Mad Men Podcast

Andreas und Julian

Mad Men – Andreas Matthies und Julian Valkieser brennen für wahrhaft gute Produkte und haben Spaß dabei. Das kannst Du hören! Disclaimer: Unqualifizierte Meinungen vorbehalten. #digitaletransformation #productmanagement #agile #whisky #change #intrapreneurship

  1. 07/23/2025

    Julian, was würdest du dem Julian von vor 10 Jahren raten?

    37. Unser Gast: Octomore 8.1 ... der Bruder vom 8.2 Wir müssen zugeben. Die Folge wurde schon im Februar 2025 aufgenommen und ist erst im Juli live gegangen. Dafür ist viel Liebe eingeflossen. Die Zitate der Folge: „Schätze das, was du hast und liebe das, was du tust." „Du wirst krasse Ups und Downs haben. Du wirst teilweise denken: okay, jetzt geht alles den Bach runter. Du wirst auch teilweise denken, du bist der König der Welt, aber am Ende des Tages wird es alles wieder so ein bisschen..." „Man muss sich seine Schlachten auch aussuchen, die man kämpfen möchte." „Ich bin halt ein harter Optimierer. Das ist einfach mein Ding." „Wenn du eine gewisse Perspektive hast, dann bist du auch motivierter. Weil du dann vielleicht eine Hoffnung hast, weil du siehst, wohin es geht und wie es da ausschaut." „Mission klingt so martialisch, so kriegstreiberisch." „Nicht sofort von der Aktion in die Reaktion springen, sondern nochmal doublechecken." „Bewegung und Veränderung ist im Prinzip Kontinuität. Weil: wenn ich mich wirklich nicht verändere oder nicht fähig bin, mich zu verändern, verändern andere mich." „Jemand, der diese Ruhe, Gelassenheit und Sicherheit ausstrahlt und sich nicht von jedem Impuls irgendwie aus der Ruhe bringen lässt, den finde ich deutlich inspirierender." „Es gibt die Reisen, wo man dann feststellt: okay, ich habe da was anderes erwartet. Und dann gibt es die, wo man feststellt: wow, das ist. Ich wusste gar nicht, was für ein Kosmos sich dahinter öffnet."

    21 min
  2. 12/17/2024

    Andreas, was hast du aus Spielen gelernt?

    36. Unser Gast diesmal: Irish Wisky Teeling, bekömmlich, weich, etwas spicy, schön voll. „Ich hab beim Spielen festgestellt, dass ich ein sehr schlechter Verlierer bin.“ „Dass unliebsame Regeln dazugehören, musste ich erst einmal lernen.“ „Der größte Fehler, den eine Firma vermutlich machen kann: einen Mitarbeiter zu feuern, der einen richtig teuren Fehler gemacht hat. Von der steilen Lernkurve profitiert dann im Zweifel dein Konkurrent.“ „Das richtige Mindset entscheidet, ob ich von Reflektionsräumen erst überzeugt werden muss oder das selbstverständlich in meinen Arbeitsalltag einbaue.“ „Außerhalb von Dev-Bereichen sind Reflektionsräume häufig selten anzutreffen.“ „Die Freude, einen lebenden und wachsenden Organismus zu verantworten, macht mich wahnsinnig zufrieden – egal ob bei Caesar III oder beim Bauen von Organisationen.“ „Die größte Zufriedenheit ziehe ich daraus, wenn Teammitglieder ihre Erfolge eigenständig den Stakeholdern vorstellen.“ „Schnell vs. schön: Du kannst Produkte dreckig bauen und während der Fahrt dran arbeiten. Oder potentiell overengineered, was dann dreimal so lange dauert. Was ist besser?“ „Das Attraktive an Spielen: viele Iterationen in kurzer Zeit.“ „Moderne Brettspiele fördern, durch Geschicklichkeit und gute Kommunikation gemeinschaftlich zum Ziel zu kommen. Der Gegner bist du selbst.“ „Du bewegst dich immer in einem sozialen Ökosystem. Das Spiel bringt dir einfache Regeln hierfür bei.“ „Ich werde genötigt kreativ zu sein, wenn die Rahmenbedingungen vorgegeben sind.“

    20 min
  3. 07/20/2024

    Julian, wie wird künstliche Intelligenz die digitale Produktentwicklung verändern?

    35. Unser Gast: Ardbeg 10, sehr torfig, gar nicht mehr bitter, sogar eher süß bei länger geöffneter Flasche Unsere Folge aus dem Januar kommt "leicht" verspätet, bleibt aber hoch aktuell. "Wir sind nicht mehr in einer Phase, um Computer dafür zu benutzen, damit Formulare zu befüllen. Jetzt befähige ich den Computer, das für mich zu tun." "Bezüglich AI sind wir gerade auf dem Mount Stupid." "AI im Produkt? Das kann zum Beispiel Prototyping in Low-Code und No-Code sein." "Kann die künstliche Intelligenz das Heer der Praktikanten sein, um Annahmen zu validieren oder Marktrecherchen durchzuführen?" "Andere Cases für KI: SEO-Texte, Bildbearbeitung, Kontrolle von Inhalten und vieles mehr." "Ich erhoffe mir von künstlichen Intelligenzen bessere Texte im Web." "Chat GPT hat meine Reiseroute durch Südafrika geplant. Die Empfehlungen von Experten vor Ort waren vermutlich ähnlich gut – aber zeitaufwendiger." "Beschäftige dich mit dem Input und sei realistisch mit dem Output. Beziehungsweise mit dem Outcome." "Welche Rolle hat Führung beim Einsatz von künstlicher Intelligenz im Produktteam?" "Führungskräfte müssen Potenziale erkennen." "Ich hab schon über 70jährige Marathon laufen sehen. Man muss halt dranbleiben." "Lernen ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Nicht einmal im Jahr im Offsite." "Gerade im Produktmanagement. Ausprobieren. Testen. Neugierig sein. Im Alltag. Nicht nur während der Workshops."

    21 min
  4. 11/14/2023

    Andreas, wie verhandelst du in komplexen Situationen?

    34. Unser Gast: Laphroaig 10, bekannter Rauchiger für den Alltag. Der Whisky für King of Wales. Und uns. „Was für Situationen bzw. Verhandlungssituationen gibt es? Einfach, kompliziert, komplex und chaotisch.“ „Alles ist irgendwo ein Aushandelprozess. Und allem voran muss stehen: Was will ich eigentlich? Und was will ich nicht? Und das gleiche zu klären für sein gegenüber.“ „Als nächstes folgt: Warum wird überhaupt verhandelt? Was sind die vorhandenen Variablen?“ „Seltenst geht es darum, sich einfach nur in der Mitte zu treffen. Es gilt herauszufinden, in welchen Variablen welcher Spielraum steckt.“ „Wenn sich beide Seiten gut vorbereitet haben, kann es sehr gut dazu kommen, dass beide ihr Ergebnis maximieren.“ „Ein schönes Bild hierzu ist das Orangenbeispiel. Die Harvard-Methode.“ „Wie wichtig ist hierzu die Transparenz? Eventuell in einfachen Situationen wertvoll und abkürzend. In komplexen Situationen vielleicht schon wieder nicht.“ „Eh-Da-Kosten – schönes Asset!“ „Verhandeln ist eigentlich wie die Arbeit im Produktmanagement – das Bedürfnis des Gegenüber herausfinden.“ „Informationen, Informationen, Informationen! Das wichtigste generell ist fast schon nur: Zuhören!“ „Was trägt Alkohol hierzu bei? Was trägt eine Powerpoint-Folie im Vergleich hierzu bei?“ „Wer gibt die Agenda vor? Wie wichtig ist eine klare Rollenverteilung, wenn z. B. ganze Teams involviert sind?“ „Wie wichtig ist ein dedizierter Beobachter oder jemand der „nur“ notiert? Als Spieler siehst du das Spielfeld nicht. Häufig gibt es unterschiedlichste Wahrnehmungen.“ „Eine Verhandlung endet eigentlich nicht.“ #podcast #verhandlung #harvard-konzept #dokumentation #komplexität

    25 min
  5. 09/15/2023

    Julian, was braucht ein Team, um ein Unternehmen zu verändern?

    33. Unsere Gäste: Anerissimo Aneri und Montenegro Amaro, beide keine Whiskys, aber trotzdem bekömmlich. Und machen sich sicher gut in einem Toronto mit dem richtigen Whisky. „Kleine Recherche zur letzten Folge: der öffentliche Dienst ist in den letzten 10 Jahren mitarbeitertechnisch jährlich stärker gewachsen, als die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Somit entzieht er dem Arbeitsmarkt wertvolle Fachkräfte. Traurig.“ „Um zu wissen, was du verändern musst, braucht du erstmal eine andere Perspektive auf die Situation.“ „Und alleine geht es dann auch nicht. Da gehe ich ganz nach dem 1:9:90 Prinzip (1%-Regel). Der eine Initiator braucht eben Early Adopter oder Multiplikatoren. Leute die plastisch kommunizieren können. Und die sind wahrscheinlich viel viel wichtiger, als die eine erste Person.“ „Der Unterschied zwischen der 1 und der 9 erinnert mich an den Unterschied der Invention – also der Erfindung – und der Innovation – also Marktangang, Kundenansprache, man muss dran bleiben, Produktentwicklung usw. Nur eine gute Idee allein bleibt halt nur eine gute Idee. Schönes Beispiel hier ist MP3. Erfunden in Deutschland. Geld gemacht hat die Welt.“ „In vielen Unternehmen ist aber ja doch auch viel Wissen in der Fläche. Manchmal braucht es auch Wege, das anzubohren. Man braucht also auch nicht immer neue fancy Ideen.“ „Aufwändiges Ideen-raus-kratzen mit fancy Workshops versandet dann häufig aber ja auch.“ „Du braucht den Stoßtrupp, der nichts mit Alltagsscheiß zu tun hat. Gleichzeitig darf dieser aber auch nicht zu weit weg gehen, sonst reißt die Verbindung zur Organisation. Wie so ein Gummiband, das reißt.“ „Nicht zu vergessen, du brauchst den Sponsor!“ „Da du immer wieder ausprobieren musst und die Richtung überall hinzeigen kann, brauchst du Selbstbewusstsein, um auch Fehler oder Fehlentwicklungen zu überbrücken. Fehlerkultur ist sehr sensibel.“ „Teilergebnisse können Außenstehende vielleicht gar nicht richtig bewerten. Transparenz ist vielleicht nicht immer sinnvoll. Hier entsteht dann die Frage, wie entsteht so Vertrauen in ein solches Projekt?“ „F**k up Nights sind ein tolles Format, um Rückschlage im Nachgang auch mal transparent zu machen und somit Vertrauen aufzubauen.“ „Der Ikea Effekt, mach es zu deinem Projekt, also andere helfend einzubinden, kann auch Veränderungsprozess unterstützen. Aber nicht pauschal, sondern sollte ausgewählt angewandt werden. Beispiel sind die Power-User oder die VIPs“ „Einfach mal machen! Tu es!“

    25 min
  6. 07/27/2023

    Andreas, wird der Citizen Developer die Digitale Bohème beerben?

    32. Unser Gast: Nikka from the Barrel. Ohne gefährliches Halbwissen. Er ist lecker. Für die Fassstärke sehr bekömmlich. „Citizen Developer ist der mit No-Code und Low-Code Tools Software entwickeln kann, ohne selbst ein Software Entwickler per se zu sein – also der jedermann – oder ein Produktmanager, der seine eigenen Anforderungen umsetzen kann.“ „Schöne Grüße an Jörg, in Erinnerung an das gemeinsame Gespräch wie sehr Development ein Commodity wird?“ „Was machen gute Software Entwickler häufig auch? Sie setzen ja ohnehin schon Bibliotheken ein.“ „Streng genommen ist eine No-Code oder Low-Code Plattform wie eine Bibliothek auch nur ein Software Inkrement.“ „Vielleicht ist es aber auch aktuell erstmal vor allem Prototyping und Bau für MVP.“ „Ich glaube, ich habe meine erste Website anno 2000 gebaut – komplett mit Hello World und inkl. Befehl, die Seite in 1024x768 aufzurufen.“ „Was kommt nach verfügbaren Website-CMS, Webshops? Web Apps. Und hier helfen heute mehr und mehr Tools.“ „Spannende Herausforderung: So wie sich unsere Elterngeneration manchmal schwer tut, gute Google Suchanfragen zu stellen, ist es heute mit ChatGPT.“ „Ich erinnere mich nach an Diskussionen vor einigen Jahren bei Personalern, ob die KI Menschen überflüssig macht. Nur war und ist das die falsche Diskussion. Die Frage ist eher, wie wandeln sich die Aufgaben?“ „Software befähigt uns mit einem krassen Fachkräftemangel umzugehen, z. B. mit Befreiung von lästiger Bürokratie.“ „Auch ein Beispiel: Ich war gestern bei einer Vorladung als Zeuge. Und die Polizeimitarbeiterin musste wirklich das Gesagte manuell abtippen. Wie schrecklich das ist! Wie unproduktiv.“ „Gerade der öffentliche Dienst hat massive Probleme mit Ineffizienzen. Und da geht es nicht um richtige Digitalisierung, da Print Prozesse teils einfach nur am Bildschirm abgebildet werden und nicht digital gedacht werden.“ „Noch ein schönes Beispiel: Das Kopieren von Links nach Rechts der Informationen für die Grundsteuererklärung. Das hat den F**k-up toll dargestellt.“ „Es geht nicht um fleißiger, sondern um besser.“ „Die schwächste Arbeit in Excel: Zahlen untereinander schreiben und Ergebnisse manuell ausrechnen.“ „Das braucht ein Unternehmen, das so eine Kultur verstanden hat und provoziert.“ „Wir machen jetzt deswegen einen Hackathon. Vor allen mit Leuten, die keine Developer sind.“

    27 min
  7. 06/24/2023

    Julian, wie viel externe Unterstützung braucht Intrapreneurship?

    31. Unser Gast: Suntory Toki, Blend, sweet, spicy, bisschen zitronig. Einfacher Alltagswhisky. Ohne schlechtes Gewissen ein charmantes Glas eingießen. Im Sommer auf Eis. Kleiner Einblick aus dem Podcast: Braucht man überhaupt externe Unterstützung? "Weiterbildung halte ich in unserer Situation elementar. Man kann nicht immer nur nach Fachkräftemangel kreischen, sondern man muss Menschen dazu befähigen krassere Sachen zu machen." – Julian "Weiterbildung kann mannigfaltig seinen. Sich treffen und sich austauschen. Podcast aufnehmen. Oder hören." – Julian "Sich austauschen, andere Meinung hören, gerne auch fachfremd." – Julian "Für gute Weiterbildung wurde ich heute gelobt und darüber hab ich mich sehr gefreut." – Julian "Impuls unserer Organisationsentwicklerin: Weiterbildung funktioniert nicht, wenn Mitarbeiter*innen inspiriert aus dem Wochenendseminar kommen und zurück im Alltag alles wieder vergessen." – Andreas "Teams, Apps, Organisationen sind am Ende alle ein Service und eine Konstellation von Services. Rolle und Schnittstelle." – Julian "Ein Service ist für mich In und Out. Jede Aufgabe hat für mich einen Input und einen Output." – Andreas "Am Ende ist egal, wo der Service sitzt." – Julian "Ich muss mich stets fragen, stülpe ich vollbeschäftigten internen Ressourcen mein Thema über oder besorge ich mir erfahrene Experten, die das schon häufiger gemacht haben?" – Andreas "Welche Schlüsselstellen brauche ich in meinem Unternehmen, um externe Dienstleister zu koordinieren?" – Andreas "In Deutschland hab ich eine höhere Motivation Know-How zu behalten. In den USA hast du aufgrund des Kündigungsschutz eine höhere Taktfrequenz. Bei uns hast du mehr Sesselfurzer." – Julian "Job-Hopping halte ich für sehr gefährlich. Manchmal bringt selbst ein Employee of the Year wenig Substanz mit." – Andreas "Schlüsselrollen sind gekennzeichnet durch Architektur. Nicht nur technisch, sondern auch Business." – Julian "Das Business Ownership muss intern sein." – Julian "Der Architekt muss im Unternehmen sein." – Julian "Der Product Owner ownt eventuell nur einen Teil des Produkts und könnte extern sein. Dann braucht es eine Rolle, die es im Unternehmen alignt." – Julian "Als zweite Rolle sollte die QA bzw. Abnahme intern sein." – Julian "Wie findet man ein gutes Setup?" – Andreas "Beim Dienstleister brauchst du jemanden, der das moderieren kann. Also nicht nur das Produkt liefern, sondern auch das Ausrollen des Produkts begleiten kann." – Julian "Es braucht also immer auch strategische Beratung, nicht nur das abgelieferte Produkt, damit es Teil der Unternehmung wird." – Andreas "Nicht einfach nur Ball über'n Zaun werfen und den Nachbarn damit allein lassen." – Julian "Man kann sich wunderbar an SAP, CRMs oder Celonis orientieren. Natürlich implementieren die Software beim Kunden. Aber es gibt auch die Beratung, die das begleitet." – Julian "Als Architekten haben wir in unserer Vergangenheit mit Dienstleistern zusammen passgenaue Produkte entwickelt, die sich gut in den Unternehmensalltag integrieren ließen." – Andreas "Nicht zu stolz sein, weil man es meint, selbst hinzukriegen." – Julian "Städte die offen sind für Handel und Infrastruktur sind tendentiell erfolgreicher." – Julian "Im Wesentlichen sind 1 und 1 nicht 2, sondern mehr als 2. Außer bei gefährlichem Halbwissen. Da sind 0,5 hoch 0,5 immer noch keine 1." – Julian

    32 min
  8. 03/29/2023

    Andreas, wie gehst du mit Komplexität um?

    30. Unser Gast: Der Matthies Haus-Whisky. Talisker Storm. Richtig schön torfig, ein wenig spicy, Zitrus und trotzdem/gerade deswegen vielleicht auch was süßes. Kleiner Einblick aus dem Podcast: Es gibt eine kurze Einordnung des Begriffs „Herr werden“. „Direkte, kurze Antwort: Struktur.“ – Andreas Man sieht, dass wir in Folge 29 noch nicht ganz fertig waren mit diesem sehr wichtigen Thema. „Ich habe glaube ich noch die Domain strukturdetail.de. Die Frage ist, bis wohin ist es ein Tick und wann wird es Wahnsinn?“ – Andreas „Schau dir alle Arten von Projektmanagement an. Am Ende hast du Ziele und brichst die Bestandteile hierzu runter.“ – Andreas „Ich glaube, wenn du das kannst, dann überblickst du bereits die Komplexität. Aber wie kommst du nun dahin?“ – Julian „Beispiel: Du hast viele Stakeholder. Was haben wir gemacht? Eine ganze Bürowand in eine Stakeholder Map mit verschiedenen Eigenschaften und Rollen, teilweise natürlich auch mehreren, verwandelt.“ – Andreas „Ich habe mal wieder ein schönes Bildnis: zwei Persönlichkeiten; Nr 1. die den U-Bahn-Plan 'bullemisch' auswendig lernt und Nr. 2 die ihn erfährt und Anekdoten erzählen kann, vielleicht auch mal falsch fährt und daraus lernt.“ – Julian Julian kommt in den Metapher Flow. „Ein Gefühl entwickeln, eine Skizze wie eine Stakeholder Map zum Leben entwickeln, das ermöglicht es erst, diese Komplexität zu überblicken.“ – Andreas „Um z. B. ein Gefühl für eine Stadt zu entwickeln, reicht es nicht einen Tag den Touri zu spielen. Man muss mehrere Nächte bleiben und sich auf die Stadt einlassen.“ – Andreas „Man entwickelt dann auch ein Stöhrgefühl, wenn Elemente nicht passen. Ich hatte da ein schönes Beispiel, als Google das Material Design eingeführt hat und man sich mit Apps beschäftigt hat, die Material Design nicht 100% umgesetzt haben.“ – Andreas „Wir könnten hier natürlich auch über Inbox Zero oder Methoden sprechen, aber gerade bei so etwas ist es wichtig, dass jeder sein eigenes System entwickelt.“ – Julian „Diese Methoden sind aber häufig die Basis, eine Struktur zu entwickeln und den Kopf für Komplexität zu haben. Das Sprichwort 'Der Kleingeist hält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos' ist eine schöne Schutzbehauptung.“ – Andreas „Trampelpfad ist auch ein schönes Bild für die Etablierung von Struktur.” – Julian „Pause ist wichtig, z. B. mit einer Runde Klavier, also abschalten, um dann zu 100% wieder in den Tunnel zu kommen.“ – Andreas

    23 min

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Mad Men – Andreas Matthies und Julian Valkieser brennen für wahrhaft gute Produkte und haben Spaß dabei. Das kannst Du hören! Disclaimer: Unqualifizierte Meinungen vorbehalten. #digitaletransformation #productmanagement #agile #whisky #change #intrapreneurship