Zurück zur Lebendigkeit

Michel Jacobi

Mit den neuen Megatechniken wird die herrschende Minderheit eine einheitliche, allumfassende, superplanetare, automatisch funktionierende Struktur schaffen, so Lewis Mumford. Wir versuchen hier Lösungen zu beschreiben, um den Omnizid zu verhindern und den Menschen autonome Handlungsalternativen zu bieten.

  1. 02/16/2023

    Beginn der Grundsatzdebatte über die Zukunft der patriarchalen Gesellschaft mit Claudia von Werlhoff

    Die Universität ist praktisch tot, die Wissenschaft verkauft. Sie definiert sich inzwischen als das, was Geld einbringt. Die neoliberale Verdummung und Verwahr(heits)losung seit der “Reform” der Universitäten hat in wenigen Jahren den letzten lebendigen Bereichen innerhalb der Wissenschaft begonnen den Garaus zu machen. An diesem Ort geschieht fast nichts mehr außer der Geschäftemacherei und dem (Selbst)Betrug. Daher wende ich mich mit meiner Arbeit als Wissenschaftlerin an eine außeruniversitäre Öffentlichkeit, möglichst die eines radikalen Künstlertums. Dieses ist im Prinzip der/die einzig verbliebene Verbündete, wenn es denn noch existiert. Mit radikalem Künstlertum meine ich ein “politisches”, so wie ich meine Wissenschaft im engeren wie weiteren Sinne als “politische” verstehe. Denn ein solches Politisches wäre das jetzt Notwendige und das gleichzeitig Gemeinsame. Aber dieses “Politische” ist nicht das des politischen Systems und seiner Parteien, sondern ein Politisches, das der Wahrheit über den Zustand unserer Gesellschaft(en), Zivilisation und Natur verpflichtet ist. Denn es gibt diese Wahrheit und sie sieht furchtbar aus. Ihr wagt eigentlich niemand ins Gesicht zu sehen, am allerwenigsten die übliche Politik und Wissenschaft. So sieht man weg, weil man sich nicht verantwortlich fühlt, weil man den Kopf in den Sand steckt, weil man meint, die eigene Haut doch noch retten zu können, weil man dafür bezahlt wird, wegzusehen oder weil man gar nicht versteht, was eigentlich vor sich geht. Das Ausmaß dessen, was heute weltweit stattfindet, entzieht sich ohnehin der normalen Vorstellungskraft. Schließlich gibt es bisher in der Tat weder eine anerkannte politische, noch eine anerkannte wissenschaftliche Erklärung für den so besonderen Zustand der Gegenwart in allen ihren Dimensionen, denn keine bleibt außen vor. So ist in dem Moment, wo die moderne westliche Zivilisation per “Globalisierung” ihren “Siegeszug” in aller Welt und in allen Bereichen des Lebens antritt, auch gleichzeitig ihr Ende nahe. Für den angeblichen Siegeszug gab es noch eine Erklärung, war er doch die Bestätigung der letzten “Großen Erzählung”, der Theorie der “Moderne”. Aber für das nahende Ende der Moderne und ihren “freien Fall” in jeder Hinsicht hat man keine Erklärung. Im Gegenteil, das herrschende Fachidioten- und Spezialistentum verweigert sich einer solchen ausdrücklich, ja diffamiert jeden Versuch in diese Richtung. Was nicht sein darf, das nicht sein kann.

    1h 13m
  2. 11/09/2021

    Dr. Andrea Fleckinger referiert zu Erkenntnissen aus der Matriarchatsforschung und Soziologie

    Dr. Andrea Fleckinger gilt als eine der talentiertesten Nachwuchswissenschaftlerinnen im Bereich der Matriarchatsforschung und lernte u.a. von Heide Göttner-Abendroth. Sie ist Postdoktorandin am interdisziplinären Genderforschungszentrum an der Universität Trien und hat in allgemeiner Pädagogik und Sozialpädagogik promoviert. Von 2007 bis 2021 arbeitete sie als Sozialarbeiterin in der Frauenhausarbeit. Andrea hält Vorlesungen an Universitäten im In- und Ausland und ist Referentin für Moderne Matriarchatsforschung. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Frauen- und Geschlechterforschung, geschlechtsspezifischer Gewalt an Frauen, Mutterschaft, und Methoden und Techniken der Sozialen Arbeit. Als Feministin und Aktivistin verbindet Andrea Gesellschaftskritik mit den Erkenntnissen der modernen Matriarchatsforschung mit der Absicht, die aktuellen Diskurse um Care, Genderrollen und Frauenbildern um eine zukunftsweisende Perspektive zu ergänzen. Zusammen mit Martina Engel-Fürstberger, Anna Pixner und Simone Plaza gründete sie das Matriforum: https://matriforum.com/%C3%BCber-uns Weitere Informationen finden sie auch bei: Dr. Heide Göttner-Abendroth +49 (0)8545 1245 www.hagia.de für weitere Recherchen dient das MatriArchiv St. Gallen I SCHWEIZ Das MatriArchiv vermittelt Fachliteratur zu matriarchalen Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart und organisiert Veranstaltungen zu Matriarchatsthemen. Das Literaturangebot in den wichtigsten Wissenschaftssprachen richtet sich an ein internationales Publikum und an alle interessierten Personen. Kontakt: Christina Schlatter +41(0)71 223 10 18 mail@matriarchiv.info www.matriarchiv.info

    1h 11m

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Mit den neuen Megatechniken wird die herrschende Minderheit eine einheitliche, allumfassende, superplanetare, automatisch funktionierende Struktur schaffen, so Lewis Mumford. Wir versuchen hier Lösungen zu beschreiben, um den Omnizid zu verhindern und den Menschen autonome Handlungsalternativen zu bieten.