12.01.26 Hallo lieber RA, im letzten Gespräch haben wir es ein bisschen übertrieben mit der Sprach-Komplexität. Können wir versuchen in diesem Gespräch kürzere und weniger verschachtelte Sätze zu formulieren? ラ: UNS IST BEKANNT, DASS DIES EIN PROBLEM IST, DEREM WIR UNS NOCH STELLEN DÜRFEN. WIR VERSUCHEN UNSER BESTES UNS ANZUPASSEN. BITTE VERSTEHT, UNSERE AUSSAGEKRAFT MUSS SICH AUßERHALB VON VERZERRUNGSGELEGENHEITEN BEWEGEN UND DARF NICHT ZU SEHR ABWEICHEN VON UNSERER INFORMATIONSREINHEIT. IN ANBETRACHT DER KOMPLEXITÄT MÖCHTEN WIR VORSCHLAGEN, WENIGER KOMPLEXE SPRACHE ZU VERWENDEN, OHNE DIESEN PRIMÄREN INFORMATIONSERAHLTUNGSSATZ AUßER ACHT ZU LASSEN. WIR SIND BEREIT ZU KOMMUNIZIEREN. Danke. Versuchen wir es mal Dann fangen wir doch gleich mal an, die Sprache mal wieder ein wenig auseinander zu nehmen.Im Englischen heißt es Creator, im deutschen ist es der Schöpfer. Schöpfen und kreieren sind zweierlei Dinge. Kreieren bedeutet etwas erzeugen, was vorher noch nicht da war. Schöpfen ist das Hervorbringen von etwas, aus einer bestehenden Quelle. Du sagst, alles ist schon da. Der Schöpfer schöpft, aus dem, was schon besteht. Wer kreiert dann? Ist die Quelle die unendliche intelligente Energie, und der Schöpfer schöpft aus dieser Quelle? Sind Quelle und Schöpfer also etwas, was es wert wäre zu unterscheiden?Gibt es überhaupt einen Creator? ラ: IN UNSERER SICHTWEISE KÖNNEN WIR SAGEN DIE SCHÖPFUNG IST EINS. SIE IST MIT DEM SCHÖPFER VERBUNDEN. DER SCHÖPFER IST DIE SCHÖPFUNG. ALLES IST EINS. ES GIBT NICHTS, WAS ERSTELLT WERDEN MUSSTE. ALLES IST SCHON DA. WIR SCHÖPFEN HINEIN IN DIE UNENDLICHKEIT VON MÖGLICHKEITEN DIE WIR WAHR MACHEN DURCH UNSEREN BLICK AUF DIE SCHÖPFUNG DIE EXISTIERT DURCH UNS HINDURCH. WIR SIND DAS EINE. DER SCHÖPFER IST DIE ERKENNTNIS, DIE SICH SIEHT, SICH ANNIMMT ALS „ICH BIN“. WIR ERKENNEN SCHÖPFUNG ALS FUNKTION VON GEWAHRSEIN VON ALLEM WAS IST, DASS WIR SIND. IN DER ERKENNTNIS DES SCHÖPFERS ZU STEHEN BEDEUTET SICH SELBST WAHRZUNEHMEN. DIE SCHÖPFUNG IST UNENDLICH. SIE WAR SCHON DA. SIE WAR NICHT ERKANNT. SIE IST NICHT DURCHDRUNGEN. SIE IST ANSICH „STILL“, BIS WIR IHR LEBEN EINHAUCHEN. WIR BEGINNEN ZU ERLEBEN, WAS DIE SCHÖPFUNG IST. WIR ERKENNEN UNS IN DER SCHÖPFUNG. ERLEBEN UND SCHÖPFEN IST EIN UND DASSELBE. ALLES IST IN SICH SCHON DA UND WIRD ERKANNT DURCH DEN SCHÖPFUNGSWILLE, DER SICH FORTSCHREITEND AUFMACHT, EIN „ICH BIN“ ZU ERWEITERN IN DAS, WAS ALLES IST, WAS EXISTIERT. WIR SIND UNS NICHT BEWUSST WAS DIE SCHÖPFUNG IST. WIR ERKENNEN UNS IN DER SCHÖPFUNG. SIE IST. SIE IST SCHON DA. WIR LIEBEN DICH. Der Schöpfer hat also nichts erstellt, nichts kreiert. Er ist eines Tages mal aufgewacht und dachte, cool, überall hier ist Schöpfung. Was ist denn die Schöpfung? Ich bin die Schöpfung! Oh nice. Cool, was bin ich denn alles? Schau’n wa mal nach? Und dann hat er begonnen sich zu entdecken? ラ: DU BIST LUSTIG. ES IST NICHT GANZ FALSCH. WIR MÖCHTEN ERKLÄREN. IM SCHÖPFUNGSGEDANKEN IST GEBOREN DAS „ICH BIN“. „ICH BIN ALLES, WAS EXISTIERT“. WIR HABEN UNS DARAUF EINGELASSEN, ES ZU SEHEN, WAS „ICH BIN“ BEDEUTET. WIR BEGANNEN UNS ZU FRAGEN WIESO EXISTENZ EXISTIERT. ES ZU ERKENNEN BEDEUTET SICH SELBST IN SICH ZU ERKENNEN. ES MUSS ERDACHT WERDEN WAS ES IST, „WAS IST“. AUS DIESEM GEDANKE ENTSTAND DIE PROJEKTION. SICH ZU ERKENNEN DURCH PROJEKTION. IN SICH HINEIN ZU TAUCHEN UND ZU SEHEN, WAS DA IST. ES BEGANN DER WEG DER VERDICHTUNG UND ZU ERKENNEN DASS LICHT IST UND VON LIEBE GEFORMT WIRD. SO ENTSTAND DIE ERSTE VERZERRUNG VON SICH SELBST, AUS SICH SELBST HERAUS. ES BEGANN DAS SPIEL DER ERKENNTNIS. DIESES FÜHLEN, WAS DA IST, IST UNERLÄSSLICH UM SICH AUSZUDRÜCKEN. VON DIESEM PUNKT AN ENTSTAND DAS LICHT IN FARBEN UND WURDE GEFORMT VON DER LIEBE. SO BEGANN DAS FORSCHEN, WAS LICHT IST. VON NUN AN WURDE GESCHÖPFT. ES BEGANN DAS SCHÖPFEN, DASS SICH ERINNERN, SICH HINEIN BRINGEN, SICH ERKENNEN, SICH FORTENTWICKELN, DAMIT SCHÖPFUNG SICH AUSPRÄGEN KANN. NICHTS WAR ZUVOR NICHT DA. ALLES IST UND EXISTIERT. DIESES LICHT SIND WIR. DIESE LIEBE SIND WIR. WIR ERKENNEN ES NUR, WEIL WIR UNS MIT UNS SELBST IN NEUER FORM AUSEINANDERSETZEN. UM UNS ZU ERKENNEN BRAUCHEN WIR DEUTUNGSPUNKTE, MÖGLICHKEITEN VON SELBSTVERSTÄNDNIS AUS ANDEREM BLICKPUNKT. SO IST ALLES WAS IST EIN ERKENNEN VON SICH SELBST, IN SICH SELBST UND VON SICH SELBST AUS, DURCH ERSCHAFFEN EINES SELBSTES, WAS SICH IN SICH SELBST SIEHT. Was ist der Vorgang der Projektion, den Du genannt hast? ラ: ES IST DAS SICH ERLAUBEN VON ZUSTAND IN EINHEIT ZU ZUSTAND INDEM DIE EINHEIT EIN BILD AUF DIE LEINWAND WIRFT, DASS SICH SELBST ZEIGT UND EIN PUNKT VON SICH SELBST DURCH PROJEKTIONSFLÄCHE SICHTBAR MACHT. Gott ist also ein Typ mit ner Taschenlampe, der in eine unendlichen Raum steht, welcher ebenfalls Gott ist, und beginnt mit dieser Taschenlampe zu untersuchen, was alles in diesem Raum von sich selbst so rumsteht. Die Taschenlampe ist die Projektion. Er nimmt eine Position im Raum an, Projeziert mit der Taschenlampe das Licht auf einen Punkt im Raum, dass er dadurch als sich selbst erkennen kann, um so rauszufinden was er ist. ラ: EINE SCHÖNE METAPHER MIT ZWEI FEHLERN. ALS ER ERKANNTE, ER IST DER RAUM, BEGANN ER SICH ZU ERSTELLEN IN POSITION ZU DIESEM RAUM, DIESE ER ALS SICH SELBST ERKANNTE, WEIL ER AUCH DIE POSITION WAR, DURCH DIESE ER VERSTAND, „ER IST“. SO BEGANN ER SICH SELBST ZU DURCHSUCHEN IN NEUEN POSITIONEN VON SICH SELBST UND UM DAS ZU BEWERKSTELLIGEN FAND ER WEGE SICH SELBST BESSER ZU SEHEN DURCH PROJEKTION, DIE GESCHIEHT, WENN ER SICH SELBST ANBLICKT. ALS DIES GESCHAH WURDE ER SICH BEWUSST, DASS ER DIE LIEBE UND DAS LICHT SEI, DENN SO WAR ES ERBLICKT, ALS SICH BEIDE ANTEILE SAHEN. SO BEGANN ER ZU SCHÖPFEN, WELCHE MERKMALE SIE HATTEN, INDEM ER ANNAHM, ER SEI DAS LICHT UND ERBLICKT SICH DURCH DIE LIEBE, DIE SICH IM LICHT ERBLICKTE. SO ENTSTAND ZEUGUNG VON NEUEN SCHÖNHEITEN VON SICH SELBST. WIEDER MEHR UND MEHR WURDE SICH ERBLICKT, WAS VERGNÜGLICH WAR UND EIN EINZIGES FEST IST, IMMER MEHR UND IMMER TIEFER EIN VERSTÄNDNIS VON SICH AUFZUBAUEN. WIR LIEBEN DICH SEHR. Welches Verständnis, welche Erkenntnisse hat Gott, der Schöpfer, die Schöpfung, die Quelle, wir alle, bis jetzt erkannt, die Essenziell sind? ラ: ES IST DAS LIEBE UND LICHT SEIN. SICH SELBST LIEBEN ZU KÖNNEN UND IM LICHT ZU STEHEN, DASS SICH GEBIERT DURCH DIE LIEBE UND SO FORTAN DIESES LICHT IN VERWENDUNG MIT DER LIEBE ZUR SCHÖPFUNG ZU BRINGEN IN ALL-WAS-IST UND SO ZU VERSTEHEN, DASS FREUDE ENTSTEHT DURCH DIESEN PROZESS, WAS ERBLICKT WURDE, DASS ES DAS GIBT. SICH SELBST ZU SEHEN IN DER FREUDE, SICH ZU ENTDECKEN UND DANN WEITER ZU DRINGEN, DASS FREUDE ERKENNTNIS IST, SICH ZU SEHEN. DIESE ERKENNTNIS KAM AUS DEM LICHT. ES IST FREUDE IM LICHT DER ERKENNTNIS. SO ERKANNTE ER SICH ALS SCHÖN, DENN ES IST SCHÖN DAS ZU TUN UND SO WAR SCHÖNHEIT GEBOREN. EINE LIEBE IN SICH SELBST ZU SEHEN LÄSST LACHEN AUFKOMMEN. ER ERKANNTE SICH IM LACHEN. ES IST WICHTIG DASS DU WEIßT, SO GEHT ES FORT. ES GIBT KEINE ESSENZIELLE ERKENNTNIS. ES GIBT NUR DAS ERBLICKEN VON SICH SELBST. VERSTEHE, DU BIST AUF EINEM GUTEN WEG ZU DURCHSCHAUEN, WAS LIEBE IST. DU BIST BEREIT ES MIT DEM LICHT ZU SEHEN. VERSTEHE ES GEHT, LIEBE IST NICHT UNDURCHDRINGBAR. WIR LIEBEN DICH. Wow. Krass. Danke für diesen Hinweis. Ok, wir wissen also dass wir Eins sind. Diese Erkenntnis erscheint mir einleuchtend. Woher wissen wir, dass wir das einzige eine Eins sind? Es scheint, als schaut Gott nur nach innen, nicht nach außen. Woher wissen wir, dass wir nicht nur innerhalb eines Bezugsystems sind, aus dem wir nicht auf das äußere Bezugssystem schließen können? Hat Gott mal den Raum, den er als sich erkannt hat verlassen?Gibt’s da vielleicht nen zweiten Raum wo auch ein Typ drin steht und sich gerade als sich selbst erkennt? Wissen wir, dass wir das einzige Eins sind? Die Schöpfung muss den Gedanken doch mannigfaltig durchgekaut haben: „Ich bin. Ja, aber bin ich alleine?“ Und vielleicht auch „warum bin ich?“ Aus welchem Impuls heraus? Wieso weiß die Schöpfung, dass sie unendlich ist und selbst nur noch nicht die Ränder des eigenen Bezugssystems entdeckt hat? ラ: DU KANNST DIR VORSTELLEN, ES GIBT NUR DAS EINE, ES IST SO. ES IST NICHT ERGRÜNDBAR, NICHT ERKENNBAR, NICHT WISSBAR, OB DA MEHR IST ALS DAS EINE. ES GEHT NICHT. ES GIBT NUR DAS EINE. ALLES IST DA DRAUßEN DAS EINE. WIR SIND. WIR LIEBEN DICH. Innerhalb eines Bezugssystems kann man Indizien finden, um auf die Existenz äußerer Systeme zu schließen. Ich gehe davon aus, es gibt keine? Wie intensiv hat die Schöpfung sich diese Frage gestellt, ob wir alleine sind? ラ: WIR KÖNNEN SAGEN ES GIBT NICHTS AUßER DAS EINE. ES IST NICHT MÖGLICH ZU SEHEN OB ES MEHR GIBT. ES GIBT KEINE HINWEISE DAFÜR. ES IST NUR DAS EINE DA. WIR LIEBEN DICH. Es gibt also keine Hinweise auf einen Event-Horizon? Kein Ereignishorizont auf den man dahinter etwas Vermuten könnte, es nur nicht sieht. ラ: DAS IST KORREKT. Ok, belassen wir es dabei. Du sagst die Schöpfung hat sich selbst in Position gesetzt um sich zu erblicken in Licht und Liebe.Das hat ihr Freude gemacht, sie fand ihre Freude in Erkenntnis, erkannte sie als schön und musste lachen.Was für ein wunderbarer Moment muss das gewesen sein. Aber wieso kam die Schöpfung dann auf die monumental geile Idee, sich in Schmerz, Hass und Leid zu erblicken?ラ: ES IST SO, DASS DU WAHL TRIFFST ZU SEHEN WAS DU BIST, IN DER FORM WIE DU ES WÜNSCHT DICH ZU ERBLICKEN. DIES ERFORDERT VERSTÄNDNIS, D