Predigten der Elim Kirche Geesthacht

Elim Kirche Geesthacht

Die Predigten aus der Elim Kirche Geesthacht als Podcast, bei Spotify oder als RSS Feed. Mehr Informationen auf www.elimgeesthacht.de/media

  1. 5d ago

    Glaube – ein Leben, das mehr wagt | Klemens Walser

    27.09.2026 | Klemens Walser in der Elim Kirche Geesthacht Reicht dir das eigentlich, wie du glaubst? Und reicht es uns als Kirche? Diese Frage hat Klemens Walser in den letzten Tagen nicht mehr losgelassen – und in dieser Predigt nimmt er dich ehrlich und persönlich mit hinein. Seine Antwort: Nein, mir reicht es nicht. Ich will mehr. Und ich glaube, dass Gott genau dieses „mehr" für uns bereithält. Drei Arten zu glaubenDer rettende Glaube – die lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus Der Wunderglaube – das Vertrauen auf Gottes übernatürliches Eingreifen in deinem Alltag Die Gabe des Glaubens – der Glaube wider alle Hoffnung, der dir in besonderen Situationen geschenkt wird Viele von uns sind beim ersten stehen geblieben. Dabei sagt Jesus: „Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue" (Johannes 14,12) – und: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" (Johannes 15,5). Von selbstbestimmt zu Gott-bestimmtAusgehend von Epheser 2 stellt sich die Frage: Wie viel von meinem Leben dreht sich noch immer um mich selbst – um das, was bequem, sicher und gut für mich ist? Mit 1. Korinther 3 und Römer 12 wird es konkret: Was bedeutet es, sein Leben täglich Gott zur Verfügung zu stellen und sich von ihm sogar unterbrechen zu lassen? Gute Werke, die Gott schon vorbereitet hat„Wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat." Das heißt: Gott bereitet schon deinen morgigen Tag vor – das Gespräch mit dem Nachbarn, die Begegnung an der Supermarktkasse, den Impuls im Alltag. Wie Hananias, Philippus, Paulus und Silas dürfen wir aufstehen, losgehen und auch mal ins Leere laufen, damit wir die Wunder erleben, die nur der erlebt, der etwas wagt. Ein bewegendes Zeugnis aus der Gemeinde zeigt, wie das aussehen kann: ein spontaner, unvernünftiger Umweg in Norwegen – und ein Mensch, der an einem regnerischen Tag sein Leben Jesus gibt. Du musst kein Draufgänger-Evangelist sein. Du darfst einfach beten: „Herr, hier bin ich – gebrauche mich." Lass dich ermutigen, mehr zu erwarten und mehr zu wagen. Die Predigt endet mit einer Einladung zu Gebet und Segnung. Hör rein – und wag den nächsten Schritt!

  2. Sep 22

    Das geliehene Wunder | Klemens Walser

    Das geliehene Wunder | Klemens Walser 20.09.2026 Kinder sind ein Wunder – aber sie gehören uns nicht. Nach einem Gottesdienst mit Kindersegnung spricht Klemens Walser darüber, was es heißt, Kinder als „geliehenes Wunder" zu sehen: als Geschenk Gottes, das uns anvertraut ist. Und nicht nur Kinder – auch dein Ehepartner, deine Freunde und die Menschen an deiner Seite sind wunderbar und einzigartig gemacht (Psalm 139,14). Wie schaffen wir es, das nach 20 oder 30 Jahren immer noch zu sagen: „Schön, dass es dich gibt"? Was dich in dieser Predigt erwartetBeziehung vor Erziehung: Warum wir das Leben mit unseren Kindern teilen sollen (5. Mose 6,4–7) – und warum ein Vater-Kind-Moment mehr verändern kann, als man denkt. Freundschaften segnen: Wir segnen Ehen, Teams und Kinder – warum nicht auch Freundschaften? Mutlosigkeit überwinden: Was Paulus in Kolosser 3 über Väter sagt, und warum es manchmal die beste Erziehung ist, die Persönlichkeit deines Kindes zu achten und freizusetzen. Grenzen mit Liebe: Klare Regeln vorab schenken Freiheit – bei Kindern wie in Freundschaften. Erfolgreich prägen: Warum Vorbild stärker wirkt als jede Ansprache („Erziehung zwecklos – Kinder tun doch nur, was sie sehen"), und wie eine ehrliche Entschuldigung Kinder jeden Alters freisetzen kann. Dazu gibt es ganz praktische Impulse, persönliche Erlebnisse und eine Einladung, mit Kindern, Eltern oder Freunden ins Gespräch zu kommen – auch wenn es schon lange her ist. Die Predigt endet mit einem Gebet, in dem du Jesus ganz neu (oder zum ersten Mal) in dein Leben einladen kannst. Hör rein – und entdecke die Wunder neu, die Gott dir anvertraut hat!

  3. Sep 15

    Zuerst geliebt | Christian Benett

    13.09.2026 | Christian Benett in der Elim Kirche Geesthacht Eine schöne, herrliche Predigt, wenn es denn gelingen will" – mit diesem trockenen Humor eröffnet Christian Benett, von allen liebevoll „Crischan" genannt, seine Predigt als Ältester der Elim Kirche Geesthacht. Und tatsächlich nimmt er sich eines der größten Worte überhaupt vor: die Liebe. Ein unerwarteter Ausgangspunkt: Otniel Statt direkt mit einem Liebesgedicht zu starten, führt Crischan zunächst in das Buch der Richter – zu Otniel, dem allerersten Richter Israels (Richter 3,7–11). Ein Mann ohne besondere Ausbildung oder Herkunft, den Gott trotzdem 40 Jahre lang befähigt, ein ganzes Volk in Frieden zu leiten. Doch als Otniel stirbt, geht mit ihm auch der Frieden verloren – das Volk kann sein Vorbild nicht festhalten. Von dort aus schlägt Crischan einen Bogen zur eigentlichen Frage des Tages: Woher kommt eigentlich die Kraft, über lange Zeit in Liebe zu leben – und warum versiegt sie bei uns Menschen oft so schnell? Irdische Liebe: ehrlich seziert Sehr direkt und ohne Umschweife beschreibt Crischan, wie menschliche Liebe meist funktioniert: geknüpft an Erwartungen, an ein Gegenrecht („wenn du mich liebst, liebe ich dich auch"), an Bedingungen oder einen gemeinsamen Zweck – geteilte Miete, gemeinsame Kinder, ein guter Grund, nicht allein zu sein. Alles legitim, sagt er, aber eben nicht bedingungslos. Anhand einer sehr berührenden persönlichen Geschichte von einem alten Ehepaar – der Mann gebrechlich und fröstelnd, die demenzkranke Frau, die trotzdem instinktiv aufsteht, um ihn mit ihrer eigenen Decke zu wärmen – zeigt er, wie nah Liebe und Selbstlosigkeit beieinanderliegen können, auch wenn der Verstand längst nachlässt. Und dann: die Liebe, die nicht aufhört Der eigentliche Kern der Predigt ist der Kontrast dazu: die Liebe von Jesus. Bedingungslos, nicht auf Gegenliebe angewiesen, nicht endlich. Crischan beschreibt eindrücklich die drei Stunden am Kreuz, in denen sich Gott von seinem eigenen Sohn abwandte – „das Schrecklichste, was es je gegeben haben muss" – und wie genau darin, in 1. Korinther 13 und 1. Johannes 4,9, das Motiv sichtbar wird, das hinter allem steht: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat." (1. Johannes 4,19) Warum sich das Hören lohnt Eine schonungslos ehrliche Analyse dessen, wie zerbrechlich menschliche Liebe wirklich ist – ohne zynisch zu werden Eine sehr berührende, unvergessliche Alltagsgeschichte über eine Liebe, die auch ohne klaren Verstand noch weiß, was zu tun ist Eine klare, undramatische Erklärung dessen, was am Kreuz wirklich geschehen ist – und warum das der größte Liebesbeweis der Geschichte ist Der Gedanke, dass dein Name „im Buch des Lebens" mehr Grund zur Freude sein darf als jedes geistliche Erlebnis Eine Predigt, die nicht bei Gefühl und Kitsch stehen bleibt, sondern die Liebe Gottes bis zum Kreuz und darüber hinaus durchdenkt – herzlich, ehrlich und mit der Einladung, sich selbst ganz neu geliebt zu wissen.

  4. Sep 7

    Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit | Johannes Justus

    06.09.2026 | Johannes Justus in der Elim Kirche Geesthacht Stell dir vor, du fährst Auto, und plötzlich legt sich dichter Nebel über die Straße. Die Straße selbst ist noch da – du musst keine neue bauen. Aber du siehst sie einfach nicht mehr. Mit diesem einfachen, aber eindrücklichen Bild eröffnet der erfahrene Pastor und international tätige Reisebegleiter Johannes Justus eine der persönlichsten und bewegendsten Predigten dieses Jahres in der Elim Kirche Geesthacht. Der Bibeltext: 2. Korinther 3,16–18 Ausgangspunkt ist eine der bildreichsten Passagen im Neuen Testament. Paulus greift eine Szene aus dem Alten Testament auf: Mose war so lange in Gottes Gegenwart, dass sein Gesicht danach spürbar strahlte – so sehr, dass er eine Decke darüberlegen musste, um seine Umgebung nicht zu verunsichern (2. Mose 34,33). Paulus überträgt dieses Bild auf uns: „Wenn er es aber umkehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan... Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur anderen." Welche Decke liegt über deinem Blick? Johannes Justus zeigt sehr konkret, wie viele Gesichter diese „Decke" heute haben kann: Ein falsches, strafendes Gottesbild – ein Gott, der jede kleine Verfehlung sofort ahndet Alte Verletzungen und Enttäuschungen, die den Blick auf Jesus verstellen Unerhörte Gebete und Lebensphasen, in denen Gott plötzlich „weit weg" wirkt Erschöpfung und Schwere, die den klaren Blick auf Gottes Herrlichkeit vernebeln Die zentrale Botschaft: Der Nebel sagt nichts über Gottes Abwesenheit aus – er sagt etwas über unsere eingeschränkte Wahrnehmung in diesem Moment. Und genau diese Decke will der Heilige Geist wegnehmen. Radikal ehrlich statt oberflächlich fromm Was diese Predigt so besonders macht, ist ihre Offenheit. Johannes Justus verschweigt nichts: Er erzählt von der schweren, monatelangen Depression seiner Frau vor 30 Jahren – und davon, dass sie erneut aufgebrochen ist. Er spricht offen über seine eigene aktuelle „Nebel-Phase" mitten im Ruhestand. Und er teilt eine der verletzlichsten Geschichten, die man in einer Predigt hören kann: Als Zehnjähriger wurde er von einem älteren Gemeindemitglied zweimal sexuell missbraucht. Jahre später, längst selbst Pastor, saß dieser Mann plötzlich in seiner eigenen Gemeinde – und Johannes Justus musste vor ihm predigen. Er beschreibt schonungslos den inneren Kampf, den diese Begegnung ausgelöst hat – und wie er dennoch, Schritt für Schritt, lernte, echte Vergebung zu leben, ohne das Geschehene kleinzureden. Warum sich das Hören lohnt Eine ehrliche, seelsorgerliche Antwort auf die Frage, warum sich Gott manchmal fern anfühlt, obwohl er es nicht ist Ein kraftvolles, bildhaftes Verständnis davon, wie echte Vergebung möglich wird – nicht durch Verdrängen, sondern durch den bewussten Blick auf Jesus Der bleibende Satz: „Was an uns geschieht, dafür können wir oft nichts. Aber was in uns geschieht, dafür sind wir verantwortlich." Eine sehr persönliche Anwendung am Ende: drei Fragen, die zum eigenen Nachdenken einladen – welche Decke der Heilige Geist gerade von deinem Blick nehmen möchte Diese Predigt tröstet nicht oberflächlich und redet Leid nicht klein. Sie spricht mitten hinein in echten Schmerz – Krankheit, Missbrauch, Erschöpfung – und findet dort trotzdem eine tragfähige, ehrliche Hoffnung: Wer Jesus anschaut, wird verwandelt. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Beziehung. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

About

Die Predigten aus der Elim Kirche Geesthacht als Podcast, bei Spotify oder als RSS Feed. Mehr Informationen auf www.elimgeesthacht.de/media