Predigten der FeG Hittfeld

FeG Hittfeld

Hier findest du viele Predigten aus den Gottesdiensten in unserer Kirchengemeinde in Seevetal-Hittfeld.

  1. 2d ago

    28.06.26 J. Martens Jakob (4)

    Die Predigt zu Jakobs Aufbruch in die Heimat (1. Mose 30–31) zeigt drei große Linien, die sich durch die Geschichte ziehen und direkt ins eigene Leben sprechen. 1. Gott segnet trotz menschlicher Unsicherheit Jakob lebt in Kapitel 30 mit viel Unsicherheit. Er versucht, sein Leben selbst zu kontrollieren – etwa durch die berühmten gestreiften Stäbe, die er den Tieren beim Paaren hinstellt. „Er nahm frische Zweige … und schälte Streifen von ihrer Rinde ab.“ (1. Mose 30,37–38) Die Predigt betont: Jakob arbeitet hart, aber letztlich ist es Gott, der ihn schützt und segnet. „Doch Gott hat nicht zugelassen, dass Laban mir schaden konnte.“ (1. Mose 31,7) Frage an die Zuhörer:Womit versuchst du, dich selbst abzusichern?Was sind deine „Stäbe“ – deine eigenen Kontrollmechanismen? 2. Erfolg ohne Frieden Jakob wird reich – aber der Erfolg bringt keinen Frieden.Die Beziehung zu Laban kippt, Neid und Misstrauen wachsen. „Jakob hat alles von unserem Vater gestohlen!“ (1. Mose 31,1)„Labans Verhältnis zu ihm war merklich abgekühlt.“ (1. Mose 31,2) Gott ruft Jakob zurück in die Heimat: „Kehre zurück … ich will mit dir sein.“ (1. Mose 31,7) Die Predigt macht deutlich: Erfolg allein erfüllt nicht.Wirklicher Frieden entsteht erst durch Versöhnung – mit sich selbst, mit anderen und mit Gott. 3. Jesus schenkt Versöhnung Die Predigt zieht eine starke Linie von Jakob zu Jesus: Jakob → Jesus Flieht aus Angst → Verlässt das Vaterhaus aus LiebeWill sich retten → Will uns rettenBaut Sicherheiten auf → Gibt Sicherheiten aufEndet mit einer Grenze zu Laban → Öffnet die Grenze zum VaterVersucht, Segen festzuhalten → Gibt sich hin, damit wir Segen empfangenAm Kreuz kommen Angst, Neid, Flucht und Distanz zusammen – Jesus trägt die ganze Last menschlichen Zerbruchs.Nicht damit wir „erfolgreich“ leben, sondern damit wir versöhnt leben können. Schlussgedanke Der tiefste Punkt der Predigt ist ein Satz aus Psalm 73: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ (Psalm 73,28) Nicht Kontrolle, nicht Erfolg, nicht Flucht – sondern Nähe zu Gott.

    30 min
  2. Jun 21

    21.06.26 J. Martens - Jakob (3) , Lea und Rahel

    Reflexion über die biblische Geschichte von Jakob, Lea und Rahel. 1. Die Illusion der Erfüllung durch Menschen oder Dinge Jakobs Perspektive: - Jakob projiziert seine gesamte Sehnsucht nach Glück und Segen auf Rahel. Er glaubt, dass sie allein seine innere Leere füllen kann. - Symbolik: Rahel steht für alles, was wir uns erhoffen – Erfolg, Liebe, Anerkennung – und wofür wir bereit sind, hohe Preise zu zahlen (z. B. sieben Jahre Arbeit). - Realität: Selbst als Jakob Rahel schließlich heiratet, erfüllt sie seine Erwartungen nicht dauerhaft. Die anfängliche Euphorie weicht dem Alltag, Konflikten und Enttäuschungen. Frage an die Zuhörer: Wo suchen wir heute nach Erfüllung? In Beziehungen, Karriere, Besitz oder Status? Und was passiert, wenn diese Quellen uns enttäuschen? 2. Die Last der unerfüllten Sehnsucht Leas Perspektive: - Lea erlebt Ablehnung auf allen Ebenen: von ihrem Vater, ihrer Schwester und ihrem Ehemann. - Ihre Söhne werden zu Symbolen ihrer verzweifelten Suche nach Anerkennung (z. B. die Namen Ruben = „Sieh, ein Sohn!“, Levi = „Anhänglichkeit“). - Wendepunkt: Erst beim vierten Sohn, Juda („Gott sei gepriesen“), erkennt sie, dass Gott sie sieht und liebt – unabhängig von Jakobs Haltung. Frage an die Zuhörer: Wie gehen wir mit Ablehnung um? Können wir uns vorstellen, dass Gottes Liebe uns trägt, selbst wenn Menschen uns übersehen? 3. Gottes unerwartete Wege - Jakob erlebt, dass seine Pläne (und Betrügereien) ihn nicht zum Glück führen. Stattdessen wird er selbst betrogen – eine ironische Gerechtigkeit. - Lea wird zur unwahrscheinlichen Heldin: Gerade sie, die Un geliebte, erfährt Gottes Zuwendung und wird zur Stammmutter Israels. - Gottes Segen kommt oft dort an, wo wir ihn am wenigsten erwarten: in Schwäche, Scheitern oder Ablehnung. Frage an die Zuhörer: Wo haben wir in unserem Leben schon erlebt, dass Gott uns in unerwarteten Momenten getragen hat? 4. Die richtige Reihenfolge: Gott an erster Stelle - C.S. Lewis’ Einsicht: Das Problem ist nicht, dass wir Menschen zu sehr lieben, sondern dass wir Gott zu wenig lieben. - Praktische Konsequenz: Es geht nicht darum, menschliche Liebe zu verringern, sondern darum, Gottes Liebe als Fundament zu erkennen. - Leas Vorbild: Sie lernt, ihr Glück nicht von Jakobs Zuneigung abhängig zu machen, sondern von Gottes Zuwendung. Frage an die Zuhörer: Wie können wir konkret Gottes Liebe in unserem Alltag erfahren und leben – ohne dass sie zur abstrakten Idee wird? 5. Anwendung für heute Für Einzelne - Sehnsucht prüfen: Wo hoffe ich auf Erfüllung durch etwas Endliches (z. B. eine Person, einen Job)? - Gottes Zuwendung suchen: Wie Lea können wir lernen, uns von Gottes Liebe definieren zu lassen – nicht von der Meinung anderer. Für Gemeinden: - Raum für Geschichten schaffen: Wie im Beispiel des „Kaffees nach dem Gottesdienst“ können wir Erfahrungen von Gottes Treue teilen. - Ablehnung thematisieren: Viele Menschen tragen unsichtbare Wunden (wie Lea). Wie können wir als Gemeinde Gottes Liebe sichtbar machen? Abschlussgedanke Die Geschichte von Jakob und Lea zeigt: - Menschliche Liebe ist wichtig, aber begrenzt. - Gottes Liebe ist unerschöpflich und heilt. - Erfüllung finden wir, wenn wir unser Herz an den richten, der uns zuerst geliebt hat (1. Johannes 4,19). Impuls zum Gebet: „Gott, zeige uns, wo wir unsere Sehnsucht an die falsche Stelle richten. Hilf uns, dich als die Quelle aller Liebe zu erkennen – und diese Liebe an andere weiterzugeben.“ Mögliche Vertiefungen: - Biblische Parallelen: Vergleich mit anderen „Unerwarteten“ in der Bibel (z. B. David als jüngster Sohn, Maria als einfache Magd). - Moderne Beispiele: Wie erleben Menschen heute ähnliche Dynamiken (z. B. in sozialen Medien, wo Anerkennung gesucht wird)? - Kreativer Zugang: Ein Brief aus Leas Perspektive schreiben – wie sie ihre Gefühle und Gottes Eingreifen beschreibt.

    35 min
  3. Jun 14

    14.06.26 J. Martens - Gemeinschaft

    Lesung: https://www.bibleserver.com/NGÜ/Apostelgeschichte2,42-47 Predigt: Apg 2,42-47 – Gemeinschaft „Was das Leben der Christen prägte, waren die Lehre, in der die Apostel sie unterwiesen, ihr Zusammenhalt in gegenseitiger Liebe und Hilfsbereitschaft, das Mahl des Herrn und das Gebet.“ Apg 2,42, NGÜ Der große Wert von Gemeinschaft: Von Lasten und ihren Trägern Gemeinde Jesu ist eine Gemeinschaft von Lasten - Trägern: „Helft einander, eure Lasten zu tragen! Auf diese Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen, das Christus uns gegeben hat.“ Galater 6,2 NGÜ Jeder Mensch trägt Lasten. Aber Gott möchte nicht, dass du deine Last alleine tragen musst.Jesus trägt unsere Lasten https://www.bibleserver.com/NGÜ/1.Petrus5,7Gott trägt unsere Lasten oft durch andere MenschenLastentragen beruht auf Gegenseitigkeit (einander!)Lasten tragen ist keine OptionDrei Hindernisse beim Lasten tragen: Stolz,Gleichgültigkeit (ich fühle mich zu weit weg),Selbstbezogenheit (Selbst-Beschäftigung). Fokus auf mich und nicht auf andereFragen zum Mitnehmen : Wie viel Zeit verbringe ich mit Menschen, die nicht zu meinem Freundeskreis gehören?Für wie viele andere Menschen bete ich?Nicht fragen: Was nehme ich heute mit oder was bringt es mir? sondern: Wie kann ich heute ein Segen sein für andere?Wie kann sich Lasten tragen konkret zeigen? Begleitung von Kranken und AngehörigenEinladung zur Gemeinschaft um Einsamkeit entgegen zu wirkenein offenes Ohr und seelsorgerliche Hilfe bei BeziehungsproblemenChristen haben das Privileg, Teil einer Gemeinschaft von Lastenträgern zu sein! Lastentragen erfüllt das Gesetz Jesu: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ Jesus selbst hat die größte Last getragen – aus Liebe zu uns.

    35 min
  4. Jun 10

    07.06.26 J. Martens - Jakob (2)

    Lesung: 1.Mose 28,10-22 (Neues Leben) Jakobs Nacht in Bethel Jakobs Weg und die finstere Nacht unter dem geöffneten Himmel Jakob verläßt die Heimat seiner Familie : Jakob verließ Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran.“. 1.Mose 28,10, Neues Leben Bibel Jakob auf der Flucht vor seinem Bruder Esau. Die Eltern schicken ihn von zu Hause weg zu seinem Onkel Labahn. 1. Jakob erlebt den völlig verschlossenen Himmel … Und das nach dem Zuspruch des Segens „Als die Sonne untergegangen war, richtete er sich an dem Ort, an dem er gerade war, für die Nacht ein. Er nahm sich einen Stein als Kissen und legte sich dort zum Schlafen nieder.“ 1.Mose 28,11, Neues Leben Bibel Keine Nähe oder Beziehung zu Gott. 2. Der Himmel öffnet sich - Gott begegnet Jakob „Im Traum sah er eine Leiter, die von der Erde bis in den Himmel reichte. Und er sah die Engel Gottes auf ihr hinauf- und hinabsteigen.“ 1.Mose 28,12, Neues Leben Bibel Gott gibt nicht auf und nähert sich dem verlassenen Jakob → Gott sieht uns und geht uns nach. Gott stellt sich vor „»Ich bin der HERR, der Gott deines Großvaters Abraham und der Gott deines Vaters Isaak. Das Land, auf dem du liegst, werde ich deinen Nachkommen geben. Deine Nachkommen werden so zahlreich sein wie der Staub der Erde. Sie werden sich ausbreiten nach Osten, Westen, Norden und Süden. Durch dich und deine Nachkommen sollen alle Sippen der Erde gesegnet werden. Mehr noch, ich werde bei dir sein und dich beschützen, wo du auch hingehst. Ich werde dich in dieses Land zurückbringen. Ich werde dich nie im Stich lassen und stehe zu meinen Zusagen, die ich dir gegeben habe.«“ 1.Mose 28,13-15, Neues Leben Bibel Gott sagt: Ich werde bei dir seinIch werde dich beschützenIch sorge für dich und segne dichWelche Verheißung Gottes spricht gerade in deine Situation? → Halte daran fest und nimm Sie mit in deinen Alltag! Jesus Christus ist der Weg zu Gott : „Ich versichere euch: Ihr werdet sehen, dass der Himmel offen steht und die Engel Gottes über dem Menschensohn hinauf- und herabsteigen.“ Johannes 1,51, Neues Leben Bibel 3. Das Leben unter dem offenen Himmel Die Begegnung mit Gott bleibt nicht folgenlos.: Jakob erkennt und bekennt Gottes Heiligkeit. Errichtung eines Gedenkstein als Erinnerung. Und Jakob gibt Gott ein Gelübte.

    31 min
  5. May 31

    31.05.26 J. Martens - Jakob (1)

    Lesung :  https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose25%2C20-28 Jakob: Sein Name kann folgendes bedeuten: Fersenhalter, betrügen / hinterlistig sein, Gott möge beschützen Jakob – und die Vorgeschichte Jakob ist der Enkel Abrahams und auf seiner Familie liegt eine große Verheißung GottesEs gab die Verheißung an Rebekka vor der Geburt: »Zwei Völker sind in deinem Bauch und zwei Nationen werden sich aus deinem Innern trennen. Das eine Volk wird stärker sein als das andere und der Große wird dem Kleinen dienen.« 1.Mose 25,23, NLBSein Zwillingsbruder Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht an Jakob für ein EssenJakob – Teil 1: Segen für einen Betrüger? Von der Sehnsucht nach Segen und der Gefahr eigensinniger Wege (1.Mose 27) 1. Alle sind auf der Suche nach Segen – und sie versuchen, den Segen selbst zu erzwingen keiner fragt nach Gott und fragt nach seinem WillenKeiner sucht slden Segen bei Gott, sondern durch die eigene KraftWo versuchst du gerade nachzuhelfen, weil dir Gottes Handeln zu langsam erscheint?An welcher Stelle deines Lebens hast du aufgehört zu vertrauen und begonnen, selber alles kontrollieren zu wollen?2. Der Segen für einen Betrüger!? Letztendlich, in der Weiteren Geschichte, geht es Jakob nicht gutJakob bekommt den Segen nicht, weil er gut wäre. Sondern allein deshalb, weil Gott gnädig ist.Segen vom gnädige Gott, obwohl betrogen wurde3. Jakob ist der klassische Antiheld zu Jesus Christus Jakob wäre gern Erstgeborener, erschleicht Segen für sichzieht Esaus Kleidung an, um Lieblingssohn vom Vater zu seintäuscht und betrügt seinen Vaterversündigt sich am Vater, um Segen für sich zu bekommenJesus verlässt seinen Platz als Erstgeborener im Himmel, damit wir Segen bekommennimmt unsere Schuld auf sich, das was uns von Gott trenntbleibt seinem Vater treu und lässt sich selbst verraten und verurteilenTrägt den Fluch am Kreuz, damit wir Segen bekommen„Durch die Tat von Jesus Christus hat Gott allen Völkern den Segen geschenkt, den er Abraham zugesagt hatte.“ Galater 3,14 “allein seine Gnade genügt “ CCLI 5282557

    31 min
  6. May 24

    24.05.26 A. Hastedt - Leben im Geist

    Lesung: Römer 8,1-17 Übersetzung NGÜ. https://www.bibleserver.com/NGÜ/Römer8,1-17 Pfingsten: Neues, fremdbestimmtes Leben Wir wollen eigentlich nicht fremdbestimmt werden! Was macht der heilige Geist mit uns Werden wir manipuliert? 1. Keine Verurteilung mehr Vers 1 + 2: “Müssen wir denn nun noch damit rechnen, verurteilt zu werden? Nein, für die, die mit Jesus Christus verbunden sind, gibt es keine Verurteilung mehr” Der Geist befreit von der alten („fleischlichen“) Natur: “das Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat dich davon befreit.”Wir leben nicht mehr in eigener Selbstherrlichkeit (im Fleisch) sondern in getroster und völliger Abhängigkeit von Christus (im Geist)2. Was bedeutet das für uns im täglichen Leben? Vers 3 + 4 Schuld und Tod haben einen stärkeren gefunden: Jesus Christus Der Tod ist tot! Vers 3: “Deshalb hat Gott als Antwort auf die Sünde seinen eigenen Sohn gesandt. Dieser war der sündigen Menschheit insofern gleich, als er ein Mensch von Fleisch und Blut war, und indem Gott an ihm das Urteil über die Sünde vollzog, vollzog er es an der menschlichen Natur. ”Der Christ ist am Ziel und lebt in einer Einheit mit Gott (im Geist)Die Ethik des Christen ist von Jesu Liebe bestimmt, nicht von Gesetzen und Ordnungen3. Leben mit oder ohne den Auferstandenen Vers 5 – 8 Man lebt mit Gott als Gegenüber oder man lebt für sich alleinMan bekommt ein Leben mit ewigem Sinn oder man muss sich den Sinn selber gebenMan hat den Tod schon hinter sich gelassen oder muss mit dessen Unsicherheit lebenMan kann sich von Gott beschenken lassen oder dagegen „anglauben“Man kann Frieden mit Gott machen oder muss permanent gegen ihn kämpfen4. Der Geist Gottes hilft Vers 5 – 17 Der Geist Gottes ist eine Person, die zu uns in ein persönliches Verhältnis trittDer Geist Gottes lebt „in mir“, begründet durch das Wort der Bibel und dem AbendmahlDer Geist Gottes schenkt Gaben für den Dienst an anderen und in der Gemeinde. Gaben sind nicht entscheidend, entscheidend ist, was wir durch den Geist sind: Gottes KindDer Geist bekommt die Regie in unserem Leben5. Noch nicht und doch schon Verse 10-11:: “Wenn aber nun Christus in euch ist, dann habt ihr aufgrund der Gerechtigkeit, die Gott euch geschenkt hat, den Geist empfangen und mit ihm das Leben, auch wenn euer Körper als Folge der Sünde dem Tod verfallen ist.  Nun ist ja der Geist, der in euch wohnt, der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat. Und weil ´Gott` Christus von den Toten auferweckt hat, wird er auch euren sterblichen Körper durch seinen Geist lebendig machen, durch den Geist, der in euch wohnt” Vers 10 – 17 Christen erleben in der Einheit mit dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn sowohl die Macht dieser Welt (Sünde und Tod), als auch die Überwindung der Sünde und des Todes! Wenn Jesus einen Menschen ergreift und dieser sich ihm öffnet, hat die neue Existenz begonnen, trotz aller schwierigen Umstände. Das Ende der Herrschaft von Sünde und Tod ist eingeläutet. Jesus wirkt durch den Geist auch so in uns, dass wir mehr und mehr der Sünde davonlaufen, keinen Geschmack mehr an ihr finden. Christen leben im Glauben, aber der Unglaube wird sie immer anfechten. Sie leben in der Wahrheit, aber die Lüge wird immer wieder nach ihnen greifen; sie leben in der Liebe und dennoch wird Hass sie zerreißen wollen. So leben Christen in der Ewigkeitshoffnung und dennoch wird ihnen die Ewigkeit oft verdunkelt. Der Glaube allein an Jesus ist letztlich der Sinn aller Spannung und allen Leidens. Wer das glauben und fassen kann, der ist von sich und von allen Dingen erlöst. Der ist frei, selbst wenn die Hölle quält.

    29 min
  7. May 18

    17.05.26 Andreas Hastedt

    Himmelfahrt: Was bleibt1. Sie haben die Wahrheit erkannt Johannes 17, Vers 6-8. Jesus sagt : Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, du hast sie mir gegeben, und sie haben sich nach deinem Wort gerichtet. Sie wissen jetzt, dass alles, was du mir gegeben hast, tatsächlich von dir kommt. Denn was du mir gesagt hast, habe ich ihnen mitgeteilt, und sie haben es angenommen und haben erkannt, dass ich wirklich von dir gekommen bin; sie sind zu der Überzeugung gelangt und glauben daran, dass du mich gesandt hast. wir haben Gott für uns, nicht wider unsVers 25 Vater, du gerechter Gott, die Welt kennt dich nicht; aber ich kenne dich, und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Vers 11a: Bald bin ich nicht mehr in der Welt, ich komme ja zu dir. Sie aber sind noch in der Welt. Vers 15 – 16 Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt herauszunehmen; aber ich bitte dich, sie vor dem Bösen zu bewahren. Sie gehören nicht zur Welt, so wenig wie ich zur Welt gehöre. wir sind in die Welt gestellt.Gleichzeitig gehören wir zur Ewigkeit GottesVers 14 Ich habe ihnen dein Wort weitergegeben, und nun hasst sie die Welt, weil sie nicht zu ihr gehören, so wie auch ich nicht zu ihr gehöre. Christen erfahren Ablehnung in der WeltWir sollten zu dem Bekenntnis Jesus stehen, jedoch auch. Nicht damit prahlenVers 12 Vater, du heiliger Gott, der du mir deine Macht gegeben hast, die Macht deines Namens, bewahre sie durch diese Macht, damit sie eins sind wie wir. Solange ich bei ihnen war, habe ich sie durch die Macht bewahrt, die du mir gegeben hast, die Macht deines Namens. Vers 21 + 23 Ich bete darum, dass sie alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast…… Ich in ihnen und du in mir – so sollen sie zur völligen Einheit gelangen, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und dass sie von dir geliebt sind, wie ich von dir geliebt bin. Vers 18 So wie du mich in die Welt gesandt hast, habe ich auch sie in die Welt gesandt. Vers 20 Ich bete aber nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen, die auf ihr Wort hin an mich glauben werden. unsere Aufgabe : Mission, Diakonie, Evangelisation - keine Politik, MachtVers 13 Jetzt aber komme ich zu dir. Ich sage das alles, solange ich noch hier in der Welt bei Ihnen bin, damit meine Freude sie ganz erfüllt. Jesu Freude soll / wird in / mit uns sein → “meine Freude in ihnen vollkommen sei. “Seine Gegenwart in unsVers 22 Die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich nun auch ihnen gegeben, damit sie eins sind, so wie wir eins sind. Vers 24 Vater, ich will, dass die, die du mir gegeben hast, dort sind, wo ich bin. Sie sollen bei mir sein, damit sie meine Herrlichkeit sehen – die Herrlichkeit, die du mir gabst, weil du mich schon vor der Erschaffung der Welt geliebt hast. 2. Sie sind in der Welt und sollen dort auch bleiben3. Sie gehören Gott, dafür werden sie gehasst4. Sie sind Eins5. Sie sind in die Welt gesandt6. Freude soll sie erfüllen7. Sie sollen in der Herrlichkeit sein

    34 min

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