Let’s talk about cancer Podcast

Karen Abel

2018 erhielt ich die Diagnose “metastasierter Lungenkrebs”. Damals war ich 47 Jahre alt, Mutter einer 10-jährigen Tochter – wie viele andere Betroffene – eine Nichtraucherin. Seitdem spreche ich offen und auf Augenhöhe mit Betroffenen, Angehörigen, Ärzten und Experten. Gemeinsam klären wir auf, enttabuisieren und machen Mut. Unser Ziel: Ein offenerer Umgang mit Krebs – einer Krankheit, von der laut WHO jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens betroffen sein wird. Meine Homepage: https://www.letstalkaboutcancer-podcast.com/

  1. 11/14/2025

    SPECIAL zum Lungenkrebsmonat und Abschied

    Diese Low Budget Kurzfilmdoku von Anna Zhukovets & mir wurde zwischen 2021 ( ich hatte gerade die Untersuchungsergebnisse bekommen 3 Jahre mit einem Medikament stabil zu sein) und 2022 ( mitten im 2. Progress, das heißt der Tumor und die Metastasierung breiten sich aufgrund der Resistenz gegenüber der Behandlung aus) gefilmt. Eine qualitativ bessere Version findest Du auf meinem YouTube - Kanal https://youtu.be/9chkly6OA-o?si=y9KWEjBlB62Pz-Tw Pressetext: Die Regisseurin, Editorin, Fotografin und Journalistin Anna Zhukovets (Geboren 1997 in Mariupol; Vita unter https://www.hff-muc.de/de_DE/studente... ) schafft es innerhalb eines Jahres das Leben einer Frau – die niemals aufgibt - mit dem Lungenkrebs einzufangen. Dabei unterstützt Karen Anna inhaltlich und auch kreativ im gesamten Filmprozess.Wissbegierde, Offenheit, Loyalität und eine unermüdliche Selbstarbeit: Das ist Karen Abel. Gerade im Dokumentarfilm lernt man von jedem Menschen etwas. Von Karen lerne ich, mich mehr in Dankbarkeit und Optimismus zu üben. Von Anfang an, lehnt Karen Mitleid ab. Mitgefühl statt Mitleid. Das wünscht sie sich. Offene Fragen statt Stille. Zuhören. Wie hört man empathisch zu? Wie wird man einem persönlichen Portrait gerecht? Indem ich mich als Filmemacherin zurücknehme. Nur so kann man zuhören. Lungenkrebs, das ist die Krankheit der Zukunft. Sie betrifft uns alle. Familie, Freunde und Partner: Die Stigmata des rauchenden alten Mannes hemmt oft einen offenen Diskurs. Und es stimmt nicht. Immer mehr junge Nicht- und Nie Raucher sind betroffen. Ein Film, der die Vorurteile über Lungenkrebs entkräftet. Und gleichzeitig sichtbar macht. Nämlich: Die Geschichte von Karens und Vesnas ’’ Wie Phönix aus der Asche’’ soll sich der eigenen Lebenskraft und Endlichkeit nähern.’’Wie Phönix aus der Asche’’ ist eine Film-Odyssee. Anna Zhukovets und Karen Abel machen sich auf die Suche nach den Tiefen der Krebsforschung. Sprechen mit Experten und Betroffenen, ohne zu erahnen, dass es sich bei dieser Reise durch die Wissenschaft um die eigene Reflexion dreht. Um den Tod und das Leben. ’’Wie Phönix aus der Asche’’ ist eine Erzählung einer Frau, die scheinbar dem Tod geweiht ist. Und dennoch: Nicht aufhören will die bestehenden Regeln der Medizin zu hinterfragen. Die Geschichte von Karen Abel, sie zeigt, wie sehr es sich lohnt, zu hinterfragen. Nach anderen Wegen zu suchen. Die Geschichte trägt die Erkenntnis mit sich, dass die Krebsforschung mehr kann als nur Strahlen- und Chemotherapie. Für Karen Abel muss sie ganzheitlich sein. Sie muss den Menschen im Kern mitdenken. Dafür muss die Ärzte-Patient: innen-Kommunikation auf Augenhöhe bleiben. Vesna ist an 16.4.24 an Lungenkrebs verstorben. Meine Folge mit ihr: https://open.spotify.com/episode/6zsuqtPVkgLfLpDHCjEuZ8?si=_MEZ1uTETh2iE1ZlmqPn9g Chapters 00:00 Der Weg zur Selbstakzeptanz 02:38 Stigmatisierung und die Realität von Lungenkrebs 06:11 Die Entstehung von Lungenkrebs 08:45 Die Herausforderungen der Diagnose 12:03 Die Bedeutung von Lebensqualität und Achtsamkeit 14:49 Der Umgang mit dem Tod und die Rolle der Ärzte

    17 min
  2. REUPLOAD 1. Folge zum 6.Geburtstag von LTACP / TIME TO SAY GOODBYE

    11/13/2025

    REUPLOAD 1. Folge zum 6.Geburtstag von LTACP / TIME TO SAY GOODBYE

    Time to say goodbye – 6 Jahre „Let’s Talk About Cancer“ 🎙️ Dankbarkeit. Wirkung. Ein neuer Schritt. Am 13. November 2019 habe ich „Let’s Talk About Cancer“ gestartet – eine der ersten Podcast über Krebs und ohne zu wissen, dass der November auch der internationale Lungenkrebsmonat ist. Ein Zufall, der sich im Rückblick fast wie ein Zeichen anfühlt. Von Anfang an war es eine One-Woman-Show: allein konzipiert, produziert, moderiert, geschnitten , ohne Equipment und technischen Know-how, aber mit Herzblut, Elan – und einer guten Portion Naivität, die nötig war, um einfach loszulegen. Besonders im ersten Corona-Jahr war der Podcast ein Zeichen gegen Isolation. Ich habe in dieser Zeit unzählige Folgen aufgenommen, viele Krebskranke gesprochen, begleitet, unterstützt – gerade, als Begegnung fast unmöglich war. Für viele wurde der Podcast zu einem Stück Nähe, Verbindung und Zuversicht mitten in der Distanz. Heute, nach knapp 500.000 Streams und Downloads auf Spotify - und YouTube schaue ich dankbar zurück. Ich habe nicht nur einen Podcast gemacht – ich habe viel über Menschen, über die Krankheit, das Leben und über mich selbst gelernt. Ich gehe mit Wissen, Erfahrung und Demut aus dieser Reise hervor. Als ich begann, gab es kaum sichtbare Lungenkrebspatient:innen in der Öffentlichkeit oder jemanden der offen darüber gesprochen hatte. Ich habe den Dialog gesucht , Pharmafirmen angeschrieben, Projekte gestartet- aus einer tiefen Überzeugung heraus: 👉 Lungenkrebs braucht Gesicht, Stimme und Verständnis. Denn diese Krankheit kann jeden treffen - Mütte, Väter, junge Menschen, Nie - und Nichtraucher:innen. Ich initiierte und produzierte eine eigene „Low - Budget - Doku“ zusammen mit der damaligen Studentin der Hochschule für Film und Fernsehen München und heute renommierten Journalistin Anna Zhukovets– aus der Überzeugung, dass Aufklärung und Sichtbarkeit Leben verändern können. https://youtu.be/9chkly6OA-o?si=EVKGs47yDr7LkAwB Es hat sich viel in den Jahren getan, es gibt inzwischen viele Stimmen, Projekte und Podcasts, die das Thema weitertragen. Es braucht mich nicht mehr in dieser Rolle. Ich werde nur noch an Herzensprojekten teilnehmen. So, wie ich als One-Woman-Show begonnen habe, so beende ich dieses Kapitel auch: mit Dankbarkeit im Herzen 💜 Nach sechs bewegten Jahren sage ich: Time to say goodbye. Meine Diagnose , mein Leben - und auch mein Sterben werden privat. Es ist Zeit für Neues, für andere Wege, für Leben jenseits der Krebs-Bubble. Danke an alle, die zugehört, mitgeredet, mitgefühlt und mitgetragen haben. Ihr habt „Let’s Talk About Cancer“ zu dem gemacht, was es war und bleibt: Eine Stimme der Menschlichkeit, mitten im Leben. https://www.letstalkaboutcancer-podcast.com/ In Erinnerung an: Mareike, 43, 2 Kinder ✝️ Juli 2021 Sabine, 43, 1 Teenager ✝️ März 2022 Martina,40, ein Kleinkind ✝️ April 2022 Manuela, 38, 2 Kleinkinder ✝️ August 2023 Silke,51, 1 Sohn ✝️ September 2023 Vesna, 39, ein Kind ✝️ April 2024 und viele mehr, die durch die Diagnose zu früh aus dem Leben gerissen wurden

    13 min
  3. Summerspecial mit Lars Amend über das Leben und den Tod

    08/08/2025

    Summerspecial mit Lars Amend über das Leben und den Tod

    In diesem Gespräch reflektiert Lars den Tod seiner Mutter durch eine multiple Krebskrankung und die tiefgreifenden Auswirkungen, die dieser Verlust auf sein Leben hatte . Er spricht über die Themen Trauer, Verdrängung, die Beziehung zu seiner Mutter und die Suche nach Antworten auf unerledigte Fragen aus seiner Kindheit. Lars teilt seine Erkenntnisse über Traumata und deren Einfluss auf das Leben und betont die Bedeutung von Vergebung und Heilung. In diesem Gespräch reflektieren wir über die Themen Verlust, Trauer und die Entscheidungen, die Menschen im Leben treffen. Lars teilt seine persönlichen Erfahrungen mit dem Tod seiner Mutter und wie diese ihn geprägt haben. Wir diskutieren die Einflüsse der Eltern auf das eigene Leben, die Verarbeitung von Schmerz und die spirituellen Erfahrungen, die mit dem Verlust verbunden sind. Zudem wird der Tod als Teil des Lebens betrachtet und die Bedeutung des Seelenfriedens hervorgehoben. Der Einspieler von mir wurde leider nicht aufgenommen & ich habe es nicht gecheckt bis Lars mich darauf hingewiesen hat, mussten wir am Anfang so lachen. Hier der Wortlaut: Lars Amend – seit kurzem 14 -facher Bestsellerautor -  Geschichtenerzähler und Inspiration für viele Menschen, mich eingeschlossen. Seine Bücher über den Rapper Bushido und seine Geschichte mit Daniel im „ Dieses bescheuerte Herz“ haben ihn einem breitenPublikum bekannt gemacht und wurden megaerfolgreiche verfilmt.  Besonders spannend finde ich auch seine Zusammenarbeit mit dem Palliativmediziner Prof. Dr. Sven Gottschling – gemeinsam haben sie 3  Bücher zusammen geschrieben . Was vielleicht nicht alle wissen: Lars ist selbst auch Podcaster und hatte früher auch einen  gemeinsamen Podcast mit  dem Moderator Daniel Aminati, dessen Frau aktuell im Fokus der Medien steht,  weil sie offen über ihremetastasierte Krebserkrankung spricht. Lars Bücher „ It‘s all Good“ &  Why Not? waren für mich im November 2019 die  Auslöser, mich zu trauen diesen  Podcast zu starten . Seitdem verfolge ich immer wieder Lars  Weg, lese seinen Newsletter, habe fast alles seine Bücher gelesen und hatte immer mal wieder sporadischen Kontakt mit ihm auf Instagram. Im letzten Jahr habe ich ihn zum ersten Mal live erlebt, auf einer Veranstaltung in Salzburg. Es war ein kleines Event, und so hatte ich tatsächlichdie Gelegenheit, ihn anzusprechen. Wir hatten ein sehr nettes Gespräch – und Lars sagte damals zu mir: „Ach Du bist die mit dem Let’s Talk About CancerPodcast ? Kontaktiere mich mal in einem Jahr.“ Ich wusste erst gar nicht, was er meint – hatte er selbst Krebs? Oder wo war der Zusammenhang? Und dann kam vor Kurzem sein neues Buch "Coming Home" auf den Markt – inzwischen auch ein Spiegel Bestseller- und plötzlich ergab alles Sinn. Ich muss ehrlich gestehen: Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber viel auf Social Media mitbekommen – und natürlich weiß ich: Es geht um seine Mutter. Aber worum es genau geht, was dieses Buch so besonders macht und warum es ihm so wichtig ist – das soll Lars uns heute selbst erzählen. Kapitel 00:00 Einführung und Vorstellung von Lars Amend 01:29 Das Buch "Coming Home" und persönliche Erfahrungen mit dem Tod 05:17 Die Beziehung zu meiner Mutter und ihre Krebserkrankung 10:21 Verdrängung und Kommunikation über den Krebs 17:09 Die Palliativstation und der Umgang mit der Diagnose 22:39 Der Umgang mit dem Tod und die letzten Tage der Mutter 25:02 Umgang mit Trauer und Verlust 29:41 Vergebung und Heilung durch Verständnis 31:58 Die eigene Kindheit reflektieren 37:45 Schmerz und Entscheidungen im Leben 42:45 Das Leben nach dem Verlust 46:48 Die fortwährende Trauer um die Mutter 47:12 Der Abschied und die Wahrnehmung des Todes 49:58 Spirituelle Erfahrungen und Zeichen der Verstorbenen 55:02 Die Botschaft des Lebens und der Tod 59:23 Die Bedeutung des Lebens und der Tod 01:03:48 Der Sinn des Lebens und der Seelenfrieden

    1h 9m
  4. Der 136. Talk: Daniela, vom Shitstorm zur Buchpremiere

    06/04/2025

    Der 136. Talk: Daniela, vom Shitstorm zur Buchpremiere

    In diesem Gespräch reflektieren Daniela & ich über ihre Erfahrungen nach dem ersten Podcast ( 118.Talk) , der einen Shitstorm auf Instagram auslöste. Wir diskutieren dieReaktionen der Zuhörer, die psychischen Auswirkungen des Shitstorms und die Rolle von Social Media in unserem Leben. Daniela spricht über ihre Reise zur Veröffentlichung ihres Buches und die Herausforderungen, die sie dabei erlebthat. Wir betonen die Bedeutung von Ehrlichkeit, Authentizität und persönlicher Verantwortung in der Kommunikation über Krebs und Eigenverantwortung . Unsere  persönlichen Erfahrungen mit alternativenMedien und dem Gesundheitswesen reflektieren wir und die Wichtigkeit von Menschlichkeit und den Umgang mit Kritik. Zudem sprechen wir über ihre Veränderungen im Lebensstil und unsere persönliche Entwicklungen, den Traum vomBuchschreiben und die Herausforderungen, die mit der Selbstverwirklichung einhergehen. Wir  diskutieren dieBedeutung von Ego, Selbstliebe und Akzeptanz in unserem Leben und wie tiefgehende, offene Gespräche uns helfen, unsere Erfahrungen zu verarbeiten und daran zunwachsen. Danielas Buch : https://buchshop.bod.de/krebs-angst-und-andere-monster-daniela-herbst-9783839199039 Fairtalkfolge mit Daniela: https://open.spotify.com/episode/40EksMZxxedxiZxstj6STe?si=fyG5ocHDR8Opf58IaljmyA   Podcast mit dem Mojoinstitut  https://youtu.be/Ela0Y6Q3xc4?si=mxV7COLGTL3mi0Eq    Kapitel 00:00 Einführung und Rückblick auf den ersten Podcast 05:37 Persönliche Auswirkungen des Shitstorms 11:06 Die Bedeutung von Eigenverantwortung und persönlichem Wachstum 16:33 Alternative Heilmethoden und Lebensqualität 26:42 Perspektiven und Meinungen im Internet 31:26 Eigenverantwortung und persönliche Entwicklung 36:51 Der Wert von Feedback und Bestätigung 45:56 Prägung durch familiäre Werte 50:58 Die Bedeutung von Selbstbestimmung in der Medizin 59:17 Gesellschaftliche Herausforderungen und persönliche Überzeugungen 01:05:40 Umgang mit Kritik und Kommentaren 01:12:38 Der Weg zum eigenen Buch 01:24:34 Einladung und Vorfreude auf den Urlaub 01:29:08 Selbstakzeptanz und persönliche Erfahrungen 01:33:53 Prioritäten im Leben setzen und Zeit für sich selbst nehmen

    1h 48m
  5. Der 135. Talk: PD Dr. Miriam Götte, Krebspatienten mit Spaß und Freude zur Bewegung animieren

    05/14/2025

    Der 135. Talk: PD Dr. Miriam Götte, Krebspatienten mit Spaß und Freude zur Bewegung animieren

    Bewegung als Teil der Krebstherapie – im Gespräch mit PD Dr. Miriam Götte In dieser Folge spreche ich mit PD Dr. rer. medic. Miriam Götte, Sportwissenschaftlerin und Expertin für Bewegungstherapie am Universitätsklinikum Essen, über die zentrale Rolle von Bewegung für Krebspatient:innen – körperlich wie seelisch. Themen dieser Folge: Warum Bewegung für Krebspatient:innen mehr ist als „nur“ Sport Die Entwicklung der Bewegungstherapie in der Onkologie Individuelle Trainingsansätze während und nach der Krebstherapie Herausforderungen bei der Implementierung in Kliniken Der innovative Einsatz von VR-Technologien Bewegung bei krebskranken Kindern und Jugendlichen Inspirierende Erfolgsgeschichten aus der Praxis Der Appell an mehr Eigenverantwortung und aktive Teilhabe Über die Expertin: PD Dr. Miriam Götte ist Vize-Direktorin des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) Essen und leitet dort die Sport- und Bewegungstherapie. Sie entwickelt individuelle Bewegungsprogramme für krebskranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene – abgestimmt auf die jeweilige Therapiesituation. Als Koordinatorin des bundesweiten Netzwerks ActiveOncoKids setzt sie sich für eine flächendeckende bewegungstherapeutische Versorgung in der Kinderonkologie ein. Zusätzlich leitet sie Forschungsprojekte wie die BREATH-Studie, die die Wirkung von Bewegung auf das Immunsystem bei Palliativpatient:innen untersucht. Weiterführende Links & Ressourcen: Sport- und Bewegungstherapie am WTZ Essen Bewegung bei Krebs – Informationsplattform Netzwerk OnkoAktiv ActiveOncoKids – Bewegung für Kinder mit Krebs Deutsche Krebshilfe – Bewegung & Sport bei Krebs Höre rein und erfahre, warum Bewegung ein essenzieller Bestandteil jeder Krebstherapie sein sollte. Kapitel 00:00Einführung in die Bewegungstherapie bei Krebs 02:48 Die Bedeutung von Bewegung für Krebspatienten 05:40 Entwicklung der Bewegungstherapie in der Onkologie 08:36 Individuelle Ansätze in der Bewegungstherapie 10:20 Implementierung von Bewegungstherapie in Kliniken 13:04 Bewegungstherapie bei Kindern mit Krebs 16:09 Erfahrungen und Projekte in der Bewegungstherapie 22:23 Herausforderungen der Refinanzierung im Gesundheitswesen 23:35 Eigenverantwortung der Patienten und Informationsquellen 25:27 Positive Auswirkungen von Bewegung auf Patienten 29:34 Bewegung in der Natur und ihre Vorteile 34:32 Innovative Ansätze mit VR-Technologie im Gesundheitswesen 39:52 Rudern gegen Krebs: Bewegung und Gemeinschaft 40:42 Die Bedeutung von Information für Patienten 41:55 Herausforderungen im Gesundheitswesen 43:09 Die Rolle der Onkologen und Patientenveranstaltungen 44:39 Emotionen und Motivation im Umgang mit Krebs 46:23 Eigenverantwortung und das Sozialsystem 48:17 Die Wichtigkeit von Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten 50:40 Bewegung als Ressource für Krebspatienten 52:43 Akzeptanz von Bewegung bei Kindern mit Krebs 54:33 Gesellschaftliches Denken und Verantwortung der Krankenkassen

    55 min
  6. Der 134. Talk: Robert & der Umgang mit dem Tabuthema Tod

    05/07/2025

    Der 134. Talk: Robert & der Umgang mit dem Tabuthema Tod

    Wir sprechen über ein oft verdrängtes Thema: den Tod – ehrlich, persönlich und nahbar. Robert, 33, ( siehe auf vorletzte Folge) erzählt die bewegende Geschichte seiner Frau Elli, 31, die am 13. Mai 2024 an einem Glioblastom verstarb. Vom ersten unklaren Symptom bis hin zu bis zu 35 epileptischen Anfällen täglich begleitete Robert sie mit unermüdlicher Liebe und Fürsorge. Erst durch seine Hartnäckigkeit wurde die Diagnose gestellt – und bis zu ihrem letzten Tag im Hospiz wich er nicht von ihrer Seite. In dieser tiefgründigen Folge teilt er seine Erfahrungen als Angehöriger einer Palliativpatientin und spricht offen über das, was viele lieber verschweigen: die Angst, die Ohnmacht, aber auch die innige Nähe, die in Momenten des Abschieds entsteht. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf gesellschaftliche Tabus rund um das Sterben, auf denoft nüchternen Umgang mit Tod und Trauer – und darauf, wie Mitgefühl, Empathie und ehrliche Gespräche neue Räume für Menschlichkeit schaffen können. Wir sprechen über die Bedeutung der Palliativmedizin, die mehr will als heilen – nämlich das Leben bis zuletzt lebenswert machen. Wir fragen, was es heißt, wirklich da zu sein, wenn es schwer wird, und wie wir als Gesellschaft, als Freunde, als Menschen wieder lernen können, nicht vor dem Leid wegzulaufen, sondern darin präsent zu bleiben. Kapitel: 00:00Einführung in das Tabuthema Tod 02:48Persönliche Geschichten und Erfahrungen mit dem Tod 05:59Achtsamkeit und Lebensqualität im Angesicht des Todes 09:11Die Rolle der Palliativmedizin 11:57Mitleid und Mitgefühl in der Trauer 15:11Die Bedeutung der Palliativstation 18:13Erfahrungen und Herausforderungen auf der Palliativstation 21:00Die Wahrnehmung von Lebensqualität und Selbstständigkeit 23:51Umgang mit der Diagnose und der Realität des Sterbens 31:30Diagnose und erste Anzeichen 34:04Der Weg zur Diagnose 37:31Die Herausforderungen der Behandlung 39:51Umgang mit Trauer und Verlust 42:58Kreativität im Umgang mit Krankheit 46:01Gesellschaftliche Perspektiven auf Krankheit 49:05Fehler und Lernprozesse in der Pflege 59:07Mitgefühl und Unterstützung in schwierigen Zeiten 01:02:04Gesellschaftliche Herausforderungen und der Umgang mit Krankheiten 01:06:32Berufliche Herausforderungen und persönliche Prioritäten 01:09:09Die Realität von Beziehungen in Krisenzeiten 01:12:21Gesellschaftliche Werte und zwischenmenschliche Beziehungen 01:19:43Die Bedeutung von Empathie und sozialer Verantwortung 01:23:07Der Übergang zum Hospiz 01:28:44Die Entscheidung für das Hospiz 01:30:44Erfahrungen im Hospiz 01:35:10Ehrlichkeit und Kommunikation im Hospiz 01:41:32Abschluss und Ausblick

    1h 40m
  7. 133. Talk: Ramón, ein engagierter Physiotherapeut für Krebskranke

    04/30/2025

    133. Talk: Ramón, ein engagierter Physiotherapeut für Krebskranke

    Diese Folge passt zu "Tanz in den Mai", es geht um die Wichtigkeit und positive Studienlage von Bewegung und Sport bei Krebs und vor allem um die Frage: "Wie motiviert das Gesundheitssystem Krebspatienten zur Bewegung?" Ich diskutieren mit den Physiotherapeuten Ramon Schumann aus Augsburg über die Herausforderungen und Chancen der Onkologischen Trainingstherapie. (OTT). Er teilt seine Erfahrungen und die Bedeutung von Sport für Krebspatienten. Wir beleuchten die bürokratischen Hürden, die mangelnde Aufklärung durch Ärzte und die Notwendigkeit, Patienten zu motivieren, aktiv zu werden. Die Diskussion zeigt, wie wichtig individuelle Betreuung und die richtige Ansprache sind, um Patienten zu erreichen und ihnen zu helfen. In dieser inspirierenden Diskussion geht es um die Bedeutung von Bewegung und Eigenverantwortung in der Gesundheitsversorgung, insbesondere für Krebspatienten. Sie beleuchten die Herausforderungen des Gesundheitssystems. Zudem wird die Notwendigkeit einer integrativen Medizin hervorgehoben, die verschiedene Fachrichtungen vereint, um Patienten ganzheitlich zu unterstützen. Kapitel 00:00 Einführung und persönliche Geschichten 02:43 Onkologische Trainingstherapie und ihre Herausforderungen 05:45 Die Rolle der Onkologen und Patientenmotivation 08:38 Individuelle Betreuung in der Physiotherapie 11:41 Bürokratische Hürden und die Umsetzung von Therapien 14:37 Zukunftsperspektiven und politische Einflüsse 22:38 Bedarf an integrativer Medizin 22:55 Unwissenheit über Krebsdiagnosen 27:56 Motivation zur Bewegung 28:52 Angst vor Bewegung überwinden 30:36 Psychische Gesundheit und Bewegung 31:55 Der Zugang zu Bewegung für Patienten 33:14 Eigenverantwortung der Patienten 34:57 Verordnungen und das Gesundheitssystem 36:53 Zukunft des Gesundheitssystems 38:49 Eigenverantwortung und Lifestyle-Veränderungen 40:36 Lymphdrainage und ihre Wirksamkeit 42:12 Lymphdrainage und ihre Herausforderungen 44:32 Medikamenteneffekte und alternative Ansätze 47:47 Die wirtschaftlichen Aspekte der Lymphtherapie 51:26 Die Zukunft der integrativen Medizin 55:33 Persönliche Motivation und Engagement in der Therapie 🎙️ Shownotes zur Episode 📲 Instagram von Physio SchumannFolge uns für Einblicke, Tipps und aktuelle Infos:🔗 @physio_schumann auf Instagram 👩‍⚕️ Informationen für Ärzt:innenHier finden zuweisende Ärzt:innen alle wichtigen Infos zur Zusammenarbeit:🔗 myairbag24.de – Für Zuweisende 📚 Studienübersicht im Deutschen ÄrzteblattBewegungstherapie in der Onkologie – aktueller Forschungsstand:🔗 Artikel im Ärzteblatt lesen 📚 Mehr Informationen & Studien zu OTT👉 Studien und Publikationen beim CIO Köln 📚 Mehr Informationen zu IMPLEMENT - Studie 👉 Über das Projekt – Bewegung bei Krebs

    59 min

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2018 erhielt ich die Diagnose “metastasierter Lungenkrebs”. Damals war ich 47 Jahre alt, Mutter einer 10-jährigen Tochter – wie viele andere Betroffene – eine Nichtraucherin. Seitdem spreche ich offen und auf Augenhöhe mit Betroffenen, Angehörigen, Ärzten und Experten. Gemeinsam klären wir auf, enttabuisieren und machen Mut. Unser Ziel: Ein offenerer Umgang mit Krebs – einer Krankheit, von der laut WHO jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens betroffen sein wird. Meine Homepage: https://www.letstalkaboutcancer-podcast.com/