Hallo Hamburg! Stadt neu bauen - der Podcast

IBA Hamburg GmbH, Anke Hansing

Dieser Podcast zur Zukunft der Stadt diskutiert mit wechselnden Gästen Themen wie bezahlbares Wohnen, Freiraum, Architektur, Kultur, Mobilität, Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz, Verkehr, Sport, Arbeitsplätze, Bildung, Mitwirkung, Nachbarschaften und Bürgerbeteiligung etc. Die Stadtentwicklung von morgen wird auch anhand von best practice Beispiele der Gäste vorgestellt. Die Shownotes jeder Podcastfolge ergänzen die diskutierten Themen und Projekte. Die IBA Hamburg als Gastgeberin entwickelt lebenswerte Wohnquartiere und neue Stadtteile in Hamburg durch eine zukunftsgerichtete Stadtplanung am Puls der Zeit. Ausführliche Informationen zu den Projekten der IBA Hamburg sind hier zu finden: www.iba-hamburg.de und unter www.oberbillwerder-hamburg.de

  1. Sep 29

    Was Quartiere zusammenhält

    Was braucht es, damit in neuen Stadtquartieren nicht nur Wohnraum entsteht, sondern auch Zusammenhalt? In dieser Podcastfolge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, mit Prof. Dr. Peter Dirksmeier, Leiter am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt der Leibniz Universität Hannover. Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Forschungsergebnisse erläutert er, wie Zugehörigkeit entsteht und was Menschen in einer Nachbarschaft verbindet. Dabei wird deutlich: Planung kann Begegnung ermöglichen, Gemeinschaft aber nicht verordnen. Im Gespräch geht es um soziale Mischung, Quartiersmanagement, gemeinschaftlich nutzbare Räume und die Chancen klimaneutraler Stadtentwicklung Für Peter Dirksmeier ist eine funktionierende Nachbarschaft vor allem eine Frage der Verbundenheit zwischen Menschen: „Wenn ich sage, ich bin auch bereit, was für meine Nachbarinnen und Nachbarn zu tun, dann ist das wohl eine funktionierende gute Nachbarschaft.“ Doch welche Rolle spielen Bibliotheken, Kitas, Gemeinschaftsräume und andere soziale Infrastrukturen? Sie schaffen Orte, an denen Menschen sich regelmäßig begegnen und Vertrauen entwickeln können. Dazu Peter Dirksmeier: „Das entsteht weniger durch die schiere Existenz einer Bibliothek, sondern über den über die Zeit sich immer wieder perpetuierenden Kontakt, wo dann Vertrauen aufgebaut wird.“ Für die Planung neuer Stadtquartiere bedeutet das auch, den Blick auf die unspektakulären Orte des Alltags zu richten. Nicht allein der zentrale Platz prägt das Zusammenleben. Ebenso wichtig sind helle Eingänge, Wege und Bänke, die Aufenthalt und zufällige Begegnungen ermöglichen. „Für Menschen, die dann da wirklich leben, sind diese kleinen Gelegenheitsstrukturen, die den Alltag vielleicht ein bisschen vereinfachen oder erleichtern, sehr, sehr wesentlich“, erklärt Peter Dirksmeier. Eine Folge über die räumlichen und sozialen Voraussetzungen guter Nachbarschaft und über die Frage, wie aus neuen Wohnorten lebenswerte Quartiere werden

  2. Aug 25

    Vom Wohnen zum Leben: Neue Perspektiven für Stadt und Quartier

    Wie werden wir in Zukunft leben und was bedeutet das für unsere Wohnungen, Häuser und Quartiere? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Folge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“. Gastgeberin Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, spricht mit dem Wohnforscher Dr. Gerd Kuhn über den Wandel gesellschaftlichen Lebens und der Wohnformen. Im Gespräch wird deutlich, dass sich die Anforderungen an das Wohnen grundlegend verändern. Lebensentwürfe der Menschen sind vielfältiger geworden, während ein großer Teil des Wohnungsbestands nach wie vor auf die Bedürfnisse der klassischen Kernfamilie ausgerichtet ist. Daraus ergeben sich neue Fragen an Stadtentwicklung, Wohnungsbau und das Zusammenleben in den Quartieren. Der Wohnsoziologe Gerd Kuhn plädiert für einen Perspektivwechsel: „Ich glaube, dass wir zunehmend Abstand nehmen von dem Gedanken, wie wohnt man gut? Sondern vielmehr die Frage stellen, wie lebt man gut?“ Aus seiner Sicht wird die Zukunft des Wohnens weniger durch einzelne Wohnformen bestimmt als durch die Qualität des Zusammenlebens und die sozialen Beziehungen im Quartier. Gemeinsam diskutieren Sabine de Buhr und Gerd Kuhn über gemeinschaftliche Wohnformen wie Baugemeinschaften, Genossenschaften, die Zukunft von Einfamilienhäusern und den Umgang mit knappem Wohnraum. Dabei geht es auch um die Bedeutung von Gemeinschaft und Nachbarschaft in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft. „Ich glaube schon, dass der Zukunft gemeinschaftliches Wohnen gehört“, sagt Kuhn und verweist darauf, dass sich die Bedürfnisse nach Privatheit und Austausch nicht widersprechen, sondern zunehmend gemeinsam gedacht werden müssen. Diese Podcastfolge wirft einen Blick auf die Frage, welche Räume Städte schaffen müssen, damit gutes Leben auch in Zukunft möglich bleibt.

    Vom Wohnen zum Leben: Neue Perspektiven für Stadt und Quartier
  3. Jul 28

    Mehr als Arbeiten: Wie sich Gewerbegebiete verändern müssen

    Wie können Gewerbegebiete von funktionalen Randlagen zu lebendigen Orten der Stadtentwicklung werden und warum sind sie für die Zukunft unserer Städte wichtiger denn je? Darüber spricht Gastgeberin Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, in der aktuellen Folge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ mit der Transformationsforscherin Dr. Verena Hermelingmeier. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf Gewerbehöfe, urbane Produktion und neue Perspektiven für produktive Stadtquartiere. Im Gespräch geht es um die Frage, wie Arbeiten wieder stärker Teil des städtischen Lebens werden kann. Verena Hermelingmeier beschreibt Gewerbegebiete als „die Maschinenräume der Stadt“ und macht deutlich, dass hier lokale Wertschöpfung, Innovation und wirtschaftliche Resilienz entstehen. Sie erklärt, warum produktive Orte zur Stabilität von Städten beitragen und weshalb neue Formen von Zusammenarbeit, Kreislaufwirtschaft und urbaner Produktion künftig an Bedeutung gewinnen. Dabei betont sie: „Transformation [ist] eben immer kein Masterplan, sondern ein Prozess.“ Anhand des von ihr mitentwickelten Maarwerks in Bonn zeigt Verena Hermelingmeier, wie aus einem ehemaligen Bauhof Schritt für Schritt ein attraktiver Ort für Handwerksbetriebe, Start ups und weiteren Akteurinnen und Akteuren entstanden ist. Statt fertiger Lösungen setzt das Projekt auf Entwicklung, gemeinsames Lernen und Gestalten. Auch beim Aufbau neuer Gewerbestandorte plädiert sie dafür, nicht nur Anforderungen zu formulieren, sondern Mehrwerte sichtbar zu machen: „Nicht nur Restriktionen, sondern was kann man machen mit diesem Gebiet und was ist der Vorteil für euch?“

  4. Jun 29

    Bauhaus Erde: Neue Ansätze für nachhaltige Städte

    Wie kann Bauen vom Klimaproblem zur Klimalösung werden und welche Rolle spielen dabei Materialien, die wir bisher kaum im Blick hatten? In der aktuellen Folge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht Gastgeberin Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, mit dem Architekten, Stadtforscher Prof. Dr. Philipp Misselwitz. Als Geschäftsführer von Bauhaus Erde beschäftigt er sich mit einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie lassen sich Klimaschutz, Ressourcenschonung und Stadtentwicklung zusammenbringen? Im Gespräch geht es um die Bauwende, neue Materialkreisläufe, biobasierte Baustoffe und die Frage, warum viele innovative Lösungen den Weg aus der Forschung noch nicht in die breite Anwendung gefunden haben. Philipp Misselwitz erläutert, warum die Zukunft des Bauens nicht allein in neuen Technologien liegt, sondern auch in einem anderen Umgang mit Ressourcen: „Wir sollten in Zukunft viel weniger Material in den Baukreislauf einspeisen, viel bewusster das Material da einsetzen, wo es gut performt, wo es gebraucht wird.“ Dabei setzt er auf eine Vielfalt naturbasierter Baustoffe und eine konsequente Kreislaufwirtschaft. Anhand konkreter Beispiele berichtet Misselwitz von innovativen Erdbausteinen aus Baustellenaushub, neuen Perspektiven für den Holzbau sowie internationalen Projekten in Afrika und Südostasien. Sein Ziel ist es, nachhaltige Materialien aus der Nische in den Mainstream für Bauprojekte zu bringen: „Wir brauchen aber viel bessere Rahmenbedingungen. Und wir glauben, dass wenn wir die Rahmenbedingungen fairer gestalten, dass die naturbasierten Materialien von sich aus einen Vorteil haben.“ Eine Folge über die Zukunft des Bauens, wie Städte mit alternativen Materialien und neuen Denkweisen klimafreundlicher werden können und welche Hebel es braucht, um nachhaltiges Bauen wirtschaftlich tragfähig zu machen.

    Bauhaus Erde: Neue Ansätze für nachhaltige Städte
  5. May 28

    Angsträume, Wahrnehmung und gute Planung

    Warum fühlen wir uns in scheinbar perfekt geplanten Quartieren manchmal unsicher? Diese Frage steht im Mittelpunkt dieser Podcastfolge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“. Gastgeberin Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, spricht mit Dr. Anke Schröder, Expertin für urbane Sicherheit und Kriminalprävention. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Angsträume entstehen, warum Sicherheitsempfinden und tatsächliche Kriminalität oft auseinanderliegen und wie Planung darauf reagieren kann. Dabei wird deutlich: Angsträume sind selten eindeutig. Dunkle Unterführungen, schlecht gepflegte Orte oder fehlende soziale Kontrolle können Unsicherheitsgefühle auslösen selbst dann, wenn dort keine Straftaten stattfinden. Gleichzeitig spielen persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Prägungen und die konkrete Gestaltung des Raums eine zentrale Rolle. „Ein typischer Angstraum existiert eigentlich in dieser Form nicht, denn es ist ja eine individuelle Empfindung.“ Diskutiert wird, wie Planung das Sicherheitsempfinden beeinflussen kann: fehlende Beleuchtung, unübersichtliche Wegeführungen oder ungepflegte Grünanlagen können Unsicherheit verstärken. Es geht um Lösungen, die über Technik hinausgehen, etwa durch bessere Orientierung, alternative Wege oder die bewusste Gestaltung von Aufenthaltsräumen. Schröder berichtet vom Konzept einer interdisziplinären stadträumlichen Begehung „Walk around your hood“. Dabei wechseln Teilnehmende bewusst die Perspektive. „Dann kann man sich auf Augenhöhe über die wirkliche Nutzung des öffentlichen Raums unterhalten.“ So wird sichtbar, wie sich Planung beispielsweise aus Sicht einer älteren Frau, eines Kindes oder einer jungen Frau auf dem Heimweg anfühlt. Sicherheit entsteht vor allem durch Nutzung, Sichtbarkeit und ein gutes Zusammenspiel von Gestaltung und sozialem Miteinander. Im Gespräch wird außerdem deutlich, dass Städte stärker vom Menschen her gedacht werden müssen: weg von rein technischen oder verkehrlichen Fragestellungen, hin zu Aufenthaltsqualität, Orientierung und Teilhabe. „Ein guter und sicherer Ort für mich ist ein Ort, an dem ich kommunizieren kann […] so viel Nähe wie möglich und so viel Distanz wie nötig.“

    Angsträume, Wahrnehmung und gute Planung
  6. Apr 28

    Weniger Autos, mehr Stadt: Wie Mobilität Lebensqualität schafft

    Wie verändert sich unsere Stadt, wenn Mobilität neu gedacht wird und welche Rolle spielen Lebensqualität, Teilhabe und gerechter Zugang zum öffentlichen Raum dabei? In dieser Podcastfolge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, mit der Mobilitätsexpertin, Autorin und Podcasterin Katja Diehl über Flächengerechtigkeit und darüber, wie Mobilitätsangebote Städte lebenswerter machen können. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche strukturellen Voraussetzungen nötig sind, damit weniger Autoverkehr nicht als Verzicht, sondern als Gewinn wahrgenommen wird und welche Erfahrungen aus europäischen Städten Orientierung geben können. Katja Diehl richtet den Blick dabei konsequent auf die Perspektiven der Menschen im Alltag: „Für mich ist der Mensch erst frei, wenn er eine Wahl hat.“ Sie plädiert dafür, Mobilität stärker als gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen: „Mobilität darf nicht davon abhängen, dass man ein Auto hat.“ Und sie macht deutlich, welches Potenzial in der Umverteilung von Stadtraum liegt: „Viele Dinge, die die Stadt stressig machen, kommen vom Autoverkehr.“ Im Gespräch geht es außerdem um neue Quartierskonzepte und um internationale Beispiele, die zeigen, wie konsequente Veränderungen gelingen können. Dabei wird deutlich: Wenn öffentliche Räume neu gedacht werden, entstehen Orte der Begegnung. Katja Diehl dazu: „Für mich ist die Stadt der Zukunft Nukleus von Demokratie.“

    Weniger Autos, mehr Stadt: Wie Mobilität Lebensqualität schafft
  7. Mar 27

    Wien: Leistbares Leben und klimafitte Stadt. Was kann Hamburg davon lernen?

    Was macht Wien zu einer der spannendsten Städte Europas, wenn es um leistbares Leben, Klimaanpassung und strategische Stadtentwicklung geht? In der aktuellen Folge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ wirft Gastgeberin Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, gemeinsam mit ihren Gästen einen Blick auf einen Stadtentwicklungsplan, der international Maßstäbe setzt. Mit dem Wienplan 2035 verfolgt die österreichische Hauptstadt einen konsequent integrierten Ansatz: Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität werden zusammen gedacht. Maria Samek und Michael Rosenberger aus der Wiener Stadtplanung geben Einblicke in die Prinzipien und Herausforderungen. Dabei wird deutlich, wie umfassend Stadtentwicklung heute gedacht werden muss. „Es geht im Prinzip darum Orte zu schaffen, die wirklich lebenswert für die Bevölkerung sind und gleichzeitig auch einen Anspruch an Ressourcenschonung und Flächensparen haben“, beschreibt Maria Samek. Urbanität entstehe nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel von Dichte, Nutzungsmischung, Grünräumen und kurzen Wegen – im Bestand ebenso wie in neuen Stadtquartieren. Gleichzeitig betont Michael Rosenberger die Bedeutung langfristiger Planung: „Wir wissen, wie das alles zusammenhängt, wir wissen, wie wir vorgehen wollen.“ Ein besonderer Fokus liegt auf dem Wiener Verständnis von „leistbarem Leben“, das weit über das Thema Wohnen hinausgeht. Rosenberger erklärt: „dass einfach das Leben ganz grundsätzlich für Normalbürger gut leistbar ist, auch ohne viel Geld in der Tasche haben zu müssen.“ Öffentliche Verkehrsmittel, frei zugängliche Grünräume, sichere Rad- und Fußwege sowie kommunale Angebote tragen dazu bei, dass Teilhabe im Alltag unabhängig vom Einkommen möglich bleibt. Diese Podcastfolge zeigt anschaulich, wie strategische Planung Orientierung gibt, ohne starr zu sein – und warum gerade diese Mischung aus klaren Leitbildern und Flexibilität entscheidend für die Zukunft wachsender Städte ist.

  8. Feb 25

    Altwerden in Hamburg – neu gedacht

    Wie können Pflegeorte so in unsere Städte integriert werden, dass sie ein selbstverständlicher Teil des urbanen Lebens werden? In der neuen Podcastfolge „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht Sabine de Buhr, Städtebauliche Leiterin der IBA Hamburg, mit Katja Lohmann über nichts Geringeres als die Zukunft der Pflege in einer wachsenden Stadt. Pflege ist für die Geschäftsführerin von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG weit mehr als Versorgung – sie ist sozialer Anker, Nachbarschaftsort und Teil urbaner Identität. Seit 2020 führt sie einen der größten Pflegeanbieter Hamburgs mit 14 Standorten und rund 2.400 Pflegeplätzen. „Ich glaube, das ist das Grundproblem in der Pflege, dass man es sehr differenziert vom normalen Leben sieht, obwohl ja Altwerden und auch pflegebedürftig werden einfach mit dazugehört.“ Für Katja Lohmann ist klar: Pflege muss als selbstverständlicher Teil des Lebens gedacht und generationenübergreifend sichtbar integriert werden. Im Gespräch geht es zudem um Bezahlbarkeit, Fachkräftemangel und die Frage, wie Quartiere so geplant werden können, dass ältere und pflegebedürftige Menschen wirklich dazugehören – etwa durch Kitas im Haus, barrierefreie Wege und Parks, ambulante Angebote und neue Wohnformen. Dabei wird deutlich: Die Zukunft der Pflege entscheidet sich im Zusammenspiel von Stadtplanung, sozialer Infrastruktur, WLAN und gesellschaftlicher Haltung. Dabei habe stationäre Pflege häufig ein Imageproblem. „Es spricht keiner darüber, wie schön dieser Beruf ist und wie viel Freude er bereitet“, sagt Lohmann mit Blick auf die öffentliche Wahrnehmung. Und sie ergänzt: „Ich kenne keine Fernsehserie, wo man eine schöne Berichterstattung über ein Leben in einer Pflegeeinrichtung zeigt.“

    Altwerden in Hamburg – neu gedacht

About

Dieser Podcast zur Zukunft der Stadt diskutiert mit wechselnden Gästen Themen wie bezahlbares Wohnen, Freiraum, Architektur, Kultur, Mobilität, Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz, Verkehr, Sport, Arbeitsplätze, Bildung, Mitwirkung, Nachbarschaften und Bürgerbeteiligung etc. Die Stadtentwicklung von morgen wird auch anhand von best practice Beispiele der Gäste vorgestellt. Die Shownotes jeder Podcastfolge ergänzen die diskutierten Themen und Projekte. Die IBA Hamburg als Gastgeberin entwickelt lebenswerte Wohnquartiere und neue Stadtteile in Hamburg durch eine zukunftsgerichtete Stadtplanung am Puls der Zeit. Ausführliche Informationen zu den Projekten der IBA Hamburg sind hier zu finden: www.iba-hamburg.de und unter www.oberbillwerder-hamburg.de

You Might Also Like