11 episodes

Audiobeiträge aus der Mediathek des Bad Kreuznacher Stadtarchivs. Realisiert von Gässjer FM, dem freien Internetradio Bad Kreuznach.

Bad Kreuznacher "Haus der Stadtgeschichte" Podcast Gässjer FM

    • Documentary

Audiobeiträge aus der Mediathek des Bad Kreuznacher Stadtarchivs. Realisiert von Gässjer FM, dem freien Internetradio Bad Kreuznach.

    Corona Gespräch 11 – Erfahrungen aus der Kindertagesstätte

    Corona Gespräch 11 – Erfahrungen aus der Kindertagesstätte

    Twiggy ist Erzieherin in einer Kreuznacher Kindertagesstätte. Im Gepräch erzählt sie uns, wie sie Arbeitsalltag und Privatleben in Zeiten von Corona unter einen Hut bringt. Um direkten Kontakt zu meiden, haben wir das Interview über die Ferne aufgenommen.

    Im Coronagespräch sammeln wir die Erfahrungen von KreuznacherInnen während der Pandemie.
    Auf www.stadtgeschichte.online kannst du alle Folgen hören.

    • 34 min
    Corona Gespräch 10 – Erfahrungen aus der Kneipe II

    Corona Gespräch 10 – Erfahrungen aus der Kneipe II

    Hendrik ist zum zweiten Mal Gast beim Coronagespräch. Beim letzten Interview galt seine Sorge noch den Außensitzplätzen in der Wintersaison. Ein Lockdown später erzählt der Kreuznacher Gastronom uns, wie sich die Lage entwickelt hat. Zwischen Rentabilitätssorgen und Tatendrang schaut Hendrik vorsichtig optimistisch auf die kommende warme Jahreszeit.

    • 13 min
    Corona Gespräch 09 – Erfahrungen eines Polizisten

    Corona Gespräch 09 – Erfahrungen eines Polizisten

    In unserem vorerst letzten Coronagespräch hören wir die Perspektive des Leiters der Polizeiinspektion Bad Kreuznach, Herrn Christian Kirchner. Herr Kirchner wünscht sich einen vernünftigeren gesellschaftlichen Diskurs bei dem Thema der Coronamaßnahmen. Er kritisiert die verschwörungstheoretischen Impulse, da sie zu Verunsicherung in der Bevölkerung beitragen. Auch bedauert er, dass vor allem junge Kinder einen nicht unwesentlichen Teil ihres Lebens im Lockdown verbringen. Wir bedanken uns für das Gespräch!

    „Seit März sind wir in dieser Coronasituation. Also bald ein dreiviertel Jahr. Für mich ist das vielleicht kein langer Zeitraum aber wenn ich jetzt überlege, die Kinder, wir haben einen sechsjährigen Zuhause für den ist das – wenn man so will – jetzt schon ein großer Teil des Lebens, den der jetzt in dieser Situation verbringt.“

    „Das, was mir mißfällt, letztendlich ist eine bestimmte Entwicklung einiger Leute - da geht's jetzt so ein bisschen in die Richtung CoronaLeugner - Leute die irgendwo diese Tatsachen anzweifeln, die generell Verschwörung dahinter vermuten und angeblich auch Beweise für solche Verschwörungstheorien haben. Und die dann letztendlich zu einer großen Verunsicherung in der Bevölkerung beitragen. Das mißfällt mir, dass man hier nicht mit objektivem Blick auf die Themen schaut.“
    - Christian Kirchner, Polizist

    https://stadtgeschichte.online

    • 18 min
    Corona Gespräch 08 - Erfahrungen einer Familie

    Corona Gespräch 08 - Erfahrungen einer Familie

    Nadine, Axel, Karlson und Katharina erzählen uns, wie sie als vierköpfige Familie die Pandemie und die Veränderungen, die sie mit sich bringt, erleben. Katharina (11), ist gerade auf die weiterführende Schule gekommen und hat von dieser aufgrund von Home Schooling noch nicht viel gesehen.Karlson (15) ist es gewohnt, mit Freunden online zu kommunizieren. Neu ist aber auch dort das gemeinsame Erledigen von Hausaufgaben. Nadine hat zugleich zwei Perspektiven auf die Schule. Sie ist nicht nur Mama, sondern auch Lehrerin. Das gibt ihr Einblick in die Lücken schulischer Digitalisierung von zwei Seiten. Zudem bedauert sie, dass den Heranwachsenden zwischen Beschränkungen und Abstandsregeln ein Stück jugendliche Unbeschwertheit unwiderruflich verloren geht. Der Ausfall von kulturellen Ereignissen wie Konzerten fehlen Axel und seiner Familie in diesem Jahr sehr. Längst vergessene Profile in den sozialen Medien erwachen zu neuem Leben mit musikalischem Austausch, wenn schon nicht vor der Bühne, dann zumindest im Netz. Die wichtigen Familienzusammenkünfte fielen dieses Jahr aus. Es gilt, die Großeltern zu schützen, auf Umarmungen zu verzichten, so schwer es auch fällt. Wieder etwas mehr von der alltäglichen Normalität zurückzubekommen wäre schön.

    Wir bedanken uns für das Interview!

    „Über Discord haben wir eigentlich am meisten Kontakt. Deswegen[…] hat mich (die Kontaktbeschränkung) nicht so sehr eingeschränkt.
    Das lag daran, dass wir den meisten Kontakt mit den Freunden sowieso online hatten. Auf Discord haben wir unseren eigenen Server, über den wir dann auch unabhängig von der Schule auch mal gezockt haben. Und das hat damit alles super funktioniert. Auch als wir die (Schul-)Aufgaben hatten, konnten wir uns darüber super verständigen.“
    — Karlson Hey, 15 Jahre

    „Also im Querschnitt über diese gesamte Coronazeit ist für mich einfach ganz viel Spontanität weggefallen. Weil wir immer danach gucken müssen, was gelten aktuell für Regeln, was ist gerade angesagt oder wo fahren wir hin, was gilt da. Wir müssen auch überlegen — es gab ja Phasen, da konnte man nicht einfach ins Restaurant gehen, sondern musste reservieren, dann musste man überlegen, mit wie vielen Personen, das muss alles geplant sein und organisiert sein. Eben einfach dieses spontane Rausgehen, in die Stadt gehen, Leute treffen, sich treiben lassen, das ist eigentlich eine Veränderung, die sich, egal was für Regeln wir hatten, durch die ganze Coronazeit für mich zieht.“
    — Nadine Hey

    „Also ganz am Anfang hatte ich mir immer gedacht, ich habe doch ein starkes Immunsystem. Was kann mir schon passieren? Aber wenn ich es kriege… mit meinem Umfeld…
    Es gab auch einen Abend, da bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe angefangen zu weinen, und habe gefragt: „Was ist das?!” Ich hab mich auch nicht genug informiert gefühlt zu dem Thema, ich bin ja auch noch verhältnisweise ziemlich jung[…] und das heißt ja auch, dass man jetzt nicht jeden Abend Nachrichten guckt oder so.“
    — Katharina Hey, 11 Jahre

    „Negativ ist zu betrachten, dass man wahrscheinlich bei uns in unserer Gesellschaft zu viel Wert auf monetäre Dinge gelegt hat als auf Dinge wie Bildung oder dergleichen, die halt jetzt ganz stark auffallen[…]. Ja, eigentlich hat man früher in der Vergangenheit die falschen Schwerpunkte gelegt und das fällt halt jetzt auf.“
    — Axel Hey

    • 41 min
    Corona Gespräch 07 - Erfahrungen eines Metzgers

    Corona Gespräch 07 - Erfahrungen eines Metzgers

    Im siebten Coronagespräch haben wir mit Stefan Balzer, Metzgereiinhaber in der dritten Generation, gesprochen. Die Herausforderungen eines solchen Betriebs sind ähnlich denen der Gastronomen. Die sonst so wichtigen Feste wie der Jahrmarkt sind dieses Jahr weggebrochen. Wie es trotzdem gelingt, gewinnbringend zu wirtschaften erzählt uns Herr Balzer in diesem Interview.

    „Ich hoffe, dass die Pandemie nicht so lange anhält, dass wir vielleicht 2021 zu einer Normalität kommen, dass das eine oder andere Fest wieder stattfindet. Wir persönlich haben das in der Firma so gemacht, dass wir momentan noch etwas in Kurzarbeit sind, im Einklang mit unserem Personal. Die haben das alles mitgetragen. Wir sind ein gutes Team, weil alle an einem Boot ziehen. Wir hoffen, dass wir durch diese Pandemie alle gemeinsam gut durchkommen. […] Wenn irgendwo etwas drückt oder klemmt, bin ich immer für jeden meiner Mitarbeiter da.“ - Stefan Balzer, Metzger aus Bad Kreuznach

    • 6 min
    Corona Gespräch 06 - Erfahrungen aus der Kneipe

    Corona Gespräch 06 - Erfahrungen aus der Kneipe

    Zu den betroffensten Branchen gehört auch in Bad Kreuznach die Gastronomie. Nicht nur zu Anfang war die Umstellung und Einhaltung von Regeln eine Herausforderung. Die Wintersaison stellt Hendrik Bott, Besitzer des Irish Pub, vor einem neuen Problem: Sobald die Außenbestuhlung wetterbedingt wegbricht, müssen BesucherInnen ins Innere. Der Infektionsschutz erlaubt es aber nicht, Gäste in gewohnter Anzahl zu beherbergen. In Folge brechen die Einnahmen enorm ein. Hendrik ist, wie auch viele andere Gastronomen besorgt. Zugleich kritisiert er den Informationsfluss der Behörden. Speziell die Auslegbarkeit mancher Regeln lässt keine eindeutigen Handlungsstrategien zu. Was einen Wirt sonst noch beschäftigt während der Coronapandemie, hört ihr in der sechsten Folge Corona Gespräch vom Haus der Stadtgeschichte. Aufgezeichnet und produziert von Gässjer FM.

    „Privat denkt man die ganze Zeit darüber nach, wie das Geschäft wohl weiter läuft und wenn man im Geschäft ist, denkt man die ganze Zeit darüber nach, ob man irgendwelche Strafen kassieren muss, weil sich irgendjemand nicht an irgendeine Regel hält. Es ist sehr anstrengend.“ - Hendrik Bott, Wirt aus Bad Kreuznach

    • 12 min

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