Zukunft KMU – Der Podcast für digitale Transformation

L-mobile

Willkommen bei „Zukunft KMU – Der Podcast für digitale Transformation“. Wo fängt man mit der Digitalisierung an? Welche Technologien gibt es und welche ist die richtige für mein Vorhaben? Wie digitalisiere ich Lager, Produktion, Vertrieb und Field Service? Diese und weitere Fragen werden wir in diesem Podcast mit externen und internen Gesprächspartnern beantworten. Wir, die L-mobile, sind ein mittelständisches Softwareunternehmen aus Baden-Württemberg mit über 20 Jahren Erfahrung aus unzähligen Digitalisierungsprojekten in ganz Deutschland. Wir möchten unsere Expertise mit euch teilen und euch an konkreten Beispielen zeigen, wie ihr euer Unternehmen fit macht für eine Zukunft mit IoT, der Cloud und Co. Den Podcast gibt es übrigens auch als Video-Show bei YouTube zu sehen. Schaut gerne mal vorbei! Gastgeberin: Andrea, Head of Marketing bei L-mobile

  1. 1d ago

    Produktion digitalisieren: Welche Pilotprojekte sich wirklich lohnen | Zukunft KMU Podcast

    In dieser Podcastfolge besprechen wir welche Pilotprojekte sich wirklich eignen, um die Digitalisierung in der Produktion Schritt für Schritt zu starten – ohne gleich alles umzukrempeln. Viele Produktionsbetriebe im Mittelstand arbeiten noch mit Papiermappen, Stempeln und Bauchgefühl – und trotzdem kommt am Ende das Produkt raus. Aber was, wenn du wissen willst, wo genau die Engpässe liegen, warum Durchlaufzeiten schwanken oder wie du eine saubere Nachkalkulation hinbekommst? In dieser Folge erfährst du: 📌 Warum die Produktion in vielen KMU noch eine Blackbox ist – und warum das zum Problem wird, sobald es um Transparenz, Liefertreue und Nachkalkulation geht. 📌 Welche drei Pilotprojekte sich als Einstieg bewährt haben: – Digitale Betriebsdatenerfassung (BDE): Start, Stopp, Mengen und Ausschuss direkt am Arbeitsplatz erfassen statt auf Papier stempeln. Schon mit wenigen Tablets und Barcodes umsetzbar. – Digitale Informationsbereitstellung: Zeichnungen, Arbeitsanweisungen und Dokumente zentral ablegen und direkt am Terminal verfügbar machen – statt über Papiermappen zu steuern. – Maschinendatenerfassung (MDE): Mit ausgewählten Pilotmaschinen starten und Zustandsdaten wie Störungen, Rüstzeiten oder Mengenrückmeldungen automatisiert erfassen. 📌 Warum Produktionsplanung (APS) erst dann funktioniert, wenn die Datenerfassung sauber läuft – und was passiert, wenn man diesen Schritt überspringt. 📌 Wie du aus Betriebs- und Maschinendaten echte Muster erkennst, z. B. wiederkehrende Störungen unter bestimmten Bedingungen, und daraus konkrete Verbesserungen ableitest. Christoph Altdörfer begleitet seit über elf Jahren Fertigungsunternehmen auf dem Weg zur vernetzten Fabrik und teilt in dieser Folge seine Erfahrungen aus unzähligen Kundenprojekten im Microsoft-Dynamics-Umfeld. 📩 Du hast Fragen oder ein konkretes Projekt? Schreib uns: marketing@l-mobile.com #Digitalisierung #Produktion #KMU #MES #Industrie40 #BDE #Maschinendatenerfassung #Produktionsplanung #SmartFactory #Mittelstand #Pilotprojekt #Lmobile #ZukunftKMU #DigitaleTransformation #ERP

  2. Sep 8

    Zukunft KMU to go: Smart Factory starten - Diese 7 Schritte braucht jedes KMU!

    In dieser Zukunft KMU To Go Folge bekommt ihr 7 konkrete Tipps, mit denen ihr eure Fertigung Schritt für Schritt papierlos aufstellt – praxisnah, realistisch und ohne Buzzword-Bingo. In vielen KMU laufen Fertigungsaufträge, Arbeitsanweisungen, Rückmeldungen und Nachschubbestellungen noch über Papier. Das Problem dabei ist nicht das Blatt an sich – sondern die Verzögerung zwischen Ereignis und Information. Wenn Stückzahlen erst am Schichtende ins ERP-System wandern, Arbeitsanweisungen nicht versionssicher vorliegen oder Maschinenstörungen zu spät sichtbar werden, entsteht kein smarter Prozess, sondern ein digitaler Flickenteppich. Diese Folge zeigt euch sieben Stellschrauben, die den Unterschied machen: 1️⃣ Anforderungen und Ziele definieren – bevor ihr über Technologie sprecht. Startet mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Wo bremst Papier wirklich? Welche Prozesse laufen doppelt? Daraus entstehen klare Anwendungsfälle statt teurer Fehlentscheidungen. 2️⃣ Produktionsplanung digitalisieren – mit Advanced Planning and Scheduling (APS) statt ausgedruckten Excel-Listen. Wenn eine Maschine ausfällt oder Material später kommt, simuliert ihr Planungsvarianten in Echtzeit, statt manuell umzusortieren. 3️⃣ Digitale Datenerfassung einführen – Betriebsdaten, Maschinendaten und Personalzeiten direkt im Prozess erfassen, nicht erst am Schichtende per Laufkarte. So fließen Stückzahlen, Rüstzeiten und Auftragsstatus in Echtzeit ins ERP-System. 4️⃣ Arbeitsanweisungen digital bereitstellen – versionssicher, aufgabenbezogen und direkt am Arbeitsplatz. Gerade bei neuen Mitarbeitenden oder wechselnden Arbeitsplätzen ein echter Hebel für weniger Fehler und weniger Suchzeit. 5️⃣ Materialfluss digitalisieren – von elektronischem Kanban über Pick-by-Light bis zu digitalen Etiketten. Nachschub wird automatisch ausgelöst, Materialbewegungen werden transparent, und Produktion, Lager und Planung arbeiten mit denselben Informationen. 6️⃣ Transparenz über Maschinen und Betriebsmittel schaffen – durch digitale Maschinendatenerfassung und Ortungstechnologien wie RTLS. Störungen werden schneller sichtbar, Suchzeiten für Werkzeuge und Betriebsmittel sinken. 7️⃣ ERP-Integration und Reporting von Anfang an mitdenken – damit digitale Daten nicht in Insellösungen stecken bleiben. Echtzeitreporting macht Produktionsstatus, Auslastung und Störungen sichtbar, die ERP-Anbindung verhindert doppelte Datenpflege. Papierlose Fertigung ist kein einzelnes Tool, sondern eine Prozessentscheidung. Je klarer ihr wisst, wo Informationen entstehen, wer sie braucht und wie schnell sie verfügbar sein müssen, desto leichter wird der Weg Richtung Smart Factory.

    Zukunft KMU to go: Smart Factory starten - Diese 7 Schritte braucht jedes KMU!
  3. Sep 1

    Pilotprojekte im Lager: Der smarte Einstieg in die Digitalisierung | Zukunft KMU Podcast

    Euer Lager läuft noch mit Excel, Papierzetteln und dem Kollegen, der „alles im Kopf hat"? Dann ist diese Folge genau für euch. Wir sprechen darüber wie ihr mit kleinen Pilotprojekten den Einstieg in die Lagerdigitalisierung schafft – ohne gleich das ganze Unternehmen umzukrempeln. In vielen KMU sind die Lagerstrukturen über Jahre gewachsen: Wissen steckt in einzelnen Köpfen, Bestände stimmen nicht mit dem System überein und Prozesse laufen über Papier in dreifacher Ausführung. Das funktioniert – irgendwie. Aber es kostet Zeit, verursacht Fehler und skaliert nicht. In dieser Podcastfolge besprechen wir mit Christoph, wie ihr aus dieser Situation herauskommt – Schritt für Schritt, ohne Mammutprojekt. 📌 Darum geht es in dieser Folge: 1️⃣ Typische Ausgangslage im KMU-Lager – warum gewachsene Strukturen irgendwann zum Problem werden 2️⃣ Drei konkrete Pilotprozesse für den Einstieg: Umlagerung, Bestandsinfo und Inventur 3️⃣ Warum ihr nicht mit einem 12-Monate-Lastenheft starten solltet, sondern mit dem richtigen Scope 4️⃣ Wie der Weg vom manuellen Prozess über die Digitalisierung zur Automatisierung aussieht 5️⃣ Worauf ihr bei der Auswahl eines Lösungsanbieters achten solltet – Schnittstellen, Betreuung, Gesamtpaket Christoph bringt über 11 Jahre Erfahrung aus Digitalisierungsprojekten im Mittelstand mit und teilt ehrliche Einblicke aus seinem Alltag: Was funktioniert wirklich als erster Schritt? Und warum ist „papierlos" nicht immer das oberste Ziel? 📩 Ihr habt Fragen oder Themenvorschläge? Schreibt uns gerne in die Kommentare oder per E-Mail. 👍 Wenn euch die Folge gefallen hat: Daumen hoch, Abo dalassen und weiterempfehlen – damit noch mehr KMU den Einstieg in die Lagerdigitalisierung finden. #Lagerdigitalisierung #DigitalisierungKMU #Lagerverwaltung #PilotprojektLager #MobilesArbeiten #Scannerlösung #DigitaleTransformation #LmobileWarehouse #ZukunftKMU #Mittelstand #Industrie40 #Lagerprozesse

  4. Aug 18

    2 Mio. Euro Schwund und keiner hat's gemerkt - Ladungsträgermanagement für KMU | Zukunft KMU Podcast

    In dieser Podcastfolge sprechen wir mit dem CEO von Loopario (ehemals Logistikbude), über das unterschätzte Thema Ladungsträgermanagement – und warum es KMU jedes Jahr fünf- bis siebenstellige Beträge kosten kann. Philipp hat am Fraunhofer Institut jahrelang Unternehmen in der Verpackungslogistik beraten und zum Thema Europalette promoviert. Seine Erkenntnis: Es gab schlicht kein dediziertes System, um Ladungsträgerdaten sauber zu erfassen und zu verwalten. Daraus entstand die Idee zu Loopario – einer Standardsoftware, die Transparenz über alle Ladungsträger im Unternehmen schafft und Prozesse wie Kontoabstimmung, Rechnungserzeugung und Bestandsausgleich automatisiert. 📌 Darum geht es in dieser Folge: 1️⃣ Warum Ladungsträgermanagement ein blinder Fleck ist – und was das mit dem Volleyballspiel-Effekt zu tun hat. In vielen Unternehmen fällt das Thema zwischen Einkauf, Wareneingang, Logistik und Produktion durch. Es gibt keine zentrale Kennzahl, die der Geschäftsführung zeigt, wie hoch Schwund und Kapitalbindung wirklich sind. 2️⃣ Was Ladungsträger mit Geld gemeinsam haben. Offene Pools wie Europaletten funktionieren nicht linear wie klassische Logistikprozesse, sondern eher wie Forderungen und Verbindlichkeiten im Finanzwesen. Jede Buchung existiert doppelt – beim Sender und beim Empfänger – und der Abstimmungsprozess frisst bis zu 30 Prozent des Personalaufwands. 3️⃣ Wie ihr eure Ladungsträgerkosten in drei Schritten aufdeckt. Philipp empfiehlt eine einfache Ladungsträgerbilanz: Eingang vs. Ausgang, Vollgut vs. Leergut. Ein Kunde war überzeugt, keinen Schwund zu haben – und entdeckte durch diese Methode einen Verlust von zwei Millionen Euro pro Jahr. Für wen ist das Thema besonders relevant? Laut Philipp wird es ab etwa 30 bis 40 externen Partnern und 100.000 Ladungsträgerbewegungen pro Jahr spannend. Aber diese Schwelle erreichen viele produzierende Unternehmen schneller, als sie denken.

  5. Aug 11

    Zukunft KMU to go: Fachkräftemangel im Field Service – diese 5 Fehler kosten euch gute Leute!

    Fachkräftemangel im technischen Außendienst – für viele KMU ist das längst kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sondern spürbare Realität. In vielen mittelständischen Unternehmen wächst das Servicegeschäft – mehr Wartungsverträge, mehr Störungen, höhere Kundenerwartungen. Gleichzeitig gehen erfahrene Servicetechniker:innen in Rente und offene Stellen bleiben monatelang unbesetzt. Die Folge: Die Disposition wird zum Tetris-Spiel, Puffer fehlen und die Belastung im Team steigt. Das Video beleuchtet, warum die entscheidende Frage nicht lautet „Wo finden wir fünf neue Leute?", sondern „Warum sollte eine gute Fachkraft ausgerechnet zu uns kommen – und bleiben?" Denn das Image des technischen Außendiensts schreckt viele Bewerber:innen ab, bevor sie den Job überhaupt verstanden haben. 📌 Diese fünf Hebel werden im Video erklärt: 1️⃣ Berufsbild sichtbar machen – Technischer Außendienst ist abwechslungsreich, eigenständig und verantwortungsvoll. Unternehmen müssen das aktiv zeigen, statt es vorauszusetzen. 2️⃣ Arbeitszeit aktiv gestalten – Ob Vier-Tage-Woche, planbare Bereitschaftsfenster oder regionale Einsatzgebiete: Planbarkeit ist Bindung. Wenn Fachkräfte wissen, wann sie frei haben, sinken Stress, Fehler und Wechselgedanken. 3️⃣ Fair vergüten und Entwicklung ermöglichen – Wer anspruchsvolle Arbeit nicht angemessen bezahlt, verliert Leute. Dazu braucht es sichtbare Karrierepfade: von der Junior-Fachkraft zur Spezialistin, Trainerin oder Remote-Support-Expertin. 4️⃣ Alltag entlasten – Doppelte Dokumentation, fehlende Infos vor dem Einsatz und Papierkram am Abend kosten Zeit und Motivation. Digitale Erfassung direkt vor Ort macht den Unterschied. 5️⃣ Recruiting und Rollen neu denken – Remote Support, Wissensmanagement und Vorqualifizierung entlasten den Außendienst und eröffnen neue Zielgruppen im Recruiting. 📩 Feedback, Themenwünsche oder Fragen? Schreibt uns gerne in die Kommentare!

  6. Aug 4

    Kein Platz im Lager? Warum KMU jetzt in Lagerlifte investieren sollten | Zukunft KMU Podcast

    Automatische Lagerlifte verändern die Intralogistik – aber für viele KMU bleibt die Frage: Lohnt sich das wirklich für uns? In dieser Podcastfolge spricht Christian Göbet, Manager Sales Area bei Kardex, über typische Hürden, smarte Einstiegsszenarien und warum der erste Schritt in die Lagerautomatisierung oft einfacher ist, als man denkt. Viele Unternehmen schieben das Thema Lagerautomatisierung vor sich her – aus Angst vor hohen Investitionen, fehlendem Know-how oder Unsicherheit, wo man überhaupt anfangen soll. Dabei sind gerade Vertikallifte ein idealer erster Schritt: Auf nur 10 bis 12 Quadratmetern Grundfläche lassen sich bis zu 200 Quadratmeter Lagerfläche schaffen. Platz, der in vielen Produktions- und Lagerhallen dringend gebraucht wird. Christian erklärt, warum Kardex als Marktführer im Bereich vertikale Lagersysteme Unternehmen rät, erst vor Ort die Prozesse zu analysieren, bevor über Technik gesprochen wird. Spannend dabei: Der Einstieg funktioniert auch komplett ohne Software-Integration – die Anbindung an SAP oder ein WMS kann Schritt für Schritt nachgezogen werden, wenn die Mitarbeitenden mit dem System vertraut sind. Besonders praxisnah wird es, wenn Christian von einem aktuellen Kundenprojekt bei einem Automobilzulieferer erzählt: volle Produktionshallen, kaum Platz in den Gängen – und wie mit zwei bis drei Liftsystemen 350 Quadratmeter Lagerfläche ersetzt werden konnten. Außerdem spricht er über den Trend zur Cloud-basierten Steuerung, bei der Unternehmen keine eigene IT-Infrastruktur mehr bereitstellen müssen, und über erste Robotik-Lösungen, die bereits heute im Einsatz sind. Wenn ihr wissen wollt, wie ein smarter, risikoarmer Einstieg in die Lagerautomatisierung aussehen kann – und warum der wichtigste erste Schritt oft nicht die Technik, sondern das Zuhören ist – dann ist diese Folge genau richtig für euch. 🔔 Abonniert unseren Kanal und aktiviert die Glocke, damit ihr keine Folge verpasst. #Lagerautomatisierung #Intralogistik #KMU #Lagerlift #Kardex #Digitalisierung #Automatisierung #ZukunftKMU #Logistik #Vertikallift #Lmobile

    Kein Platz im Lager? Warum KMU jetzt in Lagerlifte investieren sollten | Zukunft KMU Podcast
  7. Jul 21

    Inventur ohne Stillstand – wie ein KMU mit 12.000 Artikeln die Lagerdigitalisierung gemeistert hat | Zukunft KMU Podcast

    Inventur mit Zettel und Bleistift, tagelanger Betriebsstillstand zwischen Weihnachten und Heilig Dreikönig und frustrierte Mitarbeiter – so sah die Realität bei Winkler & Schorn lange aus. In dieser Podcastfolge erzählt Dr. Christian Lutzky, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, wie die Digitalisierung im Lager den gesamten Betrieb verändert hat. Winkler & Schorn ist ein traditionsreicher B2B-Großhändler für Lebensmittelverpackungen aus der Nähe von Nürnberg – gegründet 1827, heute mit rund 40 Mitarbeitenden, 5.000 Quadratmetern Lagerfläche und über 12.000 Artikeln, die teilweise in über 100 Varianten existieren. Einschlagpapiere in verschiedenen Größen, Salatschalen mit unterschiedlichen Deckeln, Feinkostbecher in fünf Volumina – für die Kommissionierung war das eine enorme Herausforderung. 📦 Die Ausgangslage: Neue Lagermitarbeiter brauchten ein halbes bis dreiviertel Jahr Einarbeitung, bevor sie eigenständig kommissionieren konnten. Suchzeiten machten rund 10 % des Arbeitstages aus. Und die jährliche Stichtagsinventur legte den Betrieb tagelang lahm – mit Frust bei allen Beteiligten. 🔧 Die Lösung: Seit Anfang 2024 arbeitet Winkler & Schorn mit L-mobile Lagerscannern, die nahtlos an das ERP-System Alphaplan von CVS angebunden sind. Jeder Lagerplatz ist sauber identifiziert, jede Ware per Scanner auffindbar. Neue Mitarbeiter kommissionieren nach einer Woche selbstständig – auch Kolleginnen und Kollegen mit besonderen Herausforderungen, etwa eingeschränktem Sehvermögen, sind voll integriert. 📊 Die Inventur läuft heute permanent und nebenbei: In ruhigen Phasen zählen erfahrene Kommissionierer einzelne Gänge oder Regale – ohne Betriebsunterbrechung, ohne Wochenendarbeit, ohne Chaos. Was früher das größte Sorgenkind war, ist heute eine der größten Erfolgsgeschichten des Projekts. Im Gespräch teilt Dr. Lutzky außerdem, warum die nahtlose ERP-Anbindung für ihn eine Grundvoraussetzung war, wie er sein Team von Anfang an mitgenommen hat und welche Learnings er anderen KMU für ähnliche Projekte mitgeben würde – etwa bei der Lagerplatz-Nummerierung, bei der Zeitplanung und bei der Partnerwahl. 🎧 Reinhören lohnt sich besonders, wenn ihr selbst mit komplexen Sortimenten, aufwendiger Inventur oder langen Einarbeitungszeiten im Lager kämpft.

    Inventur ohne Stillstand – wie ein KMU mit 12.000 Artikeln die Lagerdigitalisierung gemeistert hat | Zukunft KMU Podcast
  8. Jul 14

    Zukunft KMU to go: Fehlerfreie Montage trotz Fachkräftemangel – So digitalisieren KMU ihre Fertigung

    Fachkräfte fehlen, Varianten werden mehr – und trotzdem soll fehlerfrei montiert werden. In dieser Folge Zukunft KMU To Go zeigen wir, wie KMU Montage mit digitalen Arbeitsanweisungen absichern. In vielen mittelständischen Betrieben hängt die Montagequalität an einzelnen Personen. Die erfahrene Kollegin weiß, welche Schraube bei welcher Variante fehlt – aber was passiert, wenn sie krank ist, in Rente geht oder das Team wächst? Genau hier wird es kritisch: Steigende Variantenvielfalt, kürzere Lieferzeiten, Dokumentationspflichten in Branchen wie Automotive, Maschinenbau oder Schaltschrankbau – und gleichzeitig immer weniger Fachkräfte. Digitale Montage bedeutet nicht, ein PDF auf ein Tablet zu legen. Es geht darum, Arbeitswissen aus Köpfen, Ordnern und Zurufen in geführte, digitale Prozesse direkt am Arbeitsplatz zu überführen. Eine interaktive Schritt-für-Schritt-Anweisung auf Tablet, Touchscreen oder Industrieterminal – aktuell, zentral gepflegt und mit Bildern, Videos oder CAD-Zeichnungen ergänzt. 📌 Darum geht es in diesem Video: 1️⃣ Fehlervermeidung während des Prozesses – nicht erst bei der Endkontrolle. Ein digitales Assistenzsystem zeigt den nächsten Schritt passend zum Auftrag, macht Prüfpunkte verbindlich und verhindert, dass Arbeitsschritte vergessen werden. 2️⃣ Schnelleres Onboarding – neue Mitarbeitende oder Leiharbeitskräfte arbeiten deutlich eigenständiger, weil Wissen nicht mehr nur in den Köpfen erfahrener Kolleginnen steckt. 3️⃣ Echtzeit-Transparenz – Zeiten, Mengen, Störungen und Auftragsfortschritte fließen direkt zurück. Die Fertigungsleitung sieht, wo Aufträge stehen und wo sich Probleme häufen. 4️⃣ Saubere ERP-Anbindung – Aufträge, Stücklisten und Stammdaten kommen aus dem ERP, Rückmeldungen fließen automatisch zurück. Kein doppeltes Erfassen, kein neuer Medienbruch. 5️⃣ Skalierbarkeit – klein starten, dort wo es wehtut, und dann Schritt für Schritt ausweiten. Neue Varianten, Linien oder Standorte lassen sich einfacher einbinden. Ein Praxisbeispiel aus dem Maschinenbau zeigt im Video, wie ein mittelständischer Betrieb seine kritischste Baugruppe digital abgebildet hat – und damit Rückfragen, Suchzeiten und Nacharbeit deutlich reduzieren konnte. Der beste Einstieg? Sucht euch einen Prozess, der heute wirklich wehtut. Digitalisiert ihn sauber, testet ihn mit den Mitarbeitenden – und skaliert erst dann weiter.

    Zukunft KMU to go: Fehlerfreie Montage trotz Fachkräftemangel – So digitalisieren KMU ihre Fertigung

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Willkommen bei „Zukunft KMU – Der Podcast für digitale Transformation“. Wo fängt man mit der Digitalisierung an? Welche Technologien gibt es und welche ist die richtige für mein Vorhaben? Wie digitalisiere ich Lager, Produktion, Vertrieb und Field Service? Diese und weitere Fragen werden wir in diesem Podcast mit externen und internen Gesprächspartnern beantworten. Wir, die L-mobile, sind ein mittelständisches Softwareunternehmen aus Baden-Württemberg mit über 20 Jahren Erfahrung aus unzähligen Digitalisierungsprojekten in ganz Deutschland. Wir möchten unsere Expertise mit euch teilen und euch an konkreten Beispielen zeigen, wie ihr euer Unternehmen fit macht für eine Zukunft mit IoT, der Cloud und Co. Den Podcast gibt es übrigens auch als Video-Show bei YouTube zu sehen. Schaut gerne mal vorbei! Gastgeberin: Andrea, Head of Marketing bei L-mobile

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