Marketing im Kopf

Luis Binder

In diesem Podcast geht es um die Frage, was notwendig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung gut vermarkten zu können und was für grundsätzliche Strategien im Marketing verfolgt und ganz leicht umgesetzt werden können. Egal, ob du selbst im Bereich Marketing arbeitest, oder, ob du dich einfach nur für das Thema interessierst, in diesem Marketing-Podcast lernst du alle Grundlagen und Strategien, die aktuell im Marketing verwendet werden.

  1. 3d ago

    Wie macht Cultural Marketing Lust auf Marken, Verena Sudarić-Hefner & Philipp Zwez? - #265

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder  In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcast Folge von Marketing im Kopf sind Verena Sudarić-Hefner und Philipp Zwez zu Gast und gemeinsam sprechen wir heute über Cultural Marketing.  Verena und Philipp sind Gründer und Geschäftsführer von PIERCE. Beide waren davor unter anderem viele Jahre bei Universal Music beschäftigt: Philipp als Managing Director for Brands, Verena als Senior Director Brand Strategy & Creation.  PIERCE ist eine Agentur die Marken mit Kultur und Entertainment verbindet, zum Beispiel durch Musik, Gaming und die Zusammenarbeit mit Künstlern und ihren Communities und arbeitet mit Unternehmen wie Zalando, Fiat, DAZN und vielen vielen weiteren.  In der heutigen Folge sprechen wir darüber, wie Cultural Marketing Menschen für eine Marke begeistert. Spoiler schon mal vorweg: Wichtig ist, einer Community etwas zu bieten, das wirklich zu ihr passt. Wir schauen uns an, wie Marken passende Partner finden, warum ein Glücksrad auf dem Festival oft wenig bringt und wie sich der Erfolg von Cultural Marketing messen lässt. ____________________________________________ Hier kannst du Verena Sudarić-Hefner und Philipp Zwez erreichen:  Linkedin Verena: ⁠https://www.linkedin.com/in/verena-sudari%C4%87-hefner⁠ Linkedin Philipp: ⁠https://www.linkedin.com/in/zwez⁠ ____________________________________________ Unternehmen PIERCE:  Webseite: ⁠⁠⁠https://www.pierceculture.com/⁠ LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/company/pierce-culture/⁠ ____________________________________________ Über den Podcast:  In dem Podcast Marketing im Kopf soll es um die Frage gehen, was notwendig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung gut vermarkten zu können und was für grundsätzliche Strategien verfolgt und ganz leicht umgesetzt werden können. Egal, ob du selbst im Bereich Marketing arbeitest, oder, ob du dich einfach nur für das Thema interessierst, in diesem Marketing-Podcast lernst du alle Grundlagen und Strategien, die aktuell im Marketing verwendet werden.  ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/marketingimkopf/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠⁠]

  2. Sep 25

    Sind Erlebnisse mehr wert als Views, Verena Sudarić-Hefner & Philipp Zwez? - #264

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder  In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcast Folge von Marketing im Kopf sind Verena Sudarić-Hefner und Philipp Zwez zu Gast und gemeinsam sprechen wir heute über Cultural Marketing.  Verena und Philipp sind Gründer und Geschäftsführer von PIERCE. Beide waren davor unter anderem viele Jahre bei Universal Music beschäftigt: Philipp als Managing Director for Brands, Verena als Senior Director Brand Strategy & Creation.  PIERCE ist eine Agentur die Marken mit Kultur und Entertainment verbindet, zum Beispiel durch Musik, Gaming und die Zusammenarbeit mit Künstlern und ihren Communities und arbeitet mit Unternehmen wie Zalando, Fiat, DAZN und vielen vielen weiteren.    In der heutigen Folge sprechen wir über Cultural Marketing und darüber, wie Marken mit echten Erlebnissen Nähe zu ihrer Zielgruppe schaffen. Warum wird Lidl für Musikstars interessant? Wie entstand die Pizza von Capital Bra? Und wie werden aus Live-Events Geschichten, die Menschen freiwillig teilen? ____________________________________________ Hier kannst du Verena Sudarić-Hefner und Philipp Zwez erreichen:  Linkedin Verena: https://www.linkedin.com/in/verena-sudari%C4%87-hefner Linkedin Philipp: https://www.linkedin.com/in/zwez ____________________________________________ Unternehmen PIERCE:  Webseite: ⁠⁠https://www.pierceculture.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pierce-culture/ ____________________________________________ Über den Podcast:  In dem Podcast Marketing im Kopf soll es um die Frage gehen, was notwendig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung gut vermarkten zu können und was für grundsätzliche Strategien verfolgt und ganz leicht umgesetzt werden können. Egal, ob du selbst im Bereich Marketing arbeitest, oder, ob du dich einfach nur für das Thema interessierst, in diesem Marketing-Podcast lernst du alle Grundlagen und Strategien, die aktuell im Marketing verwendet werden.  ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/marketingimkopf/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

  3. Sep 18

    Zu viel Struktur bremst deinen Vertrieb - #263

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie Vertriebsorganisationen nach Verkaufsprozessen und Regionen aufgebaut werden können und welche Vor- und Nachteile diese Strukturen haben. Es geht um Matrixorganisationen, Leitungsspannen und die Frage, wie viele Hierarchieebenen tatsächlich sinnvoll sind. Außerdem schauen wir uns an, warum Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung zusammenpassen müssen, damit eine Vertriebsorganisation nicht zum Hindernis wird. ____________________________________________ ⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠Grindr nutzt echte Erlebnisse als Motor für digitale Reichweite Grindr investiert stärker in Veranstaltungen, Merchandising und Kooperationen außerhalb der App. Ein kurzfristig angekündigtes Madonna-Konzert am Times Square hat 50.000 Menschen angezogen. Bilder und Videos verbreiteten sich anschließend über Social Media. Hinter dem Ansatz steckt mehr als Eventmarketing: Reale Erlebnisse erzeugen freiwilligen Content. Grindr plant außerdem eine gebrandete Bustour durch Europa. Mehr zu sowas gibt’s dann nächste Woche im Interview.    Markenkrisen verbreiten sich schneller Mehrere Marken gerieten zuletzt durch einzelne Vorfälle oder Kampagnen in Social-Media-"Shitstorms". Aber: Nicht zwingend die Anzahl der Fehler wächst, sondern ihre Geschwindigkeit und Sichtbarkeit. Laut einer Sprout-Social-Befragung erwarten 64 % der Verbraucherinnen eine öffentliche Reaktion auf Social Media statt nur einer Pressemitteilung. Trotzdem ist nicht jedes hohe Engagement eine echte Krise. Bei einem Vorfall sollen 15 % der beteiligten TikTok-Accounts gefälscht gewesen sein. Marketingteams brauchen deshalb schnelles Monitoring, aber genauso eine nüchterne Bewertung von Reichweite und Stimmung.    Zara entscheidet mit Onlinedaten, wo sich neue Geschäfte lohnen Für das Wachstum setzt Zara wieder stärker auf den stationären Handel. In den USA sind neue Geschäfte sowie Umbauten an bestehenden Standorten geplant. Interessant ist die Auswahl der Städte: Der Konzern analysiert die regionalen Onlinebestellungen und eröffnet nur dort, wo es ausreichend Nachfrage gibt. Gleichzeitig hat sich seit 2019 die Zahl der Geschäfte von Zara um 27 % reduziert, die Verkaufsfläche aber nur um 7 %. Größere und besser gelegene Läden sollen mehr Besucher anziehen und höhere Abschlussquoten ermöglichen.   Steigende Umsätze bedeuten nicht automatisch entspannte Konsumentinnen Die US-Einzelhandelsumsätze stiegen im August um 1,2 %. Besonders stark entwickelten sich Onlinehandel, Elektronik, Bekleidung sowie Restaurants und Bars. Gleichzeitig verschlechtert sich die Verbraucherstimmung: Inflation, höhere Energiepreise und sinkende Reallöhne belasten vor allem Haushalte mit geringeren Einkommen. Viele Menschen suchen gezielter nach günstigeren Produkten. Aber die Kombination ist wichtig. Ein wachsender Markt bedeutet nicht automatisch mehr Preisspielraum. Marken müssen den wahrgenommenen Gegenwert klar erklären und vermeiden, ihre Positionierung durch dauernde Rabatte zu beschädigen. ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠  Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

  4. Sep 11

    Produkt, Kunde oder Kanal? So organisierst du deinen Vertrieb - #262

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie Unternehmen den Vertrieb organisieren sollten. Das heißt es geht um die Ausrichtung nach Produkten, Kundengruppen und Absatzkanälen. Du erfährst, welche Vorteile die 3 Modelle bieten, wo Schwächen liegen und warum Produktwissen, Kundenorientierung und gemeinsame Daten zusammenspielen müssen. ____________________________________________ ⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠Volkswagen will wieder stärker erklären, wofür die Marke steht Technologie soll nicht mehr nur über Leistungsdaten erklärt werden, sondern über Alltagserlebnisse und konkrete Kundenbedürfnisse. Dazu gehören Creator Marketing und kleine Signale wie die Rückkehr echter Knöpfe in Fahrzeugen. Selbst die Volkswagen-Currywurst wird als Teil einer vertrauten Markenwelt genutzt. Der Ansatz verbindet Produktentwicklung und Kommunikation. Volkswagen versucht, Kritik aus dem Markt sichtbar in das Angebot zu übersetzen und dabei wieder stärker wie ein „echter Volkswagen“ wahrgenommen zu werden.   Marken konkurrieren nicht mehr nur mit Produkten aus ihrer Kategorie Die Deutschen haben laut NIQ Geomarketing wieder mehr Geld zur Verfügung, aber es landet weniger im Handel. Ausgaben verschieben sich stattdessen Richtung Reisen, Restaurants, Fitness, Wellness und andere Erlebnisse. NIQ beschreibt das als Bewegung von Produkten zu Bedürfnissen. Für Marketing-Strategien verändert das die Wettbewerbsdefinition: Die Konkurrenz eines neuen Sofas kann ein Wochenendtrip sein, die Konkurrenz einer Modemarke ein Restaurantbesuch. Pauschale Rabatte lösen dieses Problem kaum, weil sie nur innerhalb der alten Kategorie-Logik arbeiten. Marken müssen zeigen, welches Bedürfnis sie erfüllen und warum ihr Angebot im Leben der Menschen gerade Priorität haben sollte.   Marken drängen Creator offenbar häufiger zu versteckter Werbung Eine Befragung unter 365 Creatorn zeigt: 18 % wurden im letzten Jahr von einer Marke ausdrücklich gebeten, eine bezahlte Zusammenarbeit nicht zu kennzeichnen. Nur 84 % geben an, Kooperationen immer oder fast immer offenzulegen. Vor zehn Jahren waren es noch 95 %. Dahinter steckt oft die Sorge, ein sichtbares „Ad“ könne Reichweite oder Engagement senken. Für Influencer Marketing ist die Logik aber zu kurz gedacht und riskant. Wir haben Kennzeichnungsregeln, aber das strategische Problem ist überall gleich: Eine Marke leiht sich das Vertrauen eines Creators. Verstecken sie die Geschäftsbeziehung, verbrauchen sie genau dieses Vertrauen.   Edeka macht aus Brokkoli einen T-Rex gegen Tiefkühl-Vorurteile Edeka setzt am Potsdamer Platz in Berlin einen überdimensionalen, gefrorenen T-Rex aus Brokkoli in Szene. Unter dem Motto „Survival of the Frischest“ soll die Kampagne mit dem Vorurteil aufräumen, tiefgekühltes Obst und Gemüse sei grundsätzlich schlechter als frische Ware. Statt den Produktvorteil nur mit Nährwerten oder langen Erklärungen zu belegen, übersetzt Edeka ihn in ein leicht erkennbares Bild. Die Installation erzeugt Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum, liefert ein starkes Motiv zum Fotografieren und macht eine eher sachliche Botschaft merkfähig. ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠  Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

  5. Sep 4

    Vertrieb beginnt vor dem Verkaufen - #261

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, welche Verkaufsform zu welchem Unternehmen passt? Entscheidend ist, wer an wen verkauft, wie viele Marktseiten beteiligt sind und ob Zwischenstufen wie Händler dazukommen. Daraus ergibt sich, wie der Vertrieb organisiert werden sollte, zum Beispiel nach Produkten, Kunden, Kanälen, Prozessen oder Regionen. ____________________________________________ ⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ChatGPT wird in der EU endgültig zum Suchkanal ChatGPT fällt in der EU unter strengere Regeln des Digital Services Act. Die EU stufte den Dienst als sehr große Online-Suchmaschine ein, nachdem OpenAI bis Ende März 2026 rund 159,1 Millionen monatlich aktive Nutzende der Suchfunktion gemeldet hatte. Damit gelten zusätzliche Pflichten bei Risikoanalysen, Transparenz und Jugendschutz. ChatGPT wird regulatorisch nicht mehr nur als Chatbot, sondern als Such- und Informationskanal behandelt. Damit wachsen Bedeutung und Verantwortung der Plattform für Marken, Inhalte und digitale Werbung. Google macht KI-Sichtbarkeit erstmals direkt messbar Google macht die Leistung von Websites in generativen Suchfunktionen weltweit in der Search Console sichtbar. Der neue Bericht zeigt Impressionen aus AI Overviews, AI Mode und generativen Funktionen in Discover, nach Seite, Gerät und Land. Parallel können Betreiber festlegen, ob ihre Inhalte in diesen KI-Flächen erscheinen dürfen. Marken müssen Sichtbarkeit nicht mehr nur über Rankings und Klicks beurteilen, sondern sehen, welche Inhalte in KI-Suchen auftauchen. Aber ein Problem: Impressionen zeigen noch keinen direkten Einfluss auf Kaufentscheidungen oder Markenwirkung.   Meta nimmt Werbetreibenden Kontrolle über Platzierungen Meta treibt die Automatisierung digitaler Werbung weiter voran und will Werbetreibenden weniger Kontrolle über Platzierungen geben. Künftig soll das System entscheiden, wo eine Anzeige am besten funktioniert. Das kann Kampagnen vereinfachen, wirft aber Fragen zu Brand Safety, Transparenz und Messungen.   Einkaufszentren werden zu datengetriebenen Werbenetzwerken Der US-Einkaufszentrenbetreiber Simon baut ein Retail-Media-Netzwerk. Neben fast 4.000 Screens nutzt das Unternehmen einwilligungsbasierte Standort-, Besuchs- und Transaktionsdaten aus mehr als 200 Centern. Marken können Zielgruppen vor Ort, in Connected TV und Social Media ansprechen und zusätzliche Besuche oder Käufe gegen Kontrollgruppen messen. Handelsflächen werden vom Werbeort zum Daten- und Messsystem. Die Akzeptanz hängt jedoch davon ab, wie verständlich Einwilligung und Datennutzung gestaltet sind… in Deutschland fraglich. ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠  Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

  6. Aug 28

    Warum dein Vertrieb ohne Marketing keine Chance hat - #260

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie eng Marketing und Vertrieb tatsächlich zusammenhängen, von Marktorientierung über Marktforschung bis zur Verkaufsförderung. Außerdem klären wir, ob Unternehmen ihren Vertrieb besser selbst aufbauen oder auslagern sollten, welche 4 Kriterien dabei entscheidend sind und welche 3 Verkaufsformen es gibt: persönlich, distanzpersönlich und unpersönlich. ____________________________________________ ⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Creator werden Teil der GEO-Strategie von Marken Creator Marketing bekommt eine neue Aufgabe: Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen Kl-Systemen. Marken prüfen zunehmend, welche Creator und Inhalte von Large Language Models aufgegriffen und als Quellen verwendet werden. Es geht darum Creator-Daten mit Analysen aus Kl-Antworten zu verbinden. Ein glaubwürdiger Creator-Beitrag kann nicht nur Menschen erreichen, sondern später auch beeinflussen, welche Marken ein Kl-Assistent empfiehlt. Für Influencer-Marketing entsteht damit eine zusätzliche KPI neben Reichweite und Engagement. Es geht um die Frage, ob Content langfristig in der Kl-Suche sichtbar wird.  Microdramas könnten der nächste große Werbekanal werden Minutenlange Serien im 9:16-Format entwickeln sich vom asiatischen Trend zum internationalen Medienmarkt. Die Downloads von Microdrama-Apps stiegen im ersten Halbjahr 2026 weltweit um 95,5% gegenüber dem Vorjahr. Auch in Deutschland wächst das Interesse. Das Format ist spannend, weil es die Mechanik von TikTok mit klassischem seriellen Storytelling verbindet. Kurze Episoden, Cliffhanger und hohe Frequenz. Werbung kann als klassischer Spot, Product Placement oder Teil der Handlung integriert werden. Fandom wird für Marken wichtiger als reine Reichweite Marketing-Verantwortliche interessieren sich zunehmend für Fandoms statt nur für klassische Zielgruppen. Der Unterschied liegt in der Intensität. Fans konsumieren Inhalte nicht nur, sondern diskutieren, produzieren eigenen Content und halten Themen über längere Zeit relevant. Marken versuchen deshalb, Teil bestehender Communities rund um Sport, Musik, Gaming oder Entertainment zu werden. ABER: Fandom lässt sich nicht einfach über Media-Budget kaufen. Marken müssen einen glaubwürdigen Beitrag zur Community leisten. Cultural Marketing wird damit weniger zu einer einzelnen Kampagne und stärker zu einer langfristigen Beziehung zwischen Marke und Kultur. Automatisierte Werbung macht Brand Safety wieder zum Thema Programmatic Werbung auf YouTube bringt Marken immer wieder in Umfelder, die sie eigentlich vermeiden wollen. Unternehmen wie dm, Aldi und P&G reagieren auf einen Campact-Vorstoß gegen Kanäle mit menschenverachtenden Inhalten. Das ist medienstrategisch interessant. Je automatisierter Werbung ausgespielt wird, desto wichtiger werden Ausschlusslisten, Inventarkontrolle und Brand-Safety-Prozesse. Reichweite und günstige TKPs reichen nicht, wenn die Marke in einem Umfeld auftaucht, das dem eigenen Anspruch widerspricht. ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠  Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

  7. Aug 21

    Vertrieb = Marketing? Fast! - #259

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wo Marketing endet und wo Vertrieb anfängt? Wo ist Vertrieb in der Wertkette nach Porter eigentlich, warum ist eine klare Trennung zu Marketing in der Realität kaum möglich und was heißt das für Unternehmen wie Bosch oder Zalando. Außerdem geht's um die vier Grundbausteine der Vertriebspolitik, von der Vertriebsorganisation über CRM bis zur Steuerung von Absatzwegen. ____________________________________________ ⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Google automatisiert jetzt auch VideoformateGoogle erweitert Performance Max um generative KI, die Videos automatisch in fehlende Seitenverhältnisse überführt. Aus horizontalen Assets können vertikale oder quadratische Varianten entstehen. Das spart Produktion, verschiebt aber kreative Kontrolle zur Plattform. Marken müssen Bildsprache, Produkte und CI nach der Anpassung prüfen. Bewertungen werden beim Onlinekauf wichtiger als RabatteBewertungen und Reviews beeinflussen die Kaufentscheidung bei 53 %, ausführliche Produktinformationen bei 52 % und Rabatte bei 49 % der Menschen. 83 % würden eine Produktseite verlassen, wenn wichtige Informationen fehlen. Gute Produktdaten sind also nicht nur SEO, sondern Marken- und Conversion-Thema. Reddit macht aus Text-Posts Videos und AudioReddit testet beliebte Beiträge automatisch als Audio- und Videoformat aufzubereiten. Die ursprünglichen Posts und Kommentare bleiben bestehen. Reddit greift damit ein Verhalten auf, das bei TikTok und Reels längst funktioniert: Creator erzählen Reddit-Geschichten als Video weiter. Für Marken könnte Reddit damit mittelfristig noch stärker zu einem klassischen Social-Video-Kanal werden. Commerce Media wächst zu einem der größten WerbekanäleFür die USA werden 83,7 Milliarden US-Dollar Commerce-Media-Ausgaben in 2026 und 142 Milliarden bis 2030 erwartet. Dann könnten fast 24 % der gesamten digitalen Werbeausgaben in diesen Bereich fließen. Interessant ist vor allem, dass Commerce Media längst über Amazon und klassische Händler hinausgeht: Uber, DoorDash, Finanzanbieter oder Reiseplattformen bauen ebenfalls Werbegeschäfte auf. Für DACH dürfte der Trend ebenfalls relevant werden. ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠  Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

  8. Aug 14

    Warum du Beschwerden lieben solltest - #258

    Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG! In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, welche Instrumente über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg wirken, von Qualitätsmanagement bis Kundenwertmanagement. Wir schauen uns an, warum Beschwerdemanagement oft unterschätzt wird, obwohl gut gelöste Beschwerden mehr Käufe, ein besseres Image und positive Mundpropaganda bringen können. Außerdem geht es darum, warum der direkte und der indirekte Beschwerdeprozess eng zusammenhängen und wie Unternehmen damit ihre Kundenbeziehungen ganzheitlich steuern. ____________________________________________ ⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠Social Media und Außenwerbung wachsen zusammen Aktueller Kampagnen von Marken wie Rügenwalder Mühle und LBS zeigen, wie Inhalte zwischen Feed und Straße verlängert werden können. Ein Motiv funktioniert dabei nicht einfach identisch auf beiden Kanälen: OOH schafft öffentliche Sichtbarkeit und Reichweite, Social Media liefert Reaktionen, Weiterverbreitung und Gesprächsanlässe. Kampagnen sollten nicht mehr strikt nach Kanälen gedacht werden, sondern nach einer Idee, die sich zwischen digitalen und physischen Kontaktpunkten weiterentwickelt und gegenseitig verstärkt. YouTube greift nach den deutschen TV-Budgets YouTube will im deutschen Werbemarkt deutlich stärker an klassische TV-Budgets heran. Die Plattform erreicht nach eigenen Angaben 57 Millionen Nutzer in Deutschland und sagt, dass viele Mediapläne diese Nutzung noch nicht ausreichend abbilden. Entscheidend ist in Zukunft weniger das Absender-Etikett des Kanals als die Frage, welche Reichweite, Zielgruppe und Wirkung ein Kontakt in dem Umfeld tatsächlich liefert. Punica zeigt die Grenzen von Nostalgie-Marketing Punicas Comeback endet erneut: Der Vertrieb der Saftmarke wurde eingestellt, obwohl die Rückkehr 2024 zunächst Aufmerksamkeit erzeugt hatte. Der Fall zeigt, wie begrenzt Nostalgie als Marketing-Strategie ist. Erinnerungen an eine bekannte Marke können kurzfristig Reichweite und Gesprächswert schaffen, ersetzen aber weder ein relevantes Produkt noch dauerhafte Kommunikation und Distribution. Die Vergangenheit kann den Start erleichtern, aber sie beantwortet nicht, warum Menschen heute kaufen sollten. Retro funktioniert vor allem dann, wenn eine bekannte Markenidee mit einem aktuellen Nutzen, ausreichender Sichtbarkeit und einem klaren Platz im Markt verbunden wird. Aldi macht Rabatt-Apps zum Gegner Aldi greift mit seiner aktuellen Werbung die Rabatt-Apps von Rewe, Lidl und anderen Wettbewerbern frontal an. Die Botschaft: Gute Preise sollen ohne App, Coupons oder zusätzliche Datennutzung funktionieren. Der Discounter verlängert den Angriff über mehrere Motive und macht damit einen echten Marktmechanismus zum Kampagnenthema. Ein gutes Beispiel für klare Positionierung. Statt nur die eigene Leistung zu erklären, definiert Aldi bewusst, wogegen die Marke steht. Solche Vergleichsstrategien können aufmerksamkeitsstark sein, funktionieren aber nur, wenn das eigene Leistungsversprechen einfach, glaubwürdig und im Alltag überprüfbar bleibt. ____________________________________________ Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠  Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/ Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com  Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]

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In diesem Podcast geht es um die Frage, was notwendig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung gut vermarkten zu können und was für grundsätzliche Strategien im Marketing verfolgt und ganz leicht umgesetzt werden können. Egal, ob du selbst im Bereich Marketing arbeitest, oder, ob du dich einfach nur für das Thema interessierst, in diesem Marketing-Podcast lernst du alle Grundlagen und Strategien, die aktuell im Marketing verwendet werden.