Starke Frauen

Cathrin Jacob und Kim Seidler

Starke Frauen ist ein deutschsprachiger Frauen-Podcast über berühmte Frauen aus Geschichte und Gegenwart. In diesem Frauen-Geschichte-Podcast erzählen Kim Seidler und Cathrin Jacob die Geschichten inspirierender Frauen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft – von bekannten Persönlichkeiten bis zu vergessenen Pionierinnen. Der Podcast über weibliche Vorbilder verbindet fundierte Recherche mit persönlichen Gesprächen und macht historische Entwicklungen verständlich. Dabei geht es um Entscheidungen, Brüche und Wirkung – und um die Frage, was starke Frauen ausmacht. Starke Frauen ist ein Podcast über Frauenbiografien, Feminismus und gesellschaftliche Veränderung. Die Folgen sind ruhig erzählt, reflektiert und bewusst frei von Vereinfachungen oder Heldinnenmythen. Neben historischen Figuren kommen auch zeitgenössische Frauen zu Wort – etwa aus Politik und Wirtschaft –, die mit ihrem Engagement und ihrem Weg inspirieren. Produktion: unabhängig neben unseren Vollzeitberufen. Hosts: Kim Seidler und Cathrin Jacob. Ein Podcast für alle, die sich für Geschichte, Feminismus und inspirierende Frauen interessieren.

  1. 3d ago

    Starke Zitate #9: Grace Hopper

    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen inspirierenden Gedanken von Grace Hopper – US-amerikanische Informatikerin, Offizierin der US Navy und eine der bedeutendsten Pionierinnen der Computerprogrammierung. „Im Hafen ist ein Schiff sicher, allerdings wurden Schiffe nicht dafür gebaut, im Hafen zu liegen.“ – dieses Zitat steht im Mittelpunkt dieser Folge. Es erinnert uns daran, dass Sicherheit zwar angenehm ist, Wachstum aber meist dort beginnt, wo wir bereit sind, Neuland zu betreten. Doch warum fällt uns das oft so schwer? Und was könnten wir alles entdecken, wenn wir uns häufiger trauen würden, den sicheren Hafen zu verlassen? Cathrin und Kim teilen ihre ersten spontanen Gedanken zum Zitat. Schnell wird klar: Das Schiff steht für uns selbst – für unsere Fähigkeiten, Wünsche und Möglichkeiten. Der Hafen symbolisiert unsere Komfortzone, den Ort, an dem alles vertraut und kontrollierbar erscheint. Doch Schiffe wurden nicht gebaut, um stillzustehen. Sie wurden gebaut, um hinauszufahren. Im Gespräch wird es persönlich: Cathrin erzählt von ihrem spontanen Umzug nach Wien direkt nach der Ausbildung und davon, wie eine mutige Entscheidung ihren beruflichen Weg geprägt hat. Kim erinnert sich an ihr großes Australien-Abenteuer, das von Neugier, dem Wunsch nach Veränderung und dem Mut getragen wurde, das Bekannte hinter sich zu lassen. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, wie wichtig es ist, Chancen zu ergreifen, auch wenn Unsicherheit dazugehört. Denn nicht jede Entscheidung führt direkt zum Ziel – manchmal fährt man auch in die falsche Richtung. Doch genau diese Erfahrungen machen uns aus und helfen uns, zu wachsen. Dabei werfen Cathrin und Kim auch einen Blick auf die Frage, warum viele Träume unerfüllt bleiben. Wie oft halten uns Zweifel, Ängste oder Bequemlichkeit davon ab, etwas auszuprobieren? Und wie können wir lernen, mutiger zu werden – Schritt für Schritt? Natürlich darf auch die Frau hinter dem Zitat nicht fehlen. Grace Hopper war nicht nur eine außergewöhnliche Informatikerin, sondern auch eine Wegbereiterin moderner Programmiersprachen. Zum Abschluss der Folge erzählt Cathrin die berühmte Geschichte über eine Motte in einem Computer, die als einer der bekanntesten „Bugs“ der Computergeschichte gilt – und warum Grace Hopper bis heute mit dem Begriff „Debugging“ verbunden wird. Am Ende der Folge bleibt eine klare Botschaft: Sicherheit ist wichtig. Aber unsere größten Erfahrungen, Erkenntnisse und Abenteuer warten meist außerhalb unserer Komfortzone. Und manchmal beginnt alles mit dem Mut, einfach loszufahren. 🔥 Challenge der Woche: Denkt einmal darüber nach: ✨ Was habt ihr bisher nicht gemacht, weil ihr euch nicht getraut habt? ✨ Welcher Wunsch oder Traum schlummert vielleicht schon lange in euch? ✨ Und welchen ersten kleinen Schritt könntet ihr noch diese Woche gehen? Dabei muss es nichts Großes sein. Vielleicht meldet ihr euch für einen Kurs an. Vielleicht sprecht ihr jemanden an. Vielleicht probiert ihr etwas aus, das ihr schon lange vor euch herschiebt. Denn jeder große Aufbruch beginnt mit einem ersten Schritt. 💬 Wir wollen von euch hören: Wann habt ihr zuletzt eure Komfortzone verlassen? Und welche Erfahrung hat euch dabei besonders geprägt? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf eure Geschichten! ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Zitat: „Im Hafen ist ein Schiff sicher, allerdings wurden Schiffe nicht dafür gebaut, im Hafen zu liegen.“ Grace Hopper (1906–1992) US-amerikanische Informatikerin und Offizierin der US Navy Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler

    10 min
  2. #296 Britta Düker - wie aus schwierigen Lebensphasen neue Stärke entstehen kann

    Jun 17

    #296 Britta Düker - wie aus schwierigen Lebensphasen neue Stärke entstehen kann

    In dieser Folge spricht Kim mit Britta Düker. Sie ist Coachin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und begleitet seit vielen Jahren Frauen dabei, Krisen zu bewältigen und neue Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln. Ihre Arbeit verbindet persönliche Erfahrung mit professioneller Begleitung – und zeigt, wie aus schwierigen Lebensphasen neue Stärke entstehen kann. Im Mittelpunkt dieser Episode steht die Frage, warum Krisen oft Wendepunkte sind. Britta spricht über ihren eigenen Lebensweg, ihre Zeit in der Türkei, die Rückkehr nach Deutschland als alleinerziehende Mutter und die Herausforderungen, die damit verbunden waren. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Frauen lernen können, eigene Bedürfnisse wieder wahrzunehmen, warum viele lange nur funktionieren und weshalb innere Stärke häufig nicht in Zeiten der Sicherheit entsteht, sondern in Momenten des Umbruchs. Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um die Frage, wie Veränderung gelingen kann – Schritt für Schritt und auf eine Weise, die langfristig trägt. In dieser Folge sprechen wir über persönliche Entwicklung, Resilienz und die Kraft, Krisen als Teil des eigenen Wachstums zu verstehen. Ein Gespräch über Mut, Selbstfürsorge und die Möglichkeit, auch schwierigen Erfahrungen einen neuen Sinn zu geben. Diese Episode ist Teil unserer Reihe über Frauen, die neue Wege gehen und ihre Erfahrungen nutzen, um andere Menschen zu begleiten. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos zu Britta Düker: https://www.britta-dueker.de/ Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler Quellen & weiterführende Links: – https://www.britta-dueker.de/ Diese Episode stammt aus einer Zeit, in der Starke Frauen den Fokus zunehmend auf persönliche Lebenswege, gesellschaftliche Themen und inspirierende Gespräche gelegt hat. Unser Anspruch ist es, Frauen sichtbar zu machen, ihre Erfahrungen einzuordnen und unterschiedliche Perspektiven hörbar werden zu lassen.

    1h 3m
  3. Jun 10

    Starke Zitate #8: Chimamanda Ngozie Adichi

    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen Satz, der ebenso kurz wie kraftvoll ist: „We Should All Be Feminists.“ von Chimamanda Ngozi Adichie – nigerianische Schriftstellerin, Feministin und eine der wichtigsten Stimmen unserer Zeit. Dieses Zitat steht im Mittelpunkt der Folge und lädt dazu ein, über Feminismus neu nachzudenken. Denn was bedeutet Feminismus eigentlich? Wer ist gemeint? Und warum sollte er uns alle betreffen? Cathrin und Kim teilen ihre ersten Gedanken zum Zitat und sprechen darüber, wie sehr Chimamanda Ngozi Adichie mit ihrem berühmten TED Talk ihr eigenes Verständnis von Feminismus geprägt hat. Schnell wird deutlich: Feminismus ist weit mehr als ein politischer Begriff. Es geht um Gleichberechtigung, gleiche Chancen, gleiche Würde und die Freiheit, unabhängig vom Geschlecht das eigene Leben gestalten zu können. Im Gespräch geht es um gesellschaftliche Erwartungen, Rollenbilder und die Frage, warum Feminismus häufig missverstanden wird. Cathrin erzählt von Chimamandas persönlichen Erfahrungen und den Vorurteilen, mit denen Frauen konfrontiert werden, die sich offen als Feministinnen bezeichnen. Gemeinsam beleuchten die beiden, warum Feminismus nicht gegen Männer gerichtet ist, sondern starre Strukturen hinterfragt, die letztlich alle Menschen einschränken. Dabei wird es auch persönlich: Kim spricht darüber, wie tief verankert viele Rollenbilder noch immer sind und wie wichtig es ist, diese überhaupt erst zu erkennen. Beide reflektieren darüber, wie früh gesellschaftliche Erwartungen beginnen – bei Mädchen ebenso wie bei Jungen – und wie sie unser Denken bis heute beeinflussen. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die großen und kleinen Fragen des Alltags: Wer übernimmt Care-Arbeit? Wer wird ernst genommen? Wer wird häufiger unterbrochen? Und wie können wir selbst dazu beitragen, Ungleichheiten sichtbar zu machen und zu verändern? Gleichzeitig sprechen Cathrin und Kim über die Entwicklung des Feminismus und darüber, warum ein moderner Feminismus intersektional sein muss. Denn nicht jede Frau erlebt Diskriminierung auf dieselbe Weise. Herkunft, Hautfarbe, Sexualität, Behinderung oder soziale Herkunft spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Ende der Folge bleibt eine klare Botschaft: Feminismus ist keine Haltung für wenige Menschen. Sondern eine Einladung an uns alle, für eine gerechtere Gesellschaft einzutreten. Und genau deshalb: We Should All Be Feminists. 🔥 Challenge der Woche: Beobachtet in dieser Woche einmal bewusst euren Alltag. ✨ Wo begegnen euch Rollenklischees? ✨ Wo erlebt ihr Ungleichbehandlung – vielleicht in Gesprächen, bei der Arbeit, in der Familie oder in den Medien? ✨ Und wie könntet ihr in diesem Moment anders reagieren? Vielleicht gebt ihr jemandem mehr Raum. Vielleicht widersprecht ihr einem Vorurteil. Vielleicht hört ihr einfach bewusster zu. Denn Veränderung beginnt oft mit Aufmerksamkeit. 💬 Wir wollen von euch hören: Wo begegnen euch im Alltag Rollenbilder oder stereotype Erwartungen? Und was bedeutet Feminismus für euch persönlich? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf eure Gedanken! ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Zitat: „We Should All Be Feminists.“ Chimamanda Ngozi Adichie, nigerianische Schriftstellerin, geb. 1977 Quelle: https://www.frauenkultur-leipzig.de/angebote/aktuelle-projekte/zitate-von-frauen/ https://www.youtube.com/watch?v=hg3umXU_qWc Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler

    15 min
  4. Chimamanda Ngozi Adichie – Nigerianische Bestseller-Autorin und „happy feminist“ | Relisten vom September 2020

    Jun 4

    Chimamanda Ngozi Adichie – Nigerianische Bestseller-Autorin und „happy feminist“ | Relisten vom September 2020

    Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der einflussreichsten, literarischen, nigerianischen Stimmen der Gegenwart. Ihre Romane, Essays und Vorträge haben Debatten über Schwarze Identität, Feminismus und Machtverhältnisse weltweit geprägt. Ihre Geschichte ist bis heute relevant, weil sie zeigt, wie Literatur politische und gesellschaftliche Räume öffnen kann. Aufgewachsen in Nigeria und später zwischen Afrika und den USA lebend, setzt Adichie sich in ihrem Werk mit Migration, Rassismus und Geschlechterrollen auseinander. Früh konfrontiert mit westlich geprägten Erzählungen, in denen Schwarze Lebensrealitäten kaum vorkamen, entwickelte sie eine eigene literarische Perspektive. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie unter anderem mit ihrem TED-Talk „We Should All Be Feminists“, der feministische Fragen einer globalen Öffentlichkeit zugänglich machte. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse – ohne einfache Antworten zu liefern. In dieser Folge sprechen wir über Chimamanda Ngozi Adichie als Autorin zwischen Literatur, Öffentlichkeit und politischer Wirkung. Es geht um Einordnung statt Bewunderung – und darum, warum ihre Texte weit über den literarischen Raum hinaus wirken. Diese Episode ist Teil unserer Auseinandersetzung mit Frauen, die öffentliche Debatten durch Sprache und Erzählmacht prägen. Diese Episode stammt aus den frühen Jahren von Starke Frauen, als unser Fokus vor allem darauf lag, Frauen sichtbar zu machen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch nicht systematisch mit Quellen gearbeitet; diese Entwicklung erfolgte erst in späteren Phasen des Podcasts. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Quellen & weiterführende Links: GLOSSAR FÜR DISKRIMINIERUNGSSENSIBLE SPRACHE: https://www.amnesty.de/2017/3/1/glossar-fuer-diskriminierungssensible-sprache Photo: Howard County Library System is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

    32 min
  5. May 27 ·  Bonus

    Starke Zitate #7: Shirley Hufstedler

    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen wir heute über einen motivierenden Gedanken von Shirley Hufstedler – Juristin, Politikerin und erste Bildungsministerin der USA. Ihr Zitat (für das ihr natürlich die Folge hören müsst) steht im Mittelpunkt der Folge. Es erinnert daran, dass persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir unsere Komfortzone verlassen. Doch warum fällt uns das so schwer? Und wie viel Sicherheit braucht ein Mensch eigentlich, um sich trotzdem weiterzuentwickeln? Wir sprechen darüber, warum sie dieses Zitat gerade im richtigen Moment getroffen hat. Cathrin erzählt offen von ihrer aktuellen „Mimimi-Phase“, dem Wunsch nach Rückzug und der Sehnsucht nach einem kleinen Motivationsschub. Schnell wird klar: Dieses Zitat ist kein toxischer Leistungsaufruf – sondern vielmehr eine Einladung, ehrlich auf die eigenen Ängste und Bedürfnisse zu schauen. Natürlich geht es auch um Shirley Hufstedler selbst: Als erste Bildungsministerin der Vereinigten Staaten setzte sie sich für Chancengleichheit und Frauenrechte ein und wurde zum Vorbild vieler Frauen in Politik und Justiz. Im Gespräch wird es persönlich: Cathrin reflektiert, wie sehr ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis sie geprägt hat – aufgewachsen in einem Beamtenhaushalt, immer mit dem Wunsch nach Stabilität. Sie spricht darüber, warum sie sich vielleicht nie selbstständig gemacht hat und wie stark die Angst vor dem Scheitern sein kann. Kim wiederum erzählt von ihren eigenen Erfahrungen mit Veränderungen, Selbstständigkeit und mutigen Entscheidungen. Gemeinsam fragen sich die beiden: Was bedeutet „Wachstum“ eigentlich wirklich? Geht es nur um Karriere und Erfolg – oder auch darum, sich selbst neu kennenzulernen? Dabei wird deutlich: Wachstum bedeutet nicht, ständig funktionieren oder performen zu müssen. Auch Ruhephasen, Zweifel und Rückzug gehören dazu. Sich Zeit zum Durchatmen zu nehmen, ist kein Scheitern – sondern oft ein wichtiger Teil des Prozesses. Besonders schön wird es, als die beiden über Hermann Hesses berühmtes Gedicht „Stufen“ sprechen. Die Zeilen „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ bringen genau das auf den Punkt, worum es in dieser Folge geht: den Mut, sich immer wieder auf Neues einzulassen. Am Ende bleibt eine wichtige Erkenntnis: Wachstum passiert nicht in absoluter Sicherheit. Aber wir dürfen lernen, mutig zu sein – Schritt für Schritt. 🔥 Challenge der Woche: Frag dich selbst: 👉 Wo hältst du gerade an etwas fest, nur weil es sicher ist? 👉 Und was würdest du vielleicht wagen, wenn du weniger Angst vor Veränderung hättest? Außerdem: 📖 Lest euch Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ durch – vielleicht findet ihr darin genau die Worte, die ihr gerade braucht. 💬 Wir wollen von euch hören: Seid ihr eher Team Sicherheit oder Team Risiko? Und wann seid ihr zuletzt über euch hinausgewachsen? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf euch! Die Zitatquelle ist: https://www.hermoney.de/job-karriere/gleichberechtigung/sprueche-starke-frauen/ ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: linktr.ee/starkefrauen www.podcaststarkefrauen.de Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler

    15 min
  6. #295 Maya Angelou – Warum der gefangene Vogel singt

    May 20

    #295 Maya Angelou – Warum der gefangene Vogel singt

    Wir sagen es, wie es ist: Maya Angelou war weit mehr als eine Schriftstellerin. Sie war Dichterin, Tänzerin, Sängerin, Aktivistin, Professorin – und eine der wichtigsten literarischen Stimmen des 20. Jahrhunderts. In dieser Folge zeichnen wir das außergewöhnliche Leben einer Frau nach, deren Geschichte von Schmerz, Schweigen, Widerstand und einer unglaublich kraftvollen Stimme geprägt ist. Geboren 1928 als Marguerite Johnson in St. Louis, wächst Maya Angelou im rassistisch geprägten Süden der USA auf. In Stamps, Arkansas erlebt sie die brutale Realität der Jim-Crow-Ära – Segregation, Demütigung und Gewalt gehören zu ihrem Alltag. Im Zentrum der Episode steht ein einschneidendes Trauma ihrer Kindheit: Mit acht Jahren wird Maya Angelou vergewaltigt. Nach der Verurteilung und späteren Tötung des Täters glaubt sie, ihre eigenen Worte hätten den Tod verursacht – und verstummt für fast fünf Jahre. Ein Schweigen, das nicht aus Leere entsteht, sondern aus Angst, Schmerz und Selbstschutz. Wir sprechen über die Menschen, die sie in dieser Zeit prägen: ihre starke Großmutter, ihre unabhängige Mutter Vivian Baxter und vor allem Mrs. Flowers – jene Lehrerin, die Maya wieder zur Sprache führt. Durch Bücher, Literatur und die Erkenntnis, dass geschriebene Worte erst lebendig werden, wenn sie gesprochen werden, findet Maya langsam zurück zu ihrer Stimme. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist ihr Weg als junge Mutter, Künstlerin und Aktivistin. Mit 16 bekommt sie ihren Sohn Guy, arbeitet sich durchs Leben, wird eine der ersten Schwarzen Straßenbahn-Schaffnerinnen in San Francisco und entdeckt schließlich Tanz, Gesang und Bühne als Ausdrucksformen. Doch Maya Angelou will mehr als gesehen werden – sie will gehört werden. Wir sprechen über ihre Politisierung, ihre Zeit in der Bürgerrechtsbewegung, ihre Verbindung zu Malcolm X und Martin Luther King Jr. sowie über ihren Aufenthalt in Ghana, der ihr Verständnis von Schwarzer Identität und globaler Verbundenheit nachhaltig prägt. Besonders bewegend wird es, als sich der Kreis im Jahr 1968 schließt: Martin Luther King Jr. wird an Maya Angelous 40. Geburtstag ermordet. Wieder zieht sie sich zurück. Doch mit Unterstützung ihres Freundes James Baldwin beginnt sie zu schreiben – und veröffentlicht 1969 ihr bahnbrechendes Werk I Know Why the Caged Bird Sings. Dieses Buch verändert die Literaturgeschichte. Maya Angelou erzählt offen von Rassismus, sexualisierter Gewalt, Trauma und Selbstermächtigung – und gibt damit nicht nur sich selbst, sondern vielen anderen eine Stimme. Wir sprechen über ein Leben, das aus vielen Leben zu bestehen scheint: über Schmerz und Würde, über Kunst und Aktivismus, über das Schweigen und die Rückkehr zur Sprache. Und über eine Frau, die bewiesen hat, dass selbst aus tiefster Verletzung eine Stimme entstehen kann, die die Welt verändert. Hört unbedingt rein! Quellen: https://www.latimes.com/nation/la-na-maya-angelou-martin-luther-king-jr-20180404-story.html ttps://www.britannica.com/biography/Maya-Angelou https://soztheo.de/glossar/jim-crow-gesetze/#:~:text=Die%20Jim%20Crow%2DGesetze%20waren,1965%20in%20den%20S%C3%BCdstaaten%20galten https://www.pbs.org/wgbh/americanexperience/features/freedom-riders-jim-crow-laws/ https://www.womenshistory.org/education-resources/biographies/maya-angelou https://www.mayaangelou.com/ https://www.goodreads.com/series/51242-maya-angelou-s-autobiography ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts: Kim Seidler & Cathrin Jacob Redaktion: Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler

    28 min
  7. May 13 ·  Bonus

    Starke Frauen Zitate #6: Hillary Clinton

    In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen inspirierenden Gedanken von Hillary Clinton – Juristin, Politikerin, ehemalige First Lady und erste Präsidentschaftskandidatin einer großen Partei in den USA. „Frauen sind das größte unerschlossene Talentreservoir der Welt.“ – dieses starke Zitat steht im Mittelpunkt der Folge. Es wirft eine wichtige Frage auf: Warum zweifeln so viele Frauen noch immer an ihren Fähigkeiten, obwohl sie längst bewiesen haben, was in ihnen steckt? Cathrin und Kim sprechen darüber, wie aktuell Hillary Clintons Worte auch heute noch sind. Schnell geht es um das sogenannte Imposter-Syndrom – dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein oder Erfolge nicht wirklich verdient zu haben. Ein Gefühl, das viele Frauen kennen, unabhängig davon, wie erfolgreich, talentiert oder kompetent sie sind. Natürlich geht es auch um Hillary Clinton selbst: Von ihrem Studium am Frauen-College bis hin zur Außenministerin der Vereinigten Staaten hat sie politische Geschichte geschrieben und sich jahrzehntelang für Frauenrechte, Bildung und soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Im Gespräch wird es persönlich: Cathrin erzählt, wie sehr sie emotionale Szenen berühren, in denen Mädchen oder jungen Frauen zugesprochen wird: „Du kannst alles schaffen, was du dir vornimmst.“ Gerade deshalb trifft sie Hillarys Zitat mitten ins Herz – weil sie so oft erlebt, wie Frauen ihre eigenen Talente kleinreden oder gar nicht erst erkennen. Gemeinsam sprechen Cathrin und Kim darüber, warum wir bei anderen oft sofort sehen, wie besonders, kreativ oder mutig sie sind – während wir uns selbst ständig hinterfragen. Es geht um Selbstzweifel, innere Kritiker*innen und darum, wie schwer es manchmal fällt, stolz auf sich selbst zu sein. Dabei wird deutlich: Talente entstehen nicht nur durch Leistung oder Karriere. Manchmal liegt ein Talent auch darin, andere zu motivieren, empathisch zu sein, kreativ zu denken oder mutig neue Wege zu gehen. Besonders bewegend wird es, als Cathrin Kim erzählt, wie sehr sie deren Energie, Engagement und Mut bewundert. Gleichzeitig spricht sie offen darüber, wie anstrengend es sein kann, immer wieder „unbequem“ zu sein und für Veränderungen einzustehen. Am Ende bleibt eine starke Erkenntnis: Vielleicht tragen wir alle Fähigkeiten in uns, die wir selbst noch gar nicht erkannt haben. Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo wir anfangen, uns selbst mehr zuzutrauen. 🔥 Challenge der Woche: Nimm dir einen Moment Zeit und frag dich: 👉 Welches Talent schlummert vielleicht noch in dir? 👉 Gibt es etwas, das du früher geliebt hast – und heute vernachlässigst? Schreib es auf. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, diesem Teil von dir wieder Raum zu geben. 💬 Wir wollen von euch hören: Welches Talent sehen andere oft in dir – du selbst aber nur schwer? Und wann hast du das letzte Mal etwas ausprobiert, das außerhalb deiner Komfortzone lag? Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf euch! Quelle: https://www.hermoney.de/job-karriere/gleichberechtigung/sprueche-starke-frauen/#kaempferinnen ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: Linktree Starke Frauen Podcast Starke Frauen Team: Hosts & Redaktion: Cathrin Jacob & Kim Seidler Schnitt: Kim Seidler

    19 min
  8. #294 Monika Salzer – Gründungsgroßmutter von "Omas Gegen Rechts"

    May 7

    #294 Monika Salzer – Gründungsgroßmutter von "Omas Gegen Rechts"

    „Alt sein heißt nicht stumm sein!“ …das ist der Leitspruch unserer Frau dieser Ausgabe. Eine Frau, die 2017, nach der Bildung der Koalition zwischen ÖVP und der rechtspopulistischen FPÖ unter dem Kanzler Sebastian Kurz, sagte: „Genug ist genug!“ Der Name dieser Frau ist Monika Salzer und sie war in diesem Jahr gerade selbst Oma geworden, als sie beschloss, etwas gegen den aufkommenden Rechtsextremismus und -populismus in Österreich zu unternehmen. So wolle sie diese Welt ihren Enkeln nicht hinterlassen. Es begann mit der Gründung einer Facebook-Gruppe und knapp ein Jahrzehnt später ist daraus eine Bürgerbewegung weit über Österreich hinaus geworden mit ca. 40.000 Mitgliedern. Wow! Cathrin steht bisweilen der Mund offen, vor Anerkennung vor der Kraft und dem Mut dieser Frau und ihren Mitstreiterinnen, denn die Omas sind umfassend aktiv und das zum Teil mit weiter über 80 Jahren! Sie gehen protestieren und demonstrieren, sie halten Mahnwachen, sie unterstützen unterschiedliche lokale Demokratie-Initiativen, bilden Arbeitsgruppen zur Aufklärung gegen Antisemitismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit. Sie sind alles andere als stumm und dafür gebührt ihnen unser aller Anerkennung! Im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung nach den Demos gegen Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer sog. „Kleinen Anfrage“ von unterschiedlichen Initiativen wie Campact, Greenpeace und auch den Omas Gegen Rechts Rechenschaft über deren Fördergelder verlangt. Ein Affront gegen die Zivilgesellschaft - und ein Einschüchterungsversuch, der dem Ruf dieser Initiativen sehr geschadet habe, meint nicht nur Frau Salzer. Hier ein paar Quellen dazu: https://www.campact.de/blog/2025/02/kleine-anfrage-cdu-greift-zivilgesellschaft-an/ https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/omas-gegen-rechts-union-100.html Monika Salzer und Cathrin sprechen an anderer Stelle auch darüber, warum in Deutschland gerade junge Menschen der AfD zugewandt sind. Hier ein paar Quellen zur Wählerverteilung: https://de.statista.com/infografik/33994/stimmenanteile-bei-der-bundestagswahl-2025-nach-altersgruppen/ https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wahlen-warum-junge-maenner-die-afd-waehlen-und-junge-frauen-die-linke/100155758.html https://jugendhilfeportal.de/artikel/was-bindet-junge-menschen-an-die-afd Alles in allem hat dieses Gespräch Mut gemacht, sich zu engagieren unabhängig vom Alter. Auch kleine Aktionen oder auch ein geringer Jahresbeitrag zur Förderung der Omas gegen Rechts kann einen Unterschied machen. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.omas-gegen-rechts.org/ (deutsche Website) Und wer noch mehr erfahren möchte: Die Wikipedia-Seite der OgR gibt ebenfalls einen ganz guten Überblick >> https://de.wikipedia.org/wiki/Omas_gegen_Rechts ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Host:, Redaktion und Schnitt in dieser Episode: Cathrin Jacob Bildquelle: Christopher Glanzl

    33 min

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Starke Frauen ist ein deutschsprachiger Frauen-Podcast über berühmte Frauen aus Geschichte und Gegenwart. In diesem Frauen-Geschichte-Podcast erzählen Kim Seidler und Cathrin Jacob die Geschichten inspirierender Frauen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft – von bekannten Persönlichkeiten bis zu vergessenen Pionierinnen. Der Podcast über weibliche Vorbilder verbindet fundierte Recherche mit persönlichen Gesprächen und macht historische Entwicklungen verständlich. Dabei geht es um Entscheidungen, Brüche und Wirkung – und um die Frage, was starke Frauen ausmacht. Starke Frauen ist ein Podcast über Frauenbiografien, Feminismus und gesellschaftliche Veränderung. Die Folgen sind ruhig erzählt, reflektiert und bewusst frei von Vereinfachungen oder Heldinnenmythen. Neben historischen Figuren kommen auch zeitgenössische Frauen zu Wort – etwa aus Politik und Wirtschaft –, die mit ihrem Engagement und ihrem Weg inspirieren. Produktion: unabhängig neben unseren Vollzeitberufen. Hosts: Kim Seidler und Cathrin Jacob. Ein Podcast für alle, die sich für Geschichte, Feminismus und inspirierende Frauen interessieren.

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