Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.

Hochschule Fulda

In „Gesprächsstoff“ spricht unsere Moderatorin Mariana Friedrich mit Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und an der Forschung beteiligten Studierenden über ihre Forschungsprojekte. Warum untersuchen sie, was sie untersuchen? Wieso sind diese Themen für uns als Gesellschaft interessant? Welche Impulse für die eigene Positionierung und für die öffentliche Debatte können wir daraus mitnehmen? „Gesprächsstoff“ erscheint während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigen Turnus mit jeweils sechs Episoden.

  1. Jun 15

    Gesprächsstoff Episode 67 | Shaping Future Society - Teilprojekt Indigenität

    Auf der Pariser Fashion Week 2026 erobern Schürzen den Laufsteg. Mit dem Run auf Anime und Manga finden auch japanische Kampfkunst und Kleidungsstile hier ihre Anhänger. Und spätestens seit der Pandemie erlebt das Brotbacken zu Hause eine wahre Renaissance. Dass kulturelle Elemente aus unterschiedlichsten Gründen zum Trend werden, ist nichts Neues. Aber hat dieses Wiederentdecken von Traditionen einen Einfluss auf unseren Blick auf die Zukunft? Ja, sagen Prof. Dr. Eva Gerharz und Dr. Bablu Chakmavom vom Forschungsimpuls 'Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy' (SaFe) der Hochschule Fulda. Im Teilprojekt Indigenität schauen sie sich die Chittagong Hill Tracts in Bangladesh an. Dort erlebte das traditionelle Webhandwerk eine Wiedergeburt. Wie das geschah, was das mit der Tradition und den Menschen vor Ort machte, und warum das alles etwas mit Zukunft zu tun hat, darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Eva Gerharz. Weitere Materialien: Die ⁠⁠⁠⁠⁠Landingpage⁠⁠⁠⁠⁠ des SaFe-Teilprojektes.⁠Eva Gerharz⁠ auf hochschule-fulda.deWeiterführende Literatur zu den Chittatong Hill Tracts: Woven identities: preserving the traditional garments and cultural heritage of Indigenous groups in Bangladesh’s Chittagong Hill TractsIndigenous Weaving and the Women Who Keep Culture AliveFashion of Indigenous People in Bangladesh: Exploring Traditional Clothing Process of Chakma TribeWir freuen uns über Feedback an: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠gespraechsstoff(at)hs-fulda.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠.

    Gesprächsstoff Episode 67 | Shaping Future Society - Teilprojekt Indigenität
  2. Jun 14

    Gesprächsstoff Episode 66 | Shaping Future Society - Teilprojekt Biografie

    Wie stellen Sie sich die Zukunft vor? Wahrscheinlich hat jeder von uns darauf eine oder sogar mehrere Antworten. Was wir uns da vorstellen, hat viel damit zu tun, wie wir leben und wie es uns geht. Wie sieht das aber bei Menschen in Krisensituationen aus? Menschen, die beispielsweise vereinsamt leben, kaum Kontakte zu anderen Menschen haben? Oder Menschen, deren Welt durch Kriege und Flucht komplett auf den Kopf gestellt wurde? Das schaut sich das Teilprojekt Biografie des Forschungsimpulses 'Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy', kurz SaFe, genauer an. Professorin Dr. Rixta Wundrak und Dr. Felix Roßmeißl wollen besser verstehen, welchen Einfluss unserer Biographie, also was wir in unserem Leben erleben, darauf hat, wie wir uns Zukünfte vorstellen. Rixta Wundrak ist Professorin für Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt auf Qualitative Methoden am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda. Felix Roßmeißl ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsimpuls. Von den beiden Forscher:innen möchte Moderatorin Mariana Friedrich wissen, wie sie Biografien als Grundlage für den Blick auf die Zukunft nutzen wollen und mit welchen Menschen sie in ihrem Projekt sprechen werden. Was können wir daraus für uns und unseren Alltag mitnehmen? In dieser Folge finden wir es heraus.   Weitere Materialien: Die ⁠⁠⁠⁠Landingpage⁠⁠⁠⁠ des SaFe-TeilprojektesRixta Wundrak auf hochschule-fulda.deFelix Roßmeißl auf hochschule-fulda.deWeiterführende Literatur zum dem biographischen Ansatz von Gabriele Rosenthal: Biographische Fallrekonstruktion nach Gabriele Rosenthal. In: Handbuch zur soziologischen Biographieforschung. Verlag Barbara Budrich. Opladen & Toronto 2019. Wir freuen uns über Feedback an: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠gespraechsstoff(at)hs-fulda.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠.

    Gesprächsstoff Episode 66 | Shaping Future Society - Teilprojekt Biografie
  3. Jun 13

    Gesprächsstoff Episode 65 | Shaping Future Society - Teilprojekt Wohnen

    Gemeinschaftliches Wohnen gilt als sozialinnovative Antwort auf die Krisen unserer Zeit. Als Möglichkeit, dem Mangel an Wohnraum entgegenzuwirken. Als Ausweg aus der Vereinsamung. Als Ansatz, die sozialen und pflegerischen Versorgungslücken zu schließen, die durch den demografischen Wandel entstehen. Die Erwartungen sind hoch. Doch wie sieht die Praxis aus? Welche Vorstellungen und Ansprüche an Vergemeinschaftung gibt es? Sind es vielleicht gar nicht nur die viel gepriesenen Wohnprojekte, in denen sich zukunftsfähige Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen finden lassen? Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Professorin Dr. Monika Alisch und Madeline Brandt. Monika Alisch ist Mitglied der Projektleitung im Teilprojekt Wohnen des DFG-Forschungsimpulses Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Community, kurz SaFe. Madeline Brandt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Dem vierköpfigen Team gehören auch Professorin Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, und der wissenschaftliche Mitarbeiter Jakob Domke an. Gemeinsam erforschen sie gemeinschaftliche Wohnformen als Blaupause für zukunftsfähiges Wohnen. Den Fokus legen sie dabei auf Vergemeinschaftungen, eine soziale Praktik, die bislang wissenschaftlich wenig beachtet wurde. Die beiden Forscherinnen erklären, warum es ihnen so wichtig ist, den Fokus auch auf Gemeinschaften zu richten, die sich selbst gar nicht als gemeinschaftliche Wohnform begreifen, und was es braucht, damit gemeinschaftliches Wohnen nicht nur Privatsache ist. Weitere Materialien: Die ⁠⁠⁠Landingpage⁠⁠⁠ des SaFe-TeilprojektesMonika Alisch auf hochschule-fulda.deMadeline Brandt auf hochschule-fulda.deWir freuen uns über Feedback an: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠gespraechsstoff(at)hs-fulda.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠.

    Gesprächsstoff Episode 65 | Shaping Future Society - Teilprojekt Wohnen
  4. Jun 10

    Gesprächsstoff Episode 62 | Shaping Future Society - Der DFG-Forschungsimpuls SaFe stellt sich vor

    Wir Menschen blenden die Zukunft gern aus. Dabei hat alles, was wir heute tun, selbstverständlich Einfluss auf das Morgen. Und unser Handeln im Hier und Jetzt richtet sich danach aus, wie wir uns die Zukunft vorstellen. Zukunft ist damit nichts, auf das wir einfach zulaufen, es ist ein offener Möglichkeitsraum.  Im DFG-Forschungsimpuls 'Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy' - kurz SaFe - wollen Forscher:innen der Hochschule Fulda ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, wie Menschen sich Zukunft vorstellen und wie sie danach handeln. Im Fokus stehen Gemeinschaften, denn in ihnen können wie in einem Labor Veränderungen im sozialen Raum  ausprobiert werden. Veränderungen, die sich bewähren und von der Gesellschaft aufgegriffen werden oder scheitern. Zukunft denken die Forschenden dabei nicht nur mit Blick auf  Krisen und Problemlösungen. Ihre Kernfrage lautet vielmehr: Wie wollen wir eigentlich leben?  In sechs Teilprojekten untersucht das Team, wie sich die Professionen der Gesundheits- und Klimawissenschaften Zukunft vorstellen und welche alternativen Ernährungspraktiken in Gemeinschaften erprobt werden. Sie beschäftigen sich mit der Art, wie wir wohnen und werfen einen Blick auf das, was wir von indigenen Völkern lernen können. Sie schauen sich an, wie ökologische Protestbewegungen die Utopie einer nachhaltigen und solidarischen Gesellschaft vorwegnehmen und welche Bedeutung Zukunft und Gemeinschaft in unseren Lebensgeschichten hat.  Was das alles im Detail heißt und was der DFG-Forschungsimpuls für die Hochschule Fulda bedeutet, darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in der ersten Folge unserer Serie mit  Prof. Dr. Eva Gerharz und Prof. Dr. Nadine Reibling, den Sprecherinnen von SaFe. Wir freuen uns über Feedback an: ⁠⁠⁠gespraechsstoff(at)hs-fulda.de⁠⁠⁠.

    Gesprächsstoff Episode 62 | Shaping Future Society - Der DFG-Forschungsimpuls SaFe stellt sich vor
  5. Jun 3

    Gesprächsstoff Episode 61 | Was sind Gesellschaftsverträge und wofür brauchen wir sie?

    Wir gehen wählen, die Verfassungen geben uns den Rahmen unseres Zusammenlebens vor und der demokratische Diskurs ist lebendig. Dennoch ist in ganz Europa die Demokratie unter Druck geraten. Vertrauen schwindet, soziale Ungleichheit wächst und politische Konflikte scheinen kaum mehr lösbar. Ein Lichtblick: der Regierungswechsel in Ungarn nach den Wahlen im April.  Klar ist: Die ungeschriebenen Regeln, auf denen die EU-Länder basieren, verändern sich. Ist die Demokratie im Niedergang begriffen? Sind die Veränderungen vielleicht nur Ausdruck eines Wandels? Und was tun, um die Demokratie, vor allem in der liberalen Ausprägung, zu stärken?  Im Horizon-Europe-Projekt "Continuous Construction of Resilient Social Contracts through Societal Transformations", kurz CO3, untersucht ein Forschungsteam um die Fuldaer Demokratie- und Europaforscherin Professorin Dr. Claudia Wiesner die Grundlagen und Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das Team ist Teil eines europäischen Forschungskonsortiums aus neun EU- und drei Nicht-EU-Ländern. Gemeinsam erarbeiten die Forschenden Zukunftsszenarien, wie sich die aktuellen Gesellschaftsverträge angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit politisch und sozial widerstandsfähiger entwickeln lassen. Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Folge mit Professorin Claudia Wiesner. Weitere Informationen zur Folge: Webseite Claudia WiesnerHorizon Project CO3Wir freuen uns über Feedback an: ⁠⁠gespraechsstoff(at)hs-fulda.de⁠⁠.

    Gesprächsstoff Episode 61 | Was sind Gesellschaftsverträge und wofür brauchen wir sie?

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In „Gesprächsstoff“ spricht unsere Moderatorin Mariana Friedrich mit Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und an der Forschung beteiligten Studierenden über ihre Forschungsprojekte. Warum untersuchen sie, was sie untersuchen? Wieso sind diese Themen für uns als Gesellschaft interessant? Welche Impulse für die eigene Positionierung und für die öffentliche Debatte können wir daraus mitnehmen? „Gesprächsstoff“ erscheint während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigen Turnus mit jeweils sechs Episoden.