IrgendwohinHören - über Menschen, Musik & mehr

Thomas Uhle

Features, Essays und Gespräche über Musik, Filme und drumherum

  1. Folge 15: Für Tibet

    MAR 6

    Folge 15: Für Tibet

    Am 10. März jährt sich leider immer wieder der Tag, an dem das friedliche Tibet im Himalaja von China besetzt wurde. Unerschrocken wehren sich immer wieder Menschen gegen die brutalen Unterdrücker. Aus Anlass des "Tags der Tibet-Solidarität" berichte ich vom jungen Musiker A-Sang und seinem Freund Palchung, die nur wegen eines Liedes verhaftet wurden. Diese Folge meines Podcasts soll daran erinnern, dass Tibet noch immer von China besetzt ist. Wer sich für A-Sang und Palchung interessiert, findet hier weitere Informationen: https://www.thetibetpost.com/news/tibet/china-rearrests-tibetan-singer-who-sang-praise-song-for-his-holiness-the-dalai-lama Informationen zur "International Campaign for Tibet" findet ihr unter diesem Link: https://savetibet.de/ (Deutsche Abteilung) Hier gibts Infos der "Tibet Initiative Deutschland": https://www.tibet-initiative.de/ Das Video von A-Sang und Palchung findet ihr natürlich im Netz, denn das können selbst die bösartigsten Unterdrücker nicht verhindern: https://youtu.be/hUMTrQNxqFo und https://youtu.be/i9e0gh1Ud2E Es gibt viele Konflikte auf dieser Welt, die mit Gewalt und Unterdrückung ausgetragen werden. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Folge werden Ziele im Iran und in Israel bombardiert. Menschen sterben, Menschen leiden. Bilder aus Tibet schaffen es selten in unsere Nachrichten, weil der Widerstand der Menschen dort eher leise geschieht. Dennoch darf auch dieses Unrecht nicht einfach übersehen werden. In diesem Sinne: Freiheit für Tibet! Titelfoto: pixabay/Tama66 (vielen Dank!) Die Titelmusik zu dieser Episode heißt "How Quiet" und stammt von keinem geringeren als Moby. Der hat 2024 einen schier unglaublichen Fundus von Gratismusik ins Netz gestellt, aus dem sich u.a. Podcasts wie meiner bedienen können. Ihr hört das Stück im Intro und am Ende des Podcasts. Danke, Moby! Music: "How Quiet" provided by mobygratis. #mobygratis https://mobygratis.com/

    7 min
  2. Van Morrison und Belfast

    FEB 9

    Van Morrison und Belfast

    Viele Künstler sind mit ihrer Heimat eng verbunden. Auch dann noch, wenn sie diese schon längst hinter sich gelassen haben und in die Welt hinausgezogen sind. So manche geben diese Bindung aber nie auf, im Gegenteil. Der nordirische Musiker Van Morrison, geboren 1945 in Belfast, hat diese Stadt schon immer als seine Heimat betrachtet. Sie in seinen Texten verewigt. Er tritt dort noch immer regelmäßig auf und lebt gleich vor den Toren der Stadt. Mein Gast heute ist jemand, der die Musik Morrisons hört, seit er elf Jahre alt ist: Günter Becker ist der Kopf hinter der Webseite Vanomatic, auf der ich mir schon manche Stunde vertrieben habe. Zu finden gibt es Setlisten aus allen Schaffensperioden des Musikers, die Namen zu wahrscheinlich allen Musikern, mit denen er jemals zusammengearbeitet oder auf einer Bühne gestanden hat. Was man von der Webseite nicht erfährt, dafür aber von Günter Becker, sind die vielen Geschichten, die den Kosmos zu Van Morrisons Musik beleben. Link zu Vanomatic: https://ivan.vanomatic.de/mycollection/menu.shtml Die Titelmusik zu dieser Episode heißt "Monkey Man" und stammt von keinem geringeren als Moby. Der hat 2024 einen schier unglaublichen Fundus von Gratismusik ins Netz gestellt, aus dem sich u.a. Podcasts wie meiner bedienen können. Ihr hört das Stück im Intro und in kompletter Länge dann am Ende des Podcasts. Danke, Moby! Music: "Monkey Man" provided by mobygratis. #mobygratis https://mobygratis.com/ Nicht zuletzt danke an die Macher des exzellenten Audio-Bearbeitungstools Auphonic, mit dem ich die leicht verkorkste Aufnahme retten konnte. https://auphonic.com/ Titelbild: Van Morrison und Band am 28. August 2025, Waterfront Hall Studio, Belfast, Northern Ireland (c) Thomas Uhle

    1h 6m
  3. Fünf Freunde, mal anders gesehen

    04/30/2025

    Fünf Freunde, mal anders gesehen

    Es ist keine vermessene Behauptung, dass alle Kinder eines bestimmten Jahrgangs in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem ZDF-Ferienprogramm und der Fernsehserie "Fünf Freunde" aufgewachsen sind. Die Verfilmung der Kinderabenteuerbücher der britischen Autorin Enid Blyton hat von ihrer Faszination nichts eingebüßt - eine DVD-Ausgabe wurde sogar erst nach eigenen Recherchen der Fangemeinde zu den Urheberrechten veröffentlicht. Dabei gibt es neben den Büchern und dieser Fernsehserie noch eine Vielzahl anderer Verfilmungen, Comics und vor allem Hörspiele. Mit denen beschäftigt sich ein Podcast mit dem herrlichen Namen "Reif für die Felseninsel". Drei Fünf-Freunde-Verrückte besprechen alle Folgen - eine Herkulesaufgabe. Eine der drei Personen ist Franziska Engesser, die nochmal einen ganz anderen Zugang zu der Reihe um Julian, George, Dick, Anne und Timmy hat, denn: Sie ist seit ihrer Geburt blind. Der Podcast "Reif für die Felseninsel" ist nicht einfach ein Spaßprojekt für Freunde der Reihe, sondern die drei Kreativen beschäftigen sich auch mit der Frage, ob die Geschichten gut gealtert sind, ob Enid Blytons Sprache noch in unsere heutige Zeit passt und sie ordnen manche Ereignisse in ihren geschichtlichen Kontext ein. Spaß macht das Hören aber nicht trotzdem, sondern gerade deshalb. Podcast von Franziska Engesser und ihren Mitstreitern: "Reif für die Felseninsel" und natürlich auch bei AntennaPod & allen anderen Podcast-Plattformen Fünf-Freunde-Fanpage, eine wahre Fundgrube: "Fünf Freunde Fanpage" Website des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands e.V.: dbsv.org Das Gespräch wurde am 12. April 2025 aufgezeichnet. Aufgrund eines technischen Problems wurde die Aufnahme mithilfe von Adobe Enhancer bearbeitet. Titelmelodie: "Berlin Blues" by Youth Faire, lizensiert bei premiumbeat.com Wer mir schreiben möchte, kann das unter podkontakt @ thomasuhle.de tun.

    1 hr
  4. Mein Opa, der Krieg und ein Leuchtturm in Irland

    10/04/2024

    Mein Opa, der Krieg und ein Leuchtturm in Irland

    Eine Mischung aus Neugier und Grusel befällt mich, als ich merke, dass wir den Sommerurlaub in derselben Gegend der Normandie im Norden Frankreichs verbringen, die mein Opa als Soldat während des Zweiten Weltkriegs durchqueren musste. Viele Ortsnamen kenne ich aus den Unterlagen, die ich über seine Militärzeit zusammengetragen habe. Jetzt stehe ich an denselben Stellen, an denen viele seiner Kameraden ihr Leben für eine rücksichtslose Diktatur lassen mussten. Er selbst kehrte, äußerlich unversehrt, aus dem Wahnsinn zurück. Was seine Geschichte mit einer Leuchtturmwärterin im äußersten Westen Irlands zu tun hat, erfahrt Ihr in dieser Episode. Der Volksbund hat viele Aufgaben, für die Episode liegt mir der Link zur Kriegsgräberfürsorge am Herzen: Link zum Volksbund Das Bundesarchiv ist eine gute Anlaufstelle, wenn es um Personen- und Familienforschung geht: Link zum Bundesarchiv Musée du Debarquement Utah Beach (Utah Beach Landing Museum): Link zum Museum Ein Hinweis zum Volksbund und der Kriegsgräberfürsorge: Diese Arbeit hat nichts mit dem Verharren in der Vergangenheit zu tun. Es werden noch heute Kriegsgräber oder sterbliche Überreste der in den Weltkriegen gefallenen Soldaten entdeckt. Nicht alle können bestimmten Personen zugeordnet werden. Viele, auch ehrenamtliche Helfer, sorgen beim Volksbund dafür, dass diesen Toten ihre Würde und vielleicht sogar ihre Identität zurückgegeben werden kann. Noch immer endet damit für viele Angehörige eine jahrzehntelange Ungewissheit. Titelfoto: Thomas Uhle Titelmelodie: "Harvest of sorrow", lizensiert bei audiohub.com Wer mir schreiben möchte, kann das unter podkontakt @ thomasuhle.de tun.

    17 min

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