Predigten der FeG Hittfeld

FeG Hittfeld

Hier findest du viele Predigten aus den Gottesdiensten in unserer Kirchengemeinde in Seevetal-Hittfeld.

  1. 3d ago

    16.08.26 A. Hastedt - Gebet Salomos

    Die Predigt zieht eine Parallele zwischen der Einweihung des Gemeindehauses am 24. April 1994 und der Tempelweihe durch Salomo. Der Prediger betont, dass Gott nicht durch Gebäude begrenzt werden kann, Tempel und Gemeinde jedoch wichtige Orte der Gemeinschaft mit Gott, des Gebets, der Umkehr und der Zuflucht sind. Anhand verschiedener Abschnitte aus Salomos Gebet wird dargestellt, dass Menschen mit Schuld, Not, Leid, Konflikten und Fragen zu Gott kommen sollen. Zudem wird hervorgehoben, dass Gottes Einladung auch Fremden und Suchenden gilt. Die Predigt endet mit der Aussage, dass die Gemeinde ein zentraler Ort der Orientierung, Stärkung und Gemeinschaft unter Gottes Gnade ist. Die Gemeinde ist heute das, was der Tempel für Israel war: ein Ort des Gebets, der Umkehr, der Zuflucht und der Gemeinschaft mit Gott. Im Mittelpunkt steht dabei Jesus Christus und die Gewissheit von Gottes Gnade für Menschen, die ihn suchen. Dieser Abschnitt beschreibt das Gebet Salomos bei der Einweihung des Tempels in Jerusalem. Hier sind die zentralen Themen, die in deiner Gliederung bereits angedeutet sind: Zentrale Themen in 1. Könige 8, 22–54 Gott kann nicht "eingefangen" werden (V. 23–30) Salomo betont, dass selbst der prächtige Tempel Gott nicht begrenzen kann – der Himmel und die Erde können Ihn nicht fassen. Dennoch bittet er Gott, das Gebet seines Volkes in diesem Ort zu hören.Recht und Eid (V. 31–32) Der Tempel soll ein Ort sein, an dem Gott Recht schafft und Eide bestätigt.Niederlage im Krieg (V. 33–34) Wenn das Volk Israel in Kriegen besiegt wird, sollen sie sich an Gott wenden, und Er wird ihr Gebet hören.Dürre und Trockenheit (V. 35–36) Bei Naturkatastrophen wie Dürre soll das Volk zu Gott beten, und Er wird eingreifen.Alltägliche Katastrophen (V. 37–40) Auch in persönlichen Nöten (z. B. Krankheit) soll der Tempel ein Ort der Buße und des Gebets sein.Für die Fremden (V. 41–43) Salomo bittet, dass auch Nicht-Israeliten, die zu Gott beten, erhört werden – ein Zeichen für Gottes universale Barmherzigkeit.Kriegszüge (V. 44–45) Gott soll das Volk segnen und sie in ihren Kämpfen unterstützen, wenn sie Ihm treu bleiben.Gefangenschaft (V. 46–51) Selbst wenn das Volk in die Gefangenschaft gerät, soll Gott ihr Gebet hören und sie zurückführen, wenn sie zu Ihm umkehren.Zusammenfassung für die Gemeinde (V. 52–53) Salomo schließt mit einem Lobpreis an Gott, der Sein Volk nie verlässt und Seine Verheißungen hält.

  2. Aug 11

    09.08.26 J. Martens Psalm 34

    Die Predigt bezieht sich auf Psalm 34 und betont, dass dieser Psalm als Akrostichon (jeder Vers beginnt mit einem aufeinanderfolgenden Buchstaben des hebräischen Alphabets) künstlerisch gestaltet ist. Er zeigt, dass Gott in jeder Lebenslage ein hörender, gerechter, helfender und rettender Gott ist. Der Psalm wird als Loblied Davids interpretiert, das nach seiner Rettung aus einer gefährlichen Situation entstand. Punkten:1. Einführung: Psalm 34 als Akrostichon und Lebensbegleiter Psalm 34 ist ein künstlerisch gestaltetes Akrostichon, das die Buchstaben des hebräischen Alphabets von A bis Z durchgeht.Er ist einfach in der Botschaft: Gott hört, ist gerecht, hilft und rettet.Der Psalm ist für jede Lebenslage relevant.David schrieb den Psalm, nachdem er sich vor König Saul in das Gebiet der Philister flüchtete (1. Samuel 21).Er gerät in Gefahr, als die Philister ihn erkennen und zum König bringen wollen.David stellt sich wahnsinnig, um zu entkommen – eine verzweifelte Situation, die zeigt, wie Gott ihn trotz menschlicher Schwäche rettet.Gott sieht das Leid und greift ein, auch wenn Menschen es nicht immer erkennen.Vertrauen wächst aus Angst: David erlebt, wie Gott ihn aus der Verzweiflung in die Hoffnung führt.Der Psalm betont, dass Gott nah ist und nicht wegschaut, sondern trägt und treu bleibt.Der Psalm lädt ein, Gott in allen Lebenslagen als Zuflucht zu suchen.Gottes Zusagen (Treue, Gerechtigkeit, Rettung) sind die Grundlage für Vertrauen.Dankbarkeit: Es gibt unzählige Gründe, Gott zu danken – selbst in schwierigen Zeiten.Das Gebet am Ende der Predigt fasst die Dankbarkeit für Gottes Treue zusammen.Es wird betont, dass Gott nicht wegschaut, sondern nah ist und trägt.Der Psalm richtet den Blick auf Gottes Güte, Gnade und Barmherzigkeit.2. Davids Lebensgeschichte und die Entstehung des Psalms David schrieb den Psalm, nachdem er sich vor König Saul in das Gebiet der Philister flüchtete (1. Samuel 21).Er gerät in Gefahr, als die Philister ihn erkennen und zum König bringen wollen.David stellt sich wahnsinnig, um zu entkommen – eine verzweifelte Situation, die zeigt, wie Gott ihn trotz menschlicher Schwäche rettet.3. Gottes Wirken in schwierigen Situationen Gott sieht das Leid und greift ein, auch wenn Menschen es nicht immer erkennen.Vertrauen wächst aus Angst: David erlebt, wie Gott ihn aus der Verzweiflung in die Hoffnung führt.Der Psalm betont, dass Gott nah ist und nicht wegschaut, sondern trägt und treu bleibt.4. Die Einladung: Gott als Zuflucht suchen Der Psalm lädt ein, Gott in allen Lebenslagen als Zuflucht zu suchen.Gottes Zusagen (Treue, Gerechtigkeit, Rettung) sind die Grundlage für Vertrauen.Dankbarkeit: Es gibt unzählige Gründe, Gott zu danken – selbst in schwierigen Zeiten.5. Abschluss: Gebet und Reflexion Das Gebet am Ende der Predigt fasst die Dankbarkeit für Gottes Treue zusammen.Es wird betont, dass Gott nicht wegschaut, sondern nah ist und trägt.Der Psalm richtet den Blick auf Gottes Güte, Gnade und Barmherzigkeit.

  3. Jul 29

    26.07.26 H. Zimmermann - Berufen zur Gnade

    Kurze Beschreibung Was trägt unseren Glauben: unser Wille oder Gottes Gnade? In dieser Predigt zu 2. Timotheus 1,6-14 zeigt Hendrik Zimmermann, dass Gottes Berufung nicht auf menschlicher Leistung, sondern auf seiner Gnade gegründet ist. Anhand von Paulus' Worten an Timotheus wird deutlich, wie Christen ihre von Gott gegebenen Gaben neu entfachen, mutig zum Evangelium stehen und im Vertrauen auf den Heiligen Geist leben können. Eine ermutigende Botschaft über Gottes souveräne Gnade, menschliche Schwachheit und die Hoffnung, die wir in Jesus Christus haben. Predigt „Berufen zur Gnade“ von Hendrik Zimmermann Die Predigt entfaltet anhand von 2. Timotheus 1,6-14 die zentrale Wahrheit, dass Gottes Berufung nicht auf menschlicher Leistung, sondern allein auf seiner Gnade beruht. Paulus ermutigt Timotheus, die ihm anvertraute Gabe neu zu entfachen, sich nicht für das Evangelium zu schämen und auf Gottes Kraft zu vertrauen. 6 Darum erinnere ich dich an die Gabe Gottes, die du empfangen hast, als ich dir die Hände auflegte: Entfache sie neu in dir! 1. Timotheus 1, 6 NeÜ Im Mittelpunkt steht die Aussage aus 2. Timotheus 1,9: Gott hat uns nicht aufgrund unserer Werke gerettet und berufen, sondern aufgrund seines ewigen Gnadenplans in Christus. Anhand weiterer Bibelstellen, insbesondere Römer 7, wird deutlich, dass der Mensch aus eigener Kraft weder Gott gefallen noch sein Herz verändern kann. Die Predigt greift dazu auch Gedanken aus dem Lied „Herr, wenn nicht du“ von Miroslav Chrobak auf und zeigt, wie sehr wir auf Gottes Wirken angewiesen sind. Gleichzeitig richtet die Botschaft den Blick auf Jesus Christus, der den Tod überwunden und das ewige Leben ans Licht gebracht hat. Christen werden ermutigt, trotz Herausforderungen und Widerständen mutig am Evangelium festzuhalten, die gesunde Lehre zu bewahren und auf die Kraft des Heiligen Geistes zu vertrauen.

  4. Jul 21

    19.07.26 J. Martens Jakob 6

    Thema: Das Versagen eines Gesegneten und Gottes erneute Zuwendung Lesung: 1. Mose 35, 1-15 (NLB) Predigt „Von zwei Gipfeln und einem dunklen Tal (1. Mose 34–35)“ Ausführliche Beschreibung Jakobs Versagen: Wenn Glaube zur leeren Hülle wirdJakob – ein Mann, der Gottes Verheißungen kennt und doch schweigt, als seine Tochter Dina Opfer von Gewalt wird (1. Mose 34,1–5). Statt einzugreifen, duldet er das „dunkle Kanaan“ in seinem Umfeld. Seine Söhne Simeon und Levi nehmen Rache in die eigene Hand – doch ihr übermäßiger Feldzug (1. Mose 34,25–29) offenbart nicht Gerechtigkeit, sondern menschliche Verzweiflung. Jakobs Reaktion? Sorgen um den eigenen Ruf (1. Mose 34,30).→ Frage an uns: Wie oft schweigen auch wir, wenn Unrecht geschieht – aus Bequemlichkeit oder Angst?Gottes Ruf: Umkehr beginnt mit ErinnerungDoch Gott vergisst Jakob nicht. Er erinnert ihn an Bethel – den Ort, an dem Jakob einst Gottes Gegenwart erlebte (1. Mose 28,20–22). „Zieh nach Bethel und baue mir einen Altar“ (1. Mose 35,1). Jakob gehorcht: Er reinigt sein Haus von fremden Göttern (1. Mose 35,2–4) und kehrt um.→ Gottes Weg mit uns: Er weckt uns auf – nicht mit Vorwürfen, sondern mit der Einladung, zu Ihm zurückzukehren.Der Kontrast: Rache vs. VersöhnungDie Predigt stellt die dunkle Logik der Rache (Blut fließt, um Leben zu nehmen) der hellen Logik des Kreuzes gegenüber (Blut fließt, um Leben zu geben).Jakobs Söhne: Nutzen selbst das Zeichen der Beschneidung als List, um zu töten. Jesus: Errichtet das Kreuz als neues Zeichen – nicht für Vergeltung, sondern für Versöhnung. Während bei Jakob Unschuldige mit den Schuldigen sterben, stirbt der einzig Unschuldige für die Schuldigen. Zitat von C.S. Lewis:„Eine gemäßigte Religion ist für uns so gut wie gar keine Religion, nur noch viel ergottlicher.“→ Herausforderung: Ist unser Glaube lebendig – oder nur eine bequeme Fassade?

  5. Jul 12

    12.07.26 Bastian Meyer - Der schwierige Patient

    Bastian Meyer (FeG Sasel) Lesung:  https://www.bibleserver.com/LUT/2.K%C3%B6nige5,1-15 Der schwierige Patient Worum geht es? Die Predigt erzählt die Geschichte von Naaman, einem mächtigen Heerführer aus Aram, der trotz seiner Stärke an Aussatz leidet. Er ist der „schwierige Patient“ – nicht weil er böse wäre, sondern weil er stolz, verletzt und voller Erwartungen ist. Die vier überraschenden Wendungen der Geschichte 1. Ein starker Mann wird plötzlich schwach Naaman ist ein erfolgreicher, angesehener Krieger – aber seine Krankheit macht ihn hilflos. „Naaman war zwar ein großer Krieger, aber er litt an Aussatz.“Seine Stärke schützt ihn nicht vor persönlicher Not. 2. Ein schwaches Mädchen zeigt große Stärke Ein namenloses, gefangenes israelitisches Mädchen gibt den entscheidenden Hinweis: „Ich wünschte, mein Herr würde zu dem Propheten in Samaria gehen. Er könnte ihn von seinem Aussatz heilen.“Sie ist gesellschaftlich unbedeutend – aber Gott nutzt gerade sie, um Heilung in Bewegung zu setzen. 3. Ein Mann Gottes wirkt arrogant Elisa empfängt Naaman nicht einmal nach langer, beschwrlichen Reise persönlich. Er schickt nur einen Diener und eine einfache Anweisung: „Geh und wasche dich siebenmal im Fluss Jordan.“ Für Naaman ist das eine Zumutung. Er erwartet etwas Großes, Dramatisches, Würdevolles. Er fühlt sich nicht ernst genommen – und reagiert beleidigt. Der Gott Israels lasst sich nicht bestechen oder beeindrucken. 4. Ein stolzer Mann demütigt sich – und wird geheilt Naaman will zuerst wütend abreisen. Doch seine Diener reden ihm gut zu. Schließlich beugt er sich : „Also ging Naaman hinab an den Jordan und tauchte sich siebenmal unter.“ Und genau dort geschieht das Wunder Gottee: „Da wurde seine Haut so gesund wie die ein Ges kleinen Kindes.“ Viel wichtiger als die körperliche Heilung ist die Erfahrung des Wirken Gottes. Manchmal sind wir selbst wie Naaman. Die Botschaft für heute „Für schwierige Patienten!“ – und das ist der Kern: Stark nach außen, aber innerlich verletzt.Mit klaren Erwartungen, wie Gott handeln sollte.Und schnell beleidigt, wenn etwas anders läuft als gedacht. Gott handelt oft durch Unerwartete Ein kleines Mädchen.Ein Prophet, der nicht einmal zur Tür kommt.Ein Fluss, der uns zu gewöhnlich erscheint. Heilung beginnt dort, wo Stolz endet Naaman musste sich demütigen, um heil zu werden.Nicht durch große Taten – sondern durch einfachen Gehorsam. Zusammengefasst in einem Satz Gott begegnet „schwierigen Patienten“ mit überraschenden Wegen – und Heilung geschieht, wenn wir bereit sind, uns führen zu lassen.

  6. Jul 5

    05.07.26 J. Martens - Jakob (5)

    Jakobs Kampf und eine erstaunliche Begegnung (1.Mose 32-33) Lesung: 1. Mose 32,1-9, https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose32,1-9. Jakob lässt seinen Onkel Labahn hinter Sicht und ihm steht die Begegnung mit seinem Bruder Esau bevor. „Und Jakob zog weiter. Und es begegneten ihm Engel Gottes. Als Jakob sie sah, rief er: »Das ist Gottes Lager!« Und er nannte den Ort Mahanajim.“ 1.Mose 32,2-3, Neues Leben BibelDie Boten kehrten mit dieser Nachricht zurück: »Wir sind zu deinem Bruder Esau gekommen. Er zieht dir jetzt mit 400 Mann entgegen!“ 1.Mose 32,7, Neues Leben Bibel. Feindseligkeit von EsauJakobs Kampf ums Überleben: Jakob teilt seinen Besitz in zwei Lager - und vergisst dabei Gott!Jakob betet zu Gott: https://www.bibleserver.com/NLB/1.Mose32,12 - Not lehrt beten. Jedoch mit Erpressung, Vers 13 :”Doch du hast versprochen: ›Ich will dir Gutes tun und deine Nachkommen so zahlreich machen wie den Sand am Meer, den man nicht zählen kann.‹«”Jakob versucht Esau mit Geschenken zu besänftigen, Verse 15-16.„In der Nacht stand Jakob auf. Er nahm seine beiden Frauen, die beiden Sklavinnen und seine elf Söhne mit sich und überquerte den Jabbokfluss an einer Furt. Auch seinen gesamten Besitz brachte er über den Jabbok. 25 Dann blieb er allein zurück.“ 1.Mose 32,24-25, Neues Leben Bibel. Die Begegnung und der Kampf mit einem Mann: Gott kämpft hier nicht gegen Jakob. Sondern er kämpft um Jakob. „26 Als der Mann merkte, dass er Jakob nicht besiegen konnte, gab er ihm einen Schlag auf sein Hüftgelenk, sodass es ausrenkte. → Gott entscheidet den Kampf :27 Dann sagte er: »Lass mich los, denn der Morgen dämmert schon.« Doch Jakob erwiderte: »Ich lasse dich nicht los, bevor du mich gesegnet hast!« 1. Mose 32,26-27 Neues Leben BibelSolange Jakob auf seine eigene Kraft vertraut, wird er nie lernen, ganz auf Gottes Kraft und Gnade zu bauen →. „»Ich lasse dich nicht los, bevor du mich gesegnet hast!« 1.Mose 32,27, Neues Leben BibelGott segnet Jakob : „»Ich lasse dich nicht los, bevor du mich gesegnet hast!« Er antwortete: »Jakob.« 29 »Du sollst nicht länger Jakob heißen«, sagte der Mann. »Von jetzt an heißt du Israel. Denn du hast sowohl mit Gott als auch mit Menschen gekämpft und gesiegt.«“ 1.Mose 32,27-29, Neues Leben BibelNeuer Name = neuer Anfang / Start mit Gott und im Glauben → Umkehr / Rückkehr = Sonnenaufgang “ Die Sonne ging gerade auf, als er Pnuël verließ. Wegen seiner Hüfte hinkte er“ 1.Mose 32,32.Die Begegnung und Versöhnung mit Esau Kapitel 33: “3 Er selbst ging vor ihnen her. Bis er zu seinem Bruder kam, verneigte er sich siebenmal tief. 4 Esau rannte ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Beide weinten”Jakob erkennt in dieser unverdienten Versöhnung etwas vom Wesen Gottes Annahme und Versöhnung : „Als ich dich sah, war mir, als ob ich Gott selbst sehen würde!“ 33,10, Neues Leben BibelJakob hat eingesehen, woher der Segen kommt und worin der wahre Segen liegt – und dann betet er Gott an und errichtet einen Altar (https://www.bibleserver.com/NLB/1.Mose33,20).

  7. Jun 29

    28.06.26 J. Martens Jakob (4)

    Die Predigt zu Jakobs Aufbruch in die Heimat (1. Mose 30–31) zeigt drei große Linien, die sich durch die Geschichte ziehen und direkt ins eigene Leben sprechen. 1. Gott segnet trotz menschlicher Unsicherheit Jakob lebt in Kapitel 30 mit viel Unsicherheit. Er versucht, sein Leben selbst zu kontrollieren – etwa durch die berühmten gestreiften Stäbe, die er den Tieren beim Paaren hinstellt. „Er nahm frische Zweige … und schälte Streifen von ihrer Rinde ab.“ (1. Mose 30,37–38) Die Predigt betont: Jakob arbeitet hart, aber letztlich ist es Gott, der ihn schützt und segnet. „Doch Gott hat nicht zugelassen, dass Laban mir schaden konnte.“ (1. Mose 31,7) Frage an die Zuhörer:Womit versuchst du, dich selbst abzusichern?Was sind deine „Stäbe“ – deine eigenen Kontrollmechanismen? 2. Erfolg ohne Frieden Jakob wird reich – aber der Erfolg bringt keinen Frieden.Die Beziehung zu Laban kippt, Neid und Misstrauen wachsen. „Jakob hat alles von unserem Vater gestohlen!“ (1. Mose 31,1)„Labans Verhältnis zu ihm war merklich abgekühlt.“ (1. Mose 31,2) Gott ruft Jakob zurück in die Heimat: „Kehre zurück … ich will mit dir sein.“ (1. Mose 31,7) Die Predigt macht deutlich: Erfolg allein erfüllt nicht.Wirklicher Frieden entsteht erst durch Versöhnung – mit sich selbst, mit anderen und mit Gott. 3. Jesus schenkt Versöhnung Die Predigt zieht eine starke Linie von Jakob zu Jesus: Jakob → Jesus Flieht aus Angst → Verlässt das Vaterhaus aus LiebeWill sich retten → Will uns rettenBaut Sicherheiten auf → Gibt Sicherheiten aufEndet mit einer Grenze zu Laban → Öffnet die Grenze zum VaterVersucht, Segen festzuhalten → Gibt sich hin, damit wir Segen empfangenAm Kreuz kommen Angst, Neid, Flucht und Distanz zusammen – Jesus trägt die ganze Last menschlichen Zerbruchs.Nicht damit wir „erfolgreich“ leben, sondern damit wir versöhnt leben können. Schlussgedanke Der tiefste Punkt der Predigt ist ein Satz aus Psalm 73: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ (Psalm 73,28) Nicht Kontrolle, nicht Erfolg, nicht Flucht – sondern Nähe zu Gott.

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