Macht könnte dir nicht helfen, und ein Allmächtiger ohne Liebe wäre keine gute Nachricht, aber Gott ist beides. Als El Shaddai, „Gott, der Allmächtige”, stellt er sich dem 99-jährigen Abraham vor, als dessen Verheißung längst unmöglich schien (1. Mose 17,1). Und weil er alles erschaffen hat, bist du kein kosmisches Zufallsprodukt, sondern gewollt, geliebt und mit einer Würde ausgestattet, die dir niemand nehmen kann. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Mehr als eine Meinung – was „Ich glaube” wirklich heißt
  4. Oct 7

    Gott ist noch nicht fertig mit dir

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Gereift" führt uns Tobi durch Jakobus 1,2–4. Er geht der Frage nach, was die Bibel eigentlich unter einem reifen Glauben versteht und warum Reife keine Drohung ist, sondern eine Verheißung. Denn wir alle leiden an Unreife, im Charakter wie im Glauben, aber Gott hat ein Ziel mit uns: Er will uns ganz machen. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Reife ist eine Verheißung, keine Drohung: Ob Vergleichen, Wutausbrüche, die Angst vor der Meinung anderer oder Sorgen, obwohl wir längst gebetet haben – wir alle leiden an der Unreife unseres eigenen Charakters und Glaubens. Doch Reife heißt in der Bibel nicht „Streng dich mehr an", sondern ist Gottes Zusage: Ich bin noch nicht fertig mit dir. Reife ist nicht in erster Linie etwas, was Gott von dir will, sondern etwas, was er für dich will. Reif sein heißt ganz sein: Jakobus verwendet zwei Begriffe. Teleios beschreibt den Weg zu dem Ziel, für das Gott dich bestimmt hat – dasselbe Wort, das Jesus in der Bergpredigt benutzt (Matthäus 5,48). Holokleros beschreibt das Ergebnis: ganz, ungeteilt, integer, also ein Mensch, der in allen Lebensbereichen eins ist und nicht im Widerspruch zu sich selbst lebt. Das Gegenteil von Reife ist Zerrissenheit: Für den unreifen Menschen erfindet Jakobus ein eigenes Wort: dipsychos, zweiseelig. Gemeint ist, wer hört, aber nicht tut, wer Gott lobt und mit demselben Mund Menschen verflucht oder wer Freund Gottes und gleichzeitig Freund der Welt sein will. Reifer Glaube kippt weder in Gesetzlichkeit noch in billige Gnade, sondern nimmt Gottes Gnade ganz an und seinen Willen ganz ernst. Denn Reife bedeutet nicht mehr Last, sondern immer weniger inneren Widerspruch. Durch die Prüfung hindurch aufs Ziel schauen: Jakobus sagt nicht, dass wir uns über Schwierigkeiten freuen sollen, sondern über das, was Gott durch sie in uns bewirkt: Bewährung, Standhaftigkeit und am Ende Reife. Statt „Wann bin ich hier endlich raus?" darfst du in Gottes Kraft „darunterbleiben", wie das Wort für Ausharren wörtlich heißt, und fragen: „Was will Gott mich auf dem Weg lehren?" Und Reife ist nie die Voraussetzung dafür, dass Gott dich annimmt, sondern die Frucht davon (Jakobus 1,18) – so wie eine Frucht nicht erst reif sein muss, um am Baum hängen zu dürfen. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Gott ist noch nicht fertig mit dir
  5. Oct 4

    Der Abstecher zum Weinberg – wo Sünde wirklich beginnt

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Gereift" führt uns Moritz durch Jakobus 1,13–15 und die Geschichte von Simson. Er geht der Frage nach, wo Sünde eigentlich beginnt, warum Gott uns zwar prüft, aber nie in Versuchung führt, und wie gereifte Christen mit ihrer eigenen Sünde umgehen. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Gott prüft, aber er versucht nicht: Das griechische Wort peirasmos kann sowohl Versuchung als auch Prüfung bedeuten, und genau darum geht es auch im Vaterunser bei „führe uns nicht in Versuchung". Gott verführt niemanden zur Sünde, aber er stellt uns manchmal auf die Probe, um zu sehen, ob wir ihn von ganzem Herzen lieben (5. Mose 13). Dabei lässt er nicht zu, dass eine Prüfung deine Kräfte übersteigt, sondern zeigt dir den Ausgang (1. Korinther 10,13). Sünde lockt wie ein Köder: Nicht Gott, sondern unsere eigene Begierde zieht uns weg und lockt uns, so wie ein Angler den Fisch mit dem Köder aus der Tiefe holt. Dann wechselt Jakobus das Bild: Die Begierde wird schwanger und bringt Sünde zur Welt, und wenn die Sünde ausgewachsen ist, bringt sie den Tod hervor. Sünde beginnt auf dem Weg zum Weinberg: Simson ist Nasiräer und darf mit Wein und Trauben nichts zu tun haben, trotzdem macht er auf dem Weg nach Timna einen scheinbar harmlosen Abstecher in die Weinberge. Dort zerreißt er einen Löwen, und beim nächsten Mal isst er sogar Honig aus dem verwesenden Kadaver. Jesus in der Bergpredigt und Sprüche 5 („Komm nicht in die Nähe ihres Hauseingangs") zeigen dasselbe: Sünde beginnt nicht erst bei der Tat, sondern beim ersten Schritt vom Weg ab. Bring die Sünde zu Gott, statt dich vor ihm zu verstecken: Simson erzählt seinen Eltern nichts, und genau so will Sünde uns durch Scham von Gott und anderen Menschen trennen. Gereifte Christen sündigen auch, aber sie wissen, wohin sie damit gehen: „Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet" (Jakobus 5,16), denn Gott gibt umso mehr Gnade (Jakobus 4,6). Moritz' Challenge: Schreib heute noch jemandem „Wir müssen mal reden". Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Der Abstecher zum Weinberg – wo Sünde wirklich beginnt
  6. Oct 2

    Glaube ohne Werke ist tot – wie passt das zur Gnade?

    In dieser Episode unserer Predigtserie „Gereift" führt uns Bea durch Jakobus 2,14–26. Sie geht der Frage nach, wie „allein aus Gnade" und „Glaube ohne Werke ist tot" zusammenpassen und warum ein gereifter Glaube genau diese Spannung aushalten kann. Zum Auftakt der Serie lernen wir außerdem den Verfasser kennen: Jakobus, den Halbbruder Jesu, der dem Auferstandenen begegnete und später die Gemeinde in Jerusalem leitete. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Gereifter Glaube hält Spannungen aus: Wir sind aus Gnade gerettet, und trotzdem sagt Jakobus, dass ein Glaube ohne Werke tot ist. Der Schlüssel liegt im biblischen Verständnis: Glaube ist nicht nur eine innere Überzeugung, sondern Vertrauen, das sich auf dein Leben auswirkt. Werke sind auch nicht ein paar gute Taten, sondern dein ganzes Leben – alles, was du in Liebe tust. Geh in die Werkstatt, statt Sticker zu kleben: Wenn beim Lesen solcher Bibelstellen dein Versagen hochkommt, ist das kein erhobener Zeigefinger, sondern ein Check-up wie beim TÜV. Blinkt etwas am Armaturenbrett, klebst du keinen Sticker drüber und nimmst dir vor, dich einfach mehr anzustrengen. Du gehst zuerst in Gottes Werkstatt, denn Jesus sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun" (Johannes 15). Werke sind Frucht, nicht Ursache: Du wirst nicht gerettet, weil du ein guter Mensch bist. Aber wer gerettet ist, ist zu guten Werken berufen, „die Gott vorbereitet hat, dass wir darin wandeln sollen" (Epheser 2,10). Jesus ist nicht von deinen Gaben beeindruckt, so wie ein Vater nicht von der Puppe beeindruckt ist, die er seinem Kind geschenkt hat. Was ihn freut, ist ein Herz, das ihn liebt und seinen Willen tun will. Dein Leben predigt mit: Ob Menschen Ja zu Jesus sagen, hängt auch davon ab, wie wir als Christen leben. Abraham und Rahab sind Vorbilder, und Abraham zeigt zugleich: Du bist nicht durch dein Versagen definiert, denn Gott erneuert seinen Bund. Das gilt von Friedrich von Bodelschwingh, der nach dem Tod von vier seiner Kinder Menschen mit Epilepsie ein Zuhause gab, bis zu dem Jugendlichen, der zu Neon kam, weil ihn die Nächstenliebe seines Klassenkameraden fasziniert hat: Gelebter Glaube verändert Menschen. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Glaube ohne Werke ist tot – wie passt das zur Gnade?
  7. Sep 25

    Gestillter Lebensdurst

    In dieser Episode nimmt uns Gastprediger Jörg mit in die bekannte Begegnung zwischen Jesus und der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen (Johannes 4). Er geht der existenziellen Frage nach unserem tiefsten Lebensdurst auf den Grund: Womit versuchen wir die Leere in unserer Seele zu füllen – und warum können Anerkennung, Beziehungen, Konsum oder Erfolg uns niemals dauerhaft satt machen? Anhand von Jesu Beispiel zeigt die Predigt auf, wie lebensverändernde Gespräche in Liebe und Wahrheit gelingen und wie eine echte Begegnung mit Christus dazu führt, dass wir alte Scham und falsche Sicherheiten endgültig hinter uns lassen können. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Lebensdurst verstehen: Warum der Mensch darauf angelegt ist, nur von seinem Schöpfer erfüllt zu werden, und weshalb weltliche Ersatzmittel uns auf Dauer immer durstig zurücklassen. Begegnung auf Augenhöhe: Was wir von Jesus über Kommunikation lernen können – warum echtes Zuhören, Wertschätzung und Vertrauen immer vor konfrontierender Wahrheit kommen sollten. Den Krug stehen lassen: Wie die lebensverändernde Gnade Gottes uns die Freiheit schenkt, unser altes Leben mitsamt vergangenem Schmerz und Schuld einfach am Brunnen zurückzulassen. Vom Beschenkten zum Schenkenden: Wie das lebendige Wasser in uns zu einer Quelle wird, die ganz natürlich überfließt und Menschen in unserem Alltag mit der Hoffnung des Evangeliums ansteckt. Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Gestillter Lebensdurst
  8. Sep 9

    Vom Zuschauer zum Nachfolger

    In dieser Episode führt uns Tobi durch Matthäus 4,19 – Jesu Einladung „Kommt, folgt mir nach". Er nimmt uns mit in seine eigene neue Begeisterung für die Evangelien und geht der Frage nach, warum es zu kurz greift, bei der Faszination für Jesus stehen zu bleiben. Denn Jesus ruft nicht in seinen Fanclub, sondern in seine Nachfolge – und dieser Unterschied verändert alles. Das nimmst du aus dieser Episode mit: Jesus ist faszinierend – und das ist erst der Anfang: Wer die Evangelien mit offenem Herzen liest, entdeckt eine Person, die alles umdreht: Sie stellt das Herz über die Performance, definiert Größe und Erfolg neu und spricht vom Vater, wie es nur ein Sohn kann. Selbst schärfste Kritiker wie Nietzsche, Rousseau und Einstein konnten sich dieser Faszination nicht entziehen. Bewunderung allein verändert nichts: Genau diese Kritiker zeigen, dass man von Jesus zutiefst beeindruckt sein kann, ohne dass sich das eigene Leben verändert. Wenn dein Glaubensleben sich manchmal langweilig anfühlt, könnte das daran liegen, dass du auf dem Bewundererplatz außerhalb des Spielfeldrands sitzt. Was ein Jünger wirklich ist: Jüngerschaft war keine Erfindung Jesu, sondern Teil des jüdischen Bildungswesens – und das Ziel war immer, so zu werden und das zu tun, was der Lehrer tat. „Ein Jünger, der alles gelernt hat, wird sein wie sein Meister" (Lukas 6,40). Tobi zeigt fünf konkrete Unterschiede: Ein Bewunderer stimmt Jesu Worten zu, ein Jünger richtet sein Leben danach aus. Ein Bewunderer sucht sich aus wie am Buffet, ein Jünger nimmt alles auf. Ein Bewunderer staunt, was Jesus tut – ein Jünger tut, was Jesus tut. Nachfolge kostet mehr – und gibt mehr: Als Bewunderer musst du nie wirklich eine Entscheidung treffen. Jüngerschaft bedeutet den schmalen Weg, Teilhabe auch am Leiden Christi – aber genauso Teilhabe an seinem Leben, seiner Herrlichkeit und echter Gemeinschaft mit dem Vater. Wie ein Musiker, der dich nicht nur applaudieren lässt, sondern auf die Bühne ruft: „Ich bring dir bei, das zu tun, was ich tue." Abonniere unseren Podcast, um keine Predigt der Ecclesia Kirche Ingolstadt zu verpassen! Wenn dich diese Message ermutigt hat, teile die Folge gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie. Instagram: https://www.instagram.com/ecclesiakirche.ingolstadt/ Webseite & Spenden: https://ecclesiakirche.de/portfolio/ingolstadt/

    Vom Zuschauer zum Nachfolger

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