einfach.machen Podcast

Mike Mühlegger - einfach.mike Unternehmensberatung

Meine Passion ist es, die Dinge einfach zu machen. Hier versuche ich, interessante Persönlichkeiten im einfach.machen Podcast zu fragen, wie sie einfach.machen und welche Einstellungen, Tipps und Werkzeuge sie zu diesem Thema mit uns teilen wollen.

  1. JAN 26

    Zahnarzt Praxismanagement: Warum Abrechnung allein nicht reicht

    Viele Zahnarztpraxen kommen an einen Punkt, an dem sie spüren: So wie bisher geht es nicht mehr. Der Terminkalender ist voll, das Team am Limit, die Abrechnung kompliziert – und trotzdem bleibt das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Petra Niedermair kennt diese Situationen aus unzähligen Praxen. Und sie weiß: Abrechnung ist selten das eigentliche Problem. Als ehemalige Zahnarztassistentin bringt Petra einen entscheidenden Vorteil mit: Sie versteht den Praxisalltag aus der Perspektive derer, die ihn täglich stemmen. In ihren Seminaren und Online-Trainings arbeitet sie deshalb nicht nur mit Zahnärzt:innen, sondern vor allem mit Praxismanagerinnen, Assistenzen und Rezeptionsteams: www.zahnartzseminare.at. Im Gespräch im einfach.machen Podcast wird schnell klar: Gute Abrechnung braucht gute Prozesse. Gute Prozesse brauchen Klarheit. Und Klarheit entsteht nur, wenn Abläufe, Rollen und Verantwortung zusammenspielen. Zahnarzt Praxismanagement für echte Entlastung Viele Praxen optimieren einzelne Stellschrauben – Software hier, Abrechnung dort – ohne das große Ganze zu betrachten. Doch erst wenn Organisation, Führung und Systeme ineinandergreifen, entsteht echte Entlastung. Für das Team. Für die Ärzt:innen. Und letztlich auch für die Patient:innen, die sehr genau spüren, ob eine Praxis ruhig, klar und professionell geführt ist. Diese Podcast-Folge ist ein Plädoyer dafür, Praxismanagement nicht als notwendiges Übel zu sehen, sondern als Schlüssel für Qualität, Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit im Praxisalltag. Dieses Gespräch ist eine Einladung, Praxismanagement neu zu denken - und zufriedene Patientent:innen, Ärzt:innen und Mitarbeitende zu ernten.

    49 min
  2. JAN 19

    Inklusion in Tirol einfach machen: 30 Jahre W.I.R. und was wir daraus lernen können

    Was bedeutet Inklusion in Tirol wirklich? Nicht als politisches Schlagwort, nicht als Förderrichtlinie – sondern im gelebten Alltag. Dr. Gerhard Eckstein, Geschäftsführer der W.I.R. gGmbH, steht wie kaum ein anderer für diesen Wandel in Tirol. Seit den frühen 1990er-Jahren begleitet er eine Entwicklung, die vom Wegsperren zur Teilhabe geführt hat – und die zeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn Haltung und Konsequenz zusammenkommen. Die Geschichte der W.I.R. beginnt in einer Zeit, in der Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen vielfach als „verwahrungsbedürftig“ galten. Große Institutionen, totale Fremdbestimmung und ein defizitäres Menschenbild prägten den Alltag. Dass diese Sichtweise nicht nur falsch, sondern unmenschlich war, wurde erst langsam erkannt. Mit dem Inkrafttreten des Unterbringungsgesetzes Anfang der 1990er-Jahre entstand Handlungsdruck – und in Tirol der Mut, neue Wege zu gehen. Der sogenannte „Tiroler Weg“ setzte bewusst auf Vielfalt: unterschiedliche Träger, unterschiedliche Konzepte, aber ein gemeinsames Ziel – ein Leben mitten in der Gesellschaft. Aus dem Heilpädagogischen Zentrum des Psychiatrischen Krankenhauses Hall entwickelte sich schließlich der Verein W.I.R., später die gemeinnützige GmbH. Der Start war holprig, begleitet von massiver Kritik. Doch unbeirrt wurde Schritt für Schritt umgesetzt, was heute als selbstverständlich gilt: dezentrale Wohnformen, echte Arbeit, Mitbestimmung, Würde. Heute ist W.I.R. mehrfach ausgezeichnet, betreibt inklusive Wohn- und Arbeitsprojekte, ein Tagescafé, mobile Begleitung und gilt als eines der exzellentesten Sozialunternehmen Österreichs. Doch für Gerhard Eckstein ist das Entscheidende nicht die Auszeichnung, sondern die Haltung dahinter: Nicht der Mensch muss sich an das System anpassen – das System muss für Menschen funktionieren. So funktioniert Inklusion in Tirol, so wird Inklusion bei W.I.R. gelebt. Diese Podcast-Folge ist ein Gespräch über Verantwortung, über Führung in der Sozialwirtschaft und über die Kraft, Dinge einfach zu machen, auch wenn sie zunächst unmöglich erscheinen.

    53 min
  3. 12/22/2025

    Radio mit Herz: Im Gespräch mit Tina Rieser-Winkler von Radio U1 Tirol

    Was macht ein Heimatradio im Jahr 2025 so besonders, dass Menschen täglich einschalten? Warum entscheidet sich eine Frau mit Theater-Hintergrund, Projektmanagement-Karriere und sozialem Engagement dafür, die Geschäftsführung eines Radiosenders zu übernehmen? Radio U1 Tirol ist eine Institution in unserem Land – authentisch, musikalisch vielfältig und nah dran an den Menschen. Verantwortlich dafür, dass dieser Sender auch in Zukunft relevant bleibt, ist Tina Rieser-Winkler. Seit über sechs Jahren lenkt sie Radio U1 Tirol mit einer Mischung aus Professionalität, Herzblut und einer guten Prise Bühnen-Erfahrung. Im Podcast sprechen wir darüber… ·      … wie heute ein Radio geführt wird, das einerseits Tradition pflegt… und andererseits digitale Hörgewohnheiten ernst nimmt ·      … warum Volkstümliche Musik immer noch berührt – und wie man mit ihr modern bleibt ·      … welche Rolle Theater und Talente im Radiobusiness spielen ·      … wie man Herausforderungen als Frau in Führungspositionen meistert ·      … warum soziales Engagement mehr ist, als „ehrenamtliche Freizeit“ Tina ist eine der Frauen, die zeigen: Medienführung geht auch mit Wärme und Haltung. Eine Haltung, die vor Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und Bodenständigkeit nur so strotzt und damit nicht nur dem Sender gerecht wird, sondern uns auch Beispiel sein darf, wie sehr das dem eigenen Wohlbefinden zu Höhenflügen verhelfen kann. Und weil wir uns in der Weihnachtszeit befinden, dürfen am Ende drei Wünsche ans Christkind nicht fehlen – für unsere Gesellschaft, für Schwaz und für sie selbst. 🎧 Jetzt reinhören & die ganze Geschichte hören

    51 min
  4. 12/01/2025

    Vom Hecherhaus zur Christlum Alm – Wuf Schulze-Boysen über Neuanfänge, Leidenschaft & das echte Gastgebersein

    Wenn jemand weiß, wie man einem Ort Leben einhaucht, dann ist es Wolfgang „Wuf“ Schulze-Boysen. Er hat das Hecherhaus hoch über Schwaz von einer verstaubten Selbstbedienungsstation in ein echtes Schmuckstück verwandelt – mit Herz, Musik, und hausgemachter Küche. Jetzt wagt Er den nächsten Schritt: Wuf übernimmt die Christlum Alm in Achenkirch und möchte auch dort das schaffen, was ihn immer ausgezeichnet hat – Wohlfühlorte mit Seele. Im Gespräch mit einfach.mike erzählt Wuf, wie viel Leidenschaft in seinem Tun steckt, warum Gastgebersein mehr Berufung als Beruf ist, und wieso er trotz aller Stolpersteine immer wieder sagt: „Einfach machen – weil’s sonst keiner macht.“ Wuf erinnert sich an Skitourenabende, Theateraufführungen, Frühschoppen und Filmdrehs am Hecherhaus – und erzählt, was es bedeutet, wenn Gerüchte lauter sind als Realität. Doch anstatt zurückzublicken, schaut er nach vorn: Die Christlum Alm will er gemeinsam mit seiner großartigen Frau und seinem tollen Team zu einem Ort machen, der Menschen verbindet – mit ehrlicher Küche, Atmosphäre und dem Gefühl, willkommen zu sein. Er spricht über seine Vision, über Teamgeist, über das Handwerk des Gastgebens – und über seine besondere Familiengeschichte: Ja, er ist tatsächlich verwandt mit Harro Schulze-Boysen, einem der bekanntesten deutschen Widerstandskämpfer. Und vielleicht ist es kein Zufall, dass auch Wuf Menschen zusammenbringt – in seiner ganz eigenen Form von Netzwerk, zwischen Zapfhahn, Zirbenholz und Sonnenterrasse. 🎧 Jetzt reinhören

    57 min

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