Studio Gastro – Der Gastronomie Podcast mit Sebastian E. Merget & Friends

Sebastian E. Merget

Studio Gastro – Der Podcast für Geschmack, Stories & Chaos. Ein Ort, an dem man über Gastronomie, Kulinarik, Hotellerie und Hospitality spricht – und genauso isst, trinkt, lacht und genießt. Ein Podcast für alle, die die leckerste Nebensache der Welt ernst nehmen. Host Sebastian E. Merget, Deutschlands bekanntester Flachwitz-Papst, empfängt pro Folge einen Gast, den man kennt, kennenlernen möchte – oder noch nicht kannte. Es wird gekocht, diskutiert, probiert und gefachsimpelt – mal heiß, mal kalt, mal karamellisiert. Dazu Fun Facts, Gastro-Insights und Geschichten, die man sonst nirgendwo hört. Sterne-Köche, TV-Köche, Fleischgötter, Gastgeber – alle geben sich hier die Pfanne in die Hand. Walk-ins welcome.

  1. 3d ago

    #19 Warum die Sansibar weit mehr ist als ein berühmter Aufkleber – mit Sebastian Prüßmann

    Heute zu Gast im Studio Gastro: Sebastian Prüßmann, Küchenchef der Sansibar auf Sylt. Über kaum ein Restaurant in Deutschland wurde so viel erzählt, geschrieben und vermutlich auch ein bisschen geflunkert wie über die Sansibar. Sie ist Restaurant, Marke, Treffpunkt, Statussymbol, Familienausflug und Sehnsuchtsort in einem. Vor allem aber ist sie ein gastronomischer Betrieb, der jeden Tag funktionieren muss – unabhängig davon, ob draußen die Sonne scheint, der Regen quer über die Dünen zieht oder die Erwartungen der Gäste mal wieder größer sind als der eigene Weinkeller. Sebastian Prüßmann ist seit vielen Jahren für die Küche dieses Ausnahmeortes verantwortlich. Einer Küche, in der nicht jeden Abend das Rad neu erfunden werden soll, sondern vor allem das auf den Teller kommen muss, wofür die Menschen wiederkommen. Das klingt zunächst nach kulinarischer Bodenständigkeit. Tatsächlich verlangt es enorme Präzision, Disziplin und die Bereitschaft, das eigene Ego gelegentlich dort zu lassen, wo es in einer guten Küche am wenigsten stört: vor der Tür. Wir sprechen über Gerichte, die sich nicht einfach verändern lassen, über den Unterschied zwischen Weiterentwicklung und Verschlimmbesserung und über die Frage, warum vermeintlich einfache Klassiker häufig anspruchsvoller sind als jede kulinarische Inszenierung. Sebastian erzählt, wie ihn seine Zeit in der Sternegastronomie geprägt hat, weshalb er heute anders auf Produkte und Präsentation blickt und warum nicht alles, was Köche beeindruckt, automatisch auch Gäste glücklich macht. Natürlich geht es auch um den Mythos Sansibar: um Herbert Seckler, um dessen Sohn Niklas, um prominente und weniger prominente Gäste, um Familien, für die der Spielplatz genauso zum Besuch gehört wie das Essen, und um Mitarbeitende, die teilweise seit Jahrzehnten Teil dieses besonderen Kosmos sind. Wir sprechen darüber, wie man einen solchen Ort führt, ohne ihm das zu nehmen, was ihn überhaupt erst besonders gemacht hat. Und wir sprechen über das Ankommen. Über einen Küchenchef, der nicht mehr jedem vermeintlich größeren Projekt hinterherlaufen muss, weil er längst einen Ort gefunden hat, an dem Arbeit, Familie und Leben erstaunlich gut zusammenpassen. Warum die Sansibar weit mehr ist als ein berühmter Aufkleber, weshalb Beständigkeit nicht mit Stillstand verwechselt werden darf und was Sebastian Prüßmann heute anders kochen würde als noch vor einigen Jahren – darüber sprechen wir in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören. --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

    #19 Warum die Sansibar weit mehr ist als ein berühmter Aufkleber – mit Sebastian Prüßmann
  2. Jul 29

    #18 Immer dankbar sein, und nie aufhören fleißig zu sein – mit Nina Falco

    Heute zu Gast im Studio Gastro: Nina Falco. Ein Restaurant eröffnen können viele. Einen Ort schaffen, über den plötzlich eine ganze Stadt spricht, schaffen nur wenige. Genau das ist Nina Falco mit der Tagesbar gelungen. Innerhalb kürzester Zeit wurde daraus weit mehr als ein Restaurant: Treffpunkt für Hamburgerinnen und Hamburger, Bühne für internationale Marken, Heimat für Stammgäste und ein Beispiel dafür, wie moderne Gastronomie heute funktionieren kann. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Nina ihren eigenen Weg ganz bewusst außerhalb des Familienunternehmens begonnen hat, weshalb sie ihren Mitarbeitenden ungewöhnlich viel Vertrauen schenkt und warum sie überzeugt ist, dass gute Führung oft bedeutet, Verantwortung abzugeben, statt sie an sich zu ziehen. Es geht um Entscheidungen aus dem Bauch heraus, um Krisengespräche, die sie lieber anderen überlässt, und um die Erkenntnis, dass man nicht alles selbst können muss, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Natürlich geht es auch um die Tagesbar selbst. Um die Idee hinter dem Konzept, um Architektur, Atmosphäre und Design, um die Frage, weshalb ausgerechnet Hamburgs Innenstadt zum richtigen Standort wurde und wie es gelingt, innerhalb kürzester Zeit Unternehmen wie Porsche, internationale Marken und zahlreiche Veranstaltungen an einen Ort zu bringen, der eigentlich erst seit kurzer Zeit existiert. Außerdem sprechen wir über ihre Ausbildung fernab des Familienunternehmens, über das Gallo Nero und Spaccaforno, über den Einfluss ihrer Eltern, über die Balance zwischen Tradition und Eigenständigkeit und darüber, warum echter Erfolg für sie nie bedeutet, sich zurückzulehnen, sondern jeden Tag wieder von vorne anzufangen. Eine Stunde über Unternehmertum, moderne Gastfreundschaft, Führung, Familie und die vielen kleinen Entscheidungen, die am Ende darüber entscheiden, warum manche Restaurants einfach funktionieren – und andere nicht. Viel Spaß beim Hören! --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

    #18 Immer dankbar sein, und nie aufhören fleißig zu sein – mit Nina Falco
  3. Jul 22

    #17 Von Ali bis Zingler - zu Gast im Fischereihafen Restaurant

    Heute zu Gast im Studio Gastro? Niemand. Denn wir haben das Studio gegen eine der bekanntesten Restaurantadressen Deutschlands eingetauscht: das Fischereihafen Restaurant Hamburg. Seit Jahrzehnten ist das Traditionshaus eine Institution – für Hamburger genauso wie für Gäste aus aller Welt. Bundeskanzler, Weltstars, Spitzenköche und unzählige prominente Persönlichkeiten waren hier bereits zu Gast. Sebastian & Capri sowieso. Berühmt ist das Fischereihafen Restaurant für erstklassige Fisch- und Meeresfrüchtegerichte, den legendären Räucheraal auf Schwarzbrot, Labskaus, Seezunge und eine Gastfreundschaft, die ebenso traditionsreich ist wie das Haus selbst. Zum zweiten Mal ist heute Andy Zingler zu Gast bei Studio Gastro und entwickelt sich damit langsam aber sicher zum Stammgast. Gemeinsam mit Sebastian spricht er über weit mehr als gutes Essen. Zwischen weiß gedeckten Tischen, Silberhauben und hanseatischer Geschichte entsteht ein Gespräch, das sich anfühlt wie ein ausgedehntes Mittagessen unter Freunden. Natürlich geht es um die Klassiker des Hauses, um Sushi, Kaviar, den beliebten Mittagstisch und die Frage, warum das Fischereihafen Restaurant seit Generationen zu den ersten Adressen Deutschlands gehört. Gleichzeitig werfen die beiden einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Gastronomie: Wie kalkuliert ein Restaurant dieser Größenordnung? Warum bedeutet ein voller Gastraum noch lange keinen hohen Gewinn? Und weshalb steckt in einem perfekten Restaurantbesuch so viel mehr, als Gäste überhaupt mitbekommen? Persönlich wird es ebenfalls: Andy spricht offen über die Schattenseiten eines Lebens in der Öffentlichkeit, über Selbstzweifel, den frühen Verlust seines Vaters und darüber, warum Erfolg manchmal belastender sein kann, als viele vermuten. Außerdem erzählt er von seinem Auftritt beim OMR Festival, wo er gemeinsam mit Sebastian auf der Bühne stand, von höllisch scharfen Chicken Wings, die ihn noch Stunden später außer Gefecht gesetzt haben, und von einem First-Class-Upgrade auf dem Rückflug aus Bangkok, das zwar ein außergewöhnliches Erlebnis war, am Ende aber vermutlich etwas teurer ausgefallen ist als nötig. Eine Folge voller ehrlicher Gespräche, spannender Einblicke in die Gastronomie und ganz viel Hamburg – mal humorvoll, mal nachdenklich, aber immer mit großer Leidenschaft für gutes Essen, gute Gastgeber und die Menschen dahinter. Viel Spaß beim Hören! --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

    #17 Von Ali bis Zingler - zu Gast im Fischereihafen Restaurant
  4. Jul 15

    #16 „Deshalb mag ich den Begriff ‚Fine Dining‘ nicht“ - mit Jan Hartwig

    Heute zu Gast im Studio Gastro: Jan Hartwig. Drei Michelin-Sterne. Mehrfach als einer der besten Köche Deutschlands ausgezeichnet. Und trotzdem beginnt dieses Gespräch nicht mit Auszeichnungen, sondern mit einer einfachen Frage: Kocht man eigentlich für Sterne oder für Erinnerungen? Jan Hartwig hat sich entschieden. Er erzählt, warum er den sicheren Weg im Bayerischen Hof verlassen hat, weshalb ihn viele damals für verrückt hielten und warum er trotzdem überzeugt war, noch einmal ganz von vorne anfangen zu müssen. Mit seinem eigenen Restaurant. Mit seinem eigenen Team. Mit seiner eigenen Vorstellung davon, wie Gastlichkeit heute aussehen sollte. Wir sprechen über Hierarchien, die keine sein müssen. Über Köchinnen und Köche, die selbst an den Tisch gehen. Über Servicekräfte, die keine Texte auswendig aufsagen, sondern Gastgeber sein dürfen. Und darüber, warum es völlig egal ist, von welcher Seite ein Teller serviert wird – solange jeder Mensch im Restaurant genau weiß, was er tut. Jan erklärt, weshalb er den Begriff Fine Dining eigentlich nicht mag, warum für ihn auch ein perfektes Butterbrot, eine Pasta auf einer karierten Tischdecke oder ein Hähnchen im Biergarten Spitzenküche sein können und weshalb außergewöhnliches Essen viel weniger mit Luxus zu tun hat, als viele glauben. Wir sprechen über Perfektion. Oder besser gesagt: über den Versuch, ihr jeden Tag ein kleines Stück näherzukommen. Denn einer seiner wichtigsten Sätze lautet: „Ich möchte heute besser sein als gestern.“ Als Koch. Als Chef. Als Vater. Als Mensch. Außerdem geht es um Michelin-Sterne, um den Mut, bei null anzufangen, um Teamgeist statt Eitelkeit, um Gäste, die Nachschlag bestellen, um Senfeier, Königsberger Klopse und die Frage, warum ein Restaurant niemals an einer einzigen Person hängen sollte – selbst dann nicht, wenn ihr Name über der Tür steht. Vor allem aber ist diese Folge eine Erinnerung daran, worum es in der Gastronomie eigentlich geht: nicht um Auszeichnungen. Nicht um Regeln. Nicht um Etikette. Sondern um Menschen. Um Momente. Und um Erinnerungen, die oft viel länger bleiben als jeder einzelne Gang. Viel Spaß beim Hören. --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

    #16 „Deshalb mag ich den Begriff ‚Fine Dining‘ nicht“ - mit Jan Hartwig
  5. Jul 8

    #15 arc restaurant: Zugänglich, aber ausgebucht – mit Joshua Feldkircher & Franz Kirsch

    Heute zu Gast im Studio Gastro: Franz Kirsch und Joshua Feldkircher vom Hamburger „arc restaurant“ Ein Michelin-Stern verändert vieles. Die spannendere Frage ist allerdings, was er auf keinen Fall verändern sollte. Nur wenige Wochen nach der Auszeichnung sprechen Franz Kirsch und Joshua Feldkircher darüber, wie aus einer Idee, die mit Pop-ups begann, eines der spannendsten Restaurants Hamburgs geworden ist. Über einen Weg, der nie auf maximale Größe ausgelegt war, sondern auf Haltung. Auf Qualität. Und auf die Überzeugung, dass ein Restaurant nicht lauter werden muss, nur weil plötzlich mehr Menschen zuhören. Wir sprechen über Produzenten, die weit mehr sind als Lieferanten. Über ein Freundebuch, das jedem Gang ein Gesicht gibt. Über die Entscheidung, bewusst klein zu bleiben, obwohl die Nachfrage längst größer geworden ist. Und darüber, warum ein Restaurant manchmal gerade deshalb erfolgreich wird, weil es sich dem vermeintlich logischen nächsten Schritt verweigert. Es geht um die Zeit der Pop-ups, um den ersten Michelin-Stern, um Reservierungen, die innerhalb weniger Sekunden vergeben sind, um den Spagat zwischen Kreativität und wirtschaftlicher Verantwortung und um die Frage, wie man sich selbst treu bleibt, wenn aus Aufmerksamkeit plötzlich Erwartung wird. Vor allem aber ist es ein Gespräch über Leidenschaft. Über Freundschaft. Und über drei Menschen, die sich vorgenommen haben, Gastronomie nicht größer, sondern besser zu machen. Viel Spaß beim Zuhören. --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

    #15 arc restaurant: Zugänglich, aber ausgebucht – mit Joshua Feldkircher & Franz Kirsch
  6. Jul 1

    #14 Wie viel Team steckt in ein bis zwei Sternen? – mit Sophie Lehmann & Thomas Imbusch

    Diese Folge beginnt dort, wo vermutlich noch kein Gespräch über Spitzengastronomie begonnen hat: auf der Restauranttoilette. Genauer gesagt bei einer verschwundenen Klobürste. Von dort führt der Weg über gestohlene Messerbänkchen, rauchende Servicekräfte, Trinkgeld, Ticketing und Tomaten hassende Kinder direkt ins Herz dessen, was Sophie Lehmann und Thomas Imbusch antreibt. Gemeinsam verantworten sie im selben Haus gleich zwei außergewöhnliche Restaurants: das 100/200 mit zwei Michelin-Sternen und das Glorie, das ebenfalls mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Drei Sterne unter einem Dach – und trotzdem geht es in diesem Gespräch erstaunlich selten um Auszeichnungen. Stattdessen sprechen die beiden über Haltung. Über Entscheidungen statt Eitelkeiten. Über Gastlichkeit statt Glamour. Es geht um die Frage, warum Service weit mehr ist als das Servieren eines Tellers, weshalb ein Restaurantbesuch lange vor dem ersten Gang beginnt und warum Unternehmertum manchmal bedeutet, gegen nahezu jede vermeintliche Regel der Branche zu arbeiten. Ebenso offen sprechen Sophie Lehmann und Thomas Imbusch über ihre Brandherd Akademie, moderne Ausbildung, Familienleben, Verantwortung und den Anspruch, Gastronomie jeden Tag ein kleines Stück besser zu machen. Eine Folge über zwei Menschen, die konsequent ihren eigenen Weg gehen, ohne jedem Trend hinterherzulaufen. Über Gastlichkeit als Haltung, Unternehmertum mit Überzeugung und die Erkenntnis, dass Perfektion oft dort beginnt, wo andere längst aufgehört haben, weiterzudenken. Und ganz nebenbei liefert dieses Gespräch eine der ungewöhnlichsten Anekdoten, die es bislang bei Studio Gastro gegeben hat – inklusive einer Klobürste, die bis heute spurlos verschwunden ist. Viel Spaß beim Zuhören. --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Redaktion: Sophie Blankenstein Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

  7. Jun 24

    #13 Warum sollten Frauen in der Gastronomie eine Ausnahme sein? - mit Haya Molcho

    Heute zu Besuch im Studio Gastro: Haya Molcho. NENI ist mittlerweile eine bekannte Marke. Das Spannende daran ist nur: Nach diesem Gespräch hat man das Gefühl, dass die Marke nie der Plan war. Wir sprechen mit einer Frau, die mit 50 noch einmal richtig losgelegt hat. Über ein Familienunternehmen, das nicht auf dem Reißbrett entstanden ist, sondern an Tischen, auf Märkten, auf Reisen und ziemlich sicher auch durch sehr viele klare Neins. Und genau darum geht es auch: nicht alles mitnehmen, nur weil es geht. Sondern wissen, was passt. Und was eben nicht. Es geht um den Naschmarkt, um Sharing, um Tel Aviv in Wien, um einen vollen Tisch und um die Frage, warum Essen manchmal viel mehr ist als ein Gericht. Haya spricht über ihre Söhne, über Streit, Liebe, Vertrauen und darüber, wie schwer es sein kann, wirklich ohne Erwartung zu geben. Über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die man nicht nur führen, sondern auch sehen muss. Und über Fehler, Kritik und Entschuldigungen, die am Ende vielleicht gar keine Schwäche sind. Es geht um Frauen in der Gastronomie, um Sichtbarkeit, um Mut, um NENI in Hamburg, Frankfurt, Stockholm und vielleicht irgendwann auch Los Angeles. Und am Ende steht auf unserer Studio-Gastro-Speisekarte ein Satz, der eigentlich ziemlich gut zu allem passt, worüber wir gesprochen haben: Wir machen Frieden in der Küche. Viel Spaß beim Zuhören. --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Redaktion: Sophie Blankenstein Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

    #13 Warum sollten Frauen in der Gastronomie eine Ausnahme sein? - mit Haya Molcho
  8. Jun 17

    #12 Warum er Komplimente schwer annehmen, aber Eintöpfe einfach immer essen kann - mit Nelson Müller

    Heute zu Besuch im Studio Gastro: Nelson Müller. Und natürlich könnte man sofort anfangen mit Sternekoch, Fernsehkoch, Gastronom, Unternehmer, Soulsänger, Hotelier – aber genau da wird es ja meistens schon ein bisschen langweilig. Weil Nelson Müller viel interessanter wird, wenn man nicht nur aufzählt, was er alles macht, sondern wenn man versucht zu verstehen, wie jemand mit so vielen Rollen trotzdem so angenehm unaufgeregt bleiben kann. Wir sprechen über Komplimente, die man schwer annehmen kann. Über schwäbische Zurückhaltung, obwohl man längst im Ruhrgebiet angekommen ist. Über Erfolg, der sich manchmal gar nicht so anfühlt. Und über diese seltsame menschliche Begabung, anderthalb negative Kommentare ernster zu nehmen als hundert schöne. Es geht um Disziplin, um Unternehmertum, um Rückschläge, die im Nachhinein vielleicht gar nicht nur Rückschläge waren. Um die Schote, die Diepeschrather Mühle, Hotellerie, Gastfreundschaft und die Frage, warum ein Ort manchmal schon auf dem Parkplatz dafür sorgen kann, dass der Puls ein bisschen runtergeht. Natürlich sprechen wir auch über Fernsehen, über die Küchenschlacht, über Musik, Soul, Produktqualität, Trinkgeld, gute Dienstleistung – und am Ende landet ein Eintopf auf unserer Studio-Gastro-Speisekarte. Als Gericht, als Haltung und vielleicht auch als ziemlich schönes Bild dafür, wie viel Unterschiedliches in einen gemeinsamen Topf passen kann. Viel Spaß beim Zuhören. --- Werbepartner [Werbung] --- Diese Folge wird dir präsentiert von Big Green Egg https://www.biggreenegg.eu/de/ Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Redaktion: Sophie Blankenstein Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]

    #12 Warum er Komplimente schwer annehmen, aber Eintöpfe einfach immer essen kann - mit Nelson Müller

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