In dieser dritten Episode von Brand Islam möchte Ich das Thema behandeln: von welchem Islam sprechen wir eigentlich, wenn wir den Islam besprechen, was sagt eigentlich der Qur'an über die Bedeutung des Islam, und wie interpretiert der traditionelle Islam diesen Begriff? Auszug aus einem Vortrag von Hassan Farhan al-Maliki --- Ist Islam die Lösung? Ich finde, mein Problem damit ist die Definition des Islam. Welches ist die vorgeschlagene Lösung, d.h. was genau ist sie? Von welchem Islam sprechen wir da? Es wird viel und oft über den Islam gesprochen, doch entscheidend ist, in Betracht zu ziehen, von welchem Islam wir eigentlich sprechen. Es gibt viel Islam, Ja sogar sehr viel Islam, hauptsächlich geprägt von den zahlreichen Sekten, Glaubens- und Denkschulen des sogenannten Traditionellen Islam. Bereits die Vertreter des traditionellen Islam unterscheiden sich wesentlich voneinander. Jede Sekte hat seine eigene Interpretation des Islam. Sogar innerhalb der zwei größten Sekten des traditionellen Islam, dem Sunnitischen Islam, wie auch unter den Schiitischen Sekten, gibt es Abspaltungen und gravierende Unterschiede und Interpretationen, hinsichtlich der Auslegung des Qur'an und einem Verständnis des Islam. Es werden Anschuldigungen gegen den Qur'an erhoben, die sich in Wirklichkeit gegen die Religion Islam der Traditionalisten richten, die den Qur'an als ihre Schrift bzw. Offenbarung beanspruchen. Typischerweise hat die Person die Anschuldigungen gegen den Qur'an macht, ein Problem mit einer bestimmten Sache, die mit der Religion Islam zu tun hat - oder mit dem, was traditionelle Muslime sagen oder tun - und es wird oftmals angenommen, dass es daher so im Qur'an steht, obwohl das oft nicht der Fall ist. Wie bereits erwähnt, es gibt viel Islam, ja sogar sehr viel Islam. Ist es der Islam, wie er in der Geschichte gesehen wird? Oder in der Denk- und Glaubensschulen? Der Islam Gottes, also der Islam laut dem Qur'an? Oder ist es der Islam der Menschen, die ihn mit ihrer Politik, ihren Sekten, ihrer Geschichte, ihren Wünschen und persönlichen Interessen vermischt haben? Wenn letzteres der fall ist, dann ist das nicht der Islam Gottes. Wenn man sich die Quellen vieler Traditionalisten ansieht, ihre Geschichte, ihre prominenten Persönlichkeiten und Autoritäten genau untersucht, kann man deutlich erkennen, dass der Islam, über den sie sprechen und über den sie nachdenken, zum Beispiel der Islam des Kalifats oder der Islam der Umayyaden-Dynastie oder der Abbasiden-Dynastie, oder sogar der Islam der vier "Rechtgeleiteten Kalifen", die selbst nicht unbedingt gleich waren, sondern sehr unterschiedlich ausgeprägt waren. Selbst sie repräsentieren also nicht das Ideal. Das Ideal vom Islam. Das Ideal liegt im Islam des Qur'ans. Es ist der Islam der Gerechtigkeit, der Islam der Wahrheit, der Islam der Menschenrechte, der Islam der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit. Stark stehend im Kontrast zum sektiererischen Islam der Traditionalisten. --- Vortrag von Hassan Farhan al-Maliki: Islam as defined solely by the Qur'an - Islam the Solution? Shaykh Hassan al-Maliki - Qur'anic Islam https://www.youtube.com/watch?v=-VKMb7r6WNA --- Die Charaktereigenschaften der Muslime - www.alrahman.de https://www.alrahman.de/die-charaktereigenschaften-der-muslime/ --- Photo by ESO/L. Calçada https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_material_around_SN_1987A.jpg Image Licence: This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license. https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en --- Intro & Extro Sound by Setuniman https://freesound.org/people/Setuniman/sounds/274787/ Sound Licence: This work is licensed under Attribution-NonCommercial 3.0 Unported (CC BY-NC 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/