Digital in Führung

Martin Giesswein

Praxisstrategien fürs Management, fürs Unternehmertum und für alle Business-Interessierten. Erprobte KI und Digital-Methodik aus 30 Jahren Erfahrung im täglichen Einsatz in Konzernen, KMUs, Verwaltungsorganisationen und Startups.

  1. Prozessoptimierung statt KI-Hype?

    May 20

    Prozessoptimierung statt KI-Hype?

    Themen dieser Episode: Prozesse zuerst – KI danach: Bevor eine Technologieentscheidung getroffen wird, analysiert Mario immer zuerst den Prozess selbst und rechnet einen Business Case durch. KI ist ein möglicherer Lösungsteil – aber kein Allheilmittel. Wie manuell Unternehmen 2026 wirklich noch arbeiten: Von handgetippten Kundenbestellungen im ERP bis zum Reisekostenzettel auf Papier – Mario schildert, was er aktuell noch in börsennotierten Unternehmen vorfindet. Der Reiseprozess als Paradebeispiel: Eine einzelne Reisekostenabrechnung kostet im Unternehmen bis zu 80 Minuten Bearbeitungszeit. Hochgerechnet auf alle Reisebewegungen entstehen schnell Millionenbeträge.  Rechnungseingangsautomatisierung mit KI: Ohne Automatisierung: 2.000–3.000 Rechnungen/Jahr pro Buchhalter:in. Mit Standard-Automatisierung: ca. 10.000. Mit KI-gestützter semantischer Interpretation: bis zu 100.000 Rechnungen/Jahr – ein echter Gamechanger. KI als intelligenter Wissensassistent in der Produktion: Maschinenhandbücher als PDF-Wissensbasis für ein LLM. Einfach umsetzbar, großer Effekt. Bei der Wiener Großbäckerei Ströck zeigt sich, wie es funktioniert: Commitment vom Chef, Führungskräfte-Workshops, konkrete Use Case-Identifikation mit Business Case. Shadow AI & KI-Governance: Psychologische Sicherheit im Umgang mit KI-Tools ist entscheidend. --> Die Betriebswirtschaft ist zurück: Implementierungskosten, Lizenzkosten, laufende Token-Kosten – der Business Case muss stimmen. KI-Hype allein reicht nicht, um Management-Commitment zu gewinnen. Über den Gast: Mario Luef ist Experte für Prozessoptimierung und -automatisierung. Er leitete mehrere Jahre die Prozessautomatisierungsabteilung bei Semperit. Heute ist er als selbstständiger Berater für größere Unternehmen in Österreich tätig – mit dem Fokus auf Prozessoptimierung, Automatisierung und gezieltem KI-Einsatz. Mario Luef, MSc (WU), BSc (WU)  sumalu GmbH   ⁠office@sumalu.at⁠

    20 min
  2. Mar 16

    KI als "echter" Kollege neben dir im Job

    🤖 Ein Gehalt für die KI: „Kollega“ gegen den Fachkräftemangel Gerhard Kürner und sein Team haben eine revolutionäre agentische Gesamtlösung für den Mittelstand entwickelt, die den KI-Einsatz grundlegend neu denkt. Kollega ist kein Programm, das man einfach nur „bedient“. Kollega ist eine spezialisierte KI-Mitarbeiterin, die sich nahtlos in den Workflow einfügt. Sie wird eingearbeitet wie ein echter Mensch: mit Ihren Prozessen, Ihren Vorlagen und dem spezifischen Tonfall Ihres Unternehmens. Wissen bleibt im Haus: Wenn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, bleibt das wertvolle Know-how in Kollega erhalten. Einsatzbereit 24/7: Kollega denkt um 3 Uhr nachts genauso scharf wie um 9 Uhr morgens. OpenClaw: Die agentische B2C-Lösung, die die Welt fasziniert. Kollega: Die B2B-Lösung, welche die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine im Büro revolutioniert. Das Modell aus Oberösterreich bricht mit klassischen Mustern: Man zahlt keine starren User-Lizenzen. Die Vergütung folgt stattdessen der Logik einer echten Einstellung: Vorstellungsgespräch: Profil und Ziele werden gemeinsam geklärt. Probezeit: Ein fixes Einstiegsgehalt während der Einarbeitung und des Aufbaus der Wissensbasis. Festanstellung: Ein „Gehalt“ plus Erfolgsprämie pro erledigter Aufgabe. Bezahlt wird das Ergebnis, nicht der Aufwand. Mehr Infos unter: www.mykollega.ai Mit Kollega haben wir eine anschauliche Diskussionsbasis für die Zusammenarbeit mit KI im Büro geschaffen. Jetzt geht es an das Gestalten: Für eine digitalhumanistische, erfolgreiche und moderne Arbeitswelt! 🇦🇹🚀

    28 min

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