DIALOG GESUNDHEIT

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Der Podcast DIALOG GESUNDHEIT greift aktuelle Themen aus der Gesundheitswirtschaft auf und diskutiert mit Entscheidern Themen, die bewegen. Lohmannmedia.tv - Web-TV-Sendeplattform für alle Akteure der Gesundheitswirtschaft https://lohmannmedia.tv/

  1. DIALOG GESUNDHEIT - Folge 41 - Kindernotfall

    06/16/2022

    DIALOG GESUNDHEIT - Folge 41 - Kindernotfall

    Podcast DIALOG GESUNDHEIT: Folge 41. Gast: Dr. med. Katharina Rieth, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatzweiterbildung Intensivmedizin und Notfallmedizin und Julia Rondot, Geschäftsführerin medhochzwei Verlag GmbH. Kindernotfälle – schnell erkennen, richtig handeln, Leben retten! Was muss ich wissen, um mein Kind im Notfall richtig versorgen zu können? Erleidet ein Baby oder Kleinkind einen medizinischen Notfall, rufen Eltern oder Großeltern häufig sofort den Notarzt oder rasen Hals über Kopf ins Krankenhaus. Wichtiger ist es jedoch, Ruhe zu bewahren und selbst ggf. schon lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen, bis der Notarzt eintrifft. Das ist insbesondere in den Situationen maßgeblich, in denen jede Sekunde zählt, wenn ihr Kind z. B. einen Kreislaufstillstand erleidet. Die erfahrene Kinderfachärztin, Intensivmedizinerin und Notärztin Dr. med. Katharina Rieth gibt Ihnen essentielle Handlungsanweisungen und präzise Anleitungen für das Verhalten in Notfallsituationen mit Kind. In 20 Kapiteln finden Sie die häufigsten Notfälle zum Nachschlagen – von Fieber, Krämpfe, Bauchschmerzen, Ohrenschmerzen, Verletzungen, Nasenbluten, Luftnot, Verschlucken von Kleinteilen, Vergiftungen, Ertrinken, Austrocknung, Hitzeschlag, Erfrierung, Verbrennungen und Verbrühungen, Insektenstiche, allergische Reaktionen bis hin zum Ernstfall der Kinderreanimation. Anschauliche Beispiele und detaillierte Illustrationen helfen Ihnen, in der Notsituation das Richtige zu tun und zeigen Ihnen, welche Haltungen und Griffe sie anwenden müssen.

    14 min
  2. 04/21/2022

    DIALOG GESUNDHEIT - Folge 36 - Ärztliche Weiterbildung

    DIALOG GESUNDHEIT 36 – Ärztliche Weiterbildung. Gast – Otto Melchert, Koordinator für ambulante ärztliche Weiterbildung. it Gutachten 2014 hat der SVR wichtige Empfehlung für die Sicherung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum gegeben (Abb. 1 Ansätze zur Erhöhung der Zahl der zukünftigen Fachärzte für Allgemeinmedizin). Seit dem Gutachten sind bedeutende Entscheidungen zur Stärkung der Sicherung der hausärztlichen Versorgung umgesetzt worden. Wichtigster Schritt war dabei die umfassende Etablierung von eig. Instituten für Allgemeinmedizin an den med. Fakultäten. Auch ist die Förderung der Weiterbildung für Allgemeinmedizin zahlenmäßig unbegrenzt. Allerdings fehlt es an der Umsetzung einheitlicher Förderung in der ambulanten und stationären Weiterbildung. Während die von den KVen eingerichteten Strukturfonds[1] entsprechend der Empfehlungen des SVR sich an den Tarifen für Krankenhausärzte orientieren, werden Weiterbildungsstellen in Krankenhäusern nur anteilig finanziert[2]. Um die Bereitstellung von zusätzlichen Weiterbildungsstellen in Kliniken zu fördern, gibt es bundesweit Initiativen, die insbesondere entsprechend dem DEGAM-Konzept[3] mit Weiterbildungsverbünden bei der Qualität durch eine kompetenzbasierte Weiterbildung[4] ansetzen und zusätzlich durch besondere finanzielle Anreize, z.B. von Kommunen, die die Attraktivität der regionalen Weiterbildung erhöhen sollen. Rahmenbedingungen Entwicklung der Versorgungssituation In Deutschland droht ein Nachwuchsmangel im hausärztlichen Bereich. Ein Drittel der aktuell tätigen Hauärztinnen und Hausärzte ist 60 Jahre und älter. Jährliche verlassen 1700 Personen den Beruf, während nur etwa 1350 neue fachärztliche Anerkennungen ausgestellt werden. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) geht von einem nicht gedeckten Ersatzbedarf von rund 20.000 Stellen bis 2025 aus. 2017 waren bereits 2600 hauärztliche Kassenarztsitze (KV-Sitze) nicht besetzt[5]. Die aktuelle Versorgungsstruktur ist noch immer geprägt von der Einzelpraxis[6], 50 % der Ärzt*innen, und überwiegend männlichen Praxisinhabern[7]. Dabei nimmt die Zahl der Ärzt*innen bei gleichzeitiger Erhöhung der Teilzeittätigkeit[8] zu, während die Zahl der Ärzte seit 2010 bis 2019 um 12,8 Prozent zurück gegangen ist. Für Einzelpraxisinhaber wird zunehmend schwieriger, nahezu unmöglich Einzelpraxen, die mit der Wohnimmobilie verbunden sind, abzugeben. Insbesondere dann, wenn von Praxisneugründern auch der Kauf der Immobilie zu einem marktüblichen Preis erwartet wird. Weitere Infos und Fußnoten: https://lohmannmedia.tv/dialog-gesundheit-36-aerztliche-weiterbildung-gast-otto-melchert/

    14 min

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