SEOPRESSO PODCAST - Der SEO Podcast mit Björn Darko

Björn Darko

Ein wöchentlicher SEO Podcast, in dem Host Björn Darko, mit interessanten Persönlichkeiten aus SEO & Digital Marketing diskutiert. Jetzt abonnieren!

  1. 4d ago

    Von Keywords zu Kunden: Die neue Rolle von SEO mit Ann-Kathrin Reitmeyer | Ep.254

    SEO verändert sich grundlegend. Rankings und Keywords allein reichen nicht mehr aus. Mit AI Search, Google AI Overviews und LLMs rücken Customer Journey, Positionierung und Business-Verständnis in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Ann-Kathrin Reitmeyer sprechen wir darüber, warum moderne SEOs heute nicht mehr nur Suchmaschinen verstehen müssen, sondern auch Produkte, Zielgruppen und Unternehmensstrategie. Wir diskutieren, warum das Ideal Customer Profile (ICP) wichtiger wird als Suchvolumen, weshalb viele Unternehmen ihre eigenen USPs nicht klar kommunizieren und wie LLMs Marken heute als Spiegel ihrer Außenwahrnehmung dienen. Außerdem sprechen wir über Customer Journey Audits, Messaging-Analysen, den Einsatz von AI zur Identifikation von Content-Lücken sowie darüber, welche KPIs in einer Welt mit sinkenden Klickzahlen wirklich noch relevant sind. Eine Folge für alle, die SEO nicht mehr als Traffic-Kanal, sondern als strategische Disziplin verstehen wollen. 🚀 Takeaways Warum AI Search SEO näher an Produkt, Marketing und Positionierung bringt.Weshalb Suchvolumen allein keine gute Priorisierung mehr ermöglicht.Warum das Ideal Customer Profile (ICP) zur Grundlage jeder SEO-Strategie werden sollte.Wie Customer Journey Audits Content-Lücken sichtbar machen.Welche Rolle Sales, Customer Success und Produktteams für modernes SEO spielen.Warum LLMs wie ChatGPT oder Claude ein hervorragender Spiegel für die eigene Markenwahrnehmung sind.Welche Informationen Unternehmen heute auf ihrer Website häufig vergessen.Wie AI hilft, Messaging und Customer Journey automatisiert zu analysieren.Welche KPIs in Zeiten von AI Search wichtiger werden als reine Rankings.Warum SEO heute eine echte Business-Disziplin ist. ⏱️ Kapitelmarken 00:00 Intro & Vorstellung von Ann-Kathrin Reitmeier 02:00 Warum AI Search SEO grundlegend verändert 05:00 SEO braucht Produktverständnis statt nur Keywords 09:00 ICP statt Suchvolumen – warum Zielgruppen wichtiger werden 13:00 Customer Journey statt Search Intent 19:30 Warum Unternehmen nicht für alle gleichzeitig optimieren sollten 23:00 LLMs als Spiegel der Markenwahrnehmung 26:00 Wo SEO organisatorisch im Unternehmen hingehört 30:00 Neue SEO-KPIs für AI Search und GEO 33:00 Customer Insights aus Sales, Reviews und Reddit gewinnen 38:00 AI für Customer Journey Audits und Messaging-Analysen nutzen 42:00 Low Hanging Fruits, typische Fehler und konkrete Empfehlungen 45:00 Fazit & Verabschiedung

  2. Jul 11

    KI-Coding ohne Limits: Wie Fabian Rossbacher als Solo-Entrepreneur ganze Entwicklerteams ersetzt | Ep.253

    Gewinnt ein SEODAY Ticket im Wert von 599 Euro. Postet euer KI Projekt unter dem Linkedin Post zu dieser Folge: ------------------- Was passiert, wenn KI nicht mehr nur Texte schreibt, sondern komplette Software, Workflows und Geschäftsmodelle entwickelt? In dieser Episode spricht Björn Darko mit Fabian Rossbacher, Gründer des SEO Day, über seinen radikalen Einstieg ins KI-Coding. Fabian erzählt, wie er eine Aufgabe, für die sein Entwicklerteam mehrere Tage eingeplant hatte, innerhalb einer einzigen Nacht selbst umsetzte – und warum dieser Moment seine Rolle als Unternehmer grundlegend verändert hat. Fabian erklärt, wie er mit festen Regeln, Skills, Sub-Agents und automatisierten Workflows mehrere Softwareprojekte gleichzeitig entwickelt. Dabei geht es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern vor allem um die Frage, wie sich KI-generierter Code langfristig stabil, verständlich und kontrollierbar halten lässt. Ihr erfahrt, was hinter seinem „Briefing-first“-Ansatz und dem sogenannten Ralph-Pattern steckt, wie seine Systeme nachts selbstständig Code analysieren und verbessern und warum er sich inzwischen teilweise so fühlt, als würde er ein Entwicklerteam mit 80 Mitarbeitenden führen. Außerdem zeigt Fabian konkrete Projekte: automatisiert erstellte Wikis, Content- und Rechercheplattformen, internationale Outreach-Systeme, Podcast-Datenbanken und Tools für SEO, Content und Marketing. Zum Abschluss diskutieren Björn und Fabian, wie KI das Unternehmertum, Agenturen und die Zukunft von Search verändert – und warum die wichtigste Aufforderung aktuell lautet: Hört auf zu warten und fangt an zu bauen. Takeaways – KI-Coding ermöglicht auch Nicht-Entwicklern, komplexe Anwendungen in sehr kurzer Zeit selbst zu bauen. – Geschwindigkeit allein reicht nicht: Regeln, Dokumentation und stabile Architekturen werden durch KI noch wichtiger. – Fabians „Briefing-first“-Prinzip dokumentiert jedes Feature separat, damit neue KI-Sessions den notwendigen Kontext sofort verstehen. – Automatisierte Prüfschleifen können Code fortlaufend analysieren, verbessern und an festgelegte Standards anpassen. – Wer KI produktiv einsetzen möchte, muss lernen, schneller Feedback zu geben und deutlich mehr Entscheidungen zu treffen. – Die größte Chance liegt nicht nur in effizienterer Produktion, sondern in neuen Produkten, Märkten und Geschäftsmodellen. – Agenturen müssen eigene Software und skalierbare Systeme entwickeln, wenn ihre Kunden künftig immer mehr selbst produzieren können. – SEO bleibt Search – unabhängig davon, ob die Antwort über klassische Suchergebnisse, AI Overviews oder einen Chat ausgespielt wird. Kapitelmarken 00:00 Intro, Gastvorstellung und SEO-Day-Gewinnspiel 01:06 Fabians erster großer Aha-Moment mit KI-Coding 03:36 Ist der Wechsel für erfahrene Entwickler schwieriger? 05:11 Wenn KI mehr Probleme löst, als vorher existierten 07:49 Softwareentwicklung während Fabian schläft 08:58 Der „Dangerously Permissionless“-Modus 11:10 Regeln, Skills und Sub-Agents im KI-System 15:51 Warum Workflows die größte Herausforderung waren 17:07 Briefing first: Dokumentation statt Kontextverlust 18:30 Das Ralph-Pattern und automatisierte Prüfschleifen 20:46 Tokenkosten, Hardware und die richtige Infrastruktur 22:17 KI-generierte Wikis und erste Rankings 27:00 Wie automatisierte Inhalte aktuell bleiben 29:38 News-, Recherche- und Datenplattformen mit KI 31:06 Automatisierter Traffic über Reddit und Social Media 33:04 Kann eine KI wirklich wie Fabian kommunizieren? 34:31 Die Zukunft des Solo-Entrepreneurs 37:12 Warum Menschen mit der KI-Geschwindigkeit kämpfen 39:25 Was erfolgreiche KI-Unternehmer mitbringen müssen 41:16 Die Verbindung zu SEO und AI Search 43:01 Erst die Produktionsmaschine bauen, dann alles testen 44:34 Internationaler Outreach in über 200 Märkten 47:43 Was KI für Agenturen und Marketing bedeutet 48:29 Die große deutschsprachige Podcast-Datenbank 49:35 Wird aus dem SEO Day irgendwann der GEO Day? 51:08 Fazit und Gewinnspiel

  3. Jul 1

    Campixx Spezial: Ist SEO tot – oder wichtiger denn je? | Ep.253

    In dieser SEOPRESSO Spezialfolge von der CAMPIXX 2026 wird das Publikum zum Gast. Björn Darko wirft steile Thesen zur Zukunft von SEO in den Raum und diskutiert live mit Sebastian Adler und Holger Etzel von ReachX, Regina Biskop von der DKB, Beatrice Köhler von Kampagnenreiter, Manuel Stürkat, Andreas Ditze von tripuls media Innovations, Moritz Serif von SEO für Publisher, Kim Nadine Adamek von Digitallotsen, Jan Wölk von OTTO, Sabrina Wieghorst von der Jan Hoffmann Agentur und Jessica Retzlaff von Team Digital. Ist klassische Google-Suche ein Auslaufmodell? Wird technisches SEO zu Feedmanagement? Entwickelt sich SEO immer stärker zu einem Brand-Kanal? Ist Content in Zeiten von AI Search wichtiger denn je – oder nur dann, wenn er echten Information Gain liefert? Und was passiert mit SEO-Agenturen, wenn LLMs Wissen demokratisieren und GEO plötzlich der neue Goldrausch ist? Eine lebendige Diskussion über AI Search, GEO, technische SEO, Content, Brand Visibility, Agenturen, neue KPIs und die Frage, welche Rolle SEOs in Zukunft wirklich spielen. Takeaways: SEO ist nicht tot, aber die alte Klick-Logik verliert an Bedeutung.AI Search verschiebt SEO von Rankings und Traffic hin zu Sichtbarkeit, Erwähnungen, Vertrauen und Entscheidungsbeeinflussung.Technisches SEO bleibt wichtig, entwickelt sich aber stärker in Richtung Datenqualität, Feeds, Struktur und maschinenlesbare Informationen.Content wird nicht unwichtiger, sondern muss einzigartiger werden: Daten, Erfahrung, Meinung, Kontext und Information Gain zählen mehr als austauschbarer SEO-Text.SEO, Brand, PR, Content und Social müssen stärker zusammenwachsen.Agenturen sterben nicht zwangsläufig, aber ihr Geschäftsmodell, ihre Positionierung und ihre Ausbildung neuer Talente müssen sich verändern.GEO ist Chance und Hype zugleich: Es braucht Aufklärung, saubere Methoden und weniger Goldgräber-Mentalität.LLMs sind kein klassischer Traffic-Kanal, sondern ein Entscheidungs- und Empfehlungsraum. Kapitelmarken: 00:00 Intro: Das Campixx Experiment 01:50 These 1: Ist SEO tot? 04:07 Warum AI Search SEO sogar relevanter machen kann 06:16 Google, AI Overviews und die Zukunft der Suche 08:32 These 2: Wird technisches SEO zu Feedmanagement? 10:45 Datenfeeds, Agentic Commerce und Abhängigkeit von Plattformen 12:50 Pricing-Daten, Händler-Feeds und Interessenkonflikte 14:51 Brauchen wir überhaupt noch Websites für Bots? 16:57 These 3: SEO wird zum Brand-Kanal 19:08 Warum SEO, Social, PR und Content zusammenwachsen müssen 21:11 These 4: Content ist King – aber nicht alter SEO-Content 23:28 Information Gain, User Generated Content und echte Erfahrung 25:41 These 5: Sterben SEO-Agenturen? 27:41 Warum Expertenwissen weiterhin Wert hat 30:03 Wie sich Agenturmodelle und Kundenstrukturen verändern 32:18 GEO-Agenturen als neuer Goldrausch 34:32 Bildungsauftrag, FOMO und realistische GEO-Erwartungen 36:36 Schwarze Schafe, Prompt-Versprechen und GEO-Hype 38:00 Was GEO wirklich anders macht 38:49 GEO als Chance für interne Ressourcen 39:46 Outro: Experiment geglückt

  4. Jun 29

    The Reincarnation of Link Building: Why Backlinks, Brand Mentions & Citations Matter Again in AI Search with Tamara Novitovic | Ep.252

    Was link building ever really dead — or did SEOs simply stop talking about it openly? In this episode, Björn Darko talks to Tamara Novitovic, Head of SEO at Bazoom, about the reincarnation of link building. Together, they discuss why backlinks remain one of the most controversial topics in SEO, why the market keeps growing despite Google’s warnings, and why AI Search, LLMs and brand citations are bringing external authority signals back into focus. Tamara explains why modern link building is no longer just about do-follow links and Domain Rating. Instead, relevance, context, semantics, brand mentions and positive third-party coverage are becoming more important. Many tactics that used to be considered classic link building — digital PR, brand mentions, unlinked mentions, citations and content placements — are now also relevant for visibility in ChatGPT, Gemini, Claude and other AI-driven search experiences. The episode also covers what makes a good link in 2026, why DR and DA are no longer enough as standalone KPIs, how anchor texts are changing in the age of LLMs, and how in-house SEOs can better connect link building, PR and brand communication. A conversation about old SEO debates, new AI Search realities, and the question of whether link building is currently experiencing its biggest comeback yet. Takeaways: Link building was never really dead — it just became less openly discussed. AI Search makes third-party sources, brand mentions and citations strategically more important again. A good link is relevant, contextually strong and placed in a trustworthy topical environment. Domain Rating alone is no longer enough — traffic, relevance and context matter more. LLMs do not only rely on high-authority domains, but also cite smaller, niche-specific and highly relevant sources. Anchor texts are changing: less exact match, more semantic, question-like and brand-related wording. Link building, digital PR and brand communication are moving closer together through AI Search. Negative brand sentiment in LLMs can be counterbalanced with positive third-party signals. Chapters: 00:00 Intro: Tamara Novitovic from Bazoom 01:37 Was link building ever really dead? 03:08 Why backlinks are so controversial in SEO 04:00 The link building market after Penguin 05:13 Which industries still strongly rely on links 07:08 Where does PR end and link building begin? 08:09 AI Search, LLMs and the return of third-party sources 10:09 Are brand mentions and citations the new backlinks? 11:24 How Bazoom looks at AI Search and LLM visibility 13:23 Why AI visibility tools make link building more visible 14:53 Domain Rating, Domain Authority and new link KPIs 16:23 Why small niche sites can matter for LLMs 18:07 What makes a good link in 2026? 20:08 Old link building tactics and what has changed 21:00 The role of anchor texts in LLMs 23:10 Quality vs. quantity in modern link building 24:01 First priorities for a modern authority strategy 25:27 How in-house SEOs can connect PR, brand and link building 29:44 Sentiment, AI visibility and brand communication 31:09 How to balance negative signals with positive sources 33:29 Why LLM citations enable a new link building strategy 35:24 Testing link building with small experiments 36:32 Outro: Black hat, link spam and future discussion

  5. Jun 23

    LLM Bot Crawling: Blocken, zulassen oder strategisch steuern? Mit Juliane Bettinga (SEOsoon) | Ep.251

    In dieser SEOPRESSO-Folge spricht Björn mit Juliane Bettinga über eine der wichtigsten neuen Fragen im technischen SEO: Wie gehen wir mit LLM Bots, AI Crawlern und Agenten um? Blocken oder zulassen ist dabei keine Schwarz-Weiß-Entscheidung. Es geht darum, Bot-Typen sauber zu unterscheiden, Trainingsdaten, Grounding und Agent-Traffic getrennt zu bewerten und daraus eine klare Strategie abzuleiten. Juliane erklärt, warum robots.txt weiterhin eine wichtige Grundlage ist, wo serverseitige Blockierung sinnvoll wird, warum User Agents allein nicht immer reichen und weshalb Server Logs für AI Search Analysen immer wichtiger werden. Außerdem geht es um Crawl-Spitzen, Performance-Risiken, Cloudflare Bot Detection, Perplexity, OpenAI, Anthropic, Google Extended, Copilot, JavaScript, initiales HTML und die Frage, warum klassische SEO-Basics plötzlich wieder extrem relevant für LLM Sichtbarkeit werden. Takeaways: LLM Bots sollte man nicht pauschal blocken oder zulassen, sondern nach Bot-Typ, Ziel und Content-Bereich bewerten.robots.txt bleibt wichtig, reicht aber nicht immer aus. Für echte Kontrolle braucht es oft serverseitige Maßnahmen, Fingerprinting oder Reverse-IP-Lookups.Grounding Bots liefern wertvolle Hinweise darauf, welche Inhalte von LLMs für echte Nutzerfragen herangezogen werden.Server Logs werden zu einer zentralen Datenquelle für AI Search, weil Prompt-Tracking allein schnell verzerrt sein kann.APIs, 404-Seiten, expired Products und unstrukturiertes URL-Inventar können unnötige Bot-Aktivität erzeugen.LLM Bot Crawling kann Server-Performance beeinflussen, besonders durch volatile Peaks.Inhalte müssen im initialen HTML verfügbar sein. JavaScript, saubere Code-Qualität, Accessibility und sprechende Attribute werden für Bots noch wichtiger.Kapitelmarken: 00:00 Intro: LLM Bot Crawling auf der CAMPIXX 00:26 Bots blocken oder nicht? Warum es keine einfache Antwort gibt 01:16 Exklusive Inhalte, Verzeichnisse und strategische Freigaben 01:39 robots.txt, serverseitiges Blockieren und Google Extended 02:43 Wie identifiziert man LLM Bots? 03:11 Agenten, Headless Browser und warum Detection schwierig wird 04:20 Katz-und-Maus-Spiel: Fingerprinting, Cloudflare und Gegenmaßnahmen 05:15 Gute vs. schlechte Bots und warum eigene Analyse schwer ist 06:26 Monitoring: Welche Inhalte lösen LLM Requests aus? 07:15 APIs, expired Products und 404-Seiten als Crawl-Fallen 09:25 Wird robots.txt von AI Bots respektiert? 10:37 Cloudflare und serverseitige Kontrolle 11:05 Wenn ChatGPT der zweithäufigste Bot ist 11:52 Training Bots vs. Grounding Bots 12:28 Server Logs als Basis für AI Search Tracking 13:24 LLM User Experience und die Grenzen von Prompt-Tracking 14:34 Gibt es Crawl Budget bei LLM Bots? 15:43 Performance-Probleme durch Bot-Peaks 17:18 Hostings, Default-Blockierung und Pay-per-Crawl 18:34 JavaScript, initiales HTML und Codequalität 19:17 Bing, NoArchive und Copilot 20:00 Fazit: Klassisches technisches SEO wird für AI Search noch wichtiger

  6. Jun 19

    Chrome Dev Tools - Die SEO Geheimwaffe mit Chrissy Kunsich | Ep.250

    In dieser SEOPRESSO Live Folge spricht Björn Darko mit Christiane „Chrissy“ Kunisch, SEO-Expertin und Mitgründerin von One Beyond Search, über Chrome DevTools als echte Wunderwaffe für SEOs. Chrissy zeigt hands-on, wie SEOs mit dem Elements Tab Inhalte live manipulieren, klickabhängige Elemente prüfen, interne Links im DOM validieren und mit XPath sowie CSS-Selektoren gezielt Informationen aus Seiten extrahieren können. Außerdem geht es tief in den Network Tab: von PageSpeed-Checks über Caching, Throttling und blockierte Requests bis hin zu einem spannenden Beispiel, wie sich bei ChatGPT über geladene JSON-Dateien Hinweise auf Query Fanout, Websuche und genutzte Quellen finden lassen. Im Application Tab erklärt Chrissy, warum Cookies auch für SEO relevant sein können – etwa wenn Google Sitemaps oder Seiteninhalte ohne Cookie-Akzeptanz nicht abrufen kann. Zum Abschluss sprechen Björn und Chrissy über ungenutzten JavaScript- und CSS-Code, Coverage Reports und die nächste Automatisierungsstufe: Chrome DevTools in Kombination mit MCP-Servern, Claude, Cursor oder anderen AI-Tools. Eine Folge für alle, die technische SEO-Analysen schneller, günstiger und smarter machen wollen. Chrome DevTools sind kostenlos, direkt im Browser verfügbar und bieten SEOs eine Art „Röntgenbrille“ für Webseiten.Im Elements Tab lassen sich Texte, CSS und HTML live verändern – ideal für schnelle Mockups und SEO-Empfehlungen.Klickabhängige Inhalte und interne Links können direkt im DOM geprüft werden, um zu sehen, ob Google sie überhaupt initial findet.XPath und CSS-Selektoren helfen dabei, gezielt Elemente wie Links, Bewertungen oder Custom-Elemente zu identifizieren und später in Crawling-Tools zu nutzen.Der Network Tab eignet sich für PageSpeed-, Caching-, Request- und Throttling-Checks.Cookies können SEO-Probleme verursachen, wenn wichtige Dateien wie XML-Sitemaps oder Seiteninhalte ohne Cookie-Akzeptanz nicht erreichbar sind.Der Coverage Report zeigt ungenutztes CSS und JavaScript und liefert Ansatzpunkte für Performance-Optimierung.MCP-Server für Chrome DevTools können Audits, PageSpeed-Vergleiche, Markup-Erstellung und technische Analysen teilweise automatisieren.Kapitelmarken 00:00 Intro & Begrüßung01:03 Thema der Folge: Chrome DevTools als Zauberwaffe für SEOs03:05 Warum DevTools für SEOs so wertvoll sind05:29 Elements Tab: Texte, CSS und Elemente live verändern09:09 Klickabhängige Inhalte und Links im DOM prüfen14:07 XPath und CSS-Selektoren für SEO-Analysen18:10 Network Tab: ChatGPT, JSON-Files und Query Fanout24:21 PageSpeed-, Caching- und Throttling-Checks im Network Tab31:02 Application Tab: Cookies, Sitemaps und Googlebot-Probleme35:21 Ungenutzten CSS- und JavaScript-Code finden40:14 MCP-Server und AI-Automatisierung mit Chrome DevTools46:48 Wichtigster Tipp: einfach ausprobieren48:43 Outro mit Christiane Kunisch

  7. May 28

    Idealos Hyper-Growth nach dem Google Core Update – mit Norman Nielsen | Ep.249

    Idealo hat nach dem letzten Google Core Update einen der stärksten SEO-Sichtbarkeitsanstiege hingelegt, die man im deutschen Markt gesehen hat: rund +373 Sichtbarkeitspunkte und etwa +60 % Wachstum in SISTRIX. In dieser Folge spricht Björn Darko mit Norman Nielsen, VP Organic Growth bei Idealo, darüber, was hinter diesem Hyper-Growth-Case steckt. Es geht um die Frage, wie sich so ein Anstieg auf Traffic und Business auswirkt, wie man intern mit solchen Erfolgen umgeht und welche SEO-Hebel heute wirklich noch Wachstum erzeugen. Norman gibt Einblicke in programmatische Indexierungslogiken, Qualitäts-Thresholds, Content-Strategien, Expert:innen-Inhalte, User Generated Content, Information Gain und die Rolle starker Markenautorität. Außerdem sprechen Björn und Norman darüber, warum große Domains schlafende Riesen sein können, wie man Wachstum nach einem Core Update absichert und warum SEO in Zeiten von AI Overviews, LLMs und Agentic Commerce nicht verschwindet, sondern sich strategisch weiterentwickelt. Takeaways Idealos Wachstum zeigt: SEO ist nicht tot – aber es wird technischer, produktnäher und stärker qualitätsgetrieben.Ein zentraler Hebel bei großen Seiten ist nicht „mehr Seiten indexieren“, sondern die richtigen Seiten sichtbar machen und schwache Seiten konsequent ausblenden.Content funktioniert besonders dann, wenn er echten Information Gain liefert: Expertenmeinungen, Reviews, Testberichte, UGC, Produktdaten und klare Entscheidungshilfen.Starke Marken können von Google schneller neu bewertet werden, wenn technische Basics, Content-Qualität und Produktnutzen zusammenkommen.AI Overviews und LLMs verändern die SEO-Ziele: Es geht nicht mehr nur um Sessions, sondern auch um Citations, Mentionings, Trust und Produktintegration in neue Such- und Commerce-Oberflächen.Wachstum sollte nicht breit und oberflächlich verteilt werden. Norman empfiehlt, Kategorien, Templates oder Themenfelder tief zu bearbeiten und dort wirklich Weltklasse zu werden. Kapitelmarken 00:00 Intro: Idealo als Hyper-Growth-Case 02:10 Der enorme Sichtbarkeitsanstieg nach dem Core Update 03:06 Was Sichtbarkeit für Traffic und Umsatz bedeutet 03:53 Wie sich ein SEO-Erfolg dieser Größenordnung im Team anfühlt 06:14 Kommunikation ins Management und Champagner-Moment 07:43 Welche Hebel zum Wachstum beigetragen haben 08:09 SEO-Strategie: Content, E-E-A-T und Tech Foundation 09:13 Programmatische Indexierung und Qualitätslogiken 10:47 Warum Content mehr ist als Text 12:04 Produktseiten, Expertenmeinungen, Reviews und Testberichte 13:15 Content nach Produktkomplexität denken 14:56 Experteninhalte als Schutz vor AI-Spam 15:40 Information Gain durch echte Erfahrungen und UGC 18:34 Trust, Brand und der schlafende Riese Idealo 21:10 SEO-Wachstum in Zeiten sinkender organischer Sessions 22:18 Erwartungsmanagement nach einem starken Core-Update-Gewinn 23:00 Kommende Google Updates, AI Overviews und neue Risiken 26:57 Wie Idealo den Erfolg langfristig absichern kann 27:31 Kategorie-Strategien, UGC und Autorität pro Themenfeld 28:55 Warum Tiefe wichtiger ist als breite SEO-Optimierung 30:18 SEO ist nicht tot – es verschiebt sich Richtung AI und Agentic Commerce 31:01 Outro und Credits an das Idealo-Team

  8. May 26

    KI Automatisierung in SEO & AI Search: Claude Code, KI Agenten & MCPs im Praxiseinsatz mit Artur Kosch | Ep.248

    In dieser SEOPRESSO-Livestream-Episode spricht Björn Darko mit Artur Kosch, Co-CEO und Mitgründer der kkp agency über KI-Automatisierung im SEO- und AI-Search-Umfeld. Im Mittelpunkt stehen Claude Code, MCPs, KI-Agenten und die Frage, wie sich Agenturarbeit dadurch grundlegend verändert. Artur erklärt, dass KI bei KKP kein zusätzliches Tool mehr ist, sondern zur zentralen Arbeitsumgebung geworden ist. Viele Aufgaben, die früher manuell, mit Make, n8n, Custom GPTs, Excel, Präsentationen oder klassischen SEO-Tools erledigt wurden, laufen heute über Claude Code, eigene Skills, Agenten und ein internes „KKP-Brain“. Besonders spannend sind die konkreten Workflows: KKP automatisiert Prompt Research, AI-Visibility-Analysen, Sentiment-Auswertungen, Content-Erstellung, Digital-PR-Kampagnen und sogar Landingpages. Dabei zeigt Artur, dass es in AI Search nicht reicht, einfach nur von KI-Systemen erwähnt zu werden. Entscheidend ist, ob eine Marke positiv empfohlen wird und im Vergleich zur Konkurrenz überzeugt. Die Episode macht deutlich: KI ersetzt nicht einfach Menschen, sondern verschiebt ihre Rolle. Weniger manuelle Fleißarbeit, mehr Strategie, Qualitätskontrolle, Kundenverständnis und Bewertung der Ergebnisse. Takeaways: KI ist ein Systemwechsel, kein Tool-Upgrade Claude Code ist bei KKP nicht nur ein weiteres Tool, sondern die zentrale Infrastruktur für viele SEO-, Content- und AI-Search-Prozesse.Prompt Research muss datenbasiert sein Prompts einfach zu erfinden, ist laut Artur fahrlässig. KKP nutzt Keywords, Synonyme, Query Fanouts und Clustering, um relevante Prompts systematisch abzuleiten.AI Visibility braucht Sentiment Eine Brand kann sichtbar sein und trotzdem verlieren, wenn sie von KI-Systemen im Vergleich zur Konkurrenz negativ oder nur eingeschränkt empfohlen wird.MCPs machen Automatisierung skalierbar Über MCPs wie DataForSEO oder Statista greifen die Workflows auf Crawling-Daten, SERPs, Trends, Statistiken und Quellen zu.Content entsteht aus Daten, nicht aus Bauchgefühl Gute KI-Workflows verbinden Brand Guidelines, Produktdaten, SERP-Analysen, LLM-Antworten, TF-IDF-Daten und Deep Research.Menschen bleiben wichtig Strategie, Einordnung, Kundenkommunikation, Qualitätssicherung und fachliche Bewertung werden wichtiger als reine operative Umsetzung.Agenturarbeit wird outputstärker Artur beschreibt, dass sich der Output deutlich erhöht hat. Entscheidend bleibt aber, Ergebnisse zu liefern statt nur Analysen, Folien oder Tabellen.Kapitelmarken 00:00 Intro & Vorstellung von Artur Kosch 03:15 Warum KI für KKP ein Systemwechsel ist 05:34 Claude Code vs. Make, n8n und Custom GPTs 07:40 Mindset Shift in der Agenturarbeit 10:34 AI Visibility messen: Warum eigene Reports entstehen 12:26 Prompt Research, Synonyme und Query Fanouts 20:06 Reporting über ChatGPT, AI Mode, AI Overviews und Perplexity 24:14 Welche Modelle werden abgefragt? 25:00 Sentiment Deep Dive: Warum Erwähnung nicht reicht 28:56 Digital PR und Social Listening mit KI 31:00 Automatisierte Kampagnen und Content Assets 33:12 Landingpages in Minuten statt Wochen 36:04 Content Workflows mit Guidelines, SERPs und Deep Research 40:39 Beispiel: KI-generierter Ratgebertext 43:46 Daily Routine in einer KI-zentrierten Agentur 46:34 Warum KKP trotz Automatisierung weiter einstellt 48:50 Kosten und Tooling rund um Claude Code 50:33 Braucht man künftig noch klassische CMS? 53:17 DataForSEO, Agentur-Brain und Skill-Setup 54:39 MCP vs. API 55:13 Qualitätssicherung und Versionierung 57:42 Abschluss & Hinweis auf SISTRIX MCP / Prompt Research

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