FreakCasters - Menschen, Geschichten & Leidenschaften

Christoph Dirnbacher, Sandra Knopp, Udo Seelhofer

Bei den FreakCasters geht es um Menschen, ihre persönlichen Geschichten und ihre - mitunter außergewöhnlichen - Leidenschaften. Hier erfahren HörerInnen, wie der Begriff "Freaks" entstanden ist, wir beleuchten das Leben eines Praterurgesteins aus dem 19. Jahrhundert, reden mit Menschen, die in ihrer Freizeit gegen Orkhorden zu Felde ziehen und lernen einen weltberühmten Detektiv kennen. Das und vieles mehr gibt es alle zwei Wochen bei den FreakCasters!

  1. 08/05/2025

    Folge 89: Klang der Vielfalt: pinc music – Teilhabe hört sich gut an

    Musik machen und Musikern und Musikerinnen eine Plattform geben: Das sind die Leidenschaften unserer Gäste Fred Lohr und Thorsten Hesse. Christoph Dirnbacher und ich haben die beiden bei der Zero-Conference im März 2025 in der UNO-City in Wien getroffen. Musik machen und Musikern und Musikerinnen eine Web-Plattform geben: Das sind die Leidenschaften unserer Gäste Fred Lohr und Thorsten Hesse. Christoph Dirnbacher und ich haben die beiden bei der Zero-Conference im März in der UNO-City in Wien getroffen und mit ihnen über die inklusive Online-Plattform „Pinc Music“ gesprochen.  Thorsten Hesse arbeitet als Projekt-Koordinator beim gemeinnützigen Verein Handiclapped – Kultur Barrierefrei e.V. und ist unter anderem für das Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ein Projekt ist „pinc music“. Fred P. Lohr, Jahrgang 1970, ist Gitarrist und Musikpädagoge. Mit 20 Jahren erblindete er aufgrund eines Autounfalls. 1993 begann er ein Masterstudium in Musikpädagogik und Romanistik. Und 1998 gründete die inklusive Band „Rolling Allenstones“. Auf Pinc Music ist er als Teil des Gitarrenduos „fest und frei“ zu finden. Er gibt uns eine musikalische Kostprobe.  Erstausstrahlung: 30.4. auf Ö1 Campus. Wir sind Teil des Ö1-Inklusionspodcasts. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge. Hört doch mal rein! Ihr findet uns auf sound.orf.at unter der Podcast-Rubrik Gesellschaft oder unter oe1.orf.at/inklusion  Episode Notes

    25 min
  2. 08/05/2025

    Folge 88: Medienarbeit Ernst Tradinik

    Unser heutiger Gast ist Ernst Tradinik. Er beschäfigt sich seit mehr als 25 Jahren mit den inklusiven Aspekten der Medienarbeit. Was macht die Faszination daran aus und welche Herausforderungen gilt es zu meistern? In unserem Podcast geht es um Menschen, Geschichten und Leidenschaften. Heute stellen wir euch Ernst Tradinik vor. Seine Leidenschaft seit mehr als 25 Jahren ist die Inklusive Medienarbeit. Und dazu hat er Ende 2024 ein Buch herausgegeben mit dem Titel: Inklusive Medienarbeit. Menschen mit Behinderung in Journalismus, Radio, Moderation und Film.  Ernst Tradinik hat Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert und über 30 Jahre in betreuten WGs gearbeitet.  2019 gründete er sein Unternehmen „Menschen & Medien“ e.U.. Neben seiner Arbeit im Bereich der inklusiven Medienproduktion begleitet er Menschen als Supervisor und Coach. Außerdem hat er inklusive Medienarbeit an der Fachhochschule St. Pölten unterrichtet. Christoph Dirnbacher und Sandra Knopp haben Ernst Tradinik eingeladen, um über sein neues Buch zu sprechen, das inklusive Medien in Österreich, Deutschland und der Schweiz beleuchtet.  Das Buch „Inklusive Medienarbeit“ ist 2024 im Herbert von Halem Verlag erschienen. Nähere Deteils dazu finden sich auf folgender Website:  https://www.halem-verlag.de/produkt/inklusive-medienarbeit/ Der Sammelband enthält Beiträge von Personen mit Behinderungen, die ihre eigenen Erfahrungen und Sichtweisen teilen. Beispielsweise berichtet Cornelia Pfeiffer von der Inklusiven Redaktion der Caritas Oberösterreich über ihre 45-jährige Erfahrung in einer Einrichtung. Außerdem kommt Natascha Toman zu Wort, sie nutzt einen Sprachcomputer. In ihrem Beitrag beleuchtet sie, wie unterstützte Kommunikation Menschen helfen kann, die plötzlich nicht mehr sprechen und/oder sich bewegen können. Wichtige Inputs holte sich Ernst Tradinik von Publizistik-Professor Fritz Hausjell. Er leitete 2003 den ersten inklusiven Journalismuslehrgang.  Wir sind Teil des Ö1-Inklusionspodcasts. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge. Hört doch mal rein! Ihr findet uns auf sound.orf.at unter der Podcast-Rubrik Gesellschaft oder unter oe1.orf.at/inklusion  Episode Notes

    23 min
  3. 08/05/2025

    Inklusion in Bildern – Gerlinde Zickler im Portrait

    Diese Episode ist der Tullner Künstlerin Gerlinde Zickler gewidmet. Sie feierte im März 2024 ihren 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass wiederholen wir heute einen Klassiker aus unserem Archiv mit dem Titel „Phönix aus dem Gips“. Gerlinde Zickler und der 2014 verstorbene Psychotherapeut Kurt Schneider erzählen von ihrer Kindheit und Jugend, die sie krankheitsbedingt im Gipsbett verbringen mussten. Im zweiten Teil dieser Sendung hören Sie einen Ausschnitt aus einem Interview, das Gerhard Wagner im September 2015 mit Gerlinde Zickler geführt hat. Zunächst hören Sie einen Ausschnitt aus der Sendung „Phönix aus dem Gips“. Diese Aufzeichnung aus dem ORF-Radio-Café wurde im Februar 2010 erstmals gesendet. Gerlinde Zickler und der 2014 verstorbene Psychotherapeut Kurt Schneider erzählen von ihrer Kindheit und Jugend, die sie krankheitsbedingt im Gipsbett verbringen mussten. Sie waren völlig bewegungslos eingegipst. Im Gespräch mit Freak-Radio-Moderator Gerhard Wagner erzählen beide aus ihrem Leben und welche Rolle dabei Freiheit und die Erweiterung von Grenzen gespielt haben.Im zweiten Teil dieser Sendung hören Sie einen Ausschnitt aus einem Interview, das Gerhard Wagner mit Gerlinde Zickler geführt hat. Die Aufnahme stammt aus dem September 2015 und wurde im Rahmen der Reihe „Sendung ohne Barrieren“ erstmals ausgestrahlt. Hier nur ein paar Infos zu Gerlinde Zickler: Wegen einer Knochen-Tuberkulose – die im ersten Lebensjahr ausgebrochen war - verbrachte sie die ersten Jahre ihrer Kindheit in Sanatorien. Insgesamt 29 Monate musste sie in einem Gipsbett liegen. Die Fixierung sollte dazu beitragen, dass die Tuberkulose ausheilt.  Ihr künstlerisches Talent zeigte sich schon während der Schulzeit. Gerlinde wollte eine künstlerische Ausbildung beginnen. Ihre Eltern waren jedoch der Meinung, dass es – wegen ihrer körperlichen Einschränkung – besser sei einen konventionellen Beruf zu ergreifen. Gerlinde lernte Industriekauffrau. Sie arbeitete bis zur Pensionierung 1996 als kaufmännische Angestellte in einem großen Chemie Betrieb und ist seit 1978 in verschiedenen Kunstrichtungen aktiv. Nach ihrer Pensionierung war sie auch als Seelenclown in Spitälern und Pensionistenheimen tätig und widmete sich vermehrt der Malerei und Musik. Ihre Kunst soll Vorurteile in der Gesellschaft aufbrechen. Ihre Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen wurden im In- und Ausland ausgestellt. Die Arbeiten von Gerlinde Zickler wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Darunter das Ehrenzeichen der Stadt Tulln.  Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Gerlinde Zickler auch Obfrau des Vereins „Miteinander Leben“. Der Verein setzt sich seit 1990 für die Förderung des Zusammenlebens von behinderten und nicht behinderten Menschen ein. Mehr über die Aktivitäten von „Miteinander Leben“ hören sie am 19. November auf Freak-Radio Ö1 Campus. Das war eine Produktion von Freak-Casters aus dem Jahr 2024. Schnitt: Sandra Knopp, Redaktion: Christoph Dirnbacher.  Wir sind Teil des Ö1-Inklusionspodcasts. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge. Hört doch mal rein! Ihr findet uns auf sound.orf.at unter der Podcast-Rubrik Gesellschaft oder unter oe1.orf.at/inklusion

    36 min

About

Bei den FreakCasters geht es um Menschen, ihre persönlichen Geschichten und ihre - mitunter außergewöhnlichen - Leidenschaften. Hier erfahren HörerInnen, wie der Begriff "Freaks" entstanden ist, wir beleuchten das Leben eines Praterurgesteins aus dem 19. Jahrhundert, reden mit Menschen, die in ihrer Freizeit gegen Orkhorden zu Felde ziehen und lernen einen weltberühmten Detektiv kennen. Das und vieles mehr gibt es alle zwei Wochen bei den FreakCasters!