Oliver Gassner - business://menschlich

Oliver Gassner

OGOK = Oliver Gassner Organisation & Kommunikation => Innovative, stressfrei arbeitende Teams und Abteilungen für Unternehmen. Profitabel vernetze und inspirierte Mitglieder für Verbände und Organisationen.

  1. May 27

    #Netzstimmen mit Jan Theofel -- Barcamp WAS? (Teil 1)

    Audio >>> - Podcast-RSS für alle Podcast-Apps: https://feeds.feedburner.com/ogokpodcast - Spotify: https://open.spotify.com/show/00n8s2qYAgwzJQkmRGjjNA  - Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/oliver-gassner-work-smarter-not-harder/id1481175623 - Youtube-Video: https://www.youtube.com/@OliverGassner   Unser Sub-Podcast “How2AI” ist #30 bei https://www.millionpodcasts.com/chatgpt-podcasts im Juli 2025 - Danke. AI Summary: Einstieg und Einordnung0:02–1:25 Oliver Gassner begrüßt die Zuhörenden und stellt das Thema vor: Es geht um Barcamps. Jan erklärt, dass er seit 13 Jahren Barcamps macht und inzwischen zusätzlich eine internationale Business-Community im Berliner/Brandenburger Raum aufgebaut hat, die ebenfalls auf Netzwerk und Wissenstransfer setzt. 0:43–1:25 BNI wird als stark ergebnisorientierte Netzwerkorganisation eingeordnet, bei der nicht Kaffeetassen, sondern Aufträge gezählt werden. Das bildet einen humorvollen Kontrast zur Barcamp-Kultur. 1:30–2:06 Das Gespräch ist als zweigeteilte Folge angelegt: In dieser ersten Folge geht es um Barcamp-Kultur, offene Barcamps und ihre Grundlagen; in einer zweiten Folge soll es um den Business-Kontext gehen. Erste Barcamps und persönlicher Einstieg2:12–3:20 Jan erinnert sich an sein erstes Barcamp in Deutschland: 2006 in Berlin bei Pixelpark. Danach folgten weitere frühe Barcamps in Frankfurt/Köln und Nürnberg. Über die ersten beiden hat er damals auch einen Text geschrieben. 3:31–5:27 Beide schildern ihre anfängliche Skepsis gegenüber dem Format. Jan erzählt, dass er dennoch schnell eine Session angeboten hat, etwa zu E-Mail-Headern. Eine andere frühe Session über Weblocks und Recht dauerte sehr lange und zeigt, wie ungeplant und intensiv Barcamps damals schon sein konnten. 5:10–5:27 Es wird erwähnt, wie anders die technischen Bedingungen damals waren: Selbst als eine Session zu Ende war, war das WLAN schon ausgeschaltet. Was ein Barcamp ist6:08–7:41 Jan erklärt ein Barcamp als offenen Rahmen, in dem Menschen voneinander lernen können. Seine Kernidee: Jeder im Raum kann etwas beitragen, eine Frage stellen oder Feedback geben. 7:46–8:09 Die Aufgabe der Moderation ist es, ein Setting zu schaffen, in dem sich alle trauen, Themen einzubringen und auch Unsicherheiten oder Probleme offen zu benennen. 8:15–8:33 Oliver und Jan kündigen an, zunächst den Ablauf zu erklären und danach Geschichten zu erzählen, die die Logik des Formats anschaulicher machen. Rahmen und Organisation8:40–9:06 Aus Organisatorensicht beschreibt Jan seine Hauptaufgabe als Schaffung eines guten Umfelds: Frühstück, Kaffee, Essen, WLAN, Strom, Licht und Dach. In Kurzform braucht man seiner Meinung nach vor allem Dach, Strom und WLAN. 9:11–10:18 Der typische Start eines Barcamps wird beschrieben: Die Teilnehmenden trudeln zum Frühstück ein, erhalten Namensschilder und werden in der Regel geduzt. Das Setting soll bewusst auf Augenhöhe funktionieren. 9:55–10:18 Die Verpflegung ist pragmatisch und unkompliziert: Äpfel, Bananen, Croissants, manchmal Butter oder Marmelade. Vorstellungsrunde10:24–12:18 Nach der Begrüßung folgt die Vorstellungsrunde. Jeder nennt Name und drei Stichworte. Jan betont, dass diese Runde schnell gehen und gleichzeitig Anknüpfungspunkte schaffen soll. 11:17–12:18 Gerade Introvertierte sollen dadurch eine erste Hürde überwinden. Die Runde hilft außerdem, ein Gefühl dafür zu bekommen, wer im Raum ist und welche Interessen oder Themen vorhanden sind. 12:32–13:09 Jan empfiehlt, ein klares Beispiel auf die Folie zu setzen und zu verdeutlichen, dass fünf Worte reichen. Damit wird verhindert, dass die Runde zu lang und unstrukturiert wird. 13:14–14:07 Für Gruppen ohne Vorerfahrung empfiehlt er, einige Personen vorab zu briefen, damit die ersten Beiträge als gutes Rollenmodell dienen. 14:07–15:11 Er kritisiert, wenn Leute aus der Vorstellungsrunde kleine Reden machen, statt sich kurz zu fassen. Der Rahmen soll schnell bleiben, damit möglichst alle drankommen. Gespräch vor der Sessionplanung15:11–16:30 Oliver und Jan sprechen darüber, dass man die Vorstellungsrunde auch mit kurzen Paar- oder Kleingruppengesprächen verbinden kann. Jan ergänzt, dass er dabei gern Aufgaben gibt, etwa das eigene aktuelle Problem zu benennen und anschließend etwas Positives über die eigene Arbeit zu sagen. 16:30–16:44 So entsteht eine erste thematische Stimmung, aus der später konkrete Sessionideen werden können. Sessionplanung16:44–18:30 Nun geht es in die Sessionplanung. Jan betont, dass es nicht darum geht, ob eine Session stattfindet, sondern wo und in welcher Form. Themen können Wissenstransfer, Fragen, Ideen oder Diskussionen sein. 18:30–19:43 Die Sessionplanung wird am Tag selbst gemacht, weil nur so die Offenheit und die Energie des Formats erhalten bleiben. Vorab geplante Themen wären für Jan nicht mehr wirklich Barcamp-typisch. 19:43–20:41 Oliver und Jan unterscheiden dabei zwischen offenen Barcamps und thematischen oder Corporate Camps. In speziellen Kontexten können kurze Inputs sinnvoll sein, aber nicht als klassische Keynote mit Hierarchieeffekt. 20:41–22:03 Jan betont, dass Themen nicht abgewhlt werden. Wenn sich nur eine Person für ein Thema interessiert, bleibt es auf dem Board. Nur wenn sich niemand meldet, wird es nicht eingeplant. 22:03–23:35 Es wird diskutiert, dass eine gute Quote bei einem klassischen Barcamp ungefähr bei einem Drittel der Teilnehmenden liegt, die selbst ein Thema einbringen. Eine zu geringe Beteiligung deutet auf ein zu starres Format hin. 23:35–24:42 Jan erklärt die Faustregel zur Raumplanung: etwa ein Raum pro 10 bis 15 Personen. Zu viele Räume führen zu Sessions mit sehr wenigen Leuten, was schade sein kann. 24:42–25:54 Das Sessionboard wird live und in Papierform aufgebaut: links die Zeiten, oben die Räume. Papier ist für die schnelle Übersicht oft besser als digitale Tools, vor allem bei vielen parallelen Sessions. 25:54–26:33 Jan berichtet von Versuchen, das Board digital zu organisieren, etwa über Google Forms und Trello. Für reale Barcamps bevorzugt er aber klar die analoge Variante, weil sie schneller und flexibler ist. 26:33–27:45 Während der Sessionvorstellung sollen möglichst dieselben Wörter benutzt werden wie auf dem Zettel, damit das Thema sofort wiedererkannt wird. Wenn die Einführung schneller geht, starten die ersten Sessions einfach ein paar Minuten früher. 27:45–28:18 Nach der Sessionplanung folgt keine zusätzliche Pause, weil die Energie des Moments direkt genutzt werden soll. Geschichten aus Barcamps28:18–29:10 Jan kündigt an, nun einige Geschichten zu erzählen, die zeigen, was das Format emotional und menschlich bewirken kann. 28:39–29:10 Uwe Haug erzählt auf einem Barcamp offen von einer schweren persönlichen Krise und davon, dass er damals praktisch angekündigt habe, ihm sei das Leben um die Ohren geflogen. 29:10–30:44 Aus dieser Session entsteht eine tiefere Geschichte über Zuhören, Neugier und Unterstützung. Jan erwähnt, dass solche Räume für Menschen enorm wichtig sein können, um schwierige Situationen zu verarbeiten. 29:34–30:44 Eine weitere Geschichte betrifft Nadine, Janns heutige Frau, die anfangs keine Session anbieten wollte, sich am zweiten Tag aber doch traute und vor fast 50 Menschen sprach. 30:44–31:36 Das Barcamp wird als guter Raum beschrieben, um Bühnenpräsenz auszuprobieren und später auch in berufliche oder akademische Kontexte zu übertragen. Selbstwirksamkeit und Entwicklung31:36–33:30 Jan und Oliver sprechen darüber, dass Barcamps Selbstwirksamkeit fördern. Wer ein Thema einbringt und selbst moderiert, erlebt, dass die eigene Stimme Bedeutung hat. 33:30–33:44 Jan bringt das auf die Formel: „Ihr seid das Barcamp“ — also nicht die Organisierenden allein, sondern die Teilnehmenden machen das Event aus. 33:44–35:44 Die Organisierenden schaffen nur den Rahmen; die eigentliche Qualität entsteht durch die Menschen im Raum. Darum ist es wichtig, die Leistung der Teilnehmenden anzuerkennen und das Lob an sie zurückzugeben. Abschlussrunde und Feedback35:44–36:30 Jan erzählt von einer Abschlussrunde, in der Lob und Kritik an die Organisierenden „umgelenkt“ wurden. Er betont, dass das falsch sei: Die Inhalte und die Energie kamen von den Teilnehmenden. 36:30–37:58 Für die Abschlussrunde fragt Jan regelmäßig: Was war gut, und was kann man nächstes Mal besser machen? Dabei geht es um konstruktives Lernen statt um bloßes Meckern. 37:58–38:21 Ein konkretes Beispiel ist die Caterer-Auswahl: Wenn vegetarisches Essen nicht ernsthaft angeboten wird, ist der Caterer aus Jans Sicht nicht passend. Dokumentation und Nachhaltigkeit38:21–39:54 Das Gespräch streift die Frage, wie man Barcamp-Inhalte dokumentiert. Papier, Fotos und PDFs sind praktische Wege, um Ergebnisse festzuhalten. 39:54–41:18 Zugleich wird deutlich, dass vollständige Aufzeichnung problematisch sein kann, weil sie die Offenheit des Formats beeinträchtigen oder sensible Inhalte öffentlich machen könnte. 41:18–42:05 Jan berichtet von Experimenten mit Etherpads während der Pandemie und davon, Inhalte mithilfe von KI zusammenzufassen. Vorabend und Community42:05–43:30 Der Vorabend wird als wichtiges, aber nicht zwingendes Element beschrieben. Er hilft, ankommende Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und Hemmungen abzubauen. 43:30–44:26 Es wird darauf hingewiesen, dass Barcamps meist am Wochenende stattfinden und viele Organisierende am Montag danach erschöpft sind. Barcamp-Liste und Community-Überblick44:26–46:12 Jan spricht über seine Seite barcamp-liste.de, auf der er Barcamps sammelt, koordiniert und in einer Karte sichtbar macht. Vor Corona wurden dort über 200 Veranstaltungen pro Jahr gelistet, mittlerweile liegt die Zahl niedriger, steigt aber wieder. 46:12–47:24 Die Seite funktioniert als Community-Service; Jan versendet außerdem

  2. May 12

    #netzstimmen Gunter Dueck: Die Psychologie von Zukuftsunternehmen

    Audio >>>> - Podcast-RSS für alle Podcast-Apps: https://feeds.feedburner.com/ogokpodcast - Spotify: https://open.spotify.com/show/00n8s2qYAgwzJQkmRGjjNA  - Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/oliver-gassner-work-smarter-not-harder/id1481175623 - Youtube-Video: https://www.youtube.com/@OliverGassner   Unser Sub-Podcast “How2AI” ist #30 bei https://www.millionpodcasts.com/chatgpt-podcasts im Juli 2025 - Danke. KI Summary: 0:011–1:441: Begrüßung durch Oliver Gastner, Vorstellung von Gunter Dück; Diskussion über KI-Auskünfte und Wahrnehmung von Gunter als China-Auto-Experte. Übergang zur Software-Architektur bei Autos. 1:441–2:052: Analogie zu Betriebssystemen: Erst Plattform bauen, dann Funktionen (Fensterheber etc.); Erweiterung auf Gesundheitssysteme oder Mittelstand. Persönlichkeitstypen und Beratung 2:512–3:463: Übergang zu Persönlichkeitstypen; Kritik an modischen Tests und Beratern, die Vielfalt diagnostizieren, aber nichts ändern. 3:573–5:375: Beispiele wie ENTJ ("Feldmarschall")-Typen in Beratungsfirmen; Vorteil: Durchsetzungskraft für Umsetzung; Diskussion Teamvielfalt vs. Klone. Vertrieb und Passung 5:485–8:598: Wichtigkeit von Persönlichkeitsfit zwischen Verkäufer und Kunde; Allianz-Studie (90er): 20.000 Kunden-Daten zeigen, dass Ähnlichkeit Umsatz steigert. 9:059–11:591: Vorschlag: KI-gestützte Zuordnung von Kunden zu ähnlichen Agenten; Ablehnung durch starre Bezirke und Prämienstrukturen. Unternehmenskultur und Wandel 12:071–16:591: Small-Talk-Beispiele (Heidelberg-Frage) zeigen Typen (Teckies vs. Nette); Anpassung von Verkaufsstrategien per KI. 17:081–20:052: Kultur als "Unternehmenspersönlichkeit"; Klone verstärken Blasen; IBM-Beispiel: Von "Gehirnchirurg" zu Cloud/KI. Technologiewandel und Anpassung 20:142–24:352: Autoindustrie: Maschinenbauer vs. Informatiker; Kulturstreit durch Digitalisierung (Dark Factories). 24:432–29:422: Pharma/Biotech: KI ersetzt Labortests; Informatiker (autistisch/introvertiert) vs. Biochemiker. Effizienz, BWL und Grenzen 29:582–35:033: BWL-Kultur (SAP, Billing) ausgereizt; Fett abgeschnitten, jetzt Muskeln; Braucht neue Erfinder. 35:113–41:004: Vorstände: Von Ingenieuren/Juristen zu BWLern; Jetzt Umbruch zu Systembauern nötig. KI, Roboter und Zukunft 41:074–47:094: Startups wie OpenAI/OpenClaude; Peter Steinberger als Vorbild (Freiraum + Budget). 47:184–52:395: Agenten-Netzwerke (Moldbook); Intelligenz wandert ins System (Lean Brain Management, 2006). Neue Rollen und Strukturen 52:435–58:105: Arbeitsebene höher (Metalevel: Düngen statt Säen); Dark Factories, humanoide Roboter. 58:175–1:04:121: Vertikale Integration (China: Chips/Roboter inhouse); Abwerben von Talenten (DeepSeek zu Xiaomi). Abschluss 1:04:121–1:08:281: Agentisches Telefon (keine Apps); Roboter für Hausarbeit ungeeignet; Ankündigung Gunter-Buch (September). 1:08:281–Ende: Titel-Ideen per KI; Verabschiedung. Zentrale Thesen Unternehmenskulturen müssen sich an Tech-Wandel anpassen, sonst scheitern sie (IBM/Auto/Pharma). Persönlichkeitsfit und Systembau vor Klone/Effizienz. Zukunft: Wenige "Peter-Steinberger"-Teams bauen Systeme; KI übernimmt Routine.

  3. Apr 22

    #Netzstimmen mit Magnus Rembold Software, Gemeinwohl, Demokratie

    Audio >>>  Erwähntes: https://www.ulm.de/tourismus/m25/birdly-m25 https://organisator.org/was_ist_systemisches_konsensieren_eigentlich https://steady.page/gedem https://de.linkedin.com/in/magnus-rembold - Podcast-RSS für alle Podcast-Apps: https://feeds.feedburner.com/ogokpodcast - Spotify: https://open.spotify.com/show/00n8s2qYAgwzJQkmRGjjNA - Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/oliver-gassner-work-smarter-not-harder/id1481175623 - Youtube-Video: https://www.youtube.com/@OliverGassner Unser Sub-Podcast “How2AI” ist #30 bei https://www.millionpodcasts.com/chatgpt-podcasts im Juli 2025 - Danke. KI Summarry I: Inhaltliche SchwerpunkteGemeinwohl und Demokratie: Das Gespräch entwickelt eine Definition von Gemeinwohl als Orientierung am Nutzen für die Gemeinschaft statt nur am Eigennutz, und Demokratie als Prozess, in dem das Volk wirklich mitgestalten soll. Kritik an repräsentativer Politik: Es wird kritisiert, dass Parlamente und Parteien oft nicht mehr die Vielfalt der Bevölkerung abbilden und echte Beteiligung zu selten stattfindet. Digitale Souveränität: Remolt beschreibt Software, die Gruppen, Vereine und Initiativen zusammenbringt, ohne auf große US-Plattformen angewiesen zu sein. Systemisches Konsensieren: Das Verfahren wird als Entscheidungsmodell vorgestellt, bei dem Widerstand gegen Vorschläge gemessen wird, statt nur Mehrheiten zu zählen. Mobilität im ländlichen Raum: Das Gespräch streift Carsharing, Mitfahrgelegenheiten und digitale Infrastruktur als gemeinwohlorientierte Lösungen. KI Summary II Das Gespräch dreht sich vor allem um Gemeinwohl, Demokratie, politische Beteiligung und digitale Werkzeuge dafür. 0:00–1:20 – Einstieg und VorstellungZu Beginn stellt sich Magnus als Informatiker vor, der an Open-Source-Software arbeitet und seine Arbeit in den Dienst des Gemeinwohls stellen will. Er erklärt, dass er sich seit Jahresanfang mit einem Steady-Account zu den Themen „Gemeinwohl und Demokratie“ beschäftigt. Schon früh wird die Grundfrage aufgeworfen, was an Gemeinwohl eigentlich gut sei, und es entsteht der Kontrast zwischen Eigennutz und dem Nutzen für alle. 1:20–7:55 – Umverteilung, Wien und VR-ExkurseDas Gespräch biegt zunächst in eine längere Abschweifung über Wien, historische Bauwerke und die Frage ab, wie viel Arbeit und Umverteilung hinter monumentalen Projekten steckt. Dabei wird betont, dass große Prestige-Bauten oft aus der Leistung vieler anderer finanziert wurden. Danach geht es in einen längeren Ausflug zu VR-Erfahrungen im Donaupark und in Ulm, darunter ein Vogelflugsimulator namens „Birdly“. Diese Exkurse dienen als lockere Beispiele dafür, wie Technik Immersion erzeugt, aber auch Staunen und gesellschaftliche Asymmetrien sichtbar macht. 7:55–12:30 – Gemeinwohl und DemokratieDann kommt das Gespräch zurück zum Kern: Gemeinwohl wird als das Gegenteil von reinem Eigennutz beschrieben, also als die Orientierung daran, dass es auch den anderen gut gehen soll. Das wird mit kleineren Gemeinschaften, Nachbarschaft, Vereinen und lokaler Solidarität verknüpft. Anschließend wird Demokratie erklärt als Herrschaft des Volkes, mit einem Verweis auf die athenische Demokratie, wobei zugleich betont wird, dass diese historisch stark eingeschränkt war und nicht dem heutigen Ideal entsprach. 12:30–16:45 – Repräsentation und AusschlüsseEs wird kritisiert, dass heute ebenfalls viele Menschen faktisch von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen sind, etwa Kinder oder Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, obwohl sie hier leben, arbeiten und Steuern zahlen. Daraus entwickelt sich eine Kritik an der Selektivität politischer Repräsentation. Auch das Buch „Deutschland einfach machen“ wird angesprochen, das mit Begriffen wie „gesunder Menschenverstand“ und „Pragmatismus“ argumentiert, was im Gespräch skeptisch betrachtet wird. 16:45–24:00 – Bürgerräte und parlamentarische PraxisIm nächsten Abschnitt geht es um Bürgerräte als mögliche Weiterentwicklung demokratischer Verfahren. Die Idee: Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger beraten und formulieren Entscheidungen, idealerweise sogar verbindlich. Gleichzeitig wird die Sorge diskutiert, ob dadurch das Parlament entwertet würde, und es wird argumentiert, dass das Parlament die Bevölkerung ohnehin nur unvollständig repräsentiert. Später wird am Beispiel kommunaler Politik kritisiert, dass gewählte Vertreter oft zu wenig Kontakt zur Bevölkerung halten und zu sehr in Parteimechanismen eingebunden sind. 24:00–27:00 – Lokale Politik und StreitkulturAn konkreten Beispielen aus dem Gemeinderat wird beschrieben, wie politische Lager oft nebeneinander statt miteinander arbeiten. Gleichzeitig wird ein positives Beispiel erzählt, bei dem man sich lokal gegen eine einseitige Präsenz der AfD gestellt und stattdessen mit allen anderen Listen gemeinsam auf dem Platz vertreten war. Das wird als gelebte demokratische Kultur und als Ausdruck von Gemeinsinn dargestellt. 27:00–31:30 – Digitale Plattformen und systemisches KonsensierenHier beginnt der technischere Teil: Magnus beschreibt eine Software, die er ursprünglich aus dem Umfeld der Klimaliste 2020 entwickelt hat, um Communities und Initiativen zusammenzubringen. Die Plattform dient Vereinen, Genossenschaften und Klimaschutz-Initiativen, um Termine, Webseiten, Abstimmungen und Austausch zu organisieren. Besonders hervorgehoben wird das System des systemischen Konsensierens: Vorschläge werden nicht nach Zustimmung, sondern nach Widerstand bewertet, um Lösungen mit dem geringsten Widerstand zu finden. Das wird als besonders hilfreich für Gruppen beschrieben, die gemeinsam etwas aushandeln wollen. 31:30–35:30 – Parteienlogik und politische PraxisDas Verfahren wird dann mit der Logik von Parlamenten und Parteien kontrastiert. Die Kritik lautet, dass Koalitionen und Mehrheiten vieles vorab entscheiden und echte Aushandlung häufig in inoffizielle Gremien wie Koalitionsausschüsse ausgelagert wird. Dadurch verschwinde der eigentliche demokratische Prozess aus der Öffentlichkeit. Als Beispiel wird der Tankrabatt genannt, der trotz fachlicher Kritik politisch durchgesetzt wurde. 35:30–39:40 – Open Source und FinanzierungMagnus erklärt, dass die Software Open Source ist und auch von anderen genutzt, selbst gehostet oder angepasst werden kann. Es gibt öffentliche Instanzen und die Möglichkeit, sich eine eigene Version einrichten zu lassen. Sein Einkommen entsteht über Anpassungen, Sonderfunktionen und Entwicklungsaufträge, etwa für ein Zukunftsquiz der Omas for Future. Das Modell verbindet Gemeinwohlorientierung mit einer realen, kleinen Einkommensbasis. 39:40–44:00 – Gesellschaftlicher GegenwindAls Engpass sieht er nicht die Technik, sondern die gesellschaftliche Stimmung. Vieles, was gemeinschaftlich und demokratisch wäre, werde durch Polarisierung, Abwehr und politische Vereinfachung geschwächt. Stattdessen fördere man Dinge, die ohnehin den Stärkeren nutzen, etwa fossile Mobilität oder symbolpolitische Maßnahmen. Daraus ergibt sich sein Eindruck, dass gemeinwohlorientierte Arbeit aktuell eher gegen den Strom schwimmt. 44:00–52:40 – Mobilität auf dem LandEs folgt ein längerer Abschnitt über Carsharing, Mitfahrgelegenheiten und Mobilitätslösungen für den ländlichen Raum. Magnus beschreibt, wie viele Autos die meiste Zeit nur herumstehen und wie viel effizienter gemeinschaftliche Nutzung wäre. Mit digitalen Plattformen könnte man spontane Mitfahrangebote oder Carsharing deutlich einfacher machen. Die Vision ist, dass man per App schnell ein Auto oder eine Mitfahrgelegenheit findet, statt eigene Fahrzeuge ungenutzt herumstehen zu lassen. 52:40–56:30 – Daten, Plattformen und AbhängigkeitDabei kritisiert er die Abhängigkeit von großen US-Plattformen wie Google Maps oder Mapbox. Die eigentlichen Mobilitätsdaten seien wertvoll, würden aber nicht gemeinwohlorientiert genutzt. Er wünscht sich offene, souveräne Alternativen, die nicht von zentralen Konzernen kontrolliert werden. Hier zeigt sich erneut die Verbindung zwischen digitaler Infrastruktur und demokratischer Selbstbestimmung. 56:30–1:00:00 – Überwachung und GeräteDer Dialog wird düsterer, als über Altersverifikation, Hardware-Filter, Kontrollmechanismen und die zunehmende Abhängigkeit von Geräten gesprochen wird. Das Smartphone wird als „Streichelwanze“ bezeichnet, also als freundlich wirkendes Überwachungsgerät. Die Kritik richtet sich gegen Systeme, in denen Nutzung nur noch nach Identitätsprüfung und Konformität möglich ist. Das wird als Freiheitseinschränkung und als stille Normalisierung von Überwachung verstanden. 1:00:00–1:05:00 – Kommunikation und politische SymbolikIm nächsten Block geht es um politische Kommunikation, Bilder und radikale Ansprache. Magnus überlegt, ob man auch problematische Milieus mit ähnlichen Kommunikationsformen erreichen könnte, etwa bei Klima oder Demokratie. Er diskutiert Beispiele, wie rechte Ästhetik oder provokante Slogans funktionieren und warum politische Botschaften oft über Symbole statt über Inhalte laufen. Die Pointe ist: Wer überzeugen will, muss Sprache und Perspektive der Zielgruppe verstehen. 1:05:00–1:09:40 – Perspektivwechsel und VerständigungHier wird der Gedanke des Perspektivwechsels vertieft. Ein Bild oder Argument kann je nach Blickwinkel völlig anders wirken, wie bei der Tasse mit Henkel von rechts oder links. Daraus folgt: Niemand ist einfach „dumm“, sondern Menschen verstehen oft nur aus ihrem eigenen Blickwinkel heraus anders. Das Gespräch betont deshalb, dass Verständigung nur gelingt, wenn beide Seiten sich bewegen und gemeinsame konkrete Lösungen suchen. 1:09:40–1:15:30 – Wissenschaft, Falsifizierbarkeit und ZweifelEs geht nun um wissenschaftliches Denken und die Abgrenzung zu Glaubenssystemen. Magnus erläutert, dass Thesen in der Wissenschaft falsifizierb

  4. Apr 7

    #How2AI - Stephan Heinrich und das Salestraining mit dem künstlich intelligenten CEO Boxsack

    # Howto AI - Stephan Heinrich und das Salestraining mit dem künstlich intelligenten CEO Boxsack >> Kostenlosess  (3x) Sales-Anruf-Sparring mit dem KI-CEO   Audio >>>  KI Summary ZeitstempelAbschnittInhalt ZeitstempelAbschnittInhalt00:00–00:06 Begrüßung Oliver Gassner stellt Stephan Heinrich als Verkaufstrainer seit 2001 vor, Fokus auf komplexe Produkte in IT, Maschinenbau und Beratung. Erklärt Begriffe wie „verkaufsbedürftig“ statt „erklärungsbedürftig“.   01:06–02:30 Vertriebsentwicklung Veränderungen in 25 Jahren: Klassiker wie Brian Tracy, Solution Selling, SPIN Selling, MEDDIC. Heinrichs „Vision Selling“ für Ideen/Visionen. Neu: Entscheidungspsychologie (Kahneman), Priming (John Bargh, Kaffeebecher-Experiment). Grundregel: Mehr zuhören als reden. 05:05–07:00 KI in der Analyse KI transkribiert Gespräche (mit Kundenzustimmung), analysiert Bedürfnisse, erstellt Angebotsentwürfe. Spart 1–2 Std./Call, verbessert Erkennung von Bedürfnissen. Routine seit 9 Monaten. 07:24–08:51 Prompting-Technik Gute Prompts: Gegliederte Struktur, Überschriften, Reasoning („überprüfe vor Ausgabe“). Große Kontextfenster (z. B. ChatGPT 5.4) ermöglichen präzise Ergebnisse, besser/schneller als Mensch. 08:51–10:02 KI-Zukunft In 5 Jahren: KI-Gespräche (Audio/Video) nicht unterscheidbar. Beispiele: Zoom-Agenten, US-Plattformen. Transparent machen, Fokus auf Ergebnis statt Akzeptanz. 11:06–12:52 KI-Callcenter Heinrichs eigener KI-Agent ersetzt Callcenter: Behandelt Anfragen, bucht Termine (via Calendly), leitet weiter. Besser als menschliches Center, Transkripte für Optimierung, wöchentliches Feedback. 14:10–15:54 Manfred-Vorstellung „Manfred Moser“: KI als Übungs-Geschäftsführer (Mittelstand Maschinenbau). Telefon-Rollenspiel, Feedback per E-Mail (11 Punkte: Fragen-Typen, Redeanteil, Problemfund, Nächster Schritt). Günstig, jederzeit verfügbar. 16:00–19:06 Manfred-Technik Plattformen: Fonio/11 Labs, Ziptrunk-Telefonie, Webhook + DB für Anrufer-ID. Passt Verhalten an (z. B. bei Wiederholern: „Mach Angebot oder lass es“). 20:02–25:22 Live-Demo Verkauf Barcamp (Silos auflösen, 10% Ertrag+): Prioritäten, Konflikte, Selbstorganisation. Manfred fordert Zahlen/Beispiele, bleibt skeptisch („Excel-Typ“). 30:00–31:17 Feedback-Beispiel Analyse: 9 Fragen (8 offen/1 geschlossen), 60-65% Redeanteil (Grenzbereich), gutes Problemverständnis, kein Handlungsdruck, Nächster Schritt fehlt. 31:17–32:27 KI als Simulator Wie Flugsimulator: Mehrfach üben (Verhandlungen, Preisgespräche) vor Realität. Höheres Selbstvertrauen, schnellere Lernkurve. 32:36–45:30 Anwendungen & Abschluss Branchenanpassung (z. B. 5 Agenten für Automatisierung), Kosten (Tagessatz), Vergleich zu Brettspielen (Tarik Abuelela). KI für Impro, Personal, Verhandlungen. Podcast-Ende. - Podcast-RSS für alle Podcast-Apps: https://feeds.feedburner.com/ogokpodcast - Spotify: https://open.spotify.com/show/00n8s2qYAgwzJQkmRGjjNA  - Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/oliver-gassner-work-smarter-not-harder/id1481175623 - Youtube-Video: https://www.youtube.com/@OliverGassner   Unser Sub-Podcast “How2AI” ist #30 bei https://www.millionpodcasts.com/chatgpt-podcasts im Juli 2025 - Danke.

  5. Apr 3

    "Deutschland einfach machen" Dr. Stefan Uebelacker (Review)

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  6. Mar 25

    #how2ai Florian Maier: KI für Prozesse in kleinen und Kleinst Unternehmen

    >>>Audio - Podcast-RSS für alle Podcast-Apps: https://feeds.feedburner.com/ogokpodcast - Spotify: https://open.spotify.com/show/00n8s2qYAgwzJQkmRGjjNA - Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/oliver-gassner-work-smarter-not-harder/id1481175623 - Youtube-Video: https://www.youtube.com/@OliverGassner Unser Sub-Podcast “How2AI” ist #30 bei https://www.millionpodcasts.com/chatgpt-podcasts im Juli 2025 - Danke. KI Summary: 00:00 – Begrüßung und Kontext Oliver eröffnet „How2AI“, stellt das Thema „KI für Prozesse in kleinen und Kleinstunternehmen“ vor und begrüßt Gast Florian Maier.​ 00:16 – Florians Hintergrund und Angebot Florian beschreibt seinen Weg vom Konzernmarketing (BMW, Siemens, Rittal) hin zur Beratung lokaler Betriebe, denen er in ca. 90 Minuten erste Automationen aufsetzt.​ 01:29 – Handwerk, Sichtbarkeit und Website-Frage Am Beispiel von Dorf‑Handwerkern diskutieren sie, ob eine Website nötig ist, und betonen die Bedeutung von Sichtbarkeit und aktuellen Daten für neue Kundschaft.​ 03:50 – Erwartung an KI vs. Realität Viele Betriebe kennen nur ChatGPT als Texttool; Florian lenkt den Blick stattdessen auf konkrete Prozesse wie Angebotserstellung und Baustellendokumentation.​ 04:55 – Hauptproblem: Digitalisierung und Prozesse Er erklärt, dass die meisten kein KI‑, sondern ein Digitalisierungs‑ bzw. Prozessthema haben: Papier, Durchschlagblöcke, isolierte Systeme, langsame, fehleranfällige Abläufe.​ 05:58 – Einstieg über Prozessanalyse Unabhängig von Branche oder Auslöser (Website, Social, KI‑Hype) startet er immer mit der Frage „Wie machst du das heute?“ und nimmt Ist‑Prozesse detailliert auf.​ 06:55 – Hürde „keine Zeit, keine Leute“ und Förderprogramme Viele haben Digitalisierung aufgeschoben; Florian nimmt Umsetzung ab, nutzt Förderprogramme und holt über wenige Termine die nötigen Infos.​ 07:37 – Projektlaufzeiten und Umfang Es gibt kurze 90‑Minuten‑ oder Zwei‑Wochen‑Projekte für Teilbereiche sowie mehrmonatige Vorhaben vom Auftragseingang bis zu Loyalitätsprozessen.​ 08:04 – Widerstände in Büro und auf Baustelle Er thematisiert offenen Widerstand („Kuli braucht keinen Akku“, „kein Netz vor Ort“) und die Kluft zwischen digital arbeitenden und „Zettelwirtschafts“-Betrieben.​ 08:48 – Telefon vs. Website als Einstieg Auch Betriebe, die primär angerufen werden, profitieren von einer Website als Aushängeschild und Steuerzentrale für digitale Prozesse und Datenerfassung.​ 09:40 – Website als Prozess-Hub Über Formulare und automatisierte Kontaktaufnahme entstehen strukturierte Daten; innovative Handwerker bauen darauf auf und erweitern die Prozesse.​ 09:50 – Voicebot zur Vorqualifizierung Voicebots können vor einem Vor‑Ort‑Termin Basisinfos sammeln und Notfälle qualifizieren, z.B. Fehlercodes und bereits getroffene Maßnahmen.​ 10:16 – Vergleichsanfragen und Interessens-Qualifizierung Automatisierte Prozesse sollen früh klären, ob nur ein Vergleichsangebot gewünscht ist oder echtes Interesse besteht, um unnötige Fahrten zu vermeiden.​ 10:46 – Unabhängigkeit statt Agenturabhängigkeit Ziel ist, Betriebe unabhängiger von Zufallsanrufen und externen Agenturen zu machen, indem sie selbst schlanke, verstehbare Prozesse beherrschen.​ 11:22 – Unabhängigkeit als persönlicher Antrieb Florian begründet seinen Wechsel von Konzernen zu lokalen Unternehmen mit dem Wunsch, Unternehmer:innen mehr Optionen und weniger Abhängigkeit zu ermöglichen.​ 11:32 – Typische 90‑Minuten‑Projekte Bei kleinen Projekten (z.B. Baustellenreport, Stundenzettel, E‑Mail‑Qualifizierung) analysiert er den Prozess und baut eine erste lauffähige Automation.​ 12:19 – E-Mail-Automation als Beispiel Ein klassischer Case: Eingehende Projekt‑E‑Mails werden automatisch durch einen KI‑gestützten Agenten beantwortet, der qualifizierende Rückfragen stellt.​ 13:20 – Notfälle vs. Projektanfragen Für akute Probleme (Heizung defekt) ist Telefon/Voicebot sinnvoll, für Neubau‑ und Sanierungsanfragen hingegen E‑Mail/Formular mit automatischer Rückfrage.​ 14:42 – Formular- oder E-Mail-Einstieg über Website Projektanfragen kommen meist über Website‑Formulare oder E‑Mail; ein System erkennt die Anfrage und startet den Antwort‑ und Abfrageprozess.​ 15:05 – Automation plus „intelligente“ Textpassagen Die Basis ist eine Automation (Trigger: E‑Mail), in der KI‑Module Text analysieren und passende Rückfragen generieren, statt nur starre Vorlagen zu schicken.​ 15:23 – Schnelle Rückmeldung mit Rückfragen Kund:innen erhalten innerhalb von Minuten eine strukturierte Rückmail oder ein Formular, beantworten ergänzende Fragen und liefern so wertvolle Details.​ 16:04 – Branchenspezifische Zusatzfragen Neben Standardfragen fließen Erfahrungen des Betriebs ein, z.B. ob es sich um ein Vergleichsangebot handelt und welches Kriterium entscheidend ist.​ 16:16 – Offen nach Vergleichsangeboten und Prioritäten fragen Direkte Fragen nach Vergleichsangebot und Hauptkriterium (Preis, Effizienz, Energieverbrauch etc.) helfen, später ehrlich und zielgerichtet zu beraten.​ 16:44 – Ehrliche Ablehnung als Option Wer nur auf Preis fixiert ist, kann transparent adressiert werden; wichtig ist, das Gespräch trotzdem zu führen und die Preisdimension zu differenzieren.​ 17:06 – Preis als vielschichtige Größe Florian erläutert, wie man Kaufpreis, Betriebskosten, Effizienz, Service und Support unterscheidet und teurere, aber effizientere Lösungen argumentiert.​ 17:53 – Angebotsaufwand und Frustration Handwerker investieren viel Mühe in Angebote, die oft nicht zum Auftrag führen; hier setzt er mit Prozessunterstützung und Vorqualifizierung an.​ 18:31 – Ziel: Angebotsprozess „auf Knopfdruck“ Interne Strukturen sollen so unterstützt werden, dass auf Basis der gesammelten Informationen Angebote weitgehend automatisiert vorbereitet werden.​ 19:02 – Entlastung der Arbeitszeit Oliver beschreibt Handwerker, die frühmorgens und abends im Büro sitzen; Automatisierung soll hier eher Leben retten als Jobs vernichten.​ 21:07 – Ängste im Backoffice gegenüber KI Florian begegnet oft Assistentinnen, Sekretärinnen und Büromitarbeiterinnen, die fürchten, KI könnte sie überflüssig machen.​ 21:31 – KI nimmt Routine, nicht den Job Er argumentiert, dass in kleinen und mittleren Betrieben zentrale kaufmännische Rollen bleiben, routinelastige Aufgaben aber abnehmen und Tätigkeiten aufgewertet werden.​ 22:11 – Hybride Teams Mensch + KI Florian erwartet Teams aus KI‑Tools, KI‑Agenten und echten Mitarbeitenden, wobei KI vorqualifiziert und Menschen für persönlichen Kontakt und Komplexität zuständig sind.​ 23:00 – Handwerk bleibt physisch, KI entlastet drumherum Die eigentliche Bau‑ und Handwerksarbeit bleibt analog; KI optimiert vor‑ und nachgelagerte Prozesse wie Dokumentation, Planung und Kommunikation.​ 23:33 – Historische Parallele zu Schreibmaschine & Excel Oliver zeigt, dass frühere Technologien bestimmte Jobs veränderten, insgesamt aber eher mehr und höher qualifizierte Büroarbeit schufen.​ 24:18 – Wandel von Sekretärin zu Assistenz Frühere Diktat‑Schreibarbeit wich anspruchsvolleren Assistenzrollen mit mehr Verantwortung und Koordination.​ 24:58 – Starke Effekte in der IT Sie streifen den starken Einfluss von KI auf Junior‑Developer‑Jobs, betonen aber, dass dies für klassische Handwerks‑KMU weniger direkt relevant ist.​ 25:41 – Erste Praxisbeispiele für Telefonbots Oliver berichtet von gemischten Erfahrungen mit Klempner‑ und Elektriker‑Hotlines, teils mit brauchbaren, teils mit schlechten KI‑Telefonbots.​ 26:00 – Negativerlebnis mit Media-Markt-Bot Ein Bot empfiehlt lediglich, das Gerät in den Markt zu bringen – ein Beispiel dafür, wie schlechte Automation Zeit verschwendet, statt zu helfen.​ 26:36 – Schlechte Outbound-Bots (Solarbeispiel) Ein Sales‑Bot versteht „Nein“ nicht und leitet trotzdem weiter, was sie als inakzeptable Qualität einstufen.​ 27:30 – 20 Jahre Telefonhotline-Erfahrung Florian kritisiert alte IVR‑Systeme als „nicht intelligent“ und erläutert die Überlastungsprobleme großer Callcenter, die zu solchen Lösungen führten.​ 29:03 – Mangelnde Kontextweitergabe im Support Er moniert, dass Kunden sich oft mehrfach identifizieren und alles wiederholen müssen, statt sauber weitergeleitet zu werden.​ 29:22 – Verbesserte Spracherkennung, aber Grenzen Oliver erkennt, dass Spracherkennung besser geworden ist, aber Eingabe über Tastatur oft noch zuverlässiger bleibt.​ 30:02 – Relevanz für lokale Unternehmen Florian betont, dass lokale Betriebe diese Massen‑Anrufprobleme meist nicht haben und alte Callcenter‑Technik für sie nicht entscheidend ist.​ 31:08 – Nutzerreflex „Kann das KI machen?“ Oliver schildert seinen Reflex, lästige Routineaufgaben (z.B. Sitzordnung beim Cross‑Table‑Dinner) an KI und kleine Skripte zu delegieren.​ 32:01 – Cross-Table-Dinner mit Python-Skript Er lässt eine KI ein Python‑Programm schreiben, das Tischverteilungen optimiert, und spielt damit verschiedene Szenarien mit minimalem Mehraufwand durch.​ 33:08 – Qualität kreativer KI-Lösungen Florian lobt KI für kreative und kombinatorische Probleme; der Mensch prüft nur noch Plausibilität und Randbedingungen.​ 34:02 – CSV-Datenbearbeitung als Zeitsparer Beispiel: 10 CSV‑Dateien mit tausenden Datensätzen werden in Minuten zusammengeführt, bereinigt und angereichert, statt in acht Stunden Handarbeit.​ 35:01 – Risiken bei generiertem Code Sie besprechen Probleme wie im Klartext hinterlegte API‑Keys und betonen die Wichtigkeit klarer Prompt‑Rahmenbedingungen (Ziele, Rollen, Sicherheit).​ 36:29 – Sicherheitsregeln im Prompt Flo

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OGOK = Oliver Gassner Organisation & Kommunikation => Innovative, stressfrei arbeitende Teams und Abteilungen für Unternehmen. Profitabel vernetze und inspirierte Mitglieder für Verbände und Organisationen.

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