Znipcast - für gute Zusammenarbeit | Agile, Scrum, KanBan, Psychologie, Teamentwicklung und NLP | Podcast der Znip Academy

Znipcast.de | Henry Schneider | Janina Alisa Kappelhoff

Agilität oder Agile, Teamgestaltung, Scrum, KanBan, XP, New Work, Psychologie und Teamentwicklung sind in aller Munde. Häufig zusammen mit einem neuen Mindset. Doch was bedeutet da, wie kann ich damit umgehen, das ins eigene Unternehmen bringen und welchen spezifischen Praxiserfahrungen gibt es? Wir zaubern ein Lächeln in Deine Gedanken! :-) Der Znipcast ist der Podcast der Znip Academy. Hier teilen Janina Kappelhoff und Henry Schneider ihre Erfahrung mit Dir! Wir sind beide zertifizierte Teamgestalter mit über 12-jähriger Erfahrung. Wir wissen also, was wir tun! :-)

  1. 06/16/2025

    Technische Schulden - Nichts hält länger als ein provisorium

    Technische Schulden in der agilen Softwareentwicklung – Warum sie uns alle betreffen und wie wir sie managen können Einleitung In dieser Folge unseres Podcasts tauchen wir tief in das Thema Technische Schulden ein. Wir erklären, warum Technische Schulden kein reines IT-Thema sind, sondern nachhaltige Auswirkungen auf die gesamte Organisation haben. Unser Ziel: Bewusstsein schaffen, wie technische Schulden entstehen, warum sie langfristig schaden und vor allem, wie wir sie frühzeitig erkennen und aktive Gegenmaßnahmen ergreifen können. Die Folge wurde im April 2024 aufgenommen. Links Unser MeetUp: https://znip.academy/meetup Die Folge mit Lennart: https://youtu.be/1HXpSGRjRqM Agile Arround the Wro(l)d: https://open.spotify.com/show/4ik0kM1ngFvz3SVzKHs00Z Scrum Master Folge: https://www.youtube.com/watch?v=d-OAXCYHr5I Heldentreff: https://znip.academy/held Psychologische Sicherheit: https://znip.academy/ps hybride Arbeit: https://znip.academy/fa Was sind technische Schulden? Technische Schulden sind metaphorisch zu verstehen: Es ist eine Art Kredit, den man bei der Codequalität, der Architektur oder bei der Infrastruktur aufnimmt, um kurzfristig schneller voranzukommen. Diese „Schulden“ entstehen beispielsweise durch unsauberen Code, provisorische Lösungen oder verzögerte Framework- und Bibliotheks-Updates. Unsauberer Code: Schnell implementierte Funktionen, die nur funktionierend, aber nicht wartbar oder erweiterbar sind. Aufgeschobene Updates: Bibliotheken, Frameworks oder Infrastruktur-Komponenten, die nicht rechtzeitig gepflegt oder ersetzt werden. Nutzererlebnis: Schlechte Usability durch unübersichtliche Interfaces, die durch nachträgliches Dranklatschen von Funktionen entstehen. Provisorien im Alltag: Ähnlich wie bei handwerklichen Reparaturen (z.B. provisorische Kabel oder Beleuchtungen) – es funktioniert, aber es ist nicht nachhaltig und verursacht langfristige Probleme. Warum sind technische Schulden problematisch? Langfristig führen nicht kontrollierte technische Schulden zu immer größeren Problemen: Verschlechterte Wartbarkeit: Der Code wird undurchsichtig, Fehlerpotenzial steigt. Verzögerte Releases: Mehrere Sprints werden nur noch für Aufräumarbeiten und Bugfixes verwendet. Innovationshemmnis: Neue Features lassen sich kaum noch einbauen, weil die Infrastruktur oder der Codeblock zu komplex sind. Wirtschaftliche Nachteile: Hohe Kosten für Refactoring, längere Downtimes oder sogar Systemausfälle. Dabei vergessen viele, dass technische Schulden auch eine Investition sind, die sich auszahlen, wenn sie richtig eingesetzt wird. Frühe, kleine Maßnahmen können langfristig enorme Vorteile bringen. Wie geht man mit technischen Schulden um? Es gibt verschiedene Strategien, um technische Schulden aktiv zu managen und abzubauen: Refactoring Die wichtigste Methode: Schrittweise den Code verbessern oder bei Bedarf komplett neu schreiben. Dabei sollte man regelmäßig „aufräumen“ – etwa durch Refactoring-Sprints oder kontinuierliche Code-Qualitätssicherung. Das Ziel: stabilen, wartbaren Code schaffen, der zukünftige Erweiterungen erleichtert. Automatisierte Tests Ein essenzielles Werkzeug, um Risiken beim Refactoring zu minimieren. Automatisierte Regressionstests liefern schnelle Rückmeldung, ob Änderungen funktionieren und bestehende Funktionalität erhalten bleibt. So kann man mit geringem Risiko regelmäßig Updates, Framework- und Bibliotheks-Updates durchführen. Proaktive Planung und technische Investments Framework- und Library-Updates sowie Infrastruktur-Verbesserungen sollten als regulärer Bestandteil des Entwicklungsprozesses geplant werden – ähnlich wie ein Auto regelmäßig gewartet wird. Das spart später immense Ressourcen und verhindert plötzliche Systemprobleme. Slack-Time und technische Rücklagen Ein bewährtes Prinzip ist, in den Sprint-Planungen explizit Zeit für Wartung, Refactoring und Weiterbildung zu reservieren. Das schafft Raum für nachhaltige Verbesserungen und verhindert, dass die Schulden sich ungehemmt anhäufen. Kontinuierliche Weiterbildung & Wissensaustausch Entwickler*innen sollten sich regelmäßig weiter qualifizieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das reduziert die Gefahr, mit veralteter Technik zu arbeiten und technische Schulden zu ignorieren. Stakeholder-Management & Kommunikation Produkt-Owner*innen sollten die Bedeutung technischer Schulden klar kommunizieren. Denn oft wird kurzfristiger Business-Value vorgezogen, während langfristige Konsequenzen unterschätzt werden. Hier gilt: Transparenz schafft Verständnis für notwendige Investitionen in Wartung und Qualität. Frameworks und Rollen für das Management technischer Schulden In agilen Frameworks wie SAFe, Scrum oder Kanban gibt es spezielle Mechanismen, um technische Schulden zu steuern: Scrum & Sprints: Planung von sogenannten Technik-Sprints oder explizit reservierte Backlog-Punkte für Wartung. SAFe & PI-Sprints: Eine Woche ist unverplant und kann von den Teams für technische Verbesserungen eingesetzt werden XP & Refactoring: Refactoring ist strenger Bestandteil von eXtreme Programming   Get shit done, Janina & Henry Gefällt dir die Podcastfolge? Dann empfiehl sie gerne anderen weiter, z.B. indem du die Folge in deiner Story teilst. Wenn du magst verlinke @znip_academy_agile und wir teilen deinen Like mit unseren Hörern. Du möchtest dich von uns in der Tiefe in eurem Veränderungsprozess begleiten lassen, eure größten Komplexitätsnester auflösen und die besten Teamtipps bekommen? Dann buch uns 😉 Agile Master Ausbildung, damit Du und Dein Unternehmen zur Höchstleistungsmaschine werden! Flexible / Hybride Arbeit richtig gestalten. Connecte dich gerne hier mit uns: LinkedIn Instagram YouTube Facebook Znip Academy, Deine Akademie für Agilität und Scrum The post 161 Technische Schulden appeared first on Znipcast - für gute Zusammenarbeit | Agile, Scrum, KanBan, Psychologie, Teamentwicklung und NLP | Podcast der Znip Academy.

    54 min
  2. 03/12/2025

    Psychologische Sicherheit fürs HomeOffice

    Warum ist Psychologische Sicherheit fürs HomeOffice wichtig? Es freut mich, dass du dich für das Thema psychologische Sicherheit und Homeoffice interessierst. Das ist in der Tat ein sehr aktuelles und wichtiges Thema, besonders in der heutigen Arbeitswelt. Unser EMPOWER. MeetUp zu Psychologischer Sicherheit: https://znip.academy/meetup Diese Folge wurde am 09.02.2025 aufgenommen. Links Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile Menschen lesen (Metaprogramme): https://znip.academy/mk LEGO® SERIOUS PLAY®: https://znip.academy/lsp Resilienz: https://znip.academy/resilienz Konferenz-Meetup: https://znip.academy/meetup Business Rauhnächte: https://znip.academy/rauh Rauhnachtsjournal: https://znip.academy/rauh-buch Heldentreff: https://znip.academy/held Weiter mit Psychologischer Sicherheit Psychologische Sicherheit ist entscheidend, um im Homeoffice effektiv arbeiten zu können. Sie ermöglicht es den Mitarbeitenden, sich sicher und wertgeschätzt zu fühlen, was wiederum ihre Kreativität und Produktivität steigert. Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Meinungen und Ideen gehört werden, sind sie eher bereit, sich aktiv einzubringen und auch Risiken einzugehen, was zu besseren Ergebnissen führt. Ein zentraler Punkt ist, dass Führungskräfte und Teams ihre eigenen Glaubenssätze über Homeoffice hinterfragen sollten. Oft gibt es Vorurteile, wie zum Beispiel die Annahme, dass Mitarbeitende im Homeoffice weniger produktiv sind. Solche Überzeugungen können die psychologische Sicherheit beeinträchtigen. Es ist wichtig, eine Kultur zu schaffen, in der Vertrauen herrscht und Mitarbeitende sich trauen, ihre Gedanken und Bedenken zu äußern. Um psychologische Sicherheit im Homeoffice zu fördern, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, wie regelmäßige Reflexionen im Team, offene Gespräche über Bedürfnisse und Ängste sowie die Etablierung von aktiven Meeting-Formaten, die alle einbeziehen. Auch das Einholen von Feedback und das Anbieten von Unterstützung bei Konflikten sind wichtige Schritte. Zusammengefasst: Psychologische Sicherheit ist nicht nur für die individuelle Zufriedenheit wichtig, sondern auch für die gesamte Teamdynamik und letztlich für den Erfolg des Unternehmens. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest oder spezifische Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung! Get shit done, Janina & Henry Gefällt dir die Podcastfolge? Dann empfiehl sie gerne anderen weiter, z.B. indem du die Folge in deiner Story teilst. Wenn du magst verlinke @znip_academy_agile und wir teilen deinen Like mit unseren Hörern. Du möchtest dich von uns in der Tiefe in eurem Veränderungsprozess begleiten lassen, eure größten Komplexitätsnester auflösen und die besten Teamtipps bekommen? Dann buch uns 😉 Agile Master Ausbildung, damit Du und Dein Unternehmen zur Höchstleistungsmaschine werden! In der Podcastfolge erwähnte Folgen zur Vertiefung: Führungskräfte – Leadership Daily Connecte dich gerne hier mit uns: LinkedIn Instagram YouTube Facebook Znip Academy, Deine Akademie für Agilität und Scrum The post 162 Psychologische Sicherheit fürs HomeOffice appeared first on Znipcast - für gute Zusammenarbeit | Agile, Scrum, KanBan, Psychologie, Teamentwicklung und NLP | Podcast der Znip Academy.

    35 min
  3. 06/06/2024

    3 Jahre Znipcast - Das Baby ist da!

    3 Jahre Znipcast 3 Jahre Znipcast und auch noch verspätet! 😀 Wir hatten eine Babypause und sind jetzt wieder da! Von unseren tollen Erlebnissen in der Zwischenzeit möchten wir euch in dieser Folge berichten. Übrigens in der nächsten Folge spreche ich mit Lennart über Technische Schuld.   Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/Vzr2-BkYMPs Links Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile Menschen lesen (Metaprogramme): https://znip.academy/mk LEGO® SERIOUS PLAY®: https://znip.academy/lsp Resilienz: https://znip.academy/resilienz Konferenz-Meetup: https://znip.academy/meetup Business Rauhnächte: https://znip.academy/rauh Rauhnachtsjournal: https://znip.academy/rauh-buch Menschen leiten: https://znip.academy/ml Heldentreff: https://znip.academy/held Mind.set: https://znip.academy/mind.set Leadership Stars: https://znip.academy/leadershipstars Teamworks Plus: https://znip.academy/teamworks Karlie Muehlbach: https://znip.academy/karliemuehlbach Katja Schaefer: https://znip.academy/katjaschaefer Backlog Folge Stakeholder Folge SAFe Folge Leadership Folge Jammer Folge Agile Master Folge Agile Coach Folge Vertrauen Folge letzte Folge mit Lea Lindemann – Erfolgsgarantie Beide wieder da Ja, wir waren eine ganze Weile weg. She’s back. Er ist wieder da. Genau. Zu zweit sind wir wieder da. Ich weiß nicht, ob wir diese Folge einfach „Das Baby is da!“ nennen und es dann quasi Hazel und Carolin Kebekus und sowas gleich machen. Unser Baby ist schon ein bisschen größer, aber hey. Euch ist aufgefallen, wir waren lange weg. Wir haben jetzt fast ein Jahr Pause gemacht. Das hier ist nicht die Drei-Jahres-Folge. Die wäre letztes Jahr im Sommer gewesen. Und kommt jetzt dieses Jahr im Sommer zusammen mit der Vier-Jahres-Folge. Unser Backlog hat sich ein bisschen geändert. Wir haben irgendwann festgestellt, unsere Prioritäten haben sich geändert. Unsere Tochter ist noch ganz, ganz klein gewesen. Auf den letzten gemeinsamen Folgen kann man sie noch sehen. Und letztes Jahr im Juni haben wir dann irgendwann die Reißleine gezogen und gesagt, es gibt einfach wichtigere Dinge im Leben, haben den Podcast ein Stück weit sein lassen. Wie im Agilen darf man auf Veränderungen der Umwelt reagieren. Stakeholder hat sich geändert, Prioritäten haben sich verschoben. Und dementsprechend haben wir drauf reagiert, weil klar, Agilität hat keinen Selbstzweck, darf immer Value liefern und der Podcast ist cooles Feedback von euch und baut die Community auf. Ich liebe es, ihn zu machen. Gleichzeitig dürfen wir natürlich auch unternehmerisch ein bisschen denken und da war jetzt gerade nicht die höchste Prio drauf, sondern wir haben lieber die Trainings und Beauftragungen, die wir haben abgearbeitet. 2 Konferenzen mit Kind Wir waren zumindest auf zwei Konferenzen, selbst mit Kind letztes Jahr. Das stimmt. Richtig cool. Wir waren auf der Mind.set in Braunschweig bei MSG David und wir waren auch im Leadership Stars Meeting in Potsdam letztes Jahr und haben da jeweils mit LEGO Serious Play gespielt. Dort haben wir Simulationen mit LEGO, aber vor allen Dingen auch mit Teambuilding und Organisationsentwicklung über Lego Serious Play gemacht. Agile Releasetrains während des Betriebs verändern Das waren richtig coole Konferenzen! Wirklich tolle Tage. Auf dem Mind.set war Janina nur einen Tag dabei. Am zweiten war Henry dabei. Ihr habt einen Agilen Release Train. Sogar mehrere Agile Release Trains gebaut. Es war quasi eine Solution. Und zwar an einem laufenden Zug! Der während der Fahrt verändert wurde. Und wie mache ich eigentlich Agilität und Veränderungen an Systemen, die im Laufen bleiben, die sich bewegen und eben nicht anhalten. Wir haben auch die normalen Anfängerfehler gemacht und begriffen. Von wegen, ja, Führung braucht es jetzt ja nicht mehr. Ihr seid selbst organisiert als Team. Organisiert euch mal. Doch, die braucht es schon. Also es braucht da noch ein bisschen mehr, wie zum Beispiel ein paar Leitplanken, damit das funktioniert und nicht jeder halt irgendwie was baut. Und dann baut halt einer seinen Zug ein bisschen breiter, ohne die anderen darüber zu informieren. Schon kollidiert das mit einem Bahnhof. Aber bevor wir jetzt weiter darauf eingehen, was wir letztes Jahr gemacht haben, diese Folge ist vor allen Dingen dafür da, euch zu sagen, dass wir wieder da sind. Wie geht es mit dem Podcast weiter? Überraschung! Gute Dinge bleiben einem erhalten und kommen immer wieder. Das heißt, wir haben uns vorgenommen, für den Znipcast mindestens zehn Folgen rauszubringen. Ja, also ich würde schon ganz gerne wieder monatlich wenigstens veröffentlichen und uns dann vielleicht raniterieren, ob wir mehr schaffen. Das heißt, ihr könnt jetzt regelmäßig wieder mit Folgen von uns rechnen. Wir nehmen total gerne eure Themenwünsche entgegen, denn bei uns funktioniert vielleicht die Themenwelt gerade ein bisschen anders als bei euch. Von daher super gerne eure Themen. Teamgestalter Wir haben letztes Jahr aber natürlich, obwohl wir den Podcast nicht weitergemacht haben und neben den Konferenzen noch eine ganze Menge geschafft, finde ich. Und da vorweg zu erwähnen, finde ich, Henry bist jetzt geprüfter Teamgestalter! Wir arbeiten schon seit längerem zusammen mit Teamworks. Also der Firma rund um Thorsten Visbal und Svenja Hofert. Janina hat da schon meine Teamgestalter-Ausbildung gemacht und du bist eben jetzt auch offiziell geprüft und abgenommener Teamgestalter. Und das war für dich eine total spannende Zeit, auch in die Trainings da zu gehen. Neben der Teamgestalter-Ausbildung hast du eben auch Psychologie der Veränderung bei Svenja gemacht und Konflikte im kulturellen Rahmen bei Thorsten Visbal. Richtig coole Trainings und vor allem viel, viel besser die Ausbildung, weil wir da so viel ausprobieren können. Die Integrationszeit ist so lang und wir können eben vor Ort mit anderen in einem geschützten Raum Dinge ausprobieren, bevor wir sie dann in einer Auftragssituation durchführen und vielleicht das eine oder andere schief geht. Und ich habe da sehr viel ausprobiert. Wenn ich in etwas keine großen Erfahrungen hatte, habe ich es einfach in dem Kreis ausprobiert. Zum Beispiel eine Aufstellung in einer Workshop-Situation. Da habe ich dann vieles dabei gelernt beim Tun. Denn sich theoretisch darüber zu unterhalten, das ist immer eine schöne heile Welt. Und dann in so einer Situation bringt das für mich viel, viel mehr. Und das Coole ist, ich werde häufig gefragt, wie ich meine Workshops so gut mache. Das ist eine Summe von vielen Ausbildungen und Trainings, die ich besucht habe. Jetzt der Shortcut, genau die Teamworks Plus Ausbildung. Da lernt man so unglaublich viel in Richtung Moderation, Workshops gestalten, Teams zu facilitieren. Und ich sage, da ist eigentlich alles drin, alles auf den Punkt. Das ist genau die Stelle, wo ihr euch den Shortcut nehmen könnt. Menschen lesen Das Training, was sich bei uns am meisten verändert hat, ist, dass Menschen lesen. Denn unsere Trainings werden ja jedes Jahr immer nochmal ein Stückchen besser, weil wir uns auch anpassen und Dinge dazulernen. Mit Menschen leiten waren zusätzliche Komponenten noch dazu gekommen. Es war einfach euer Feedback, dass da so viel mehr Themen noch reingehören und das eben auf Führungskräfte-Level. Wie bringe ich Menschen wirklich in eine Veränderung? Wie kann das funktionieren mit Hilfe von Metaprogrammen? So ist eben Menschen leiten entstanden. Ursprünglich. Jetzt haben wir Menschen leiten integriert ins Menschen lesen und denke jetzt schon wieder über das nächste Modul nach, wo es eben eher um Kontexte, Zeitformen, Convincer und Kriterien geht. Zeitformen, die wir mal beim Heldentreff beleuchtet hatten, wo eben auch das Feedback war mit, oh, das sollte auf jeden Fall auch noch mit rein ins Menschenlesen und wo wir vor allem uns über die Konvinzer unterhalten, eben wann kippt es? Also wann erreiche ich genau diese Metaprogramme? Das ist ja auch ganz interessant mit, okay, was brauche ich denn, damit jemand sich wirklich bewegt. Rauhnächte Die Rauhnächte haben stattgefunden. Man kann jetzt unser Rauhnachts-Journal auf Amazon kaufen, was immer noch krass für uns ist. Und das ist richtig, richtig krass für mich auch zu sehen, wie viele von euch das tatsächlich auch gekauft haben. Wie riesig die Rauhnachts-Community auch geworden ist. Wie viele Menschen wir da auch wieder dieses Jahr neu kennenlernen durften, die wir vorher noch gar nicht getroffen haben. Es ist wirklich toll, mit euch diesen Jahreswechsel zu machen, mit euch Ziele zu setzen, mit euch über solche Dinge zu sprechen und ja auch selber dazu zu lernen. Also Raunechte war auch wieder richtig, richtig toll dieses Jahr. Es war so viel Balsam für die Seele auch. Ich liebe es, auch dieses Feedback, was dann dabei hochkommt. Und welche krass wohltuende Community dadurch. [8:05] Entsteht. Für mich war letztes Jahr das Jahr des Legos. Also Lego Series Play kam überall richtig gut an. Ja, das stimmt. Wir haben ganz, ganz viele Anfragen für Lego Series Play auch bekommen. Ja, und damit waren wir ja nicht nur auf der Mindset, sondern eben auch im Leadership Stars Programm oder Meeting. Auch da fand ich unglaublich, wie weit die Führungskräfte sind, denen wir da begegnet sind. Im Leadership Stars Meeting. Ja, darauf eingelassen haben. Also Wahnsinn, was da scheinbar auch drumherum passiert. Fand ich eine richtig angenehme Basis, eben so mit Menschen zu arbeiten. Also richtig schön, hat mir sehr gefallen. Scheint wirklich viel bei rumzukommen, um genau die richtigen Menschen anzuziehen. Ja, die Menschen in dem Leadership Stars Meeting haben eben die Gelegenheit, sich ihre Führungsrolle aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit unterschiedlichen Werkzeugen und Tools anzugucken und zu reflektieren. Zum Beispiel gab es eine Stilberatung. [9:06] Kleider machen Leute mäßig. Also wie kleide ich mich denn so

  4. 04/15/2024

    Erfolgsgarantie - Wie misst man den Mehrwert von Coaching & Beratung? #agile

    Erfolgsgarantie Für das Thema Erfolgsgarantie konnte ich glücklicherweise wieder die liebe Lea Lindemann gewinnen. Ich baue aktuell an einer Agile Master Ausbildung, die nach Möglichkeit alles umfassen soll. So kam es, dass wir beide über LinkedIn, über Erfolgsgarantien in der Agilen Welt sprachen. Die Aufnahme ist vom 05.01.2024, ich habe nur etwas länger gebraucht dafür. 🙂 #Elternzeit Lea Lindemann | LinkedIn Home | La Agilista (la-agilista.com) Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile Demnächst starten wieder unsere Menschen lesen Module, welches aktuell noch mit Rabatt gibt: https://znip.academy/mk Erste Folge mit Lea: Value Stream Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/eq9AWeSfF7o Quellen LinkedIn-Post: https://www.linkedin.com/posts/henry-schneider-znip_agile-community-agilitaeut-activity-7134892265683968000-tGgD Fehlzeiten-Report: https://www.aok.de/pp/gg/update/fehlzeiten-report-2023 Zusammenfassung der LinkedIn-Studie: https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article174855200/Fluktuation-Deutsche-wechseln-haeufiger-den-Job.html Wieso dieses Thema? Wir sind über einen LinkedIn Post von Henry Schneider auf dieses Thema gekommen. Ich habe durch die Elternzeit viel Zeit zum Nachdenken und wenig zum Arbeiten. Dabei stelle ich gerade das Agile Master Training zu einer Agile Master Ausbildung um, die alles zu Agilität umfassen soll und Dich 18 Monate bei der Veränderung und dem Erfolg im Unternehmen begleitet. Bei dieser Größe der Ausbildung möchte ich Dir auch gern eine Erfolgsgarantie geben. Nur welche und welche Garantien kann man allgemein im Agilen Umfeld geben? Und Lea fand, da habe ich einen Punkt. Also mit was kann ich hinterher, was es wirklich wert ist, diese Ausbildung zu besuchen? Und ein ähnliches Thema habe ich natürlich auch, wenn ich Workshops anbiete oder wenn ich selbst als Coach eingekauft werde. Was kauft das Unternehmen da ein? Und meist kaufen sie nur die günstigsten ein, kommen dann so nach sechs bis neun Monaten danach dann wieder zu mir und fragen mich, ob ich das, was jetzt da noch mehr an Schaden ist, beheben könnte und wo ich mir immer so denke, naja, wäre vielleicht leichter gewesen, wenn ich gleich da gewesen wäre. Auf der anderen Seite habe ich mich dann auch in den Kunden hineinversetzt oder in die Kundin, mich gefragt, naja, aber woher sollen die es denn wissen? Also was genau kann ich denn als Garantie anbieten, gerade im agilen Umfeld, wo ich viel mit Mindset und Persönlichkeitsentwicklung und Organisation umstrukturieren beziehungsweise die Umstrukturierung ergibt sich dann aus dem anderen Denken zu tun habe. [2:21] Was für eine Garantie kann ich denn da geben? Genauso bin ich da drauf gekommen und stelle mir die Frage tatsächlich bis heute noch. Ich habe schon jetzt so ein paar Ansätze und die möchte ich heute ganz gerne mit dir diskutieren. Und auch die offensichtlichen Sachen, auf die man normalerweise drauf springt, auch die hatten wir ja kurz schon mal im Vorfeld, im Vorgespräch andiskutiert, da auch drauf zu gehen, auch warum wir die vielleicht für nicht ganz so gut halten, diese offensichtlichen Sachen. Also das eine ist natürlich tatsächlich, was du sagtest, so dieses, wie kann ich einen Kunden und vielleicht sogar noch im Unterschied dazu den Einkäufer überzeugen, dass meine Leistung das wert ist, aber überhaupt, dass ich vielleicht auch mal für mich selber messen kann, welchen Fortschritt mache ich. [3:03] Also für mich selber, dass ich, wenn ich in ein Projekt reinkomme und da vielleicht auch über einen längeren Zeitraum bin, dass ich für mich Indikatoren habe, außer das Freudejauchzen der Kunden natürlich, bewege ich tatsächlich etwas in die richtige Richtung. Und ganz ehrlich, ich habe mir im Vorfeld Gedanken gemacht und bin für mich nicht zu so einem Ergebnis gekommen, wo ich sage, jawohl, das ist was, wo ich jetzt sagen würde, das funktioniert als Metrik immer. Dann habe ich mich aber auch nochmal gefragt, warum interessiert das Thema? Zusätzlich zu Kunden überzeugen, Einkäufer überzeugen, eigene Wirksamkeit messen ist auch eigenes Pricing. Also so, was ist meine Leistung wert? Was kann ich dafür verlangen, wenn wir jetzt weg von, ich verkaufe halt einfach nur stumpf Stunden kommen, dann muss ich da ja irgendwie ein sinnvolles Preisschild dran stecken. Und das geht natürlich auch viel besser, wenn man irgendwie ermessen kann, was für einen Mehrwert man da liefert. Und das Pricing jetzt noch ein bisschen weiter gesponnen. Ich erlebe es in vielen größeren Unternehmen, dass die Agilisten, die ganzen Scrum Masterinnen oder Zen Master kann man, egal welches Framework, dass die eher als so ein bisschen überflüssig oder nutzlos angesehen werden, weil das ist eine Person, die wird voll bezahlt. Und was genau tut die eigentlich? [4:12] Hat die überhaupt einen Mehrwert jetzt für mein Projekt? Und da verstehe ich auch viele Abteilungsleiter und Projektleiterinnen, dass die halt dann sagen, naja, irgendwie, ich sehe keinen Sinn da drin, jetzt da eine Person mehr zu bezahlen und dafür Geld auszugeben. Und häufig haben die ja auch gute Gehälter, zu Recht, meiner Meinung nach, zu Recht, denn die Arbeit ist wertvoll und gut. Nur eben genau das rüberzubringen und da so einen Punkt zu setzen mit, okay, wenn du jetzt hier einen Agilisten reinholst, bekommst du auch Folgendes. Auch da hast du schon gesagt, naja, viele Sachen werden wir jetzt hier sicherlich auch andiskutieren und es gibt nicht diese eine, wo wir jetzt wahrscheinlich sagen können, genau die ist es, weil logischerweise wir sind im agilen Umfeld unterwegs. Es ist komplex und dementsprechend gibt es keine Blaupausen und es gibt immer wieder diese individuelle Lösung, aber die kann ich vielleicht an jeden dann als genau diese Garantie dann anpassen. [5:04] Ich habe mich natürlich ganz strukturiert hingesetzt und überlegt, wie kann man dieses Thema denn diskutieren, was gibt es da überhaupt zu diskutieren. Habe mich dann gefragt, erstmal warum misst man das und dann aber auch, was messen wir eigentlich. Und eigentlich messen wir, wenn man fragt, was ist denn jetzt der Mehrwert von einem Coaching oder einer Beratung, dann messen wir immer erstmal diese Veränderung. Vorher, wie ist es vorher, wie ist es nachher. Und das, finde ich, macht es dann schon ein bisschen schwierig, weil… [5:30] Du musst ja erst mal, wenn du beim Kunden reinkommst, direkt erst mal Messwerte erheben. Also weil tatsächlich am Ende eine Messung zu machen und dann das am Anfang nicht zu haben, dann ist halt wieder so ein bisschen, wie messe ich, wie ist eigentlich der Unterschied, wie beziffer ich den jetzt. Also das heißt, es ist immer irgendwie so ein bisschen vorher, nachher, vielleicht auch ein Zeitverlauf. Und was ich tatsächlich messe, ich habe mich da hingesetzt, gibt es irgendeine generelle Metrik, die ich verwenden kann und habe gesagt, für mich eigentlich nö. Also es gibt jetzt keine Metrik, die ich per se, also wenn man jetzt sagt, Lea, du bist doch Agilistin, du kommst jetzt hier ins Projekt, jetzt woran messen wir denn den Erfolg? Ich kann jetzt nicht sagen, dass da Velocity ist, so ein klassisches Beispiel oder Flowmetriken oder so. Ich meine, Flowmetriken finde ich schon ziemlich gut, aber so allgemein, die Metrik benutzen wir und dann können wir daran den Erfolg messen. Nein, was ich mir angucke, das hängt ja völlig davon ab, was meine Kunden erreichen wollen. Und das ist wieder der Punkt, wo ich sage, da wird es schwierig. Weil Kunden wollen ja ganz gerne, dass man sehr konkret ist. Die kommen und stellen eine Frage. Wann merke ich denn, dass es sich gelohnt hat, sie einzukaufen? Und dann sage ich, ja, kommt halt drauf an, was sie erreichen wollen. Blöde Antworten. [6:41] Das ist richtig coole Basis für unseren Podcast hier, finde ich. Also deshalb liebe ich dieses Podcast-Format so, weil es eher eine Diskussion ist mit anderen, die eben auch viel Erfahrung haben, als dieses so mit stumpf, hier werden jetzt hier die ganzen Infos runtergebetet. Also ich habe so zwei, drei Sachen, wo ich sage, okay, da gibt es eine Metrik, die kann man vielleicht ganz gut verwenden. [7:02] Auf die möchte ich dann heute noch eingehen. Doch ich möchte ganz gerne damit beginnen, weil du es jetzt eben gerade schon genannt hast. Dass Velocity, Story Points, Flow, Matrix, das sind ja auch die offensichtlichen Sachen, wo ich auch von den meisten Angelisten höre, na ja, lass doch die jetzt einfach verwenden. Warum das vielleicht nicht so ist und vielleicht auch erstmal ganz kurz. [7:21] Was es denn überhaupt ist. Also wir haben auch einzelne Podcast-Folgen dazu, nur vielleicht steigt jemand gerade erst jetzt hier ein. Wollt ihr dann jetzt etwa nicht die 10 Folgen zu Velocity und Flowmetric und sonst was nach? [7:34] Weiß ich nicht. Die Velocity-Folge werde ich auf jeden Fall verlinken. Mal gucken. [7:38] Also das Offensichtlichste ist Story Points. Also das soll eigentlich eine relative Komplexität messen. Also all die Features, die wir so implementieren, hauptsächlich in in der Softwareentwicklung, das geht allerdings auch in Hardware und allem, dass wir da sagen, okay, es gibt eine relative Komplexität. Also sprich, wenn ich nach Berlin fahren möchte, hier von Wolfsburg aus, also ich sitze jetzt gerade in Wolfsburg aus, ist es wahrscheinlich weniger komplex, wie wenn ich nach Hanoi fahren möchte. Das ist wahrscheinlich deutlich komplexer. Und so kann ich eben die Komplexität jetzt erstmal in Relation setzen. Und da kann ich Story Points dran packen, dass ich halt sage, im Äquivalent, Die Fahrt nach Berlin ist eine 3 und die nach Hanoi ist eine 20 und schon habe ich meine Story Points. Ganz, ganz simpel erstmal Story Points erklärt. Und wenn ich da jetzt angekommen bin in Berlin oder in Hanoi, dann mache ich einen Haken dran und dann zähle ich die Story Points quasi. Und die Gru

    51 min
  5. 02/19/2024

    Agiler Stolperstein - Teamschnitt

    Teamschnitt – Agiler Stolperstein Der Teamschnitt ist ein oft übersehenes Mittel, welches nicht nur bei agilen Teams enormes Potential bietet. Links Heldentreff: https://znip.academy/heldentreff Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/67nhXUSV7g8 Kapitel 00:00 Intro 00:26 Agile Stolpersteine 00:40 Das Thema 01:14 Häufige Fehler 02:01 Woran merke ich einen ungünstigen Teamschnitt? 03:31 Heldentreff Agile Stolpersteine Wir sind vor kurzem Eltern geworden, weshalb der Podcast nicht mehr ganz in unseren Wochenplan passt. Deshalb dieses neue Format der agilen Stolpersteine. Kleine Impulse für Deinen Arbeisalltag als Scrum Master, Agile Master, Teamgestalter oder Teamentwickler. Das Thema Uns begegnet es ganz, ganz häufig, dass Projekte nach Abteilungen weiterhin geschnitten werden. Und einer dieser Dinge, die wahnsinnig häufig zu Problemen führt auf Team-Ebene, aber eben auch auf Organisationsebene, ist das Thema Teamschnitt. Häufige Fehler Häufig werden Teams genommen, wie die Abteilungen von vornherein schon gebaut sind. Organisationseinheiten werden gleich behalten und es wird eben nicht neu zusammengemischt werden, welchem Team sein sollte. Dadurch entstehen häufig Teams aus lauter Architekten, Teams aus lauter Personalern und weniger interdisziplinäre Teams, sehr homogene Teams, weniger heterogene Teams und ganz, ganz häufig passiert es uns, dass eben der Wertstrom insofern unterbrochen ist, als dass das Produkt oder das Projekt immer wieder hin und her gegeben ist. Es gibt viele Übergabepunkte, es gibt viele Schnittstellen, die gemanagt werden müssen. Es gibt ganz, ganz viele Wartepunkte, an denen optimiert werden soll. Und ganz, ganz viel davon kann gelöst werden über einen besseren oder einen aktuelleren Teamschnitt. Woran merke ich einen ungünstigen Teamschnitt? Das eine habe ich schon genannt, viele Übergabepunkte, aber man kann es auch an solchen Dingen wie ein Daily Stand-Up oder solche regelmäßigen Check-In Termine sehen. Ob es jetzt ein Daily ist oder wie auch immer ist oder, dass da mehr so eine Art Status-Meeting stattfindet. Stattdessen sollte eher wirklich darüber gesprochen werden, was es zu tun gibt, was wir getan haben und worin waren wir heute schon erfolgreich. Und natürlich „Was wollen wir bis zum nächsten Check-In erreichen?“. Sondern es ist wirklich mehr so ein Status-Meeting im Sinne von, ich habe das, das, das getan, habe an dem und dem und dem Meeting teilgenommen und werde an dem und dem Meeting teilnehmen. Das sind häufig Informationen, die dann ausgetauscht werden, einfach aus der Notwendigkeit heraus, dass das Daily stattfindet und gar nicht so sehr aus der Notwendigkeit heraus, sich mit seinen Teammitgliedern wirklich abzustimmen und zu synchronisieren, wo man gerade steht. Auch in den Retrospektiven oder in den Reviews kann man es sehen, dass eben im Review Produktteile gezeigt werden, die eigentlich noch gar nicht wirklich eine Funktion haben, sondern wo nur einfach irgendwas erfunden wurde, wo was übergeben wird an eine andere Abteilung. Das kann ganz normal im Wertstrom sein, das kann aber eben auch am Teamschnitt liegen und da lohnt es sich auf jeden Fall auf den Teamschnitt einmal drauf zu gucken. Da darf man auch wirklich mutig und mit ehrlichen Augen drauf gucken, denn wirklich in ganz, ganz vielen Fällen sind es Organisationseinheiten oder irgendwelche Hoheiten in irgendeinem Sinne, die weiterhin als Team benannt werden, aber eben kein echtes Team sind. Heldentreff Und wenn du gerne darüber sprechen möchtest, was eigentlich ein Team wirklich ausmacht , woran du erkennst, dass ein Team ein echtes Team ist, dann komm doch einfach zu uns in den Heldentreff. Jeden letzten Donnerstag im Monat. Wir quatschen gerne mit dir darüber, woran wir das erkennen. Wir freuen uns auf dich.   Get shit done, Janina & Henry Gefällt dir die Podcastfolge? Dann empfiehl sie gerne anderen weiter, z.B. indem du die Folge in deiner Story teilst. Wenn du magst verlinke @znip_academy_agile und wir teilen deinen Like mit unseren Hörern. Unsere Präsenzseminare in der Flexibilitätsausbildung: https://znip.academy/scrum und https://znip.academy/agile Du möchtest dich von uns in der Tiefe in eurem Veränderungsprozess begleiten lassen, eure größten Komplexitätsnester auflösen und die besten Teamtipps bekommen? Dann buch uns 😉 In der Podcastfolge erwähnte Folgen zur Vertiefung: Produkt vs Projekt Ein Produkt Teams Daily Retrospektive Review Value Stream Connecte dich gerne hier mit uns: LinkedIn Instagram YouTube Facebook Znip Academy, Deine Akademie für Agilität und Scrum Facebook-Gruppe The post 158 Teamschnitt appeared first on Znipcast - für gute Zusammenarbeit | Agile, Scrum, KanBan, Psychologie, Teamentwicklung und NLP | Podcast der Znip Academy.

    4 min
  6. 01/22/2024

    Agilität in der Selbstständigkeit - mit Marcel Hempke - Die Community ist das stärkste Argument

    Agilität in der Selbstständigkeit Wie kann Agilität in der Selbstständigkeit eingesetzt werden? Disclaimer: Es geht hier nicht um Alkohol, sondern um die Journey, die Marcel Hepke mit seinem Unternehmen erlebt. Alkohol ist schlecht für euren Körper, daher fangt am besten gar nicht erst damit an. Wir verzichten daher auf konkrete Links zu Produkten und geben nur allgemeine Links. Er ist unser Gast, da er von seinen Erfahrungen und seiner Reise berichten kann. 🤗 Marcel bietet auch alkoholfreie Tastings an, deren Nachfrage steigt. Zur Folge Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/3ngrvIt6W1s Marcel Hepke ist selbstständig mit seinem eigenen Blog, der auch Produkte anbietet. Wie es dazu kam und was ihn dort mit Agilität verbindet, darum geht es in dieser Folge. Beispielsweise darf er mehrere Rollen in sich vereinen und kann sich einiger Events und Artefakte bedienen. Beispielsweise dem Sprint und dem Backlog. Infos zu Marcel Marcel Hepke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marcel-hepke1990 Blog zu Rum: https://www.rumprobiert.de/blog Infos zu uns Agile Master Trainings & Ausbildung: https://znip.academy/agile Menschen lesen: https://znip.academy/mk Psychologische Sicherheit: https://znip.academy/ps Instagram: https://www.instagram.com/znip_academy_agile LinkedIn Henry: https://www.linkedin.com/in/henry-schneider-znip LinkedIn Janina: https://www.linkedin.com/in/janina-kappelhoff-b9048329 Kapitel 00:00 Intro 00:48 Wer ist Marcel Hepke 01:36 Wie ist Marcel zur Agilität gekommen? 03:05 rumprobiert 04:33 MVP 05:58 Problemanalyse 07:23 Iterationen 09:16 Die Magie der Rauhnächte 11:40 Evolution 12:33 Hilfe aus dem Netzwerk 13:30 Löwensamt 14:19 Agile Methoden 16:37 StartUp Szene 18:56 Umgang mit Fehlern 22:08 Größte Learnings 24:06 Zusammenfassung 28:15 Mutanfall Transkript Intro In diesem Podcast geht es darum, wie ist es eigentlich, Agilität mit Selbstständigkeit zusammenzubringen? Was sind eigentlich die Aspekte, auf die man in der Selbstständigkeit bezüglich Agilität auf jeden Fall achten sollte? Wie geht eigentlich Fokus als Solo-Selbstständiger und so weiter und so fort? Und wir haben heute einen Gast da, das ist der Marcel. Wer ist Marcel Hepke Bei mir ist heute nicht Henry, sondern Marcel. Also für alle diejenigen, die das jetzt hier auf YouTube gucken. Marcel Hepke ist heute bei uns und redet mit mir über Agilität in der Selbstständigkeit, ein total interessantes Thema. Marcel hat einen Blog, der heißt rumprobiert und hat aber vor allen Dingen auch ein Produkt, nämlich einen Rum. Und über diese Zusammenhänge, also Agilität in der Produktentwicklung des Rums, reden wir heute ein bisschen. Marcel, wie bist du denn zur Agilität gekommen? Marcel, wie bist du denn zur Agilität gekommen? Zur Agilität bin ich durch mein Unternehmen gekommen. Mein Unternehmen hat halt überlegt, wie man zukünftig Software entwickeln kann. So habe ich Agilität kennengelernt, hatte aber Nebelwuchspunkte damit. Ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass die Leute, die in der Agilität leben, sich sehr, sehr stark vernetzen, weil sie sich sehr, sehr gerne austauschen, um voneinander zu lernen, um Fehler nicht zehnmal zu machen, sondern sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Und so kam es, dass ich dann in meinem neuen Unternehmen beim Geschäftsbereich mit aufgebaut habe und wir dort agile Menschen hatten. Und da wir nur zwei agile Menschen hatten, fand ich das sehr, sehr schade, weil die konnten sich nicht sehr viel austauschen. Also habe ich eine Heimat für die gesucht und die habe ich dann relativ schnell gefunden. Und so habe ich dann auch Henry und Janina kennengelernt. Genau. Wir haben uns auf der Arbeit getroffen, auf einer großen Community zusammen. [2:27] Da habe ich dich so ein bisschen eingesammelt, weil du nach Gleichgesinnten gesucht hast. Und das ist schon so ein bisschen der erste Aspekt, der auch in der Selbstständigkeit wahrscheinlich sehr hilfreich sein kann. Dass so dieses Netzwerke schaffen, sich gegenseitig helfen zu können. Richtig. Das ist auch das, wo ich für mich Agilität bei mir, meine Selbstständigkeit erlebe. Weil wenn man sein Unternehmen gründet, ist man meistens alleine mit seiner Idee, weiß gar nicht, welche Tricks gibt es, welche Hürden gibt es zu beachten, welche Prozesse muss man einhalten. Und da kann man einfach super voneinander lernen, wenn man einfach eine Community findet, mit der man sich austauschen kann und mit der man seine Sorgen und Freude teilen kann. Erzähl doch mal ein bisschen was zu deiner Selbstständigkeit. Rumprobiert [3:08] Ich habe gesagt, du bist Blogger und du hast ein Produkt, nämlich einen Rum. Erzähl doch ein bisschen von Rumprobiert. Sehr, sehr gerne. Ich habe vorher nie viel Alkohol getrunken. Also Bier vertraue ich leider nicht und Wein verstehe ich bisher noch nicht von den Aromwelten her. und dementsprechend gab es sehr, sehr wenig, wo ich gesagt habe, das kann ich als Genuss trinken. Und als ich 2017 dann für meinen Bruder ein Geschenk gesucht habe, habe ich dann einen Rum gekauft und der war so lecker, dass ich sofort begeistert war. Die Definition war aber, er ist lecker, laut Testbericht. Deswegen habe ich ihn gekauft. Dann habe ich mir einen zweiten gekauft, der war auch noch lecker. Den dritten gekauft, der ist lecker. Und beim vierten habe ich festgestellt, lecker ist eine Geschmackssache. [3:46] Im wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt, nur weil lecker drunter steht oder weil 50 Leute den lecker finden, muss er nicht mehr schmecken. Also habe ich gesagt, mache ich doch einfach eine Rumreise daraus und schreibe darüber, wie der Rum für mich riecht, wie der Rum für mich schmeckt, unabhängig von dem, was mir irgendein Hersteller da drauf schreibt. Ich habe mein schönstes Beispiel, das ist immer ein Rum, den ich zu Weihnachten gerne vermarkte. Der riecht für mich wie aus meiner Kindheit, diese gelbe, wirkliches Fruchtkaugummi. So, das schreibt kein Hersteller hinten auf die Flasche, aber bei mir, so vermarkte ich diesen Rum, dass er mich daran erinnert. Und in dem Zuge habe ich dann einfach gesagt, ich besuche auf bei Henry & Janina das Seminar Psychologische Sicherheit und weil mir das so gut gefallen hat, wollte ich den Teilnehmern einfach was zurückgeben und habe deswegen gedacht, ich mache, obwohl ich das bisher noch nicht gemacht habe, ich probiere mich aus, weil ich mich so sicher gefühlt habe und biete mein hybrides Tasting an. MVP [4:37] Also ein Teil der Braunschweiger saßen bei mir zu Hause, der Rest nahm virtuell per Zoom teil und so habe ich das Tasting angeboten. Und das Feedback war so positiv und dass ich die Chance bekommen habe, von einem Teilnehmer bei ihm ein Tasting machen zu können. Es war auch noch während Corona. [4:54] Wir haben zusammengesessen, da war Corona schon noch präsenter als jetzt. Und ich kann mich noch erinnern, du hast so kleine Fläschchen zu Hause abgefüllt und versandt. Also es war wirklich so ein minimal valuable product, würde ich jetzt mal sagen. Was brauchen die Leute, um an so einem Rum-Tasting teilzunehmen? Laptop und Zoom, das haben die meisten mittlerweile zu Hause und den Rum gab es dann in so kleinen Fläschchen nummeriert per Post. [5:21] Richtig. Ich habe auch überlegt, womit muss ich starten? Also was brauchen die Leute? Also habe ich gesagt, okay, sie brauchen definitiv die Sorten, die wir verkosten wollen und es macht Sinn, weil die Farblich teilweise sehr, sehr ähnlich sind, sie zu nummerieren. Dann habe ich auch gesagt, nein, man braucht auch Cola dafür, weil wir wollen den ja auch nochmal gemixt trinken. Deswegen habe ich auch noch die Cola-Flasche dazu getan. Das war mein erster Testlauf. Also mein Testlauf ohne Öffentlichkeit. Dann im Juli war mein zweiter Testlauf. Also fast, das waren drei, vier, drei Monate später ungefähr? Drei Monate später für mich etwa. Habe dann für mich festgestellt, okay, irgendwo fehlt mir der Zulauf. Ich erreiche meine Zielgruppe nicht und habe dann nochmal Marktanalyse gemacht. Problemanalyse [6:02] Bin also zu anderen Tastings gegangen und da habe ich mit Teilnehmern gesprochen und die haben einfach erzählt, dass sie auch auf meiner Webseite waren, sie aber nicht ganz so professionell aussah zu dem Zeitpunkt und dass die Location ihnen auch etwas suspekt vorkam, weil ich zu dem Zeitpunkt das noch in dem Elektronik- und Küchenfachhandel gemacht habe. Was aber irgendwie auch ein witziges Zusammenspiel ist, finde ich, in einen Elektronikfachmarkt zum Rumtasting zu gehen. Also es kann ja auch wieder interessant sein. Genau aus dem Grund mache ich das auch weiterhin, dass das Weihnachtstasting dort stattfindet, weil ich das einfach eine schöne Atmosphäre und witzige Atmosphäre ist, weil es einfach mal so ein bisschen out of the box ist. [6:44] Ich habe dann aber für mich mitgenommen, dass ich meine Webseite überarbeiten muss, dass sie smartphonefähig sein muss, dass sie optisch ansprechender sein muss, damit ich die Leute mehr erreiche. Also du hast dir Feedback eingeholt, in dem Fall von den ersten Menschen aus deinem Minimal Value Product, also dem kleinen Tasting für die Leute aus dem Kurs Psychologische Sicherheit. Und du hast dir Feedback eingeholt von Menschen, die auf anderen Tastings unterwegs sind, als potenzielle Kunden sein könnten. [7:14] Richtig. Und so habe ich dann für mich das einfach mitgenommen und habe dann für mich auch gesagt, okay, deswegen war es mein nächstes Produkt, meine Website zu überarbeiten. Habe dann wieder ein Tasting angeboten und habe gesagt, und jetzt brauche ich Iterationen [7:24] aber noch ein neues Produkt, was ich da anbieten möchte und das sind meine Hefte. Weil ich immer sage, wenn man Alkohol trinkt, spätestens nach dem sechsten weiß man nicht mehr unbedingt, wie der erste geschmeckt hat. Ohne der Gaumen hat sich andererseits auch an di

    29 min
  7. 10/09/2023

    Value Stream - mit Lea Lindemann

    Value Stream Für das Thema Value Stream konnte ich glücklicherweise die liebe Lea Lindemann gewinnen. So kam es, dass wir beide darüber ins Gespräch kamen, wo man diese denn in freier Wildbahn findet und wie sie erstellt werden könnten. Die Aufnahme ist vom 15.06.2023, ich habe nur etwas länger gebraucht dafür. 🙂 #Elternzeit Lea Lindemann | LinkedIn Home | La Agilista (la-agilista.com) Demnächst startet wieder unser 6-Wochen-Online-Programm zur Psychologischen Sicherheit! https://znip.academy/ps Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/DaqEOsGDLFA Kapitel 00:00 Intro 01:41 Lea Lindemann 02:48 Das Thema 04:43 Die Problemlage 07:11 Was ist der Value Stream? 09:41 Wertstrom kurz 10:24 Value Stream erweitern 12:07 Je nach Blickwinkel bekommst du andere Wertströme 12:57 Verschiedene Value Streams in einem Unternehmen 14:39 End2End vertikal gedacht 16:09 Workflow 19:21 Law of triviality 20:16 Wertstrom identifizieren 27:45 Indirekte Bereiche 29:45 Vom Team aus 32:52 Synergien 35:15 Wer ist der Kunde? 38:05 Verzweigung 41:38 Transparenz 43:33 Zusammenfassung 48:07 #worksmartnothard Lea Lindemann Die ein oder andere Zuschauerin kann vielleicht jetzt sogar schon sehen, dass heute bei mir nicht die Janina ist, sondern die liebe Lea Lindemann. Warum ist sie hier? Wir können es vielleicht auch schon sehen im Hintergrund. Es lohnt sich, heute mal das Video wirklich anzumachen. Ihr Hauptthema ist Work smart, not hard. Ich weiß nicht, ob du es aus deinem Unternehmen schon kennst. Bei mir ist es häufig so, in meinem Umfeld sind die Kalender alle randvoll und niemand hat eigentlich Zeit, sich mal anzuhören, was dieser komische Agilist die ganze Zeit sagt, wie man vielleicht mal auf den Prozess schauen könnte und mal ein paar Sachen vielleicht anders machen könnte. Da nehme ich dich schon als Expertin wahr und hatte das Gefühl, du könntest mit mir vielleicht auch eine gute Dialogpartnerin für das Thema, was wir heute haben (Value Stream), sein. Lea, magst du dich erst mal noch kurz wenigstens ein bisschen vorstellen, denn ich habe schon festgestellt, hier in der Region Braunschweig kennt dich jeder und außerhalb vielleicht noch nicht. Genau, ja, das ist total schön. Also in Braunschweig, das ist so Home sweet Home. Da habe ich eigentlich auch angefangen vor über elf Jahren in der agilen Softwareentwicklung, also quasi direkt nach dem Studium rein in die Agilität und habe dann da quasi in ganz vielen verschiedenen Rollen, also von Software-Testing über so Projektkoordination, und dann Product Owner und zum Schluss dann halt jetzt ganz viele Jahre als Scrum Master und Agile Coach, quasi mir sozusagen da die ganze agile Welt einmal angeguckt, weswegen ich da halt auch unheimlich viel rumgekommen bin. Und jetzt inzwischen bin ich halt als Agile Coach selbstständig ganz frisch und mein großes Thema ist eben genau Work Smart, Not Hard. [2:31] Da muss man immer aufpassen, dass man sich umgekehrt sagt, weil das eben so normal für uns ist, uns möglichst dolle anzustrengen. Zum Thema WorkSmart gehört ja auch genau dieses auf Mehrwert konzentrieren und auf Wertstrom konzentrieren. Und ich bin jetzt sehr, sehr gespannt, was wir da gleich so rausfinden, wie man denn so einen Wertstrom findet. Das Thema Value Stream [2:50] Wir sind nämlich zu dem Thema zusammengekommen, dass ich festgestellt habe, zumindest in meinem Umfeld, Heißt das häufig? Ja, der Wertstrom, der Values Stream, ist so wichtig und das ist so wichtig für uns Agilisten und da sollen wir die Teams da dran organisieren und verbessern und das Ganze reflektieren und alles beginnt mit dem Wertstrom und baut darauf auf. Also vor allem, wenn wir in Safe-Kontexten unterwegs sind, also um mich herum alle so mit, ja, ja, wichtig, wichtig, wichtig, wichtig. Und dann frage ich immer nach, ja, und wo ist jetzt der Wertstrom? Ja, den muss uns der Vorstand liefern. [3:26] Ja, und wie genau erzähle ich ihm jetzt, was ich da brauche? Also, warum überhaupt? Und das ist die Frage, die ich echt vielen Analysten dann stelle mit, hey, wie komme man denn da hin, dass ich wirklich diesen Wertstrom auch am Tisch habe, um da dran dann zu optimieren oder überhaupt zu wissen, was wir hier tun. Dann erzählen mir die meisten nicht mehr viel. Die sagen nur, yeah, ist wichtig. Und dann werde ich mit Dokumenten zugeschmissen meist, die mir alle erzählen, was der Wertstrom ist, aber nicht, wie ich da hinkomme. Und das passt ja auch wieder gut mit diesem Hard. Ja, ja, ich könnte hier 50.000 Seiten, könnte ich hier locker lesen und hätte unglaublich viele Dimensionen vom Wertstrom, nur ich wüsste trotzdem nicht. [4:14] Wie ich ihn denn nun herkriege. Also da finde ich unglaublich wenig und dachte mir, ja. Und du hast dich breit erklärt mit, hey, ja, lass uns doch mal drüber reden, vielleicht finden wir coole Ansätze. Das wäre auf jeden Fall super gut, wenn wir da Ansätze finden, weil anlässlich des Podcasts habe ich dann auch noch mal gesagt, okay, ich kratze jetzt mal alles zusammen, was ich dazu weiß und gucke auch noch mal ins Internet. Ich bin ganz viel über Safe gestolpert und ganz viele Beschreibungen, also es gibt auch durchaus so irgendwelche Beschreibungen zu, was man workshop-technisch machen kann, aber das sind alles so Dinge, wo ich sage, ja, okay, normal, kommen wir vielleicht nachher noch drauf, aber du kannst dann ja so dieses typische Top-Down Die Problemlage [4:49] vorgehen. Man setzt sich halt mit den ganz großen Leuten hin und findet dann den Value Stream. Die Sache ist, das ist glaube ich nicht die Situation, in der sich die meisten Agile Coaches real finden. Die haben gar nicht den Zugriff auf die ganze Phleuma, wo man diesen ganzen Value Stream dann rausziehen kann, sondern am Ende beschränkst du dich halt auf dein Team und versuchst da den Wert, den dieses Team generiert, irgendwie erstmal zu finden. Ist ja auch erstmal ein guter Ansatz, zu zu sagen. Bevor ich irgendwie gar nichts mache, fange ich mit dem Wertstrom hier im Team an. Nur dann bist du halt natürlich begrenzt. Also am Ende kommst du damit nicht weiter. Es ist halt eine lokale Optimierung. Und wie wir wissen, führt lokale Optimierung zu globaler Suboptimierung. Das klingt sehr pessimistisch. [5:35] Du kommst halt eben nicht übers Team hinaus. Ich vergleiche das immer mit so einem Zahnrad in so einem Getriebe, wo sich eins plötzlich super schnell dreht und dadurch nicht mehr undockfähig ist zu diesen anderen Getriebeteilen, die sich halt eher langsamer bewegen. Und es knirscht und die Zähnchen fallen so ab. Ja, genau. Genau. Und nutzt sich dann viel, viel schneller alles ab. Oh, das ist aber ein böses Bild, ja. Aber ich glaube, schon echt wahr. Es ist mir am Anfang passiert, als ich hier mit Agilität das Neueste überhaupt, und wir müssen hier überhaupt, und dann habe ich meine Teams und Projekte optimiert und hab festgestellt, oh, ich bin gar nicht mehr undogfähig zum Rest der Organisation. Und alles, was wir hier produzieren, also damals war es Softwareentwicklung. [6:18] Kann quasi nicht zum Kunden ausgeliefert werden, weil ich nicht mehr in der Lage bin, die anderen Prozesse zu bedienen, die eben nachgelagert noch kommen. Wie zum Beispiel das Testen oder Integration, was irgendwie nur einmal pro Jahr ging. Oder sechs Monate sogar gedauert hatte, so rum war’s. Und ich hab aber alle zwei Wochen eine neue Softwareversion rübergeschmissen, die dann wiederum sechs Monate und logisch mache ich dann alles langsamer, weil die mussten mehr Leute einstellen, um das wiederum durchzutesten. Ja, kannst du halt dann auch einfach lassen. Das ist genau dieses Thema. Lieber einfach mal lassen, wenn es Arbeit produziert. Und deshalb finde ich immer, es lohnt sich, da nochmal drauf zu gucken und selbst zu hinterfragen, weil das, was ich jetzt getan habe, hat das wirklich… Zum Gesamterfolg beigetragen oder halt nur jetzt irgendwas, was ich intrinsisch wollte, befriedigt. Und da sind wir wieder beim Value Stream, der halt das Gesamte eigentlich betrachten soll. Was ist der Value Stream? [7:16] Genau, und da ist halt natürlich auch so diese Frage, was ist eigentlich der Value Stream, also was gehört dazu? Ich dachte vorher auch so, ja, ist doch klar, das weiß ich doch. Und dann habe ich festgestellt, nee, da tauchen für mich direkt so ein paar Fragen auf. Nämlich so Also ich meine, das, was klar ist für mich als Agilistin, ist, der Wertstrom ist das, wo ich ein Produkt oder eine Dienstleistung für einen Kundenendanwender produziere. Das heißt, ich nenne das jetzt mal Produktion, Dienstleistung. Das ist das eine. [7:44] Und dann gibt es aber, gerade im Internet bin ich ganz viel darüber gestolpert, dass auch dieser Funnel, also das für ein Unternehmen, Kunden zu gewinnen, Kunden dazu bekommen, sich dem Produkt anzunähern, das Produkt zu kaufen. [7:57] Dass das für ein Unternehmen auch noch zum Wertstrom gehört bzw. gehören kann. Also da findet man tatsächlich beide Darstellungen. Das war für mich dann die Frage, ja um welchen Wert geht es denn? Geht es jetzt wirklich um den Wert für den Endanwender oder geht es um den Wert für das Unternehmen? Also, dass das Unternehmen etwas damit verdient. Und ich glaube, abhängig davon, welche der beiden Perspektiven man einnimmt, kriegt man dann auch einen unterschiedlichen Wertstrom. Klar laufen die irgendwie, glaube ich, in einem Teil parallel, Aber schon die Darstellung, welche Schritte betrachte ich, in welchem Detaillierungsgrad, was messe ich dann hinterher, hängt davon ab, ob ich die eine oder andere Perspektive einnehme. SAFe unterscheidet meines Wissens nach zwischen Operations und Development sogar, was diesen Währstrom angeht. Wo entwickle ich das Produkt? [8:42] Und wo mache ich jetzt vielleicht nur den Sale, also nur diesen Verkauf? Kunde steht im Laden und braucht ein Regal und das Produkt rausgenommen wird und an d

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  8. 06/26/2023

    155 Feedback - Wofür brauch ich das?

    Feedback Chapters 0:00:34 Das Thema 0:01:01 Was ist Feedback? 0:04:57 Was möchte ich haben? 0:06:45 Kundenfeedback 0:07:42 Tochter an Bord! 0:08:00 Am Produkt 0:09:22 Mitarbeitergespräche (MAG) 0:09:55 Wie kriege ich Feedback? 0:13:04 Raum geben 0:15:00 Welches Feedback möchte ich? 0:15:47 Anonymität 0:18:48 Hierarchie im Feedback 0:20:20 Zusammenfassung Long Summary In diesem Podcast geht es um die wichtige Funktion von Feedback bei der Teamentwicklung und im Unternehmenserfolg. Dabei spielt Feedback in vielen verschiedenen Bereichen eine Rolle. Es kann aus Lob oder Kritik bestehen, aber auch Testergebnisse und nonverbale Kommunikation können wichtige Information liefern. Feedback dient dazu, Prozesse und Produkte zu verbessern, Entscheidungen zu treffen und Kundenbedürfnisse zu verstehen. Als Trainerin betont die Sprecherin, wie wichtig es ist, Feedback nicht oberflächlich zu halten, sondern tiefer in die Materie einzutauchen, um so auch besseres Feedback zu erhalten. Es wird empfohlen, Feedback schon während der Produktentwicklung einzuholen und im Team sowie bei Mitarbeiterfeedbackgesprächen regelmäßig Feedback einzuplanen. Auch das Scrum-Event Review kann helfen, das Feedback von Stakeholdern und Kunden zu erhalten. Des Weiteren wird in diesem Podcast über die Gestaltung von Kundenkliniken und die Einholung von Feedback in der Arbeitsumgebung gesprochen. Hierbei wird betont, dass eine Kundenklinik durchgeführt werden kann, um das Kundenerlebnis zu optimieren. Dabei kommt es darauf an, welche Art von Feedback man benötigt und es ist wichtig, zu spécifizieren, welche Art von Feedback man möchte. Es wird auch empfohlen, Feedback von Kollegen und anderen Personen einzuholen und aktiv danach zu fragen, wobei Anonymität je nach Situation ein wichtiger Faktor sein kann. Persönlich zieht der Sprecher eine 1-zu-1 Feedback-Situation vor, um eine Augenhöhe-Kommunikation zu ermöglichen. Dabei sollte ein Feedback keine Personalentwicklungs- sondern eine Wachstumsdiskussion sein. Feedback sollte auch negatives Feedback beinhalten, solange eine Atmosphäre psychologischer Sicherheit vorherrscht. Insgesamt wurde in diesem Podcast die Bedeutung von Feedback in verschiedenen Bereichen diskutiert, wobei Klarnamen-feedback als wünschenswert erachtet wurden und nicht nur Kritik, sondern auch Veränderungsvorschläge enthalten sollten. Feedback-Formen wie Kommentare, Likes und Abonnements auf Podcast-Plattformen und YouTube spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Brief Summary Dieser Podcast betont die Bedeutung von Feedback bei der Teamentwicklung und im Unternehmenserfolg. Wir diskutieren verschiedene Feedback-Formen und wie wichtig es ist, tief in die Materie einzutauchen, um besseres Feedback zu erhalten. Persönliches 1-zu-1-Feedback funktioniert am besten und negatives Feedback sollte in einer sicheren Atmosphäre gegeben werden. Klarnamen-Feedback mit Veränderungsvorschlägen ist erwünscht. Feedback auf Podcast-Plattformen und YouTube spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Das Thema [0:36] Wieso sprechen wir so häufig über Feedback? Wozu brauche ich das? Ach so, die erste Frage ist ja schon, was meinst du, was verstehst du unter Feedback? Das ist ein guter Punkt. Wollen wir wieder gute Seite, böse Seite, oder? Ich soll Fragen stellen, du antwortest? Nein, nein, nein, du bist die Pro-Seite-Feedback, und ich bin gegen Feedback oder so was. Naja, komm, lass uns das Thema einfach so bleiben. Ja, die erste Frage ist schon… Was ist Feedback? [1:01] Also, was ist Feedback für dich? Feedback ist… Ja, kann ja echt vielseitig sein. Wir erzählen ja ständig, dass man sich Feedback von Kunden einholen soll. Ja, und ich glaube, dass du sagst, das ist total vielfältig, das ist für dich jetzt total klar und das ist für mich total klar. Aber ich glaube, dass der handelsübliche Gebrauch von Feedback ist halt, ich bekomme Kritik oder Lob. [1:27] Also es ist Kommunikation im weitesten Sinne. Ganz ehrlich, die meisten, die kennen das, die waren irgendwie zu einem Seminar oder zu einem Workshop und dann setzt man sich am Ende im Kreis und jeder darf nochmal sagen, wie er es empfunden hat. [1:38] Genau, aber es ist immer auf dieser Kommunikationsebene, immer eine verbale Kommunikation, wo über eine bestimmte Situation oder ein Verhalten gesprochen wird, positiv oder negativ. So wie es die meisten kennen, ja. Und meistens ist es irgendwie Lob oder Kritik. Genau, in diesem Kreis ist es meist ab der Hälfte gibt’s. Feedback kann aber ja auch sein, weil wir ganz viel über Continuous Integration und Continuous Delivery gesprochen haben. Feedback kann aber eben auch sein, Testergebnisse zurückbekommen, nonverbale Kommunikation, also im Sinne von Menschen kommen immer zu spät zu Workshops oder tauchen gar nicht mehr auf, machen die Kamera aus. All das, also es gibt ja noch diesen riesen Raum an Feedback, der nicht mit Lob und Kritik zu tun hat. ich mal aufmachen. Ich sage pauschal, Feedback ist alles. Das stimmt, das sagt er. Feedback ist sogar genau der Sinn unserer Kommunikation. Also wenn ich hier irgendwas sage, möchte ich ja, dass du irgendwie darauf reagierst und das ist ein Feedback. Da hast du mir gerade Feedback gegeben, du hast genickt. Das ist schon Feedback. Gerade im Unternehmenskontext oder im Teamkontext. Wir haben uns ja jetzt über Produktentwicklung unterhalten. Wir Wir entwickeln ja ein Produkt und wir entwickeln das ja angeblich für irgendeinen Kunden. [2:57] Und da brauchen wir Feedback, also im Gegensatz zum Klassischen, wo wir halt vorher schon im Lastenheft gut festgeschrieben haben, was es am Ende sein wird, haben wir ja bei der Produktentwicklung schon festgestellt, wir wissen nicht so ganz, was da am Ende rauskommt Und das tun wir besser machen durch entsprechende Feedback-Schleifen. [3:15] Jetzt mal für die Snip Academy gesprochen. Wir bieten hier Seminare ein. Und euer Feedback ist, entweder ihr bucht sie oder ihr bucht sie nicht. Zum Beispiel. Und dann kann ich halt gucken, wenn ihr nicht bucht, woran könnte es denn liegen? Vielleicht müsste ich irgendwas anpassen. Oder wenn ihr bucht, geht es wahrscheinlich schon in die richtige Richtung. Aber auch da könnte ich nochmal nachfragen, was genau hat denn zur Kaufentscheidung geführt? Und ist vielleicht ein Kriterium, was ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, hatte, was wir auszusehen mitgemacht haben. Ja, also zum Beispiel kriegen wir ganz häufig das Feedback, wir sind zu günstig. Ja. Was total toll, also wir liefern mehr Qualität für den Preis, den wir nehmen, was ja irgendwie auch cool, zumindest für euch ist. Gleichzeitig fühle, ich mich immer ein bisschen schlechter, bei Preise anzuheben, weil ja, weil ist so. Genau. [4:08] Und ich habe schon häufiger gehört von anderen Trainerinnen, dass die Seminarpreis so lange erhöht wird, bis sich genauso viele Menschen anmelden, wie Seminarplätze da sind. Also dass so sich das halt dann einpendelt. Ah, okay. Und auch das wäre über Feedback. Genau, also wirklich dieses ich melde mich an oder ich erscheine zu einem Termin oder sowas, was ja also da draußen einfach häufiger ein Anwendungsfall ist, dass es tatsächlich auch Feedback. Und Kosten sind halt für Meetings noch mal ein bisschen was anderes, aber es ist schon so, ich nehme mir Zeit dafür, ich plane das in meinem Kalender und so weiter und so fort. Das sind ja auch Kosten im Sinne von Arbeitszeit. Also um deine erste Frage zu beantworten, was ist denn überhaupt Feedback? Es ist unglaublich vielfältig. Je nachdem, was ich haben möchte, Was möchte ich haben? [5:00] Darf ich da vielleicht auch ein bisschen eher drauf achten? Also was möchte ich erreichen? Beispielsweise, ich hatte das mit den Kreisen am Ende von einem Workshop erzählt, das ist so ein Feedback, was ich äußerst ungern einhole, weil ich das Gefühl habe, das gibt mir nicht ganz so viel, also sowohl für die Weiterentwicklung des Workshops, als auch für die Teilnehmenden, so, dass ich das besser mag, wie du es mal eingeführt hast, dass noch mal rekapituliert wird, was hat man denn überhaupt alles gelernt. Also so eine Art Gallery Walk zu machen? Ja, genau. Ist für mich jetzt als Trainer nicht ganz so viel Feedback. [5:35] Und gleichzeitig schon, weil ich mitkriege, welche Themen haben sie sich behalten. Und ich mach beides, falls dir das nicht aufgefallen ist. Das ist mir schon aufgefallen. Ich mach erst diesen Gallery-Walk, um noch mal ein bisschen rekapitulieren zu können. 3 Tage Workshops oder 2. Psychologische Sicherheit geht über 6, 7 Wochen. Ich erinnere mich einfach gar nicht mehr genau, was vor einer Woche oder vor 3 oder 5 oder 10 Wochen war. Und das nochmal alles so auf einem Bild zu sehen, nochmal wirklich darüber nachzudenken, was haben wir denn an Tag 1 gemacht und was war denn da mein größtes Learning. Das ist für mich auch immer wieder cool, auch als Trainerin, weil auch unsere Workshops sind ja ein bisschen jedes Mal ein bisschen anders, kommt drauf an, wer in diesen Trainings auch drin ist. Und so gefällt mir das auch total, nochmal zu schauen, ok, welche Themen haben wir denn wirklich gemacht, wo sind wir denn richtig in die Tiefe gegangen und was war für die Gruppe einfach nicht ganz so interessant und war deswegen nur so am Rande ein Thema. [6:37] Ja, sehr gut, weil dadurch wird das Feedback auch so ein bisschen tiefer gelegt, als war gut, war schlecht. Ja, war gut, war schlecht bringt mir nichts. Genau und die große Kunst ist es jetzt Kundenfeedback [6:48] bei all diesen Sachen, also wir reden jetzt natürlich viel über Trainings und Seminare, weil wir das eben viel geben, auch bei der Produktentwicklung eben rauszukitzeln, wo ist denn dieses Feedback, wo ich ein bisschen mehr rauskriege. Mhm. Das ist so die große Kunst, das Geheimnis und das, wo es plötzlich wertvol

    24 min

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Agilität oder Agile, Teamgestaltung, Scrum, KanBan, XP, New Work, Psychologie und Teamentwicklung sind in aller Munde. Häufig zusammen mit einem neuen Mindset. Doch was bedeutet da, wie kann ich damit umgehen, das ins eigene Unternehmen bringen und welchen spezifischen Praxiserfahrungen gibt es? Wir zaubern ein Lächeln in Deine Gedanken! :-) Der Znipcast ist der Podcast der Znip Academy. Hier teilen Janina Kappelhoff und Henry Schneider ihre Erfahrung mit Dir! Wir sind beide zertifizierte Teamgestalter mit über 12-jähriger Erfahrung. Wir wissen also, was wir tun! :-)