Ja. Nein. Vielleicht.

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Ihr steht vor einer wichtigen Entscheidung? Ihr möchtet Freunde und Kollegen überzeugen, aber eure Argumente dringen nicht durch? Dann seid ihr hier richtig. In "Ja. Nein. Vielleicht." erklärt die Verhaltensökonomin Verena Utikal mit ihren Gästen, wie Entscheidungen funktionieren, warum wir uns damit oft schwertun und wie leicht wir uns manipulieren lassen. Ihr erfahrt das Neueste aus der Entscheidungsforschung und bekommt wertvolle Tipps und Tricks für alle Lebenslagen.

  1. 07/08/2021

    So beeinflusst man nachhaltiges Verhalten

    Die Regierung hat unterschiedliche Möglichkeiten, wie sie die Entscheidungen von Verbrauchern beeinflussen kann. Sie kann zum Beispiel Gesetze verabschieden oder Steuern erhöhen. Oder die Wirtschaft verpflichten, den Menschen vor dem Kauf zusätzliche Informationen bereitzustellen. Lebensmittellabel wie der Nutriscore sollen im Supermarkt dazu verleiten, gesünder einzukaufen. Der Gesetzgeber kann aber auch Verbote erlassen. Das ergibt vor allem dann Sinn, wenn ein Produkt "sicher" sein muss, erzählt Christian Thorun in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." mit Verhaltensökonomin Verena Utikal. Er ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Conpolicy und berät unter anderem die Bundes- und Landesministerien sowie die Europäische Kommission in Verbraucherfragen. Welche Produkte müssen sicher sein? Elektronische Haushaltsgeräte zum Beispiel, damit sich niemand bei der Verwendung verletzt. In anderen Bereichen könne man es so oder so sehen, sagt der Verbraucherexperte. "Zucker kann man schlecht verbieten." Man könnte zwar vorgeben, dass die Rezeptur eines Produkts verändert werden müsse. "Aber letztlich werden Kekse immer Zucker enthalten." In solchen Fällen sei es sinnvoller, die Verbraucher aufzuklären. Wichtig dafür ist allerdings, dass die Informationen so leicht verständlich wie möglich sind. Anders als AGBs zum Beispiel. Weitere Themen in der neuen Folge "Ja. Nein. Vielleicht.": Vergleichsportale helfen dabei, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren? Warum gibt es beim Autoverleih keine Suchmaschine, die Autos nach Benzinverbrauch auflistet? Ihr habt Fragen oder Themenvorschläge für Verena? Besucht sie auf Twitter: https://twitter.com/verenautikal

    25 min
  2. 06/24/2021

    "Ich hab spontan gesagt: Ich mach das jetzt"

    Martin Kocher war in seinem früheren Leben wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS) in Wien. Seit Januar ist der Verhaltensökonom neuer österreichischer Bundesminister für Arbeit. "Es war Samstagabend, ich hatte mir schon ein Bier aufgemacht, dann kam der Anruf, ob ich Arbeitsminister werden möchte", erzählt der 48-Jährige in der neuen Folge von "Ja. Nein. Vielleicht", wie die Regierung von Bundeskanzler Sebastian Kurz auf ihn zugekommen ist. "Ich konnte nur wenige Argumente finden, das Angebot nicht anzunehmen und habe dann relativ spontan gesagt: Ich mach das jetzt. Bisher habe ich das nicht bereut." Für diese lebensverändernde Entscheidung hat der Neu-Minister nur eine halbe Stunde gebraucht, wie er im ntv-Podcast erzählt. "Ich habe gesagt, dass ich auf jeden Fall mit meiner Frau reden muss", erinnert sich Kocher an den Schnellschuss zurück, der ihn rückblickend nicht überrascht: "Es gibt in der Psychologie einige Forschung dazu, wie große und kleine Entscheidungen getroffen werden. Oft denken wir bei großen Entscheidungen weniger lange nach als bei kleineren - und sind damit oft auch glücklicher." Außerdem in der neuen Folge "Ja. Nein. Vielleicht. mit Verena Utikal": Welche Entscheidungen trifft ein Minister eigentlich? Wen fragt er, wenn er sich nicht auskennt? Wie lange dauert dieser Prozess? Ihr habt Fragen oder Themenvorschläge für Verena? Besucht sie auf Twitter: https://twitter.com/verenautikal

    21 min

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