Ein Großereignis, das Bremen nur alle 16 Jahre erlebt, wirft seine Schatten voraus. Das Bundesland Bremen ist 2026 Gastgeber vom Tag der Deutschen Einheit. Und damit landet für zweieinhalb Tage gefühlt ein „Raumschiff“ in der Stadt: Hunderttausende Besucher, eine riesige Fläche vom Bahnhof bis zum Weserstadion und ein Programm, das Deutschland in Bremen erlebbar machen soll. Heute zu Gast im Go Global! Bremen Business Talks Podcast ist Lars Ehlers, der das Bürgerfest inhaltlich und organisatorisch mit seinem Team verantwortet. Wir sprechen darüber, wie so ein Mega-Event geplant wird, was Besucher erwartet, welche „Bremen-Welten“ entstehen und warum das Ganze weit mehr ist als nur eine Ländermeile. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Countdown läuft: Weniger als fünf Monate vor dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit. Lars Ehlers als Projektleiter im Kontext eines großen Teams. - Wie sich der TDE verändert hat: Nicht „pompöser“, sondern größer und vielfältiger, plus längere Verweildauer der Besucher (mehr „ich komme morgen wieder“). - Ziel als Zuschauermagnet: Besucher aus ganz Deutschland, „Stammgäste“, die jedes Jahr wiederkommen, und warum Bremen für viele ein Fixpunkt ist. - Organisation und Vorlauf: Wie Projektstrukturen entstehen (Agenturen, Planungsstart ~1–2 Jahre vorher), Learnings aus Saarbrücken und der Flächen-„Boost“ in Bremen. - Flächenkonzept & Auslastung: Deutlich größere Fläche als 2010, starke Nachfrage, praktisch „ausverkauft“, keine freien Flächen in der Innenstadt. - Beteiligung aus Bremen: Run von Vereinen/Verbänden/Künstlern, starke Rückmeldungen aus der regionalen Wirtschaft, Erwartung von ca. 400–450k Besuchern in 2,5 Tagen. - Motto „Viele stärken ein Land“: Bedeutung für Bremen/Bremerhaven und für die Republik, Verbindung zu den Stadtmusikanten als Bremer Markenzeichen. - Zeitplan & Rahmen: Start Freitagnachmittag, Abschluss Sonntagabend; verkaufsoffener Sonntag, Programm über die gesamten zweieinhalb Tage. - Wo findet was statt: Strecke Bahnhof → Wall → Innenstadtplätze → Schlachte → Osterdeich → Weserstadion, plus Weserstadion-Programm mit Bühne vor der Ostkurve. - Bühnen & Acts:** Neun Bühnen/Aktionsflächen, Kulturmeile, Abendprogramm; große Acts werden bewusst noch nicht verraten, Crowd-Management bei vollen Bereichen. - „Bremen-Welten“ als Besonderheit: Themenwelten mit Partnern (u. a. Luft- & Raumfahrt/City of Space, Mobilität, maritime Wirtschaft/Logistik, Wissenschaft, Kultur, Tourismus) als kuratierte Erlebnisformate statt „Roll-up & Klapptisch“. - Grenzen der Größe: Diskussion, warum „noch größer“ kaum mehr sinnvoll/managbar ist und wie trotzdem möglichst wenige enttäuscht werden sollen. - Bürgerfest vs. Staatsakt: Protokollarische Veranstaltungen (Dom/Glocke etc.) liegen bewusst nah am Bürgerfest; Koordination und Bilderwirkung, ohne dass Lars den Protokollteil im Lead hat. - Sicherheit & Balance: Sicherheits- und Verkehrskonzept als Dauerarbeit (Behörden, Polizei, Feuerwehr, Rettung), Ziel: sicher, aber beweglich und angenehm für Besucher und Aussteller. - Wirtschaftlicher Blick: Kein Gewinnfestival; Senatsbudget im Rahmen anderer Städte, zusätzliche Möglichkeiten durch Wirtschaftspartner; Wert vor allem über Standortwirkung, Übernachtungen, Konsum und nachhaltige Wahrnehmung. - ÖPNV „ticketlos“ im VBN: Kostenloser ÖPNV/SPNV im gesamten VBN-Gebiet als große Einladung an die Region („Auto stehen lassen“). - und vieles mehr Hilfreiche Links: https://www.bremen.de/veranstaltung/tag-der-deutschen-einheit-2026-in-bremen#/