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Radio Nordpol

Radio Nordpol – Politik und Subkultur

  1. Apr 21

    Feministische Mutterschaft – Mama, Meinung, Macht (13)

    Folge 13: Wer räumt hier eigentlich auf? Care-Arbeit kinderleicht machen. Haushalt, Kinder & Verantwortung Wer räumt hier eigentlich auf – und wie lernen Kinder, im Haushalt mitzuhelfen, ohne dass Care-Arbeit zur unsichtbaren Frauenaufgabe wird?Wie vermitteln wir Mental Load, Verantwortung und Gleichberechtigung im Familienalltag – von Anfang an?In dieser Folge von Anna & Anna – Mama, Meinung, Macht sprechen wir darüber, wie wir unsere Kinder in den Haushalt einbeziehen – und warum genau hier feministische Erziehung im Alltag beginnt.Denn schon früh lernen Kinder, wer sich zuständig fühlt, wer mitdenkt – und wer eben nicht. Wir fragen uns:Wie verhindern wir, dass Mädchen sich automatisch für alles verantwortlich fühlen? Und wie bringen wir Jungen bei, dass Haushalt und Fürsorge selbstverständlich auch ihre Aufgabe sind – selbst dann, wenn andere es ihnen abnehmen (würden)?Zwischen Wäschebergen und Alltagschaos geht es um große Fragen:Wie viel Mental Load können und sollten Kinder verstehen? Wie schaffen wir es, Verantwortung zu vermitteln, ohne zu überfordern? Und wie bleiben wir dabei selbst frei von Perfektionismus?In dieser Episode sprechen wir über: Kinder zur Mitarbeit im Haushalt motivieren – ohne Druck & Machtkämpfe Feministische Erziehung im Alltag: Care-Arbeit gerecht vermitteln Mädchen stärken: Verantwortung lernen, ohne sich für alles zuständig zu fühlen Jungen empowern: Haushalt ist auch ihre Aufgabe – immer Mental Load kindgerecht erklären – Chancen & Grenzen Unsere eigenen Struggles zwischen Anspruch, Prägung & Realität Warum „nicht alles schaffen“ auch ein wichtiges Learning ist Für dich, wenn du: deine Kinder bewusst jenseits klassischer Rollenbilder erziehen willst Care-Arbeit fairer in deiner Familie gestalten möchtest nach konkreten, alltagstauglichen Impulsen suchst dich fragst, wie feministische Werte im Familienleben aussehen können Ehrlich, reflektiert und nah am echten Leben sprechen wir darüber, wie wir die nächste Generation prägen – zwischen Gleichberechtigung, Verantwortung und der Erlaubnis, nicht perfekt zu sein. Jetzt reinhören und herausfinden, wie Care-Arbeit wirklich gerecht(er) werden kann.Quellen & Empfehlungen Studien zu Kinderbeteiligung im Haushalt (z. B. Tomasello, Entwicklungspsychologie) Social Role Theory (Eagly) Das Konzept des „Familienrats“: nach Janusz Korczak oder modern adaptiert als Methode, um Aufgaben demokratisch zu verteilen, statt sie anzuordnen. Nathalie Klüver (2019): Afterwork-Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst. Trias. Giulia Marchesi, Francesca Palazzetti, Silvia Vanni (2025): Pubertät ohne Filter. Magellan.

    1h 5m
  2. Apr 21

    Feministische Mutterschaft – Mama, Meinung, Macht (12)

    Folge 12: Warum unbezahlte Care-Arbeit endlich eine Stimme braucht | LUA im Fokus beim Podcasthon Warum wird Care-Arbeit immer noch als selbstverständlich betrachtet – obwohl sie unsere gesamte Gesellschaft trägt? In dieser Sonderfolge von „Anna & Anna – Mama, Meinung, Macht“ nehmen wir am internationalen Podcasthon teil – einer weltweiten Podcast-Aktion, bei der Podcasts ihre Reichweite nutzen, um gemeinnützige Organisationen sichtbar zu machen. Tausende Podcasts aus über 40 Ländern veröffentlichen dabei gleichzeitig Episoden, die Engagement hörbar machen und Initiativen eine Bühne geben. Wir stellen euch die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) vor – Deutschlands erste Carewerkschaft für Menschen, die unbezahlte Sorgearbeit leisten. Eltern, pflegende Angehörige und familiär Sorgearbeitende halten unsere Gesellschaft am Laufen, doch ihre Arbeit bleibt oft unsichtbar, schlecht abgesichert und politisch unterrepräsentiert.Gemeinsam sprechen wir darüber: warum Care-Arbeit politisch ist weshalb unbezahlte Sorgearbeit häufig zu finanziellen Nachteilen und Altersarmut führt was die Idee einer Carewerkschaft verändern kann und warum Eltern, pflegende Angehörige und Caregiver endlich eine gemeinsame Stimme brauchen Diese Folge verbindet persönliche Perspektiven aus unserem Alltag als Mütter mit einem größeren gesellschaftlichen Blick: Wer kümmert sich – und warum wird diese Arbeit so wenig anerkannt? Wenn ihr euch für Feminismus, Elternschaft, Vereinbarkeit, Care-Arbeit und soziale Gerechtigkeit interessiert, ist diese Folge für euch.Links & InfosMehr über die Carewerkschaft: LUAMitglied werden bei LUACare ins Grundgesetzt: Petition unterschreibenMehr über die Aktion: PodcasthonEmpfehlungen & mehrWDR (2026): Island: Ein Tag ohne Frauen.Mareike Fallwickl (2025): Und alle so still. Rowohlt Verlag.bpb (2024): Frauen im StreikNancy Folbre (2001): The Invisible Heart. Economics and Family Values. The New Press.

    56 min
  3. Mar 9

    Der lange Arm der Mullahs – Irans Einfluss in Deutschland

    mit Bijan Razzavi Mitschnitt der Veranstaltung vom 17.02.26 im Nordpol / Dortmund In den vergangenen Jahren rückte die Islamische Republik Iran immer wieder in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit: Wie schon 2022/23 gehen auch aktuell Hundertausende, vielleicht Millionen von Menschen in Iran auf die Straße und fordern trotz der massiven, tödlichen Repression das Ende des Mullah-Regimes. Die schiitische Theokratie unterdrückt nicht nur brutal alle Freiheitsbestrebungen im Inneren, sondern hat – besonders nach dem weitgehenden Wegfall der Sanktionen im Zuge des Abschlusses des sog. „Atom-Deals“ 2015 – ein massives Expansionsprogramm in der Region gestartet. Nicht nur unzählige Iraner*innen haben deswegen ihre Heimat verlassen müssen, auch die Flucht vieler Syrer*innen, Iraker*innen und Kurd*innen ist die Folge ihrer Politik. Doch der lange Arm der Mullahs reicht auch bis nach Deutschland. Dass Menschen selbst im Ausland nicht vor dem Regime sicher sind, ist keine Seltenheit. Iran unterhält ein internationales Netzwerk von Gruppen und Organisationen, die versuchen in den jeweiligen Gesellschaften Einfluss zu nehmen und gleichzeitig Geflüchtete und Oppositionelle unter Druck setzen und bedrohen. Bijan Hassan Pour-Razavi gibt in dem Vortag einen Überblick über (pro)iranische Netzwerke in Deutschland und zeigt, warum sie eine Gefahr sowohl für Geflüchtete aus Iran als auch für eine offene und demokratische Gesellschaft in Deutschland sind.

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