GainTalents - Expertenwissen zu Recruiting, Gewinnung und Entwicklung von Talenten und Führungskräften

Hans-Heinz Wisotzky

Der GainTalents Podcast bietet Dir jede Woche eine neue Folge mit Expertenwissen in den Bereichen Talente gewinnen und Talente entwickeln. Meine Podcast-Gäste liefern Dir Wissen und Best-Practices aus den Bereichen der Unternehmenswelt/HR-Praxis, der HR-Techindustrie, der Trainings- und Coachingbranche sowie der Wissenschaft und Forschung. Und zusätzlich erhältst Du interessante Specials, die meine Gesprächspartner:innen nur den GainTalents Podcast-Hörer:innen exklusiv zur Verfügung stellen.

  1. 12h ago

    #468 Kompetenzen lernen ist wichtig, sie anwenden ist wichtiger

    Achtung (Werbung in eigener Sache):  Meine Bücher: „Die perfekte Employee Journey & Experience": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-71420-1 „Die perfekte Candidate Journey & Experience": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-66875-7 Mein Gast: Felicia Fischer Felicia Fischer ist Gründerin und Geschäftsführerin von Human Insight sowie geschäftsführende Partnerin im Coachingbüro Huber & Partner. Sie ist Komplementärmedizinerin und Gesundheitswissenschaftlerin mit mehr als zehn Jahren Erfahrung im medizinischen Bereich und arbeitet heute an der Schnittstelle von Führung, Gesundheit, Lernen und organisationaler Entwicklung. Als zertifizierte Coach, Trainerin und Prozessbegleiterin begleitet Felicia Führungskräfte, Teams und Organisationen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Dabei verbindet sie Erkenntnisse aus Medizin, Psychologie, Neurobiologie und Management mit der Frage, was Menschen tatsächlich brauchen, um auch unter Druck, Unsicherheit und Veränderung handlungsfähig zu bleiben. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Psychoneuroimmunologie und damit auf den Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Hormonsystem, Immunsystem und Psyche. Für unser heutiges Thema ist diese Perspektive besonders spannend: Denn Kompetenzen können vorhanden und gelernt sein – ob wir sie im entscheidenden Moment abrufen und anwenden können, hängt auch von unserem Zustand, vom Kontext und von den Rahmenbedingungen in der Organisation ab. Genau darüber möchte ich heute mit Felicia sprechen.   Thema der Folge: In der GainTalents-Folge 468 spreche ich mit Felicia Fischer darüber, warum es nicht ausreicht, Kompetenzen zu lernen. Entscheidend ist, ob wir auch unter Stress, Unsicherheit und Druck auf unser Wissen und unsere Fähigkeiten zugreifen und diese wirksam einsetzen können. Wir sprechen darüber, welche Bedingungen es braucht, damit Kompetenz tatsächlich zur Anwendung kommt.  Herzlichen Dank an Felicia für die vielen spannenden Perspektiven, konkreten Impulse und insbesondere für die Verbindung von medizinisch-biologischen Erkenntnissen mit Personalentwicklung, Lernen und Führungspraxis!   Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Felicia: Kompetenz zeigt sich erst dann wirklich, wenn Wissen und Fähigkeiten auch in konkreten und herausfordernden Situationen angewendet werden können. Unter Stress und Unsicherheit greifen Menschen häufig auf vertraute und früh erlernte Verhaltensmuster zurück. Die Kompetenz ist dadurch nicht verschwunden, der Zugriff darauf kann jedoch eingeschränkt sein. Entscheidend für Handlungsfähigkeit sind die richtigen Bedingungen: Klarheit, Relevanz des Lernens, Wiederholung und Anwendung, Feedback, Selbstwirksamkeit, psychologische Sicherheit und ein reguliertes Stresssystem. Selbstregulation kann trainiert werden. Felicia erläutert unter anderem Atemtechniken, mit denen Menschen in Stresssituationen wieder stärker in einen Zustand von Ruhe, Präsenz und Klarheit kommen können. Auch Metakognition hilft: die eigenen Gedanken beobachten, Abstand gewinnen und eine Situation neu bewerten. Aus einer vermeintlichen Gefahr kann so eine bewältigbare Herausforderung werden. Personalentwicklung sollte weniger in isolierten Trainings und stärker in kontinuierlichen Entwicklungsprozessen gedacht werden. Lernen braucht Ausprobieren, Anwendung, Erfahrung und anschließende Reflexion. Peer Learning, Coaching und regelmäßige Reflexionsschleifen helfen dabei, den Transfer in den Arbeitsalltag zu sichern. Schon eine einfache Frage wie „Was haben wir heute gelernt?" am Ende eines Meetings kann hierfür einen wertvollen Impuls geben. Besonders treffend fand ich Felicias drei Tipps zum Abschluss der Folge: Probier Dich aus. Experimentiere.  Tausch Dich mit anderen aus.  Und hab Freude dabei. #GainTalentsPodcast #Kompetenzentwicklung #Lerntransfer #Personalentwicklung #Führungskräfteentwicklung #Selbstregulation #Selbstwirksamkeit #Leadership   Shownote-Links Felicia Fischer LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/feliciafischer/ Human Insight: https://human-insight.de/ Coachingbüro Huber & Partner: https://coachingbuero.de/   Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

  2. Sep 29

    #467 Einsatz und Nutzung von KI am Arbeitsplatz - der Durchbruch in der Nutzung bleibt bisher aus

    Achtung (Werbung in eigener Sache):  Meine Bücher: „Die perfekte Employee Journey & Experience": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-71420-1 „Die perfekte Candidate Journey & Experience": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-66875-7 Mein Gast: Prof. Dr. Florian Kunze Professor Florian Kunze zählt zu den führenden HR- und Arbeitswelt-Vordenkern in Deutschland und wurde als einer der „40 führenden HR-Köpfe" ausgezeichnet. Er leitet das Future of Work Lab an der Universität Konstanz, was u.a. die Konstanzer Homeoffice-Studie und die KI-Studie jährlich durchführt und so für aktuelle Ergebnisse zu diesen Themen sorgt. Insgesamt beschäftigt sich Florian intensiv mit den Veränderungen der Arbeitswelt – insbesondere mit den Auswirkungen neuer Arbeitsformen auf Führung, Zusammenarbeit, Produktivität und Unternehmenskultur. Seine Forschung wurde in mehr als 80 wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht und mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Dabei verbindet er wissenschaftliche Exzellenz mit einem klaren Praxisbezug für Unternehmen und Führungskräfte. In seinen Keynotes, Vorträgen und Workshops gelingt es ihm, neueste Forschungserkenntnisse verständlich und praxisnah aufzubereiten und konkrete Impulse für Führungskräfte und Mitarbeitende abzuleiten. Thema der Folge: In dieser Folge 467 spreche ich mit Prof. Dr. Florian Kunze über die aktuellen Ergebnisse der Konstanzer KI-Studie 2026 und die Frage, wie stark Künstliche Intelligenz tatsächlich bereits in der deutschen Arbeitswelt angekommen ist. Herzlichen Dank an Florian für den spannenden und aktuellen Input zum Thema! Die wichtigsten Erkenntnisse: 38 Prozent der Beschäftigten nutzen KI am Arbeitsplatz, bei Bürobeschäftigten sind es 49 Prozent. Nur 23 Prozent erkennen bislang einen spürbaren Beitrag von KI zur Wertschöpfung ihres Unternehmens. 45 Prozent der KI-Nutzenden arbeiten zumindest teilweise mit Tools, die nicht offiziell vom Arbeitgeber bereitgestellt wurden – mit entsprechenden Herausforderungen für Datenschutz, Governance und Compliance. Unternehmen müssen aus individueller KI-Nutzung organisationales Lernen machen und den offenen Austausch über sinnvolle Anwendungen fördern. Der Aufbau von KI-Kompetenzen wird zu einer zentralen Aufgabe für Unternehmen und Personalentwicklung. Dabei geht es nicht nur um die Bedienung von Tools, sondern auch um die kritische Bewertung der Ergebnisse. 40 Prozent erwarten negative Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt insgesamt, aber nur 17 Prozent fürchten um den eigenen Arbeitsplatz. Unser Fazit: Erfolgreiche KI-Nutzung braucht mehr als gute Tools. Entscheidend sind eine klare Strategie, geeignete Rahmenbedingungen, gezielter Kompetenzaufbau und eine Unternehmenskultur, in der KI offen und gemeinsam weiterentwickelt wird.   #GainTalents #KünstlicheIntelligenz #KIamArbeitsplatz #AIacceptance #Arbeitswelt #FutureOfWork #Personalentwicklung #Leadership Shownote-Links Prof. Dr. Florian Kunze https://www.linkedin.com/in/professorkunze/ Konstanzer KI-Studie: https://kops.uni-konstanz.de/server/api/core/bitstreams/ce780763-4f69-4f56-a2a5-8d27033d5691/content   Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

  3. Sep 22

    #466 Was müssen Führungskräfte im KI-Zeitalter wirklich lernen?

    Achtung (Werbung in eigener Sache):  Meine Bücher: „Die perfekte Employee Journey & Experience": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-71420-1 „Die perfekte Candidate Journey & Experience": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-66875-7 Mein Gast: Prof. Dr. Jens Eschenbächer Jens ist seit 2012 Hochschullehrer, zunächst an der privaten PHWT in Vechta und seit 2019 an der Hochschule Bremen als Professor für Internationales Management und Personalwirtschaft. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Personal, Organisation und Veränderung. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen unter anderem Change Management, Recruiting, Generationenmanagement und Arbeitsmotivation. 2026 ist zudem sein gemeinsam mit Olaf Hinz verfasstes Buch „Wirksames Change-Management" erschienen. Denn am Ende geht es nicht nur darum, ob Führungskräfte ChatGPT, Copilot oder andere Tools beherrschen. Spannender ist die Frage, was Führung künftig wirklich ausmacht: Urteilskraft, Verantwortung, Entscheidungsfähigkeit und der Umgang mit Unsicherheit. Thema der Folge: In dieser Folge 466 spreche ich mit Prof. Dr. Jens Eschenbächer darüber, wie Künstliche Intelligenz grundlegend verändert, wie wir arbeiten, entscheiden und führen – und was das für die Entwicklung von Führungskräften bedeutet. Herzlichen Dank an Jens für den sehr guten Input zum Thema und für das sehr gute Gespräch. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Jens: Führung verändert sich: Wenn KI Wissen und Analysen in Sekunden bereitstellt, werden Orientierung, Urteilskraft und Entscheidungsfähigkeit zu zentralen Führungskompetenzen. Delegation und Verantwortung müssen neu gedacht werden: Führungskräfte müssen lernen, Aufgaben anders zu delegieren, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und klare Verantwortlichkeiten sicherzustellen. Führungskräfteentwicklung benötigt neue Ansätze: Reine Tool-Schulungen reichen nicht aus. Gefragt sind reale Anwendungsfälle, Experimentierräume und kontinuierliche Lernschleifen. Struktur kommt vor Psyche: Unternehmen müssen nicht nur Menschen für Veränderungen begeistern, sondern auch bestehende Organisationsstrukturen, Prozesse und Entscheidungswege hinterfragen. Nachwuchsentwicklung darf nicht verloren gehen: Wenn KI klassische Einstiegsaufgaben übernimmt, müssen Unternehmen neue Möglichkeiten schaffen, damit junge Menschen weiterhin Erfahrungen sammeln und Urteilskraft entwickeln können. Zum Abschluss gibt Jens drei konkrete Empfehlungen, wie Unternehmen ihre Führungskräfteentwicklung in den kommenden zwölf bis fünfzehn Monaten neu gestalten können. Eine Folge für alle, die Führung und Personalentwicklung im KI-Zeitalter zukunftsfähig gestalten möchten.   #GainTalentsPodcast #KünstlicheIntelligenz #Leadership #Führungskräfteentwicklung #FutureSkills #ChangeManagement #Organisationsentwicklung #FutureOfWork Shownote-Links Prof. Dr. Jens Eschenbächer https://www.linkedin.com/in/prof-dr-jens-eschenb%C3%A4cher-a0b44/ https://www.hs-bremen.de/person/jeschenbaecher/ https://www.amazon.de/dp/3800681099   Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

  4. Sep 15

    #465 Wie Du eine sehr gute Datenstruktur für KI-gestützte HR-Prozesse aufbaust

    Achtung (Werbung in eigener Sache):  Jetzt mein Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Marc Stratmann Marc Stratmann ist Co-Founder und Geschäftsführer Marketing & Vertrieb beim HR-Autopilot. Gemeinsam mit Peter Praeder-Hinzpeter hat er das Unternehmen im Juni 2024 gegründet. Zuvor sammelte Marc Erfahrungen in komplexen Organisationen wie Roche und DHL. Nach eigener Aussage hat ihn dort besonders geprägt, wie entscheidend klare Prozesse und verlässliche Strukturen für erfolgreiche Digitalisierung sind. Mit dem HR-Autopilot adressiert er heute eines der zentralen Probleme moderner HR-IT: die stark fragmentierte Systemlandschaft. Das Unternehmen verweist darauf, dass allein in Deutschland mehr als 600 HR-Systeme existieren. Statt für jede Systemkombination isolierte Einzellösungen zu bauen, setzt der Ansatz auf standardisierten Datenaustausch, Schnittstellen und einen Workflow-Builder, der Prozesse, Tools und Menschen miteinander verbindet. Marc ist außerdem Host der HR-Innovators Lounge. Dort spricht er regelmäßig über HR-Tech, Automatisierung, KI und Prozessdesign. Für unser heutiges Thema ist das besonders relevant: KI kann nur dann verlässlich arbeiten, wenn sie Daten erhält, die eindeutig, aktuell, konsistent und im richtigen Kontext verfügbar sind. Genau deshalb schauen wir uns heute an, welche Datenbasis HR dafür konkret aufbauen muss. Thema der Folge: In dieser Folge spreche ich mit Marc Stratmann, Co-Founder und Geschäftsführer von HR-Autopilot, darüber, wie Unternehmen eine belastbare Datenbasis für KI-gestützte HR-Prozesse schaffen können. Herzlichen Dank an Marc für den sehr guten Input zum Thema. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Marc: • KI löst keine schlechte Datenstruktur. Sind Daten unvollständig, widersprüchlich oder nicht eindeutig zuordenbar, kann KI bestehendes Chaos sogar verstärken. • Eine „Single Source of Truth" bedeutet nicht, dass sämtliche HR-Daten in einem einzigen System liegen müssen. Entscheidend ist, für jede Information eindeutig festzulegen, welches System die führende Quelle ist. • Gute Daten benötigen klare Verantwortlichkeiten. Die fachliche Verantwortung für HR-Daten sollte im HR-Bereich liegen, beispielsweise bei HR Operations oder People Analytics. IT unterstützt bei Integration, Infrastruktur und Sicherheit. • Wesentliche Kriterien für eine gute Datenqualität sind Eindeutigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Konsistenz. • Schnittstellen allein reichen nicht aus. Daten aus unterschiedlichen HR-Systemen müssen normalisiert werden, damit sie systemübergreifend miteinander verarbeitet werden können. • HR-Prozesse sollten zunächst standardisiert werden, bevor sie automatisiert werden. Nur ein klar definierter Prozess lässt sich sinnvoll an Technologie oder KI delegieren. • KI und Automatisierung sollten nicht ausschließlich der Effizienz dienen. Sie können gleichzeitig die Qualität der Employee Experience und Candidate Experience verbessern, beispielsweise durch schnellere Rückmeldungen oder automatisiertes Preboarding. • Bei sensiblen Entscheidungen bleibt der Mensch entscheidend. KI kann Informationen vorbereiten und Entscheidungen unterstützen, sollte aber beispielsweise bei Absagen, Gehaltsentscheidungen oder Kündigungen nicht autonom entscheiden. Marcs Empfehlung für einen pragmatischen Einstieg: In den ersten 30 Tagen: Systeme, Prozesse, Excel-Schattenlisten und Datenqualität analysieren sowie die führenden Datenquellen definieren. In den zweiten 30 Tagen: Daten, Begriffe, Pflichtfelder und Prozesse standardisieren und Systeme miteinander integrieren. In den dritten 30 Tagen: einen konkreten KI-Piloten starten, Ergebnisse messen, Feedback einholen und kontinuierlich optimieren. Die zentrale Botschaft der Folge: Nicht die leistungsfähigste KI entscheidet über den Erfolg von KI im HR, sondern die Qualität der Prozesse, Daten und Strukturen, auf die diese KI zugreifen kann. #GainTalentsPodcast #KI #KünstlicheIntelligenz #ITUpskilling #FutureSkills #Softwareentwicklung #Talententwicklung #Reskilling #Leadership Shownote-Links Marc Stratmann https://www.linkedin.com/in/marcstratmann/ https://hr-autopilot.de/ https://hr-autopilot.de/podcast/ https://docs.google.com/presentation/d/1aelz9FDcgGoaINUN3ye-VhXsMfywKPK3ejRyDNgc0AM/edit?slide=id.g3e5710f8c2b_0_7#slide=id.g3e5710f8c2b_0_7   Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

  5. Sep 8

    #464 - Hiring Manager im Recruiting: Erfolgsfaktor oder größter Engpass?

    Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Hintergrund zu dieser Folge: In der GainTalents-Solofolge 464 greife ich erstmalig Fragen aus der Recruiting-, HR- und Personalentwicklungspraxis von GainTalents-Hörerinnen auf. Viele von Euch hören GainTalents schon seit längerer Zeit und ich bekomme immer wieder Fragen zu Themen wie Recruiting, Führung, Personalentwicklung, Candidate Experience und natürlich inzwischen sehr häufig auch zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in diesen Bereichen. Und genau daraus werde ich ab sofort jeden Monat regelmäßig eine eigene Solofolge machen. Ich werde jeweils ein Themenfeld herausgreifen und dazu drei oder vier Fragen beantworten, die aus meiner Sicht für Recruiter, Personalentwickler und Führungskräfte besonders relevant sind. Zusätzlich möchte ich in jeder Folge einen ganz konkreten operativen „Kopfschmerz" behandeln. Also keine theoretische HR-Frage, sondern eine Situation, bei der man morgens ins Büro kommt und denkt: „Wie soll ich das jetzt wieder lösen?" Und genau dafür brauche ich künftig auch Eure Unterstützung. Schickt mir bitte Eure Fragen. Was beschäftigt Euch gerade im Recruiting? Wo funktionieren Dinge im Recruiting oder in der Personalentwicklung nicht oder nur schlecht? Welche Prozesse nerven Euch? Wo verliert Ihr Kandidatinnen und Kandidaten? Was funktioniert beim Einsatz von KI nicht? Ihr könnt mir Eure Fragen jederzeit an kontakt@gaintalents.com schicken und müsst daraus übrigens keinen Roman machen. Zwei oder drei Sätze zur Frage reichen vollkommen.  Herzlichen Dank bereits jetzt für Euer Mitwirken! Thema der Folge: Hiring Manager im Recruiting: Erfolgsfaktor oder größter Engpass? Viel Spaß beim Reinhören!   Die wichtigsten Inhalte: Welche Verantwortung haben Hiring Manager im Recruiting wirklich? Was gehört in ein gutes Profilbriefing? Wie bekommen wir Führungskräfte besser auf Interviews vorbereitet? Welche verbindlichen Spielregeln braucht es zwischen Recruiting und Fachbereich? Und natürlich schauen wir auch darauf, wo KI dabei heute schon sinnvoll unterstützen kann – und wo sie eben kein Organisations- oder Prioritätenproblem löst. Zusätzlich gibt es in dieser Folge Antworten auf einen ganz konkreten operativen „Recruiting-Kopfschmerz".  Was mache ich, wenn mein Hiring Manager schnelle Kandidaten fordert, selbst aber tagelang kein Feedback gibt?   #GainTalents #Recruiting #HiringManager #TalentAcquisition #CandidateExperience #HR #KünstlicheIntelligenz   Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

  6. Aug 25

    #463 Hast Du Dein Führungsmandat schon eingefordert?

    Achtung (Werbung in eigener Sache):  Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können.   Mein Gast: Prof. Dr. Cathrin Eireiner Prof. Dr. Cathrin Eireiner ist Professorin für Personalmanagement an der Hochschule Pforzheim und stellvertretende Leiterin des Instituts für Personalforschung. Die promovierte Psychologin forscht und lehrt insbesondere zu Führung, Teams sowie People & Organisation in einer sich verändernden Arbeitswelt. Vor ihrer Professur war sie mehrere Jahre in der Unternehmensberatung tätig und verantwortete bei MAN Truck & Bus die Führungskräfteentwicklung. Damit verbindet sie wissenschaftliche Perspektiven mit langjähriger Praxis in Leadership Development und Organisationsentwicklung. Auch heute begleitet Cathrin Organisationen und Führungskräfte als Beraterin und Coach.   Thema der Folge: In der GainTalents-Folge 463 spreche ich mit Prof. Dr. Cathrin Eireiner darüber, warum die formale Ernennung zur Führungskraft noch lange kein wirksames Führungsmandat bedeutet. Wir sprechen über die drei Quellen eines Führungsmandats. Hierzu gehören die Legitimation durch die eigene Führungskraft, die Akzeptanz durch das Team und die innere Erlaubnis, die Führungsrolle tatsächlich anzunehmen. Cathrin zeigt, warum diese drei Ebenen immer wieder neu geklärt werden müssen und weshalb fehlende Mandatsklarheit häufig zu mehr Kontrolle, mehr Abstimmung und letztlich zu Überforderung führt. Herzlichen Dank an Cathrin für die vielen fundierten Erkenntnisse, konkreten Impulse und den sehr gelungenen Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Führungspraxis!   Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Cathrin: Eine Führungsposition löst zunächst nur das formale Zuordnungsproblem. Wirksame Führung entsteht erst, wenn Legitimation von oben, Akzeptanz von unten und Selbstmandat von innen zusammenkommen. Ein Führungsmandat muss kontinuierlich geklärt werden. Aufgaben, Verantwortung, Entscheidungsräume und Ressourcen verändern sich – auch wenn die Stellenbezeichnung gleich bleibt. Für das formale Mandat braucht es klare Antworten auf zentrale Fragen: Was verantworte ich? Was nicht? Was darf ich selbst entscheiden? Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung und woran wird mein Erfolg gemessen? Das psychologische Mandat entsteht durch „Claiming and Granting". Führung muss sichtbar beansprucht werden, gleichzeitig aber vom Team auch gewährt werden. Entscheidend dafür sind unter anderem Kompetenz, Vertrauen, Verlässlichkeit und die Qualität der Beziehungen. Das Selbstmandat ist die innere Erlaubnis, tatsächlich Führungskraft zu sein – und nicht lediglich Kollegin oder Kollege mit zusätzlichen Aufgaben. Zweifel, hohe eigene Ansprüche oder die Sorge vor Beziehungsverlust können dieses Selbstmandat schwächen. Ein Blick in den eigenen Kalender zeigt sehr deutlich, wie Führung tatsächlich stattfindet. Ein Kalender voller Kontrolle, Ad-hoc-Klärungen und operativer Eingriffe deutet darauf hin, dass strukturelle Führung zu kurz kommt. Das Ziel sollte sein, weniger über persönliche Präsenz und Zuruf zu führen und stattdessen Rollen, Regeln, Prioritäten und Entscheidungsräume so zu gestalten, dass Führung auch dann wirkt, wenn die Führungskraft nicht anwesend ist. ! Besonders treffend fand ich Cathrins Schlussgedanken: Ein Führungsmandat, das man nicht selbst ausfüllt, bleibt nicht unbesetzt – es wird irgendwann vom eigenen Chef, vom Team oder vom Tagesgeschäft ausgefüllt.   #GainTalentsPodcast #Führungsmandat #Leadership #Führung #LeadershipDevelopment #Delegation #Selbstführung #Führungswirksamkeit   Shownote-Links Prof. Dr. Cathrin Eireiner LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/cathrin-eireiner-483852179/ Hochschule Pforzheim: https://www.hs-pforzheim.de/profile/cathrineireiner IFSM: https://ifsm-online.com/team/prof-dr-cathrin-eireiner/   Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

  7. Aug 18

    #462 Wie führst Du zukünftig KI-Agenten und Menschen gleichzeitig?

    Achtung (Werbung in eigener Sache):  Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Kristina Haibel Kristina Haibel ist Wirtschafts- und Organisationspsychologin, zertifizierte Coachin für Positive Psychologie und ehemalige Führungskraft. Heute verantwortet sie KI Change Management in einer strategischen Governance-Funktion im Einkauf eines großen Automobilkonzerns und arbeitet zusätzlich als Trainerin, Dozentin und Autorin von „Happy Leader, Happy Staff". Kristinas zentrale These: Führung entwickelt sich von der klassischen Aufgabenverteilung immer stärker zur Orchestrierung hybrider Teams. Führungskräfte müssen nicht mehr ausschließlich Menschen führen, sondern auch die Schnittstellen zwischen Menschen und digitalen Agenten gestalten. KI-Agenten sollten deshalb nicht nur als Software betrachtet werden, sondern hinsichtlich Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit bewusst in das Team integriert werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei für Kristina Positive Leadership. Ihre Formel lautet: (KI × Mensch)ᴸ = Erfolg Das „L" steht für Leadership und ist für sie der entscheidende Hebel: Selbst eine leistungsfähige KI und kompetente Mitarbeitende entfalten ihre gemeinsame Wirkung nur dann, wenn Führung Vertrauen, Orientierung, psychologische Sicherheit und eine positive Zusammenarbeit ermöglicht. Podcastfolge: In dieser GainTalents-Podcastfolge 462 sprechen wir darüber, wie sich Führung verändert, wenn künftig Menschen und KI-Agenten gemeinsam Teil eines Teams werden. Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch Führungskräfte werden zu Orchestratoren hybrider Teams. Es geht künftig darum, menschliche und digitale Fähigkeiten sinnvoll miteinander zu kombinieren und klare Schnittstellen zu schaffen. Rollen und Verantwortlichkeiten müssen neu definiert werden. Wenn KI-Agenten Aufgaben übernehmen, sollte transparent sein, was die KI erledigt und wofür Menschen weiterhin Verantwortung tragen. Kristina hält sogar eigene Rollen- bzw. Aufgabenbeschreibungen für KI-Agenten für sinnvoll. Human in the Loop bleibt entscheidend. KI kann recherchieren, analysieren, dokumentieren und vorbereiten. Die Verantwortung für die Qualität der Ergebnisse darf jedoch nicht einfach an die Technologie delegiert werden. Der Mensch muss prüfen, bewerten und letztlich für das Ergebnis einstehen. KI sollte Stärken verstärken und Schwächen kompensieren. Führungskräfte sollten genau betrachten, welche Tätigkeiten Mitarbeitenden Energie rauben und wo KI unterstützen kann. Dadurch entsteht mehr Raum für die individuellen „Genialitätszonen" der Menschen. Kristina beschreibt KI in diesem Zusammenhang als eine Art Schwächenkompensator. Psychologische Sicherheit wird im KI-Change noch wichtiger. Mitarbeitende müssen KI ausprobieren und Fehler machen dürfen. Kristina spricht von einer „Sandbox Culture", in der Experimentieren ausdrücklich erlaubt ist. Führungskräfte müssen Vorbilder im Umgang mit KI sein. Dazu gehört ein Growth Mindset: KI selbst nutzen, offen über misslungene Versuche sprechen, gemeinsam lernen und nicht den Eindruck vermitteln, bereits auf alles eine Antwort zu haben. Empathie und menschliche Beziehungen gewinnen eher an Bedeutung als sie zu verlieren. KI kann Muster erkennen, aber menschliche Zwischentöne, Unsicherheiten und emotionale Signale nicht auf dieselbe Weise wahrnehmen. Genau hier sieht Kristina einen wesentlichen Vorteil menschlicher Führung. Nicht alle Menschen werden KI gleich schnell adaptieren. Führungskräfte müssen unterschiedliche Geschwindigkeiten, Einstellungen und Grenzen akzeptieren. Kristina spricht von einer zunehmenden Diversität hinsichtlich der KI-Adaption im Team. Drei zentrale Take-aways 1. Growth Mindset vorleben Führungskräfte sollten KI selbst nutzen, experimentieren, Fehler sichtbar machen und Lernen als gemeinsamen Prozess im Team etablieren. 2. Psychologische Sicherheit schaffen Mitarbeitende benötigen einen geschützten Raum, in dem sie KI ausprobieren können, ohne bei Fehlern negative Konsequenzen befürchten zu müssen. 3. Auf menschliche Stärken fokussieren KI sollte insbesondere dort eingesetzt werden, wo sie Routinen und administrative Aufgaben übernehmen kann. Menschen können sich dadurch stärker auf Kreativität, Beziehungen, Empathie, Urteilskraft und ihre individuellen „Genialitätszonen" konzentrieren. Mein wichtigster Gedanke aus der Folge Eine besonders spannende Konsequenz unseres Gesprächs: Durch KI-Agenten werden zukünftig möglicherweise sehr viel mehr Mitarbeitende selbst zu Führungskräften. Wer einem KI-Agenten Aufgaben überträgt, Ergebnisse entgegennimmt, deren Qualität beurteilt und dafür Verantwortung übernimmt, führt im Grunde bereits einen digitalen Mitarbeitenden. Genau dadurch verändert KI nicht nur die Arbeit von Führungskräften, sondern potenziell das Führungsverständnis im gesamten Unternehmen. Die Kernbotschaft der Folge: KI macht Leadership nicht weniger wichtig. Im Gegenteil: Je leistungsfähiger Technologie wird, desto wichtiger werden gute Führung, Vertrauen, psychologische Sicherheit, Empathie und die Fähigkeit, menschliche und technologische Stärken sinnvoll miteinander zu verbinden.   Hashtags: #GainTalentsPodcast #KI #KIAgenten #PositiveLeadership #Leadership #ChangeManagement #FutureOfWork #Empathie Shownote-Links Kristina Haibel LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kristinahaibel/ Webseite: www.kristinahaibel.com Buch: Happy Leader, Happy Staff: https://kristinahaibel.wixsite.com/happy-leader     Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

  8. Aug 11

    #461 Wie KI-Upskilling in der IT wirklich gelingen kann und warum klassische Weiterbildung dafür nicht ausreicht.

    Achtung (Werbung in eigener Sache):  Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Tim Leuthold Tim Leuthold ist IT-Management-Experte und Co-Founder & General Manager der WBS CODING SCHOOL. Dort beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie Unternehmen technologische Kompetenzen entwickeln und Mitarbeitende auf eine zunehmend durch Künstliche Intelligenz geprägte Arbeitswelt vorbereiten können. Im Mittelpunkt steht für ihn ein sehr praxisorientierter Ansatz: KI-Kompetenz entsteht nicht durch einzelne Schulungen oder theoretisches Wissen, sondern vor allem durch konkrete Anwendung im Arbeitsalltag. Gleichzeitig beobachtet Tim, wie KI etablierte IT-Rollen verändert, neue Kompetenzanforderungen entstehen und bisher klar getrennte Aufgabenbereiche zunehmend zusammenwachsen. Thema der Folge: In dieser GainTalents-Folge 461 spreche ich mit Tim Leuthold darüber, wie KI-Upskilling in der IT wirklich gelingen kann und warum klassische Weiterbildung dafür nicht ausreicht. Wir sprechen darüber, wie sich insbesondere das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert, warum das reine Schreiben von Code an Bedeutung verliert und Kompetenzen wie Softwarearchitektur, Anforderungsmanagement, Qualitätskontrolle und die Orchestrierung von KI-Systemen wichtiger werden. Außerdem geht es darum, wie Unternehmen KI-Kompetenz durch konkrete Anwendung, KI-Ambassadors und die Vorbildfunktion von Führungskräften fördern können und welche Rolle junge Talente beim technologischen Wandel spielen. Herzlichen Dank an Tim für die vielen fundierten Einblicke und konkreten Praxisbeispiele! Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Tim: KI-Kompetenz entsteht vor allem durch Anwendung. Klassische Zwei- oder Drei-Tages-Trainings reichen nicht aus. Lernen muss möglichst nah an echten Aufgaben, Projekten und Use Cases stattfinden. Führungskräfte müssen KI-Nutzung vorleben. Der Hinweis „Nutzt doch mal ChatGPT" verändert wenig. Führungskräfte sollten selbst Anwendungsfälle entwickeln, Erfahrungen teilen und Mitarbeitenden gleichzeitig Ängste vor der Technologie nehmen. Das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert sich massiv – verschwindet aber nicht. Weniger Zeit wird für das reine Schreiben von Code benötigt, dafür gewinnen Architekturverständnis, Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung, Sicherheit und die Orchestrierung von KI-Agenten an Bedeutung. Bisher getrennte IT-Rollen wachsen zusammen. Tim beschreibt beispielsweise den entstehenden „Product Engineer" als Verbindung von Produktmanagement, Softwareentwicklung und Design. KI verschiebt Engpässe in Entwicklungsprozessen. Wenn Software deutlich schneller produziert werden kann, werden beispielsweise Testing, Qualitätssicherung, interne Abstimmung oder die Aufnahmefähigkeit des Kunden zum neuen Bottleneck. Junge KI-Talente bringen einen wichtigen Impuls in Unternehmen. Sie gehen häufig selbstverständlicher mit neuen Technologien um. Entscheidend ist aber, dieses neue Denken mit dem Erfahrungswissen etablierter Mitarbeitender zu verbinden. Upskilling muss sich an zukünftigen Rollenbildern orientieren. Unternehmen sollten gemeinsam mit IT-Führung und HR zunächst klären, wie sich Rollen verändern – und daraus gezielt die notwendigen Up- und Reskilling-Maßnahmen ableiten. Der wichtigste Rat von Tim: ins Tun kommen. Mit konkreten eigenen Anwendungsfällen beginnen, Erfahrungen teilen und KI Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag integrieren. #GainTalentsPodcast #KI #KünstlicheIntelligenz #ITUpskilling #FutureSkills #Softwareentwicklung #Talententwicklung #Reskilling #Leadership Shownote-Links Tim Leuthold LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tim-leuthold/ Springer Professional Interview:  https://www.springerprofessional.de/kuenstliche-intelligenz/aus--und-weiterbildung/-ki-kompetenz-entsteht-im-arbeitsalltag-/52203170 Viele Bewerbungen, keine Rückmeldung? Welche KI-Skills Unternehmen wirklich suchen https://www.chip.de/news/business/zahlreiche-bewerbungen-keine-rueckmeldung-diese-ki-skills-suchen-unternehmen-wirklich_63afae83-a4a5-4789-a8dc-f734d777052f.html Deswegen muss eine neue Definition für den IT-Admin her! https://www.datacenter-insider.de/deswegen-muss-eine-neue-definition-fuer-den-it-admin-her-a-b47d0bb39e253914cb3df5cb60abfd5a/ Wie Unternehmen KI-Kompetenz systematisch aufbauen https://digitaleweltmagazin.de/eu-ki-verordnung-wie-unternehmen-ki-kompetenz-systematisch-aufbauen/   Links Hans-Heinz Wisotzky:  Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents

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