O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

Medical Tribune Deutschland

O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast für alle, die sich für hausärztliche Themen interessieren. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem eigenen Thema – mit dem Fokus darauf, was für Hausärztinnen und -ärzte aktuell relevant ist. Wir berichten das Neueste aus Diagnostik und Therapie, stellen Expertinnen und Experten zu dem jeweiligen Thema vor und diskutieren das Wichtigste für die Praxis. Den Podcast O-Ton Allgemeinmedizin gibt es alle 14 Tage donnerstags auf den gängigen Podcast-Plattformen. Abonnieren Sie uns gerne. Kontakt zur Redaktion unter: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Mehr unter: www.medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin • Twitter Medical Tribune: https://twitter.com/MedTrib_medizin • Twitter Jochen Schlabing: https://twitter.com/MT_JSchlabing • Twitter Dr. Werner: https://twitter.com/DrCWerner • LinkedIn Kathrin Strobel: https://de.linkedin.com/in/kathrin-strobel-76b565165 • LinkedIn Jochen Schlabing: https://de.linkedin.com/in/jochen-schlabing-7b551923a • Medical Tribune Deutschland auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/medical-tribune-de/ • MedTriX Group auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/medtrix-group/

  1. Nichts dem Zufall überlassen: Wie man mit Zufallsbefunden richtig umgeht

    FEB 12

    Nichts dem Zufall überlassen: Wie man mit Zufallsbefunden richtig umgeht

    Kennen Sie den Patienten Rainer Zufall? Er kommt, ohne dass man ihn extra einbestellt hätte, hat keine Symptome und verlangt nun, dass man ihn genauer untersucht. Rainer Zufall steht symbolisch für ein häufiges Problem in Hausarztpraxen: Zufallsbefunde. In dieser Folge erinnert Prof. Dr. Thomas Kötter daran: "Das Gros der Zufallsbefunde ist völlig bedeutungslos und dann ist jede weitere Abklärung unnötig und bedeutet mehr Schaden als Nutzen." Der Kollege arbeitet am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und zusätzlich in einer Hausarztpraxis in Lübeck. Im Alltag wendet er regelmäßig Strategien an, um unnötige Erst- und Folgeuntersuchungen zu vermeiden. Welche das sind, erzählt er MT-Redakteur Dr. Sascha Gehrken im Podcast. U.a. kommt es darauf an, die Erwartungshaltung der Patientinnen und Patienten zu erfragen. Hierfür eignet sich die Kommunikation nach dem ICE-Schema, auf das der Kollege genauer eingeht. Auch die Themen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und Wearables werden im Kontext von Zufallsbefunden besprochen. Und obwohl es in dieser Folge eigentlich um Zufallsbefunde geht, lässt sich der Kollege zu einem Kommentar über die aktuelle Debatte um Krankschreibungen und Krankenstand hinreißen. Hören Sie rein! Themen in dieser Folge: (01:25) Warum man Zufallsbefunde vermeiden sollte (05:50) IGeL im Kontext von Zufallsbefunden (07:37) Tipps zur Vermeidung von Überdiagnostik durch Bildgebung und Co. (11:08) Was tun, wenn der Zufallsbefund da ist? (13:02) Wie man mit den Patientinnen und Patienten kommuniziert (ICE-Schema) (16:39) Off-topic: Zu viele Krankschreibungen in der Hausarztpraxis? (19:35) Umgang mit Befunden von Wearables (21:06) juristische Aspekte (24:16) Take-Home-Messages Weiterführende Informationen: Prof. Kötter hat einen Artikel mit dem Titel "Umgang mit Zufallsbefunden in der hausärztlichen Praxis" veröffentlicht: thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2143-9294?device=desktop&innerWidth=412&offsetWidth=412 Aktuelle MT-Artikel zum Thema: medical-tribune.de/medizin/endokrinologie/zielgerichtetes-vorgehen-bei-zufallsbefunden-der-thyreoidea-soll-ueberdiagnostik-vermeiden medical-tribune.de/medizin/onkologie/was-man-zu-pulmonalen-zufallsbefunden-beim-lungenkrebsscreening-weiss medical-tribune.de/medizin/onkologie/nebenwirkung-inzidentalom-aerzte-muessen-mit-patienten-die-risiken-bildgebender-verfahren-besprechen Dieser Podcast ist werbefinanziert. Wenn Sie in unserem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gern unter podcast-vermarktung@medtrix.group

    26 min
  2. Migräne: Zwischen Schmerz und Stigma

    JAN 15

    Migräne: Zwischen Schmerz und Stigma

    Übelkeit, Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Wortfindungsstörungen – und dazu Kopfschmerzen: Migräne kann sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen und wird deshalb oft nicht als solche erkannt. Dabei ist sie eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche in der Hausarztpraxis. In dieser Folge spricht Medical-Tribune-Chefredakteurin Kathrin Strobel mit Prof. Dr. Dagny Holle Lee, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerz- und Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen – in den sozialen Medien bekannt als migraene_doc. Die Expertin erklärt, woran man Migräne erkennt, wie sich die Erkrankung im Laufe des Lebens verändert und warum Hausärztinnen und Hausärzte immer zuerst an Migräne denken sollten, wenn Patientinnen und Patienten über wiederkehrende Kopfschmerzen klagen. Außerdem geht es um aktuelle Therapieoptionen – von Akutmedikation über Prophylaxe bis zu neuen CGRP-Antikörpern – sowie um den Umgang mit Migräne in besonderen Lebensphasen wie Schwangerschaft und Stillzeit. Eine Folge voller praktischer Tipps, Hintergrundwissen und Aufklärung zu einer Volkskrankheit, die sehr viel mehr ist als „nur Kopfschmerz“. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK Weiterführende Links: • S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/030-057 • Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG): https://www.dmkg.de/ • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): https://www.dgn.org/ • Instagram-Profil von Prof. Dr. Dagny Holle‑Lee: https://www.instagram.com/migraene_doc Dieser Podcast ist werbefinanziert. Wenn Sie in unserem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gern unter podcast-vermarktung@medtrix.group

    43 min
  3. Erfahrungen aus der Praxis: Pertussis-Risiko bei älteren Patient:innen

    11/27/2025

    Erfahrungen aus der Praxis: Pertussis-Risiko bei älteren Patient:innen

    Herbstzeit ist Infektzeit: Pertussis-Impfschutz bei älteren Patienten überprüfen Im Herbst sollten Hausärzt:innen nicht nur über klassische Herbstimpfungen, wie Influenza und Corona aufklären, auch Pertussis sollte nicht vergessen werden – so der Tenor der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Dr. Uta Groger, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Bielefeld. Das sagt die STIKO Anders als häufig angenommen reicht eine Immunisierung gegen Pertussis im Kindesalter oder eine durchgemachte Pertussis-Erkrankung nicht für einen lebenslangen Schutz aus. Die STIKO empfiehlt daher eine Auffrischimpfung einmalig für alle Erwachsenen ab 18 Jahren in Kombination mit der nächstfälligen Diphtherie-Tetanus-Impfung. Menschen in Gesundheitsberufen oder die Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten, sollten sich der STIKO zufolge alle 10 Jahre gegen Pertussis impfen lassen. Doch trotz der STIKO-Empfehlung hat nur etwa die Hälfte der Erwachsenen einen ausreichenden Impfschutz gegen Keuchhusten. Warum impfen? Eine Pertussis-Erkrankung kann weitreichende Folgen haben: So haben insbesondere Menschen über 65 Jahre ein 10 % höheres Risiko, aufgrund einer Pertussis-Infektion hospitalisiert zu werden, zudem kommt es oft zu einem prolongierten Verlauf. Ein erhöhtes Komplikationsrisiko haben auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Asthma oder COPD. Doch es gibt weitere gute Gründe für eine Impfung: Pertussis ist höchstinfektiös – in der Regel führt eine Infektion zu 5 Neuinfektionen. Deshalb sollten z.B. in der hausärztlichen Praxis auch werdende Väter und Großeltern auf eine Pertussis-Impfung angesprochen werden. Ziel ist es, u.a. Neugeborene und Säuglinge zu schützen, denn sie werden primär durch ungeimpfte Jugendliche und Erwachsene im Umfeld infiziert. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK

    34 min
  4. Impfstrategien bei rheumatologischen Patient*innen – neue Daten und Empfehlungen

    10/27/2025

    Impfstrategien bei rheumatologischen Patient*innen – neue Daten und Empfehlungen

    Impfstrategien bei rheumatologischen Patient*innen Menschen mit rheumatologischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für eine Gürtelrose. Warum das so ist und wie dem Risiko begegnet werden kann, das erfahren Sie in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Prof. Dr. Klaus Krüger, niedergelassener Rheumatologe in München. Aktive Erkrankung und einige Therapieoptionen erhöhen das Risiko Menschen mit aktiven entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis oder systemischem Lupus erythematodes (SLE) haben ein erhöhtes Risiko für Herpes zoster. Aber auch Therapeutika wie z.B. Glukokortikoide oder JAK-Inhibitoren können das Herpes-zoster-Risiko der Betroffenen erhöhen. Und: Kommt es beispielsweise unter Biologika zu einer Gürtelrose, verläuft diese oft schwer und hat eine erhöhte Komplikationsrate. Es gibt also genügend Gründe für eine effektive Prävention. Das sagt die STIKO Die aktualisierte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sieht vor, alle Personen ab 60 Jahren gegen HZ zu impfen, bei Personen mit erhöhter Gefährdung infolge einer schweren chronischen Erkrankung oder Immundefizienz gilt dies bereits ab 18 Jahren. Damit steht auch jüngeren Patienten mit Autoimmunerkrankungen – etwa bei systemischem Lupus erythematodes, der häufig bereits im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt manifest wird – eine wirksame Präventionsmöglichkeit zur Verfügung. Der Totimpfstoff gegen Herpes zoster ist langanhaltend wirksam und weist ein gutes Sicherheitsprofil auf. Disclaimer: Der Podcast wurde vor der Anpassung der STIKO-Empfehlung am 06.11.2025 aufgenommen. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK

    18 min

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O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast für alle, die sich für hausärztliche Themen interessieren. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem eigenen Thema – mit dem Fokus darauf, was für Hausärztinnen und -ärzte aktuell relevant ist. Wir berichten das Neueste aus Diagnostik und Therapie, stellen Expertinnen und Experten zu dem jeweiligen Thema vor und diskutieren das Wichtigste für die Praxis. Den Podcast O-Ton Allgemeinmedizin gibt es alle 14 Tage donnerstags auf den gängigen Podcast-Plattformen. Abonnieren Sie uns gerne. Kontakt zur Redaktion unter: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Mehr unter: www.medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin • Twitter Medical Tribune: https://twitter.com/MedTrib_medizin • Twitter Jochen Schlabing: https://twitter.com/MT_JSchlabing • Twitter Dr. Werner: https://twitter.com/DrCWerner • LinkedIn Kathrin Strobel: https://de.linkedin.com/in/kathrin-strobel-76b565165 • LinkedIn Jochen Schlabing: https://de.linkedin.com/in/jochen-schlabing-7b551923a • Medical Tribune Deutschland auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/medical-tribune-de/ • MedTriX Group auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/medtrix-group/

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