Caroline & Jobst im Gespräch mit Micha. Wir reden über Italien Anfang der 80er, ein Plattenladen mit Negazione-Shirt, heilfroh zu sein keine Kinder zu haben, sich Bush zurückwünschen, eins der geilsten Dinge der Welt, der ÖPNV in der Pfalz, der Zivilcourage-Sampler, die großartigen OMD, die Punk-Mentorin mit grünem Iro & Ratte, die Schulbusse nach Landau, Wasserstoffperoxid aus der Apotheke, gut wenn einen der Feind erkennt, italienische Dorffaschos von der Realschule, Speyer immer stabil, der Parallelklasse ins Pult kacken, mit dem Fahrrad nach Landau, Bestellungen bei Bullshirt, Platten bei Montanus Aktuell, 1988 bei Tankard, der Sozialarbeiter von Grup Tekkan, "No thought" von Doom, die großartigen Anomie, nerviges Sich-Raum-Nehmen, die Band Naevus, Diskussionen um Grindcore, Winzer Waldi von Ironkill, mit Diavolo Rosso in Zwiesel, die herzlichen Regensburger mit Velami-Broten, rauschmäßig nicht veranlagt sein, eine zwei Wochen lang getragene Unterhose als Dämmmaterial, mit Little Joe im Proberaum, komischer Vibe im Proberaum, die Gründung von Cop An Attitude, DIY aus der Not raus, immer noch angepisst mit Ü50, keine DIY-Vasektomie, Love is Blind, die innige Beziehung zu Mila, sensibler Dickschädel, vegane Hundeernährung mal wieder, Abdrücke in einen Artikulator stellen, die Zähne von Wolfpack & Sascha Hehn, die Morphologie eines Zahnes, Untergrombach, als Kind schon Spießer, Stangensellerie in Hommus, Black Forest Tofu, dreimal die Woche im Gym, Leute hassen die in der zweiten Lebenshälfte aktiv werden, Gesichtscreme & Augen-Roll-On, Schönheits-OPs, auf die meisten Menschen keinen Bock haben, die letzte Gauze-LP für 49€, Duplikate von einem angenagten Apfel, der Schwarze Keiler in Stuttgart, Bull Nakano aus Wien, uvm. Drei Songs für die PlaylisT: 1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Micha: THE CURE - Play for Today 2) Ein Hardcore‑Song, der Micha bis heute begleitet: POISON IDEA - Laughing Boy 3) Ein Pop-Song, der auf keiner Party fehlen darf: BRONSKI BEAT - Smalltown Boy